Verordnung des Bundeskanzlers über Standard- und Musteranwendungen nach dem Datenschutzgesetz 2000 (Standard- und Muster-Verordnung 2000 - StMV)
50 Daten der
Eheschließung 1-10, 15, 16
51 Daten über die
Auflösung/Nichtig-
erklärung der Ehe 1-8
52 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 8-13, 15, 16
53 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 8-13, 15, 16
Wahleltern: 54 Daten zur eintragenden
Behörde 1-6, 8, 9, 15, 16
55 Laufende Nummer der
Eintragung 1-6, 8, 9, 15, 16
56 Tag der Eintragung 1-6, 8, 9, 15, 16
57 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-6, 8, 9, 15, 16
58 Geschlechtsname gemäß
§ 29 PStV 1-6, 8, 9, 15, 16
59 Datum und Ort der
Geburt 1-6, 8, 9, 15, 16
60 Daten über die
Eintragung der Geburt 1-6, 8, 9, 15, 16
61 Wohnanschrift 1-6, 8, 9, 15, 16
62 Religionszugehörigkeit 1-6, 8, 9, 15, 16
63 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-6, 8, 9, 15, 16
64 Daten der
Eheschließung der
Wahleltern 1-6, 8, 9, 15, 16
65 Daten über die
Auflösung/Nichtig-
erklärung der Ehe der
Wahleltern 1-6, 8, 9, 15, 16
66 Daten zur Annahme an
Kindes statt 1-6, 8, 9, 15, 16
67 Daten über die
Aufhebung bzw. den
Widerruf oder das
sonstige Erlöschen der
Annahme an Kindes
statt 1-6, 8, 9, 15, 16
68 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 8, 9, 15, 16
69 Zustimmungserklärung
gemäß § 181 ABGB 1-6, 8, 9, 15, 16
Anzeigender: 70 Daten zur eintragenden
Behörde 1-4, 7
71 laufende Nummer der
Eintragung 1-4, 7
72 Tag der Eintragung 1-4, 7
73 Name/Bezeichnung 1-4, 7
74 Anschrift 1-4, 7
75 Identitätsnachweis 1-4, 7
76 Datum der Anzeige der
Geburt 1-4, 7
77 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-4, 7
Gesetzlicher 78 Daten zur eintragenden
Vertreter/andere Behörde 1-6, 8-10, 15, 16
Zustimmungs- 79 laufende Nummer der
berechtigte Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
(sofern sie nicht 80 Tag der Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
Vater und Mutter 81 Vor- und
des Kindes sind): Familiennamen, akad.
Grad/ Bezeichnung der
Behörde 1-6, 8-10, 15, 16
82 Wohnanschrift/
Anschrift der Behörde 1-6, 8-10, 15, 16
83 Daten für die
Festlegung des
Vornamens des Kindes 1-6, 8-10, 15, 16
84 Zustimmung zur
Eintragung des Kindes
in das wöchentliche
Verzeichnis 1-4, 14
85 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 8-10, 15, 16
Ehegatte des 86 Daten zur eintragenden
eingetragenen Behörde 1-6, 8-10, 15, 16
Kindes gemäß § 17 87 laufende Nummer der
Abs. 2 Z 2 PStV: Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
88 Tag der Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
89 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-6, 8-10, 15, 16
90 Wohnanschrift 1-6, 8-10, 15, 16
91 Daten der
Eheschließung 1-6, 8-10, 15, 16
92 Zustimmung nach §§ 181
und 183 ABGB 1-6, 8-10, 15, 16
93 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 8-10, 15, 16
94 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 8-10, 15, 16
Kinder und 95 Daten zur eintragenden
Kindeskinder des Behörde 1-6, 8-10, 15, 16
eingetragenen 96 laufende Nummer der
Kindes gemäß § 17 Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
Abs. 2 Z 2 PStV: 97 Tag der Eintragung 1-6, 8-10, 15, 16
98 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-6, 8-10, 15, 16
99 Datum und Ort der
Geburt 1-6, 8-10, 15, 16
100 Daten über die
Eintragung der Geburt 1-6, 8-10, 15, 16
101 Wohnanschrift 1-6, 8-10, 15, 16
102 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 8-10, 15, 16
103 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 8-10, 15, 16
A.2 Empfängerkreise
1* Personen, die ein rechtliches Interesse an der Einsicht
glaubhaft machen, gemäß § 37 Abs. 1 Z 2 PStG;
2* Personen, auf die sich die Eintragung bezieht oder deren
Personenstand durch die Eintragung berührt wird, bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 1 PStG;
3 Verwaltungsbehörden: Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG;
Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 PStG; darüber hinaus Bezirksverwaltungsbehörden zur Einleitung von Strafverfahren gemäß § 57 PStG;
4 Körperschaften des öffentlichen Rechts bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 3 PStG;
5 Gerichte (Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG, Mitteilungen an
das Sachwalterschaftsgericht bei Eheschließung der Eltern eines nicht voll geschäftsfähigen unehelichen Kindes gemäß § 18 Abs. 1 Z 2 PStV);
6* Österreichische Vertretungsbehörden;
7 Bundesanstalt "Statistik Österreich" gemäß § 17 Abs. 1 Z 3
PStV;
8* Ausländische Personenstandsbehörden, einschließlich
ausländischer Vertretungsbehörden in Österreich, gemäß internationaler Abkommen;
9 Staatsbürgerschaftsevidenzstellen gemäß §§ 17, 18 PStV;
10 Jugendwohlfahrtsträger gemäß §§ 17, 18 PStV;
11 Wählerevidenz bei Änderung des Familiennamens des
eingetragenen Kindes gemäß § 18 Abs. 1 Z 8 lit. b PStV;
12 Bundespolizeidirektion Wien bei Änderung des Familiennamens
eines eingetragenen Kindes, welches das 14. Lebensjahr vollendet hat, gemäß § 18 Abs. 1 Z 8 lit. a PStV;
13 Militärkommanden bei Änderung des Familiennamens eines Mannes
gemäß § 18 Abs. 1 Z 7 lit. d PStV;
14 Wöchentliches Verzeichnis gemäß § 37 Abs. 4 PStG in Verbindung
mit § 16 Abs. 4 PStV;
15 Personenstandsbehörde, die das Geburtenbuch eines Kindes des Eingetragenen führt, gemäß § 18 Abs. 1 Z 3, 4, 6 und 7, jeweils lit. b PStV;
16 Personenstandsbehörde, die das Ehebuch des Eingetragenen
führt, gemäß § 18 Abs. 1 Z 3, 4, 6 und 7, jeweils lit. a, sowie Z 9 PStV.
