Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz über den Zusatz von Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel zu Lebensmitteln und Verzehrprodukten (Emulgatorenverordnung)(EWR/Anh. II: 374L0329, 378L0612, 380L0597, 385L0006, 386L0102, 389L0393, 378L0663, 382L0504, 390L0612, 392L0004)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1994-09-03
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 1998-11-05
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 6
Änderungshistorie JSON API

Gehalt Nicht weniger als 85,0% K tief 5 P tief

O tief 10; bei dem Rest handelt es

sich im wesentlichen um andere

Kaliumpolyphosphate der Serie E 450.

Gehalt an P tief 2 O tief 5 Nicht weniger als 46,5% und nicht mehr

als 48,0%.

Glühverlust Berechnet auf der Grundlage des P tief 2

O tief 5-Gehaltes, nicht mehr als 0,5%

nach vierstündiger Trocknung bei

105 Grad C und nach folgendem

30minütigem Glühen bei 550 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 9,3 und nicht mehr als

10,1.

In Wasser unlösliche

Bestandteile Nicht mehr als 2%.

Fluoride Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als

F.

E 452 Polyphosphate

E 452i Natriumpolyphosphat

Chemische Beschreibung Heterogene Mischung von Natriumsalzen

linear kondensierter

Polyphosphorsäuren der allgemeinen

Formel H tief (n + 2) P tief n O (3

tief n + 1), wobei n nicht geringer

ist als 2.

Aussehen Feine weiße Pulver oder Kristalle oder

farblose, glasige Plättchen.

Gehalt an P tief 2 O tief 5 Nicht weniger als 59,5% und nicht mehr

als 70%, auf die geglühte Substanz

bezogen.

Glühverlust Nicht mehr als 0,5% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C und

nachfolgendem 30minütigem Glühen bei

550 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 3,6 und nicht mehr als

9,0.

In Wasser unlösliche

Bestandteile Nicht mehr als 0,2%.

Fluoride Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als

F.

Cyclische Phosphate Nicht mehr als 8%.

E 452ii Kaliumpolyphosphat

Chemische Beschreibung Heterogene Mischung von Kaliumsalzen

linear kondensierter

Polyphosphorsäuren der allgemeinen

Formel H (n+2) P tief n O (3n+1),

wobei n nicht geringer ist als 2.

Aussehen Feine weiße Pulver oder Kristalle oder

farblose, glasige Plättchen.

Gehalt an P tief 2 O tief 5 Nicht weniger als 53,5% und nicht mehr

als 61,5% auf die geglühte Substanz

bezogen.

Glühverlust Nicht mehr als 2,0% nach vierstündiger

Trocknung bei 105 Grad C und

nachfolgendem 30minütigem Glühen bei

550 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht mehr als 7,8.

In Wasser unlösliche

Bestandteile Nicht mehr als 0,2%.

Fluoride Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als

F.

Cyclische Phosphate Nicht mehr als 8%.

E 460i Mikrokristalline Cellulose

Chemische Beschreibung Gereinigte, teilweise depolymerisierte

Cellulose mit einem Molekulargewicht

von ungefähr 36 000, die durch saure

Hydrolyse von aus faserigem

Pflanzenmaterial gewonnener

Alphacellulose hergestellt wird.

Aussehen Feines weißes oder fast weißes

geruchloses Pulver.

Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch

Trocknung bis zur Gewichtskonstanz bei

105 Grad C.

pH-Wert Ca. 5 g mit 40 ml kohlendioxydfreiem

Wasser ungefähr 20 Minuten lang

schütteln und zentrifugieren. Der

pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit

liegt zwischen 5,5 und 7.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,1% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

Wasserlösliche Bestandteile Nicht mehr als 0,16%.

In Diethyläther

extrahierbare Bestandteile Nicht mehr als 200 mg/kg.

Chloride Nicht mehr als 350 mg/kg, ausgedrückt

als Cl.

Sulfate Nicht mehr als 600 mg/kg, ausgedrückt

als SO tief 4.

