Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)
pH-Wert zwischen 5,0 und 7,0
bildet. Die Löslichkeit erhöht
sich bei Hitze und Rühren
B. Bildung eines hitze- durch Erhitzen im kochenden
beständigen Gels Wasserbad während 30 Minuten unter
ständigem Rühren eine 2%ige Lösung
der Probe herstellen und diese
anschließend auf Raumtemperatur
abkühlen lassen. Für jedes zur
Herstellung von 30 g der 2%igen
Lösung verwendete Gramm der Probe
fügt man der voll hydrierten Probe
bei Umgebungstemperatur 1 ml einer
10%igen Kaliumcarbonatlösung
hinzu. Das Gemisch im Wasserbad
auf 85 °C erwärmen und 2 Std. ohne
Rühren auf dieser Temperatur
halten. Unter diesen Bedingungen
bildet sich ein hitzebeständiges
Gel
C. Viskosität (1%ige Lösung) mindestens 20 kgm hoch -1
s hoch -1 bei 25 °C
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 8% (105 °C, 3 Std.)
Stärke höchstens 1%
Protein höchstens 1,5% (N x 5,7)
der Stickstoff wird nach dem
Kjeldahl-Verfahren bestimmt.
Multipliziert man den
Stickstoffanteil der Probe mit
5,7, so erhält man ihren
Proteinanteil
etherlösliche Bestandteile höchstens 0,5%
Sulphit (als SO tief 2) höchstens 4 mg/kg
Chlorid höchstens 0,02%
Löslichkeit in 50%igem Alkohol höchstens 2,0%
Asche insgesamt höchstens 2,0% (800 °C, 3-4 Std.)
Blei höchstens 1 mg/kg
Salmonella spp. in 12,5 g nicht nachweisbar
E. coli in 5 g nicht nachweisbar
E 504 (ii) MAGNESIUMHYDROXIDCARBONAT
Synonyme Magnesiumhydrogencarbonat,
Magnesiumsubcarbonat (leicht oder
schwer), hydriertes basisches
Magnesiumcarbonat,
Magnesiumcarbonathydroxid
Definition
Chemische Bezeichnung hydriertes
Magnesiumcarbonathydroxid
EINECS 235-192-7
Chemische Formel 4MgCO tief 3 Mg(OH) tief 2
5H tief 2 O
Molekulargewicht 485
Gehalt Mg-Gehalt mindestens 40,0% und
höchstens 45,0%, berechnet als MgO
Beschreibung leichte, weiße bröcklige Masse
oder weißes Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Magnesium und Carbonat
B. Löslichkeit praktisch unlöslich in Wasser. In
Ethanol unlöslich
Reinheit
säureunlösliche Bestandteile höchstens 0,05%
wasserlösliche Bestandteile höchstens 1,0%
Calcium höchstens 1,0%
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
E 553b TALK
Synonyme Talkum
Definition in der Natur vorkommende Form des
wasserhaltigen Magnesiumsilicats
mit verschiedenen Anteilen
gleichzeitig vorhandener
Mineralien wie Alpha-Quarz,
Calcit, Chlorit, Dolomit, Magnesit
und Phlogopit
Chemische Bezeichnung Magnesiumhydrogenmetasilicat
EINECS 238-877-9
Chemische Formel Mg tief 3 (Si tief 4 O tief 10)
(OH) tief 2
Molekulargewicht 379,22
Beschreibung leichtes, homogenes, weißes oder
fast weißes Pulver, fettig beim
Berühren
Merkmale
A. IR-Absorption charakteristische Peaks bei 3 677,
1 018 und 669 cm hoch -1
.
B. Röntgendiffraktion Peaks bei 9,34/4,66/3,12 A
C. Löslichkeit unlöslich in Wasser und Ethanol
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,5% (105 °C, 1 Std.)
säurelösliche Bestandteile höchstens 6%
wasserlösliche Bestandteile höchstens 0,2%
säurelösliches Eisen nicht nachweisbar
Arsen höchstens 10 mg/kg
Blei höchstens 5 mg/kg
E 554 NATRIUMALUMINIUMSILICAT
Synonyme Natriumsilicoaluminat,
Natriumaluminosilicat,
Aluminiumnatriumsilicat
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumaluminiumsilicat
Gehalt enthält bezogen auf die
Trockenmasse
- als SiO tief 2 mindestens 66,0%
und höchstens 88,0%
- als Al tief 2 O tief 3
mindestens 5,0% und höchstens
15,0%
Beschreibung feines weißes amorphes Pulver oder
Kügelchen
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Natrium, Aluminium und
Silicat
B. pH-Wert einer zwischen 6,5 und 11,5
5%-Aufschlämmung
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 8,0% (105 °C, 2 Std.)
