Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)
auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem
Waschen mit Säure und Alkohol)
Beschreibung Weißes, hellgelbes, hellgräuliches oder
hellbräunliches Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
kolloidale, schillernde Lösung. In Ethanol
unlöslich
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 2 Std.)
Säureunlösliche Asche Höchstens 1% (unlöslich in Salzsäure (etwa
3 n))
Amidierungsgrad Nicht mehr als 25% der gesamten
Carboxylgruppen
Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg, bezogen auf die
Trockensubstanz
Stickstoff Höchstens 2,5% nach dem Waschen mit Säure
und Ethanol
Gehalt an freiem Einzeln oder zusammen höchstens 1%,
Methanol, Ethanol und bezogen auf die Trockensubstanz
Isopropanol
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 442 AMMONIUMPHOSPHATIDE
Synonyme Ammortiumsalze der Phosphatidsäure,
Gemisch von Ammoniumsalzen
phosphorylierter Glyceride
Definition Gemisch der Ammoniumverbindungen von
Phosphatidsäuren aus genießbaren Fetten
und Ölen (gewöhnlich teilgehärtetes
Rapsöl). Eine, zwei oder drei
Hydroxylgruppen des Glycerins können an
ein Phosphoratom gebunden sein. Ferner
können zwei Phosphorsäureester zu
Phosphatidylphosphatiden verknüpft sein
Gehalt Phosphorgehalt: mindestens 3 und höchstens
3,4% Gewichtsprozent. Ammoniumgehalt:
mindestens 1,2 und höchstens 1,5%,
ausgedrückt als N
Beschreibung Zäher halbfester Stoff
Merkmale
A. Löslichkeit Fettlöslich
Unlöslich in Wasser, teilweise löslich in
Ethanol und in Aceton
B. Positive Prüfung
auf Glycerin,
Fettsäure und
Phosphat
Reinheit
In Petrolether Höchstens 2,5%
unlösliche Stoffe
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 444 SACCHAROSEACETAT-ISOBUTYRAT
Synonyme SAIB
Definition Saccharoseacetat-Isobutyrat ist ein
Gemisch der Reaktionsprodukte der
Veresterung von Saccharose von
Lebensmittelqualität mit
Essigsäureanhydrid und
Isobuttersäureanhydrid und nachfolgender
Destillation. Das Gemisch enthält alle
möglichen Esterkombinationen, in denen das
Molverhältnis von Acetat zu Butyrat etwa
2:6 beträgt
Einecs 204-771-6
Chemische Bezeichnung Saccharosediacetathexaisobutyrat
Chemische Formel C tief 40 H tief 62 O tief 19
Molekulargewicht 832-856, C tief 40 H tief 62 O tief 19:
846,9
Gehalt Mindestens 98,8% und höchstens 101,9%
C tief 40 H tief 62 O tief 19
Beschreibung Helle, strohfarbene Flüssigkeit, klar,
ohne Ablagerungen, kein markanter Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser
Löslich in den meisten organischen
Lösungsmitteln
B. Brechungsindex n hoch 40 tief D: 1,4492-1,4504
C. Spezifisches d hoch 25 tief D: 1,141-1,151
Gewicht
Reinheit
Triacetin Höchstens 0,1%
Säurezahl Höchstens 0,2
Verseifungszahl Mindestens 524 und höchstens 540
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 3 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg
E 445 GLYCERINESTER AUS WURZELHARZ
Synonyme Harzester, Estergummi,
Kolophon-Glycerinester
Definition Komplexes Gemisch von Tri- und
Diglycerinestern von Wurzelharzsäuren. Das
Wurzelharz wird durch
Lösungsmittelextraktion alter
Kiefernstümpfe und darauffolgende
Flüssig-Flüssig-Lösungsmittel-Raffination
gewonnen. Aus dieser Spezifikation
ausgeschlossen sind Balsamharz (ein
Exsudat lebender Kiefern) und Tallharz
(ein Nebenprodukt der
Zellstoffherstellung). Das Enderzeugnis
besteht zu etwa 90% aus Harzsäure und zu
10% aus neutralen, nicht sauren
Verbindungen. Der Harzsäureanteil ist ein
komplexes Gemisch von isomeren
diterpenoiden Monocarbon-säuren mit der
empirischen Molekülformel C tief 20
H tief 30 O tief 2, im wesentlichen
Abietinsäure. Der Stoff wird durch
Dampfstrippen oder
Gegenstromdampfdestillation gereinigt
Beschreibung Harter, gelber bis schwach
bernsteinfarbener Feststoff
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser
Löslich in Aceton und Benzol
B. Infrarot- Charakteristisch für die Verbindung
Absorptionsspektrum
Reinheit
Spezifisches Gewicht d hoch 20 tief 25 mindestens 0,935 in
der Lösung einer 50%igen Lösung in d-Limonen (97%,
Siedepunkt 175,5-176 Grad C, d hoch 20
tief 4: 0,84)
Erweichungsbereich Zwischen 82 Grad C und 90 Grad C
(Ring-Kugel-Methode)
Säurezahl Zwischen 3 und 9
Hydroxylzahl Zwischen 15 und 45
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 2 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Prüfung auf Tallharz Werden schwefelhaltige organische
(Schwefelprüfung) Verbindungen in Gegenwart von
Natriumformiat erhitzt, wird der Schwefel
zu Wasserstoffsulfid, das anhand von
Bleipapier leicht nachweisbar ist. Eine
positive Reaktion verweist auf die
Verwendung von Tallharz anstelle von
Wurzelharz
E 450 (i) DINATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Dinatriumhydrogendiphosphat
Dinatriumhydrogenpyrophosphat
Saures Natriumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Dinatriumhydrogendiphosphat
Einecs 231-835-0
Chemische Formel Na tief 2 H tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 221,94
Gehalt Mindestens 95% Dinatriumdiphosphat und
zwischen 63% und 64,5%, ausgedrückt als
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Pulver oder Körner von weißer Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser löslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 3,7 und 5,0
Lösung
Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (bei 105 Grad C über
4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 1%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (ii) TRINATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Saures Trinatriumpyrophosphat
Trinatriumhydrogendiphosphat
Definition
Einecs 238-735-6
Chemische Formel Monohydrat: Na tief 3 HP tief 2 O tief 7.
