Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)
E. coli In 5 g nicht nachweisbar
E 417 TARAGUMMI
Synonyme Tarakernmehl, Tara
Definition Taragummi wird durch Mahlen des Endosperms
des Samens der natürlich vorkommenden
Sorten von Caesalpinia spinosa (Familie
der Leguminosae) gewonnen. Er besteht
hauptsächlich aus Polysacchariden mit
hohem Molekulargewicht, im wesentlichen
Galactomannan. Hauptbestandteil ist eine
lineare Kette von
(1-4)-Beta-D-Mannopyranoseeinheiten, an
die sich mittels (1-6)-Bindungen
Alpha-D-Galactopyranoseeinheiten anheften.
Das Verhältnis von Mannose zu Galactose
bei Taragummi beträgt 3:1. (Bei
Johannisbrotkernmehl ist das Verhältnis
4:1 und bei Guarkernmehl 2:1)
Einecs 254-409-6
Beschreibung Weißes bis weiß-gelbes, nahezu geruchloses
Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser
Unlöslich in Ethanol
B. Gelbildung Fügt man einer wäßrigen Lösung der Probe
geringe Mengen an Natriumborat hinzu,
entsteht ein Gel
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 15%
Asche Höchstens 1,5%
Säureunlösliche Stoffe Höchstens 2%
Proteine Höchstens 3,5% (Faktor Nx5.7)
Stärke Nicht nachweisbar
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 418 GELLAN
Definition Gellan entsteht durch Reinkulturgärung
eines Kohlenhydrats mit natürlich
vorkommenden Stämmen von Pseudomonas
elodea und wird durch Ausfällen mit
Isopropylalkohol gereinigt, getrocknet und
gemahlen. Das Polysaccharid mit hohem
Molekulargewicht, besteht hauptsächlich
aus Tetrasaccharid (sich wiederholenden
Einheiten aus einer Rhamnose, einer
Glucuronsäure und zwei Glucosen),
substituiert mit Acyl-(Glycerin- und
Acetyl)Gruppen als O-glykosidisch
verknüpften Estern. Die Glucuronsäure wird
zu einem Mischsalz (Kalium, Natrium,
Calcium und Magnesium) neutralisiert
Einecs 275-117-5
Molekulargewicht Etwa 500 000
Gehalt Enthält mindestens 3,3% und höchstens
6,8% CO tief 2,
Bezogen auf die Trockenmasse
Beschreibung Cremefarbenes Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser (zähe Lösung)
Unlöslich in Ethanol
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 15% (105 Grad C, 2,5 Std.)
Stickstoff Höchstens 3%
2-Propanol Höchstens 750 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 2 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
Gesamtkeimzahl Höchstens 10 000 Kolonien/g
Hefe und Schimmel Höchstens 400 Kolonien/g
E. coli In 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar
E 422 GLYCERIN
Synonyme 1,2,3-Propantriol
Ölsüß
Definition
Chemische 1,2,3-Propantriol
Bezeichnungen Glycerin
Trihydroxypropan
Einecs 200-289-5
Chemische Formel C tief 3 H tief 8 O tief 3
Molekulargewicht 92,10
Gehalt Mindestens 98% Glycerin, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Klare, farblose, hygroskopische,
sirupartige Flüssigkeit mit nur leichtem,
charakteristischem Geruch, der weder
streng noch unangenehm ist
Merkmale
A. Akroleinbildung bei Einige Tropfen der Probe im Reagenzglas
Erhitzung mit etwa 0,5 g Kaliumbisulfat erhitzen. Es
bilden sich die charakteristischen
stechenden Akroleindämpfe
B. Spezifisches mindestens 1,257
Gewicht
(25/25 Grad C)
C. Brechungsindex 1,471 bis 1,474
[n] tief D hoch 20:
Reinheit
Wasser Nicht mehr als 5% (Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Höchstens 0,01% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Butantriole Höchstens 0,2%
Akrolein, Glukose und Eine Mischung von 5 ml Glycerin und 5 ml
Ammonium-Verbindungen Kaliumhydroxidlösung (1 zu 10) 5 Minuten
lang auf 60 Grad C erhitzen. Die Mischung
wird nicht gelb und gibt keinen
Ammoniakgeruch ab
Fettsäuren und -ester Nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als
Buttersäure
Chlorierte Höchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Chlor)
Bestandteile
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 2 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg
E 431 POLYOXYETHYLEN-(40)-STEARAT
Synonyme Polyoxyl-(40)-stearat,
Polyoxyethylen-(40)-monostearat
Definition Gemisch der Mono- und Diester der
genießbaren, handelsüblichen Stearinsäure
und verschiedener Polyoxyethylendiole (mit
einer durchschnittlichen Polymerlänge von
etwa 40 Oxyethyleneinheiten) sowie freiem
Polyol
Gehalt Mindestens 97,5%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung Bei 25 Grad C cremefarbene Flocken oder
wachsartiger Feststoff, schwacher Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol und
Ethylacetat, unlöslich in Mineralöl
B. Erstarrungs- 39-44 Grad C
temperatur
C. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 1
Verseifungszahl Mindestens 25 und höchstens 35
Hydroxylzahl Mindestens 27 und höchstens 40
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ehtylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 432 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOLAURAT
Synonyme Polysorbat 20
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Mono- und Dianhydriden und
genießbarer, handelsüblicher Laurinsäure,
kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je
Mol Sorbit und dessen Anhydride
Gehalt Mindestens 70% Oxyethylengruppen, was
mindestens 97,3%
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat,
bezogen auf die Trockenmasse, entspricht
Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis
bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit,
schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,
Ethylacetat und Dioxan
Unlöslich in Mineralöl und Petrolether
B. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 2
Verseifungszahl Mindestens 40 und höchstens 50
Hydroxylzahl Mindestens 96 und höchstens 108
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ethylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 433 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOOLEAT
Synonyme Polysorbat 80
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Mono- und Dianhydriden und
genießbarer, handelsüblicher Ölsäure,
kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je
Mol Sorbit und dessen Anhydride