Glühverlust mindestens 5,0% und höchstens
11,0%, bezogen auf die
Trockenmasse (1 000 °C, konstantes
Gewicht)
Natrium mindestens 5% und höchstens 8,5%
(als Na tief 2 O), bezogen auf die
Trockenmasse
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 5 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
E 555 KALIUMALUMINIUMSILICAT
Synonyme Mica
Definition natürliches Mica besteht im
Wesentlichen aus
Kaliumaluminiumsilicat (Muscovit)
EINECS 310-127-6
Chemische Bezeichnung Kaliumaluminiumsilicat
Chemische Formel KAl tief 2 [AlSi tief 3 O tief 10]
(OH) tief 2
Molekulargewicht 398
Gehalt enthält mindestens 98%
Beschreibung hellgrau bis weiß, kristalline
Plättchen oder Pulver
Merkmale
A. Löslichkeit unlöslich in Wasser, verdünnten
Säuren und basischen sowie
organischen Lösungsmitteln
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,5% (105 °C, 2 Std.)
Antimon höchstens 20 mg/kg
Zink höchstens 25 mg/kg
Barium höchstens 25 mg/kg
Chrom höchstens 100 mg/kg
Kupfer höchstens 25 mg/kg
Nickel höchstens 50 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 2 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
E 556 CALCIUMALUMINIUMSILICAT
Synonyme Calciumaluminosilicat,
Calciumsilicoaluminat,
Aluminiumcalciumsilicat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumaluminiumsilicat
Gehalt enthält bezogen auf die
Trockenmasse
- als SiO tief 2 mindestens 44,0%
und höchstens 50,0%
- als Al tief 2 O tief 3
mindestens 3,0% und höchstens
5,0%
- als CaO mindestens 32,0% und
höchstens 38,0%
Beschreibung feines weißes, leichtes Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Calcium, Aluminium und
Silicat
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 10,0% (105 °C, 2 Std.)
Glühverlust mindestens 14,0% und höchstens
18,0, bezogen auf die Trockenmasse
(1 000 °C, konstantes Gewicht)
Fluorid höchstens 50 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
E 558 BENTONIT
Definition Bentonit ist ein natürlicher Lehm
mit einem hohen Anteil an
Montmorillonit, einem nativen
hydrierten Aluminiumsilicat, bei
dem einige Aluminium- und
Siliziumatome auf natürlichem Wege
durch andere Atome, wie Magnesium
und Eisen, ersetzt wurden.
Zwischen den mineralischen
Schichten sind Calcium- und
Natriumionen eingelagert. Es gibt
vier verbreitete Bentonitarten:
natürliches Natriumbentonit,
natürliches Calciumbentonit,
natriumaktiviertes Bentonit und
säureaktiviertes Bentonit
EINECS 215-108-5
Chemische Formel (Al, Mg) tief 8 (Si tief 4
O tief 10) tief 4 (OH) tief 8 .
12H tief 2 O
Molekulargewicht 819
Gehalt Montmorillonitgehalt mindestens
80%
Beschreibung Sehr feines, gelbliches oder
grauweißes Pulver oder Granulat.
Aufgrund seiner Struktur kann
Bentonit Wasser in der Struktur
und auf der Oberfläche resorbieren
(Quellfähigkeit)
Merkmale
A. Methylenblau-Test
B. Röntgendiffraktion charakteristische Peaks bei
.
12,5/15 A
C. IR-Absorption Peaks bei 428/470/530/1 110-
1 020/3 750-3 400 cm hoch -1
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 15,0% (105 °C, 2 Std.)
Arsen höchstens 2 mg/kg
Blei höchstens 20 mg/kg
E 559 ALUMINIUMSILICAT (KAOLIN)
Synonyme Kaolin, leicht oder schwer
Definition wasserhaltiges Aluminiumsilicat
(Kaolin) ist ein gereinigter
weißer, plastischer Ton aus
Kaolinit, Kaliumaluminiumsilicat,
Feldspat und Quarz. Die
Verarbeitung darf keine Veraschung
beinhalten
EINECS 215-286-4 (Kaolinit)
Chemische Formel Al tief 2 Si tief 2 O tief 5(OH)
tief 4 (Kaolinit)
Molekulargewicht 264
Gehalt enthält mindestens 90% (Summe aus
Quarz und Aluminiumoxid nach
Glühen)
Quarz (SiO tief 2) zwischen 45
und 55%
Aluminiumoxid zwischen 30
(Al tief 2 O tief 3) und 39%
Beschreibung feines weißes oder grauweißes,
fettiges Pulver. Kaolin besteht
aus losen Ansammlungen
unregelmäßig angeordneter Haufen
von Kaolinflocken oder einzelner
hexagonaler Flocken
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Aluminiumoxid und Silicat
B. Röntgendiffraktion charakteristische Peaks bei
.
