Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1998-11-06
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2014-12-12
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 36
Änderungshistorie JSON API

Chemische Bezeichnung Natriumdihydrogenmonophosphat

EINECS 231-449-2

Chemische Formel Wasserfrei: NaH tief 2 PO tief 4

Monohydrat: NaH tief 2 PO tief 4 .

H tief 2 O

Dihydrat: NaH tief 2 PO tief 4 .

2H tief 2 O

Molekulargewicht Wasserfrei: 119,98

Monohydrat: 138,00

Dihydrat: 156,01

Gehalt Mindestens 97% NaH tief 2 PO tief 4

nach einstündigem Trocknen bei

60 Grad C und darauffolgendem

vierstündigem Trocknen bei

105 Grad C

Beschreibung Weiße(s), geruchlose(s), leicht

zerfließende(s) Pulver, Kristalle

oder Körner

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Natrium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol, Ether und

Chloroform

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 58% bis 60%

Reinheit

Trocknungsverlust Nach einstündigem Trocknen bei

60 Grad C und darauffolgendem

vierstündigem Trocknen

bei 105 Grad C:

Wasserfreies Salz: höchstens 2%

Monohydrat: höchstens 15%

Dihydrat: höchstens 25%

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

pH-Wert einer 1%igen 4,1 bis 5,0

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 339 (ii) DINATRIUMPHOSPHAT

Synonyme Dinatriummonophosphat

Saures Dinatriumphosphat

Dinatriumorthophosphat

Sekundäres Natriumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Dinatriumhydrogenmonophosphat

Dinatriumhydrogenorthophosphat

EINECS 231-448-7

Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 2 HPO tief 4

Hydrat: Na tief 2 HPO tief 4 .

nH tief 2 O

(n = 2, 7 oder 12)

Molekulargewicht 141,98 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 98% Na tief 2 HPO tief 4

nach dreistündigem Trocknen bei

40 Grad C und darauffolgendem

fünfstündigem Trocknen bei

105 Grad C

Beschreibung Wasserfrei: weißes,

hygroskopisches,

geruchloses Pulver

Erhältliche Hydrate:

Dihydrat: weißes, kristallines,

geruchloses Pulver

Heptahydrat: weiß; geruchlose(s),

verwitternde(s)

Kristalle oder

körniges Pulver

Dodecahydrat: weißes, geruchloses,

verwitterndes Pulver

oder Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Natrium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 49% bis 51% (wasserfrei)

Reinheit

Trocknungsverlust Nach dreistündigem Trocknen bei

40 Grad C und darauffolgendem

fünfstündigem Trocknen bei

105 Grad C:

Wasserfrei: höchstens 5%

Dihydrat: höchstens 22%

Heptahydrat: höchstens 50%

Dodecahydrat: höchstens 61%

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

pH-Wert einer 1%igen 8,4 bis 9,6

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 339 (iii) - TRINATRIUMPHOSPHAT

Synonyme Trinatriumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Trinatriummonophosphat

Trinatriumphosphat

Trinatriumorthophosphat

EINECS 231-509-8

Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 3 PO tief 4

Hydrat: Na tief 3 PO tief 4 .

nH tief 2 O (n = 0,5, 1

oder 12)

Molekulargewicht 163,94 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 97% Na tief 3 PO tief 4

im wasserfreien Natriumphosphat

sowie im Hemi- und Monohydrat auf

Trockensubstanzbasis.

Natriumphosphatdodecahydrat enthält

mindestens 92% Na tief 3 PO tief 4

(nach dem Glühen)

Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle, Körner

oder kristallines Pulver. Folgende

Hydrate sind erhältlich: Hemi-,

Mono-, Hexa-, Octa-, Deca- und

Dodecahydrate. Das Dodecahydrat

enthält 1/4 Natriumhydroxydmolekül

Merkmale

A. Positiv, Prüfungen auf

Natrium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 40,5% bis 43,5% (wasserfrei)

Reinheit

Glühverlust Nach zweistündigem Trocknen bei

120 Grad C und darauffolgendem

30minütigem Glühen bei 800 Grad C

sind folgende Gewichtsverluste

festzustellen:

Wasserfrei: höchstens 2%

Monohydrat: höchstens 11%

Dodecahydrat: 45 bis 58%

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

pH-Wert einer 1%igen 11,5 bis 12,5

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 340 (i) MONOKALIUMPHOSPHAT

Synonyme Monobasisches Kaliumphosphat

Kaliumorthophosphat

Monokaliummonophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumdihydrogenphosphat

Monokaliumdihydrogenorthophosphat

Monokaliumdihydrogenmonophosphat

EINECS 231-913-4

Chemische Formel KH tief 2 PO tief 4

Molekulargewicht 136,09

Gehalt Mindestens 98% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C

Beschreibung Farblose, geruchlose Kristalle oder

weißes körniges oder kristallines

Pulver (hygroskopisch)

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Kalium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 51% bis 53%

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

pH-Wert einer 1%igen 4,2 bis 4,8

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 340 (ii) DIKALIUMPHOSPHAT

Synonyme Zweibasisches Kaliumphosphat

Dikaliumorthophosphat

Dikaliummonophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Dikaliumhydrogenmonophosphat

Dikaliumhydrogenphosphat

Dikaliumhydrogenorthophosphat

EINECS 231-834-5

Chemische Formel K tief 2 HPO tief 4

Molekulargewicht 174,18

Gehalt Mindestens 98% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C

Beschreibung Farblose oder weiße Masse, Kristalle

oder körniges Pulver (zerfließend)

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Kalium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 40,3% bis 41,5%

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

pH-Wert einer 1%igen 8,7 bis 9,4

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 340 (iii) TRIKALIUMPHOSPHAT

Synonyme Dreibasisches Kaliumphosphat

Trikaliumorthophosphat

Trikaliummonophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Trikaliumphosphat

Trikaliummonophosphat

Trikaliumorthophosphat

EINECS 231-907-1

Chemische Formel Wasserfrei: K tief 3 HPO tief 4

Hydrate: K tief 3 HPO tief 4 .

