Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)
```
```
E 300 L-Ascorbinsäure Getränke, Säfte und 0,3 g/kg
E 301 Natrium-L-Ascorbat Babynahrung auf Obst-
E 302 Calcium-L-Ascorbat und Gemüsebasis
Fetthaltige
Lebensmittel auf 0,2 g/kg
Getreidebasis, einzeln oder in
einschließlich Kekse Kombination,
und Zwieback ausgedrückt als
Ascorbinsäure
```
```
E 304 Fettsäureester der Fetthaltige 0,1 g/kg
Ascorbinsäure Getreidekost, Kekse, einzeln oder in
E 306 Stark Zwieback und Kombination
tocopherolhaltige Babynahrung
Extrakte
E 307 Alpha-tocopherol
E 308 Gamma-tocopherol
E 309 Delta-tocopherol
```
```
E 338 Phosphorsäure Getreidebeikost 1 g/kg als P2O5
und andere Beikost (nur zur
Korrektur des
pH-Wertes)
```
```
E 339 Natriumphosphat Getreidekost 1 g/kg
E 340 Kaliumphosphate einzeln oder in
E 341 Calciumphosphate Kombination,
ausgedrückt als
P2O5
```
```
E 341 Calciumphosphate *) Desserts auf 1 g/kg
Früchtebasis ausgedrückt als
P2O5
```
```
E 322 Lecithin Kekse und Zwieback 10 g/kg
Waren auf
Getreidebasis
Babynahrung
```
```
E 471 Mono- und Kekse und Zwieback 5 g/kg
Diglyceride von Waren auf einzeln oder in
Speisefettsäuren Getreidebasis Kombination
E 472a Essigsäureester von Babynahrung
Mono- und
Diglyceriden von
Speisefettsäuren
E 472b Milchsäureester von
Mono- und
Diglyceriden von
Speisefettsäuren
E 472c Citronensäureester
von Mono- und
Diglyceriden von
Speisefettsäuren
```
```
E 400 Alginsäure Desserts 0,5 g/kg
E 401 Natriumalginat Pudding einzeln oder in
E 402 Kaliumalginat Kombination
E 404 Calciumalginat
```
```
E 410 Johannisbrot- Getreidebeikost und 10 g/kg
kernmehl andere Beikost 20 g/kg
E 412 Guarkernmehl Glutenfreie einzeln oder
Lebensmittel in Kombination
E 414 Gummi arabicum auf Getreidebasis
E 415 Xanthan
E 440 Pektine
```
```
E 551 Siliciumdioxid Trockengetreidekost 2 g/kg
```
```
E 334 Weinsäure *2) Kekse und Zwieback 5 g/kg
E 335 Natriumtartrat *2) als Restmenge
E 336 Kaliumtartrat *2) einzeln oder in
E 354 Calciumtartrat *2) Kombination
E 450a Dinatriumdiphosphat
E 575 Glucono-delta-
Lacton
```
```
E 1404 Oxidierte Stärke Getreidebeikost und 50 g/kg
E 1410 Monostärkephosphat andere Beikost einzeln oder in
E 1412 Distärkephosphat Kombination
E 1413 Phosphatiertes
Distärkephosphat
E 1414 Acetyliertes
Distärkephosphat
E 1420 Acetylierte Stärke
E 1422 Acetyliertes
Distärkeadipat
E 1450 Stärkenatrium-
octenylsuccinat
E 1451 Acetylierte 50 g/kg
oxidierte Stärke
```
```
Teil 4
ZUSATZSTOFFE, DIE IN DIÄTETISCHER SÄUGLINGS- UND
KLEINKINDERNAHRUNG FÜR BESONDERE MEDIZINISCHE ZWECKE GEMÄSS
VERORDNUNG ÜBER DIÄTETISCHE LEBENSMITTEL FÜR BESONDERE
MEDIZINISCHE ZWECKE, BGBl. II Nr. 416/2000 idgF., ZUGELASSEN
SIND
Es gelten die Tabellen der Teile 1 bis 3 des Anhangs VI, ausgenommen die mit *) gekennzeichneten Anwendungen des Teiles 3.
Darüber hinaus sind folgende Anwendungen zulässig:
```
```
E-Nr. Bezeichnung Höchstmenge Besondere Bedingungen
```
```
E 401 Natriumalginat 1 g/l Ab vier Monaten in
Sonderkost mit
angepaßter
Zusammensetzung, die
für
Stoffwechselstörungen
und allgemein für
Sondenernährung
erforderlich ist
```
```
E 405 Propylenglycol- 200 mg/l Ab zwölf Monaten in
alginat Sonderkost für
Kleinkinder mit
Kuhmilchunverträglich-
keit oder angeborenen
Stoffwechselstörungen
```
```
E 410 Johannisbrotkern- 10 g/l Ab Geburt in
mehl Erzeugnissen zur
Verringerung des
gastroösophagealen
Refluxes
```
```
E 412 Guarkernmehl 10 g/l Ab Geburt in
Erzeugnissen in
flüssiger Form, die
hydrolisierte Eiweiße,
Peptide oder
Aminosäuren enthält
und den in Anhang IV
der Verordnung über
Säuglingsanfangs-
nahrung und
Folgenahrung, BGBl.