Gehalt Mindestens 65% Oxyethylengruppen, was
mindestens 96,5%
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat,
bezogen auf die Trockenmasse entspricht
Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis
bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit,
schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,
Ethylacetat und Toluol
Unlöslich in Mineralöl und Petrolether
B. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 2
Verseifungszahl Mindestens 45 und höchstens 55
Hydroxylzahl Mindestens 65 und höchstens 80
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ethylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 434 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOPALMITAT
Synonyme Polysorbat 40
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Mono- und Dianhydriden und
genießbarer, handelsüblicher
Palmitinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol
Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen
Anhydride
Gehalt Mindestens 66% Oxyethylengruppen, was
mindestens 97%
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat,
bezogen auf die Trockenmasse, entspricht
Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis orangefarbene
ölige oder gelartige Flüssigkeit,
schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol,
Ethylacetat und Aceton
Unlöslich in Mineralöl
B. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 2
Verseifungszahl Mindestens 41 und höchstens 52
Hydroxylzahl Mindestens 90 und höchstens 107
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ethylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 435 POLYOXYEHTYLEN-SORBITANMONOSTEARAT
Synonyme Polysorbat 60
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Mono- und Dianhydriden und
genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure,
kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je
Mol Sorbit und dessen Anhydride
Gehalt Mindestens 65% Oxyethylengruppen, was
mindestens 97%
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat,
bezogen auf die Trockenmasse, entspricht
Beschreibung Bei 25 Grad C zitronen- bis orangefarbene
ölige oder gelartige Flüssigkeit,
schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser, Ethylacetat und Toluol
Unlöslich in Mineralöl und pflanzlichen
Ölen
B. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 2
Verseifungszahl Mindestens 45 und höchstens 55
Hydroxylzahl Mindestens 81 und höchstens 96
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ethylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 436 POLYOXYETHYLEN-SORBITANTRISTEARAT
Synonyme Polysorbat 65
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Mono- und Dianhydriden und
genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure,
kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je
Mol Sorbit und dessen Anhydride
Gehalt Mindestens 46% Oxyethylengruppen, was
mindestens 96%
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat,
bezogen auf die Trockenmasse, entspricht
Beschreibung Bei 25 Grad C gelbbrauner, wachsartiger
Feststoff, schwacher charakteristischer
Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Dispergierbar in Wasser. Löslich in
Mineralöl, pflanzlichen Ölen, Petrolether,
Aceton, Ether, Dioxan, Ethanol und
Methanol
B. Infrarot- Charakteristisch für einen
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines
polyoxyethylierten Polyols
C. Erstarrungs- 29-33 Grad C
temperatur
Reinheit
Wasser Höchstens 3% (Karl-Fischer-Methode)
Säurezahl Höchstens 2
Verseifungszahl Mindestens 88 und höchstens 98
Hydroxylzahl Mindestens 40 und höchstens 60
1,4-Dioxan Höchstens 5 mg/kg
Freies Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg
(Mono- und Höchstens 0,25%
Di-)ethylenglykole
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 440 (i) PEKTIN
Definition Pektin setzt sich hauptsächlich zusammen
aus partiellen Methylestern der
Polygalakturonsäure und deren Natrium-,
Kalium-, Calcium- oder Ammoniumsalzen.
Pektin wird durch Extraktion in einem
wäßrigen Medium aus natürlich vorkommenden
geeignetem eßbarem pflanzlichem Material,
im allgemeinen Zitrusfrüchten und Äpfeln,
gewonnen. Bei der nachfolgenden Ausfällung
werden ausschließlich Methanol, Ethanol
oder Isopropanol als Fällmittel verwandt.
Einecs 232-553-0
Gehalt Mindestens 65% Galacturonsäure, bezogen
auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem
Waschen mit Säure und Alkohol)
Beschreibung Weißes, hellgelbes, hellgraues oder
hellbraunes Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
kolloidale, schillernde Lösung. In Ethanol
unlöslich
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 2 Std.)
Säureunlösliche Asche Höchstens 1% (unlöslich in Salzsäure (etwa
3 n))
Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg, bezogen auf die
Trockensubstanz
Stickstoff Höchstens 1,0% nach dem Waschen mit Säure
und Ethanol
Gehalt an freiem Zusammen oder getrennt nicht mehr als 1%,
Methanol, Ethanol und bezogen auf die Trockensubstanz
Isopropanol
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 440 (ii) AMIDIERTES PEKTIN
Definition Amidiertes Pektin besteht hauptsächlich
aus partiellen Methylestern und -amiden
der Polygalacturonsäure und deren
Natrium-, Kalium-, Calcium- oder
Ammoniumsalzen. Es wird gewonnen durch
Extraktion in einem wäßrigen Medium aus
natürlich vorkommenden geeignetem eßbarem
pflanzlichem Material, im allgemeinen
Zitrusfrüchten und Äpfeln, und durch
Behandlung mit Ammoniak unter alkalischen
Bedingungen. Bei der nachfolgenden
Ausfällung werden ausschließlich Methanol,
Ethanol oder Isopropanol als Fällmittel
verwandt
Gehalt Mindestens 65% Galacturonsäure, bezogen
auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem
Waschen mit Säure und Alkohol)
Beschreibung Weißes, hellgelbes, hellgräuliches oder
hellbräunliches Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
kolloidale, schillernde Lösung. In Ethanol
unlöslich
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 2 Std.)