nH tief 2 O (n = 1

oder 3)

Molekulargewicht 212,27 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 97% nach dem Glühen

Beschreibung Farblose oder weiße, geruchlose,

hygroskopische Kristalle oder

Körner. U. a. sind folgende Hydrate

erhältlich: Monohydrat und Trihydrat

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Kalium und Phosphat

B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 30,5% bis 33% (wasserfrei, nach dem

Glühen)

Reinheit

Glühverlust Wasserfrei: höchstens 3%, Hydrate:

höchstens 23%, nach einstündigem

Trocknen bei 105 Grad C und

darauffolgendem 30minütigem Glühen

bei 800 Grad C +-25 Grad C

Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf

Trockensubstanzbasis

Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

ph-Wert einer 1%igen 11,5 bis 12,3

wäßrigen Lösung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 341 (i) MONOCALCIUMPHOSPHAT

Synonyme Monocalciumorthophosphat

Monobasisches Calciumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumdihydrogenphosphat

EINECS 231-837-1

Chemische Formel Wasserfrei: Ca(H tief 2 PO tief 4)

tief 2

Monohydrat: Ca(H tief 2 PO tief 4)

tief 2 . H tief 2 O

Molekulargewicht Wasserfrei: 234,05

Monohydrat: 252,08

Gehalt Mindestens 95% auf

Trockensubstanzbasis

Beschreibung Körniges Pulver, weiße, zerfließende

Kristalle oder Körner

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Calcium und auf Phosphat

B. P tief 2 O tief 5-Gehalt 55,5% bis 61,1% (wasserfrei)

C. CaO-Gehalt 23% bis 27,5% (wasserfrei)

19% bis 24,8% (Monohydrat)

Reinheit

Trocknungsverlust Mindestens 14% nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C (wasserfrei)

Höchstens 17,5% nach einstündigem

Trocknen bei 60 Grad C und

darauffolgendem vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C (Monohydrat)

Glühverlust Höchstens 17,5% nach 10minütigem

Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C

(wasserfrei)

Höchstens 25% nach einstündigem

Trocknen bei 105 Grad C und

darauffolgendem 30minütigem Glühen

bei 800 Grad C +-25 Grad C

(Monohydrat)

Fluoride Höchstens 30 mg/kg (als Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 341 (ii) DICALCIUMPHOSPHAT

Synonyme Dicalciumorthophosphat

Zweibasisches Calciumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciummonohydrogenphosphat

Calciumhydrogenorthophosphat

Sekundäres Calciumphosphat

EINECS 231-826-1

Chemische Formel Wasserfrei: CaHPO tief 4

Monohydrat: CaHPO tief 4 .

2H tief 2 O

Molekulargewicht Wasserfrei: 136,06

Dihydrat: 172,09

Gehalt Mindestens 98% und höchstens den

Gegenwert von 102% CAHPO tief 4 nach

dreistündigem Trocknen bei

200 Grad C

Beschreibung Weiße Kristalle oder Körner,

körniges Pulver oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Calcium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Schwer löslich in Wasser; nicht

löslich in Ethanol

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 50% bis 52,5% (wasserfrei)

Reinheit

Glühverlust Höchstens 8,5% (wasserfrei) und

26,5% (Dihydrat) nach 30minütigem

Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C

Fluoride Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 341 (iii) TRICALCIUMPHOSPHAT

Synonyme Calciumorthophosphat

Dreibasisches Calciumphosphat

Calciumhydroxyphosphat

Calciumhydroxylapatit

Definition

Chemische Bezeichnung Tricalciummonophosphat

EINECS 231-840-8

Chemische Formel Ca tief 3(PO tief 4) tief 2

Molekulargewicht 310,17

Gehalt Mindestens 90% (nach dem Glühen)

Beschreibung Weißes, geruch- und geschmackloses,

luftbeständiges Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf

Calcium und auf Phosphat

B. Löslichkeit Praktisch unlöslich in Wasser, nicht

löslich in Ethanol, löslich in

verdünnter Salzsäure und verdünnter

Salpetersäure

C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 38,5% bis 48% (wasserfrei)

Reinheit

Glühverlust Höchstens 8% nach 30minütigem Glühen

bei 800 Grad C +-25 Grad C (bei

Massekonstanz)

Fluoride Höchstens 50 mg/kg (als Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 385 CALCIUMDINATRIUMETHYLENDIAMINTETRAACETAT

Synonyme Calciumdinatrium-EDTA

Calciumdinatriumedetat

Definition

Chemische Bezeichnung N,N`-1,2-Ethandiylbis

(N-(carboxymethyl-(glycinat)

((4-O,O`,O hoch N,O hoch N)

calciat(2)-Dinatrium)

Calciumdinatriumethylendiamin-

tetraacetat

Calciumdinatrium(ethylendinitrilo)-

tetraacetat

EINECS 200-529-9

Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 8

CaN tief 2 Na tief 2 . 2H tief 2 O

Molekulargewicht 410,31

Gehalt Nicht weniger als 97% bezogen auf

die Trockensubstanz

Beschreibung Weiße, geruchlose, kristalline

Granulate bzw. weißes bis fast

weißes Pulver, leicht hygroskopisch

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Natrium und auf Calcium

B. Chelatbildung in

Gegenwart von

Metallionen

C. pH einer 1prozentigen

Lösung: 6,5 bis 7,5

Reinheit

Wassergehalt Zwischen 5 und 13%

(Karl-Fischer-Verfahren)

Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 1105 LYSOZYM

Synonyme Lysozymhydrochlorid

Muramidase

Definition Lysozym ist ein lineares Polypeptid,

das aus dem Eiweiß von Hühnereiern

gewonnen wird und aus

129 Aminosäuren besteht. Es wirkt

insofern als Enzym, als es die

beta-(1-4)Bindungen zwischen

N-Acetylmuraminsäure und

N-Acetylglucosamin in den äußeren

Membranen von Bakterienarten,

insbesondere grampositive

Organismen, auflösen kann. Es wird

normalerweise als Hydrochlorid

gewonnen

Chemische Bezeichnung Nr. des Enzymausschuß(EC)-3.2.1.17

EINECS 232-620-4

Molekulargewicht Etwa 14 000

Gehalt Nicht weniger als 950 mg/g, bezogen

auf die Trockensubstanz

Beschreibung Weißes, geruchloses Pulver mit

leicht süßlichem Geschmack

Merkmale

A. Isoelektrischer

Punkt 10,7

B. pH einer 2,0prozentigen

wäßrigen Lösung:

3,0 bis 3,6

C. Absorptionsmaximum einer

wäßrigen Lösung

(25 mg/100 ml) bei

281 nm, ein Minimum bei

252 nm

Reinheit

Wassergehalt Nicht mehr als 6,0%

(Karl-Fischer-Verfahren)

(nur Pulverform)

Glührückstand Nicht mehr als 1,5%

Stickstoff Nicht weniger als 16,8 und nicht

mehr als 17,8%

Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg

Blei Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg

Mikrobiologische Kriterien

Gesamtkeimzahl Nicht mehr als

5 x 10 hoch 4 Kolonien/g

Salmonellen Keine in 25 g

Staphylococcus aureus Keine in 1 g

Escherichia coli Keine in 1 g

Ethylenoxid darf zur Sterilisierung von Lebensmittelzusatzstoffen

nicht verwendet werden.

E 400 ALGINSÄURE

Definition Lineares Glukuronoglykan, das

hauptsächlich aus Beta-(1-4)-verbundenen

D-Mannuronsäure- und

Alpha-(1-4)-verbundenen

L-Guluronsäureeinheiten in

Pyranosering-Form besteht. Hydrophiles

kolloidales Kohlehydrat, das unter

Verwendung von verdünntem Alkali aus

verschiedenen natürlich vorkommenden

Braunalgenarten (Phaeophyceae) extrahiert

wird

Einecs 232-680-1

Chemische Formel (C tief 6 H tief 8 O tief 6) tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 20% und nicht mehr als

23% Kohlendioxid (CO tief 2), entsprechend

91% bis 104,5% Alginsäure (C tief 6

H tief 8 O tief 6) tief n

(Äquivalentgewicht 200), bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Alginsäure kommt in faseriger, grob- und

feinkörniger und in pulveriger Form vor.

Weißes bis gelblich-braunes, praktisch

geruchloses Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser und organischen Lösungsmitteln

unlöslich, in Natriumcarbonat-,

Natriumhydroxid- und

Trinatriumphosphat-Lösungen schwer löslich

B. Calciumchlorid- Einer 0,5%igen Lösung der Probe in

Fällungstext 1 M Natriumhydroxidlösung ein Fünftel

ihres Volumens einer 2,5%igen

Calciumchloridlösung hinzufügen. Es bildet

sich ein umfangreicher, gallertartiger

Niederschlag. Durch diese Prüfung kann

Alginsäure unterschieden werden von Gummi

arabicum, Natriumcarboxymethylcellulose,

Carboxymethylstärke, Carrageen, Gelatine,

Ghattigummi, Karayagummi,

Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und

Tragantgummi

C. Ammoniumsulfat- Einer 0,5%igen Lösung der Probe in

Fällungstest 1 M Natriumhydroxidlösung die Hälfte ihres

Volumens einer gesättigten

Ammoniumsulfatlösung hinzufügen. Es bildet

sich kein Niederschlag. Durch diese

Prüfung kann Alginsäure unterschieden

werden von Agar-Agar,

Natriumcarboxymethylcellulose, Carrageen,

verseiftem Pektin, Gelatine,

Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und

Stärke

D. Farbreaktion 0,01 g der Probe durch Schütteln mit

0,15 ml 0,1 n Natriumhydroxid möglichst

vollständig lösen, 1 ml saure

Eisen(III)-Sulfat-Lösung hinzufügen.

Innerhalb von 5 min entwickelt sich eine

kirschrote Färbung, die sich schließlich

in intensives Purpurrot verändert

Reinheit

pH-Wert einer Zwischen 2,0 und 3,5

3%igen Suspension

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Sulfatasche Nicht mehr als 8%, bezogen auf die

Trockenmasse

1 M Nicht mehr als 2%, bezogen auf die

Natriumhydroxidlösung Trockenmasse

wasserunlösliche

Bestandteile

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella Spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 401 NATRIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumsalz der Alginsäure

Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 NaO tief 6) tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als

21% Kohlendioxid, entsprechend 90,8% bis

106,0% Natriumalginat

(Äquivalentgewicht 222), bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches

faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Natrium und

Alginsäure

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die

Bestandteile Trockenmasse

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 402 KALIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumsalz der Alginsäure

Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 KO tief 6) tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 16,5% und nicht mehr als

19,5% Kohlendioxid, entsprechend 89,2% bis

105,5% Kaliumalginat

(Äquivalentgewicht 238), bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches

faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Kalium und

Alginsäure

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die

Bestandteile Trockenmasse

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 403 AMMONIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumsalz der Alginsäure

Chemische Formel (C tief 6 H tief 11 NO tief 6) tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als

21% Kohlendioxid, entsprechend 88,7% bis

103,6% Ammoniumalginat

(Äquivalentgewicht 217), bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Weißes bis gelbliches faseriges oder

körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Ammonium und

Alginsäure

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Sulfatasche Höchstens 7% bezogen auf die

Trockensubstanz

Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die

Bestandteile Trockenmasse

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 404 CALCIUMALGINAT

Synonyme Alginat-Calciumsalz

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumsalz der Alginsäure

Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 Ca tief 1/2 O tief 6)

tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als

21% Kohlendioxid, entsprechend 89,6% bis

104,5% Calciumalginat

(Äquivalentgewicht 219), bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches

faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Calcium und

Alginsäure

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 405 PROPYLENGLYKOL-ALGINAT

Synonyme Hydroxypropyl-Alginat

Propylenglykolester der Alginsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Propylenglykolester der Alginsäure; die

Zusammensetzung schwankt je nach

Veresterungsgrad und Anteil der freien und

neutralisierten Carboxylgruppen im Molekül

Chemische Formel (C tief 9 H tief 14 O tief 7) tief n

Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer

Durchschnittswert)