H tief 2 O
Wasserfrei: Na tief 3 HP tief 2 O tief 7
Molekulargewicht Monohydrat: 261,95
Wasserfrei: 243,93
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz, und zwischen 57% und 59%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Pulver oder Körner von weißer Farbe,
wasserfrei oder als Monohydrat vorkommend
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. In Wasser löslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 6,7 und 7,3
Lösung
Glühverlust 4,5%, bezogen auf die Trockenmasse
11,5%, bezogen auf Monohydrat
Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (bei 105 Grad C über
4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (iii) TETRANATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Tetranatriumpyrophosphat
Natriumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Tetranatriumdiphosphat
Einecs 231-767-1
Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 4 P tief 2 O tief 7
Dekahydrat: Na tief 4 P tief 2 O tief 7.
10 H tief 2 O
Molekulargewicht Wasserfrei: 265,94
Dekahydrat: 446,09
Gehalt Mindestens 95%, Na tief 4 P tief 2 O
tief 7, bezogen auf die geglühte Substanz,
zwischen 52,5% und 54%, ausgedrückt als
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weiße Kristalle, oder ein kristallines
oder körniges Pulver weißer Farbe. Das
Decahydrat blüht in trockener Luft ein
wenig aus
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser löslich. In Ethanol unlöslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 9,8 und 10,8
Lösung
Glühverlust Bei wasserfreiem Salz nicht mehr als 0,5%
und bei Dekahydrat zwischen 38% und 42%
nach vierstündiger Trocknung bei
105 Grad C und anschließendem 30minutigem
Glühen bei 550 Grad C
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (v) TETRAKALIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Kaliumpyrophosphat
Tetrakaliumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Tetrakaliumdiphosphat
Einecs 230-785-7
Chemische Formel K tief 4 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 330,34 (wasserfrei)
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die geglühte
Substanz, und zwischen 42% und 43,7%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes, sehr
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Kalium und Phosphat
B. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 10,0 und 10,8
Lösung
Glühverlust Höchstens 2% nach vierstündigem Trocknen
bei 105 Grad C und nachfolgendem
30minutigem Glühen bei 550 Grad C
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (vi) DICALCIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Calciumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Dicalciumdiphosphat
Calciumpyrophosphat
Einecs 232-221-5
Chemische Formel Ca tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 254,12
Gehalt Mindestens 96% und zwischen 55% und 56%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Feines, weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Calcium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in verdünnter
Salz- und Salpetersäure
Reinheit
pH-Wert einer 10%igen Zwischen 5,5 und 7,0
Suspension
Glühverlust Höchstens 1,5% nach 30minutigem Glühen bei
800 ± 25 Grad C
Fluorid Höchstens 50 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (vii) CALCIUMDIHYDROGENDIPHOSPHAT
Synonyme Saures Calciumpyrophosphat
Monocalciumdihydrogenphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumdihydrogendiphosphat
Einecs 238-933-2
Chemische Formel CaH tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 215,97
Gehalt Mindestens 90%, bezogen auf die
Trockensubstanz, und zwischen 61% und 64%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weiße Kristalle oder weißes Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Calcium und
Phosphat
Reinheit
Säureunlösliche Höchstens 0,4%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 451 (i) PENTANATRIUMTRIPHOSPHAT
Synonyme Natriumtripolyphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Pentanatriumtriphosphat
Einecs 231-838-7
Chemische Formel Na tief 5 O tief 10 P tief 3.xH tief 2 O
(x = 0 oder 6)
Molekulargewicht 367,86
Gehalt Mindestens 85%
P tief 2 O tief 5-Gehalt mindestens 56%
und höchstens 58% (Trockenmasse) bzw.
mindestens 43% und höchstens 45%
(Hexahydrat)
Beschreibung Weißes, schwach hygroskopisches Granulat
oder Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Leicht wasserlöslich
Unlöslich in Ethanol
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 9,1 und 10,2
1%igen Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Wasserfrei: höchstens 0,7% (105 Grad C,
1 Std.)
Hexahydrat: höchstens 23,5% (60 Grad C,
1 Std., 105 Grad C, 4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,1%
Stoffe
Höhere Polyphosphate Höchstens 1%
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 451 (ii) PENTAKALIUMTRIPHOSPHAT
Synonyme Kaliumtripolyphosphat
Kaliumtriphosphat
Kaliumtripolyphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Pentakaliumtriphosphat
Pentakaliumtripolyphosphat
Einecs 237-574-9
Chemische Formel K tief 5 O tief 10 P tief 3
Molekulargewicht 448,42
Gehalt Mindestens 85%, bezogen auf die
Trockenmasse
P tief 2 O tief 5-Gehalt mindestens 46,5%
und höchstens 48%
Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver oder
Granulat
Merkmale
A. Löslichkeit Sehr leicht wasserlöslich
B. Positive Prüfung
auf Kalium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 9,2 und 10,5
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 0,4% (105 Grad C, 4 Std., mit
