Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1998-11-06
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2014-12-12
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 36
Änderungshistorie JSON API

Andere Säuren als Nicht nachweisbar

Wein- und Fettsäuren

Freies Glycerin Höchstens 2%

Gesamtglycerin Zwischen 12% und 29%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Gesamtweinsäure Zwischen 15% und 50%

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 472e ESTER DER MONOACETYL- UND DIACETYLWEINSÄURE DER MONO- UND

DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme Diacetyl-Weinsäureester von Mono- und

Diglyceriden

Mit Mono- und Diacetylweinsäure veresterte

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

Diacetylweinsäure- und Fettsäureester des

Glycerins

Definition Gemischte Ester des Glycerins mit aus

Weinsäure erhaltener Mono- und

Diacetylweinsäure und Speisefettsäuren.

Sie können geringe Mengen freies Glycerin,

freie Fettsäuren, freie Wein- und

Essigsäure oder ihre Kombinationen sowie

freie Glyceride enthalten. Außerdem

enthalten sie Essig- und Weinsäureester

von Speisefettsäuren

Beschreibung Klebrige, zähflüssige Flüssigkeiten bis

gelbe Wachse. An feuchter Luft wird

Essigsäure freigesetzt

Merkmale

A. Positivtests für

Glycerin,

Fettsäuren, Wein-

und Essigsäure

Reinheit

Andere Säuren als Nicht nachweisbar

Essig-, Wein- und

Fettsäuren

Freies Glycerin Höchstens 2%

Gesamtglycerin Zwischen 11% und 28%

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Gesamtweinsäure Zwischen 10% und 40%

Gesamtessigsäure Zwischen 8% und 32%

Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 472f ESTERGEMISCH VON ESSIG- UND WEINSÄURE DER MONO- UND

DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme Mit Essig- und Weinsäure veresterte Mono-

und Diglyceride von Speisefettsäuren

Definition Ester des Glycerins mit Essig- und

Weinsäure und Speisefettsäuren. Sie können

geringe Mengen freies Glycerin, freie

Fettsäuren, freie Wein- und Essigsäure

sowie freie Glyceride enthalten. Außerdem

können sie Mono- und

Diacetylweinsäureester von Mono- und

Diglyceriden von Speisefettsäuren

enthalten

Beschreibung Klebrige Flüssigkeiten bis beste Wachse

von weißer bis gelblicher Farbe

Merkmale

A. Positivtests für

Glycerin,

Fettsäuren, Wein-

und Essigsäure

Reinheit

Andere Säuren als Nicht nachweisbar

Essig-, Wein- und

Fettsäuren

Freies Glycerin Höchstens 2%

Gesamtglycerin Zwischen 12% und 27%

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Gesamtessigsäure Zwischen 10% und 20%

Gesamtweinsäure Zwischen 20% und 40%

Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 473 ZUCKERESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme Saccharoseester

Zuckerester

Definition Hauptsächlich Mono-, Di- und Triester der

Saccharose mit Speisefettsäuren. Sie

können aus Saccharose und den Methyl- und

Ethylestern der Speisefettsäuren oder

durch Extraktion aus Zuckerglyceriden

hergestellt werden. Für ihre Herstellung

darf kein anderes organisches

Lösungsmittel als Dimethylsulfoxid,

Dimethylformamid, Ethylacetat,

Isopropanol, Isobutylalkohol,

Propylenglycol und Methylethylketon

verwendet werden

Gehalt Mindestens 80%

Beschreibung Steife Gele, weiche Feststoffe oder weißes

bis schwach grauweißliches Pulver

Merkmale

A. Positivtests für

Zucker und

Fettsäuren

B. Löslichkeit Schwer löslich in Wasser

Löslich in Ethanol

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 2% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Freier Zucker Höchstens 5%

Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Methanol Höchstens 10 mg/kg

Dimethylsulfoxid Höchstens 2 mg/kg

Dimethylformamid Höchstens 1 mg/kg

Isobutylalkohol Höchstens 10 mg/kg

Ethylacetat )

Isopropanol ) Höchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen

Propylenglycol )

Methylethylketon Höchstens 10 mg/kg

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 474 ZUCKERGLYCERIDE

Definition Zuckerglyceride werden durch Reaktion von

Saccharose mit einem Speisefett oder

Speiseöl hergestellt und sind ein Gemisch

von hauptsächlich Mono-, Di- und Triestern

von Saccharose und Fettsäuren zusammen mit

Rückständen von Mono-, Di- und

Triglyceriden aus Fett oder Öl. Für ihre

Zubereitung darf kein anderes organisches

Lösungsmittel als Cyclohexan,

Dimethylformamid, Ethylacetat,

Isobutylalkohol und Isopropanol verwendet

werden

Gehalt Zwischen 40% und 60% an Zuckerestern von

Fettsäuren

Beschreibung Weiche Feststoffe, steife Gele oder weiße

bis elfenbeinfarbene Pulver

Merkmale

A. Positivtests für

Zucker und

Fettsäuren

B. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser

Löslich in Ethanol

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 2% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Freier Zucker Höchstens 5%

Freie Fettsäuren Höchstens 3%, ausgedrückt als Ölsäure

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Methanol Höchstens 10 mg/kg

Dimethylformamid Höchstens 1 mg/kg

Isobutylalkohol ) Höchstens 10 mg/kg, einzeln oder zusammen

Cyclohexan )

Ethylacetat ) Höchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen

Isopropanol )

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 475 POLYGLYCERINESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme Polyglycerin-Fettsäureester