B. Ehebuch
B.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise:
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe B.2):
```
```
Verlobte: 01 Daten zur eintragenden
Behörde 1-6, 18
02 laufende Nummer der
Eintragung im
Verzeichnis für
Eheermittlungen 1-6, 18
03 Tag der Eintragung 1-6, 18
04 laufende Nummer der
Eintragung der
späteren Eheschließung
im Ehebuch 1-6, 18
05 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-6, 18
06 geänderte Vor- und
Familiennamen/
Geschlechtsnamen 1-6, 18
07 Wohnanschrift 1-6, 18
08 Datum und Ort der
Geburt 1-6, 18
09 Daten über die
Eintragung der Geburt 1-6, 18
10 Geschlecht 1-6, 18
11 Religionszugehörigkeit 1-6, 18
12 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-6, 18
13 Familienstand 1-7, 18
14 Daten der letzten
früheren Ehen 1-7, 18
15 Zeit und Ort der
beabsichtigten
Eheschließung 1-4, 18
16 Angaben über
beschränkte
Geschäftsfähigkeit 1-6, 18
17 Daten zur
Ehemündigkeit und
Ehefähigkeit 1-6, 18
18 Erklärung über den
Familiennamen nach der
Eheschließung 1-6, 18
19 Zustimmungserklärung,
dass die Eheschließung
in das wöchentliche
Verzeichnis
aufgenommen wird 1-4, 17, 18
20 Anzahl gemeinsamer
Kinder 1-7, 18
21 Angaben über
vorgelegte Urkunden
und Nachweise 1-5, 18
22 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-5, 18
23 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-5, 18
24 Vor- und
Familiennamen/
Bezeichnung sowie
Geburtsdaten der
Eltern/Wahleltern bzw.
des gesetzlichen
Vertreters 1-5, 18
Eheschließende: 25 Daten zur eintragenden
Behörde 1-17
26 laufende Nummer der
Eintragung 1-17
27 Tag der Eintragung 1-16
28 Vornamen und
Familienname vor der
Eheschließung, akad.
Grad 1-17
29 Vornamen und
Familienname nach der
Eheschließung, akad.
Grad 1-17
30 Angaben über die
Bestimmung des
Familiennamens 1-6
31 Wohnanschrift 1-16
32 Wohngemeinde 7, 17
33 Datum und Ort der
Geburt 1-16
34 Daten über die
Eintragung der Geburt 1-16
35 Religionszugehörigkeit 1-11, 15, 16
36 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-11, 15, 16
37 Daten zu Zeit und Ort
der Eheschließung 1-17
38 Daten zur Auflösung
der eingetragenen Ehe 1-4
39 Daten der letzten
früheren und ersten
späteren Eheschließung 1-6, 8-11
40 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-11, 15, 16
41 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 8-16
Zeugen bzw. 42 Daten zur eintragenden
Dolmetscher: Behörde 1-4
43 Tag und Nummer der
Eintragung 1-4
44 Vor- und Familienname,
akad. Grad 1-4
45 Wohnanschrift 1-4
46 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-4
47 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-4
Gemeinsame 48 Daten zur eintragenden
uneheliche Kinder Behörde 1-6, 9, 15, 16, 18
gemäß § 17 Abs. 2 49 Tag und Nummer der
Z 2 PStV: Eintragung 1-6, 9, 15, 16, 18
50 Vor- und Familienname,
akad. Grad 1-6, 9, 15, 16, 18
51 Geschlecht 1-6, 9, 15, 16, 18
52 Datum und Ort der
Geburt 1-6, 9, 15, 16, 18
53 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-6, 9, 15, 16, 18
54 Daten der
Eheschließung 1-6, 9, 15, 16, 18
55 Wohnanschrift 1-6, 9, 15, 16, 18
56 Vor- und Familienname/
Bezeichnung sowie
Anschrift des
gesetzlichen
Vertreters 1-6, 9, 15, 16, 18
57 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 9, 15, 16, 18
58 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 9, 15, 16, 18
Ehegatten 59 Daten zur eintragenden
gemeinsamer Behörde 1-6, 9, 15, 16, 18
unehelicher Kinder 60 Tag und Nummer der
gemäß § 17 Abs. 2 Eintragung 1-6, 9, 15, 16, 18
Z 2 PStV: 61 Vor- und Familienname,
akad. Grad 1-6, 9, 15, 16, 18
62 Wohnanschrift 1-6, 9, 15, 16, 18
63 Daten der
Eheschließung 1-6, 9, 15, 16, 18
64 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 9, 15, 16, 18
65 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 9, 15, 16, 18
Kinder von 66 Daten zur eintragenden
gemeinsamen Behörde 1-6, 9, 15, 16, 18
unehelichen 67 Tag und Nummer der
Kindern gemäß § 17 Eintragung 1-6, 9, 15, 16, 18
Abs. 2 Z 2 PStV: 68 Vor- und Familienname,
akad. Grad 1-6, 9, 15, 16, 18
69 Daten der Geburt 1-6, 9, 15, 16, 18
70 Wohnanschrift 1-6, 9, 15, 16, 18
71 Einsichtsbeschrän-
kungen gemäß § 37
Abs. 2 PStG 1-6, 9, 15, 16, 18
72 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 9, 15, 16, 18
B.2 Empfängerkreise
1* Personen, die an der Einsicht ein rechtliches Interesse
glaubhaft machen, gemäß § 37 Abs. 1 Z 2 PStG;
2* Personen, auf die sich die Eintragung bezieht oder deren
Personenstand durch die Eintragung berührt wird, bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 1 PStG;
3 Verwaltungsbehörden (Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG;
Einsichtsrecht gemäß § 37 Abs. 1 Z 3 PStG; darüber hinaus Bezirksverwaltungsbehörden zur Einleitung von Strafverfahren gemäß § 57 PStG);
4 Körperschaften des öffentlichen Rechts bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 3 PStG;
5* Ausländische Personenstandsbehörden, einschließlich
ausländischer Vertretungsbehörden in Österreich, gemäß internationaler Abkommen;
6* Österreichische Vertretungsbehörden;
7 Bundesanstalt "Statistik Österreich" (nur bei Verehelichung)
gemäß § 17 Abs. 2 Z 7 PStV;
8 Personenstandsbehörde, die das Geburtenbuch der Ehegatten
führt, gemäß § 17 Abs. 2 Z 1 PStV;
9 Personenstandsbehörde, die das Geburtenbuch eines gemeinsamen,
unehelichen Kindes führt, gemäß § 17 Abs. 2 Z 2 PStV;
10 Personenstandsbehörde, die das Ehebuch der letzten Vorehe
führt, gemäß § 17 Abs. 2 Z 3 PStV;
11 Staatsbürgerschaftsevidenzstellen gemäß § 17 Abs. 2 Z 4 PStV;
12 Bundespolizeidirektion Wien bei Namensänderung des Mannes
gemäß § 17 Abs. 2 Z 5 PStV;
13 Militärkommanden bei Änderung des Familiennamens des Ehemannes
gemäß § 17 Abs. 2 Z 6 PStV sowie bei Wiederannahme eines früheren Familiennamens und der Voran- oder Nachstellung des früheren Familiennamens gemäß § 18 Abs. 2 Z 2 lit. d PStV;
14 Wählerevidenz wegen Namensänderung gemäß § 17 Abs. 2 Z 8 PStV;
15 Gerichte (Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG insbesondere Sachwalterschaftsgerichte gemäß § 18 Abs. 1 Z 2 PStV);
16 Jugendwohlfahrtsträger gemäß § 18 Abs. 1 Z 2 und Z 3 lit. d
PStV;
17 Wöchentliches Verzeichnis gemäß § 37 Abs. 4 PStG in Verbindung
mit § 16 Abs. 4 PStV;
18 Personenstandsbehörde, vor der die Eheschließung erfolgt,
gemäß § 46 Abs. 3 PStG.