E 460ii Cellulosepulver

Chemische Beschreibung Cellulosepulver ist gereinigte,

mechanisch zerkleinerte Cellulose, die

durch die Verarbeitung von direkt aus

Pflanzenfasern hergestellter

Alphacellulose gewonnen wird. Es hat

ein Molekulargewicht von 1,6 x 10 hoch

5 oder höher.

Aussehen Weißes, geruchloses Pulver.

Gehalt Nicht weniger als 92% (C tief 12 H tief

20 O tief 10) tief n.

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 7%, bestimmt durch

Trocknung bei 105 Grad C während

3 Stunden.

pH-Wert Ca. 5 g mit 40 ml kohlendioxydfreiem

Wasser ungefähr 20 Minuten lang

schütteln und zentrifugieren. Der

pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit

liegt zwischen 5,0 und 7,5.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,3% bestimmt bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

Wasserlösliche Stoffe Nicht mehr als 1%.

E 461 Methylcellulose

Chemische Beschreibung Methylcelullose ist eine direkt aus

Pflanzenfasern stammende Celullose,

die teilweise mit Methylgruppen

veräthert ist.

Aussehen Schwach hygroskopisches weißes bis

gelbliches oder leicht grau gefärbtes,

gekörntes oder faseriges Pulver.

Chemische Formel Polymere von substituierten

Anhydroglukosideinheiten oder -gruppen

der allgemeinen Formel

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief

1)(OR tief 2 )(OR tief 3 ), wobei R

tief 1 , R tief 2 und R tief 3

jeweils

- H

- CH tief 3 oder

- CH tief 2 CH tief 2 OH

sein kann.

Molekulargewicht Ungefähr 20 000 bis 380 000.

Gehalt der Substituenten Nicht weniger als 25% und nicht mehr

als 33% Methoxylgruppen (-OCH tief 3).

Nicht mehr als 5%

Hydroxyäthoxylgruppen (-OCH tief 2 CH

tief 2 OH).

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 10% nach Trocknung

bis zur Gewichtskonstanz bei

105 Grad C.

Sulfatasche Nicht mehr als 1,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 5,0 und nicht mehr

als 8,0.

E 463 Hydroxypropylcellulose

Chemische Beschreibung Hydroxypropylcellulose ist eine direkt

aus pflanzlichen Fasern gewonnene

Cellulose, die teilweise mit

Hydroxypropylgruppen veräthert ist.

Aussehen Schwach hygroskopisches weißes bis

gelbliches oder leicht grau gefärbtes

geruch- und geschmackloses, körniges

oder faseriges Pulver.

Chemische Formel Polymere von substituierten

Anhydroglukosideinheiten der

allgemeinen Formel

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief

1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief

1, R tief 2 und R tief 3 jeweils

- H

- CH tief 2 CHOHCH tief 3

- CH tief 2 CHO(CH tief 2 CHOHCH tief

3 )CH tief 3

- CH tief 2 CHO(CH tief 2 CHO(CH tief

2 CHOHCH tief 3)CH tief 3) CH tief 3

sein kann.

Molekulargewicht Ungefähr 30 000 bis 1 000 000.

Gehalt der Substituenten Nicht mehr als 80,5%

Hydroxypropoxyl-Gruppen (-OCH tief 2

CHOHCH tief 3) nach Trocknung was

nicht mehr als 4,6

Hydroxypropyl-Gruppen pro

Anhydroglukoseeinheiten entspricht.

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 10% nach Trocknung

bis zur Gewichtskonstanz bei

105 Grad C.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 5,0 und nicht mehr

als 8,0.

E 464 Hydroxypropylmethylcellulose

Chemische Beschreibung Hydroxypropylmethylcellulose ist eine

direkt aus pflanzlichen Fasern

gewonnene Cellulose, die durch

Methylgruppen teilweise veräthert ist,

mit einer kleinen Menge angeätherter

Hydroxypropylgruppen.

Aussehen Schwach hygroskopisches weißes geruch-

und geschmackloses, körniges oder

faseriges Pulver.