7,18/3,58/2,38/1,78 A
C. IR-Absorption Peaks bei 3 700 und
3 620 cm hoch -1
Reinheit
Glühverlust zwischen 10 und 14% (1 000 °C,
konstantes Gewicht)
wasserlösliche Bestandteile höchstens 0,3%
säurelösliche Bestandteile höchstens 2,0%
Eisen höchstens 5%
Kaliumoxid (K tief 2 O) höchstens 5%
Kohlenstoff höchstens 0,5%
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 5 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
E 620 GLUTAMINSÄURE
Synonyme L-Glutaminsäure,
L-Alpha-aminoglutarsäure
Definition
Chemische Bezeichnung L-Glutaminsäure,
L-2-amino-pentanedioic acid
EINECS 200-293-7
Chemische Formel C tief 5 H tief 9 NO tief 4
Molekulargewicht 147,13
Gehalt enthält mindestens 99,0% und
höchstens 101,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung weiße Kristalle oder kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
B. Spezifische Drehung zwischen + 31,5 und 32,2°
[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
C. pH-Wert einer gesättigten zwischen 3,0 und 3,5
Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,2% (80 °C, 3 Std.)
Sulfatasche höchstens 0,2%
Chlorid höchstens 0,2%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 621 MONONATRIUMGLUTAMAT
Synonyme Natriumglutamat, MSG
Definition
Chemische Bezeichnung Mononatrium-L-glutamatmonohydrat
EINECS 205-538-1
Chemische Formel C tief 5 H tief 8 NaNO tief 4.
H tief 2 O
Molekulargewicht 187,13
Gehalt enthält mindestens 99,0% und
höchstens 101,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung weiße, praktisch geruchlose
Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Natrium
B. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
C. Spezifische Drehung zwischen + 24,8 und + 25,3°
[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
D. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 6,7 und 7,2
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,5% (98 °C, 5 Std.)
Chlorid höchstens 0,2%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 622 MONOKALIUMGLUTAMAT
Synonyme Kaliumglutamat, MPG
Definition
Chemische Bezeichnung Monokalium-L-glutamatmonohydrat
EINECS 243-094-0
Chemische Formel C tief 5 H tief 8 KNO tief 4.
H tief 2 O
Molekulargewicht 203,24
Gehalt enthält mindestens 99,0% und
höchstens 101,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung weiße, praktisch geruchlose
Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung von Kalium
B. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
C. Spezifische Drehung zwischen + 22,5 und + 24,0°
[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
D. pH-Wert einer 2%igen Lösung zwischen 6,7 und 7,3
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,2% (80 °C, 5 Std.)
Chlorid höchstens 0,2%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 623 CALCIUMDIGLUTAMAT
Synonyme Calciumglutamat
Definition
Chemische Bezeichnung Monocalcium-di-L-glutamat
EINECS 242-905-5
Chemische Formel C tief 10 H 16 CaN tief 2
O tief 8 . x H tief 2 O (x = 0, 1,
2 oder 4)
Molekulargewicht 332,32 (Trockenmasse)
Gehalt enthält mindestens 98% und
höchstens 102,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung weiße, praktisch geruchlose
Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Calcium
B. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
C. Spezifische Drehung zwischen + 27,4 und 29,2° (für
[Alpha] D tief 20 Calciumdiglutamat mit x = 4)
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
Reinheit
Wasser höchstens 19,0% (für
Calciumdiglutamat mit x = 4) (Karl
Fischer)
Chlorid höchstens 0,2%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 624 MONOAMMONIUMGLUTAMAT
Synonyme Ammoniumglutamat
Definition
Chemische Bezeichnung Monoammonium-L-glutamatmonohydrat
EINECS 231-447-1
Chemische Formel C tief 5 H tief 12 N tief 2
O tief 4 . H tief 2 O
Molekulargewicht 182,18
Gehalt enthält mindestens 99,0% und
höchstens 101,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung weiße, praktisch geruchlose
Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ammonium
B. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
C. Spezifische Drehung zwischen + 25,4 und 26,4°
[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
D. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 6,0 und 7,0
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 0,5% (50 °C, 4 Std.)