Nr. 531/1995 idgF
festgelegten
Bedingungen entspricht
```
```
E 415 Xanthan 1,2 g/l Ab Geburt zur
Benutzung in
Erzeugnissen auf
Aminosäure- oder
Peptidbasis für
Patienten, die
Probleme der
Eiweißmalabsorption
haben, sowie für
Patienten mit
gastrointestinalen
Störungen oder
angeborenen
Stoffwechselstörungen
```
```
E 440 Pektine 10 g/l Ab Geburt in
Erzeugnissen, die bei
Magen-Darm-Störungen
benutzt werden
```
```
E 466 Natriumcarboxy- 10 g/l oder kg Ab Geburt in
methylcellulose Erzeugnissen zur
diätetischen
Behandlung von
angeborenen Störungen
des
Fettsäurestoffwechsels
```
```
E 471 Mono- und 5 g/l Ab Geburt in
Diglyceride von Spezialkost, vor allem
Speisefettsäuren eiweißfreie
Lebensmittel
```
```
E 1450 Stärkenatrium- 20 g/l In Säuglingsanfangs-
octenylsuccinat nahrung und
-folgenahrung
```
```
E 472c Zitronensäureester 7,5 g/l für ab Geburt
von Mono-und Erzeugnisse,
Dyglyceriden von die als Pulver
Fettsäuren verkauft werden
9 g/l für
Erzeugnisse,
die als
Flüssigkeit
verkauft werden
```
```
E 473 Zuckerester von 120 mg/l Erzeugnisse mit
Speisefettsäuren hydrolysierten
Eiweißstoffen, Peptiden
und Aminosäuren
```
```
```
```
*1) Nur L(+)-Milchsäure.
*2) Nur in L(+)-Form.
*) Siehe Teil 4, erster Satz.
Anhang VI
| IN SÄUGLINGS- UND KLEINKINDERNAHRUNG ZUGELASSENE ZUSATZSTOFFE |
|---|
Anmerkung:
Spezialnahrung und Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder dürfen E 414 (Gummi arabicum) und E 551 (Siliciumdioxid) enthalten, die sich aus dem Zusatz von Zubereitungen ergeben, die nicht mehr als 150 g/kg an E 414 und nicht mehr als 10 g/kg an E 551 enthalten; ferner ist der Zusatz von E 421 (Mannit) zulässig, sofern dieser als Trägerstoff für Vitamin B12 dient (Verhältnis Vitamin B12 : Mannit nicht kleiner als 1 : 1 000). Der Gehalt an E 414 in dem verzehrfertigen Erzeugnis sollte nicht mehr als 10 mg/kg betragen.
Spezialnahrung sowie Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder darf durch den Zusatz von Vitaminpräparaten oder von Zubereitungen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren bedingtes E 1450 Stärkenatriumoctenylsuccinat enthalten. In dem verzehrfertigen Erzeugnis dürfen nicht mehr als 100 mg/kg E 1450 aus Vitaminpräparaten und 1000 mg/kg E 1450 aus Zubereitungen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren vorhanden sein.
Spezialnahrung und Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren dürfen E 301 (Natrium-L-Ascorbat) in den Umhüllungen (“coatings”) enthalten. Der Gehalt von E 301 in dem verzehrfertigen Erzeugnis darf nicht mehr als 75 mg/l betragen.
Die angegebenen Höchstmengen beziehen sich auf die verzehrfertige Ware, die nach den Anweisungen des Herstellers zubereitet wurde.
| Teil 1 |
|---|
| IN SÄUGLINGSANFANGSNAHRUNG FÜR GESUNDE SÄUGLINGE ZUGELASSENE ZUSATZSTOFFE |
Anmerkungen:
Bei der Herstellung von gesäuerter Milch dürfen nichtpathogene L(+)-milchsäureerzeugende Kulturen verwendet werden.
Wird einer Ware mehr als einer der Stoffe E 322, E 471, E 472c und E 473 zugesetzt, so sind bei jedem dieser Stoffe von der für diese Ware festgesetzten Höchstmenge die Mengen abzuziehen, in der die jeweils anderen Stoffe in dieser Ware vorhanden sind.
| E-Nr. | Bezeichnung | Höchstmenge |
|---|---|---|
| E 270 | Milchsäure (nur L(+)-Milchsäure) | quantum satis |
| E 330 | Citronensäure | |
| E 338 | Phosphorsäure | gemäß den in Anhang I der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgegten Grenzwerten |
| E 304 | L-Ascorbylpalmitat | 10 mg/l |
| E 306 | Stark tocopherolhaltige Extrakte | 10 mg/l einzeln oder in Kombination |
| E 307 | Alpha-tocopherol | |
| E 308 | Gamma-tocopherol | |
| E 309 | Delta-tocopherol | |
| E 322 | Lecithin | 1 g/l |
| E 471 | Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren | 4 g/l |
| E 331 | Natriumcitrate | 2 g/l |
| E 332 | Kaliumcitrate | einzeln oder in Kombination und gemäß den in Anhang I der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Grenzwerten |
| E 339 | Natriumphosphate | 1 g/l ausgedrückt als P2O5 |
| E 340 | Kaliumphosphate | einzeln oder in Kombination und gemäß den in Anhang I der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Grenzwerten |
| E 412 | Guarkernmehl | 1 g/l |
| sofern das Erzeugnis teilweise hydrolisierte Eiweiße enthält und den in Anhang IV der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Bedingungen entspricht | ||
| E 472c | Zitronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren | 7,5 g/l für Erzeugnisse in Pulverform |
| 9 g/l für Erzeugnisse in flüssiger Form, sofern die Erzeugnisse teilweise hydrolisierte Eiweiße, Peptide oder Aminosäuren enthalten und den in Anhang IV der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Bedingungen entsprechen | ||
| E 473 | Zuckerester von Fettsäuren | 120 mg/l in Erzeugnissen, die hydrolisierte Eiweiße, Peptide oder Aminosäuren enthalten |
| Teil 2 |
|---|
| IN SÄUGLINGSFOLGENAHRUNG FÜR GESUNDE SÄUGLINGE ZUGELASSENE ZUSATZSTOFFE |
Anmerkungen:
Bei der Herstellung von gesäuerter Milch dürfen nichtpathogene L(+)-milchsäureerzeugende Kulturen verwendet werden.
