(Übersetzung)ÜBEREINKOMMEN ZUR GRÜNDUNG EINER EUROPÄISCHEN ORGANISATION FÜR DIE NUTZUNG VON METEOROLOGISCHEN SATELLITEN („EUMETSAT“)
Die Mission zur Luftmassenanalyse dient der Überwachung der thermodynamischen Eigenschaften der Atmosphäre. Die zusätzlichen zur Anwendung gebrachten Spektralkanäle werden auf das Wasserdampf-, Kohlendioxyd- und Ozonabsorptionsband ansprechen. Deren spektrale Eigenschaften wurden auf Grund der aus dem Betrieb von Meteosat und GOES-VAS gewonnenen Erfahrung ausgewählt.
Hochauflösende Bilderzeugung
Die Mission zur Herstellung hochauflösender Bilder im sichtbaren Bereich dient der Überwachung von größenordnungsmäßig kleiner Phänomene, wie zB Wolkenbildung durch Konvektion, mit einer Auflösung von zirka 1 km im Nadir. Dabei kommt ein Kanal im selben sichtbaren Band zur Anwendung wie beim bestehenden Meteosat.
Ableitung von Produkten
Die Mission zur Ableitung von Produkten leitet meteorologische und andere Produkte aus den Rohbilddaten ab.
Als Ergebnis wird Information in bezug auf Produkte wie:
- Winde,
- Meeres- und Landoberflächentemperaturen,
- Labilitätsindices der Luftmassen,
- Wolkenbeschreibung,
- Nebel,
- Albedo,
- Vegetationsindices,
- Niederschlagswasser,
- Höhe und Struktur der Tropopause,
- klimatische Datensätze usw.
Die Mission stützt sich auf bestehende Expertise innerhalb der EUMETSAT Mitgliedstaaten.
Datensammlung
Die Mission zur Datensammlung setzt die Sammlung von Umweltdaten durch Datensammlungsplattformen fort.
Verteilung
Die Mission zur Verteilung versorgt die Anwender mit Bilddaten und meteorologischen Daten. Ein vorrangiges Ziel des Einsatzes ist die Lieferung ausgewählter Bilddaten für das Nowcasting innerhalb weniger Minuten nach dem Ende der Erstellung jedes Bildes, da die Aktualität der Datenlieferung von höchster Bedeutung ist. Zugang zu Verteilungskanälen wird durch den Einsatz von Verschlüsselungsmethoden durch EUMETSAT kontrolliert. Für die Verteilungsmission sind zwei unterschiedliche Betriebsarten vorgesehen:
ein „High Rate Information Transmission“ (HRIT) Modus, der zumindest den vollen Satz von Bilddaten vom europäischen Gebiet und einen reduzierten Satz vom südlichen Teil der Erdkugel gemeinsam mit anderen Daten an größere Anwender und an Produktableitungszentren mit Zugang zu den geeigneten Empfangsstationen verteilt.
ii) ein „Low Rate Information Transmission“ (LRIT) Modus, der einen reduzierten Satz von Bildern und anderen Daten an Anwender mit weniger kostenaufwendigen Empfangsstationen verteilt.
Der Meteorologische Datenverteilungseinsatz (MDD) und der Datensammlungsplattformübertragungsdienst (DCPRS) der ersten Generation von Meteosat-Programmen wird in die MSG-Verteilungsmission integriert.
Das MSG-System kann zusätzliche operationelle oder Forschungsaufgaben unterstützen, welche nicht die Leistung der Hauptaufgaben beeinflussen, sofern sie nicht eine signifikante Auswirkung auf die Komplexität des Gesamtsystems haben und alle Zusatzkosten von Dritten getragen werden. Derartige Aufgaben könnten ein Such- und Rettungshilfssystem und/oder ein Spezialinstrument zur Überwachung von Komponenten des Erdstrahlungshaushalts umfassen.
DAS MSG-SYSTEM
2.1 Weltraumsegment
Das Weltraumsegment des Meteosat-Systems der Zweiten Generation basiert auf einer Serie von drei spin-stabilisierten Satelliten von fortgeschrittener Auslegung mit folgender Nutzlast:
Das „Spinning Enhanced Visible and Infra-Red Imaging“ Radiometer (SEVIRI), welches die Bilderzeugung in mehreren Spektralbereichen, Luftmassenanalyse und hochauflösende Bilderzeugung im sichtbaren Bereich unterstützt. Das SEVIRI verwendet 12 Kanäle, wie folgt:
- sieben Bildkanäle innerhalb des sichtbaren Bandes und der Infrarotfenster,
- vier Kanäle zur Messung der Infrarotemission innerhalb des Wasserdampf-, Kohlendioxyd- und Ozonbands,
- ein Breitbandkanal im sichtbaren Bereich mit höherer räumlicher Auflösung.