Gehalt Nicht weniger als 16% und nicht mehr als

20% Kohlendioxid (CO tief 2), bezogen auf

die Trockensubstanz

Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis

gelblich-braunes faseriges oder körniges

Pulver

Merkmale

A. Nach der Hydrolyse

Positivtest für

Propylenglykol und

Alginsäure

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 20% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Gesamt-Propylen- Zwischen 15% und 45%

glykolgehalt

Gehalt an freiem Höchstens 15%

Propylenglykol

Wasserunlösliche Höchstens 2%, bezogen auf die Trockenmasse

Bestandteile

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 406 AGAR-AGAR

Synonyme Agar

Japanisches Agar-Agar

Bengalische, ceylonesische, chinesische

oder japanische Hausenblase

Layor Carang

Definition

Chemische Bezeichnung Agar-Agar ist ein hydrophiles kolloidales

Polysaccharid, das hauptsächlich aus

D-Galaktoseeinheiten besteht. Bei ungefähr

jeder zehnten D-Galaktopyranoseeinheit ist

eine der Hydroxyl-Gruppen mit

Schwefelsäure verestert, die durch

Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium

neutralisiert ist. Agar-Agar wird aus

bestimmten natürlich vorkommenden

Meeresalgen der Familien Gelidiaceae und

Sphaerococcaceae und verwandten Rotalgen

(Klasse Rhodophyceae) gewonnen

Einecs 232-658-1

Gehalt Die Schwellen-Gelkonzentration sollte

höchstens 0,25% betragen

Beschreibung Agar-Agar ist geruchlos oder hat einen

schwachen charakteristischen Geruch.

Ungemahlenes Agar-Agar kommt normalerweise

in Bündeln aus dünnen, häutigen,

verklebten Streifen oder in geschnittener,

flockiger oder körniger Form vor. Es kann

leicht gelblich-orangefarben,

gelblich-grau bis hellgelb oder farblos

sein. Es ist zäh in feuchtem und spröde in

trockenem Zustand. Agar-Agar-Pulver ist

weiß bis gelblich-weiß oder hellgelb. Wird

Agar-Agar in Wasser unter dem Mikroskop

betrachtet, erscheint es körnig und leicht

faserig. Es können Bruchstücke von

Schwammnadeln und einige

Kieselalgenschalen anwesend sein. In

Chloralhydratlösung erscheint das

Agar-Agar-Pulver durchsichtiger als in

Wasser, ferner mehr oder weniger körnig,

gestreift und eckig, und es enthält

gelegentlich Kieselalgenschalen. Die

Stärke des Gels kann durch Zusatz von

Dextrose und Maltodextrinen oder

Saccharose standardisiert werden

Merkmale

A. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser, löslich in

kochendem Wasser

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 22% (bei 105 Grad C über 5 Std.)

Asche Höchstens 6,5% (bezogen auf die

Trockensubstanz) nach Glühen bei

550 Grad C

In Salzsäure (etwa Höchstens 0,5% (bezogen auf die

3 n) unlösliche Asche Trockensubstanz) nach Glühen bei

550 Grad C

Unlösliche Höchstens 1,0%

Bestandteile (in

heißem Wasser)

Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes

Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe

einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es

tritt keine Blaufärbung auf)

Gelatine und andere Ungefähr 1 g Agar-Agar in 100 ml kochendem

Proteine Wasser lösen und auf etwa 50 Grad C

abkühlen lassen. 5 ml

Trinitrophenol-Lösung zu 5 ml dieser

Lösung hinzufügen (1 g wasserfreies

Trinitrophenol auf 100 ml heißes Wasser).

Innerhalb von 10 Minuten tritt keine

Trübung ein

Wasseraufnahme 5 g Agar-Agar in einem 100-ml-Meßzylinder

geben, bis zur Marke mit Wasser auffüllen,

vermischen und bei ungefähr 25 Grad C

24 Stunden stehen lassen. Den Inhalt des

Zylinders durch feuchte Glaswolle geben,

das Wasser in einen zweiten

100-ml-Meßzylinder abtropfen lassen. Dabei

laufen nicht mehr als 75 ml Wasser durch

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

E 407 CARRAGEEN

Synonyme Im Handel erhältliche Produkte werden

unter unterschiedlichen Namen verkauft,

z. B. als:

Agar aus irischem Moos

Eucheuman (von Eucheuma spp.)

Iridophycan (von Irdidaea spp.)

Hypnean (von Hypnea spp.)

Furcellaran oder dänisches Agar-Agar (von

Furcellaria fastigiata)

Carrageen (von Chondrus und Gigartina

spp.)

Definition Carrageen wird durch wäßrige Extraktion

aus natürlich vorkommenden Algen der

Familien Gigartinaceae, Solieriaceae,

Hypneaceae und Furcellariaceae der Klasse

Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen. Bei der

Ausfällung werden ausschließlich Methanol,

Ethanol oder Isopropanol als Fällmittel

verwandt. Carrageen besteht hauptsächlich

aus den Kalium-, Natrium-, Magnesium- und

Calciumsalzen der

Polysaccharid-Sulfatester, deren Hydrolyse

Galaktose und 3,6-Anhydrogalaktose ergibt.

Carrageen darf nicht der Hydrolyse

unterzogen noch sonstwie chemisch

verändert werden

Einecs 232-524-2

Beschreibung Gelbliches bis farbloses, grobkörniges bis

feines Pulver, praktisch geruchlos

Merkmale

A. Positivtests für

Galaktose,

Anhydrogalaktose und

Sulfat

Reinheit

Gehalt an Methanol, Einzeln oder zusammen höchstens 0,1%

Ethanol und

Isopropanol

Viskosität einer Mindestens 5 mPa.s

1,5%igen Lösung

bei 75 Grad C

Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 4 Std.)

