Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1998-11-06
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2014-12-12
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 36
Änderungshistorie JSON API

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 517 AMMONIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumsulfat

EINECS 231-984-1

Chemische Formel (NH tief 4) tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 132,14

Gehalt Mindestens 99% bis höchstens 100,5%

Beschreibung Weißes Pulver, glänzende Plättchen oder

Kristallfragmente

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Ammonium-

und den Sulfattest

B. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 0,25%

Selen Höchstens 30 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 520 ALUMINIUMSULFAT

Synonym Alaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumsulfat

EINECS 233-135-0

Chemische Formel Al tief 2 (SO tief 4) tief 3

Molekulargewicht 342,13

Gehalt Mindestens 99,5% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes Pulver, glänzende Plättchen oder

Kristallfragmente

Merkmale

A. Positivtest für

Aluminium und

Sulfat

B. pH einer 5%igen

Lösung:

Mindestens 2,9

C. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 5% (500 °C, 3 h)

Alkalien und Höchstens 0,4%

Erdalkalien

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 521 ALUMINIUMNATRIUMSULFAT

Synonym Sodaalaun, Natriumalaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumnatriumsulfat

EINECS 233-277-3

Chemische Formel AlNa(SO tief 4) tief 2 . nH tief 2 O (n =

0 oder 12

Molekulargewicht 242,09 (wasserfrei)

Gehalt Gehalt (bezogen auf die Trockenmasse)

mindestens 96,5% (wasserfrei) und 99,5%

(Dodecahydrat)

Beschreibung Transparente Kristalle oder weißes

kristallines Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Aluminium, Natrium

und Sulfat

B. Löslichkeit Das Dodecahydrat ist leicht wasserlöslich.

Die wasserfreie Form ist in Wasser langsam

löslich. Beide Formen sind in Ethanol

unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Wasserfreie Form: Höchstens 10% (220 °C,

16 h)

Dodecahydrat: Höchstens 47,2% (50-55 °C,

1 h, anschließend 200 °C, 16 h)

Ammoniumsalze Nach Erwärmung kein Ammoniumgeruch

feststellbar

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 522 ALUMINIUMKALIUMSULFAT

Synonym Kaliumalaun, Kalialaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumkaliumsulfatdodecahydrat

EINECS 233-141-3

Chemische Formel AlK(SO tief 4) tief 2 . 12 H tief 2 O

Molekulargewicht 474,38

Gehalt Gehalt mindestens 99,5%

Beschreibung Große, transparente Kristalle oder weißes

kristallines Pulver

Merkmale

A. Positivrest für

Aluminium, Kalium

und Sulfat

B. pH einer 10%igen

Lösung: 3,0 bis 4,0

C. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Ammoniumsalze Nach Erwärmung kein Ammoniumgeruch

feststellbar

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 523 ALUMINIUMAMMONIUMSULFAT

Synonym Ammoniumalaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumammoniumsulfatdodecahydrat

EINECS 232-055-3

Chemische Formel AlNH tief 4 (SO tief 4) tief 2 .

12 H tief 2 O

Molekulargewicht 453,32

Gehalt Gehalt mindestens 99,5%

Beschreibung Große, farblose Kristalle oder weißes

Pulver

Merkmale

A. Positivrest für

Aluminium, Ammonium

und Sulfat

B. Löslichkeit Leicht wasserlöslich, löslich in Ethanol

Reinheit

Alkali- und Höchstens 0,5%

Erdalkalimetalle

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 524 NATRIUMHYDROXID

Synonyme Natronlauge, Lauge

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydroxid

EINECS 215-185-5

Chemische Formel NaOH

Molekulargewicht 40,0

Gehalt Feststoffgehalt mindestens 98% des

Gesamtalkaligehalts (NaOH). Entsprechender

Gehalt der Lösungen gemäß dem erklärten

oder auf dem Etikett angegebenen

NaOH-Gehalt

Beschreibung Weiße oder fast weiße Tabletten, Flocken,

Stäbchen, geschmolzene Masse der sonstige

Form. Die Lösungen sind klar oder leicht

trüb, farblos oder leicht gefärbt, stark

ätzend und hygroskopisch; bei Luftkontakt

können sie Kohlendioxid absorbieren und

Natriumcarbonat bilden

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natriumtest

B. Eine 1%ige Lösung

reagiert stark

alkalisch

C. Löslichkeit Sehr gut wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Nicht wasserlösliche Eine 5%ige Lösung ist vollständig klar und

und organische Stoffe farblos bis leicht gefärbt

Carbonat Höchstens 0,5% (Na tief 2 CO tief 3)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 0,5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 525 KALIUMHYDROXID

Synonym Ätzkali

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumhydroxid

EINECS 215-181-3

Chemische Formel KOH

Molekulargewicht 56,11

Gehalt Alkaligehalt mindestens 85%, berechnet als

KOH

Beschreibung Weiße oder fast weiße Tabletten, Flocken,

Stäbchen, geschmolzene Masse oder sonstige

Form

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kaliumtest

B. Eine 1%ige Lösung

reagiert stark

alkalisch

C. Löslichkeit Sehr gut wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Wasserunlösliche Eine 5%ige Lösung ist absolut klar und

Stoffe farblos

Carbonat Höchstens 3,5% (als K tief 2 CO tief 3)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 526 CALCIUMHYDROXID

Synonyme Gelöschter Kalk, hydratisierter Kalk

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumhydroxid

EINECS 215-137-3

Chemische Formel Ca(OH) tief 2

Molekulargewicht 74,09

Gehalt Mindestens 92%

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Calciumtest

B. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Unlöslich in

Ethanol. Löslich in Glycerin

Reinheit

In Säure unlösliche Höchstens 1%

Asche

Magnesium- und Höchstens 1%

Alkalisalze

Barium Höchstens 300 mg/kg

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 527 AMMONIUMHYDROXID

Synonyme Ammoniak, Ammoniakwasser

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumhydroxid

Chemische Formel NH tief 4 OH

Molekulargewicht 35,05

Gehalt Mindestens 27% NH tief 3

Beschreibung Klare, farblose Lösung mit extrem

stechendem, eigenartigem Geruch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