darauffolgendem Glühen bei 550 Grad C,
30 Min.)
Wasserunlösliche Höchstens 2%
Stoffe
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 452 (i) NATRIUMPOLYPHOSPHAT
LÖSLICHES POLYPHOSPHAT
Synonyme Natriumhexametaphosphat
Natriumtetrapolyphosphat
Graham`sches Salz
Glasiges Natriumpolyphosphat
Natriumpolymetaphosphat
Natriummetaphosphat
Definition Lösliche Natriumpolyphosphate werden durch
Schmelzen und darauffolgende Kühlung von
Natriumorthophosphaten gewonnen. Es
handelt sich bei diesen Verbindungen um
eine Klasse mehrerer amorpher,
wasserlöslicher Polyphosphate, die aus
linearen Ketten von Metaphosphateinheiten
bestehen, ((NaPO tief 3)tief x, x= 2), an
deren Ende Na tief 2 PO tief 4-Gruppen
stehen. Bei diesen Substanzen wird
normalerweise ihr Na tief 2 O/P tief 2
O tief 5-Verhältnis oder ihr P tief 2
O tief 5-Gehalt angegeben. Die
Na tief 2 O/P tief 2 O tief 5-Verhältnisse
reichen von etwa 1,3 bei
Tetranatriumpolyphosphat (x = etwa 4) bis
1,1 bei Natriumhexametaphosphat (x = 13
bis 18) und 1,0 bei den
Natriumpolyphosphaten mit höherem
Molekulargewicht (x = 20 bis 100 oder
mehr). Der pH-Wert der entsprechenden
Lösungen liegt zwischen 3,6 und 9,0
Chemische Bezeichnung Natriumpolyphosphat
Einecs 272-808-3
Chemische Formel Heterogene Gemische von Natriumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
mit der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (102) tief n
Gehalt Mindestens 60% und höchstens 71% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Farblose oder weiße, durchsichtige
Plättchen, Granulat oder Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Sehr leicht wasserlöslich
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 3,0 und 9,0
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 1%
Wasserunlösliche Höchstens 0,1%
Stoffe
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
UNLÖSLICHES POLYPHOSPHAT
Synonyme Unlösliches Natriummetaphosphat
Madrell`sches Salz
Unlösliches Natriumpolyphosphat
Definition Unlösliches Natriummetaphosphat ist ein
Natriumpolyphosphat mit hohem
Molekulargewicht, das aus zwei langen
Metaphosphatketten (NaPO tief 3) tief x
besteht, die um eine gemeinsame Achse
Spiralen in gegensätzlicher Richtung
bilden. Das Na tief 2 O/P tief 2
O tief 5-Verhältnis beträgt etwa 1,0. Der
pH-Wert einer 1:3-Suspension in Wasser
ist 6,5
Chemische Bezeichnung Natriumpolyphosphat
Natriumpolymetaphosphat
Natriummetaphosphat
Einecs 272-808-3
Chemische Formel Heterogene Gemische von Natriumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
mit der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + l) wobei n = 2
Molekulargewicht (102) tief n
Gehalt Mindestens 68,7% und höchstens 70%
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Wasserunlöslich
Löslich in Mineralsäuren und in Lösungen
von Kalium- und Ammoniumchloriden, jedoch
nicht von Natriumchloriden
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Etwa 6,5
1:3-Lösung in
Wasser
Reinheit
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
E 452 (ii) KALIUMPOLYPHOSPHAT
Synonyme Kaliummetaphosphat
Kaliumpolymetaphosphat
Kurrolsches Salz
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumpolyphosphat
Einecs 232-212-6
Chemische Formel (KPO tief 3) tief n
Heterogene Gemische von Kaliumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (134) tief n
Gehalt Mindestens 53,5% und höchstens 61,5% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Feines, weißes Pulver, Kristalle oder
farblose glasartige Plättchen
Merkmale
A. Löslichkeit 1 g löst sich in 100 ml einer 1:25-Lösung
von Natriumacetat
B. Positive Prüfung
auf Kalium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Höchstens 7,8
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 2% (nach Trocknen bei
105 Grad C, 4 Std., mit darauffolgendem
Glühen bei 550 Grad C, 30 Min.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Stoffe
Zyklisches Phosphat Höchstens 8% des P tief 2 O tief 5-Gehalts
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 452 (iv) CALCIUMPOLYPHOSPHATE
Synonyme Calciummetaphosphat
Calciumpolymetaphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumpolyphosphat
Einecs 236-769-6
Chemische Formel CaP tief 2 O tief 6) tief n
Heterogenes Gemisch von Calziumsalzen
kondensierter Polyphosphorsäuren der
Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (198) tief n
Gehalt Mindestens 50% und höchstens 71% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Geruchlose, farblose Kristalle oder weißes
Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Normalerweise schwer löslich in Wasser