Säureunlösliche Asche Höchstens 1% (unlöslich in Salzsäure (etwa
3 n))
Amidierungsgrad Nicht mehr als 25% der gesamten
Carboxylgruppen
Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg, bezogen auf die
Trockensubstanz
Stickstoff Höchstens 2,5% nach dem Waschen mit Säure
und Ethanol
Gehalt an freiem Einzeln oder zusammen höchstens 1%,
Methanol, Ethanol und bezogen auf die Trockensubstanz
Isopropanol
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 442 AMMONIUMPHOSPHATIDE
Synonyme Ammortiumsalze der Phosphatidsäure,
Gemisch von Ammoniumsalzen
phosphorylierter Glyceride
Definition Gemisch der Ammoniumverbindungen von
Phosphatidsäuren aus genießbaren Fetten
und Ölen (gewöhnlich teilgehärtetes
Rapsöl). Eine, zwei oder drei
Hydroxylgruppen des Glycerins können an
ein Phosphoratom gebunden sein. Ferner
können zwei Phosphorsäureester zu
Phosphatidylphosphatiden verknüpft sein
Gehalt Phosphorgehalt: mindestens 3 und höchstens
3,4% Gewichtsprozent. Ammoniumgehalt:
mindestens 1,2 und höchstens 1,5%,
ausgedrückt als N
Beschreibung Zäher halbfester Stoff
Merkmale
A. Löslichkeit Fettlöslich
Unlöslich in Wasser, teilweise löslich in
Ethanol und in Aceton
B. Positive Prüfung
auf Glycerin,
Fettsäure und
Phosphat
Reinheit
In Petrolether Höchstens 2,5%
unlösliche Stoffe
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 444 SACCHAROSEACETAT-ISOBUTYRAT
Synonyme SAIB
Definition Saccharoseacetat-Isobutyrat ist ein
Gemisch der Reaktionsprodukte der
Veresterung von Saccharose von
Lebensmittelqualität mit
Essigsäureanhydrid und
Isobuttersäureanhydrid und nachfolgender
Destillation. Das Gemisch enthält alle
möglichen Esterkombinationen, in denen das
Molverhältnis von Acetat zu Butyrat etwa
2:6 beträgt
Einecs 204-771-6
Chemische Bezeichnung Saccharosediacetathexaisobutyrat
Chemische Formel C tief 40 H tief 62 O tief 19
Molekulargewicht 832-856, C tief 40 H tief 62 O tief 19:
846,9
Gehalt Mindestens 98,8% und höchstens 101,9%
C tief 40 H tief 62 O tief 19
Beschreibung Helle, strohfarbene Flüssigkeit, klar,
ohne Ablagerungen, kein markanter Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser
Löslich in den meisten organischen
Lösungsmitteln
B. Brechungsindex n hoch 40 tief D: 1,4492-1,4504
C. Spezifisches d hoch 25 tief D: 1,141-1,151
Gewicht
Reinheit
Triacetin Höchstens 0,1%
Säurezahl Höchstens 0,2
Verseifungszahl Mindestens 524 und höchstens 540
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 3 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg
E 445 GLYCERINESTER AUS WURZELHARZ
Synonyme Harzester, Estergummi,
Kolophon-Glycerinester
Definition Komplexes Gemisch von Tri- und
Diglycerinestern von Wurzelharzsäuren. Das
Wurzelharz wird durch
Lösungsmittelextraktion alter
Kiefernstümpfe und darauffolgende
Flüssig-Flüssig-Lösungsmittel-Raffination
gewonnen. Aus dieser Spezifikation
ausgeschlossen sind Balsamharz (ein
Exsudat lebender Kiefern) und Tallharz
(ein Nebenprodukt der
Zellstoffherstellung). Das Enderzeugnis
besteht zu etwa 90% aus Harzsäure und zu
10% aus neutralen, nicht sauren
Verbindungen. Der Harzsäureanteil ist ein
komplexes Gemisch von isomeren
diterpenoiden Monocarbon-säuren mit der
empirischen Molekülformel C tief 20
H tief 30 O tief 2, im wesentlichen
Abietinsäure. Der Stoff wird durch
Dampfstrippen oder
Gegenstromdampfdestillation gereinigt
Beschreibung Harter, gelber bis schwach
bernsteinfarbener Feststoff
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser
Löslich in Aceton und Benzol
B. Infrarot- Charakteristisch für die Verbindung
Absorptionsspektrum
Reinheit
Spezifisches Gewicht d hoch 20 tief 25 mindestens 0,935 in
der Lösung einer 50%igen Lösung in d-Limonen (97%,
Siedepunkt 175,5-176 Grad C, d hoch 20
tief 4: 0,84)
Erweichungsbereich Zwischen 82 Grad C und 90 Grad C
(Ring-Kugel-Methode)
Säurezahl Zwischen 3 und 9
Hydroxylzahl Zwischen 15 und 45
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 2 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Prüfung auf Tallharz Werden schwefelhaltige organische
(Schwefelprüfung) Verbindungen in Gegenwart von
Natriumformiat erhitzt, wird der Schwefel
zu Wasserstoffsulfid, das anhand von
Bleipapier leicht nachweisbar ist. Eine
positive Reaktion verweist auf die
Verwendung von Tallharz anstelle von
Wurzelharz
E 450 (i) DINATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Dinatriumhydrogendiphosphat
Dinatriumhydrogenpyrophosphat
Saures Natriumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Dinatriumhydrogendiphosphat
Einecs 231-835-0
Chemische Formel Na tief 2 H tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 221,94
Gehalt Mindestens 95% Dinatriumdiphosphat und
zwischen 63% und 64,5%, ausgedrückt als
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Pulver oder Körner von weißer Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser löslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 3,7 und 5,0
Lösung
Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (bei 105 Grad C über
4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 1%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (ii) TRINATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Saures Trinatriumpyrophosphat
Trinatriumhydrogendiphosphat
Definition
Einecs 238-735-6
Chemische Formel Monohydrat: Na tief 3 HP tief 2 O tief 7.