Ammoniaktest

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 0,02%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 528 MAGNESIUMHYDROXID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumhydroxid

EINECS 215-170-3

Chemische Formel Mg(OH) tief 2

Molekulargewicht 58,32

Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Geruchloses, weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Alkalitest

B. Löslichkeit In Wasser und Ethanol praktisch unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 33% (800 °C bis zu konstantem

Gewicht)

Calciumoxid Höchstens 1,5%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 529 CALCIUMOXID

Synonym Gebrannter Kalk

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumoxid

EINECS 215-138-9

Chemische Formel CaO

Molekulargewicht 56,08

Gehalt Mindestens 95% nach dem Glühen

Beschreibung Geruchlose, harte, weiße oder

gräulich-weiße Körnermasse oder weißes bis

gräuliches Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Calciumtest

B. Bei der Befeuchtung

einer Probe mit

Wasser wird Wärme

erzeugt

C. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Unlöslich in

Ethanol. Löslich in Glycerin

Reinheit

Glühverlust Höchstens 10% (rund 800 °C bis zu

konstantem Gewicht)

In Säure unlösliche Höchstens 1%

Fraktion

Barium Höchstens 300 mg/kg

Magnesium- und Höchstens 1,5%

Alkalisalze

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 530 MAGNESIUMOXID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumoxid

EINECS 215-171-9

Chemische Formel MgO

Molekulargewicht 40,31

Gehalt Gehalt mindestens 98% nach dem Glühen

Beschreibung Stark zu Verklumpung neigendes, weißes

Pulver (leichtes Magnesiumoxid) oder

dichtes weißes Pulver (schweres

Magnesiumoxid). 5 g leichtes Magnesiumoxid

hat ein Volumen von 40 bis 50 ml, während

5 g schweres Magnesiumoxid 10 bis 20 ml

einnehmen

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Magnesiumtest

B. Löslichkeit In Wasser praktisch nicht löslich.

Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 5% (rund 800 °C bis zu

konstantem Gewicht)

Calciumoxid Höchstens 1,5%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 535 NATRIUMFERROCYANID

Synonym Gelbes Sodaprussiat,

Natriumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumferrocyanid

EINECS 237-081-9

Chemische Formel Na tief 4 Fe(CN) tief 6 . 10 H tief 2 O

Molekulargewicht 484,1

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Gelbe Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den

Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 536 KALIUMFERROCYANID

Synonym Gelbes Potaschenprussiat,

Kaliumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumferrocyanid

EINECS 237-722-2

Chemische Formel K tief 4 Fe(CN) tief 6 . 3 H tief 2 O

Molekulargewicht 422,4

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Zitronengelbe Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1,0%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 538 CALCIUMFERROCAYNID

Synonym Gelbes Kalkprussiat,

Calciumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumferrocyanid

EINECS 215-476-7

Chemische Formel Ca tief 2 Fe(CN) tief 6 . 12H tief 2 O

Molekulargewicht 508,3

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Gelbe Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Calcium-

und den

Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 541 SAURES NATRIUMALUMINIUMPHOSPHAT

Synonym SALP

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumtrialuminiumtetradecahydrogenocta-

phosphattetrahydrat (A) oder

Trinatriumdialuminiumpentadecahydrogen-

octaphosphat (B)

EINECS 232-090-4

Chemische Formel NaAl tief 3 H tief 14 (PO tief 4) tief 8 .

4H tief 2 O (A)

Na tief 3 Al tief 2 H tief 15 (PO tief 4)

tief 8 (B)

Molekulargewicht 949,88 (A)

897,82 (B)

Gehalt Mindestens 95% (beide Formen)

Beschreibung Weißes geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Natrium, Aluminium

und Phosphat

B. pH Saure Reaktion auf Lackmuspapier

C. Löslichkeit Unlöslich in Ethanol; in Salzsäure löslich

Reinheit

Glühverlust 19,5-21% (A) } 750-800 °C, 2 h)

15-16% (B) }

Fluorid Höchstens 25 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 551 SILICONDIOXID

Synonym Silica, Siliciumdioxid

Definition Silicondioxid ist ein amorpher

synthetischer Stoff, der entweder in einem

Dampfphasenhydrolyseverfahren, bei dem

geglühtes Siliciumdioxid entsteht, oder in

einem Nassverfahren, bei dem

Siliciumdioxid ausfällt, hergestellt wird.

Geglühtes Siliciumdioxid ist grundsätzlich

wasserfrei, während die im Nassverfahren

hergestellten Produkte Hydrate sind oder

an der Oberfläche Wasser absorbiert haben

Chemische Bezeichnung Silicondioxid

EINECS 231-545-4

Chemische Formel (SiO tief 2) tief n

Molekulargewicht 60,08 (SiO tief 2)

Gehalt Nach dem Glühen mindestens 99% (geglühtes

Siliciumdioxid) oder 94% (Hydratform)

Beschreibung Weißes, flockiges Pulver oder Körner

Hygroskopisch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

Siliciumdioxidtest

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2,5% (geglühtes Siliciumdioxid,

105 °C, 2 h)

Höchstens 8% (ausgefälltes Siliciumdioxid

und Kieselgel, 105 °C, 2 h)

Höchstens 70% (wässriges Siliciumdioxid,

105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 2,5% nach Trocknung (1 000 °C,

geglühtes Siliciumdioxid)

Höchstens 8,5% nach Trocknung (1 000 °C,

hydratisierte Formen)

Lösliche ionisierbare Höchstens 5% (als Na tief 2 SO tief 4)

Salze

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 552 CALCIUMSILICAT

Definition Calciumsilicat ist ein hydratisiertes oder

wasserfreies Silicat mit unterschiedlichem

Gehalt an CaO und SiO tief 2

Chemische Bezeichnung Calciumsilicat

EINECS 215-710-8

Gehalt Bezogen auf die Trockenmasse:

- mindestens 50% und höchstens

95% SiO tief 2

- mindestens 3% und höchstens 35% CaO

Beschreibung Weißes bis schmutzigweißes fließendes

Pulver, das auch nach Absorption relativ

großer Mengen Wasser oder anderer

Flüssigkeiten in diesem Zustand verbleibt

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Silicat-

und den Calciumtest

B. Bildet mit

mineralischen

Säuren ein Gel

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 10% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Mindestens 5% und höchstens 14% (1 000 °C

bis zu konstantem Gewicht)