Löslich in sauren Medien
B. Positive Prüfung Charakteristisch für die Verbindung
auf Calcium und
Phosphat
C. CaO-Gehalt 27-29,5%
Reinheit
Glühverlust Höchstens 2% (105 Grad C, 4 Std., mit
darauffolgendem Glühen bei 550 Grad C,
30 Min.)
Zyklisches Phosphat Höchstens 8% des P tief 2 O tief 5-Gehalts
Fluorid Höchstens 30 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 460 (i) MIKROKRISTALLINE CELLULOSE
Synonyme Cellulose-Gel
Definition Gereinigte, teilweise depolymerisierte
Cellulose, die durch Behandlung von als
Brei aus natürlich vorkommenden faserigem
Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose
mit Mineralsäuren hergestellt wird. Der
Polymerisationsgrad liegt üblicherweise
unter 400
Chemische Bezeichnung Cellulose
Einecs 232-674-9
Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief n
Molekulargewicht Etwa 36 000
Gehalt Mindestens 97%, berechnet als Cellulose,
bezogen auf die Trockensubstanz
Beschreibung Feines weißes oder fast weißes,
geruchloses Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und
verdünnten Mineralsäuren. Wenig löslich in
Natriumhydroxidlösung
B. Farbreaktion Zu 1 mg der Probe 1 ml Phosphorsäure
hinzufügen und 30 Minuten lang im
Wasserbad erhitzen. 4 ml einer 1:4-Lösung
von Pyrocatechin in Phosphorsäure
hinzufügen und 30 Minuten lang erhitzen.
Die Lösung färbt sich rot
C. Durch
IR-Spektroskopie
festzustellen
D. Suspensionsprüfung 30 g der Probe in einem
Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min)
5 Minuten lang mit 270 ml Wasser mischen.
Es entsteht entweder eine frei fließende
Suspension oder eine schwere, klumpige
Suspension, die, wenn überhaupt, nur
schwer fließt, sich kaum absetzt und viele
eingeschlossene Luftblasen enthält.
Entsteht eine frei fließende Suspension,
dann 100 ml in einen 100-ml-Meßzylinder
umfüllen und eine Stunde lang stehen
lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und
eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 7% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Wasserlösliche Höchstens 0,24%
Bestandteile
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 10%igen Der pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit
Suspension liegt zwischen 5,0 und 7,5
Stärke Nicht nachweisbar
20 ml dieser im Test D unter `Merkmale`
erhaltenen Dispersion einige Tropfen
Iodlösung hinzufügen und mischen. Es
sollte keine purpurblaue oder blaue
Färbung entstehen
Partikelgröße Mindestens 5 mym (höchstens 10% Partikel
kleiner als 5 mym)
Carboxylgruppen Höchstens 1%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 460 (ii) CELLULOSEPULVER
Definition Gereinigte, mechanisch zerlegte Cellulose
wird durch Verarbeitung von als Brei aus
natürlich vorkommenden faserigem
Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose
hergestellt
Chemische Bezeichnung Cellulose
Lineares Polymer von 1,4-verbundenen
Glucoseresten
Einecs 232-674-9
Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief n
Molekulargewicht (162) tief n (n ist meist = 1 000)
Gehalt Mindestens 92%
Beschreibung Weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und
verdünnten Mineralsäuren. Wenig löslich in
Natriumhydroxidlösung
B. Suspensionsprüfung 30 g der Probe in einem
Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min)
5 Minuten lang mit 270 ml Wasser mischen.
Es entsteht entweder eine frei fließende
Suspension oder eine schwere, klumpige
Suspension, die, wenn überhaupt, nur
schwer fließt, sich kaum absetzt und viele
eingeschlossene Luftblasen enthält.
Entsteht eine frei fließende Suspension,
dann 100 ml in einen 100-ml-Meßzylinder
umfüllen und eine Stunde lang stehen
lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und
eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 7% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Wasserlösliche Höchstens 1,0%
Bestandteile
Sulfatasche Höchstens 0,3% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 10%igen Der pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit
Suspension liegt zwischen 5,0 und 7,5
Stärke Nicht nachweisbar
20 ml dieser im Test B unter `Merkmale`
erhaltenen Dispersion einige Tropfen
Iodlösung hinzugeben und mischen. Es
sollte keine purpurblaue oder blaue
Färbung entstehen
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Partikelgröße Mindestens 5 mym (höchstens 10% Partikel
kleiner als 5 mym)
E 461 METHYLCELLULOSE
Synonyme Cellulosemethylether
Definition Methylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Methylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Methylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2
(OR tief 1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 unde R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3 oder
- CH tief 2 CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 20 000 und 380 000
Gehalt Zwischen 25 und 33% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3) und höchstens
5% Hydroxyethoxylgruppen (-OCH tief 2
CH tief 2 OH)
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol,
Ether und Chloroform
Löslich in Eisessig
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 1,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 463 HYDROXYPROPYLCELLULOSE
Synonyme Cellulosehydroxypropylether
Definition Hydroxypropylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Hydroxypropylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Hydroxypropylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief 1,
R tief 2 unde R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 2 CHOHCH tief 3
- CH tief 2 CHO(CH tief 2 CHOHCH tief 3)
CH tief 3
- CH tief 2 CHO[CH tief 2 CHO(CH tief 2
CHOHCH tief 3)CH tief 3]CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 30 000 und 1 000 000
Gehalt Mindestens 80,5% Hydroxypropoxyl-Gruppen
(-OCH tief 2 CHOHCH tief 3), was höchstens
4,6 Hydroxypropyl-Gruppen pro
Anhydroglukoseeinheit, bezogen auf die
Trockensubstanz, entspricht
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol.
Unlöslich in Ether.
B. Gaschromatographie Die Zusammensetzung ist durch
Gaschromatographie festzustellen.