C. Sterbebuch
C.1 Daten der Anwendung:1)
```
```
Betroffene Empfängerkreise:
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe C.2):
```
```
Witwe/Witwer: 01 Daten zur eintragenden
Behörde 1-14
02 laufende Nummer der
Eintragung 1-14
03 Tag der Eintragung 1-14
04 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-14
05 Datum der Geburt 1-7, 9-14
06 Daten der
Eheschließung 1-7, 9-14
07 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-7, 9-14
Eltern tot 08 Daten zur eintragenden
geborener Kinder: Behörde 1-7
09 Nummer der Eintragung
der Totgeburt 1-7
10 Nummer der Eintragung
der anderen Kinder bei
Mehrlingsgeburten 1-7
11 Zeit und Ort der
Totgeburt 1-7
12 Von den Eltern
vorgesehene und
bekanntgegebene
Vornamen des Kindes 1-7
13 Geschlecht des tot
geborenen Kindes 1-7
14 Vermerk: Kind
ehelich/unehelich 1-7
15 Vor- und Familienname 1-7
16 Wohnanschrift 1-7
17 Tag und Ort der Geburt 1-7
18 Religionszugehörigkeit 1-7
19 Staatsangehörigkeit 1-7
20 Familienstand der
Mutter zum Zeitpunkt
der Totgeburt 1-7
21 Daten der
Eheschließung 1-7
22 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-7
Anzeigender: 23 Daten zur eintragenden
Behörde 1-7
24 laufende Nummer der
Eintragung 1-7
25 Tag der Eintragung 1-7
26 Datum der Anzeige des
Todes 1-7
27 Name/Bezeichnung 1-7
28 Anschrift 1-7
29 Identitätsnachweis 1-7
30 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-7
```
```
1) Daten von verstorbenen Personen sind datenschutzrechtlich nicht geschützt.
C.2 Empfängerkreise
1* Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland;
2* Personen, die an der Einsicht ein rechtliches Interesse
glaubhaft machen, gemäß § 37 Abs. 1 Z 2 PStG;
3* Personen, auf die sich die Eintragung bezieht oder deren
Personenstand durch die Eintragung berührt wird, bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 1 PStG;
4 Verwaltungsbehörden (Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG;
Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 PStG; Bezirksverwaltungsbehörde zur Einleitung von Strafverfahren gemäß § 57 PStG);
5 Gerichte im Falle von Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG;
6 Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts bei
Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 3 PStG;
7 Bundesanstalt "Statistik Österreich" gemäß §§ 17 Abs. 3 Z 9
und 17 Abs. 4 PStV;
8* Ausländische Personenstandsbehörden, einschließlich
ausländischer Vertretungsbehörden in Österreich, gemäß internationaler Abkommen;
9 Personenstandsbehörde, die das Geburtenbuch des Verstorbenen
führt, gemäß § 17 Abs. 3 Z 1 PStV;
10 Personenstandsbehörde, die das Ehebuch der zur Zeit des Todes
bestehenden Ehe führt, gemäß § 17 Abs. 3 Z 2 PStV;
11 Verlassenschaftsgerichte gemäß § 17 Abs. 3 Z 6 PStV;
12 Jugendwohlfahrtsträger, wenn der Verstorbene minderjährig war,
gemäß § 17 Abs. 3 Z 7 PStV;
13 Örtlich zuständige Gebietskrankenkasse gemäß § 360 Abs. 5
ASVG;
14 Örtlich zuständiges Führerscheinregister gemäß § 27 Abs. 2
Führerscheingesetz.
SA009 Staatsbürgerschaftsevidenz
Zweck der Datenanwendung:
Führung der Staatsbürgerschaftsevidenz durch die Gemeinden und Gemeindeverbände als Staatsbürgerschaftsbehörden, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in dieser Angelegenheit.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 (StbG), BGBl. Nr. 311, Staatsbürgerschaftsverordnung 1985 (StbV), BGBl. Nr. 329, sowie Gesetz über das Heimatrecht, RGBl. Nr. 105/1863, Staatsbürgerschaftsgesetz 1925, BGBl. Nr. 285, Staatsbürgerschaftsüberleitungsgesetz 1949 (StÜG 1949), BGBl. Nr. 276, Staatsbürgerschaftsgesetz 1949 (StbG 1949), BGBl. Nr. 276, Bundesgesetz über den Erwerb der Staatsbürgerschaft durch Volksdeutsche, BGBl. Nr. 142/1954, Staatsbürgerschaftsgesetz 1965 (StbG 1965), BGBl. Nr. 250, Staatsbürgerschaftsgesetz 1965 in der Fassung der Novelle 1983, BGBl. Nr. 170/1983, zwischenstaatliche Abkommen.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Personen, die in 01 Verfahrensdaten
die Staatsbürger- formaler Art
schaftsevidenz einschließlich Daten
einzutragen sind: zur eintragenden
Behörde 1-12
02 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-12
03 frühere Vor- und
Familiennamen/
Geschlechtsname 1-6, 9, 11, 12
04 Geschlecht -
05 Datum und Ort der
Geburt 1-12
06 Eintragungsstelle und
Nummer der Geburt 1-12
07 Ort der Auffindung und
Alter bei Auffindung
gemäß § 8 StbG in
Verbindung mit § 19
StbV 1-7, 11
08 Vermerk:
ehelich/unehelich 1-6, 11
09 Eheschließung der
Eltern oder
Ehelicherklärung durch
den Bundespräsidenten 1-6, 8, 11
10 Daten des Verfahrens
nach § 7a Abs. 2-6
StbG 5, 6
11 Wohnanschrift 1-12
12 Familienstand 1-3, 5-12
13 Daten der
Eheschließung 1-6, 11, 12
14 Daten zum Erwerb der
Staatsbürgerschaft 1-6, 9, 11, 12
15 Angaben zum Besitz der
österreichischen
Staatsbürgerschaft 1-6, 9, 11, 12
16 Daten zur Ausstellung
von Staatsbürger-
schaftsnachweisen und
Staatsbürgerschafts-
bestätigungen 1-6, 10-12
17 Daten des Verlustes
der Staatsbürgerschaft 1-6, 10-12
18 Daten über eine zweite
Staatsbürgerschaft
gemäß § 28 StbG 1-6, 11, 12
19 Daten einer
beigelegten
Personenstandsurkunde,
soweit relevant 1-6, 11
20 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-9, 11, 12
Eltern/Großeltern, 21 Vor- und
von denen der Familiennamen, akad.
Besitz der Grad 1-8, 11, 12
Staatsbürgerschaft 22 Datum und Ort der
abgeleitet ist: Geburt 1-8, 11, 12
23 Eintragungsstelle 1-8, 11, 12
24 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-6, 8, 11, 12
25 Daten zum Erwerb der
österreichischen
Staatsbürgerschaft 1-6, 9, 11, 12
26 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 9, 11
27 Wohnort der leiblichen
Mutter im Zeitpunkt
der Geburt 1-6, 11
Ehegatte: 28 Vor- und
Familiennamen, akad.