Natrium Höchstens 3%

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 553a (i) MAGNESIUMSILICAT

Definition Magnesiumsilicat ist eine synthetische

Verbindung mit einem

Molekülmassenverhältnis zwischen

Magnesiumoxid und Siliciumdioxid von

rund 2 : 5

Gehalt Mindestens 15% MgO und mindestens 67% SiO

tief 2 nach dem Glühen

Beschreibung Sehr feines, weißes, geruchloses und nicht

verklumpendes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Silicattest

B. pH einer 10%igen 7,0 bis 10,8

Aufschlämmung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 15% nach Trocknung (1 000 °C,

20 min)

Wasserlösliche Salze Höchstens 3%

Ungebundene Alkalien Höchstens 1% (als NaOH)

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 553a (ii) MAGNESIUMTRISILICAT

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumtrisilicat

Chemische Formel Mg tief 2 Si tief 3 O tief 8 . xH tief 2 O

(ungefähre Zusammensetzung)

EINECS 239-076-7

Gehalt Mindestens 29% MgO und mindestens

65% SiO tief 2 nach dem Glühen

Beschreibung Feines, weißes und nicht verklumpendes

Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Silicattest

B. pH einer 5%igen 6,3 bis 9,5

Aufschlämmung

Reinheit

Glühverlust Mindestens 17% und höchstens 34%

(1 000 °C)

Wasserlösliche Salze Höchstens 2%

Ungebundene Alkalien Höchstens 1% (als NaOH)

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 570 FETTSÄUREN

Definition Lineare Fettsäuren, Caprylsäure

(C tief 8), Caprinsäure (C tief 10),

Laurinsäure (C tief 12), Myristinsäure

(C tief 14), Palmitinsäure (C tief 16),

Stearinsäure (C tief 18), Ölsäure

(C tief 18:1)

Chemische Bezeichnung Octansäure (C tief 8), Decansäure

(C tief 10), Dodecansäure (C tief 12),

Tetradecansäure (C tief 14),

Hexadecansäure (C tief 16), Octadecansäure

(C tief 18), 9-Octadecensäure

(C tief 18:1)

Gehalt Mindestens 98% (chromatographische

Ermittlung)

Beschreibung Aus Ölen und Fetten gewonnene farblose

Flüssigkeit oder weißer Feststoff

Merkmale

A. Einzelne Fettsäuren

können mit Hilfe

der Säurezahl, der

Iodzahl, von

Chromatographie und

Molekulargewichts-

bestimmungen

ermittelt werden

Reinheit

Glührückstand Höchstens 0,1%

Unverseifbare Fraktion Höchstens 1,5%

Wasser Höchstens 0,2% (Karl Fischer)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 574 GLUCONSÄURE

Synonyme D-Gluconsäure, Dextronsäure

Definition Gluconsäure ist eine wässrige Lösung von

Gluconsäure und Glucon-delta-lacton

Chemische Bezeichnung Gluconsäure

Chemische Formel C tief 6 H tief 12 O tief 7 (Gluconsäure)

Molekulargewicht 196,2

Gehalt Mindestens 50% (als Gluconsäure)

Beschreibung Farblose bis leicht gelbliche, klare

sirupartige Flüssigkeit

Merkmale

A. Phenylhydrazin- Die Verbindung schmilzt bei 196 °C bis

derivatbildung: 202 °C und zerfällt

positiv

Reinheit

Glührückstand Höchstens 1%

Reduktionsmittel Höchstens 0,75% (als D-glucose)

Chlorid Höchstens 350 mg/kg

Sulfat Höchstens 240 mg/kg

Sulphit Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 575 GLUCONSÄURE-DELTA-LACTON

Synonym Gluconolacton, GDL,

D-Gluconsäure-delta-lacton,

Delta-Gluconolacton

Definition Gluconsäure-delta-lacton ist der zyklische

1,5-intramolekulare Ester der

D-Gluconsäure. In wässrigem Milieu wird

dieser Stoff hydrolisiert, bis

D-Gluconsäure (55-66%) und Delta- und

Gamma-Lactone miteinander im Gleichgewicht

stehen

Chemische Bezeichnung D-Glucono-1,5-lacton

EINECS 202-016-5

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 O tief 6

Molekulargewicht 178,14

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Feines, weißes, fast geruchloses

kristallines Pulver

Merkmale

A. Bildung des Phenyl- Die Verbindung schmilzt zwischen 196 und

hydrazinderivats 202 °C und zerfällt

der Gluconsäure:

positiv

B. Löslichkeit Leicht wasserlöslich. Löslich in Ethanol

C. Schmelzpunkt 152 °C + 2 °C

Reinheit

Wasser Höchstens 1% (Karl Fischer)

Reduktionsmittel Höchstens 0,75% (als D-glucose)

Blei Höchstens 2 mg/kg

E 576 NATRIUMGLUCONAT

Synonym Natriumsalz der D-Gluconsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Natrium-D-Gluconat

EINECS 208-407-7

Chemische Formel C tief 6 H tief 11 NaO tief 7 (wasserfrei)

Molekulargewicht 218,14

Gehalt Mindestens 98%

Beschreibung Weißes bis bräunliches, körniges

kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den

Gluconattest

B. Löslichkeit Leicht wasserlöslich. Löslich in Ethanol

C. pH einer 10%igen 6,5 bis 7,5

Lösung

Reinheit

Reduktionsmittel Höchstens 1% (als D-glucose)

Blei Höchstens 2 mg/kg

E 577 KALIUMGLUCONAT

Synonym Kaliumsalz der D-Gluconsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Kalium-D-Gluconat

EINECS 206-074-2

Chemische Formel C tief 6 H tief 11 KO tief 7 (wasserfrei)

C tief 6 H tief 11 KO tief 7 . H tief 2 O

(Monohydrat)

Molekulargewicht 234,25 (wasserfrei)

252,26 (Monohydrat)

Gehalt Mindestens 97% und höchstens 103%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung Geruchlose, frei fließende, weiße bis

gelbliche, kristalline Körner oder Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Gluconattest

B. pH einer 10%igen 7,0 bis 8,3

Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Wasserfreie Form: höchstens 3% (105 °C,

4 h, im Vakuum)

Monohydrat: mindestens 6% und höchstens

7,5% (105 °C, 4 h, im Vakuum)

Reduktionsmittel Höchstens 1% (als D-Glucose)

Blei Höchstens 2 mg/kg

E 578 CALCIUMGLUCONAT

Synonym Calciumsalz der D-Gluconsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Calcium-di-D-Gluconat

EINECS 206-075-8

Chemische Formel C tief 12 H tief 22 CaO tief 14

(wasserfrei)

C tief 12 H tief 22 CaO tief 14 .