H tief 2 O
Wasserfrei: Na tief 3 HP tief 2 O tief 7
Molekulargewicht Monohydrat: 261,95
Wasserfrei: 243,93
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz, und zwischen 57% und 59%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Pulver oder Körner von weißer Farbe,
wasserfrei oder als Monohydrat vorkommend
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. In Wasser löslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 6,7 und 7,3
Lösung
Glühverlust 4,5%, bezogen auf die Trockenmasse
11,5%, bezogen auf Monohydrat
Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (bei 105 Grad C über
4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (iii) TETRANATRIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Tetranatriumpyrophosphat
Natriumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Tetranatriumdiphosphat
Einecs 231-767-1
Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 4 P tief 2 O tief 7
Dekahydrat: Na tief 4 P tief 2 O tief 7.
10 H tief 2 O
Molekulargewicht Wasserfrei: 265,94
Dekahydrat: 446,09
Gehalt Mindestens 95%, Na tief 4 P tief 2 O
tief 7, bezogen auf die geglühte Substanz,
zwischen 52,5% und 54%, ausgedrückt als
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weiße Kristalle, oder ein kristallines
oder körniges Pulver weißer Farbe. Das
Decahydrat blüht in trockener Luft ein
wenig aus
Merkmale
A. Positivtests für
Natrium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser löslich. In Ethanol unlöslich
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 9,8 und 10,8
Lösung
Glühverlust Bei wasserfreiem Salz nicht mehr als 0,5%
und bei Dekahydrat zwischen 38% und 42%
nach vierstündiger Trocknung bei
105 Grad C und anschließendem 30minutigem
Glühen bei 550 Grad C
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (v) TETRAKALIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Kaliumpyrophosphat
Tetrakaliumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Tetrakaliumdiphosphat
Einecs 230-785-7
Chemische Formel K tief 4 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 330,34 (wasserfrei)
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die geglühte
Substanz, und zwischen 42% und 43,7%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes, sehr
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Kalium und Phosphat
B. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 10,0 und 10,8
Lösung
Glühverlust Höchstens 2% nach vierstündigem Trocknen
bei 105 Grad C und nachfolgendem
30minutigem Glühen bei 550 Grad C
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (vi) DICALCIUMDIPHOSPHAT
Synonyme Calciumpyrophosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Dicalciumdiphosphat
Calciumpyrophosphat
Einecs 232-221-5
Chemische Formel Ca tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 254,12
Gehalt Mindestens 96% und zwischen 55% und 56%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Feines, weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Calcium und
Phosphat
B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in verdünnter
Salz- und Salpetersäure
Reinheit
pH-Wert einer 10%igen Zwischen 5,5 und 7,0
Suspension
Glühverlust Höchstens 1,5% nach 30minutigem Glühen bei
800 ± 25 Grad C
Fluorid Höchstens 50 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 450 (vii) CALCIUMDIHYDROGENDIPHOSPHAT
Synonyme Saures Calciumpyrophosphat
Monocalciumdihydrogenphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumdihydrogendiphosphat
Einecs 238-933-2
Chemische Formel CaH tief 2 P tief 2 O tief 7
Molekulargewicht 215,97
Gehalt Mindestens 90%, bezogen auf die
Trockensubstanz, und zwischen 61% und 64%,
ausgedrückt als P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weiße Kristalle oder weißes Pulver
Merkmale
A. Positivtest für
Calcium und
Phosphat
Reinheit
Säureunlösliche Höchstens 0,4%
Bestandteile
Fluorid Höchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 451 (i) PENTANATRIUMTRIPHOSPHAT
Synonyme Natriumtripolyphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Pentanatriumtriphosphat
Einecs 231-838-7
Chemische Formel Na tief 5 O tief 10 P tief 3.xH tief 2 O
(x = 0 oder 6)
Molekulargewicht 367,86
Gehalt Mindestens 85%
P tief 2 O tief 5-Gehalt mindestens 56%
und höchstens 58% (Trockenmasse) bzw.
mindestens 43% und höchstens 45%
(Hexahydrat)
Beschreibung Weißes, schwach hygroskopisches Granulat
oder Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Leicht wasserlöslich
Unlöslich in Ethanol
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 9,1 und 10,2
1%igen Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Wasserfrei: höchstens 0,7% (105 Grad C,
1 Std.)
Hexahydrat: höchstens 23,5% (60 Grad C,
1 Std., 105 Grad C, 4 Std.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,1%
Stoffe
Höhere Polyphosphate Höchstens 1%
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 451 (ii) PENTAKALIUMTRIPHOSPHAT
Synonyme Kaliumtripolyphosphat
Kaliumtriphosphat
Kaliumtripolyphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Pentakaliumtriphosphat
Pentakaliumtripolyphosphat
Einecs 237-574-9
Chemische Formel K tief 5 O tief 10 P tief 3
Molekulargewicht 448,42
Gehalt Mindestens 85%, bezogen auf die
Trockenmasse
P tief 2 O tief 5-Gehalt mindestens 46,5%
und höchstens 48%
Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver oder
Granulat
Merkmale
A. Löslichkeit Sehr leicht wasserlöslich
B. Positive Prüfung
auf Kalium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 9,2 und 10,5
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 0,4% (105 Grad C, 4 Std., mit