Chemische Formel Polymere von substituierten

Anhydroglukosideinheiten der

allgemeinen Formel

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief

1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief

1, R tief 2 und R tief 3 jeweils

- H

- CH tief 3

- CH tief 2 CHOHCH tief 3

- CH tief 2 CHO(CH tief 2 CHOHCH tief

3) CH tief 3

- CH tief 2 CHO (CH tief 2 CHO (CH

tief 2 CHOHCH tief 3) CH tief 3) C H

tief 3

sein kann.

Molekulargewicht Ungefähr 13 000 bis 200 000.

Gehalt der Substituenten Nicht weniger als 19% und nicht mehr als

30% Methoxyl- (-OCH tief 3) und nicht

weniger als 3% und nicht mehr als 12%

Hydroxypropoxyl-Gruppen (-OCH tief 2

CHOHCH tief 3) auf Trockensubstanz.

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 10% nach Trocknung bis

zur Gewichtskonstanz bei 105 Grad C.

Sulfatasche Nicht mehr als 1,5% bei Erzeugnissen mit

einer Viskosität von mehr als 50 cp

und nicht mehr als 3% bei Erzeugnissen

mit einer Viskosität von 50 cp oder

darunter, bestimmt nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 5,0 und nicht mehr

als 8,0.

E 465 Ethylmethylcellulose (Methylethylcellulose)

Chemische Beschreibung Ethylmethylcellulose oder

Methylethylcellulose ist eine direkt

aus pflanzlichen Fasern gewonnene

Cellulose, die teilweise mit

Methylgruppen und mit Ethylgruppen

veräthert ist.

Aussehen Schwach hygroskopisches weißes bis

gelbliches oder leicht grau gefärbtes,

geruch- und geschmackloses, körniges

oder faseriges Pulver.

Chemische Formel Polymere von substituierten

Anhydroglukosideinheiten der

allgemeinen Formel

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief

1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief

1, R tief 2 und R tief 3 jeweils

- H

- CH tief 3

- CH tief 2 CH tief 3

sein kann.

Molekulargewicht Ungefähr 30 000 bis ungefähr 40 000.

Gehalt der Substituenten Nicht weniger als 14,5% und nicht mehr

als 19,0% Ethoxyl-Gruppen (-OC tief 2

H tief 5) und nicht weniger als 3,5%

und nicht mehr als 6,5%

Methoxyl-Gruppen (-OCH tief 3) auf

Trockengewichtbasis.

Flüchtige Anteile Faserige Form nicht mehr als 5%.

Pulverform nicht mehr als 10%,

bestimmt durch Trocknung bis zur

Gewichtskonstanz bei 105 Grad C.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,6%, nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 5,0 und nicht mehr

als 8,0.

E 466 Natriumcarboxymethylcellulose

Chemische Beschreibung Natriumcarboxymethylcellulose ist ein

Natriumsalz eines Carboxymethyläthers

einer direkt aus pflanzlichen Fasern

stammenden Cellulose.

Aussehen Schwach hygroskopisches weißes bis

gelbliches oder leicht grau gefärbtes,

geschmack- und geruchloses, körniges

oder faseriges Pulver.

Chemische Formel Polymere von substituierten

Anhydroglukosideinheiten der

allgemeinen Formel

C tief 6 H O tief 2 (OR tief 1)(OR

tief 2)(OR tief 3), wobei R tief 1, R

tief 2 und R tief 3 jeweils

- H

- CH tief 2 COONa

- CH tief 2 COOH

sein kann.

Molekulargewicht Höher als ungefähr 17 000

(Polymerisationsgrad ungefähr 100).

Gehalt Nicht weniger als 99,5%

Carboxymethylcellulose berechnet auf

Trockensubstanz.

Natriumchlorid und

Natriumglykolat Zusammen nicht mehr als 0,5% und nicht

mehr als 0,4% an Natriumglykolat.

Substitutionsgrad Zwischen 0,2 und 1,0

Carboxymethyl-Gruppen (-CH tief 2

COOH) je Anhydroglukoseeinheit.

Natrium Nicht mehr als 9,7% nach der Trocknung.