Das Auflösungsvermögen des SEVIRI beträgt 3 km am Subsatellitenpunkt, ausgenommen der Breitbandkanal im sichtbaren Bereich, wo es 1 km ist. Volle Erdbilder in all diesen Spektralkanälen werden in 15minütigen Intervallen erzeugt.
die Geostationäre Meteorologische Kommunikationsnutzlast (GMCP), welche die Datenverteilung und Datensammlung unterstützt,
ergänzende Nutzlast (in einem Ausmaß, welches ohne signifikante Auswirkung auf Satellitengröße oder -komplexität bleibt sowie EUMETSAT keine Kosten verursacht), wie ein kleines wissenschaftliches Instrument und/oder ein geostationärer Such- und Rettungsfrequenzumsetzer (GEOSAR).
2.2 Bodensegment
Das MSG-Bodensegment besteht aus einem Netz von bodenbasierten Anlagen, eingerichtet im Hinblick auf die Anforderungen langfristiger Kontinuität, mit einem zentralen Knoten beim EUMETSAT-Hauptquartier.
2.2.1 EUMETSAT-Systembodensegment
Eine Primärbodenstation (PGS) unter der Kontrolle des Satellitenbetreibers (EUMETSAT) für den Empfang von telemetrischen Daten und Rohdaten aus Instrumenten sowie für die Unterstützung des allgemeinen Systembetriebs.
Eine Reservebodenstation (BGS) für Notoperationen, die am selben Ort bei einer Hilfsbodenstation oder bei einer Station mit bestehenden Satellitenkontrollfunktionen untergebracht werden könnte.
Eine oder mehrere Hilfsbodenstationen (SGS) für den Empfang oder die Vorverarbeitung von Daten von anderen meteorologischen Satelliten und deren Übertragung zur zentralen Anlage.
Eine zentrale Anlage beim EUMETSAT-Hauptquartier für Satelliten- und Einsatzkontrolle sowie für die Verarbeitung von Rohbilddaten von den Satelliten zu Daten der Stufe 1.5 zur Weitergabe an Anwender, einschließlich dreier Hauptfunktionselemente:
Satellitenkontrollzentrum (SCC)
ii) Einsatzkontrollzentrum (MCC)
iii) Datenverarbeitungszentrum (DPC) zur Unterstützung der Bilderzeugung und Datenweitergabe.
Eine „MSG Archive und Retrieval Facility“ (MARF) für die langfristige Archivierung und Wiederverwendung von Bilddaten und einiger meteorologischer Produkte. Die Konfiguration und Unterbringung (die verteilt sein kann) sind zu bestimmen.
2.2.2 EUMETSAT-Anwendungsbodensegment
Das Anwendungsbodensegment umfaßt die gesamte Bodeninfrastruktur, welche bei der Produktableitung aus Bilddaten inbegriffen ist:
Eine „Meteorological Product Extraction Facility“ (MPEF) wird beim EUMETSAT-Hauptquartier zur Durchführung zentraler Kontroll- und Managementaufgaben eingerichtet, um die Verfügbarkeit von vereinbarten Schlüsselprodukten sowie jene voll entwickelten Verarbeitungsaufgaben zu kontrollieren, die nicht zwingend von der Interaktion mit Anwendern abhängen. Typischerweise werden die Aufgaben der MPEF aus der operationellen Herstellung von Produkten wie Windvektoren und (Mehrzweck)-Clusteranalysen im synoptischen Maßstab (Gittergröße zirka 100 km) auf der Basis von multispektraler Verarbeitung der vollständigen Bilddaten bestehen und als Grundlage für die unter Paragraph 1 d) genannten Produkte dienen.
Ein Netz von „Satellite Application Facilities“ (SAF) bei nationalen Wetterdiensten von EUMETSAT-Mitgliedstaaten oder bei anderen anerkannten Einheiten, die mit einem Anwenderkreis verbunden sind, wie das ECMWF, für die Ableitung von Produkten außerhalb des Bereiches der MPEF. Über die Natur dieser Produkte wird vom Rat nach Analyse von Anwenderanforderungen entschieden. Die Einrichtung jeder SAF ist Gegenstand einer offenen Ausschreibung und eines in der Folge abgeschlossenen Vertrags, welcher die relevante Forschung und Entwicklung sowie die operationelle Generierung von Produkten entsprechend vereinbarter Spezifikationen abdeckt. Nichtsdestoweniger kann der Rat aus Gründen der Nützlichkeit oder Notwendigkeit die Verarbeitung einiger dieser Produkte der MPEF übertragen. Die weitere Verfeinerung der Liste der aus den MSG-Bildern abzuleitenden Produkte ist eine vordringliche Tätigkeit während der detaillierten Systemdefinitionsphase (Phase B), wie die Ausarbeitung der Zuordnungskriterien und -verfahren zur MPEF und den SAFs.