Definition Polyglycerinester von Speisefettsäuren

werden durch Veresterung von

Polyglycerinen mit Speisefetten oder mit

Speisefettsäuren hergestellt. Der

Glycerinanteil besteht vorwiegend aus Di-,

Tri- und Tetraglycerin und enthält nicht

mehr als 10% Polyglycerine mit Kettenlänge

von Heptaglycerin oder höher

Gehalt Insgesamt mindestens 90% Fettsäureester

Beschreibung Hellgelbe bis bernsteinfarbene, ölige bis

sehr zähe Flüssigkeiten; blaß- bis

mittelbraune, plastische oder weiche

Feststoffe; blaßbraune bis braune harte

Wachse

Merkmale

A. Positivtests für

Glycerin,

Polyglycerin und

Fettsäuren

B. Löslichkeit Die Eigenschatten der Ester reichen von

sehr hydrophil bis zu sehr lipophil; als

Gruppe sind sie jedoch im allgemeinen

dispergierbar in Wasser und löslich in

organischen Lösungsmitteln und Ölen

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Andere Säuren als Nicht nachweisbar

Fettsäuren

Freie Fettsäuren Höchstens 6%, ausgedrückt als Ölsäure

Gesamtglycerine Zwischen 18% und 60%

Freie Glycerine Höchstens 7%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 476 POLYGLYCERIN-POLYRICINOLEAT

Synonyme Glycerinester von kondensierten

Rizinusölfettsäuren

Polyglycerinester von umgeesterter

Rizinolsäure

PGPR

Definition Polyglycerin-Polyricinoleat wird durch

Veresterung von Polyglycerin mit

kondensierten Rizinusöl-Fettsäuren

gewonnen

Beschreibung Klare, stark viskose Flüssigkeit

Merkmale

A. Löslichkeit Unlöslich in Wasser und Ethanol

Löslich in Ether, Kohlenwasserstoffen und

halogenierten Kohlenwasserstoffen

B. Positivtests für

Glycerin,

Polyglycerin und

Rizinolsäure

C. Brechungsindex Zwischen 1,4630 und 1,4665

(n) hoch 65 tief D

Reinheit

Polyglycerin Der Polyglycerinanteil ist zusammengesetzt

aus mindestens 75% Di-, Tri- und

Tetraglycerinen und höchstens

10% Polyglycerinen gleich oder länger als

Heptaglycerin

Hydroxylzahl Zwischen 80 und 100

Säurezahl Höchstens 6

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 477 PROPYLENGLYXOLESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme 1,2-Propandiolester von Speisefettsäuren

Definition Mischungen von Propylenglykol-Mono- und

Diestern von Speisefettsäuren. Der

Alkoholanteil besteht ausschließlich aus

Propylenglycol nebst Dimeren und Spuren

von Trimeren. Andere organische Säuren als

Speisefettsäuren sind nicht vorhanden

Gehalt Insgesamt mindestens 85% Fettsäureester

Beschreibung Klare Flüssigkeiten oder weiße wachsartige

Schuppen, Pastillen oder feste Wachse mit

schwachem Geruch

Merkmale

A. Positivtests für

Propylenglykol und

Fettsäuren

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Andere Säuren als Nicht nachweisbar

Fettsäuren

Freie Fettsäuren Höchstens 6%, ausgedrückt als Ölsäure

Gesamtpropylenglykol Zwischen 11% und 31%

Freies Propylenglykol Höchstens 5%

Propylenglykol-Dimere Höchstens 0,5%

und Trimere

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-,

Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe

bis zu einer Höchstmenge von 6% (ausgedrückt als Natriumoleat)

enthalten sein

E 479b THERMOOXIDIERTES SOJAÖL, ESTER AUS MONO- UND DIGLYCERIDEN UND

FETTSÄUREN

Synonyme TOSOM

Definition Thermooxidiertes Sojaöl (Ester aus Mono-

und Diglyceriden und Fettsäuren) ist ein

komplexes Gemisch von Glycerin- und

Fettsäureestern aus Speisefett und

Fettsäuren aus thermooxidiertem Sojaöl. Es

wird durch Umesterung und Desodorisierung

im Vakuum bei 130 Grad C von 10%

thermooxidiertem Sojaöl und 90% Mono- und

Diglyceriden von Speisefettsäuren gewonnen

Das Sojaöl wird ausschließlich aus

natürlich vorkommenden Sojasorten gewonnen

Beschreibung Hellgelb bis hellbraun, wachsartig oder

fest

Merkmale

A. Löslichkeit Wasserunlöslich

Löslich in heißem Öl oder Fett

Reinheit

Schmelzbereich 55-65 Grad C

Freie Fettsäuren Höchstens 1,5%, ausgedrückt als Ölsäure

Freies Glycerin Höchstens 2%

Gesamtfettsäuren 83%-90%

Gesamtglycerin 16%-22%

Fettsäuremethylester, Höchstens 9% der Fettsäuremethylester

die mit Harnstoff insgesamt

keine Addukte bilden

In Petrolether Höchstens 2% der Fettsäuren insgesamt

unlösliche Fettsäuren

Peroxidzahl Höchstens 3

Epoxide Höchstens 0,03% Oxiran-Sauerstoff

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 481 NATRIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT

Synonyme Natriumstearoyllaktylat

Natriumstearoyllaktat

Definition Natriumsalze der Stearoyllaktylsäuren und

ihre Polymere mit geringeren Anteilen

sonstiger Natriumsalze verwandter Säuren,

die durch Reaktion der Stearin- und

Milchsäure entstanden sind. Verschiedene

andere freie oder veresterte Fettsäuren

können, aus der verwendeten Stearinsäure

herstammend, ebenfalls vorhanden sein

Chemische Natrium-di-2-stearoyllaktat

Bezeichnungen Natrium-di(2-stearoyloxy-)