darauffolgendem Glühen bei 550 Grad C,
30 Min.)
Wasserunlösliche Höchstens 2%
Stoffe
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 452 (i) NATRIUMPOLYPHOSPHAT
```
LÖSLICHES POLYPHOSPHAT
```
Synonyme Natriumhexametaphosphat
Natriumtetrapolyphosphat
Graham`sches Salz
Glasiges Natriumpolyphosphat
Natriumpolymetaphosphat
Natriummetaphosphat
Definition Lösliche Natriumpolyphosphate werden durch
Schmelzen und darauffolgende Kühlung von
Natriumorthophosphaten gewonnen. Es
handelt sich bei diesen Verbindungen um
eine Klasse mehrerer amorpher,
wasserlöslicher Polyphosphate, die aus
linearen Ketten von Metaphosphateinheiten
bestehen, ((NaPO tief 3)tief x, x= 2), an
deren Ende Na tief 2 PO tief 4-Gruppen
stehen. Bei diesen Substanzen wird
normalerweise ihr Na tief 2 O/P tief 2
O tief 5-Verhältnis oder ihr P tief 2
O tief 5-Gehalt angegeben. Die
Na tief 2 O/P tief 2 O tief 5-Verhältnisse
reichen von etwa 1,3 bei
Tetranatriumpolyphosphat (x = etwa 4) bis
1,1 bei Natriumhexametaphosphat (x = 13
bis 18) und 1,0 bei den
Natriumpolyphosphaten mit höherem
Molekulargewicht (x = 20 bis 100 oder
mehr). Der pH-Wert der entsprechenden
Lösungen liegt zwischen 3,6 und 9,0
Chemische Bezeichnung Natriumpolyphosphat
Einecs 272-808-3
Chemische Formel Heterogene Gemische von Natriumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
mit der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (102) tief n
Gehalt Mindestens 60% und höchstens 71% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Farblose oder weiße, durchsichtige
Plättchen, Granulat oder Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Sehr leicht wasserlöslich
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Zwischen 3,0 und 9,0
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 1%
Wasserunlösliche Höchstens 0,1%
Stoffe
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
```
UNLÖSLICHES POLYPHOSPHAT
```
Synonyme Unlösliches Natriummetaphosphat
Madrell`sches Salz
Unlösliches Natriumpolyphosphat
Definition Unlösliches Natriummetaphosphat ist ein
Natriumpolyphosphat mit hohem
Molekulargewicht, das aus zwei langen
Metaphosphatketten (NaPO tief 3) tief x
besteht, die um eine gemeinsame Achse
Spiralen in gegensätzlicher Richtung
bilden. Das Na tief 2 O/P tief 2
O tief 5-Verhältnis beträgt etwa 1,0. Der
pH-Wert einer 1:3-Suspension in Wasser
ist 6,5
Chemische Bezeichnung Natriumpolyphosphat
Natriumpolymetaphosphat
Natriummetaphosphat
Einecs 272-808-3
Chemische Formel Heterogene Gemische von Natriumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
mit der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + l) wobei n = 2
Molekulargewicht (102) tief n
Gehalt Mindestens 68,7% und höchstens 70%
P tief 2 O tief 5
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Wasserunlöslich
Löslich in Mineralsäuren und in Lösungen
von Kalium- und Ammoniumchloriden, jedoch
nicht von Natriumchloriden
B. Positive Prüfung
auf Natrium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Etwa 6,5
1:3-Lösung in
Wasser
Reinheit
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 452 (ii) KALIUMPOLYPHOSPHAT
Synonyme Kaliummetaphosphat
Kaliumpolymetaphosphat
Kurrolsches Salz
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumpolyphosphat
Einecs 232-212-6
Chemische Formel (KPO tief 3) tief n
Heterogene Gemische von Kaliumsalzen
linearer kondensierter Polyphosphorsäuren
der Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (3n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (134) tief n
Gehalt Mindestens 53,5% und höchstens 61,5% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Feines, weißes Pulver, Kristalle oder
farblose glasartige Plättchen
Merkmale
A. Löslichkeit 1 g löst sich in 100 ml einer 1:25-Lösung
von Natriumacetat
B. Positive Prüfung
auf Kalium und
Phosphat
C. pH-Wert einer Höchstens 7,8
1%igen Lösung
Reinheit
Glühverlust Höchstens 2% (nach Trocknen bei
105 Grad C, 4 Std., mit darauffolgendem
Glühen bei 550 Grad C, 30 Min.)
Wasserunlösliche Höchstens 0,2%
Stoffe
Zyklisches Phosphat Höchstens 8% des P tief 2 O tief 5-Gehalts
Fluorid Höchstens 10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 452 (iv) CALCIUMPOLYPHOSPHATE
Synonyme Calciummetaphosphat
Calciumpolymetaphosphat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumpolyphosphat
Einecs 236-769-6
Chemische Formel CaP tief 2 O tief 6) tief n
Heterogenes Gemisch von Calziumsalzen
kondensierter Polyphosphorsäuren der
Formel H tief (n + 2) P tief n
O tief (n + 1) wobei n = 2
Molekulargewicht (198) tief n
Gehalt Mindestens 50% und höchstens 71% als
P tief 2 O tief 5 nach dem Glühen
Beschreibung Geruchlose, farblose Kristalle oder weißes
Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Normalerweise schwer löslich in Wasser