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Propylenchlorhydrine Höchstens 0,1 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 464 HYDROXYPROPYLMETHYLCELLULOSE
Definition Hydroxypropylmethylcellulose ist eine
direkt aus natürlich vorkommenden
pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose,
die teilweise mit Methylgruppen verethert
ist, mit einer kleinen Menge angeetherter
Hydroxypropylgruppen
Chemische Bezeichnung 2-Hydroxypropylether der Methylcellulose
Chemische Formel Polymere von substitutierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2
(OR tief 1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3
- CH tief 2 CHOHCH tief 3
- CH tief 2 CHO (CH tief 2 CHOHCH tief 3)
CH tief 3
- CH tief 2 CHO[CH tief 2 CHO (CH tief 2
CHOHCH tief 3) CH tief 3]CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 13 000 und 200 000
Gehalt Zwischen 19 und 30% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3) und zwischen 3 und 12%
Hydroxypropoxylgruppen (-OCH tief 2
CHOHCH tief 3), bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol
B. Gaschromatographie Die Zusammensetzung ist durch
Gaschromatographie festzustellen
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 1,5% bei Produkten mit einer
Viskosität von mindestens 50 mPa.s
Höchstens 3% bei Produkten mit einer
Viskosität unter 50 mPa.s
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Propylenchlorhydrine Höchstens 0,1 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 465 ETHYLMETHYLCELLULOSE
Synonyme Methylethylcellulose
Definition Ethylmethylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Methyl- und Ethylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Ethylmethylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3
- CH tief 2 CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 30 000 und 40 000
Gehalt Bezogen auf die Trockensubstanz zwischen
3,5 und 6,5% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3), zwischen 14,5 und 19%
Ethoxylgruppen (-OCH tief 2 CH tief 3) und
zwischen 13,2 und 19,6% Alkoxy-Gruppen
insgesamt, berechnet als Methoxyl
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Löslich in Ethanol.
Unlöslich in Ether
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 15% für die faserige Form und
höchstens 10% für die Pulverform (bei
105 Grad C, bis Gewichtskonstanz)
Sulfatasche Höchstens 0,6%
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 466 NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE
Synonyme Carboxymethylcellulose
CMC
NaCMC
Natrium-CMC
Cellulosegummi
Definition Natriumcarboxymethylcellulose ist ein
Natriumsalz eines Carboxymethylethers
einer direkt aus natürlich vorkommenden
pflanzlichen Fasern gewonnenen Cellulose
Chemische Bezeichnung Natriumsalz des Carboxymethylethers der
Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief 1,
R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 2 COONa
- CH tief 2 COOH
Molekulargewicht Höher als ca. 17 000 (Polymerisationsgrad
ca. 100)
Gehalt Mindestens 99,5%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Bildet mit Wasser eine zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol
B. Schäumungsprüfung Eine 0,1%ige Lösung der Probe kräftig
schütteln. Es bildet sich keine
Schaumschicht. (Auf diese Weise läßt sich
Natriumcarboxymethylcellulose von anderen
Celluloseethern unterscheiden.)
C. Ausfällung Zu 5 ml einer 0,5%igen Lösung der Probe
5 ml einer 5%igen Kupfersulfat- oder
Aluminiumsulfatlösung hinzufügen. Es
bildet sich ein Niederschlag. (Auf diese
Weise läßt sich
Natriumcarboxymethylcellulose von anderen
Celluloseethern sowie von Gelatine,
Johannisbrotkernmehl und Tragant
unterscheiden.)
D. Farbreaktion 0,5 g Natriumcarboxymethylcellulose unter
ständigem Rühren zu 50 ml Wasser
hinzufügen, um eine gleichmäßige
Dispersion zu erreichen. So lange
weiterrühren, bis die Lösung klar wird,
dann die Lösung für folgende Prüfung
verwenden: 1 mg der Probe in einem kleinen
Reagenzglas mit dem gleichen Volumen
Wasser verdünnen und 5 Tropfen
1-Naphthol-Lösung hinzufügen. Das
Reagenzglas neigen und entlang seiner
Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure
eingießen, so daß diese am Boden eine
Schicht bildet. An der Grenzfläche
entwickelt sich eine purpurrote Färbung
Reinheit
Substitutionsgrad Zwischen 0,2 und 1,5 Carboxymethylgruppen
(-CH tief 2 COOH) je Anhydroglukoseeinheit
Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C bis
Gewichtskonstanz)
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,5
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
Gesamtglykolat Höchstens 0,4%, berechnet als
Natriumglykolat, bezogen auf die
Trockensubstanz
Natrium Höchstens 12,4%, bezogen auf die
Trockensubstanz
E 470a NATRIUM-, KALIUM- UND CALCIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN
Definition Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von
Speisefettsäuren, wobei diese Salze
entweder aus zum Verzehr geeigneten Fetten
oder aus destillierten Speisefettsäuren
gewonnen werden
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von
weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Löslichkeit Natrium- und Kaliumsalze: In Wasser und in
Ethanol löslich Calciumsalze: Unlöslich in
Wasser, Ethanol und Ether
B. Positivtest für
Kationen und
Fettsäuren
Reinheit
Natrium Zwischen 9 und 14%, ausgedrückt als
Na tief 2 O
Kalium Zwischen 13 und 21,5%, ausgedrückt als
K tief 2 O
Calcium Zwischen 8,5 und 13%, ausgedrückt als CaO
Unverseifbare Höchstens 2%
Bestandteile
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Freies Alkali Höchstens 0,1%, ausgedrückt als NaOH
In Alkohol unlösliche Höchstens 0,2% (dieses Kriterium gilt nur
Bestandteile für Natrium- und Kaliumsalze)
E 470b MAGNESIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN
Definition Magnesium von Speisefettsäuren, wobei
diese Salze entweder aus zum Verzehr
geeigneten Fetten oder aus destillierten
Speisefettsäuren gewonnen werden
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von
weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Löslichkeit Wasserunlöslich, teilweise löslich in
Ethanol und Ether
B. Positivtests für
Magnesium und
Fettsäuren
Reinheit
Magnesium Zwischen 6,5 und 11%, ausgedrückt als MgO
Freies Alkali Höchstens 0,1%, ausgedrückt als MgO
Unverseifbare Höchstens 2%
Bestandteile
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 471 MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Glycerinmonostearat
Glycerinmonopalmitat
Glycerinmonooleat, usw.