Propionsäureester

Einecs 246-929-7

Chemische Formel C tief 21 H tief 39 O tief 4 Na

(Hauptbestandteile) C tief 19 H tief 35 O tief 4 Na

Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver oder

spröder Stoff mit charakteristischem

Geruch

Merkmale

A. Positivtests für

Natrium, Milch- und

Fettsäuren

B. Löslichkeit In Wasser unlöslich. Löslich in Ethanol

Reinheit

Natrium Zwischen 2,5% und 5%

Esterzahl Zwischen 90 und 190

Säurezahl Zwischen 60 und 130

Gesamtmilchsäure Zwischen 15% und 40%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 482 CALCIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT

Synonyme Calciumstearoyllaktat

Definition Calciumsalze der Stearoyllaktylsäuren und

ihre Polymere mit geringeren Anteilen

sonstiger Calciumsalze verwandter Säuren,

die durch Reaktion der Stearin- und

Milchsäure entstanden sind. Verschiedene

andere freie oder veresterte Fettsäuren

können, aus der verwendeten Stearinsäure

herstammend, ebenfalls vorhanden sein

Chemische Bezeichnung Calcium-di-2-stearoyllaktat

Calcium-di(2-stearoyloxy-)

Propionsäureester

Einecs 227-335-7

Chemische Formel C tief 42 H tief 78 O tief 8 Ca

C tief 38 H tief 70 O tief 8 Ca

Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver oder

spröder Stoff mit charakteristischem

Geruch

Merkmale

A. Positivtests für

Calcium, Milch- und

Fettsäuren

B. Löslichkeit Schwer löslich in heißem Wasser

Reinheit

Calcium Zwischen 1% und 5,2%

Esterzahl Zwischen 125 und 190

Gesamtmilchsäure Zwischen 15% und 40%

Säurezahl Zwischen 50 und 130

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 483 STEARYLTARTRAT

Synonyme Stearylpalmityltartrat

Definition Produkt aus der Veresterung von Weinsäure

mit handelsüblichem Stearylalkohol, der

hauptsächlich aus Stearyl- und

Palmitylalkoholen besteht. Hauptprodukte

sind Diester mit geringen Anteilen an

Monoestern und unveränderte Ausgangsstoffe

Chemische Bezeichnung Distearyltartrat

Dipalmityltartrat

Chemische Formel C tief 38 H tief 74 O tief 6 bis

C tief 40 H tief 78 O tief 6

Molekulargewicht 627-655

Gehalt Gesamtestergehalt mindestens 90%; dies

entspricht einer Esterzahl von 163 und 180

Beschreibung Gelblichweiße ölige Paste (bei 25 Grad C)

Merkmale

A. Positivtest für

Tartrat

B. Schmelzbereich Zwischen 67 Grad C und 77 Grad C. Nach der

Verseifung haben die gesättigten

langkettigen Fettalkohole einen

Schmelzbereich zwischen 49 Grad C und

55 Grad C

Reinheit

Hydroxylzahl Zwischen 200 und 220

Säurezahl Höchstens 5,6

Gesamtweinsäure Zwischen 18% und 35%

Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±

25 Grad C

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

Unverseifbare Zwischen 77% und 83%

Bestandteile

Jodzahl Höchstens 4 (Wijs)

E 491 SORBITANMONOSTEARAT

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Stearinsäure

Einecs 215-664-9

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Helle, cremefarbene bis gelbbraune

Pastillen oder Schuppen oder harter,

wachsartiger Stoff mit leichtem

charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Toluol, Dioxan,

Tetrachlorkohlenstoff, Ether, Methanol,

Ethanol und Anilin bei Temperaturen

oberhalb seines Schmelzpunktes

Unlöslich in Petrolether und Aceton

Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar

in warmem Wasser

Löslich mit Trübung in Mineralöl und

Ethylacetat bei Temperaturen über

50 Grad C

B. Erstarrungs- 50-52 Grad C

temperatur

C. Infrarot- Charakteristisch für ein

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 10

Verseifungszahl Mindestens 147 und höchstens 157

Hydroxylzahl Mindestens 235 und höchstens 260

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 492 SORBITANTRISTEARAT

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Stearinsäure

Einecs 247-891-4

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Helle, cremefarbene bis gelbbraune

Pastillen oder Schuppen oder harter,

wachsartiger Stoff mit leichtem Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Schwach löslich in Toluol, Ether,

Terrachlorkohlenstoff und Ethylacetat

Dispergierbar in Petrolether, Mineralöl,

Pflanzenöl, Aceton und Dioxan

Unlöslich in Wasser, Methanol und Ethanol

B. Erstarrungs- 47-50 Grad C

temperatur

C. Infrarot- Charakteristisch für ein

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 15

Verseifungszahl Mindestens 176 und höchstens 188

Hydroxylzahl Mindestens 66 und höchstens 80

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 493 SORBITANMONOLAURAT

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Laurinsäure

Einecs 215-663-3

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Bernsteinfarbene, ölige, viskose

Flüssigkeit, helle cremefarbene bis

gelbbraune Perlen oder Flocken oder

harter, wachsartiger Stoff mit leichtem

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Dispergierbar in heißem und kaltem Wasser

B. Infrarot- Charakteristisch für ein

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 7

Verseifungszahl Mindestens 155 und höchstens 170

Hydroxylzahl Mindestens 330 und höchstens 358

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 494 SORBITANMONOOLEAT

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Ölsäure; Hauptbestandteil

ist 1,4-Sorbitanmonooleat;

Isosorbidmonooleat, Sorbitandioleat und

Sorbitantrioleat sind weitere Bestandteile

Einecs 215-665-4

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Bernsteinfarbene viskose Flüssigkeit,

helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen

oder Flocken oder harter, wachsartiger

Stoff mit leichtem charakteristischem

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Ether, Ethylacetat,

Anilin, Toluol, Dioxan, Petrolether und

Tetrachlorkohlenstoff bei Temperaturen

oberhalb seines Schmelzpunktes

Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar

in warmem Wasser

B. Jodzahl Der Rückstand von Ölsäure, gewonnen durch

Verseifung des obengenannten

Sorbitanmonooleats, hat eine Jodzahl

zwischen 80 und 100

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 8

Verseifungszahl Mindestens 145 und höchstens 160

Hydroxylzahl Mindestens 193 und höchstens 210

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 495 SORBITANMONOPALMITAT

Synonyme Sorbitanpalmitat

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Palmitinsäure

Einecs 247-568-8

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Leichte cremefarbene bis gelbbraune