2.2.3 Anwenderbodensegment
Von den Anwendern werden Bodenstationen für den Empfang der durch das MSG-System verbreiteten Daten betrieben:
„High Rate User Stations“ (HRUS) für den Empfang von Daten unter dem „High Rate Information Transmission“ (HRIT) Schema,
„Low Rate User Stations“ (LRUS) für den Empfang von Daten unter dem „Low Rate Information Transmission“ (LRIT) Schema.
Die Übertragung von Rohinstrumentendaten vom Satelliten zur Erde ist nicht Teil der MSG-Verteilungsmission. Falls jedoch ein Mitgliedstaat beschließt, eine Station bereitzustellen, welche für den Empfang von Rohbilddaten geeignet ist, dann ist dem Mitgliedstaat rechtzeitiger Zugriff auf die relevanten Bildverarbeitungsparameter, welche in der zentralen Anlage abgeleitet werden, in Übereinstimmung mit der EUMETSAT-Datenpolitik zu gewähren.
PROGRAMMINHALT
Das MSG-System wird in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumagentur verwirklicht. Das EUMETSAT-MSG-Programm umfaßt folgende Aufgaben:
Ein fixer finanzieller Beitrag zum ESA-MSG-Programm (unter Mitwirkung an der detaillierten Definition, Auslegung, Entwicklung und Demonstration des MSG-Satellitenprototyps MSG-1).
Beschaffung der Trägerrakete für den MSG-Satellitenprototyp MSG-1, für einen vorgesehenen Starttermin zur Jahresmitte 2000.
Detaillierte Definition des Bodensegments zur endgültigen Entscheidung durch den Rat über die Konfiguration des Netzes der Bodenanlage.
Entwicklung, Beschaffung und Test des Bodensegments für den Betrieb des MSG-Systems.
Kommissionierung des Systems im Anschluß an den Start von MSG-1.
Bereitstellung und Start zweier weiterer Flugmodelle:
MSG-2, startbereit innerhalb 18 Monate nach dem Start von MSG-1,
ii) MSG-3, startbereit am Ende der nominellen Lebensdauer von MSG-1,
Systembetrieb für einen Zeitraum von 12 Jahren nach der Kommissionierung von MSG-1.
DURCHFÜHRUNGSPLAN
Das Programm wird in zwei Abschnitten durchgeführt:
Der erste Abschnitt, oder MSG-Demonstrationsabschnitt, beinhaltet den fixen finanziellen Beitrag zum ESA-Prototypentwicklungsprogramm, die Beschaffung einer Trägerrakete für den Prototyp, die Entwicklung und Beschaffung des Bodensegments sowie die Kommissionierung des Systems (Posten a) bis e) unter 3). Dieser Abschnitt beginnt 1993 und endet im Jahr 2000.
Der zweite Abschnitt, oder MSG operationeller Abschnitt, beinhaltet die Beschaffung und den Start zweier weiterer Satelliten und Systembetrieb für die Dauer von 12 Jahren, von 2001 bis 2012 (Posten f) und g) unter 3).
KAPITEL F
VORBEREITUNGSPROGRAMM FÜR EIN EUMETSAT POLARSYSTEM
Das EPS-Vorbereitungsprogramm umfaßt einleitende Aktivitäten betreffend Weltraumsegmentnutzlast und Bodensegment bezogen auf die Entwicklung einer Serie von Satelliten zur kontinuierlichen Versorgung mit meteorologischen Beobachtungen aus einer östlichen Polarumlaufbahn.
Die Aktivitäten verteilen sich auf drei getrennte Bereiche:
Aufgabenstellung
Detaillierte Definition der Mission und Nutzlast, einschließlich Klimaüberwachungsaufgaben in Zusammenarbeit mit NASA und NOAA, die zum Abschluß von Kooperationsabkommen mit beiden Organisationen führt.
ii) Weltraumsegmentnutzlast
Umfaßt die Entwicklung und Verfeinerung der Spezifikationen des meteorologischen Kommunikationspakets und den Beginn kritischer Entwicklungsarbeiten für das Gerät zur Messung der Feuchtigkeit im Mikrowellenbereich.
iii) Bodensegment
Deckt die Erstellung von Machbarkeitsstudien und in der Folge die Festlegung detaillierter Spezifikationen für das Bodensegment.