Grad 1-6, 11, 12
29 Datum und Ort der
Geburt 1-6, 11, 12
30 Eintragungsstelle der
Geburt 1-6, 11, 12
31 Staatsangehörigkeit
und Evidenzgemeinde 1-6, 9, 11, 12
32 Daten zum Erwerb der
österreichischen
Staatsbürgerschaft 1-6, 9, 11, 12
33 Hinweise und Vermerke
zu den Eintragungen 1-6, 9, 11
Empfängerkreise
1* Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland gemäß § 41
Abs. 2 StbG;
2 Neue Staatsbürgerschaftsevidenzstelle gemäß § 13 StbV;
3 Bezirksverwaltungsbehörden zur Einleitung von Strafverfahren
gemäß § 64 StbG;
4 Landesregierung zur Erlassung von Bescheiden gemäß § 39 StbG;
5* Gesetzliche Vertreter von Betroffenen;
6* Personen, deren Zustimmung zu einem Rechtsakt erforderlich
ist, bzw. ihre gesetzlichen Vertreter gemäß § 7a Abs. 5 StbG ua.;
7 Landesregierung gemäß § 8 StbG in Verbindung mit § 19 StbV;
8 Landesregierung bei Legitimation eines minderjährigen ledigen
Fremden gemäß § 18 StbV;
9 Geburtenbuch des Eingetragenen gemäß § 7a StbG;
10 Gemeinde oder Gemeindeverband am Hauptwohnsitz des Eingetragenen gemäß § 41 Abs. 1 StbG;
11 Bundesminister für Inneres gemäß §§ 35 und 42 Abs. 2 StbG;
12* Ausländische Behörden, einschließlich ausländischer
Vertretungsbehörden in Österreich, auf Grund zwischenstaatlicher Vereinbarungen.
SA010 Melderegister
Zweck der Datenanwendung:
Führung des automationsunterstützten Melderegisters durch die Bürgermeister (Gemeindeämter oder Magistrate) bzw. Bundespolizeidirektionen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in dieser Angelegenheit.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Meldegesetz 1991 (MeldeG), BGBl. Nr. 9;
Wanderungsstatistik-Verordnung, BGBl. Nr. 152/1995;
Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Alle in der 01 Ordnungsnummer 2, 13, 19
Gemeinde aufrecht 02 Vor- und
gemeldeten Familienname(n), akad.
und abgemeldeten Grad (Titel) 1-9, 11-20
Personen: 03 Familienname vor der
ersten Eheschließung 1-3, 5, 8, 11-20
04 Geburtsdatum 1-5, 7, 8, 11-19
05 Geburtsort,
Bundesland, Staat 1-5, 8, 11-19
06 Reisedokument bei
Fremden (Art, Nummer,
Ausstellungsdatum und
ausstellende Behörde) 1-5, 8, 11-17, 19
07 Geschlecht 1-5, 8, 11-19
08 Staatsangehörigkeit 1-5, 8, 11-19
09 Religionsbekenntnis 18, 19
10 Anschrift der
Unterkunft 1-6, 8, 9, 11-20
11 Hauptwohnsitz
(ja/nein) 1-5, 8, 11-20
12 Anschrift des
bisherigen
Hauptwohnsitzes 1-3, 5, 8, 11-19
13 allfällige weitere
Wohnsitze 1-3, 5, 6, 8, 11-20
14 Name des
Unterkunftgebers 1-3, 8, 11-17, 19
15 Datum der Anmeldung 1-3, 5, 8, 11-20
16 Datum der Abmeldung 1-3, 5, 8, 11-20
17 verzogen nach
(Ortsgemeinde,
Bundesland bzw.
Staat/Ausland) 1-3, 5, 6, 8, 11-20
18 Abänderung von
Meldedaten gemäß §§ 11
bzw. 15 MeldeG 1-19
19 Bescheiddaten bei
Einwendungen des
Meldepflichtigen gegen
eine beabsichtigte
An-, Ab- oder
Ummeldung von Amts
wegen (§ 15 Abs. 2
MeldeG) 16, 19
20 Berichtigung des
Melderegisters auf
Grund eines
durchgeführten
Reklamationsverfahrens
(Bescheiddaten gemäß
§ 17 Abs. 5 MeldeG) 19
21 Antrag auf Erlassung
oder Verlängerung
einer Auskunftssperre
(§ 18 Abs. 2 und
Abs. 3 MeldeG) 19
22 Verfügung bzw.
Widerruf einer
Auskunftssperre gemäß
§ 18 MeldeG 1, 12, 19
23 Hinweise auf
Verwaltungsverfahren
(Behörde,
Aktenzeichen, Datum
der Speicherung) gemäß
§ 14 Abs. 1 MeldeG 10, 15
24 Aliasdaten
(Identitätsdaten) 10, 12, 14
25 Anzahl der
Meldezettelduplikate 10-12, 14-17, 19
26 Letztes Duplikat
ausgestellt am 10-12, 14-17, 19
27 Herkunftsvermerk
(Standesamt, AZ, 2, 3, 5, 10-17, 19,
Datum) 20
28 Klärungsinformation
betreffend
Datenerfassung
(temporär) 12
29 Haftmeldung (J/N) 10, 12, 14
30 Haftanstalt (Name,
Adresse,
Anstaltsschlüssel) 10, 12, 14, 15
31 Haftanstalt (Adresse) 1-3, 5, 6, 9-20
32 Tag der Einlieferung
(Haftbeginn) 1-3, 5, 10-20
33 Tag der Entlassung
(Haftende) 1-3, 5, 10-20
34 Haftanstalt (Adresse
bei Überstellung) 1-3, 5, 6, 9-20
35 Wohnanschrift nach der
Entlassung 1-3, 5, 6, 10-20
36 Auskunftssperre
(von/bis) 1, 10-12, 14, 19
Personen, die 37 Vor- und
nicht gemeldet Familienname(n), akad.
sind, deren Grad 10
Anmeldung 38 Geburtsdatum 10
(Aufenthalt) aber 39 Geburtsort 10
für Zwecke einer 40 Staatsangehörigkeit 10
Fahndung oder 41 Reisedokument bei
eines bestimmten Fremden (Art, Nummer,
Verwaltungs- Ausstellungsbehörde
verfahrens von und Ausstellungsdatum) 10
Bedeutung ist
(§ 14 Abs. 2 42 Personenhinweis
MeldeG): (Behörde Aktenzeichen,
Datum des Ersuchens,
Art und Grund der
Fahndung, spätestes
Datum der Löschung) 10
Empfängerkreise
1 Bisherige Meldebehörde, wenn der Meldepflichtige sich bei
einer anderen Meldebehörde anmeldet und sich bei dieser auch von seiner bisherigen Unterkunft abmeldet (§ 4 Abs. 4 MeldeG);
2 Gemeinde für Zwecke der Wählerevidenz (§ 1 der Wählerevidenzverordnung 1973);
3 Militärkommmando bei Wehrpflichtigen, die das 50. Lebensjahr
noch nicht vollendet haben (§ 20 Abs. 5 MeldeG);
4 Schulbehörden (§ 20 Abs. 3 MeldeG);
5 Juristische Personen öffentlichen Rechts (auf Anfrage, soweit
gesetzlich vorgesehen, zB nach § 360 ASVG oder § 93 Arbeiterkammergesetz);
6 Meldeauskunftswerber (§ 18 MeldeG);
7 Personen, denen aus einem Exekutionstitel ein Recht erwächst
(§ 294a Abs. 3 der Exekutionsordnung);
8 Bezirksverwaltungsbehörde für fremdenpolizeiliche Zwecke (§ 20 Abs. 4 MeldeG);
9* Haus- und Wohnungseigentümer (auf Verlangen gemäß § 20 Abs. 1 MeldeG);
10 Verwaltungsbehörde, die um Aufnahme des Personenhinweises
ersucht hat (§ 20 Abs. 6 MeldeG);
11 Organe der Gebietskörperschaften (auf Verlangen gemäß § 20 Abs. 3 MeldeG);
12 Bundesministerium für Inneres für Zwecke der Erstellung des
zentralen Melderegisters (gemäß § 16 MeldeG);
13 Bundesanstalt "Statistik Österreich" für Zwecke der Erstellung
der Wanderungsstatistik (§ 16a MeldeG und § 1 Abs. 2 Wanderungstatistik-Verordnung);
14 Auftraggeber der Anwendung zur Verwendung in anderen
Aufgabengebieten gemäß § 20 Abs. 3 MeldeG;
15 Verwaltungsstrafbehörde zur Durchführung des Verwaltungsstrafverfahrens gemäß § 22 MeldeG in Verbindung mit § 25 Abs. 1 des Verwaltungsstrafgesetzes 1991 (VStG), BGBl. Nr. 52, in der geltenden Fassung;
16 Sicherheitsdirektion bzw. Bundesministerium für Inneres gemäß § 15 Abs. 7 MeldeG;
17 Landeshauptmann oder Bundesministerium für Inneres zur Durchführung des Reklamationsverfahrens (§ 17 MeldeG);
18 Gesetzlich anerkannte Religionsgesellschaften (auf Verlangen)
im Wege des Bürgermeisters gemäß § 20 Abs. 7 MeldeG;
19 Bürgermeister, wenn in der Gemeinde eine Bundespolizeidirektion Meldebehörde ist (§ 20 Abs. 2 MeldeG) oder nach Maßgabe des § 15 Abs. 5 MeldeG;
20* Personen, welche die Meldepflicht für den Betroffenen gemäß §§ 7 Abs. 2 und 3 sowie 19 Abs. 1 und 2 MeldeG trifft (zB in Form einer Meldebestätigung gemäß § 19 MeldeG).