Pastillen oder Schuppen oder harter,

wachsartiger Stoff mit leichtem

charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Methanol, Ether,

Ethylacetat, Anilin, Toluol, Dioxan,

Petrolether und Tetrachlorkohlenstoff bei

Temperaturen oberhalb seines

Schmelzpunktes

Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar

in warmem Wasser

B. Erstarrungs- 45-47 Grad C

temperatur

C. Infrarot- Charakteristisch für ein

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 7,5

Verseifungszahl Mindestens 140 und höchstens 150

Hydroxylzahl Mindestens 270 und höchstens 305

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 508 KALIUMCHLORID

Synonyme Sylvin

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumchlorid

Einecs 231-211-8

Chemische Formel KCl

Molekulargewicht 74,56

Gehalt Mindestens 99% bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose, längliche, prismatische oder

würfelförmige Kristalle oder weißes,

körniges Pulver; geruchlos

Merkmale

A. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser

Unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf Kalium und

Chlorid

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 1% (105 Grad C, 2 Std.)

Natrium Negative Prüfung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 579 EISENGLUCONAT

Definition

Chemische Bezeichnung Eisen-di-D-gluconatdihydrat

Eisen(II)-D-gluconatdihydrat

Einecs 206-076-3

Chemische Formel C tief 12 H tief 22 FeO tief 14.

2H tief 2 O

Molekulargewicht 482,17

Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Schwach grünlichgelbes bis gelblichgraues

Pulver oder Granulat, kann einen schwachen

Geruch von verbranntem Zucker aufweisen

Merkmale

A. Löslichkeit Bei leichter Erwärmung wasserlöslich

Praktisch unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf

Eisen-(II)-ionen

C. Prüfung auf

Gluconsäure mit

Phenylhydrazin:

positiv

D. pH-Wert einer Zwischen 4 und 5,5

10%igen Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 10% (105 Grad C, 16 Std.)

Oxalsäure Nicht nachweisbar

Eisen (Fe III) Höchstens 2%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Reduzierende Höchstens 0,5%, ausgedrückt als Glucose

Substanzen

E 585 EISENLACTAT

Synonyme Eisen-(II)-Lactat

Eisen-(III)-2-Hydroxypropionat

Eisen(II)salz der Milchsäuren

Definition

Chemische Bezeichnung Eisen-2-Hydroxypropanoat

Einecs 227-608-0

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 FeO tief 6.xH tief 2 O

(x = 2 oder 3)

Molekulargewicht 270,02 (Dihydrat)

288,03 (Trihydrat)

Gehalt Mindestens 96%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Grünlich-weiße Kristalle oder schwach

grünes Pulver mit einem charakteristischen

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser

Praktisch unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf

Eisen-(II)-ionen

und Lactat

C. pH-Wert einer Zwischen 4 und 6

2%igen Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 18% (100 Grad C, in einem

Vakuum, etwa 700 mm Hg)

Eisen (Fe III) Höchstens 0,6%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

POLYETHYLENGLYCOL 6000

Synonym PEG 6000

Macrogol 6000

Definition Polyethylenglycol 6000 ist ein Gemisch aus

Polymeren der allgemeinen Formel

H-(OCH tief 2-CH)-OH und einem

durchschnittlichen relativen

Molekulargewicht von rund 6 000

Chemische Formel (C tief 2 H tief 4 O) tief n H tief 2 O

(n = Anzahl Ethylenoxideinheiten, die

einem Molekulargewicht von 6 000

entsprechen, d. h. rund 140)

Molekulargewicht 5 600-7 000

Gehalt Mindestens 90% und höchstens 110%

Beschreibung Weißer oder fast weißer, wachs- oder

parafinartiger Feststoff

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser und Methylenchlorid sehr gut

löslich

In Alkohol, Ether, fetten Ölen und

Mineralölen praktisch unlöslich

B. Schmelzbereich 55 bis 61 °C

Reinheit

Viskosität 0,220 bis 0,275 kgm hoch -1 s hoch -1

bei 20 °C

Hydroxylzahl 16 bis 22

Sulfatasche Höchstens 0,2%

Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 296 APFELSÄURE

Synonym dl-Apfelsäure

Definition

Chemischer Name dl-Apfelsäure, Hydroxybutandisäure,

Hydroxybernsteinsäure

EINECS 230-022-8

Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 5

Molekulargewicht 134,09

Gehalt Gehalt mindestens 99%

Beschreibung Weißes oder fast weißes kristallines

Pulver oder Körner

Merkmale

A. Schmelzbereich 127 bis 132 °C

B. Reagiert positiv

auf den Nachweis

von Malat

C. Lösungen dieses

Stoffes sind in

allen

Konzentrationen

optisch inaktiv

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 297 FUMARSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Trans-Butendisäure,

trans-1,2-Ethylen-Dicarbonsäure

EINECS 203-743-0

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 O tief 4

Molekulargewicht 116,07

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder Körner

Merkmale

A. Schmelzbereich 286-302 °C (geschlossene Kapillare,

rasche Erwärmung)

B. Reagiert positiv

auf den

Doppelbindungs-

und den 1,2-Dicar-

bonsäure-Test

C. pH einer 0,05%igen

Lösung bei 25 °C 3,0-3,2

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (120 °C, 4 h)

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Maleinsäure Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 343 (i) MONOMAGNESIUMPHOSPHAT