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 12% nach Trocknung

bis Gewichtskonstans bei 105 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 6,0 und nicht mehr

als 8,5.

E 470a Natrium-, Kalium- und Calciumsalze der Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von

Speisefettsäuren, wobei diese Salze

entweder aus zum Verzehr geeigneten

Fetten oder destillierten

Speisefettsäuren gewonnen werden

Aussehen Pulver, Flocken oder halbfeste Massen

von weißer bis gelblichweißer Farbe.

Unverseifbare Bestandteile Nicht mehr als 2%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Gesamtglycerin

(zusammengesetzt und

frei) Nicht mehr als 10%.

Freies Alkali Nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als

NaOH.

In Alkohol unlösliche

Bestandteile Nicht mehr als 0,2% (gilt nur für

Na- und K-Salze).

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 3%.

Natrium-, Kalium- oder

Calciumgehalt Natrium:

Nicht weniger als 9% und nicht mehr

als 14%, ausgedrückt als Na tief 2 O

Kalium:

Nicht weniger als 13% und nicht mehr

als 21,5%, ausgedrückt als K tief 2 O.

Calcium:

Nicht weniger als 8,5% und nicht mehr

als 13%, ausgedrückt als CaO.

E 470b Magnesiumsalze der Speisefettsäuren

Aussehen Pulver, Flocken oder halbfeste Massen

von weißer bis gelblichweißer Farbe.

Unverseifbare Bestandteile Nicht mehr als 2%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Gesamtglyzerin

(zusammengesetzt und frei) Nicht mehr als 10%.

Freies Alkali Nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als

NaOH.

Flüchtige Anteile Nicht mehr als 3%

E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Mischung von Mono-, Di- und Triestern

des Glycerins von Speisefettsäuren.

Sie können kleine Mengen freies

Glycerin und freie Fettsäuren

enthalten.

Aussehen Hellgelbe bis hellbraune ölige

Flüssigkeit oder weiße bis

elfenbeinfarbene Wachse. Die festen

Produkte können die Form von Pulver,

Flocken oder Körnern haben.

Mono- und Di-Estergehalt Nicht weniger als 70%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 7%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 16% und nicht mehr als

33%.

Polyglycerine Diglycerin nicht mehr als 4% sowie

Tri- und Polyglycerine nicht mehr als

1% der Gesamtglycerine.

Wasser Nicht mehr als 2% (Karl Fischer).

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

E 472a Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von

Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Ester des Glycerins mit Essigsäure und

Speisefettsäuren. Sie können geringe

Mengen freies Glycerin, freie Essig-

und Fettsäuren und freie Glyceride

enthalten.

Aussehen Klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis

feste Wachse von weißer bis gelblicher

Farbe.

Gesamt-Essigsäuregehalt Nicht weniger als 9% und nicht mehr als

32%.

Freie Fettsäuren (und

Essigsäure) Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 14% und nicht mehr als

31%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

E 472b Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von

Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Ester der Glycerine mit Milchsäure und

Speisefettsäuren. Sie können geringe

Mengen freies Glycerin, freie

Fettsäuren, freie Milchsäure und freie

Glyceride enthalten.

Aussehen Weiche bis harte Wachse.

Gesamt-Milchsäure Nicht weniger als 13% und nicht mehr als

45%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 13% und nicht mehr als

30%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

E 472c Zitronensäureester von Mono- und Diglyceriden von

Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Ester des Glycerins mit Zitronensäure

und Speisefettsäuren. Sie können

geringe Mengen freies Glycerin, freie

Fettsäuren, freie Zitronensäure und

freie Glyceride enthalten; sie können

ganz oder teilweise mit Natrium- oder

Kaliumhydroxyd neutralisiert sein.

Aussehen Gelbliche oder leicht bräunliche

Flüssigkeiten, halbfeste bis feste

Massen.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Gesamt-Zitronensäuregehalt Nicht weniger als 13% und nicht mehr

als 50%.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 11% und nicht mehr

als 29%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% beim

nichtneutralisierten Produkt und nicht

mehr als 10% beim teilweise oder ganz

neutralisierten Ester, bei 800 Grad C

+- 25 Grad C.

pH der 1%igen Lösung Nicht weniger als 3 und nicht mehr als

7,3.