SA011 Wählerevidenz, Wählerverzeichnisse und Stimmlisten
Zweck der Datenanwendung:
A Führung der Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse (für Nationalrats- und Bundespräsidentenwahlen) und der Stimmlisten (für Volksabstimmungen, Volksbefragungen und Volksbegehren);
Erstellung der Wählerverzeichnisse für Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen sowie der Stimmlisten für Volksabstimmungen, Volksbefragungen und Volksbegehren auf Grund landesgesetzlicher Vorschriften und der Wählerverzeichnisse für die Wahlen zu beruflichen Interessensvertretungen; B Evidenthaltung der Daten von Personen, die vom Wahlrecht ausgeschlossen sind (zB gemäß § 22 der Nationalrats-Wahlordnung 1992 (NRWO), BGBl. Nr. 471, in der geltenden Fassung) sowie C Evidenz der Angehörigen eines anderen Mitgliedstaates der EU, die in Österreich an den Kommunalwahlen teilnehmen (Unionsbürgerevidenz) durch die Gemeinden (Gemeindeämter); einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Wählerevidenzgesetz 1973, BGBl. Nr. 601; Wählerevidenzverordnung 1973, BGBl. Nr. 306; Nationalrats-Wahlordnung 1992 (NRWO), BGBl. Nr. 471; Bundespräsidentenwahlgesetz 1971, BGBl. Nr. 57;
Volksabstimmungsgesetz 1972, BGBl. Nr. 79/1973; Volksbegehrengesetz 1973, BGBl. Nr. 344; Volksbefragungsgesetz 1989, BGBl. Nr. 356;
landesgesetzliche Regelungen über die Durchführung von Landtagswahlen, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen, Volksabstimmungen, Volksbegehren, Volksbefragungen; Wahlen zu beruflichen Interessensvertretungen auf Grund bundes- und landesrechtlicher Vorschriften.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
A. Wählerevidenz, Erstellung von Wählerverzeichnissen und Stimmlisten
A.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe A.2):
```
```
In der 01 Ordnungsnummer 1-7, 9
Wählerevidenz 02 Aufnahme-/
der Gemeinde Eintragungsdatum 6
eingetragene 03 Vor- und
Österreicher mit Familienname(n), akad.
Hauptwohnsitz im Grad (Titel) 1-9, 11
Inland: 04 Geburtsjahr 1-9, 11
05 Geburtstag und -monat 1, 2, 6-9
06 Geschlecht 1-7, 9, 11
07 Hauptwohnsitz
(Wohnadresse) 1-9, 11
08 früherer Hauptwohnsitz 6, 7
09 Regionalwahlkreis 1-7
10 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1-7, 9
11 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1-7, 9, 11
12 Unterstützung eines
Wahlvorschlages zB
gemäß § 42 Abs. 3 NRWO
oder § 7 des
Bundespräsidentenwahl-
gesetzes 1971 -
13 Unterstützungser-
klärung im Sinne des
§ 4 Abs. 3 des
Volksbegehrengesetzes
1973 und
landesrechtlicher
Bestimmungen 6, 7
14 Ausstellung einer
Wahlkarte zB § 40
Abs. 1 NRWO 7
15 Richtigstellungen der
Wählerevidenz 6, 7, 9
16 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 3, 5, 7
17 Streichungsvermerk 6
18 neuer Hauptwohnsitz 6, 7
In der 19 Ordnungsnummer 1-7, 9
Wählerevidenz 20 Aufnahme-/
der Gemeinde Eintragungsdatum 6
eingetragene 21 Vor- und
Österreicher mit Familienname(n), akad.
Hauptwohnsitz im Grad (Titel) 1-7, 9, 10
Ausland: 22 Geburtsjahr 1-7, 9, 10
23 Geburtstag und -monat 1, 2, 6, 7, 9, 10
24 Geschlecht 1-7, 9, 10
25 Hauptwohnsitz im
Ausland 1-7, 9, 10
26 früherer Hauptwohnsitz 6, 7
27 Bezugsanschrift/
Anknüpfungspunkt gemäß
§ 2a Abs. 1 oder 2 des
Wählerevidenzgesetzes
1973 1-7, 9, 10
28 Regionalwahlkreis 1-7, 10
29 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1-7, 9, 10
30 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1-7, 9, 10
31 Beginn und Ende der
Eintragung gemäß §§ 2
Abs. 3 und 2a Abs. 4
des
Wählerevidenzgesetzes
1973 7
32 Richtigstellungen der
Wählerevidenz 6, 7, 9
33 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 3, 5, 7
34 Unterstützung eines
Wahlvorschlages zB
gemäß § 42 Abs. 3 NRWO
oder § 7 des
Bundespräsidentenwahl-
gesetzes 1971 -
35 Unterstützungser-
klärung im Sinne des
§ 4 Abs. 3 des
Volksbegehrengesetzes
1973 und
landesrechtlicher
Bestimmungen 6, 7
36 Ausstellung einer
Wahlkarte zB § 40
Abs. 1 NRWO 7
37 Streichungsvermerk 6
38 neuer Hauptwohnsitz 6, 7
A.2 Empfängerkreise
1 Personen, die sich von der Richtigkeit und Vollständigkeit der
Wählerevidenz überzeugen wollen (§ 3 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973);
2 Parteien , die in den allgemeinen Vertretungskörpern vertreten
sind und deshalb das Recht auf Übermittlung von Daten aus der Wählerevidenz haben (§ 3 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973 und landesgesetzliche Vorschriften);
3 Parteien, die das Recht auf Abschriften der Wählerverzeichnisse haben (zB § 27 NRWO);
4 Personen, die innerhalb der Einsichtsfrist in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen oder Vervielfältigungen herstellen (zB gemäß § 25 Abs. 3 NRWO);
5 Zustellbevollmächtigte Vertreter, die Wahlvorschläge
einzubringen beabsichtigen, gemäß § 5 Abs. 2 des Bundespräsidentenwahlgesetzes 1971;
6 Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz
verlegt, für Zwecke der Wählerevidenz (§§ 2 Abs. 2 und 9 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 5 der Wählerevidenzverordnung 1973);
7 Wahlbehörden bzw. Eintragungs- und Einleitungsbehörden (bei Volksbegehren und Volksabstimmungen);
8 Bürgermeister zur Erstellung der Geschworenen- und Schöffenverzeichnisse (§ 5 Abs. 1 Geschworenen- und Schöffengesetz 1990-GSchG, BGBl. Nr. 256, in der geltenden Fassung);
9 Bundesministerium für Inneres für Zwecke des Wählerevidenzregisters (§ 3 Abs. 4 des Wählerevidenzgesetzes 1973);
10* Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland (§ 39 NRWO);
11 Öffentlichkeit durch Kundmachung in den Häusern (§ 10 Abs. 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 26 NRWO).