Synonym Magnesiumdihydrogenphosphat

Einbasiges Magnesiumphosphat

Monomagnesiumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Monomagnesiumdihydrogenmonophosphat

EINECS 236-004-6

Chemische Formel Mg(H tief 2 PO tief 4) tief 2 .

nH tief 2 O (n = 0 bis 4)

Molekulargewicht 218,30 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 51% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes, geruchloses, kristallines

Pulver, geringfügig wasserlöslich

Merkmale

A. Positivtest für

Magnesium und

Phosphat

B. MgO-Gehalt Mindestens 21,5% nach dem Glühen

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt als Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 343 (ii) DIMAGNESIUMPHOSPHAT

Synonym Magnesiumhydrogenphosphat

Zweibasiges Magnesiumphosphat

Dimagnesiumorthophosphat

Sekundäres Magnesiumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Dimagnesiummonohydrogenmonophosphat

EINECS 231-823-5

Chemische Formel MgHPO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0 bis

3)

Molekulargewicht 120,30 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 96% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes, geruchloses, kristallines

Pulver, geringfügig wasserlöslich

Merkmale

A. Positivtest für

Magnesium und

Phosphat

B. MgO-Gehalt Mindestens 33%, bezogen auf die

Trockenmasse

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in

Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 350 (i) NATRIUMMALAT

Synonym Natriumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Dinatrium-dl-malat-Dinatriumsalz der

Hydroxybutandisäure

Chemische Formel Hemihydrat: C tief 4 H tief 4 Na tief

2

O tief 5 . 1/2 H tief 2 O

Trihydrat: C tief 4 H tief 4 Na tief 2

O tief 5 . 3H tief 2 O

Molekulargewicht Hemihydrat: 187,05

Trihydrat: 232,10

Gehalt Mindestens 98%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder Stücke

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Natriumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

C. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 7% (130 °C, 4 h) für das

Hemihydrat, oder 20,5%-23,5% (130 °C,

4 h) für das Trihydrat

Basizität Höchstens 0,2%, ausgedrückt als

Na tief 2 CO tief 3

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 350 (ii) NATRIUMHYDROGENMALAT

Synonym Mononatriumsalz der dl-Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Mononatrium-dl-malat,

Mononatrium-2-dl-hydroxysuccinat

Chemische Formel C tief 4 H tief 5 NaO tief 5

Molekulargewicht 156,07

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Natriumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (110 °C, 3 h)

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 351 KALIUMMALAT

Synonym Kaliumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Dikalium-dl-malat, Dikaliumsalz der

Hydroxybutandisäure

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 K tief 2 O tief 5

Molekulargewicht 210,27

Gehalt Mindestens 59,5%

Beschreibung Farblose oder fast farblose wässrige

Lösung

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Kaliumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Basizität Höchstens 0,2%, ausgedrückt als

K tief 2 CO tief 3

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05 %

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 352 (i) CALCIUMMALAT

Synonym Calciumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Calcium-dl-malat,

Calcium-alpha-hydroxysuccinat,

Calciumsalz

der Hydroxybutandisäure

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 CaO tief 5

Molekulargewicht 172,14

Gehalt Mindestens 97,5%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Malat-, den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Calciumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

C. Löslichkeit Gering wasserlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (100 °C, 3 h)

Basizität Höchstens 0,2% als CaCO tief 3

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 352 (ii) CALCIUMHYDROGENMALAT

Synonym Monocalciumsalz der dl-Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Monocalcium-dl-malat,

Monocalcium-2-dl-hydroxysuccinat

Chemische Formel (C tief 4 H tief 5 O tief 5) tief 2 Ca

Gehalt Gehalt mindestens 97,5%, bezogen auf

die Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Calciumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (110 °C, 3 h)

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 355 ADIPINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Hexandisäure, Butan-1,4-dicarbonsäure

EINECS 204-673-3

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 O tief 4

Molekulargewicht 146,14

Gehalt Mindestens 99,6%

Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich 151,5-154,0 °C

B. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Wasser Höchstens 0,2% (Karl-Fischer)

Sulfatasche Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 363 BERNSTEINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Butandisäure

EINECS 203-740-4

Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 4

Molekulargewicht 118,09

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose oder weiße, geruchlose

Kristalle

Merkmale

A. Schmelzbereich 185,0 bis 190,0 °C

Reinheit

Glührückstand Höchstens 0,025% (800 °C, 15 min)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 380 TRIAMMONIUMCITRAT

Synonym Dreibasiges Ammoniumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung Triammoniumsalz der

2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure

EINECS 222-394-5

Chemische Formel C tief 6 H tief 17 N tief 3 O tief 7

Molekulargewicht 243,22

Gehalt Mindestens 97%

Beschreibung Weiße bis schmutzigweiße Kristalle

Oder Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Oxalat Höchstens 0,04% (ausgedrückt als

Oxalsäure)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 452 (iii) NATRIUMCALCIUMPOLYPHOSPHAT

Synonym Glasiges Natriumcalciumpolyphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumcalciumpolyphosphat

EINECS 233-782-9

Chemische Formel (NaPO tief 3) tief n CaO, wobei n

typischerweise = 5

Gehalt Mindestens 61% und höchstens 69% als

P tief 2 O tief 5

Beschreibung Weiße glasige Kristalle, kugelförmig

Merkmale

A. pH einer 1%igen ca. 5 bis 7

Aufschlämmung (m/m)