Löslich in sauren Medien
B. Positive Prüfung Charakteristisch für die Verbindung
auf Calcium und
Phosphat
C. CaO-Gehalt 27-29,5%
Reinheit
Glühverlust Höchstens 2% (105 Grad C, 4 Std., mit
darauffolgendem Glühen bei 550 Grad C,
30 Min.)
Zyklisches Phosphat Höchstens 8% des P tief 2 O tief 5-Gehalts
Fluorid Höchstens 30 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 460 (i) MIKROKRISTALLINE CELLULOSE
Synonyme Cellulose-Gel
Definition Gereinigte, teilweise depolymerisierte
Cellulose, die durch Behandlung von als
Brei aus natürlich vorkommenden faserigem
Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose
mit Mineralsäuren hergestellt wird. Der
Polymerisationsgrad liegt üblicherweise
unter 400
Chemische Bezeichnung Cellulose
Einecs 232-674-9
Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief n
Molekulargewicht Etwa 36 000
Gehalt Mindestens 97%, berechnet als Cellulose,
bezogen auf die Trockensubstanz
Beschreibung Feines weißes oder fast weißes,
geruchloses Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und
verdünnten Mineralsäuren. Wenig löslich in
Natriumhydroxidlösung
B. Farbreaktion Zu 1 mg der Probe 1 ml Phosphorsäure
hinzufügen und 30 Minuten lang im
Wasserbad erhitzen. 4 ml einer 1:4-Lösung
von Pyrocatechin in Phosphorsäure
hinzufügen und 30 Minuten lang erhitzen.
Die Lösung färbt sich rot
C. Durch
IR-Spektroskopie
festzustellen
D. Suspensionsprüfung 30 g der Probe in einem
Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min)
5 Minuten lang mit 270 ml Wasser mischen.
Es entsteht entweder eine frei fließende
Suspension oder eine schwere, klumpige
Suspension, die, wenn überhaupt, nur
schwer fließt, sich kaum absetzt und viele
eingeschlossene Luftblasen enthält.
Entsteht eine frei fließende Suspension,
dann 100 ml in einen 100-ml-Meßzylinder
umfüllen und eine Stunde lang stehen
lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und
eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 7% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Wasserlösliche Höchstens 0,24%
Bestandteile
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 10%igen Der pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit
Suspension liegt zwischen 5,0 und 7,5
Stärke Nicht nachweisbar
20 ml dieser im Test D unter `Merkmale`
erhaltenen Dispersion einige Tropfen
Iodlösung hinzufügen und mischen. Es
sollte keine purpurblaue oder blaue
Färbung entstehen
Partikelgröße Mindestens 5 mym (höchstens 10% Partikel
kleiner als 5 mym)
Carboxylgruppen Höchstens 1%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 460 (ii) CELLULOSEPULVER
Definition Gereinigte, mechanisch zerlegte Cellulose
wird durch Verarbeitung von als Brei aus
natürlich vorkommenden faserigem
Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose
hergestellt
Chemische Bezeichnung Cellulose
Lineares Polymer von 1,4-verbundenen
Glucoseresten
Einecs 232-674-9
Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief n
Molekulargewicht (162) tief n (n ist meist = 1 000)
Gehalt Mindestens 92%
Beschreibung Weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und
verdünnten Mineralsäuren. Wenig löslich in
Natriumhydroxidlösung
B. Suspensionsprüfung 30 g der Probe in einem
Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min)
5 Minuten lang mit 270 ml Wasser mischen.
Es entsteht entweder eine frei fließende
Suspension oder eine schwere, klumpige
Suspension, die, wenn überhaupt, nur
schwer fließt, sich kaum absetzt und viele
eingeschlossene Luftblasen enthält.
Entsteht eine frei fließende Suspension,
dann 100 ml in einen 100-ml-Meßzylinder
umfüllen und eine Stunde lang stehen
lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und
eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 7% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Wasserlösliche Höchstens 1,0%
Bestandteile
Sulfatasche Höchstens 0,3% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 10%igen Der pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit
Suspension liegt zwischen 5,0 und 7,5
Stärke Nicht nachweisbar
20 ml dieser im Test B unter `Merkmale`
erhaltenen Dispersion einige Tropfen
Iodlösung hinzugeben und mischen. Es
sollte keine purpurblaue oder blaue
Färbung entstehen
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Partikelgröße Mindestens 5 mym (höchstens 10% Partikel
kleiner als 5 mym)
E 461 METHYLCELLULOSE
Synonyme Cellulosemethylether
Definition Methylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Methylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Methylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2
(OR tief 1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 unde R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3 oder
- CH tief 2 CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 20 000 und 380 000
Gehalt Zwischen 25 und 33% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3) und höchstens
5% Hydroxyethoxylgruppen (-OCH tief 2
CH tief 2 OH)
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol,
Ether und Chloroform
Löslich in Eisessig
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 1,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 463 HYDROXYPROPYLCELLULOSE
Synonyme Cellulosehydroxypropylether
Definition Hydroxypropylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Hydroxypropylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Hydroxypropylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief 1,
R tief 2 unde R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 2 CHOHCH tief 3
- CH tief 2 CHO(CH tief 2 CHOHCH tief 3)
CH tief 3
- CH tief 2 CHO[CH tief 2 CHO(CH tief 2
CHOHCH tief 3)CH tief 3]CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 30 000 und 1 000 000
Gehalt Mindestens 80,5% Hydroxypropoxyl-Gruppen
(-OCH tief 2 CHOHCH tief 3), was höchstens
4,6 Hydroxypropyl-Gruppen pro
Anhydroglukoseeinheit, bezogen auf die
Trockensubstanz, entspricht
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol.