Sulfatasche höchstens 0,1%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 625 MAGNESIUMDIGLUTAMAT
Synonyme Magnesiumglutamat
Definition
Chemische Bezeichnung Monomagnesium-di-L-
glutamattetrahydrat
EINECS 242-413-0
Chemische Formel C tief 10 H tief 16 MgN tief 2
O tief 8 . 4H tief 2 O
Molekulargewicht 388,62
Gehalt enthält mindestens 95,0% und
höchstens 105,0%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, weiße oder
cremefarbene Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Magnesium
B. Positive Prüfung auf
Glutaminsäure durch
Dünnschichtchromatographie
C. Spezifische Drehung zwischen + 23,8 und + 24,4°
[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in
2N HCl, 200 mm Röhrchen)
D. pH-Wert einer 10%igen zwischen 6,4 und 7,5
Lösung
Reinheit
Wasser höchstens 24% (Karl Fischer)
Chlorid höchstens 0,2%
Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%
Blei höchstens 2 mg/kg
E 626 GUANYLSÄURE
Synonyme 5`-Guanylsäure
Definition
Chemische Bezeichnung Guanosin-5`-monophosphorsäure
EINECS 201-598-8
Chemische Formel C tief 10 H tief 14 N tief 5
O tief 8 P
Molekulargewicht 363,22
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder weißes kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf Ribose
und organisches Phosphat
B. pH-Wert einer 0,25%igen zwischen 1,5 und 2,5
Lösung
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
256 nm
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 1,5% (120 °C, 4 Std.)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 627 DINATRIUMGUANYLAT
Synonyme Natriumguanylat,
Natrium-5`-guanylat
Definition
Chemische Bezeichnung DiNatrium-guanosin-5`-monophosphat
EINECS 221-849-5
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 N tief 5
Na tief 2 O tief 8 P . x
H tief 2 O (x = ca. 7)
Molekulargewicht 407,19 (Trockenmasse)
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder weißes kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Natrium
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
256 nm
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 25% (120 °C, 4 Std.)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 628 DIKALIUMGUANYLAT
Synonyme Kaliumguanylat, Kalium-5`-guanylat
Definition
Chemische Bezeichnung Dikaliumguanosin-5`-monophosphat
EINECS 226-914-1
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 K tief 2
N tief 5 O tief 8 P
Molekulargewicht 439,40
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder weißes kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Kalium
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
256 nm
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 5% (120 °C, 4 Std.)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 629 CALCIUMGUANYLAT
Synonyme Calcium-5`-guanylat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumguanosin-5`-monophosphat
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 CaN tief 5
O tief 8 P . nH tief 2 O
Molekulargewicht 401,20 (Trockenmasse)
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, weiße oder
cremefarbene Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Calcium
B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0
Lösung
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
256 nm
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 23,0% (120 °C, 4 Std.)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 630 INOSINSÄURE
Synonyme 5`-Inosinsäure
Definition
Chemische Bezeichnung Inosin-5`-monophosphorsäure
EINECS 205-045-1
Chemische Formel C tief 10 H tief 13 N tief 4
O tief 8 P
Molekulargewicht 348,21
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf Ribose
und organisches Phosphat
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 1,0 und 2,0
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
250 nm
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 3,0% (120 °C, 4 Std.)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 631 DINATRIUMINOSINAT
Synonyme Natriuminosinat,
Natrium-5`-inosinat
Definition
Chemische Bezeichnung Dinatriuminosin-5`-monophosphat
EINECS 225-146-4
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4
Na tief 2 O tief 8 P . H tief 2 O
Molekulargewicht 392,17 (Trockenmasse)
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Natrium
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
250 nm
Reinheit
Wasser höchstens 28,5% (Karl Fischer)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 632 DIKALIUMINOSINAT
Synonyme Kaliuminosinat, Kalium-5`-inosinat
Definition
Chemische Bezeichnung Dikaliuminosin-5`-monophosphat
EINECS 243-652-3
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 K tief 2
N tief 4 O tief 8 P
Molekulargewicht 424,39
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Kalium
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
250 nm
Reinheit
Wasser höchstens 10,0% (Karl Fischer)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 633 CALCIUMINOSINAT
Synonyme Calcium-5`-inosinat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciuminosin-5`-monophosphat
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 CaN tief 4
O tief 8 P . nH tief 2 O
Molekulargewicht 386,19 (Trockenmasse)
Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen
auf die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße
Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Calcium
B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0
Lösung
C. Spektrometrie maximale Absorption einer
20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei
250 nm
Reinheit
Wasser höchstens 23,0% (Karl Fischer)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 634 CALCIUM-5`-RIBONUKLEOTID
Definition
Chemische Bezeichnung Calcium-5`-ribonukleotid ist im
Wesentlichen ein Gemisch aus
Calciuminosin-5`-monophosphat und
Calciumguanosin-5`-monophosphat.