B. CaO-Gehalt 7-15% m/m

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 459 BETA-CYCLODEXTRIN

Definition Beta-Cyclodextrin ist ein nichtreduziertes

cyklisches Saccharid aus sieben in

Alpha-1,4-Stellung verknüpften

d-Glucosepyranosyleinheiten. Das

Produkt wird durch Einwirkung des

Enzyms Cycloglycosyltransferase

(CGTase) hergestellt, das mit Bacillus

circulans auf teilweise hydrolysierter

Stärke gewonnen wird

Chemische Bezeichnung Cycloheptaamylose, Cycloheptapentylose

EINECS 231-493-2

Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief 7

Molekulargewicht 1 135

Gehalt Mindestens 98% (C tief 6 H 10 O tief

5) tief 7, bezogen auf die

Trockenmasse Beschreibung

Praktisch geruchloser, weißer oder

fast weißer kristalliner Feststoff

Merkmale

A. Löslichkeit Mäßig wasserlöslich; gut löslich in

Warmem Wasser; gering löslich in

Ethanol

B. Spezifische [Alpha] hoch 25 D: +160° bis +164°

(1%ige

Rotation Lösung

C. Infrarotabsorption Die Infrarotabsorption des zu testenden

Stoffes in einer Kaliumbromiddispersion

entspricht derjenigen einer Referenzprobe

Reinheit

Wasser Höchstens 14% (Karl-Fischer-Methode)

Andere Cyclodextrine Höchstens 2%, bezogen auf die Trockenmasse

Lösungsmittel- Höchstens 1 mg jedes Lösungsmittels/kg

rückstände (Toluol und

Trichlorethylen)

Reduktionsmittel (wie Höchstens 1%

Glucose)

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

E 468 VERNETZTE NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE

Synonym Vernetzte Carboxymethylcellulose

Vernetzte CMC

Vernetzte Natrium-CMC

Vernetzter Cellulosekautschuk

Definition Vernetzte Natriumcarboxymethylcellulose

ist das Natriumsalz thermisch vernetzter,

teilweise O-carboxymethylierter Cellulose

Chemische Bezeichnung Natriumsalz vernetzter carboxymethylierter

Ethercellulose

Chemische Formel Polymere mit substituierter

Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen

Formel:

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief 1)

(OR tief 2)(OR tief 3)

wobei R tief 1, R tief 2 und R tief 3

- H

- CH tief 2 COONa

- CH Tief 2 COOH

sein können

Beschreibung Leicht hygroskopisches, weißes bis

schmutzigweißes, geruchloses Pulver

Merkmale

A. 1 g in 100 ml einer 4 mg/kg Methylenblau

enthaltenen Lösung schütteln und absetzen

lassen. Der zu prüfende Stoff absorbiert

Methylenblau und bildet einen blauen,

faserigen Bodensatz.

B. 1 g in 50 ml Wasser schütteln. 1 ml des

Gemisches in einen Prüfkolben geben, 1 ml

Wasser hinzufügen und 0,05 ml einer frisch

zubereiteten Lösung von

40 g/l Alpha-Naphthol in Methanol

hinzugeben. Prüfkolben neigen und

vorsichtig 2 ml Schwefelsäure über die

niedrigere Seite einführen, so dass eine

untere Schicht gebildet wird. Die

Grenzfläche färbt sich rot-violett.

C. Es erfolgt eine Natriumreaktion.

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 6% (105 °C, 3 h)

In Wasser lösliche Höchstens 10%

Substanzen

Substitutionsgrad Mindestens 0,2 und höchstens

1,5 Carboxymethylgruppen je

Anhydroglucoseeinheit

pH einer 1%igen Lösung Mindestens 5,0 und höchstens 7,0

Natriumgehalt Höchstens 12,4% bezogen auf die

Trockenmasse

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 469 MIT ENZYMEN HYDROLYSIERTE CARBOXYMETHYLCELLULOSE

Synonym Mit Enzymen hydrolysierte

Natriumcarboxymethyl-cellulose

Definition Mit Enzymen hydrolysierte

Carboxymethylcellulose wird durch

enzymatischen Aufschluß mit Cellulase, die

durch Trichoderma longibrachiatum (früher

T. reesei) hergestellt wird, aus

Carboxymethylcellulose gewonnen.

Chemische Bezeichnung Teilweise enzymatisch hydrolysierte

Carboxymethyl-cellulose, Natrium,

teilweise enzymatisch hydrolysiert.

Chemische Formel Natriumsalze von Polymeren mit

substituierten Anhydroglucoseeinheiten der

allgemeinen Formel:

[C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OH) tief x)

(OCH tief 2 COONa) tief y] tief n

wobei n = Polymerisationsgrad

x = 1,50 bis 2,80

y = 0,2 bis 1,50

x + y = 3,0

(y = Substitutionsgrad)

Formelgewicht 178,14 wobei y = 0,20

282,18 wobei y = 1,50

Macromoleküle: Mindestens 800 (n = rund 4)

Gehalt Mindestens 99,5% einschließlich Mono- und

Disaccharide, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Weißes oder leicht gelbliches oder graues,

geruchloses, leicht hygroskopisches

körniges oder faseriges Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol

B. Schaumtest Eine 0,1%ige Probelösung kräftig

schütteln. Es bildet sich keine

Schaumschicht. Bei diesem Test

unterscheidet sich hydrolysiertes oder

nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl

von anderen Celluloseethern, Alginaten und

Naturkautschuk

C. Ausfällungen Zu 5 ml einer 0,5%igen Probelösung füge

man 5 ml 5%ige Kupfer- oder

Aluminiumsulfatlösung hinzu. Es bildet

sich ein Niederschlag. Bei diesem Test

unterscheidet sich hydrolysiertes oder

nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl

von anderen Celluloseethern, Gelatine,

Johannisbrotkautschuk und

`Tragacanth`-Kautschuk

D. Farbreaktion Bei Umrühren 0,5 g pulverförmige Probe zu

50 ml Wasser hinzufügen, um eine

einheitliche Dispersion zu erhalten.

Weiter umrühren, bis eine klare Lösung

erhalten wird. In einem kleinen Prüfkolben

1 ml der Probe mit 1 ml Wasser verdünnen.