Sulfat Nicht weniger als 15% und nicht mehr als

40%, bezogen auf die Trockensubstanz (als

SO tief 4)

Asche Zwischen 15% und 40% (bezogen auf die

Trockensubstanz) nach Glühen bei

550 Grad C

Säureunlösliche Asche Höchstens 1%, bezogen auf die

Trockensubstanz (unlöslich in 10%iger

Salzsäure)

Säureunlösliche Höchstens 2%, bezogen auf die

Bestandteile Trockensubstanz (unlöslich in

Schwefelsäure von 1 Vol.-%)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 300 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 407a BEHANDELTE EUCHEUMA-ALGEN

Synonyme Die Erzeugnisse werden im Handel unter

unterschiedlichen Bezeichnungen verkauft

Definition Behandelte Eucheuma-Algen werden durch

Kaliumhydroxid-Behandlung der natürlich

vorkommenden Algensorten Eucheuma cottonii

und Eucheuma spinosum aus der Klasse der

Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen, um die

Verunreinigungen zu beseitigen; das

Endprodukt wird durch Waschen mit

Süßwasser und Trocknen hergestellt. Eine

weitere Reinigung kann durch Waschen mit

Methanol, Ethanol oder 2-Propanol und

anschließendes Trocknen vorgenommen

werden. Das Produkt besteht im

wesentlichen aus den Kaliumsalzen von

Polysaccharidsulfatestern, aus denen durch

Hydrolyse Galactose und

3,6-Anhydrogalactose gewonnen werden.

Natrium-, Calcium- und Magnesiumsalze von

Polysaccharidsulfatestern fallen in

geringeren Mengen an. Das Produkt enthält

ferner bis zu 15% Algencellulose. Das

Carrageen in behandelten Eucheuma-Algen

darf nicht hydrolisiert oder in anderer

Form chemisch abgebaut werden

Beschreibung gelbbraunes bis gelbliches, grobes bis

feines, praktisch geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung

auf Galactose,

Anhydrogalactose

und Sulfat

B. Löslichkeit in Wasser entsteht eine trübe, zähe

Suspension, unlöslich in Ethanol

Reinheit

Gehalt an Methanol, Höchstens 0,1%, einzeln oder in

Ethanol, 2-Propanol Kombinationen

Viskosität einer Mindestens 5 mPa.s

1,5%igen Lösung bei

75 Grad C

Trocknungsverlust Höchstens 12% (105 Grad C, 4 Std.)

Sulfat Mindestens 15% und höchstens 40%, bezogen

auf die Trockenmasse (als SO tief 4)

Asche Mindestens 15% und höchstens 40%, bezogen

auf die Trockenmasse (bei 550 Grad C)

Säureunlösliche Asche Höchstens 1%, bezogen auf die Trockenmasse

(unlöslich in 10%iger Salzsäure)

Säureunlösliche Stoffe Mindestens 8% und höchstens 15%, bezogen

auf die Trockenmasse (unlöslich in

1%(V/V)iger Schwefelsäure)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefe und Schimmel Höchstens 300 Kolonien pro Gramm

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 410 JOHANNISBROTKERNMEHL

Synonyme Carobin

Karobbe

Definition Johannisbrotkernmehl ist das gemahlene

Endosperm von Samen des natürlich

vorkommenden Johannisbrotbaums, Ceratonia

siliqua L. Taub. (Fam. Leguminosae).

Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem

Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht,

hauptsächlich zusammengesetzt aus

Galaktopyranose- und

Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer

Bindung, die chemisch als Galaktomannan

beschrieben werden können

Durchschnittliches 50 000-3 000 000

Molekulargewicht

Einecs 232-541-5

Gehalt Galactomannan-Gehalt mindestens 75%

Beschreibung Weißes bis gelblich-weißes, praktisch

geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtests für

Galaktose und

Mannose

B. Mikroskopische Eine wenig gemahlene Probe in wäßriger

Prüfung Lösung mit 0,5% Iod und 1% Kaliumiodid auf

einen Glasträger geben und unter dem

Mikroskop untersuchen.

Johannisbrotkernmehl enthält

langgestreckte röhrenförmige Zellen, die

mehr oder weniger dicht gepackt sind. Die

darin enthaltenen braunen Körper weisen

wesentlich unregelmäßigere Formen auf als

in Guarkernmehl. Guarkernmehl besteht aus

engen Gruppen runder bis birnenförmiger

Zellen. Die darin enthaltenen Körper sind

gelb bis braun

C. Löslichkeit Löslich in heißem Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 5 Std.)

Asche Höchstens 1,2% nach Glühen bei 800 Grad C

Proteine (N mal 6,25) Höchstens 7%

Säureunlösliche Höchstens 4%

Bestandteile

Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes

Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe

einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es

tritt keine Blaufärbung auf)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle Höchstens 20 mg/kg

Ethanol und Einzeln oder zusammen höchstens 1%

Isopropanol

E 412 GUARKERNMEHL

Synonyme Cyamopsis-Gummi

Guar-Mehl

Definition Guarkernmehl ist das gemahlene Endosperm

von Samen der natürlich vorkommenden

Guarbohne, Cyamopsis tetragonolobus (L.)

Taub. (Fam. Leguminosae). Besteht

hauptsächlich aus hydrokolloidalem

Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht,

hauptsächlich zusammengesetzt aus

Galaktopyranose- und

Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer

Bindung, die chemisch als Galaktomannan

beschrieben werden können

Einecs 232-536-0

Molekulargewicht 50 000-8 000 000

Gehalt Galactomannan-Gehalt mindestens 75%

Beschreibung Weißes bis gelblich-weißes, praktisch

geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtests für

Galaktose und

Mannose

B. Löslichkeit Löslich in kaltem Wasser

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 5 Std.)

Asche Höchstens 1,5% nach Glühen bei 800 Grad C

Säureunlösliche Höchstens 7%

Bestandteile

Proteine (N mal 6,25) Höchstens 10%

Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes

Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe

einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es

tritt keine Blaufärbung auf)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

E 413 TRAGANT

Synonyme Tragacanth

Traganth

Definition Tragantgummi ist eine getrocknete

Gummiabsonderung, die aus natürlich

vorkommenden Astragalus gummifer

Labillardiere oder anderen asiatischen

Astragalusarten der Familie Leguminosae

gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich

aus Polysacchariden mit hohem

Molekulargewicht (Galaktoarabanen und

sauren Polysacchariden), bei deren

Hydrolyse Galakturonsäure, Galaktose,

Arabinose, Xylose und Fucose entstehen.