Wird einer Ware mehr als einer der Stoffe E 322, E 471, E 472c und E 473 zugesetzt, so sind bei jedem dieser Stoffe von der für diese Ware festgesetzten Höchstmenge die Mengen abzuziehen, in der die jeweils anderen Stoffe in dieser Ware vorhanden sind.
Wird einer Ware mehr als einer der Stoffe E 407, E 410 und E 412 zugesetzt, so sind bei jedem dieser Stoffe von der für diese Ware festgesetzten Höchstmenge die Mengen abzuziehen, in der die jeweils anderen Stoffe in dieser Ware vorhanden sind.
| E-Nr. | Bezeichnung | Höchstmenge |
|---|---|---|
| E 270 | Milchsäure (nur L(+)-Milchsäure) | quantum satis |
| E 330 | Citronensäure | |
| E 304 | Fettsäureester der Ascorbinsäure | 10 mg/l |
| E 306 | Stark tocopherolhaltige Extrakte | 10 mg/l einzeln oder in Kombination |
| E 307 | Alpha-tocopherol | |
| E 308 | Gamma-tocopherol | |
| E 309 | Delta-tocopherol | |
| E 331 | Natriumcitrate | 2 g/l |
| E 332 | Kaliumcitrate | einzeln oder in Kombination und gemäß den in Anhang I der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Grenzwerten |
| E 338 | Phosphorsäure | gemäß den Grenzwerten nach Anhang II der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF |
| E 339 | Natriumphosphate | 1 g/l ausgedrückt als P2O5 |
| E 340 | Kaliumphosphate | einzeln oder in Kombination und gemäß den in Anhang I der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Grenzwerten |
| E 440 | Pektine | 5 g/l nur in gesäuerter Folgenahrung |
| E 322 | Lecithin | 1 g/l |
| E 471 | Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren | 4 g/l |
| E 407 | Carrageen | 0,3 g/l |
| E 410 | Johannisbrotkernmehl | 1 g/l |
| E 412 | Guarkernmehl | 1 g/l |
| E 472c | Zitronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren | 7,5 g/l für Erzeugnisse in Pulverform |
| 9 g/l für Erzeugnisse in flüssiger Form, sofern die Erzeugnisse teilweise hydrolisierte Eiweiße, Peptide oder Aminosäuren enthalten und den in Anhang IV der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Bedingungen entsprechen | ||
| E 473 | Zuckerester von Speisefettsäuren | 120 mg/l in Erzeugnissen, die hydrolisierte Eiweiße, Peptide oder Aminosäuren enthalten |
| Teil 3 | ||
| --- | --- | --- |
| IN GETREIDEBEIKOST UND ANDERE BEIKOST FÜR GESUNDE SÄUGLINGE UND GESUNDE KLEINKINDER ZUGELASSENE ZUSATZSTOFFE | ||
| E-Nr. | Bezeichnung | Ware |
| E 170 | Calciumcarbonate | Getreidebeikost und andere Beikost |
| E 260 | Essigsäure | (nur zur Korrektur des pH-Wertes) |
| E 261 | Kaliumacetat | |
| E 262 | Natriumacetate | |
| E 263 | Calciumacetat | |
| E 270 | Milchsäure 1) | |
| E 296 | Apfelsäure | |
| E 325 | Natriumlactat 1) | |
| E 326 | Kaliumlactat 1) | |
| E 327 | Calciumlactat 1) | |
| E 330 | Citronensäure | |
| E 331 | Natriumcitrate | |
| E 332 | Kaliumcitrate | |
| E 333 | Calciumcitrate | |
| E 507 | Salzsäure | |
| E 524 | Natriumhydroxid | |
| E 525 | Kaliumhydroxid | |
| E 526 | Calciumhydroxid | |
| E 920 | L-Cystein | Kekse für Säuglinge und Kleinkinder |
| E 333 | Calciumcitrate *) | Erzeugnisse auf Basis von Früchten mit niedrigem Zuckergehalt |
| E 500 | Natriumcarbonate | Getreidebeikost und andere Beikost |
| E 501 | Kaliumcarbonate | |
| E 503 | Ammoniumcarbonate | |
| E 300 | L-Ascorbinsäure | Getränke, Säfte und Babynahrung auf Obst- und Gemüsebasis |
| E 301 | Natrium-L-Ascorbat | |
| E 302 | Calcium-L-Ascorbat | |
| Fetthaltige Lebensmittel auf Getreidebasis, einschließlich Kekse und Zwieback | 0,2 g/kg einzeln oder in Kombination, ausgedrückt als Ascorbinsäure | |
| E 304 | Fettsäureester der Ascorbinsäure | Fetthaltige Getreidekost, Kekse, Zwieback und Babynahrung |
| E 306 | Stark tocopherolhaltige Extrakte | einzeln oder in Kombination |
| E 307 | Alpha-tocopherol | |
| E 308 | Gamma-tocopherol | |
| E 309 | Delta-tocopherol | |
| E 338 | Phosphorsäure | Getreidebeikost und andere Beikost |
| E 339 | Natriumphosphat | Getreidekost |
| E 340 | Kaliumphosphate | |
| E 341 | Calciumphosphate | |
| E 341 | Calciumphosphate *) | Desserts auf Früchtebasis |
| E 322 | Lecithin | Kekse und Zwieback Waren auf Getreidebasis Babynahrung |
| E 471 | Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren | Kekse und Zwieback Waren auf Getreidebasis |
| E 472a | Essigsäureester von Babynahrung Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren | |
| E 472b | Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren | |
| E 472c | Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren | |
| E 400 | Alginsäure | Desserts |