B. Evidenz der vom Wahlrecht ausgeschlossenen Personen
B.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe B.2):
```
```
Österreichische 01 Ordnungsnummer 1, 2
Staatsbürger, die 02 Aufnahme-/
in der Eintragungsdatum 1
Wählerevidenz der 03 Vor- und
Gemeinde Familienname(n), akad.
eingetragen Grad (Titel) 1, 2
und vom Wahlrecht 04 Geburtsjahr 1, 2
ausgeschlossen 05 Geburtstag und -monat 1, 2
sind: 06 Geschlecht 1, 2
07 Hauptwohnsitz
(Wohnadresse) 1, 2
08 früherer Hauptwohnsitz 1, 2
09 Bezugsanschrift/
Anknüpfungspunkt gemäß
§ 2a Abs. 1 oder 2 des
Wählerevidenzgesetzes
1973 (nur bei
Österreichern mit
Hauptwohnsitz im
Ausland) 1, 2
10 Regionalwahlkreis 1, 2
11 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1, 2
12 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1, 2
13 Beginn und Ende der
Eintragung gemäß §§ 2
Abs. 3 und 2a Abs. 4
des
Wählerevidenzgesetzes
1973 1, 2
14 Unterstützung eines
Wahlvorschlages zB
gemäß § 42 Abs. 3 NRWO
oder § 7 des
Bundespräsidentenwahl-
gesetzes 1971 1, 2
15 Unterstützungser-
klärung zB § 4 Abs. 3
des
Volksbegehrengesetzes
1973 1, 2
16 Richtigstellungen der
Wählerevidenz 1, 2
17 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 1, 2
18 Ausstellung einer
Wahlkarte zB § 40
Abs. 1 NRWO 1, 2
19 Streichungsvermerk 1, 2
20 neuer Hauptwohnsitz 1, 2
21 Dauer der
Ausschließung vom
Wahlrecht 1, 2
B.2 Empfängerkreise
1 Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz
verlegt, für Zwecke der Wählerevidenz (§ 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 5 der Wählerevidenzverordnung 1973);
2 Wahlbehörden zur Entscheidung über das Vorliegen eines Ausschlusses vom Wahlrecht.
C. Unionsbürgerevidenz
C.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe C.2):
```
```
Bürger eines 01 Ordnungsnummer 1-4, 6
anderen 02 Aufnahme-/
Mitgliedstaates Eintragungsdatum 1
der EU, die zur 03 Vor- und
Ausübung Familienname(n), akad.
des Wahlrechtes Grad (Titel) 1-6
bei Kommunalwahlen 04 Geburtsjahr 1-6
in der 05 Geburtstag und -monat 1-4
Wählerevidenz der 06 Geschlecht 1-6
Gemeinde 07 Staatsangehörigkeit 1-3
eingetragen sind: 08 Hauptwohnsitz
(Wohnanschrift) 1-6
09 früherer Hauptwohnsitz
in Österreich 1, 2
10 Regionalwahlkreis 1-6
11 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1-6
12 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1-6
13 Unterstützung eines
Wahlvorschlages -
14 Ausstellung einer
Wahlkarte 2
15 Richtigstellungen der
Wählerevidenz 1-3
16 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 1, 2, 4
17 Streichungsvermerk 1
18 neuer Hauptwohnsitz 1, 2
C.2 Empfängerkreise
1 Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz
verlegt, für Zwecke der Unionsbürgerevidenz;
2 Wahlbehörden, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;
3 Personen, die sich von der Richtigkeit der Unionsbürgerevidenz
überzeugen wollen, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;
4 Wahlwerbende Parteien, sofern bundes- oder landesrechtlich
vorgesehen;
5 Öffentlichkeit in Form von Anschlägen zur Bekanntgabe einer Wahl und zur Information über den Stand der Unionsbürgerevidenz, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;
6 Personen, die innerhalb der Einsichtsfrist in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen.
SA012 Europa-Wählerevidenz und Wählerverzeichnisse
Zweck der Datenanwendung:
A Führung der automationsunterstützten Europa-Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse,
B Evidenthaltung der Daten von Personen, die gemäß § 3 Abs. 1 des Europa-Wählerevidenzgesetzes (EuWEG), BGBl. Nr. 118/1996, in der geltenden Fassung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind durch die Gemeinden (Gemeindeämter);
einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Bundesgesetz über die Führung ständiger Evidenzen der Wahl- und Stimmberechtigten bei Wahlen zum Europäischen Parlament (Europa-Wählerevidenzgesetz-EuWEG), BGBl. Nr. 118/1996;
Bundesgesetz über die Wahl der von Österreich zu entsendenden Abgeordneten zum Europäischen Parlament (Europawahlordnung-EuWO), BGBl. Nr. 117/1996.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Bis zur gesetzlichen Verpflichtung zur Streichung aus der Evidenz.
A. Europa-Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse
A.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe A.2):
```
```
In der Europa- 01 Ordnungsnummer 1-5, 7, 8
Wählerevidenz der 02 Aufnahme-/
Gemeinde Eintragungsdatum 1
eingetragene 03 Vor- und
Österreicher sowie Familienname(n), akad.