5 Tropfen 1-Naphthol TS hinzufügen. Das

Reagenzglas neigen und entlang seiner

Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure

eingießen, so dass diese eine untere

Schicht bildet. Die Grenzfläche färbt sich

purpurrot

E. Viscosität Mindestens 2,500 kgm hoch -1 s hoch -1

(60% Feststoffe) (bei 25 °C) entsprechend einem

Durchschnittsmolekülgewicht von 5 000 D

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 12% (105 °C bis zu konstantem

Gewicht)

Substitutionsgrad Mindestens 0,2 und höchstens

1,5 Carboxymethyl- gruppen je

Anhydroglucoseeinheit bezogen auf die

Trockenmasse

pH einer 1%igen Mindestens 6,0 und höchstens 8,5

kolloidalen Lösung

Natriumchlorid und Höchstens 0,5% einzeln oder kombiniert

Natriumglycolat

Restenzymaktivität Besteht den Test. Keine Änderung der

Viskosität der Testlösung, die die

Hydrolyse der

Natriumcarboxymethylcellulose anzeigt

Blei Höchstens 3 mg/kg

E 500 (i) NATRIUMCARBONAT

Synonym Sodaasche

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumcarbonat

EINECS 207-838-8

Chemische Formel Na tief 2 CO tief 3 . nH tief 2 O (n =

0, 1 oder 10)

Molekulargewicht 106,00 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 99% Na tief 2 CO tief 3,

bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes, körniges

oder kristallines Pulver

Die wasserfreie Form ist hygroskopisch,

das Decahydrat auskristallisiert

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (wasserfrei),

15% (Monohydrat) oder 55-65% (Decahydrat)

fortschreitende Erwärmung von 70 °C auf

300 °C, bis zu konstantem Gewicht)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 500 (ii) NATRIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Natriumbicarbonat, doppeltkohlensaures

Natrium, Natron

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydrogencarbonat

EINECS 205-633-8

Chemische Formel NaHCO tief 3

Molekulargewicht 84,01

Gehalt Gehalt mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose oder weiße kristalline Masse oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und Carbonatttest

B. pH einer 1%igen 8,0 bis 8,6

Lösung

C. Löslichkeit Wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,25% (auf Silikagel, 4 h)

Ammoniumsalze Nach Erwärmung ist kein Ammoniumgeruch

feststellbar.

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 500 (iii) NATRIUMSESQUICARBONAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriummonohydrogendicarbonat

EINECS 208-580-9

Chemische Formel Na tief 2 (CO) tief 3 . NaHCO tief 3 .

2H tief 2 O

Molekulargewicht 226,03

Gehalt NaHCO tief 3-Gehalt 35 bis 38,6% und

Na tief 2 CO tief 3-Gehalt 46,4 bis 50,0%

Beschreibung Weiße Flocken, Kristalle oder kristallines

Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den

Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Natriumchlorid Höchstens 0,5%

Eisen Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 501 (i) KALIUMCARBONAT

Chemische Bezeichnung Kaliumcarbonat

EINECS 209-529-3

Chemische Formel K tief 2 CO tief 3 . nH tief 2 O (n =

0 oder 1,5)

Molekulargewicht 138,21 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes, stark zerfließendes Pulver

Das Hydrat bildet kleine, weiße,

durchsichtige Kristalle oder Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 5% (wasserfrei) oder

18% (Hydrat) (180 °C, 4 h)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 501 (ii) KALIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Kaliumbicarbonat, doppeltkohlensaures

Kalium

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumhydrogencarbonat

EINECS 206-059-0

Chemische Formel KHCO tief 3

Molekulargewicht 100,11

Gehalt Mindestens 99% und höchstens

101% KHCO tief 3, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes Pulver oder

Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,25% (auf Silicagel, 4 h)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 503 (i) AMMONIUMCARBONAT

Definition Ammoniumcarbonat besteht aus

Ammoniumcarbamat, Ammoniumcarbonat und

Ammoniumhydrogencarbonat in

unterschiedlichen Verhältnissen

Chemische Bezeichnung Ammoniumcarbonat

EINECS 233-786-0

Chemische Formel CH tief 6 N tief 2 O tief 2,

CH tief 8 N tief 2 O tief 3 und

CH tief 5 NO tief 3

Molekulargewicht Ammoniumcarbamat 78,06; Ammoniumcarbonat

98,73; Ammoniumhydrogencarbonat 79,06

Gehalt Mindestens 30% und höchstens 34% NH tief 3

Beschreibung Weißes Pulver oder harte, weiße oder

durchsichtige Masse oder Kristalle. Wird

an der Luft undurchsichtig und wandelt

sich infolge des Verlusts an Ammoniak und

Kohlendioxid schließlich in weiße, poröse

Klumpen oder Pulver (aus

Ammoniumbicarbonat) um

Merkmale

A. Regiert positiv auf

den Ammonium- und

den Carbonattest.

B. pH einer 5%igen

Lösung: Rund 8,6

C. Löslichkeit Wasserlöslich

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 500 mg/kg

Chlorid Höchstens 30 mg/kg

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 503 (ii) AMMONIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Ammoniumbicarbonat

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumhydrogencarbonat

EINECS 213-911-5

Chemische Formel CH tief 5 NO tief 3

Molekulargewicht 79,06

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Weiße Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Ammonium-

und den

Carbonattest

B. pH einer 5%igen

Lösung: Rund 8,0

C. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 500 mg/kg

Chloride Höchstens 30 mg/kg

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 507 CHLORWASSERSTOFFSÄURE

Synonym Salzsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Chlorwasserstoffsäure

EINECS 231-595-7

Chemische Formel HCl

Molekulargewicht 36,46

Gehalt Chlorwasserstoffsäure ist in verschiedenen

Konzentrationen im Handel erhältlich.