| E 401 | Natriumalginat | Pudding |
| E 402 | Kaliumalginat | |
| E 404 | Calciumalginat | |
| E 410 | Johannisbrotkernmehl | Getreidebeikost und andere Beikost |
| E 412 | Guarkernmehl | 20 g/kg |
| E 414 | Gummi arabicum | Glutenfreie Lebensmittel auf Getreidebasis |
| E 415 | Xanthan | |
| E 440 | Pektine | |
| E 551 | Siliciumdioxid | Trockengetreidekost |
| E 334 | Weinsäure 2) | Kekse und Zwieback |
| E 335 | Natriumtartrat 2) | als Restmenge einzeln oder in Kombination |
| E 336 | Kaliumtartrat 2) | |
| E 354 | Calciumtartrat 2) | |
| E 450a | Dinatriumdiphosphat | |
| E 575 | Glucono-delta-Lacton | |
| E 1404 | Oxidierte Stärke | Getreidebeikost und andere Beikost |
| E 1410 | Monostärkephosphat | einzeln oder in Kombination |
| E 1412 | Distärkephosphat | |
| E 1413 | Phosphatiertes Distärkephosphat | |
| E 1414 | Acetyliertes Distärkephosphat | |
| E 1420 | Acetylierte Stärke | |
| E 1422 | Acetyliertes Distärkeadipat | |
| E 1450 | Stärkenatriumoctenylsuccinat | |
| E 1451 | Acetylierte oxidierte Stärke | 50 g/kg |
1) Nur L(+)-Milchsäure.
2) Nur in L(+)-Form.
*) Siehe Teil 4, erster Satz.
| Teil 4 | |||
|---|---|---|---|
| ZUSATZSTOFFE, DIE IN DIÄTETISCHER SÄUGLINGS- UND KLEINKINDERNAHRUNG FÜR BESONDERE MEDIZINISCHE ZWECKE GEMÄSS VERORDNUNG ÜBER DIÄTETISCHE LEBENSMITTEL FÜR BESONDERE MEDIZINISCHE ZWECKE, BGBl. II Nr. 416/2000 idgF., ZUGELASSEN SIND | |||
| Es gelten die Tabellen der Teile 1 bis 3 des Anhangs VI, ausgenommen die mit *) gekennzeichneten Anwendungen des Teiles 3. Darüber hinaus sind folgende Anwendungen zulässig: | |||
| E-Nr. | Bezeichnung | Höchstmenge | Besondere Bedingungen |
| E 401 | Natriumalginat | 1 g/l | Ab vier Monaten in Sonderkost mit angepaßter Zusammensetzung, die für Stoffwechselstörungen und allgemein für Sondenernährung erforderlich ist |
| E 405 | Propylenglycolalginat | 200 mg/l | Ab zwölf Monaten in Sonderkost für Kleinkinder mit Kuhmilchunverträglichkeit oder angeborenen Stoffwechselstörungen |
| E 410 | Johannisbrotkernmehl | 10 g/l | Ab Geburt in Erzeugnissen zur Verringerung des gastroösophagealen Refluxes |
| E 412 | Guarkernmehl | 10 g/l | Ab Geburt in Erzeugnissen in flüssiger Form, die hydrolisierte Eiweiße, Peptide oder Aminosäuren enthält und den in Anhang IV der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 idgF festgelegten Bedingungen entspricht |
| E 415 | Xanthan | 1,2 g/l | Ab Geburt zur Benutzung in Erzeugnissen auf Aminosäure- oder Peptidbasis für Patienten, die Probleme der Eiweißmalabsorption haben, sowie für Patienten mit gastrointestinalen Störungen oder angeborenen Stoffwechselstörungen |
| E 440 | Pektine | 10 g/l | Ab Geburt in Erzeugnissen, die bei Magen-Darm-Störungen benutzt werden |
| E 466 | Natriumcarboxy-methylcellulose | 10 g/l oder kg | Ab Geburt in Erzeugnissen zur diätetischen Behandlung von angeborenen Störungen des Fettsäurestoffwechsels |
| E 471 | Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren | 5 g/l | Ab Geburt in Spezialkost, vor allem eiweißfreie Lebensmittel |
| E 1450 | Stärkenatriumoctenylsuccinat | 20 g/l | In Säuglingsanfangsnahrung und -folgenahrung |
| E 472c | Zitronensäureester von Mono-und Dyglyceriden von Fettsäuren | 7,5 g/l für Erzeugnisse, die als Pulver verkauft werden | ab Geburt |
| 9 g/l für Erzeugnisse, die als Flüssigkeit verkauft werden | |||
| E 473 | Zuckerester von Speisefettsäuren | 120 mg/l | Erzeugnisse mit hydrolysierten Eiweißstoffen, Peptiden und Aminosäuren |
Anhang VII
E 200 SORBINSÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Sorbinsäure
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 203-768-7
Chemische Formel C tief 6 H tief 8 O tief 2
Molekulargewicht 112,12
Gehalt Nicht weniger als 99% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Farblose Kristallnadeln oder weißes
rieselfähiges Pulver mir leichtem
charakteristischem Geruch; bei
Erhitzen auf 105 Grad C während
90 Minuten keine farbliche
Veränderung
Merkmale
A. Schmelzbereich 133 Grad C bis 135 Grad C nach
vierstündigem Vakuumtrocknen in
einem Schwefelsäureexsikkator
B. Spektrometrie In Isopropanollösung (1 zu 4 000 000
Absorptionsmaximum bei 254 +- 2 nm
C. Positive Prüfung auf
Doppelbindungen
D. Sublimationspunkt 80 Grad C
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,2%
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 202 KALIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumsorbat
Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat
Kalisalz der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 246-376-1
Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2 K
Molekulargewicht 150,22
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver, das
sich beim Erhitzen auf 105 Grad C
während 90 Minuten farblich nicht
verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich von der
durch Ansäuern isolierten
und nicht
umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Kalium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,0% (105 Grad C,
3 Std.)
Acidität oder Alkalinität Nicht mehr als etwa 1,0% (als
Sorbinsäure oder K tief 2 CO tief 3)
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als PB) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 203 CALCIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsorbat
Calciumsalze der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 231-321-6
Chemische Formel C tief 12 H tief 14 O tief 4 Ca
Molekulargewicht 262,32
Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Feines, weißes, kristallines Pulver,
das sich beim Erhitzen auf
105 Grad C während 90 Minuten
farblich nicht verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Calcium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 2,0% (4 Stunden),
bestimmt durch Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 210 BENZOESÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Benzoesäure
Benzolcarbonsäure
Phenylcarbonsäure
EINECS 200-618-2
Chemische Formel C tief 7 H tief 6 O tief 2
Molekulargewicht 122,12
Gehalt Nicht weniger als 99,5% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Sublimation und auf
Benzoat
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
dreistündigem Trocknen über
Schwefelsäure
pH Etwa 4 (Lösung in Wasser)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,07%, ausgedrückt
Verbindungen als Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäure ausgedrückt
0,3% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC *1), 0,3 ml
Eisen(III)chlorid TSC *2), 0,1 ml
Kupfersulfat TSC *3) und 4,4 ml
Wasser enthält
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 211 NATRIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbenzoat
Natriumsalz der Benzolcarbonsäure
Natriumsalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 208-534-8
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 O tief 2 Na
Molekulargewicht 144,11
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 O tief 2 Na nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Beschreibung Weißes, fast geruchloses,
kristallines Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Löslichkeit In Wasser sehr gut löslich, in
Ethanol schwer löslich
B. Schmelzbereich für 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C für
Benzoesäure die durch Säurebehandlung isolierte,
nicht umkristallisierte und im
Exsikkator über Schwefelsäure
getrocknete Benzoesäure
C. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,5% nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Natriumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Natriumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 212 KALIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumbenzoat
Kalisalz der Benzolcarbensäure
Kalisalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 209-481-3
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 KO tief 2 .
3H tief 2 O
Molekulargewicht 214,27
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 KO tief 2 nach Trocknen bei
105 Grad C bis zum konstanten
Gewicht
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Kalium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 26,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser gehen, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5-prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Kaliumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Kaliumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötig werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 213 CALCIUMBENZOAT
Synonyme Monocalciumbenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumbenzoat
Calciumdibenzoat
EINECS 218-235-4
Chemische Formel Anhydrat: C tief 14 H tief 10
O tief 4 Ca
Monohydrat: C tief 14 H tief 10
O tief Ca . H tief 2 O
Trihydrat: C tief 14H tief 10
O tief 4 CA . 3H
tief 2 O
Molekulargewicht Anhydrat: 282,31
Monohydrat: 300,32
Trihydrat: 336,36
Gehalt Nicht weniger als 99% nach Trocknen
bei 105 Grad C
Beschreibung Weiße oder farblose Kristalle bzw.