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4
CaO tief 8 P . nH tief 2 O und
C tief 10 H tief 12 N tief 5
CaO tief 8 P . nH tief 2 O
Gehalt Anteil der beiden
Hauptbestandteile mindestens 97,0%
und Anteil jedes der beiden
Bestandteile mindestens 47,0% und
höchstens 53%, jeweils bezogen auf
die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, weiße oder nahezu
weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
Ribose, organisches
Phosphat und Calcium
B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0
Lösung
Reinheit
Wasser höchstens 23,0% (Karl Fischer)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 635 DINATRIUM-5`-RIBONUKLEOTID
Synonyme Natrium-5`-ribonukleotid
Definition
Chemische Bezeichnung Dinatrium-5`-ribonukleotid ist im
Wesentlichen ein Gemisch aus
Dinatriuminosin-5`-monophosphat
und
Dinatriumguanosin-5`-monophosphat
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4
O tief 8 P . nH tief 2 O und
C tief 10 H tief 12 N tief 5
Na tief 2 O tief 8 P . nH tief 2 O
Gehalt Anteil der beiden
Hauptbestandteile mindestens 97,0%
und Anteil jedes der beiden
Bestandteile mindestens 47,0% und
höchstens 53%, jeweils bezogen auf
die Trockenmasse
Beschreibung geruchlose, weiße oder nahezu
weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfung von
Ribose, organisches
Phosphat und Natrium
B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5
Reinheit
Wasser höchstens 26,0% (Karl Fischer)
Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie
nicht nachweisbar
Blei höchstens 2 mg/kg
E 905 MIKROKRISTALLINES WACHS
Synonyme Petroleumwachs
Definition mikrokristallines Wachs ist ein
raffiniertes Gemisch aus festen,
gesättigten Kohlenwasserstoffen,
vor allem verzweigkettigem
Paraffin, die aus Petroleum
gewonnen werden
Beschreibung weißes bis bernsteinfarbenes
geruchloses Wachs
Merkmale
A. Löslichkeit in Wasser unlöslich; sehr schwach
löslich in Ethanol
B. Refraktionsindex nD hoch 100 1,434-1,448
Reinheit
Molekulargewicht im Mittel mindestens 500
Viskosität bei 100° C mindestens 1,1 . 10 hoch -5
m2 s hoch -1
Glührückstand höchstens 0,1%
Kohlenstoffzahl bei höchstens 5% der Moleküle mit
5% Destillationspunkt Kohlenstoffzahl unter 25
Farbe Test wird bestanden
Schwefel höchstens 0,4%
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 3 mg/kg
Polycyclische aromatische Die durch
Verbindungen Dimethylsulfoxidextraktion
gewonnenen polycyclischen
aromatischen Kohlenwasserstoffe
müssen folgenden Höchstwerten der
Ultraviolettabsorption genügen:
nm Maximale Absorption pro
cm Pfadlänge
280-289 0,15
290-299 0,12
300-359 0,08
360-400 0,02
E 912 MONTANSÄUREESTER
Definition Montansäuren und/oder ihre Ester
mit Ethylenglycol und/oder
1,3-butandiol und/oder Glycerin
Chemische Bezeichnung Montansäureester
Beschreibung nahezu weiß bis gelblich; Flocken,
Pulver, Granulat oder Pellets
Merkmale
A. Dichte (20 °C) zwischen 0,98 und 1,05
B. Tropfpunkt über 77 °C
Reinheit
Säurewert höchstens 40
Glycerin höchstens 1% (durch
Gaschromatographie)
Andere Polyole höchstens 1% (durch
Gaschromatographie)
Andere Wachsarten nicht nachweisbar (durch
"Differential Scanning
Calorimetry" und/oder
Infrarotspektroskopie)
Arsen höchstens 2 mg/kg
Chrom höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
E 914 POLYETHYLENWACHS-OXIDATE
Definition polare Reaktionsprodukte der
Polyethylenoxidation
Chemische Bezeichnung Polyethylenoxidat
Beschreibung nahezu weiß; Flocken, Pulver,
Granulat oder Pellets
Merkmale
A. Dichte (20 °C) zwischen 0,92 und 1,05
B. Tropfpunkt über 95 °C
Reinheit
Säurewert höchstens 70
Viskosität bei 120 °C mindestens 8,1 . 10 hoch -5
m2 s hoch -1
Andere Wachsarten nicht nachweisbar (durch
"Differential Scanning
Calorimetry" und/oder
Infrarotspektroskopie)
Sauerstoff höchstens 9,5%
Chrom höchstens 5 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
E 950 ACESULFAM K *5)
E 951 ASPARTAM *5)
E 953 ISOMALT *5)
E 957 THAUMATIN *5)
E 959 NEOHESPERIDIN DC *5)
E 965 (i) MALTIT *5)
E 965 (ii) MALTITSIRUP *5)
E 966 LACTIT *5)
E 967 XYLIT *5)
```
```
*1) Kobaltchlorid TSC: Etwa 65 g Kobaltchlorid CoCl tief 2 .
6H tief 2 O in einer ausreichenden Menge Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2O lösen und zu 1 l auffüllen. Genau 5 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen, nacheinander 5 ml 3prozentiges Wasserstoffperoxyd und 15 ml einer 20prozentigen Natriumhydroxydlösung hinzugeben. 10 Minuten lang sieden, abkühlen lassen. 2 g Kaliumjodid und 20 ml 25prozentige Schwefelsäure hinzugeben. Nach völliger Auflösung der Ausfällung das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST **1) titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 23,80 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 59,5 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O je ml enthält.