H tief 2 O (Monohydrat)

Molekulargewicht 430,38 (wasserfrei)

448,39 (Monohydrat)

Gehalt Mindestens 98% und höchstens 102%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung Geruchlose, weiße, kristalline Körner oder

Pulver, an der Luft stabil

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Calcium-

und den

Gluconattest

B. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol

C. pH einer 5%igen 6,0 bis 8,0

Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 3% (105 °C, 16 h) (wasserfrei)

Höchstens 2% (105 °C, 16 h) (Monohydrat)

Reduktionsmittel Höchstens 1% (als D-Glucose)

Blei Höchstens 2 mg/kg

E 640 GLYCIN UND SEIN NATRIUMSALZ

Synonym (Gly) Aminoessigsäure, Glycokoll

(Na-Salz) Natriumglycinat

Definition

Chemische Bezeichnung Aminoessigsäure

(gly)

(Na-Salz) Natriumglycinat

Chemische Formel (gly) C tief 2 H tief 5 NO tief 2

(Na-Salz) C tief 2 H tief 4 NO tief 2 Na

EINECS (gly) 200-272-2

(Na-Salz) 227-842-3

Molekulargewicht (gly) 75,07

(Na-Salz) 98

Gehalt Mindestens 98,5%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weiße Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

Aminosäuretest

(Gly und Na-Salz)

B. Reagiert positiv

auf den Natriumtest

(Na-Salz)

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,2% (105 °C, 3 h)

(gly)

(Na-Salz) Höchstens 0,2% (105 °C, 3 h)

Glühstückstand (Gly) Höchstens 0,1%

(Na-Salz) Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 900 DIMETHYLPOLYSILOXAN

Synonym Poly(dimethyl)siloxan, Siliconöl,

Dimethyl-silicon

Definition Dimethylpolysiloxan ist ein Gemisch von

permethylierten linearen Siloxanpolymeren

aus sich wiederholenden Einheiten der

Formel (CH tief 3) tief 3 SiO,

stabilisiert mit endständigen

Trimethylsiloxy-Einheiten der

Formel (CH tief 3) tief 3 SiO

Chemische Bezeichnung Dimethylsiloxan und -silicon

Chemische Formel (CH tief 3) tief 3 -Si-[O-Si(CH tief 3)

tief 2]n-O-Si(CH tief 3) tief 3

Gehalt Gesamtgehalt an Silicium mindestens 37,3

und höchstens 38,5

Beschreibung Klare, farblose viskose Flüssigkeit

Merkmale

A. Spezifische 0,964 bis 0,977

Gravität

(25 °C/25 °C)

B. Refraktionsindex 1,400 bis 1,405

[n] tief D hoch 25

C. Die Verbindung

kennzeichnendes

Infrarotspektrum

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (150 °C, 4 h)

Viskosität Mindestens 1,00 . 10 hoch -4 m hoch 2

s hoch -1 bei 25 °C

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 901 BIENENWACHS

Synonym Weißes oder gelbes Wachs

Definition Gelbes Bienenwachs ist Wachs, das durch

Einschmelzen von Waben der Honigbiene Apis

melifera L. in heißem Wasser und

Entfernung von Fremdstoffen gewonnen wird

Weißes Bienenwachs wird durch Bleichen

gelben Bienenwachses erhalten

EINECS 232-383-7 (Bienenwachs)

Beschreibung Gelblich-weiße (weiße Form) oder

graubraune (gelbe Form) Stücke oder

Platten von feinkörniger und

nichtkristalliner Struktur mit angenehm

honigartigem Geruch

Merkmale

A. Schmelzbereich 62 bis 65 °C

B. Spezifische Rund 0,96

Gravität

C. Löslichkeit In Wasser unlöslich

In Alkohol gering löslich

Sehr gut löslich in Chloroform und Ether

Reinheit

Säurezahl Mindestens 17 und höchstens 24

Verseifungszahl 87-104

Peroxidzahl Höchstens 5

Glycerin und andere Höchstens 0,5% (als Glycerin)

Polyalkohole

Ceresin, Paraffine und Keine

andere Wachse

Fette, `Japan wax`, Keine

Kolophonium und Seifen

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 902 CANDELILLAWACHS

Definition Candelillawachs ist gereinigtes Wachs, das

aus Blättern der Candelilla-Pflanze

Euphorbia antisyphilitica erhalten wird

EINECS 232-347-0

Beschreibung Hartes, gelblich-braunes, undurchsichtiges

bis lichtdurchlässiges Wachs

Merkmale

A. Spezifische Rund 0,983

Gravität

B. Schmelzbereich 68,5 bis 72,5 °C

C. Löslichkeit In Wasser unlöslich

In Chloroform und Toluol löslich

Reinheit

Säurezahl Mindestens 12 und höchstens 22

Verseifungszahl Mindestens 43 und höchstens 65

Glycerin und sonstige Höchstens 0,5% (als Glycerin)