weißes Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Calcium
Reinheit
Tocknungsverlust Nicht mehr als 17,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C bis zur
Gewichtskonstanz
Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt
0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure
Stoffe in 5 ml 94,5-95,5prozentiger
Schwefelsäure darf keine stärkere
Färbung aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Calciumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Zur Neutralisierung von 1 g
Calciumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 214 ETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Ethylparaben
Ethyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Ethyl-p-hydroxybenzoat
Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 204-399-4
Chemische Formel C tief 9 H tief 10 O tief 3
Molekulargewicht 166,8
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der durch Ansäuern
p-Hydroxybenzoat isolierten, nicht umkristallisierten
p-Hydroxybenzoesäure 213 Grad C bis
217 Grad C nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
C. Positive Prüfung auf
Alkohol
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 215 NATRIUMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumethyl-p-hydroxybenzoesäure
Natriumsalz des Ethylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-487-6
Chemische Formel C tief 9 H tief 9 O tief 3 Na
Molekulargewicht 188,8
Gehalt Nicht weniger als 83% Ethylester der
p-Hydroxybenzoesäure, berechnet auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines,
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
C. Positive Prüfung auf
Natrium
D. pH der 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,9 und 10,3
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 37 bis 39%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 216 PROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Propylparaben
Propyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Propyl-p-hydroxybenzoat
n-Propyl-p-hydroxybenzoesäure
EINECS 202-307-7
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 3
Molekulargewicht 180,21
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 95 Grad C bis 97 Grad C nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 217 NATRIUMPROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natrium-n-propyl-p-hydroxybenzoat
Natriumverbindung des n-Propylesters
der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-488-1
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 O tief 3 Na
Molekulargewicht 202,21
Gehalt Nicht weniger als 85% Propylester
der p-Hydroxybenzoesäure in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bzw. fast weißes,
kristallines, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich des durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Esters 94 bis 97 Grad C
nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,8 und 10,2
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 34 bis 36%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 218 METHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Methylparaben
Methyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Methyl-p-hydroxybenzoat
Methylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 243-171-5
Chemische Formel C tief 8 H tief 8 O tief 3
Molekulargewicht 152,15
Gehalt Nicht weniger als 99% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 125 Grad C bis 128 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 219 NATRIUMMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriummethyl-p-hydroxybenzoat
Natriumsalz des Methylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
Chemische Formel C tief 8 H tief 7 O tief 3 Na
Molekulargewicht 174,15
Gehalt Nicht weniger als 99,5%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Die Ausfällung, die sich
beim Ansäuern einer
10prozentigen (G/V)
wäßrigen Lösung des
Natriumderivats von
Methyl-p-hydroxybenzoats
(Litmuspapier als
Indikator verwenden)
bildet, soll bei Spülen
mit Wasser und nach
zweistündigem Trocknen
bei 80 Grad C einen
Schmelzbereich von
125 Grad C bis 128 Grad C
haben
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
Lösung in
kohlendioxidfreiem Wasser
zwischen 9,7 und 10,3
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche 40% bis 44,5%, bezogen auf die
Trockenmasse
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 220 SCHWEFELDIOXID
Definition
Chemische Bezeichnung Schwefeldioxid
Schwefelsäureanhydrid
EINECS 231-195-2
Chemische Formel SO tief 2
Molekurgewicht 64,07
Gehalt Nicht weniger als 99%
Beschreibung Farbloses, nicht entzündbares Gas
mit stark ätzendem, atemhemmendem
Geruch
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
schweflige Stoffe
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,05%
Nichtflüchtige Rückstande Nicht mehr als 0,01%
Schwefeltrioxid Nicht mehr als 0,1%
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg
Sonstige normalerweise in Frei von Spuren
der Luft nicht vorkommende
Gase
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 221 NATRIUMSULFIT
Synonyme Dinatriumsulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumsulfit (Anhydrat bzw.
Heptahydrat
EINECS 231-821-4
Chemische Formel Anhydrat: Na tief 2 SO tief 3
Heptahydrat: Na tief 2 SO tief 3
7H2 tief O
Molekulargewicht Anhydrat: 126,04
Heptahydrat: 252,16
Gehalt Anhydrat: Nicht weniger als 95%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 48%
SO tief 2
Heptahydrat: Nicht weniger als 48%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 24%
SO tief 2
Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw.
farblose Kristalle
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung (Anhydrat) bzw.