Zum Außerkrafttreten vgl. Art. 23 des Änderungsprotokolls.
ANLAGE II
FINANZIERUNG DER PROGRAMME
KAPITEL A
METEOSAT OPERATIONAL PROGRAMME
Gesamtfinanzrahmen
Der Gesamtfinanzrahmen für die Verwirklichung des in Anlage I beschriebenen Ausgangssystems wird auf 400 Millionen Rechnungseinheiten (MRE) für den Zeitraum von 1983 bis 1995 veranschlagt (zum Preisstand von Mitte 1982 und zu den Umrechnungskursen von 1983); er gliedert sich wie folgt auf:
- Höchstbetrag der Ausgaben der Europäischen Weltraumorganisation: 378 MRE
- EUMETSAT-Sekretariat (10,5 Jahre): 10 MRE
- Risikorücklage der EUMETSAT: 12 MRE
BEITRAGSSCHLÜSSEL
Die Mitgliedstaaten tragen zu den verbleibenden Ausgaben des Meteosat Operational Programme einschließlich der Kosten des zu diesem Programm gehörigen Sekretariats und der zu diesem Programm gehörigen Rücklage mit Wirkung vom 1. Jänner 1987 nach folgendem Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 0,60
Belgien 4,37
Dänemark 0,58
Finnland 0,35
Frankreich 25,45
Deutschland 26,23
Griechenland 0,30
Irland 0,11
Italien 11,93
Niederlande 2,98
Norwegen 0,50
Portugal 0,30
Spanien 5,21
Schweden 0,92
Schweiz 3,01
Türkei 0,50
Vereinigtes Königreich 16,66
```
```
SUMME 100,00
```
KAPITEL B
```
ALLGEMEINER HAUSHALT
```
Finanzierung
```
Der Allgemeine Haushalt wird bis 1995 teilweise durch regulären Transfer vom MOP-Haushalt finanziert, um einen Teil der Kosten des Sekretariats abzudecken. Der verbleibende Finanzrahmen des Allgemeinen Haushalts hängt von einem mehrjährigen Ausgabenplafond ab, der vom Rat beschlossen wird. Dieser Teil des Allgemeinen Haushalts wird von den Mitgliedstaaten gemäß dem folgenden Beitragsschlüssel finanziert.
```
BEITRAGSSCHLÜSSEL
```
Die Mitgliedstaaten tragen zum Allgemeinen Haushalt nach
folgendem Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 2,23
Belgien 2,70
Dänemark 1,76
Finnland 1,84
Frankreich 16,79
Deutschland 22,29
Griechenland 0,95
Irland 0,54
Italien 15,46
Niederlande 4,03
Norwegen 1,47
Portugal 0,86
Spanien 6,96
Schweden 3,20
Schweiz 3,33
Türkei 1,50
Vereinigtes Königreich 14,09
```
```
SUMME 100,00
Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist die Bruttonationalprodukt-Statistik der OECD. Der laufende Beitragsschlüssel basiert auf dem Bezugszeitraum 1989 - 1991 und ist auf die Periode 1994 - 1996 anwendbar. Der Schlüssel wird, beginnend mit 1. Jänner 1997, in dreijährigen Abständen neu errechnet.
KAPITEL C
METEOSAT-ÜBERGANGSPROGRAMM
FINANZRAHMEN
Der erste Abschnitt von Aktivitäten gemäß der in Anlage I, Kapitel C („Meteosat-Übergangsprogramm“), enthaltenen Definition hat einen Finanzrahmen von 110 MECU, bezogen auf das Basisjahr 1989. Der Gesamtfinanzrahmen (erster und zweiter Abschnitt) darf 280 MECU, bezogen auf das Basisjahr 1989, nicht überschreiten.
```
BEITRAGSSCHLÜSSEL
```
Die Mitgliedstaaten tragen zum Haushalt des
Meteosat-Übergangsprogramms gemäß folgendem Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 2,23
Belgien 2,70
Dänemark 1,76
Finnland 1,84
Frankreich 16,79
Deutschland 22,29
Griechenland 0,95
Irland 0,54
Italien 15,46
Niederlande 4,03
Norwegen 1,47
Portugal 0,86
Spanien 6,96
Schweden 3,20
Schweiz 3,33
Türkei 1,50
Vereinigtes Königreich 14,09
```
```
SUMME 100,00
Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist die Bruttonationalprodukt-Statistik der OECD. Der laufende Beitragsschlüssel basiert auf dem Bezugszeitraum 1989-1991 und ist auf die Periode 1994 - 1996 anwendbar. Der Schlüssel wird, beginnend mit 1. Jänner 1997, in dreijährigen Abständen neu errechnet.