Polyalkohole

Ceresin, Paraffine und Keine

andere Wachse

Fette, `Japan wax`, Keine

Rosin und Seifen

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 903 CARNAUBAWACHS

Definition Carnaubawachs ist gereinigtes Wachs aus

Knospen und Blättern der brasilianischen

Martwachspalme Copernicia cereferia

EINECS 232-399-4

Beschreibung Leicht braunes bis hellgelbes Pulver,

Flocken oder harter, spröder Feststoff mit

harzähnlichen Brucheigenschaften

Merkmale

A. Spezifische Rund 0,997

Gravität

B. Schmelzbereich 82 bis 86 °C

C. Löslichkeit In Wasser unlöslich

In siedendem Ethanol teilweise löslich

In Chloroform und Diethylether löslich

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 0,25%

Säurezahl Mindestens 2 und höchstens 7

Esterzahl Mindestens 71 und höchstens 88

Unverseifbare Fraktion 50 bis 55%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 904 SCHELLACK

Synonym Gebleichter Schellack, weißer Schellack

Definition Schellack ist gereinigter und gebleichter

Lack und wird aus einer harzartigen

Ausscheidung der Lackschildlaus Kerria

laccifera (Tachardia) (Fam. Coccidae)

gewonnen

EINECS 232-549-9

Beschreibung Gebleichter Schellack - weißliches,

amorphes, körniges Harz

Wachsfreier gebleichter Schellack - leicht

gelbes, amorphes Harz

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser unlöslich; in Alkohol gut (wenn

auch langsam) löslich; in Aceton gering

löslich

B. Säurezahl 60 bis 89

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 6% (40 °C auf Kieselgel, 15 h)

Rosin Keines

Wax Gebleichter Schellack: höchstens 5,5%

Wachsfreier gebleichter Schellack:

höchstens 0,2%

Blei Höchstens 2 mg/kg

E 920 L-CYSTEIN

Definition L-Cysteinhydrochlorid oder

Hydrochloridmonohydrat. Menschliches Haar

darf nicht als Ausgangsmaterial für diese

Substanz verwendet werden

EINECS 200-157-7 (wasserfrei)

Chemische Formel C tief 3 H tief 7 NO tief 2 S . HCl .

nH tief 2 O (wobei N = 0 oder 1)

Molekulargewicht 157,62 (wasserfrei)

Gehalt Gehalt mindestens 98% und höchstens

101,5%, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver oder farblose Kristalle

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser und Ethanol gut löslich

B. Schmelzbereich Die wasserfreie Form schmilzt bei rund

175 °C

C. Spezifische [Alpha] hoch 20 tief D: + 5,0° bis + 8,0°

Rotation oder

[Alpha] hoch 25 tief D: + 4,9° bis 7,9°

Reinheit

Trocknungsverlust 8 bis 12%

Höchstens 2% (wasserfrei)

Glührückstand Höchstens 0,1%

Ammoniumion Höchstens 200 mg/kg

Arsen Höchstens 1,5 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 927b CARBAMID

Synonym Harnstoff

Definition

EINECS 200-315-5

Chemische Formel CH tief 4 N tief 2 O

Molekulargewicht 60,06

Gehalt Gehalt mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farbloses bis weißes, prismatisches

kristallines Pulver oder kleine weiße

Plättchen

Merkmale

A. Löslichkeit Sehr gut wasserlöslich

Löslich in Ethanol

B. Ausfällung mit Beim Test entsteht ein weißer,

Salpetersäure kristalliner Niederschlag

C. Farbreaktion Beim Test entsteht eine rot-violette

Färbung

D. Schmelzbereich 132 bis 135 °C

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 1% (105 °C, 1 h)

Sulfatasche Höchstens 0,1%

In Ethanol unlösliche Höchstens 0,04%

Fraktion

Basizität Testergebnis positiv

Ammoniumionen 500 mg/kg

Biuret Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 938 ARGON

Definition

Chemische Bezeichnung Argon

EINECS 231-147-0

Chemische Formel Ar

Molekulargewicht 40

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farbloses, geruchloses, nichtbrennbares

Gas

Reinheit

Wasser Höchstens 0,05%

Methan und andere Höchstens 100 myl/l

Kohlenwasserstoffe,

berechnet als Methan

E 939 HELIUM

Definition

Chemische Bezeichnung Helium

EINECS 231-168-5

Chemische Formel He

Molekulargewicht 4

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farbloses, geruchloses, nichtbrennbares

Gas

Reinheit

Wasser Höchstens 0,05%

Methan und andere Höchstens 100 myl/l

Kohlenwasserstoffe,

berechnet als Methan

E 941 STICKSTOFF

Definition

Chemische Bezeichnung Stickstoff

EINECS 231-783-9

Chemische Formel N tief 2

Molekulargewicht 28

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farbloses, geruchloses, nichtbrennbares

Gas

Reinheit

Wasser Höchstens 0,05%

Kohlenmonoxid Höchstens 10 myl/l

Methan und andere Höchstens 100 myl/l

Kohlenwasserstoffe,

berechnet als Methan

Stickstoffdioxid und Höchstens 10 myl/l

Stickstoffoxide

Sauerstoff Höchstens 1%

E 942 DISTICKSTOFFOXID

Definition

Chemische Bezeichnung Distickstoffoxid

EINECS 233-032-0

Chemische Formel N tief 2 O

Molekulargewicht 44

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farbloses, nichtbrennbares Gas mit

süßlichem Geruch

Reinheit

Wasser Höchstens 0,05%

Kohlenmonoxid Höchstens 30 myl/l

Stickstoffdioxid und Höchstens 10 myl/l

Stickstoffoxide

E 948 SAUERSTOFF

Definition

Chemische Bezeichnung Sauerstoff

EINECS 231-956-9

Chemische Formel O tief 2

Molekulargewicht 32

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farbloses, geruchloses, nichtbrennbares

Gas

Reinheit

Wasser Höchstens 0,05%

Methan und andere Höchstens 100 myl/l

Kohlenwasserstoffe,

berechnet als Methan

E 999 QUILLAJAEXTRAKT

Synonym Quillajarindenextrakt,

Panamarindenextrakt, Murillorindenextrakt,

Chinarindenextrakt

Definition Quillajaextrakt wird durch wässrige

Extraktion aus Quillai saponaria Molina,

oder anderen Quillaia-Arten (Familie:

Rosaceae) erhalten. Er enthält eine Anzahl

Triterpenoidsaponine aus Glykosiden der

Quillajasäure. Einige Zucker

einschließlich Glucose, Galactose,

Arabinose, Xylose und Rhamnose sind

ebenfalls vorhanden, daneben Tannin,

Calcium und sonstige Komponenten von

geringerer Bedeutung

Beschreibung Quillajaextrakt in Pulverform ist leicht

braun mit Rosatönung; er ist auch in Form

einer wässrigen Lösung erhältlich

Merkmale

A. pH einer 2,5%igen 4,5 bis 5,5

Lösung

Reinheit

Wasser Höchstens 6% (Karl Fischer) (nur

Pulverform)

Arsen Höchstens 2 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 1103 INVERTASE

Definition Invertase wird aus Saccharomyces

cerevisiae gewonnen

Systematischer Name Beta-D-Fructofuranosidfructohydrolase

Nummer der EG 3.2.1.26

Enzym-Kommission

EINECS 232-615-7

Reinheit

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Cadmium Höchstens 0,5 mg/kg

Bakterienzahl Höchstens 50 000/g

insgesamt

Salmonella spp. Keine in einer Probe von 25 g

Coliforme Höchstens 30/g

E. coli Keine in einer Probe von 25 g

E 1200 POLYDEXTROSE

Synonym Modifizierte Polydextrosen

Definition Zufällig gebundene Glucosepolymere mit

einigen endständigen Sorbitolgruppen und

Citronensäure- oder Phosphorsäureresten,

die durch Mono- oder Diesterbindung an die

Polymere gebunden sind. Sie werden durch

Schmelzen und Kondensation der

Ingredienzien erhalten und bestehen aus

rund 90 Teilen D-Glucose, 10 Teilen

Sorbitol und 1 Teil Citronensäure oder

0,1 Teilen Phosphorsäure. Die

1,6-glucosidische Bindung überwiegt in

Polymeren, doch kommen auch andere

Bindungstypen vor. Das Produkt enthält

geringe Mengen ungebundene Glucose,

Sorbitol, Levoglucosan

(1,6-Anhdyro-D-glucose) und Citronensäure

und lässt sich mit irgendeiner Base von

Lebensmittelqualität neutralisieren

und/oder entfärben sowie zwecks weiterer

Reinigung entionisieren. Die Produkte

können ferner zur Reduktion noch

vorhandener Glucose mit

Raney-Nickelkatalysator teilweise hydriert

werden. Polydextrose-N ist neutralisierte

Polydextrose

Gehalt Polymergehalt mindestens 90%, bezogen auf

die aschenfreie Trockensubstanz

Beschreibung Weißer bis leicht bräunlicher Feststoff.

Polydextrosen ergeben in Wasser nach

Auflösung eine klare, farblose bis

strohgelbe Lösung

Merkmale

A. Positives Ergebnis

des Tests auf

Zucker- und

reduzierenden

Zucker

B. pH einer 10%igen 2,5 bis 7,0 Polydextrose

Lösung 5,0 bis 6,0 für Polydextrose-N

Reinheit

Wasser Höchstens 4% (Karl Fischer)

Sulfatasche Höchstens 0,3% (Polydextrose)

Höchstens 2% (Polydextrose N)

Nickel Höchstens 2 mg/kg für hydrierte

Polydextrosen

1,6-Anhydro-D-glucose Höchstens 4%, bezogen auf die aschenfreie

Trockenmasse

Glucose und Sorbitol Höchstens 6%, bezogen auf die aschenfreie

Trockensubstanz; Glucose und Sorbitol

werden getrennt bestimmt

Molekulargewichts- Negatives Ergebnis des Tests auf Polymere

grenze mit einem Molekulargewicht 22,000

5-Hydromethylfurfural Höchstens 0,1% (Polydextrose)

Höchstens 0,05% (Polydextrose-N)

Blei Höchstens 0,5 mg/kg

E 1404 OXIDIERTE STÄRKE

Definition Oxidierte Stärke ist mit

Natriumhypochlorit behandelte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver oder Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Carboxylgruppen Höchstens 1,1%

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1410 MONOSTÄRKEPHOSPHAT

Definition Monostärkephosphat ist mit

Ortho-Phosphorsäure, Natrium- oder

Kaliumorthophosphat oder

Natriumtripolyphosphat veresterte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver oder Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Phosphatrückstand Höchstens 0,5% (als P) für Weizen- oder

Kartoffelstärke

Höchstens 0,4% (als P) für andere Stärken

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1412 DISTÄRKEPHOSPHAT

Definition Distärkephosphat ist mit

Natriumtrimetaphosphat oder

Phosphoroxidchlorid vernetzte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver oder Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Phosphatrückstand Höchstens 0,5% (als P) für Weizen- oder

Kartoffelstärke

Höchstens 0,4% (als P) für andere Stärken

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1413 PHOSPHATIERTES DISTÄRKEPHOSPHAT

Definition Phosphatiertes Distärkephosphat ist

Stärke, die einer kombinierten, für

Monostärkephosphat und Distärkephosphat

beschriebenen Behandlung unterworfen wurde

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver oder Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Phosphatrückstand Höchstens 0,5% (als P) für Weizen oder

Kartoffelstärke

Höchstens 0,4% (als P) für andere Stärken

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1414 ACETYLIERTES DISTÄRKEPHOSPHAT

Definition Acetyliertes Distärkephosphat ist mit

Natriumtrimetaphosphat oder

Phosphoroxychlorid vernetzte und mit

Essigsäureanhydrid oder Vinylacetat

veresterte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Acetylgruppen Höchstens 2,5%

Phosphatrückstand Höchstens 0,14% (als P) für Weizen- oder

Kartoffelstärke

Höchstens 0,04% (als P) für andere Stärken

Vinylacetat Höchstens 0,1 mg/kg

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1420 ACETYLIERTE STÄRKE

Synonym Stärkeacetat

Definition Acetylierte Stärke ist mit

Essigsäureanhydrid oder Vinylacetat

veresterte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Acetylgruppen Höchstens 2,5%

Vinylacetat Höchstens 0,1 mg/kg

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1422 ACETYLIERTES DISTÄRKEADIPAT