Außerdem können kleine Mengen von Rhamnose

und Glukose auftreten, die aus Spuren von

Stärke und/oder Cellulose herrühren

Molekulargewicht Etwa 800 000

Einecs 232-252-5

Beschreibung Ungemahlenes Tragant kann in Form

gewalzter, lamellierter, geradliniger oder

gebogener Teile oder spiralförmig

gedrehter Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke

und bis zu 3 cm Länge vorliegen. Es ist

von weißer bis blaßgelber Farbe, aber

einige Stücke können eine rötliche Tönung

aufweisen. Die Stücke fühlen sich hornig

an und weisen einen kurzen Bruch auf.

Tragant ist geruchlos und hat einen faden,

schleimigen Geschmack. Tragant-Pulver ist

weiß bis blaßgelb oder braunrosa/blaßbraun

Merkmale

A. Löslichkeit 1 g der Probe in 50 ml Wasser schwillt zu

einem weichen, steifen, schillernden

Schleim; in Ethanol ist es unlöslich und

es schwillt nicht in 60% Gew./Vol.

wäßrigem Ethanol

Reinheit

Negativtests für 1 g mit 20 ml Wasser so lange kochen, bis

Karayagummi sich Schleim bildet. 5 ml Salzsäure

hinzufügen, Mischung erneut 5 Minuten lang

kochen. Es entwickelt sich keine

dauerhafte Rosa- oder Rotfärbung

Trocknungsverlust Höchstens 16% (bei 105 Grad C über 5 Std.)

Asche (insgesamt) Höchstens 4%

Säureunlösliche Asche Höchstens 0,5%

Säureunlösliche Höchstens 2%

Bestandteile

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E. coli In 5 nicht nachweisbar

E 414 GUMMI ARABICUM

Synonyme Akaziengummi

Definition Gummi arabicum ist eine getrocknete

Gummiabsonderung, die aus natürlich

vorkommenden Acacia senegal (L) Willdenow

oder eng verwandten Acaciaarten der

Familie Leguminosae gewonnen wird. Es

besteht hauptsächlich aus Polysacchariden

mit hohem Molekulargewicht und deren

Calcium-, Kalium- und Magnesiumsalzen, bei

deren Hydrolyse Arabinose, Galaktose,

Rahmnose und Glukuronsäure entstehen

Molekulargewicht Etwa 350 000

Einecs 232-519-5

Beschreibung Ungemahlenes Gummi arabicum tritt in Form

weißer oder gelblich-weißer runder Tropfen

verschiedener Größe oder in eckigen

Fragmenten auf; manchmal ist es mit

dunkleren Fragmenten vermischt. Im Handel

ist es ferner (bei weißer bis

gelblich-weißer Farbe) in Form von

Flocken, Körnchen oder Pulver oder in

sprühgetrockneter Form erhältlich

Merkmale

A. Löslichkeit 1 g löst sich in 2 ml kalten Wassers und

bildet eine leichtflüssige Lösung, die

gegenüber Lackmus sauer ist; in Ethanol

ist es unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 17% (bei 105 Grad C über 5 Std.)

für die körnige und höchstens 10% (bei

105 Grad C über 4 Std.) für die

sprühgetrocknete Form

Asche (insgesamt) Höchstens 4%

Säureunlösliche Asche Höchstens 0,5%

Säureunlösliche Höchstens 1%

Bestandteile

Stärke oder Dextrin Eine 1:50-Lösung des Gummis kochen und

abkühlen. Zu 5 ml dieser Lösung einen

Tropfen Iodlösung hinzufügen. Es tritt

eine bläuliche oder rötliche Färbung auf

Tannin 10 ml einer 1:50-Gummi-arabicum-Lösung ca.

0,1 ml Eisenchloridlösung (9 g FeCl

tief 3.6H tief 2 O auf 100 ml mit Wasser

aufgefüllt) hinzufügen. Es tritt weder

eine schwärzliche Färbung ein, noch bildet

sich ein schwärzlicher Niederschlag

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Ph) Höchstens 20 mg/kg

Hydrolyseprodukte Weder Mannose noch Xylose oder

Galakturonsäure (Nachweis durch

Chromatographie)

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

E 415 XANTHAN

Definition Polysaccharid-Gummi mit hohem

Molekulargewicht, gewonnen durch

Fermentation von Kohlehydraten mit einer

Reinkultur von natürlich vorkommenden

Xanthomonas campestris, gereinigt mit

Ethanol oder Isopropanol, getrocknet und

gemahlen. Xanthan enthält D-Glucose und

D-Mannose als vorherrschende

Hexoseeinheiten zusammen mit

D-Glukuronsäure und Brenztraubensäure.

Wird als Natrium-, Kalium- oder

Calciumsalz dargestellt. Seine Lösungen

sind neutral

Molekulargewicht Etwa 1 000 000

Einecs 234-394-2

Gehalt Nicht weniger als 4,2% und nicht mehr als

5% CO tief 2, entsprechend 91% bis

108% Xanthan, bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Cremefarbiges Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser löslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über

2 1/2 Std.)