Unlöslich in Ether.
B. Gaschromatographie Die Zusammensetzung ist durch
Gaschromatographie festzustellen.
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Propylenchlorhydrine Höchstens 0,1 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 464 HYDROXYPROPYLMETHYLCELLULOSE
Definition Hydroxypropylmethylcellulose ist eine
direkt aus natürlich vorkommenden
pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose,
die teilweise mit Methylgruppen verethert
ist, mit einer kleinen Menge angeetherter
Hydroxypropylgruppen
Chemische Bezeichnung 2-Hydroxypropylether der Methylcellulose
Chemische Formel Polymere von substitutierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2
(OR tief 1)(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3
- CH tief 2 CHOHCH tief 3
- CH tief 2 CHO (CH tief 2 CHOHCH tief 3)
CH tief 3
- CH tief 2 CHO[CH tief 2 CHO (CH tief 2
CHOHCH tief 3) CH tief 3]CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 13 000 und 200 000
Gehalt Zwischen 19 und 30% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3) und zwischen 3 und 12%
Hydroxypropoxylgruppen (-OCH tief 2
CHOHCH tief 3), bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol
B. Gaschromatographie Die Zusammensetzung ist durch
Gaschromatographie festzustellen
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (bei 105 Grad C über 3 Std.)
Sulfatasche Höchstens 1,5% bei Produkten mit einer
Viskosität von mindestens 50 mPa.s
Höchstens 3% bei Produkten mit einer
Viskosität unter 50 mPa.s
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Propylenchlorhydrine Höchstens 0,1 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 465 ETHYLMETHYLCELLULOSE
Synonyme Methylethylcellulose
Definition Ethylmethylcellulose ist eine direkt aus
natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern
gewonnene Cellulose, die teilweise mit
Methyl- und Ethylgruppen verethert ist
Chemische Bezeichnung Ethylmethylether der Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei
R tief 1, R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 3
- CH tief 2 CH tief 3
Molekulargewicht Zwischen etwa 30 000 und 40 000
Gehalt Bezogen auf die Trockensubstanz zwischen
3,5 und 6,5% Methoxylgruppen
(-OCH tief 3), zwischen 14,5 und 19%
Ethoxylgruppen (-OCH tief 2 CH tief 3) und
zwischen 13,2 und 19,6% Alkoxy-Gruppen
insgesamt, berechnet als Methoxyl
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser; dabei bildet sich eine
klare bis schillernde, zähflüssige
kolloidale Lösung. Löslich in Ethanol.
Unlöslich in Ether
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 15% für die faserige Form und
höchstens 10% für die Pulverform (bei
105 Grad C, bis Gewichtskonstanz)
Sulfatasche Höchstens 0,6%
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,0
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
E 466 NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE
Synonyme Carboxymethylcellulose
CMC
NaCMC
Natrium-CMC
Cellulosegummi
Definition Natriumcarboxymethylcellulose ist ein
Natriumsalz eines Carboxymethylethers
einer direkt aus natürlich vorkommenden
pflanzlichen Fasern gewonnenen Cellulose
Chemische Bezeichnung Natriumsalz des Carboxymethylethers der
Cellulose
Chemische Formel Polymere von substituierten
Anhydroglukoseeinheiten der allgemeinen
Formel
C tief 6 H tief 7 O tief 2(OR tief 1)
(OR tief 2)(OR tief 3), wobei R tief 1,
R tief 2 und R tief 3 jeweils
- H
- CH tief 2 COONa
- CH tief 2 COOH
Molekulargewicht Höher als ca. 17 000 (Polymerisationsgrad
ca. 100)
Gehalt Mindestens 99,5%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Schwach hygroskopisches weißes bis
gelbliches oder leicht grau gefärbtes,
geschmack- und geruchloses, körniges oder
faseriges Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit Bildet mit Wasser eine zähflüssige
kolloidale Lösung. Unlöslich in Ethanol
B. Schäumungsprüfung Eine 0,1%ige Lösung der Probe kräftig
schütteln. Es bildet sich keine
Schaumschicht. (Auf diese Weise läßt sich
Natriumcarboxymethylcellulose von anderen
Celluloseethern unterscheiden.)
C. Ausfällung Zu 5 ml einer 0,5%igen Lösung der Probe
5 ml einer 5%igen Kupfersulfat- oder
Aluminiumsulfatlösung hinzufügen. Es
bildet sich ein Niederschlag. (Auf diese
Weise läßt sich
Natriumcarboxymethylcellulose von anderen
Celluloseethern sowie von Gelatine,
Johannisbrotkernmehl und Tragant
unterscheiden.)