sonstige Grad (Titel) 1-8
Unionsbürger mit 04 Geschlecht 1-8
Hauptwohnsitz in 05 Geburtsjahr 1-8
Österreich: 06 Geburtstag und -monat 1-4, 8
07 Staatsangehörigkeit 1-4, 8
08 Hauptwohnsitz
(Anschrift) 1-8
09 Bezugsanschrift/
Anknüpfungspunkt gemäß
§ 4 Abs. 1 oder 2
EuWEG bei
Österreichern mit
Hauptwohnsitz im
Ausland 1-3, 8
10 früherer Hauptwohnsitz 1, 8
11 Regionalwahlkreis 1-5, 7, 8
12 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1-5, 7, 8
13 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1-5, 7, 8
14 Beginn und Ende der
Eintragung gemäß § 2
Abs. 3 und § 4 Abs. 4
EuWEG bei
Österreichern mit
Hauptwohnsitz im
Ausland 1-4, 8
15 Erklärung eines
Österreichers mit
Hauptwohnsitz in einem
anderen
EU-Mitgliedstaat gemäß
§ 2 Abs. 4 und § 4
Abs. 5 EuWEG, dass er
die von Österreich zu
entsendenden
Abgeordneten wählen
will -
16 Erklärung eines
Bürgers eines anderen
EU-Mitgliedstaates
gemäß § 5 Abs. 1
EuWEG, dass er die von
Österreich zu
entsendenden
Abgeordneten wählen
will und in seinem
Heimatstaat das
Wahlrecht besitzt 1
17 Hinweis auf die letzte
Eintragung im
Wählerverzeichnis des
Heimatstaates bei
Bürgern eines anderen
EU-Mitgliedstaates
gemäß § 5 Abs. 2 EuWEG 1
18 Richtigstellungen der
Europa-Wählerevidenz 1-4, 8
19 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 5, 8
20 Ausstellung einer
Wahlkarte gemäß § 28
Abs. 1 EuWO 8
21 Anmerkung über die
Unterstützung eines
Wahlvorschlages gemäß
§ 30 EuWO -
22 Streichungsvermerk 1
23 neuer Hauptwohnsitz 1, 8
A.2 Empfängerkreise
1 Gemeinde, in die/aus der der Wahlberechtigte seinen
Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Europa-Wählerevidenz (gemäß § 2 Abs. 2 EuWEG);
2 Unionsbürger, die in die Europa-Wählerevidenz Einsicht nehmen
(§ 6 EuWEG);
3 Parteien, die in den allgemeinen Vertretungskörpern der EU
vertreten sind und in die Europa-Wählerevidenz Einsicht nehmen oder Abschriften/ Kopien herstellen wollen (§ 6 EuWEG);
4 Bundesministerium für Inneres (im Wege des zuständigen Landes)
für Zwecke der Zentralen Europa-Wählerevidenz betreffend Österreicher mit Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat und Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten mit Hauptwohnsitz in Österreich (§ 13 Abs. 2 und 5 EuWEG);
5 Personen, die in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen oder
Abschriften herstellen (§ 13 Abs. 3 EuWO);
6 Öffentlichkeit durch Kundmachung in Häusern, sofern in § 14
EuWO vorgesehen;
7 Parteien, die zum Zweck der Wahlwerbung Abschriften der Wählerverzeichnisse erhalten (§ 15 Abs. 1 EuWO);
8 Wahlbehörden (§ 22 Abs. 2 EuWO und §§ 9 ff. EuWEG).
B. Evidenz der vom Wahlrecht ausgeschlossenen Personen
B.1 Daten der Anwendung:
```
```
Betroffene Empfängerkreise
Personengruppen: Nr.: Datenarten: (siehe B.2):
```
```
Unionsbürger, die 01 Ordnungsnummer 1, 2
gemäß § 3 Abs. 1 02 Aufnahme-/
EuWEG vom Eintragungsdatum 1
Wahlrecht 03 Vor- und
ausgeschlossen Familienname(n), akad.
sind: Grad (Titel) 1, 2
04 Geschlecht 1, 2
05 Geburtsjahr 1, 2
06 Geburtstag und -monat 1, 2
07 Staatsangehörigkeit 1, 2
08 Hauptwohnsitz
(Anschrift) 1, 2
09 Bezugsanschrift/
Anknüpfungspunkt gemäß
§ 4 Abs. 1 oder 2
EuWEG 1, 2
10 früherer Hauptwohnsitz 1, 2
11 Regionalwahlkreis 1, 2
12 Wahlsprengel-
zugehörigkeit 1, 2
13 Gemeindebezeichnung
(Gemeindekennziffer-
GKZ) 1, 2
14 Beginn und Ende der
Eintragungsfrist gemäß
§ 2 Abs. 3 und § 4
Abs. 4 EuWEG bei
Österreichern mit
Wohnsitz im Ausland 1, 2
15 Erklärung eines
Österreichers mit
Hauptwohnsitz in einem
anderen
EU-Mitgliedstaat gemäß
§ 2 Abs. 4 und § 4
Abs. 5 EuWEG, dass er
die von Österreich zu
entsendenden
Abgeordneten wählen
will 2
16 Erklärung, gemäß § 5
Abs. 1 EuWEG, dass der
Betroffene die von
Österreich zu
entsendenden
Abgeordneten wählen
will und in seinem
Heimatstaat das
Wahlrecht besitzt 1, 2
17 Hinweis auf die letzte
Eintragung im
Wählerverzeichnis des
Heimatstaates bei
Bürgern eines anderen
EU-Mitgliedstaates
gemäß § 5 Abs. 2 EuWEG 1, 2
18 Richtigstellungen der
Europa-Wählerevidenz 1, 2
19 Richtigstellungen der
Wählerverzeichnisse 1, 2
20 Ausstellung einer
Wahlkarte gemäß § 28
Abs. 1 EuWO 1, 2
21 Anmerkung über die
Unterstützung eines
Wahlvorschlages gemäß
§ 30 EuWO 1, 2
22 Streichungsvermerk 1, 2
23 neuer Hauptwohnsitz 1, 2
24 Dauer der
Ausschließung vom
Wahlrecht gemäß § 3
EuWEG (Befristung
von-bis) 1, 2
B.2 Empfängerkreise
1 Gemeinde, in die/aus der der Wahlberechtigte seinen
Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Europa-Wählerevidenz (gemäß § 2 Abs. 2 EuWEG);
2 Wahlbehörden.
SA013 Personalverwaltung des Bundes und der bundesnahen Rechtsträger
Zweck der Datenanwendung:
Verwendung und Evidenthaltung dienstrechtlicher, besoldungsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten von öffentlich Bediensteten und sonstigen vom Bund besoldeten Personen (wie zB von Beamten, Vertragsbediensteten, Personen in Ausbildung, Aushilfskräften, aber auch von Abgeordneten und sonstigen Funktionären) durch die Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen; Verwendung und Evidenthaltung arbeitsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten der Beschäftigten von Rechtsträgern, die durch Ausgliederung aus der Bundesverwaltung entstanden sind, zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (BDG 1979), BGBl. Nr. 333, Vertragsbedienstetengesetz 1948, BGBl. Nr. 86, Richterdienstgesetz (RDG), BGBl. Nr. 305/1961;
Gehaltsgesetz 1956, BGBl. Nr. 54, Pensionsgesetz 1965, BGBl. Nr. 340/1965, Reisegebührenvorschrift 1955, BGBl. Nr. 133, Heeresgebührengesetz 1992 (HGG 1992), BGBl. Nr. 422, Bezügegesetz, BGBl. Nr. 273/1972, Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl. Nr. 200/1967, Einkommensteuergesetz 1972 (EStG 1972), BGBl. Nr. 440, Einkommensteuergesetz 1988 (EStG 1988), BGBl. Nr. 400, Mutterschutzgesetz 1979 (MschG), BGBl. Nr. 221, Bundesgesetz vom 11. Juli 1974 über die Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen, BGBl. Nr. 463/1974, Rechnungshofgesetz 1948, BGBl. Nr. 144, Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997;
Bundes-Personalvertretungsgesetz (PVG), BGBl. Nr. 133/1967, Bundes-Personalvertretungs-Wahlordnung (PVWO), BGBl. Nr. 215/1967, Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG), BGBl. Nr. 22/1970, Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG), BGBl. Nr. 22/1974, Betriebsrats-Wahlordnung 1974 (BRWO 1974), BGBl. Nr. 319, Bundesrechenamtsgesetz, BGBl. Nr. 123/1978, Bundesgesetz über die Bundesrechenzentrum GmbH., (BRZ GmbH) BGBl. Nr. 757/1996, Post-Betriebsverfassungsgesetz (PBVG), BGBl. Nr. 326/1996, Post-Betriebsverfassungs-Wahlordnung (PBVWO), BGBl. II Nr. 147/1998, Bahn-Betriebsverfassungsgesetz (BBVG), BGBl. I Nr. 66/1997, Bahn-Betriebsverfassungs-Wahlordnung (BBVWO), BGBl. II Nr. 231/1997.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Bezugs-/ 01 Ordnungszahl 1-27
Entgeltsempfänger: 01a Bereichsspezifische
Personenkennzeichnung 1-27
02 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung 1-21, 23-28
03 Frühere Namen 4, 6, 7, 9, 12, 17,
19, 21, 24, 26, 27
04 Geburtsdatum 3-12, 14, 15,
17-21, 24, 26
05 Geburtsort und -land 4, 6, 7, 9, 15, 17,
21, 24, 26
06 Staatsangehörigkeit 4, 6, 7, 9, 12, 15,
17, 21, 26
07 Geschlecht 4, 6, 7, 9, 11, 12,
17, 21, 24, 26
08 Familienstand 4-7, 9, 11, 12, 21
09 Anschrift 3-7, 9-12, 14, 17,
21, 24, 26
10 Sozialversicherungs-
nummer 3-7, 9-14, 19-21, 27
11 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung,
Sozialversicherungs-
nummer des
(Ehe)Partners 4-7, 9, 12, 21
12 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung,
Sozialversicherungs-
nummer bzw.