Asche (insgesamt) Höchstens 16,0% (bezogen auf die

Trockensubstanz) nach vierstündigem

Trocknen bei 105 Grad C und Glühen bei

650 Grad C

Brenztraubensäure Mindestens 1,5%

Stickstoff Höchstens 1,5%

Isopropanol Höchstens 500 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 10 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Höchstens 300 Kolonien pro Gramm

Schimmelpilze

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

Xantomonas campestris Keine lebensfähigen Zellen

E 416 KARAYA-GUMMI

Synonyme Karaya, Sterkulia-Gummi

Definition Karaya-Gummi ist ein getrocknetes Exsudat

von Stämmen und Ästen natürlich

vorkommender Varietäten von Sterculia

urens Roxburgh und anderer Arten der

Gattung Sterculia (Familie der

Sterculiceae) oder von Cochlospermum

gossypium A.P. De Candolle oder anderen

Cochlospermum-Arten (Fam. Bixaceae). Er

besteht hauptsächlich aus acetylierten

Polysacchariden mit hohem

Molekulargewicht, bei deren Hydrolyse

Galactose, Rhamnose und Galacturonsäure

sowie - in kleineren Mengen -

Glucuronsäure entsteht

Einecs 232-539-4

Beschreibung Karaya-Gummi bildet Tropfen

unterschiedlicher Größe und kommt in

unregelmäßigen Bruchstücken mit

charakteristischem halbkristallinem

Aussehen vor. Die Farbskala reicht von

einem durchsichtigen, hornähnlich

aussehenden Blaßgelb bis Rosabraun.

Karaya-Gummi in Pulverform ist hellgrau

bis rosabraun. Der Gummi hat einen

charakteristischen Essigsäuregeruch

Merkmale

A. Löslichkeit Unlöslich in Ethanol

B. Quellung in Karaya-Gummi quillt im Unterschied zu

Ethanollösung anderen Gummiarten in einer 60%igen

Ethanollösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 20% (105 Grad C, 5 Std.)

Asche insgesamt Höchstens 8%

Säureunlösliche Asche Höchstens 1%

Säureunlösliche Stoffe Höchstens 3%

Flüchtige Säuren Mindestens 10% (z. B. Essigsäure)

Stärke Nicht nachweisbar

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

E 417 TARAGUMMI

Synonyme Tarakernmehl, Tara

Definition Taragummi wird durch Mahlen des Endosperms

des Samens der natürlich vorkommenden

Sorten von Caesalpinia spinosa (Familie

der Leguminosae) gewonnen. Er besteht

hauptsächlich aus Polysacchariden mit

hohem Molekulargewicht, im wesentlichen

Galactomannan. Hauptbestandteil ist eine

lineare Kette von

(1-4)-Beta-D-Mannopyranoseeinheiten, an

die sich mittels (1-6)-Bindungen

Alpha-D-Galactopyranoseeinheiten anheften.

Das Verhältnis von Mannose zu Galactose

bei Taragummi beträgt 3:1. (Bei

Johannisbrotkernmehl ist das Verhältnis

4:1 und bei Guarkernmehl 2:1)

Einecs 254-409-6

Beschreibung Weißes bis weiß-gelbes, nahezu geruchloses

Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser

Unlöslich in Ethanol

B. Gelbildung Fügt man einer wäßrigen Lösung der Probe

geringe Mengen an Natriumborat hinzu,

entsteht ein Gel

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15%

Asche Höchstens 1,5%

Säureunlösliche Stoffe Höchstens 2%

Proteine Höchstens 3,5% (Faktor Nx5.7)

Stärke Nicht nachweisbar

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

E 418 GELLAN

Definition Gellan entsteht durch Reinkulturgärung

eines Kohlenhydrats mit natürlich

vorkommenden Stämmen von Pseudomonas

elodea und wird durch Ausfällen mit

Isopropylalkohol gereinigt, getrocknet und

gemahlen. Das Polysaccharid mit hohem

Molekulargewicht, besteht hauptsächlich

aus Tetrasaccharid (sich wiederholenden

Einheiten aus einer Rhamnose, einer

Glucuronsäure und zwei Glucosen),

substituiert mit Acyl-(Glycerin- und

Acetyl)Gruppen als O-glykosidisch

verknüpften Estern. Die Glucuronsäure wird

zu einem Mischsalz (Kalium, Natrium,

Calcium und Magnesium) neutralisiert

Einecs 275-117-5

Molekulargewicht Etwa 500 000

Gehalt Enthält mindestens 3,3% und höchstens

6,8% CO tief 2,

Bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Cremefarbenes Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser (zähe Lösung)

Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (105 Grad C, 2,5 Std.)

Stickstoff Höchstens 3%

2-Propanol Höchstens 750 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl Höchstens 10 000 Kolonien/g

Hefe und Schimmel Höchstens 400 Kolonien/g

E. coli In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar

E 422 GLYCERIN

Synonyme 1,2,3-Propantriol

Ölsüß

Definition

Chemische 1,2,3-Propantriol

Bezeichnungen Glycerin

Trihydroxypropan

Einecs 200-289-5

Chemische Formel C tief 3 H tief 8 O tief 3

Molekulargewicht 92,10

Gehalt Mindestens 98% Glycerin, bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Klare, farblose, hygroskopische,

sirupartige Flüssigkeit mit nur leichtem,

charakteristischem Geruch, der weder

streng noch unangenehm ist

Merkmale

A. Akroleinbildung bei Einige Tropfen der Probe im Reagenzglas

Erhitzung mit etwa 0,5 g Kaliumbisulfat erhitzen. Es

bilden sich die charakteristischen

stechenden Akroleindämpfe

B. Spezifisches mindestens 1,257

Gewicht

(25/25 Grad C)

C. Brechungsindex 1,471 bis 1,474

[n] tief D hoch 20:

Reinheit

Wasser Nicht mehr als 5% (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche Höchstens 0,01% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Butantriole Höchstens 0,2%

Akrolein, Glukose und Eine Mischung von 5 ml Glycerin und 5 ml

Ammonium-Verbindungen Kaliumhydroxidlösung (1 zu 10) 5 Minuten

lang auf 60 Grad C erhitzen. Die Mischung

wird nicht gelb und gibt keinen

Ammoniakgeruch ab

Fettsäuren und -ester Nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als

Buttersäure

Chlorierte Höchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Chlor)

Bestandteile

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg

E 431 POLYOXYETHYLEN-(40)-STEARAT

Synonyme Polyoxyl-(40)-stearat,

Polyoxyethylen-(40)-monostearat

Definition Gemisch der Mono- und Diester der

genießbaren, handelsüblichen Stearinsäure

und verschiedener Polyoxyethylendiole (mit

einer durchschnittlichen Polymerlänge von

etwa 40 Oxyethyleneinheiten) sowie freiem

Polyol

Gehalt Mindestens 97,5%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Bei 25 Grad C cremefarbene Flocken oder

wachsartiger Feststoff, schwacher Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol und