Monostearin, Monopalmitin, Monoolein usw.
GMS (für Glycerinmonostearat)
Definition Mischung von Mono-, Di- und Triestern des
Glycerins von Speisefettsäuren. Sie können
geringe Mengen freie Fettsäuren und
Glycerin enthalten
Gehalt Mono- und Diester: mindestens 70%
Beschreibung Hellgelbe bis hellbraune ölige Flüssigkeit
oder weiße bis elfenbeinfarbene Wachse.
Die festen Produkte können die Form von
Pulver, Schuppen oder Pastillen haben.
Merkmale
A. Infrarotspektrum Charakteristisch für Partialester von
Fettsäuren und Polyol
B. Positivtests für
Glycerin und
Fettsäuren
C. Löslichkeit Wasserunlöslich, löslich in Ethanol und
Toluol
Reinheit
Wassergehalt Höchstens 2% (Karl-Fischer-Verfahren)
Säurezahl Höchstens 6
Freies Glycerin Höchstens 7%
Polyglycerine Diglycerin höchstens 4% sowie Tri- und
Polyglycerine höchstens 1% der
Gesamtglycerine
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtglycerin Zwischen 16% und 33%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472a ESSIGSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden
Acetoglyceride
Acetylierte Mono- und Diglyceride
Essig- und Fettsäureester des Glycerins
Definition Ester des Glycerins mit Essigsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Essig- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis
feste Wachse von weißer bis gelblicher
Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Fettsäuren und
Essigsäure
B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Essig- und Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtessigsäure Zwischen 9% und 32%
Freie Fettsäuren (und Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Essigsäure)
Gesamtglycerin Zwischen 14% und 31%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472b MILCHSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden
Lactoglyceride
Mit Milchsäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Milchsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Milch- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis
feste Wachse wechselnder Konsistenz und
von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Milchsäure und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser, aber
dispergierbar in heißem Wasser
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Milch- und Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtmilchsäure Zwischen 13% und 45%
Freie Fettsäuren (und Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Milchsäure)
Gesamtglycerin Zwischen 13% und 30%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472c ZITRONENSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Zitronensäureester von Mono- und
Diglyceriden
Citroglyceride
Mit Zitronensäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Zitronensäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Zitronen-
und Fettsäuren und freie Glyceride
enthalten. Sie können ganz oder teilweise
mit Natrium- oder Kaliumhydroxyd
neutralisiert sein
Beschreibung Gelbliche oder leicht bräunliche
Flüssigkeiten bzw. halbfeste bis feste
Massen
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Zitronensäure und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser
Dispergierbar in heißem Wasser
Löslich in Ölen und Fetten
Unlöslich in kaltem Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Zitronen- und
Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtglycerin Zwischen 8% und 33%
Gesamtzitronensäure Zwischen 13% und 50%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472d WEINSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden
Mit Weinsäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Weinsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Wein- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klebrige, zähflüssige gelbliche
Flüssigkeiten bis harte gelbe Wachse
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin, Weinsäure
und Fettsäuren
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Wein- und Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtglycerin Zwischen 12% und 29%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtweinsäure Zwischen 15% und 50%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472e ESTER DER MONOACETYL- UND DIACETYLWEINSÄURE DER MONO- UND
DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Diacetyl-Weinsäureester von Mono- und
Diglyceriden
Mit Mono- und Diacetylweinsäure veresterte
Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
Diacetylweinsäure- und Fettsäureester des
Glycerins
Definition Gemischte Ester des Glycerins mit aus
Weinsäure erhaltener Mono- und
Diacetylweinsäure und Speisefettsäuren.