D. Farbreaktion 0,5 g Natriumcarboxymethylcellulose unter
ständigem Rühren zu 50 ml Wasser
hinzufügen, um eine gleichmäßige
Dispersion zu erreichen. So lange
weiterrühren, bis die Lösung klar wird,
dann die Lösung für folgende Prüfung
verwenden: 1 mg der Probe in einem kleinen
Reagenzglas mit dem gleichen Volumen
Wasser verdünnen und 5 Tropfen
1-Naphthol-Lösung hinzufügen. Das
Reagenzglas neigen und entlang seiner
Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure
eingießen, so daß diese am Boden eine
Schicht bildet. An der Grenzfläche
entwickelt sich eine purpurrote Färbung
Reinheit
Substitutionsgrad Zwischen 0,2 und 1,5 Carboxymethylgruppen
(-CH tief 2 COOH) je Anhydroglukoseeinheit
Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C bis
Gewichtskonstanz)
pH-Wert einer 1%igen Zwischen 5,0 und 8,5
kolloidalen Lösung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg
Gesamtglykolat Höchstens 0,4%, berechnet als
Natriumglykolat, bezogen auf die
Trockensubstanz
Natrium Höchstens 12,4%, bezogen auf die
Trockensubstanz
E 470a NATRIUM-, KALIUM- UND CALCIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN
Definition Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von
Speisefettsäuren, wobei diese Salze
entweder aus zum Verzehr geeigneten Fetten
oder aus destillierten Speisefettsäuren
gewonnen werden
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von
weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Löslichkeit Natrium- und Kaliumsalze: In Wasser und in
Ethanol löslich Calciumsalze: Unlöslich in
Wasser, Ethanol und Ether
B. Positivtest für
Kationen und
Fettsäuren
Reinheit
Natrium Zwischen 9 und 14%, ausgedrückt als
Na tief 2 O
Kalium Zwischen 13 und 21,5%, ausgedrückt als
K tief 2 O
Calcium Zwischen 8,5 und 13%, ausgedrückt als CaO
Unverseifbare Höchstens 2%
Bestandteile
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Freies Alkali Höchstens 0,1%, ausgedrückt als NaOH
In Alkohol unlösliche Höchstens 0,2% (dieses Kriterium gilt nur
Bestandteile für Natrium- und Kaliumsalze)
E 470b MAGNESIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN
Definition Magnesium von Speisefettsäuren, wobei
diese Salze entweder aus zum Verzehr
geeigneten Fetten oder aus destillierten
Speisefettsäuren gewonnen werden
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockensubstanz
Beschreibung Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von
weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Löslichkeit Wasserunlöslich, teilweise löslich in
Ethanol und Ether
B. Positivtests für
Magnesium und
Fettsäuren
Reinheit
Magnesium Zwischen 6,5 und 11%, ausgedrückt als MgO
Freies Alkali Höchstens 0,1%, ausgedrückt als MgO
Unverseifbare Höchstens 2%
Bestandteile
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 471 MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Glycerinmonostearat
Glycerinmonopalmitat
Glycerinmonooleat, usw.
Monostearin, Monopalmitin, Monoolein usw.
GMS (für Glycerinmonostearat)
Definition Mischung von Mono-, Di- und Triestern des
Glycerins von Speisefettsäuren. Sie können
geringe Mengen freie Fettsäuren und
Glycerin enthalten
Gehalt Mono- und Diester: mindestens 70%
Beschreibung Hellgelbe bis hellbraune ölige Flüssigkeit
oder weiße bis elfenbeinfarbene Wachse.
Die festen Produkte können die Form von
Pulver, Schuppen oder Pastillen haben.
Merkmale
A. Infrarotspektrum Charakteristisch für Partialester von
Fettsäuren und Polyol
B. Positivtests für
Glycerin und
Fettsäuren
C. Löslichkeit Wasserunlöslich, löslich in Ethanol und
Toluol
Reinheit
Wassergehalt Höchstens 2% (Karl-Fischer-Verfahren)
Säurezahl Höchstens 6
Freies Glycerin Höchstens 7%
Polyglycerine Diglycerin höchstens 4% sowie Tri- und
Polyglycerine höchstens 1% der
Gesamtglycerine
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtglycerin Zwischen 16% und 33%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472a ESSIGSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden
Acetoglyceride
Acetylierte Mono- und Diglyceride
Essig- und Fettsäureester des Glycerins
Definition Ester des Glycerins mit Essigsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Essig- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis
feste Wachse von weißer bis gelblicher
Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Fettsäuren und
Essigsäure
B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Essig- und Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtessigsäure Zwischen 9% und 32%
Freie Fettsäuren (und Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Essigsäure)
Gesamtglycerin Zwischen 14% und 31%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472b MILCHSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden
Lactoglyceride
Mit Milchsäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Milchsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Milch- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis
feste Wachse wechselnder Konsistenz und
von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Milchsäure und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser, aber
dispergierbar in heißem Wasser
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Milch- und Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Gesamtmilchsäure Zwischen 13% und 45%
Freie Fettsäuren (und Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Milchsäure)
Gesamtglycerin Zwischen 13% und 30%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472c ZITRONENSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON
SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Zitronensäureester von Mono- und
Diglyceriden
Citroglyceride
Mit Zitronensäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Zitronensäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Zitronen-
und Fettsäuren und freie Glyceride
enthalten. Sie können ganz oder teilweise
mit Natrium- oder Kaliumhydroxyd
neutralisiert sein
Beschreibung Gelbliche oder leicht bräunliche
Flüssigkeiten bzw. halbfeste bis feste
Massen
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin,
Zitronensäure und
Fettsäuren
B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser
Dispergierbar in heißem Wasser
Löslich in Ölen und Fetten
Unlöslich in kaltem Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Nicht nachweisbar
Zitronen- und
Fettsäuren
Freies Glycerin Höchstens 2%
Gesamtglycerin Zwischen 8% und 33%
Gesamtzitronensäure Zwischen 13% und 50%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure
Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,
Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe
bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)
enthalten sein
E 472d WEINSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN
Synonyme Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden
Mit Weinsäure veresterte Mono- und
Diglyceride von Speisefettsäuren
Definition Ester des Glycerins mit Weinsäure und
Speisefettsäuren. Sie können geringe
Mengen freies Glycerin, freie Wein- und
Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
Beschreibung Klebrige, zähflüssige gelbliche
Flüssigkeiten bis harte gelbe Wachse
Merkmale
A. Positivtests für
Glycerin, Weinsäure
und Fettsäuren
Reinheit
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