Ethylacetat, unlöslich in Mineralöl

B. Erstarrungs- 39-44 Grad C

temperatur

C. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 1

Verseifungszahl Mindestens 25 und höchstens 35

Hydroxylzahl Mindestens 27 und höchstens 40

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ehtylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 432 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOLAURAT

Synonyme Polysorbat 20

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Mono- und Dianhydriden und

genießbarer, handelsüblicher Laurinsäure,

kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je

Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt Mindestens 70% Oxyethylengruppen, was

mindestens 97,3%

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat,

bezogen auf die Trockenmasse, entspricht

Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis

bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit,

schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,

Ethylacetat und Dioxan

Unlöslich in Mineralöl und Petrolether

B. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 2

Verseifungszahl Mindestens 40 und höchstens 50

Hydroxylzahl Mindestens 96 und höchstens 108

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ethylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 433 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOOLEAT

Synonyme Polysorbat 80

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Mono- und Dianhydriden und

genießbarer, handelsüblicher Ölsäure,

kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je

Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt Mindestens 65% Oxyethylengruppen, was

mindestens 96,5%

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat,

bezogen auf die Trockenmasse entspricht

Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis

bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit,

schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,

Ethylacetat und Toluol

Unlöslich in Mineralöl und Petrolether

B. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 2

Verseifungszahl Mindestens 45 und höchstens 55

Hydroxylzahl Mindestens 65 und höchstens 80

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ethylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 434 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOPALMITAT

Synonyme Polysorbat 40

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Mono- und Dianhydriden und

genießbarer, handelsüblicher

Palmitinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol

Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen

Anhydride

Gehalt Mindestens 66% Oxyethylengruppen, was

mindestens 97%

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat,

bezogen auf die Trockenmasse, entspricht

Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis orangefarbene

ölige oder gelartige Flüssigkeit,

schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,

Ethylacetat und Aceton

Unlöslich in Mineralöl

B. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 2

Verseifungszahl Mindestens 41 und höchstens 52

Hydroxylzahl Mindestens 90 und höchstens 107

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ethylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 435 POLYOXYEHTYLEN-SORBITANMONOSTEARAT

Synonyme Polysorbat 60

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Mono- und Dianhydriden und

genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure,

kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je

Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt Mindestens 65% Oxyethylengruppen, was

mindestens 97%

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat,

bezogen auf die Trockenmasse, entspricht

Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis orangefarbene

ölige oder gelartige Flüssigkeit,

schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethylacetat und Toluol

Unlöslich in Mineralöl und pflanzlichen

Ölen

B. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 2

Verseifungszahl Mindestens 45 und höchstens 55

Hydroxylzahl Mindestens 81 und höchstens 96

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ethylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 436 POLYOXYETHYLEN-SORBITANTRISTEARAT

Synonyme Polysorbat 65

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Mono- und Dianhydriden und

genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure,

kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je

Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt Mindestens 46% Oxyethylengruppen, was

mindestens 96%

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat,

bezogen auf die Trockenmasse, entspricht

Beschreibung Bei 25 Grad C gelbbrauner, wachsartiger

Feststoff, schwacher charakteristischer

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Dispergierbar in Wasser. Löslich in

Mineralöl, pflanzlichen Ölen, Petrolether,

Aceton, Ether, Dioxan, Ethanol und

Methanol

B. Infrarot- Charakteristisch für einen

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines

polyoxyethylierten Polyols

C. Erstarrungs- 29-33 Grad C

temperatur

Reinheit

Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)

Säurezahl Höchstens 2

Verseifungszahl Mindestens 88 und höchstens 98

Hydroxylzahl Mindestens 40 und höchstens 60

1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg

Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

(Mono- und Höchstens 0,25%

Di-)ethylenglykole

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 440 (i) PEKTIN

Definition Pektin setzt sich hauptsächlich zusammen

aus partiellen Methylestern der

Polygalakturonsäure und deren Natrium-,

Kalium-, Calcium- oder Ammoniumsalzen.

Pektin wird durch Extraktion in einem

wäßrigen Medium aus natürlich vorkommenden

geeignetem eßbarem pflanzlichem Material,

im allgemeinen Zitrusfrüchten und Äpfeln,

gewonnen. Bei der nachfolgenden Ausfällung

werden ausschließlich Methanol, Ethanol

oder Isopropanol als Fällmittel verwandt.

Einecs 232-553-0

Gehalt Mindestens 65% Galacturonsäure, bezogen

auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem

Waschen mit Säure und Alkohol)

Beschreibung Weißes, hellgelbes, hellgraues oder

hellbraunes Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine

kolloidale, schillernde Lösung. In Ethanol

unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 2 Std.)

Säureunlösliche Asche Höchstens 1% (unlöslich in Salzsäure (etwa

3 n))

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg, bezogen auf die

Trockensubstanz

Stickstoff Höchstens 1,0% nach dem Waschen mit Säure

und Ethanol

Gehalt an freiem Zusammen oder getrennt nicht mehr als 1%,

Methanol, Ethanol und bezogen auf die Trockensubstanz

Isopropanol

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg

E 440 (ii) AMIDIERTES PEKTIN

Definition Amidiertes Pektin besteht hauptsächlich

aus partiellen Methylestern und -amiden

der Polygalacturonsäure und deren

Natrium-, Kalium-, Calcium- oder

Ammoniumsalzen. Es wird gewonnen durch

Extraktion in einem wäßrigen Medium aus

natürlich vorkommenden geeignetem eßbarem

pflanzlichem Material, im allgemeinen

Zitrusfrüchten und Äpfeln, und durch

Behandlung mit Ammoniak unter alkalischen

Bedingungen. Bei der nachfolgenden

Ausfällung werden ausschließlich Methanol,

Ethanol oder Isopropanol als Fällmittel

verwandt

Gehalt Mindestens 65% Galacturonsäure, bezogen

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