Sie können geringe Mengen freies Glycerin,
freie Fettsäuren, freie Wein- und
Essigsäure oder ihre Kombinationen sowie
freie Glyceride enthalten. Außerdem
enthalten sie Essig- und Weinsäureester
von Speisefettsäuren
Beschreibung Klebrige, zähflüssige Flüssigkeiten bis
gelbe Wachse. An feuchter Luft wird
Essigsäure freigesetzt
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Fettsäuren, Wein-
und Essigsäure
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Essig-, Wein- und
Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtglycerin Zwischen 11% und 28%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtweinsäure Zwischen 10% und 40%
Gesamtessigsäure Zwischen 8% und 32%
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472f ESTERGEMISCH VON ESSIG- UND WEINSÄURE DER MONO- UND
DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Mit Essig- und Weinsäure veresterte Mono-
und Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Essig- und
Weinsäure und Speisefettsäuren. Sie können
geringe Mengen freies Glycerin, freie
Fettsäuren, freie Wein- und Essigsäure
sowie freie Glyceride enthalten. Außerdem
können sie Mono- und
Diacetylweinsäureester von Mono- und
Diglyceriden von Speisefettsäuren
enthalten
Beschreibung Klebrige Flüssigkeiten bis beste Wachse
von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Fettsäuren, Wein-
und Essigsäure
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Essig-, Wein- und
Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtglycerin Zwischen 12% und 27%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtessigsäure Zwischen 10% und 20%
Gesamtweinsäure Zwischen 20% und 40%
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 473 ZUCKERESTER VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Saccharoseester
Zuckerester
Definition Hauptsächlich Mono-, Di- und Triester der
Saccharose mit Speisefettsäuren. Sie
können aus Saccharose und den Methyl- und
Ethylestern der Speisefettsäuren oder
durch Extraktion aus Zuckerglyceriden
hergestellt werden. Für ihre Herstellung
darf kein anderes organisches
Lösungsmittel als Dimethylsulfoxid,
Dimethylformamid, Ethylacetat,
Isopropanol, Isobutylalkohol,
Propylenglycol und Methylethylketon
verwendet werden
Gehalt Mindestens 80%
Beschreibung Steife Gele, weiche Feststoffe oder weißes
bis schwach grauweißliches Pulver
Merkmale
A. Positivtests für
Zucker und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Schwer löslich in Wasser
Löslich in Ethanol
Reinheit
Sulfatasche Höchstens 2% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Freier Zucker Höchstens 5%
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Methanol Höchstens 10 mg/kg
Dimethylsulfoxid Höchstens 2 mg/kg
Dimethylformamid Höchstens 1 mg/kg
Isobutylalkohol Höchstens 10 mg/kg
Ethylacetat )
Isopropanol ) Höchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen
Propylenglycol )
Methylethylketon Höchstens 10 mg/kg
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 474 ZUCKERGLYCERIDE
Definition Zuckerglyceride werden durch Reaktion von
Saccharose mit einem Speisefett oder
Speiseöl hergestellt und sind ein Gemisch
von hauptsächlich Mono-, Di- und Triestern
von Saccharose und Fettsäuren zusammen mit
Rückständen von Mono-, Di- und
Triglyceriden aus Fett oder Öl. Für ihre
Zubereitung darf kein anderes organisches
Lösungsmittel als Cyclohexan,
Dimethylformamid, Ethylacetat,
Isobutylalkohol und Isopropanol verwendet
werden
Gehalt Zwischen 40% und 60% an Zuckerestern von
Fettsäuren
Beschreibung Weiche Feststoffe, steife Gele oder weiße
bis elfenbeinfarbene Pulver
Merkmale
A. Positivtests für
Zucker und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser
Löslich in Ethanol
Reinheit
Sulfatasche Höchstens 2% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Freier Zucker Höchstens 5%
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Methanol Höchstens 10 mg/kg
Dimethylformamid Höchstens 1 mg/kg
Isobutylalkohol ) Höchstens 10 mg/kg, einzeln oder zusammen
Cyclohexan )
Ethylacetat ) Höchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen
Isopropanol )
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 475 POLYGLYCERINESTER VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Polyglycerin-Fettsäureester
Definition Polyglycerinester von Speisefettsäuren
werden durch Veresterung von
Polyglycerinen mit Speisefetten oder mit
Speisefettsäuren hergestellt. Der
Glycerinanteil besteht vorwiegend aus Di-,
Tri- und Tetraglycerin und enthält nicht
mehr als 10% Polyglycerine mit Kettenlänge
von Heptaglycerin oder höher
Gehalt Insgesamt mindestens 90% Fettsäureester
Beschreibung Hellgelbe bis bernsteinfarbene, ölige bis
sehr zähe Flüssigkeiten; blaß- bis
mittelbraune, plastische oder weiche
Feststoffe; blaßbraune bis braune harte
Wachse
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Polyglycerin und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Die Eigenschatten der Ester reichen von
sehr hydrophil bis zu sehr lipophil; als
Gruppe sind sie jedoch im allgemeinen
dispergierbar in Wasser und löslich in
organischen Lösungsmitteln und Ölen
Reinheit
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Fettsäuren
Freie Fettsäuren Höchstens 6%, ausgedrückt als Ölsäure
Gesamtglycerine Zwischen 18% und 60%
Freie Glycerine Höchstens 7%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 476 POLYGLYCERIN-POLYRICINOLEAT
Synonyme Glycerinester von kondensierten
Rizinusölfettsäuren
Polyglycerinester von umgeesterter
Rizinolsäure
PGPR
Definition Polyglycerin-Polyricinoleat wird durch
Veresterung von Polyglycerin mit
kondensierten Rizinusöl-Fettsäuren
gewonnen