der 20prozentigen Lösung
(Heptahydrat) zwischen
8,5 und 11,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbisulfit
Natriumhydrogensulfit
Mononatriumsulfit
EINECS 231-921-4
Chemische Formel NaHSO tief 3 in wäßriger Lösung
Molekulargewicht 104,06
Gehalt Nicht weniger als 32% NaHSO tief 3
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
2,5 und 5,5
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg NaSO tief 3,
bezogen auf den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 223 NATRIUMMETABISULFIT
Synonyme Pyrosulfit
Natriumpyrosulfit
Dinatriumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumdisulfit
EINECS 231-673-0
Chemische Formel Na tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 190,11
Gehalt Nicht weniger als 95% Na tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 64% SO tief 2
Beschreibung Weiße Kristalle bzw. kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung zwischen 4,0 und
5,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2- Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 224 KALIUMMETABISULFIT
Synonyme Kaliumpyrosulfit
Dikaliumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumdisulfit
EINECS 240-795-3
Chemische Formel K tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 222,33
Gehalt Nicht weniger als 90% K tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 51,8% SO tief 2; der Rest
besteht fast ausschließlich aus
Kaliumsulfat
Beschreibung Farblose Kristalle bzw. weißes
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Kalium
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 226 CALCIUMSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsulfit
EINECS 218-235-4
Chemische Formel CaSO tief 3 . 2H tief 2 O
Molekulargewicht 156,17
Gehalt Nicht weniger als 95% CaSO
tief 3 . 2H tief 2 O und nicht
weniger als 39% SO tief 2
Beschreibung Weiße Kristalle bzw. weißes
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Calcium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 227 CALCIUMBISULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumbisulfit
Calciumhydrogensulfit
EINECS 237-423-7
Chemische Formel Ca(HSO tief 3) tief 2
Molekulargewicht 202,22
Gehalt 6 bis 8% (G/V) Schwefeldioxid und
2,5 bis 3,5% (G/V) Calciumdioxid
bzw. 10 bis 14% (G/V)
Calciumbisulfit (Ca(HSO tief 3)
tief 2)
Beschreibung Klare grün-gelbe wäßrige Lösung mit
markantem Schwefeldioxidgeruch
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Calcium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 223 KALIUMBISULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumbisulfit
Kaliumhydrogensulfit
EINECS 231-870-1
Chemische Formel KHSO tief 3 in wäßriger Lösung
Molekulargewicht 120,17
Gehalt Nicht weniger als 280 g KHSO tief 3
pro Liter (bzw. 150 g SO tief 2 pro
Liter)
Beschreibung Klare, farblose wäßrige Lösung
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Kalium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 230 BIPHENYL
Synonyme Diphenyl
Definition
Chemische Bezeichnung 1,1'-Biphenyl
Phenylbenzol
EINECS 202-163-5
Chemische Formel C tief 12 H tief 10
Molekulargewicht 154,20
Gehalt Nicht weniger als 99,8%
Beschreibung Weißer bzw. hellgelber bis
gelbbrauner kristalliner Festkörper
mit charakteristischem Geruch
Merkmale
A. Schmelzbereich 68,5 Grad C bis 70,5 Grad C
B. Siedebereich Destilliert völlig im Bereich von
2,5 Grad C zwischen 252,5 Grad C und
257,5 Grad C
Reinheit
Benzol Nicht mehr als 10 mg/kg
Aromatische Amine Nicht mehr als 2 mg/kg (als Anilin)
Phenolderivate Nicht mehr als 5 mg/kg (als Phenol)
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g Biphenyl
Stoffe in 5 ml 94,5 bis 95,5prozentiger
Schwefelsäure darf keine stärkere
Färbung aufweisen als
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisen(III)chlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Terphenyl- und höhere Nicht mehr als 0,2%
Polyphenylderivate
Polyzyklische aromatische Nicht vorhanden
Kohlenwasserstoffe
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 231 ORTHOPHENYLPHENOL
Definition
Chemische Bezeichnung (1,1'-Biphenyl)-2-ol
2-Hydroxydiphenyl
o-Hydroxydiphenyl
EINECS 201-993-5
Chemische Formel C tief 12 H tief 10 O
Molekulargewicht 170,20
Gehalt Nicht weniger als 99%
Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 56 Grad C bis 58 Grad C
B. Positive Prüfung auf Ethanollösung (1 g in 10 ml) färbt
Phenolat sich bei Zugabe von
10% Eisenchloridlösung grün
Reinheit
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Diphenylether Nicht mehr als 0,3%
p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1%
1-Naphthol Nicht mehr als 0,01%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 232 NATRIUMORTHOPHENYLPHENOL
Synonyme Natriumorthophenylphenolat
Natriumsalz von o-Phenylphenol
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumorthophenylphenol
EINECS 205-055-6
Chemische Formel C tief 12 H tief 9 ONa . 4H tief 2 O
Molekulargewicht 264,26
Gehalt Nicht weniger als 97% C tief 12
H tief 9 ONa . 4H tief 2 O
Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Phenolat und auf Natrium
B. Schmelzbereich des durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Orthophenylphenols aus
der Probe 56 Grad C bis
58 Grad C nach Trocknen
im
Schwefelsäureexsikkator
C. pH einer 2prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
11,1 und 11,8
Reinheit
Diphenylether Nicht mehr als 0,3%
p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1%
1-Naphthol Nicht mehr als 0,01%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 233 THIABENDAZOL
Definition
Chemische Bezeichnung 4-(2-Benzimidazolyl)thiazol
2-(4-Thiazolyl)-1H-Benzimidazol
EINECS 205-725-8
Chemische Formel C tief 10 H tief 7 N tief 3 S
Molekulargewicht 201,26
Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bzw. fast weißes, geruchloses
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 296 Grad C bis 303 Grad C
B. Spektrometrie Absorptionsmaxima in 0,1 N HCl