Konzentrierte Chlorwasserstoffsäure

enthält mindestens 35% HCl

Beschreibung Klare, farblose oder leicht gelbliche

Flüssigkeit von stechendem Geruch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Säure- und

den Chloridtest

B. Löslichkeit In Wasser und Ethanol löslich

Reinheit

Organische Gesamtgehalt an organischen (nicht

Verbindungen insgesamt fluorierten) Verbindungen: höchstens

5 mg/kg

Benzol: höchstens 0,05 mg/kg

Fluorierte Verbindungen (insgesamt):

höchstens 25 mg/kg

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 0,5%

Reduktionsmittel Höchstens 70 mg/kg (als SO tief 2)

Oxidationsmittel Höchstens 30 mg/kg (als Cl tief 2)

Sulfat Höchstens 0,5%

Eisen Höchstens 5 mg/kg

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 509 CALCIUMCHLORID

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumchlorid

EINECS 233-140-8

Chemische Formel CaCl tief 2 . nH tief 2 O (n = 0, 2

oder 6)

Molekulargewicht 110,99 (wasserfrei), 147,02 (Dihydrat),

219,08 (Hexahydrat)

Gehalt Mindestens 93%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes, geruchloses, hygroskopisches

Pulver oder zerfließende Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Calcium-

und den Chloridtest

B. Löslichkeit Wasserfreies Calciumchlorid: in Wasser und

Ethanol gut löslich

Dihydrat: in Wasser und Ethanol gut

löslich, Hexahydrat: in Wasser und Ethanol

sehr gut löslich

Reinheit

Magnesium- und Höchstens 5%, bezogen auf die

Alkalisalze Trockensubstanz

Fluorid Höchstens 40 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 511 MAGNESIUMCHLORID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumchlorid

EINECS 232-094-6

Chemische Formel MgCl tief 2 . 6H tief 2 O

Molekulargewicht 203,30

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose, geruchlose, stark zerfließende

Flocken oder Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf Magnesium- und

den Chloridtest

B. Löslichkeit: In Wasser sehr gut und in Ethanol gut

löslich

Reinheit

Ammonium Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 512 ZINN(II)-CHLORID

Synonym Zinnchlorid, Zinndichlorid

Definition

Chemische Bezeichnung Zinn(II)-chloriddihydrat

EINECS 231-868-0

Chemische Formel SnCl tief 2 . 2H tief 2 O

Molekulargewicht 225,63

Gehalt Mindestens 98%

Beschreibung Farblose oder weiße Kristalle

Kann leicht nach Salzsäure riechen

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Zinn(II)-

und den Chloridtest

B. Löslichkeit Wasser: löslich in geringerer als der

seinem eigenen Gewicht entsprechenden

Wassermenge, bildet in übermäßigen Mengen

jedoch ein unlösliches basisches Salz

Ethanol: löslich

Reinheit

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 513 SCHWEFELSÄURE

Synonym Monohydrat (des Schwefelsäureanhydrids)

Definition

Chemische Bezeichnung Schwefelsäure

EINECS 231-639-5

Chemische Formel H tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 98,07

Gehalt Schwefelsäure ist in unterschiedlichen

Konzentrationen im Handel erhältlich. Die

konzentrierte Lösung enthält mindestens

96%

Beschreibung Klare, farblose oder leicht braune, stark

ätzende ölige Flüssigkeit

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Säure- und

den Sulfattest

B. Löslichkeit Mit Wasser unter starker Wärmeerzeugung

mischbar; ebenso mit Ethanol

Reinheit

Asche Höchstens 0,02%

Reduktionsmittel Höchstens 40 mg/kg (als SO tief 2)

Nitrat Höchstens 10 mg/kg (auf der Grundlage von

H tief 2 SO tief 4)

Chlorid Höchstens 50 mg/kg

Eisen Höchstens 20 mg/kg

Selen Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 514 (i) NATRIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumsulfat

Chemische Formel Na tief 2 SO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0

oder 10)

Molekulargewicht 142,04 (wasserfrei)

322,04 (Dekahydrat)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder feines, weißes,

kristallines Pulver

Das Decahydrat zerfließt

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den Sulfattest

B. Acidität einer

5%igen Lösung:

neutral oder leicht

alkalisch auf

Lackmuspapier

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 1,0% (wasserfrei) oder höchstens

57% (Decahydrat) bei 130 °C

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 514 (ii) NATRIUMHYDROGENSULFAT

Synonym Natriumbisulfat, Natriumhydrosulfat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydrogensulfat

Chemische Formel NaHSO tief 4

Molekulargewicht 120,06

Gehalt Mindestens 95,2%

Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle oder Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den Sulfattest

B. Lösungen sind stark

sauer

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,8%

Nicht wasserlöslich Höchstens 0,05%

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 515 (i) KALIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumsulfat

Chemische Formel K tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 174,25

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose oder weiße Kristalle oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Sulfattest

B. pH einer 5%igen 5,5 bis 8,5

Lösung

C. Löslichkeit In Wasser gut löslich, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 515 (ii) KALIUMHYDROGENSULFAT

Synonym Kaliumbisulfat, Kaliumhydrosulfat

Chemische Bezeichnung Kaliumhydrogensulfat

Chemische Formel KHSO tief 4

Molekulargewicht 136,17

Gehalt Mindestens 99%

Schmelzpunkt 197 °C

Beschreibung Weiße zerfließende Kristalle, Stücke oder

Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kaliumtest

B. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 516 CALCIUMSULFAT

Synonym Gips, Selenit, Anhydrit

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumsulfat

EINECS 231-900-3

Chemische Formel CaSO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0 oder 2)

Molekulargewicht 136,14 (wasserfrei), 172,18 (Dihydrat)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Feines, weißes bis leicht gelbliches

geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Calcium und Sulfat

B. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Wasserfrei: höchstens 1,5% (250 °C,

konstantes Gewicht)

Dihydrat: höchstens 23% (ibid.)

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

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