2) Eisen(III)chlorid TSC: Etwa 55 g Eisen(III)chlorid in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCL zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 15 ml Wasser und 3 g Kaliumjodid hinzugeben; die Mischung dann 15 Minuten stehen lassen. Mit 100 ml Wasser verdünnen und das freigewordene Jod dann mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST *1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 27,03 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 45,0 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O je ml enthält.
*3) Kupfersulfat TSC: Etwa 65 g Kupfersulfat CuSO tief 4 .
5H tief 2 O in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 40 ml Wasser, 4 ml Essigsäure und 3 g Kaliumjodid hinzugeben. Das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST **1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat entspricht 24,97 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 62,4 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O je ml enthält.
*4) Wenn mit „für Lebensmittel” gekennzeichnet, darf Nitrit nur
als Mischung mit Kochsalz oder -ersatz verkauft werden. *5) Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die
im Anhang II der Süßungsmittelverordnung, BGBl. Nr. 547/1996, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 42/2002, für ihn festgelegt wurden.
**1 Stärke ST: 0,5 g Stärke (Kartoffelstärke, Maisstärke oder lösliche Stärke) mit 5 ml Wasser zerreiben und den erhaltenen Kleister bei fortwährendem Schütteln mit Wasser zu 100 ml Lösung auffüllen. Einige Minuten lang sieden lassen, dann abkühlen lassen und filtrieren. Die Stärke muß frisch sein.
Z 11 bis 13 der Novelle BGBl. II Nr. 265/2004 lauten:
Der Anhang VII wird wie folgt geändert:
"Für E 338 Phosphorsäure, E 339 (i) Mononatriumphosphat, E 339 (ii)
Dinatriumphosphat, E 339 (iii) Trinatriumphosphat, E 340 (i)
Monokaliumphosphat, E 340 (ii) Dikaliumphosphat, E 340 (iii)
Trikaliumphosphat, E 341 (i) Monocalciumphosphat, E 341 (ii)
Dicalciumphosphat, E 341 (iii) Tricalciumphosphat, E 450 (i)
Dinatriumdiphosphat, E 450 (ii) Trinatriumdiphosphat, E 450 (iii)
Tetranatriumdiphosphat, E 450 (v) Tetrakaliumdiphosphat, E 450 (vi)
Dicalciumdiphosphat, E 450 (vii) Calciumdihydrogendiphosphat,
E 451 (i) Pentanatriumtriphosphat, E 451 (ii)
Pentakaliumtriphosphat, E 452 (i) Natriumpolyphosphat, E 452 (ii)
Kaliumpolyphosphat und E 452 (iv) Calciumpolyphosphat gelten die im
Anhang, Seite 3 bis 24, der Richtlinie 2002/82/EG der Kommission vom
Oktober 2002 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung
spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe
als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 292 vom 28. Oktober
2002, angeführten Reinheitskriterien."
In Anhang VII werden betreffend E 650 Zinkacetat, E 943a Butan,
E 943b Isobutan, E 944 Propan, E 949 Wasserstoff, E 1201
Polyvinylpyrrolidon und E 1202 Polyvinylpolypyrrolidon die im
Anhang, Seite 25 bis 28, der Richtlinie 2002/82/EG der Kommission
vom 15. Oktober 2002 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur
Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere
Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl.
Nr. L 292 vom 28. Oktober 2002, angeführten Reinheitskriterien
angefügt.
Der Anhang VII wird wie folgt geändert:
"Für E 251 Natriumnitrat, E 431 Polyoxyethylen-(40)-Stearat, E 432
Polyoxyethylen-Sorbitanmonolaurat (Polysorbat 20), E 433
Polyoxyethylen-Sorbitanmonooleat (Polysorbat 80), E 434
Polyoxyethylen-Sorbitanmonopalmitat (Polysorbat 40), E 435
Polyoxyethylen-Sorbitanmonostearat (Polysorbat 60), E 436
Polyoxyethylen-Sorbitantristearat (Polysorbat 65), E 459
Beta-Cyclodextrin und Polyethylenglykol 6000 gelten die im Anhang,
Seite 72 bis 77, der Richtlinie 2003/95/EG der Kommission vom
Oktober 2003 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung
spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe
als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 283 vom 31. Oktober
2003, angeführten Reinheitskriterien."
Die anweisungen konnten nicht durchgeführt werden.