Synonyme

Definition Acetyliertes Distärkeadipat ist mit

Adipinsäureanhydrid vernetzte und mit

Essigsäureanhydrid veresterte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Acetylgruppen Höchstens 2,5%

Adipatgruppen Höchstens 0,135%

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1440 HYDROXYPROPYLSTÄRKE

Definition Hydroxypropylstärke ist mit Propylenoxid

veretherte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Hydroxypropylgruppen Höchstens 7%

Propylenchlorhydrin Höchstens 1 mg/kg

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1442 HYDROXYPROPYLDISTÄRKEPHOSPHAT

Definition Hydroxypropyldistärkephosphat ist mit

Natriumtrimetaphosphat oder

Phosphoroxychlorid vernetzte und mit

Propylenoxid veretherte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Hydroxypropylgruppen Höchstens 7%

Phosphatrückstand Höchstens 0,14% (als P) für Weizen- oder

Kartoffelstärke

Höchstens 0,04% (als P) für andere Stärken

Propylenchlorhydrin Höchstens 1 mg/kg

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1450 STÄRKENATRIUMOCTENYLSUCCINAT

Synonym SSOS

Definition Stärkenatriumoctenylsuccinat ist mit

Octenylbernsteinsäureanhydrid veresterte

Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Octenylsuccinylgruppen Höchstens 3%

Octenylbernsteinsäure- Höchstens 0,3%

rückstand

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1451 ACETYLIERTE OXIDIERTE STÄRKE

Definition Acetylierte oxidierte Stärke ist nach

Veresterung mit Essigsäureanhydrid mit

Natriumhypochlorit behandelte Stärke

Beschreibung Weißes oder fast weißes Pulver, Körner

oder (in vorgelatinierter Form) Flocken,

amorphes Pulver oder grobe Partikel

Merkmale

A. Nicht

vorgelatinierte

Form:

Mikroskopische

Beobachtung

B. Iodfärbung positiv

(dunkelblau bis

hellrot)

Reinheit (alle Werte

bezogen auf die

Trockensubstanz, mit

Ausnahme des

Trocknungsverlustes)

Trocknungsverlust Höchstens 15% für Getreidestärke

Höchstens 21% für Kartoffelstärke

Höchstens 18% für andere Stärken

Carboxylgruppen Höchstens 1,3%

Acetylgruppen Höchstens 2,5%

Schwefeldioxid Höchstens 50 mg/kg für modifizierte

Getreidestärken

Ohne anderslautende Angaben höchstens

10 mg/kg für andere modifizierte Stärken

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 0,1 mg/kg

E 1505 TRIETHYLCITRAT

Synonym Ethylcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung Triethyl-2-hydroxypropan-1,2,3-

tricarboxylat

EINECS 201-070-7

Chemische Formel C tief 12 H tief 20 O tief 7

Molekulargewicht 276,29

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Geruchlose, praktisch farblose, ölige

Flüssigkeit

Merkmale

A. Spezifische D tief 25 hoch 25: 1,135-1,139

Gravität

B. Refraktionsindex [n] tief D hoch 20: 1,439-1441

Reinheit

Wasser Höchstens 0,25% (Karl Fischer)

Acidität Höchstens 0,02% (als Citronensäure)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 1518 GLYCERYLTRIACETAT

Synonym Triacetin

Definition

Chemische Bezeichnung Glycerintriacetat

EINECS 203-051-9

Chemische Formel C tief 9 H tief 14 O tief 6

Molekulargewicht 218,21

Gehalt Mindestens 98%

Beschreibung Farblose, etwas ölige Flüssigkeit mit

leicht fettartigem Geruch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Acetat- und

den Glycerintest

B. Refraktionsindex 1,429 bis 1,431 bei 25 °C

C. Spezifische 1,154 bis 1,158

Gravität

(25 °C/25 °C)

D. Siedebereich 258 ° bis 270 °C

Reinheit

Wasser Höchstens 0,2% (Karl Fischer)

Sulfatasche Höchstens 0,02% (als Citronensäure)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 1520 1,2-PROPANDIOL

Synonym Propylenglykol

Definition

Chemische Bezeichnung 1,2-Dihydroxypropan

EINECS 200-338-0

Chemische Formel C tief 3 H tief 8 O tief 2

Molekulargewicht 76,10

Gehalt Mindestens 99,5%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Klare, farblose, hygroskopische, visköse

Flüssigkeit

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser, Ethanol und Aceton löslich

B. Spezifische D tief 20 hoch 20: 1,035-1,040

Gravität

C. Refraktionsindex [n] tief D hoch 20: 1,431-1,433

Reinheit

Destillationsbereich 99% v/v destillieren zwischen 185 und

189 °C

Sulfatasche Höchstens 0,07%

Wasser Höchstens 1,0% (Karl Fischer)

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 170 (i) CALCIUMCARBONAT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die im

Anhang VI der Farbstoffverordnung, BGBl. Nr. 541/1996,

geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 222/2000 für ihn

festgelegt wurden.

E 353 METAWEINSÄURE

Synonyme

Definition

Chemische Bezeichnung Metaweinsäure

Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 6

Gehalt Mindestens 99,5%

Beschreibung kristallin oder Pulver, weiß oder

gelblich. Stark hygroskopisch und

leicht nach Karamel riechend

Merkmale

A. stark löslich in Wasser und

Ethanol

B. 1 bis 10 mg des Stoffs mit 2 ml

konzentrierter Schwefelsäure und

2 Tropfen Sulforesorcin-Reaktant

in ein Reagenzglas geben. Bei

Erhitzung auf 150 °C tritt eine

intensive Violettfärbung auf

Reinheit

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 354 CALCIUMTARTRAT

Synonyme L-Calciumtartrat

Definition

Chemische Bezeichnung Calcium L(+)-2,3-dihydroxy-

butandioat-dihydrat

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 CaO tief 6 .