E 472d Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Ester des Glycerins mit Weinsäure E 334

und Speisefettsäuren. Sie können

geringe Mengen freies Glycerin, freie

Fettsäuren, freie Weinsäure und freie

Glyceride enthalten.

Aussehen Klebrige, zähflüssige gelbliche

Flüssigkeiten bis harte gelbe Wachse.

Gesamt-Weinsäuregehalt Nicht weniger als 15% und nicht mehr

als 50%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

E 472e Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden

von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Partielle oder vollständige Ester des

Glycerins mit Mono- und

Diacetylweinsäure (gewonnen aus E 334

Weinsäure) und Speisefettsäuren. Sie

können geringe Mengen freies Glycerin,

freie Fettsäuren, freie Wein- und

Essigsäure oder ihre Zusammensetzungen

sowie freie Glyceride enthalten.

Aussehen Klebrige, zähflüssige Flüssigkeiten bis

gelbe Wachse. An feuchter Luft wird

Essigsäure freigesetzt.

Gesamt-Weinsäuregehalt Nicht weniger als 10% und nicht mehr als

40%.

Gesamt-Essigsäuregehalt Nicht weniger als 8% und nicht mehr als

32%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 11% und nicht mehr als

28%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

E 472 f Gemischte Essig- und Weinsäureester von Mono- und

Diglyceriden von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Ester des Glycerins mit Essigsäure,

Weinsäuren E 334 und Speisefettsäuren.

Sie können geringe Mengen freies

Glycerin, freie Fettsäuren, freie

Wein- und Essigsäuren und freie

Glyceride enthalten.

Aussehen Klare, bewegliche Flüssigkeiten bis

feste Stoffe von weißer bis blaßgelber

Farbe.

Gesamt-Weinsäuregehalt Nicht weniger als 20% und nicht mehr als

40%.

Gesamt-Essigsäuregehalt Nicht weniger als 10% und nicht mehr als

20%.

Freie Essigsäure Nicht weniger als 5,5% und nicht mehr

als 8,5%.

Freie Weinsäure Nicht mehr als 1%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 3% ausgedrückt als

Ölsäure.

Freies Glycerin Nicht mehr als 2%.

Gesamtglycerin Nicht weniger als 12% und nicht mehr als

27%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

E 473 Zuckerester von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Hauptsächlich Mono- und Diester der

Saccharose mit Speisefettsäuren. Sie

können aus Saccharose und den Methyl-

und Ethylestern der Speisefettsäuren

oder durch Extraktion aus

Zuckerglyceriden bereitet werden. Zur

Herstellung dürfen keine anderen

organischen Lösungsmittel als

Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid,

Ethylacetat, Isopropanol, Isobutanol

und Methylethylketon verwendet werden.

Gesamtgehalt an

Saccharose-Fettsäureestern Nicht weniger als 80%.

Gesamtglyceride Nicht mehr als 20%.

Freie Saccharose Nicht mehr als 5%.

Freie Fettsäure Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Sulfatasche Nicht mehr als 2%, nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

Dimethylsulfoxid Nicht mehr als 2 mg/kg.

Dimethylformamid Nicht mehr als 1 mg/kg.

Methanol Nicht mehr als 10 mg/kg.

Methylethylketon Nicht mehr als 10 mg/kg.

Isobutanol Nicht mehr als 10 mg/kg.

Ethylacetat und Isopropano Getrennt oder zusammen nicht mehr als

350 mg/kg.

E 474 Zuckerglyceride

Chemische Beschreibung Zuckerglyceride werden durch Reaktion

von Zucker (Saccharose) mit einem

Speisefett oder Speiseöl hergestellt

und sind ein Gemisch von hauptsächlich

Mono- und Diestern von Saccharose und

Fettsäuren zusammen mit Rückständen

von Mono- und Triglyceriden dieses

Fetts oder Öls. Zur Herstellung werden

keine anderen organischen

Lösungsmittel als Cyclohexan,

Dimethylformamid, Ethylacetat,

Isobutanol und/oder

Isopropanolverwendet.