Anhang VII
E 200 SORBINSÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Sorbinsäure
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 203-768-7
Chemische Formel C tief 6 H tief 8 O tief 2
Molekulargewicht 112,12
Gehalt Nicht weniger als 99% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Farblose Kristallnadeln oder weißes
rieselfähiges Pulver mir leichtem
charakteristischem Geruch; bei
Erhitzen auf 105 Grad C während
90 Minuten keine farbliche
Veränderung
Merkmale
A. Schmelzbereich 133 Grad C bis 135 Grad C nach
vierstündigem Vakuumtrocknen in
einem Schwefelsäureexsikkator
B. Spektrometrie In Isopropanollösung (1 zu 4 000 000
Absorptionsmaximum bei 254 +- 2 nm
C. Positive Prüfung auf
Doppelbindungen
D. Sublimationspunkt 80 Grad C
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,2%
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 202 KALIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumsorbat
Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat
Kalisalz der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 246-376-1
Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2 K
Molekulargewicht 150,22
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver, das
sich beim Erhitzen auf 105 Grad C
während 90 Minuten farblich nicht
verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich von der
durch Ansäuern isolierten
und nicht
umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Kalium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,0% (105 Grad C,
3 Std.)
Acidität oder Alkalinität Nicht mehr als etwa 1,0% (als
Sorbinsäure oder K tief 2 CO tief 3)
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als PB) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 203 CALCIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsorbat
Calciumsalze der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 231-321-6
Chemische Formel C tief 12 H tief 14 O tief 4 Ca
Molekulargewicht 262,32
Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Feines, weißes, kristallines Pulver,
das sich beim Erhitzen auf
105 Grad C während 90 Minuten
farblich nicht verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Calcium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 2,0% (4 Stunden),
bestimmt durch Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 210 BENZOESÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Benzoesäure
Benzolcarbonsäure
Phenylcarbonsäure
EINECS 200-618-2
Chemische Formel C tief 7 H tief 6 O tief 2
Molekulargewicht 122,12
Gehalt Nicht weniger als 99,5% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Sublimation und auf
Benzoat
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
dreistündigem Trocknen über
Schwefelsäure
pH Etwa 4 (Lösung in Wasser)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,07%, ausgedrückt
Verbindungen als Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäure ausgedrückt
0,3% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC *1), 0,3 ml
Eisen(III)chlorid TSC *2), 0,1 ml
Kupfersulfat TSC *3) und 4,4 ml
Wasser enthält
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 211 NATRIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbenzoat
Natriumsalz der Benzolcarbonsäure
Natriumsalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 208-534-8
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 O tief 2 Na
Molekulargewicht 144,11
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 O tief 2 Na nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Beschreibung Weißes, fast geruchloses,
kristallines Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Löslichkeit In Wasser sehr gut löslich, in
Ethanol schwer löslich
B. Schmelzbereich für 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C für
Benzoesäure die durch Säurebehandlung isolierte,
nicht umkristallisierte und im
Exsikkator über Schwefelsäure
getrocknete Benzoesäure
C. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,5% nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Natriumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Natriumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 212 KALIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumbenzoat
Kalisalz der Benzolcarbensäure
Kalisalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 209-481-3
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 KO tief 2 .
3H tief 2 O
Molekulargewicht 214,27
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 KO tief 2 nach Trocknen bei
105 Grad C bis zum konstanten
Gewicht
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Kalium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 26,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser gehen, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5-prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Kaliumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Kaliumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötig werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 213 CALCIUMBENZOAT
Synonyme Monocalciumbenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumbenzoat
Calciumdibenzoat
EINECS 218-235-4
Chemische Formel Anhydrat: C tief 14 H tief 10
O tief 4 Ca
Monohydrat: C tief 14 H tief 10
O tief Ca . H tief 2 O
Trihydrat: C tief 14H tief 10
O tief 4 CA . 3H
tief 2 O
Molekulargewicht Anhydrat: 282,31
Monohydrat: 300,32
Trihydrat: 336,36
Gehalt Nicht weniger als 99% nach Trocknen
bei 105 Grad C
Beschreibung Weiße oder farblose Kristalle bzw.