Beschreibung Klare, stark viskose Flüssigkeit
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser und Ethanol
Löslich in Ether, Kohlenwasserstoffen und
halogenierten Kohlenwasserstoffen
B. Positivtests für
Glycerin,
Polyglycerin und
Rizinolsäure
C. Brechungsindex Zwischen 1,4630 und 1,4665
(n) hoch 65 tief D
Reinheit
Polyglycerin Der Polyglycerinanteil ist zusammengesetzt
aus mindestens 75% Di-, Tri- und
Tetraglycerinen und höchstens
10% Polyglycerinen gleich oder länger als
Heptaglycerin
Hydroxylzahl Zwischen 80 und 100
Säurezahl Höchstens 6
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 477 PROPYLENGLYXOLESTER VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme 1,2-Propandiolester von Speisefettsäuren
Definition Mischungen von Propylenglykol-Mono- und
Diestern von Speisefettsäuren. Der
Alkoholanteil besteht ausschließlich aus
Propylenglycol nebst Dimeren und Spuren
von Trimeren. Andere organische Säuren als
Speisefettsäuren sind nicht vorhanden
Gehalt Insgesamt mindestens 85% Fettsäureester
Beschreibung Klare Flüssigkeiten oder weiße wachsartige
Schuppen, Pastillen oder feste Wachse mit
schwachem Geruch
Merkmale
A. Positivtests für
Propylenglykol und Fettsäuren
Reinheit
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Fettsäuren
Freie Fettsäuren Höchstens 6%, ausgedrückt als Ölsäure
Gesamtpropylenglykol Zwischen 11% und 31%
Freies Propylenglykol Höchstens 5%
Propylenglykol-Dimere Höchstens 0,5%
und Trimere
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 479b THERMOOXIDIERTES SOJAÖL, ESTER AUS MONO- UND DIGLYCERIDEN UND
FETTSÄUREN
Synonyme TOSOM
Definition Thermooxidiertes Sojaöl (Ester aus Mono-
und Diglyceriden und Fettsäuren) ist ein
komplexes Gemisch von Glycerin- und
Fettsäureestern aus Speisefett und
Fettsäuren aus thermooxidiertem Sojaöl. Es
wird durch Umesterung und Desodorisierung
im Vakuum bei 130 Grad C von 10%
thermooxidiertem Sojaöl und 90% Mono- und
Diglyceriden von Speisefettsäuren gewonnen
Das Sojaöl wird ausschließlich aus
natürlich vorkommenden Sojasorten gewonnen
Beschreibung Hellgelb bis hellbraun, wachsartig oder
fest
Merkmale
A. Löslichkeit Wasserunlöslich
Löslich in heißem Öl oder Fett
Reinheit
Schmelzbereich 55-65 Grad C
Freie Fettsäuren Höchstens 1,5%, ausgedrückt als Ölsäure
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtfettsäuren 83%-90%
Gesamtglycerin 16%-22%
Fettsäuremethylester, Höchstens 9% der Fettsäuremethylester
die mit Harnstoff insgesamt
keine Addukte bilden
In Petrolether Höchstens 2% der Fettsäuren insgesamt
unlösliche Fettsäuren
Peroxidzahl Höchstens 3
Epoxide Höchstens 0,03% Oxiran-Sauerstoff
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 481 NATRIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT
Synonyme Natriumstearoyllaktylat
Natriumstearoyllaktat
Definition Natriumsalze der Stearoyllaktylsäuren und
ihre Polymere mit geringeren Anteilen
sonstiger Natriumsalze verwandter Säuren,
die durch Reaktion der Stearin- und
Milchsäure entstanden sind. Verschiedene
andere freie oder veresterte Fettsäuren
können, aus der verwendeten Stearinsäure
herstammend, ebenfalls vorhanden sein
Chemische Natrium-di-2-stearoyllaktat
Bezeichnungen Natrium-di(2-stearoyloxy-)
Propionsäureester
Einecs 246-929-7
Chemische Formel C tief 21 H tief 39 O tief 4 Na
(Hauptbestandteile) C tief 19 H tief 35 O tief 4 Na
Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver oder
spröder Stoff mit charakteristischem
Geruch
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium, Milch- und
Fettsäuren
B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in Ethanol
Reinheit
Natrium Zwischen 2,5% und 5%
Esterzahl Zwischen 90 und 190
Säurezahl Zwischen 60 und 130
Gesamtmilchsäure Zwischen 15% und 40%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 482 CALCIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT
Synonyme Calciumstearoyllaktat
Definition Calciumsalze der Stearoyllaktylsäuren und
ihre Polymere mit geringeren Anteilen
sonstiger Calciumsalze verwandter Säuren,
die durch Reaktion der Stearin- und
Milchsäure entstanden sind. Verschiedene
andere freie oder veresterte Fettsäuren
können, aus der verwendeten Stearinsäure
herstammend, ebenfalls vorhanden sein
Chemische Bezeichnung Calcium-di-2-stearoyllaktat
Calcium-di(2-stearoyloxy-)
Propionsäureester
Einecs 227-335-7
Chemische Formel C tief 42 H tief 78 O tief 8 Ca
C tief 38 H tief 70 O tief 8 Ca
Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver oder
spröder Stoff mit charakteristischem
Geruch
Merkmale
A. Positivtests für
Calcium, Milch- und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Schwer löslich in heißem Wasser
Reinheit
Calcium Zwischen 1% und 5,2%
Esterzahl Zwischen 125 und 190
Gesamtmilchsäure Zwischen 15% und 40%
Säurezahl Zwischen 50 und 130
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 483 STEARYLTARTRAT
Synonyme Stearylpalmityltartrat
Definition Produkt aus der Veresterung von Weinsäure
mit handelsüblichem Stearylalkohol, der
hauptsächlich aus Stearyl- und
Palmitylalkoholen besteht. Hauptprodukte
sind Diester mit geringen Anteilen an
Monoestern und unveränderte Ausgangsstoffe
Chemische Bezeichnung Distearyltartrat
Dipalmityltartrat
Chemische Formel C tief 38 H tief 74 O tief 6 bis
C tief 40 H tief 78 O tief 6
Molekulargewicht 627-655
Gehalt Gesamtestergehalt mindestens 90%; dies
entspricht einer Esterzahl von 163 und 180
Beschreibung Gelblichweiße ölige Paste (bei 25 Grad C)
Merkmale
A. Positivtest für
Tartrat
B. Schmelzbereich Zwischen 67 Grad C und 77 Grad C. Nach der
Verseifung haben die gesättigten
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