Aussehen Weiche Fettstoffe, steife Gelees oder

weiße bis weißliche Pulver.

Gesamtgehalt an

Saccharose-Fettsäureestern Nicht weniger als 40% und nicht mehr als

60%.

Gesamtglyceride Nicht weniger als 40% und nicht mehr als

60%.

Freie Saccharose Nicht mehr als 5%.

Freie Fettsäure Nicht mehr als 3%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Sulfatasche Nicht mehr als 2% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

Dimethylformamid Nicht mehr als 1 mg/kg.

Methanol Nicht mehr als 10 mg/kg.

Ethylacetat und Isopropanol Getrennt oder zusammen nicht mehr

350 mg/kg.

Gesamtgehalt an Cyclohexan

und Isobutanol Nicht mehr als 10 mg/kg. frei oder

gebunden

E 475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Polyglycerinester werden durch

Veresterung von Polyglycerinen mit

Speisefetten oder mit Speisefettsäuren

hergestellt. Der Glycerinanteil

besteht vorwiegend aus Di-, Tri- und

Tetraglycerin und enthält nicht mehr

als 10% Polyglycerine im Wert von

Heptaglycerin oder höher.

Aussehen Gelbe oder leicht braune Flüssigkeiten

oder halbfeste Massen.

Gesamt-Fettsäureestergehalt Nicht weniger als 90%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 6%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Gesamtglycerine Nicht weniger als 18% und nicht mehr

als 60%.

Freie Glycerine Nicht mehr als 7%.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

477 Propylenglykolester von Speisefettsäuren

Chemische Beschreibung Propylenglykolester von Speisefettsäuren

bestehen hauptsächlich aus Mischungen

von Propan-1,2-diol-Mono- und Diestern

von Speisefettsäuren. Der

Alkoholanteil besteht ausschließlich

aus Propan-1,2-diol nebst Dimeren und

Spuren von Trimeren. Andere organische

Säuren als Speisefettsäuren sind nicht

vorhanden.

Aussehen Weiße wachsige Flocken oder kleine

Bällchen.

Gesamt-Fettsäureestergehalt Nicht weniger als 85%.

Freies Propan-1,2-diol Nicht mehr als 5%.

Dimere und Trimere von

Propan-1,2-diol Nicht mehr als 0,5%.

Freie Fettsäuren Nicht mehr als 6%, ausgedrückt als

Ölsäure.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5%, nach Glühen bei

800 Grad C +- 25 Grad C.

Gesamtpropan-1,2-diol Nicht weniger als 11% und nicht mehr

als 31%.

E 481 Natriumstearoyllactyl-2-laktylat

Chemische Beschreibung Natriumsalze der Stearoyllaktylsäuren

mit geringeren Anteilen sonstiger

Natriumsalze verwandter Säuren, die

durch Reaktion der Stearin- und

Milchsäure entstanden sind.

Verschiedene Ester anderer Fettsäuren

können, aus der verwendeten

Stearinsäure herstammend, ebenfalls

vorhanden sein.

Aussehen Cremefarbige Pulver oder spröde feste

Stoffe mit charakteristischem Geruch.

Natriumgehalt Nicht weniger als 2,5% und nicht mehr

als 5%.

Esterzahl Nicht weniger als 90 mg und nicht mehr

als 190 mg KOH/g.

Gesamt-Milchsäure (freie und

gebundene) Nicht weniger als 15% und nicht mehr als

40%.

Säurezahl Nicht weniger als 60 mg und nicht mehr

als 130 mg KOH/g.

E 482 Calciumstearoyllactyl-2-laktylat

Chemische Beschreibung Calciumsalze der Stearoyllactylsäure mit

geringen Anteilen anderer Salze

vewandter Säuren, die durch Reaktion

der Stearin- und der Milchsäure

entstanden sind. Verschiedene Ester

anderer Fettsäuren und freie

Fettsäuren können, aus der verwendeten

Stearinsäure herstammend, ebenfalls

vorhanden sein.