weißes Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Calcium
Reinheit
Tocknungsverlust Nicht mehr als 17,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C bis zur
Gewichtskonstanz
Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt
0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure
Stoffe in 5 ml 94,5-95,5prozentiger
Schwefelsäure darf keine stärkere
Färbung aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Calciumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Zur Neutralisierung von 1 g
Calciumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 214 ETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Ethylparaben
Ethyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Ethyl-p-hydroxybenzoat
Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 204-399-4
Chemische Formel C tief 9 H tief 10 O tief 3
Molekulargewicht 166,8
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der durch Ansäuern
p-Hydroxybenzoat isolierten, nicht umkristallisierten
p-Hydroxybenzoesäure 213 Grad C bis
217 Grad C nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
C. Positive Prüfung auf
Alkohol
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 215 NATRIUMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumethyl-p-hydroxybenzoesäure
Natriumsalz des Ethylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-487-6
Chemische Formel C tief 9 H tief 9 O tief 3 Na
Molekulargewicht 188,8
Gehalt Nicht weniger als 83% Ethylester der
p-Hydroxybenzoesäure, berechnet auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines,
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
C. Positive Prüfung auf
Natrium
D. pH der 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,9 und 10,3
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 37 bis 39%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 216 PROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Propylparaben
Propyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Propyl-p-hydroxybenzoat
n-Propyl-p-hydroxybenzoesäure
EINECS 202-307-7
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 3
Molekulargewicht 180,21
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 95 Grad C bis 97 Grad C nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 217 NATRIUMPROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natrium-n-propyl-p-hydroxybenzoat
Natriumverbindung des n-Propylesters
der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-488-1
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 O tief 3 Na
Molekulargewicht 202,21
Gehalt Nicht weniger als 85% Propylester
der p-Hydroxybenzoesäure in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bzw. fast weißes,
kristallines, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich des durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Esters 94 bis 97 Grad C
nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,8 und 10,2
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 34 bis 36%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 218 METHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Methylparaben
Methyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Methyl-p-hydroxybenzoat
Methylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 243-171-5
Chemische Formel C tief 8 H tief 8 O tief 3
Molekulargewicht 152,15
Gehalt Nicht weniger als 99% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 125 Grad C bis 128 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 219 NATRIUMMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriummethyl-p-hydroxybenzoat
Natriumsalz des Methylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
Chemische Formel C tief 8 H tief 7 O tief 3 Na
Molekulargewicht 174,15
Gehalt Nicht weniger als 99,5%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Die Ausfällung, die sich
beim Ansäuern einer
10prozentigen (G/V)
wäßrigen Lösung des
Natriumderivats von
Methyl-p-hydroxybenzoats
(Litmuspapier als
Indikator verwenden)
bildet, soll bei Spülen
mit Wasser und nach
zweistündigem Trocknen
bei 80 Grad C einen
Schmelzbereich von
125 Grad C bis 128 Grad C
haben
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
Lösung in
kohlendioxidfreiem Wasser
zwischen 9,7 und 10,3
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche 40% bis 44,5%, bezogen auf die
Trockenmasse
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 220 SCHWEFELDIOXID
Definition
Chemische Bezeichnung Schwefeldioxid
Schwefelsäureanhydrid
EINECS 231-195-2
Chemische Formel SO tief 2
Molekurgewicht 64,07
Gehalt Nicht weniger als 99%
Beschreibung Farbloses, nicht entzündbares Gas
mit stark ätzendem, atemhemmendem
Geruch
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
schweflige Stoffe
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,05%
Nichtflüchtige Rückstande Nicht mehr als 0,01%
Schwefeltrioxid Nicht mehr als 0,1%
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg
Sonstige normalerweise in Frei von Spuren
der Luft nicht vorkommende
Gase
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 221 NATRIUMSULFIT
Synonyme Dinatriumsulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumsulfit (Anhydrat bzw.
Heptahydrat
EINECS 231-821-4
Chemische Formel Anhydrat: Na tief 2 SO tief 3
Heptahydrat: Na tief 2 SO tief 3
7H2 tief O
Molekulargewicht Anhydrat: 126,04
Heptahydrat: 252,16
Gehalt Anhydrat: Nicht weniger als 95%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 48%
SO tief 2
Heptahydrat: Nicht weniger als 48%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 24%
SO tief 2
Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw.
farblose Kristalle
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung (Anhydrat) bzw.
der 20prozentigen Lösung
(Heptahydrat) zwischen
8,5 und 11,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbisulfit
Natriumhydrogensulfit
Mononatriumsulfit
EINECS 231-921-4
Chemische Formel NaHSO tief 3 in wäßriger Lösung
Molekulargewicht 104,06
Gehalt Nicht weniger als 32% NaHSO tief 3
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
2,5 und 5,5
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg NaSO tief 3,
bezogen auf den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 223 NATRIUMMETABISULFIT
Synonyme Pyrosulfit
Natriumpyrosulfit
Dinatriumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumdisulfit
EINECS 231-673-0
Chemische Formel Na tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 190,11
Gehalt Nicht weniger als 95% Na tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 64% SO tief 2
Beschreibung Weiße Kristalle bzw. kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung zwischen 4,0 und
5,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2- Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 224 KALIUMMETABISULFIT
Synonyme Kaliumpyrosulfit
Dikaliumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumdisulfit
EINECS 240-795-3
Chemische Formel K tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 222,33
Gehalt Nicht weniger als 90% K tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 51,8% SO tief 2; der Rest
besteht fast ausschließlich aus
Kaliumsulfat
Beschreibung Farblose Kristalle bzw. weißes
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Kalium
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 226 CALCIUMSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsulfit
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