KAPITEL D
MSG-VORBEREITUNGSPROGRAMM
FINANZRAHMEN
Der Budgetrahmen für das MSG-Vorbereitungsprogramm wird mit 4,2 MECU, bezogen auf das Basisjahr 1991, für die Finanzjahre 1991, 1992, 1993 und 1994 festgelegt.
```
BEITRAGSSCHLÜSSEL
```
Die Mitgliedstaaten tragen zum MSG-Vorbereitungsprogramm gemäß
folgendem Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 2,23
Belgien 2,70
Dänemark 1,76
Finnland 1,84
Frankreich 16,79
Deutschland 22,29
Griechenland 0,95
Irland 0,54
Italien 15,46
Niederlande 4,03
Norwegen 1,47
Portugal 0,86
Spanien 6,96
Schweden 3,20
Schweiz 3,33
Türkei 1,50
Vereinigtes Königreich 14,09
```
```
SUMME 100,00
Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist die Bruttonationalprodukt-Statistik der OECD. Der laufende Beitragsschlüssel beruht auf dem Bezugszeitraum 1989 - 1991 und ist auf die Periode 1994 - 1996 anwendbar. Der Schlüssel wird, beginnend mit 1. Jänner 1997, in dreijährigen Abständen neu errechnet.
KAPITEL E
METEOSAT-PROGRAMM DER ZWEITEN GENERATION
FINANZRAHMEN
Der erste Abschnitt von Aktivitäten gemäß der in Anlage I, Kapitel E („Meteosat Zweite Generation“), enthaltenen Definition hat einen Finanzrahmen von 352 MECU, bezogen auf das Basisjahr 1992. Der Gesamtausgabenplafond (erster und zweiter Abschnitt) darf 1035 MECU, bezogen auf das Basisjahr 1992, nicht überschreiten.
```
BEITRAGSSCHLÜSSEL
```
Die Mitgliedstaaten tragen zum Haushalt des Meteosat-Programms
der Zweiten Generation gemäß dem folgenden Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 2,23
Belgien 2,70
Dänemark 1,76
Finnland 1,84
Frankreich 16,79
Deutschland 22,29
Griechenland 0,95
Irland 0,54
Italien 15,46
Niederlande 4,03
Norwegen 1,47
Portugal 0,86
Spanien 6,96
Schweden 3,20
Schweiz 3,33
Türkei 1,50
Vereinigtes Königreich 14,09
```
```
SUMME 100,00
Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist die Bruttonationalprodukt-Statistik der OECD. Der laufende Beitragsschlüssel beruht auf dem Bezugszeitraum 1989 - 1991 und ist auf die Periode 1994 - 1996 anwendbar. Der Schlüssel wird, beginnend mit 1. Jänner 1997, in dreijährigen Abständen neu errechnet.
Mögliche Kostenüberschreitungen bis 10% des Finanzrahmens des ersten Abschnitts und der Gesamtausgabenplafond können vom Rat mit mindestens 2/3-Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitgliedstaaten, die gleichzeitig mindestens 2/3 der Gesamtbeitragszahlungen repräsentieren, beschlossen werden.
KAPITEL F
EUMETSAT-POLARSYSTEM
VORBEREITUNGSPROGRAMM (EPS/PP)
```
FINANZRAHMEN
```
Der Budgetrahmen für das EPS/PP wird auf 30 ME-CU, bezogen auf das Basisjahr 1993, geschätzt.
```
BEITRAGSSCHLÜSSEL
```
Die Mitgliedstaaten tragen zum EPS/PP gemäß dem folgenden
Schlüssel bei:
MITGLIEDSTAATEN BEITRÄGE IN PROZENTEN
Österreich 2,23
Belgien 2,70
Dänemark 1,76
Finnland 1,84
Frankreich 16,79
Deutschland 22,29
Griechenland 0,95
Irland 0,54
Italien 15,46
Niederlande 4,03
Norwegen 1,47
Portugal 0,86
Spanien 6,96
Schweden 3,20
Schweiz 3,33
Türkei 1,50
Vereinigtes Königreich 14,09
```
```
SUMME 100,00
Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist die Bruttonationalprodukt-Statistik der OECD. Der laufende Beitragsschlüssel beruht auf dem Bezugszeitraum 1989 bis 1991 und ist auf die Periode 1994 bis 1996 anwendbar. Der Schlüssel wird, beginnend mit 1. Jänner 1997, in dreijährigen Abständen neu errechnet.
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