Aussehen Weiße oder gelblichweiße Pulver oder

spröde Stoffe mit charakteristischem

Geruch.

Calciumgehalt Nicht weniger als 1,0% und nicht mehr

als 5,2%.

Esterzahl Nicht weniger als 125 mg und nicht mehr

als 190 mg KOH/g.

Gesamt-Milchsäure (freie

und gebundene) Nicht weniger als 15% und nicht mehr als

40%.

Säurezahl Nicht weniger als 50 mg und nicht mehr

als 130 mg KOH/g.

E 483 Stearyltartrat

Chemische Beschreibung Es kann - aufgrund des Vorhandenseins

von Alkoholen aus anderen

Speisefettsäuren als der Stearinsäure

in dem verwendeten Stearylalkohol -

auch andere Ester enthalten.

Aussehen Gelblichweiße cremeartige Paste (bei

25 Grad C).

Gesamt-Estergehalt Nicht weniger als 90%.

Gesamt-Weinsäuregehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als

35%.

Unverseifbare Bestandteile Nicht weniger als 77% und nicht mehr als

83%.

Schmelzintervall 67 bis 77 Grad C

Esterzahl Nicht weniger als 163 mg und nicht mehr

als 180 mg KOH/g.

Jodzahl Nicht mehr als 4 (Wijs).

Säurezahl Nicht mehr als 6 mg KOH/g.

Sulfatasche Nicht mehr als 0,5%, bestimmt nach

Glühen bei 800 Grad C +- 25 Grad C.

E 1404 Oxidierte Stärke

(Behandlung mit Natriumhypochlorit höchstens 5,5% als Chlor

berechnet)

Asche (550 Grad) Nicht mehr als 2%.

Carboxylgruppen Nicht mehr als 1,1%.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1410 Monostärkephosphat

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 2%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,5%.

für modifizierte

Kartoffelstärke

oder für modifizierte

Getreidestärke

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1412 Distärkephosphat

Verestung durch Natriumtrimetaphosphat

Verestung durch Phosphoroxychlorid

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 1%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,14%.

für modifizierte

Kartoffelstärke

oder für modifizierte

Getreidestärke

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1413 Phosphatiertes Distärkephosphat

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 2%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,5%.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1414 Acetyliertes Distärkephosphat

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 1,5%.

Acetylgruppen Nicht mehr als 2,5%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,14%.

für modifizierte

Kartoffelstärke

oder für modifizierte Nicht mehr als 0,05%.

Getreidestärke

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1420 Acetylierte Stärke (Veresterung mit Essigsäureanhydrid:

10% maximal; Veresterung mit Vinylazetat: 7,5 maximal)

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 1,5%.

Acetylgruppen Nicht mehr als 2,5%.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1422 Acetyliertes Distärkeadipat

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 1,5%.

Acetylgruppen Nicht mehr als 2,5%.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1440 Hydroxypropylstärke

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 0,7%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,04% (1,14% für

Kartoffelstärke).

Hydroxypropylgruppen Nicht mehr als 7%.

Propylenchlorhydrin Nicht mehr als 0,1 mg pro kg.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1442 Hydroxypropyldistärkephosphat

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 0,7%.

Gesamtphosphat (als P) Nicht mehr als 0,14%.

für modifizierte

Kartoffelstärke oder

für modifizierte

Getreidestärken

für andere Stärken Nicht mehr als 0,04%.

Hydroxypropylgruppen Nicht mehr als 7%.

Propylenchlorhydrin Nicht mehr als 0,1 mg pro kg.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

E 1450 Stärkenatriumoctenylsuccinat

(Natrium-octenyl-Bernsteinsäure-Stärke)

Asche (550 Grad C) Nicht mehr als 5 mg pro kg.

Maximaler Substitutionsgrad Nicht mehr als 0,02.

Octenyl-Bernsteinsäure Nicht mehr als 0,3%.

SO tief 2 Nicht mehr als 50 mg pro kg.

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