2H tief 2 O

Molekulargewicht 224,18

Gehalt mindestens 98,0%

Beschreibung fein kristallines Pulver, weiß

oder cremefarben

Merkmale

A. schwach löslich in Wasser.

Löslichkeit etwa

0,01 g/100 ml Wasser

(20 °C). Mäßig löslich in

Ethanol. Schwach löslich in

Diethylether. Löslich in

Säuren

B. Spezifische Drehung + 7,0° bis + 7,4° (0,1% in einer

[Alpha] hoch 20 D: 1 N HCl-Lösung)

C. pH-Wert einer 5%igen zwischen 6,0 und 9,0

Aufschlämmung

Reinheit

Sulfate (als H tief 2 höchstens 1 g/kg

SO tief 4)

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 356 NATRIUMADIPAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumadipat

EINECS 231-293-5

Chemische Formel C tief 6 H tief 8 Na tief 2

O tief 4

Molekulargewicht 190,11

Gehalt enthält mindestens 99,0% (bezogen

auf die Trockenmasse)

Beschreibung Kristalle oder kristallines

Pulver, weiß, geruchlos

Merkmale

A. Schmelzbereich 151 °C-152 °C (für Adipinsäure)

B. Löslichkeit etwa 50 g/100 ml Wasser (20 °C)

C. Positive Prüfung auf

Natrium

Reinheit

Wasser höchstens 3% (Karl Fischer)

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 357 KALIUMADIPAT

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumadipat

EINECS 242-838-1

Chemische Formel C tief 6 H tief 8 K tief 2

O tief 4

Molekulargewicht 222,32

Gehalt Mindestens 99,0% (bezogen auf die

Trockenmasse)

Beschreibung Kristalle oder kristallines

Pulver; weiß, geruchlos

Merkmale

A. Schmelzbereich 151 °C-152 °C (für Adipinsäure)

B. Löslichkeit etwa 60 g/100 ml Wasser (20 °C)

C. Positive Prüfung auf Kalium

Reinheit

Wasser höchstens 3% (Karl Fischer)

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 420 (i) SORBIT *5)

E 420 (ii) SORBITSIRUP *5)

E 421 MANNIT *5)

E 425 (i) KONJAKGUMMI

Definition Konjakgummi ist ein

wasserlösliches Hydrokolloid, das

durch Wasserextraktion aus

Konjakmehl gewonnen wird.

Konjakmehl ist das ungereinigte

Roherzeugnis aus der Wurzel der

ganzjährigen Pflanze

Amorphophallus konjac.

Hauptbestandteil von Konjakgummi

ist das wasserlösliche

Polysaccharid Glukomannan mit

hohem Molekulargewicht, das sich

aus D-Mannose- und

D-Glucose-Einheiten in einem

molaren Verhältnis von 1,6 : 1,0

zusammensetzt, die durch

Beta(1-4)-glycosidische Bindungen

verbunden sind. Kürzere

Seitenketten sind durch

Beta(1-3)-glycosidische Bindungen

angebunden, und Acetylgruppen

kommen mit einer Zufallsverteilung

von etwa 1 Gruppe pro 9 bis

19 Zuckereinheiten vor

Molekulargewicht der Hauptbestandteil Glukomannan

hat ein durchschnittliches

Molekulargewicht von 200 000 bis

2 000 000

Gehalt mindestens 75% Kohlenhydrat

Beschreibung Pulver, weiß bis cremefarben bis

hellbraun

Merkmale

A. Löslichkeit Dispergierbar in heißem oder

kaltem Wasser, wobei eine

hochvisköse Lösung mit einem

pH-Wert zwischen 4,0 und

7,0 entsteht

B. Gelieren 5 ml einer 4%igen

Natriumboratlösung zu einer 1%igen

Lösung der Probe in ein

Reagenzglas geben und kräftig

schütteln. Es bildet sich ein Gel

C. Bildung eines hitze- durch Erhitzen im kochenden

beständigen Gels Wasserbad während 30 Minuten unter

ständigem Rühren eine 2%ige Lösung

der Probe herstellen und diese

anschließend auf Raumtemperatur

abkühlen lassen. Für jedes zur

Herstellung von 30 g der 2%igen

Lösung verwendete Gramm der Probe

fügt man der voll hydrierten Probe

bei Umgebungstemperatur 1 ml einer

10%igen Kaliumcarbonatlösung

hinzu. Das Gemisch im Wasserbad

auf 85 °C erwärmen und 2 Std. ohne

Rühren auf dieser Temperatur

halten. Unter diesen Bedingungen

bildet sich ein hitzebeständiges

Gel

D. Viskosität (1%ige Lösung) mindestens 3 kgm hoch -1 s hoch -1

bei 25 °C

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 12% (105 °C, 5 Std.)

Stärke höchstens 3%

Protein höchstens 3% (N x 5,7)

Der Stickstoff wird nach dem

Kjedahl-Verfahren bestimmt.

Multipliziert man den

Stickstoffanteil der Probe mit

5,7, so erhält man ihren

Proteinanteil

etherlösliche Bestandteile höchstens 0,1%

Asche insgesamt höchstens 5,0% (800 °C, 3-4 Std.)

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 2 mg/kg

Salmonella spp. in 12,5 g nicht nachweisbar

E. Coli in 5 g nicht nachweisbar

E 425 (ii) KONJAK GLUKOMANNAN

Definition Konjak Glukomannan ist ein

wasserlösliches Hydrocolloid, das

aus Konjakmehl durch Waschen mit

wasserhaltigem Ethanol gewonnen

wird. Konjakmehl ist das

ungereinigte Rohprodukt aus der

Knolle der ganzjährigen Pflanze

Amorphophallus konjac.

Hauptbestandteil ist das

wasserlösliche Polysaccharid

Glukomannan mit hohem

Molekulargewicht, das sich aus

D-Mannose- und D-Glucose-Einheiten

in einem molaren Verhältnis von

1,6 : 1,0 zusammensetzt, die durch

Beta(1-4)-glycosidische Bindungen

verbunden sind (etwa alle 50 oder

60 Einheiten eine Abzweigung).

Etwa jeder 19. Zuckerrest ist

acetyliert

Molekulargewicht 500 000 bis 2 000 000

Gehalt Nahrungsmittelfasern insgesamt:

mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße bis leicht bräunliche kleine

Partikel, leichtes und geruchloses

Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit dispergierbar in heißem und kaltem

Wasser, wobei sich eine

hochvisköse Lösung mit einem

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