(0,0005% G/V) bei 302 nm, 258 nm und
243 nm
1%
E 1 cm bei 302 nm +- 2 nm: ca. 1 230
1%
E 1 cm bei 258 nm +- 2 nm: ca. 200
1%
E 1 cm bei 243 nm +- 2 nm: ca. 620
Absorptionsgrad 243 nm/302 nm =
0,47 bis 0,53
Absorptionsgrad 258 nm/302 nm =
0,14 bis 0,18
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,2%
Selen Nicht mehr als 3 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 234 NISIN
Definition Nisin besteht aus verschiedenen
engverwandten Polypeptiden, die
durch natürliche Arten von
Streptococcus lactis,
Lancefield-Gruppe N erzeugt werden
EINECS 215-807-5
Chemische Formel C tief 143 H tief 230 N tief 42
O tief 37 S tief 7
Molekulargewicht 3 354,12
Gehalt Nisinkonzentrat enthält nicht
weniger als 900 Einheiten pro mg in
einer Mischung aus fettfreien
Milchfeststoffen mit einem
Natriumchloridgehalt von mindestens
50%
Beschreibung Weißes Pulver
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 3%, wenn bei
102 Grad C bis 103 Grad C bis zur
Gewichtskonstanz getrocknet
Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 235 NATAMYCIN
Synonyme Pimaricin
Definition Natamycin ist ein Fungizid der
Polyen-Makrolid-Gruppe und wird vom
natürlichen Arten des Streptomyces
natalensis bzw. des Streptococcus
lactis erzeugt
EINECS 231-683-5
Chemische Formel C tief 33 H tief 47 O tief 13 N
Molekulargewicht 665,74
Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bis cremefarbenes,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Farbreaktion Bei der Hinzufügung von
Natamycinkristallen auf einer
Tüpfelplatte zu einem Tropfen
- konzentrierter Salzsäure entsteht
blaue Färbung;
- konzentrierter Phosphorsäure
entsteht grüne Färbung, die nach
einigen Minuten in eine blaßrote
Färbung übergeht
B. Spektrometrie Eine 0,0005prozentige (G/V) Lösung
in einer 1prozentigen methanolischen
Essigsäurelösung hat ein
Absorptionsmaximum bei etwa 290 nm
und 318 nm und einen Absatz bei
etwas 280 nm, die Minima liegen bei
etwa 250 nm, 295 nm und 311 nm
C. pH 5,5 bis 7,5 (1prozentige Lösung
(G/V) in vorher neutralisierter
Mischung aus 20 Teilen
Dimethylformamid und 80 Teilen
Wasser)
20
D. Spezifische Drehung (alpha) D = +250 Grad bis +295 Grad
1prozentige Lösung
(G/V) in
kristallisierter
Essigsäure bei
20 Grad C, berechnet
aufgrund der
Trockenmasse)
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 8% (über P tief 2
O tief 5 bei 60 Grad C zur
Gewichtskonstanz vakuumgetrocknet)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,5%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
Mikrobiologische Kriterien: Nicht mehr als 100 Kolonien pro
Gesamtkeimzahl: Gramm
E 239 HEXAMETHYLENTETRAMIN
Synonyme Hexamin, Methenamin
Definition
Chemische Bezeichnung 1,3,5,7-Tetraazatricyclo(3.3.1.1
hoch 3,7)-decan,
Hexamethylentetramin
EINECS 202-905-8
Chemische Formel C tief 6 H tief 12 N tief 4
Molekulargewicht 140,19
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Farbloses bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Formaldehyd und Ammoniak
B. Sublimationspunkt ca.
260 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Vakuumtrocknen über
P tief 2 O tief 5 bei 105 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Sulfate Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt
als SO tief 4
Chloride Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt
als Cl
Ammoniumsalze Nicht nachweisbar
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 242 DIMETHYLDICARBONAT
Synonyme DMDC
Dimethylpyrocarbonat
Definition
Chemische Bezeichnung Dimethyldicarbonat
Pyrokohlensäuredimethylester
EINECS 224-859-8
Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 5
Molekulargewicht 134,09
Gehalt Nicht weniger als 99,8%
Beschreibung Farblose Flüssigkeit, zersetzt sich
in wäßriger Lösung. Ätzend für Haut
und Augen und giftig beim Einatmen
bzw. Verzehr
Merkmale
A. Zersetzung Nach Verdünnen positive Prüfung auf
CO tief 2 und Methanol
B. Schmelzpunkt 17 Grad C
Siedepunkt 172 Grad C unter Zersetzung
C. Dichte bei 20 Grad C ca. 1,25 g/cm3
D. Infrarot-Spektrum Maxima bei 1 156 und 1 832 cm
hoch -1
Reinheit
Dimethylcarbonat Nicht mehr als 0,2%
Chlor, insgesamt Nicht mehr als 3 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 249 KALIUMNITRIT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumnitrit
EINECS 231-832-4
Chemische Formel KNO tief 2
Molekulargewicht 85,11
Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf
die Trockensubstanz *4)
Beschreibung Weiße bzw. leicht gelbliche
hygroskopische Granulate
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Kalium
B. pH einer 5prozentigen 6,0 bis 9,0
Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 3% nach vierstündigem
Trocknen über Kieselgel
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 250 NATRIUMNITRIT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumnitrit
EINECS 231-555-9
Chemische Formel NaNO tief 2
Molekulargewicht 69,00
Gehalt Nicht weniger als 97%, bezogen auf
die Trockensubstanz *4)
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver bzw.
gelbliche Klumpen
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,25% nach
vierstündigem Trocknen über
Kieselgel
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 251 NATRIUMNITRAT
Synonyme Chilesalpeter
Natronsalpeter
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumnitrat
EINECS 231-554-3
Chemische Formel NaNO tief 3
Molekulargewicht 85,00
Gehalt Nicht weniger als 99% nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Beschreibung Weißes, kristallines, leicht
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Natrium
B. pH einer 5prozentigen 5,5 bis 8,3
Lösung
C. Schmelzpunkt:
+-308 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 2% nach vierstündigem
Trocknen bei 105 Grad C
Nitrite Nicht mehr als 30 mg/kg, ausgedrückt
als NaNO tief 2
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
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