Geburtsdatum der
Kinder 4-7, 9, 12, 21
13 Amtstitel und
Verwendungs/ 6, 7, 9, 12, 15-17,
Funktionsbezeichnung 21-26, 28
14 Vorbildung 6, 7, 9, 12, 17, 21
15 Auszeichnungen
(Berufstitel, Orden, 6-9, 12, 16, 17,
Ehrenzeichen) 21, 23
16 Vordienstzeiten 6, 7, 9, 12, 17, 21
17 Vorrückungsstichtag 6-9, 12, 17, 21
18 Urlaubsstichtag 6, 7, 9, 21
19 Basisdatum für
Dienstjubiläum 6, 7, 9, 21
20 Beginn und Ende des
Beschäftigungsver-
hältnisses/der 4, 6-9, 11, 12, 14,
Funktion 15, 21
21 Art der Beendigung des
Beschäftigungsver-
hältnisses/der 6, 7, 9, 11, 12,
Funktion 18, 21
22 Daten der Beschäfti-
gungsbewilligung 9, 18
23 Sonstige Laufbahndaten 6-9, 12, 17, 21
24 Art der Verwendung / 1, 6-9, 12, 13,
der Funktion 15-21, 28
25 weitere Dienstbehörden
/ Personalstellen 19
26 Ort (Dienststelle) der
Verwendung 1-26, 28
27 Telefon- und Faxnummer
und andere zur
Adressierung im Rahmen
der Funktion
erforderliche
Informationen, die
sich durch moderne
Kommunikations-
techniken ergeben 1-26, 28
28 Daten zur Arbeitszeit
(Gleitzeitverwaltung,
Zeitausgleich) 6
29 Arbeitsplatzkenn-
zeichnung 6, 7, 9, 12, 21
30 Arbeitsplatzwertigkeit 6, 7, 9, 12, 21
31 Leistungsfeststellung 6, 7, 9, 12, 17, 21
32 Erwerbsminderung
(Amtsbescheinigung,
Opferausweis und
sonstige 6, 7, 9, 12, 14,
Bescheinigungen) 15, 21
33 Krankenstände 4, 6, 7, 9, 21
34 Dienstfreistellungen
(zB als politischer
Funktionär, Gewerk-
schaftsfunktionär oder
Personalvertreter) 6, 7, 9, 12, 21, 26
35 Religionsbekenntnis
(zur Abwesenheits-
verwaltung), nach
Angabe des Betroffenen -
36 Unentschuldigte
Abwesenheiten 6, 7, 9, 21
37 Kuraufenthalte,
Pflegefreistellungen,
Erholungsurlaube 4, 6, 7, 9, 21
38 Gründe sonstiger
Abwesenheiten wie
insbesondere
Karenzurlaube,
Sonderurlaube,
Dienstfreistellungen,
Präsenzdienst,
Ausbildungsdienst, 4, 6, 7, 9, 12, 21,
Zivildienst 26
39 Voraussichtlicher
Entbindungstermin 4, 7, 18
40 Dienstliche Ausbildung 6, 7, 9, 12, 17, 21
41 Monatsbezug/ 1-7, 9, 11, 12,
Monatsentgelt 19-21, 24, 26
42 Nebengebühren und
sonstige
Geldleistungen (zB
Reisegebühren,
Jubiläumszuwendungen,
Abfertigungen,
Pflegegeld, 1, 2, 4, 6, 7, 9,
Karenzgeld) 12, 19, 21
43 Bezugszettel(-daten) 1-3, 11, 21
44 Besoldungsrechtliche
Einstufung 6-9, 12, 17, 21
45 Merkmale für die
Sozialversicherungs-
beitragsberechnung (zB
Sozialversicherungs-
träger,
Überweisungsdaten,
Krankenversicherungs-
daten, Pensionsver-
sicherungsdaten) 4, 6, 7, 10, 21
45a Mitarbeitervorsorge:
MVK-Leitzahl 4, 5, 27
MV-Beitragsgrundlage
(inklusive
Sonderzahlungen) 4, 5, 27
Beitragshöhe gemäß
BMVG (Gruppensumme) 4, 5, 27
Beginn und Ende der
MV-Beitragszahlung
(Stichtag) 4, 5, 27
Eingezahlter Betrag
an MV 4, 5, 27
MV-Beitragszeiten
(Beitragsmonat
von - bis) 4, 5, 27
Vordienstzeiten (bei
Übertritt ins neue
Abfertigungsmodell) 27
Übertragungsbetrag an
die MVK und
Zahlungsmodus 27
Zuordnung zu
Dienstgeberkontonummer 27
Abmeldegründe (zB
Unterbrechung der
Beitragszahlungen
durch Karenzurlaub) 4, 27
46 Daten zur
Krankenschein-
verwaltung 4
47 Merkmale für die
Lohnsteuerberechnung
(zB Art der
Steuerpflicht,
Steuerfreibetrag) 5-7, 21
48 Weitere Merkmale für
die Bezugsberechnung
und Abrechnung (zB
Beschäftigungsausmaß,
Sonderzahlung,
eventuell
Kommunalsteuer) 4-7, 11, 13, 21
49 Höhe des Gewerk-
schaftsbeitrages, und
Bezeichnung und
Adresse des Empfängers
(nach Bekanntgabe des
Betroffenen) 1, 26
50 Forderungen an den
Bezugsempfänger 3, 21
51 Lohnkonto
(Lohnzettelwerte) 5, 21, 24
52 Bankverbindung
(Postscheckkonto,
Girokonto,
Bankleitzahl) 1, 6, 7, 21
53 Dienstnummer 22, 23
54 Lichtbild des
Betroffenen 22, 23, 25
55 Gültigkeit der
Dienstkarte 22, 23
56 Grund und Datum der
Ausfertigung der
Dienstkarte oder des
Lichtbildes -
57 Beschäftigungs-
relevante Daten gemäß
ArbeitnehmerInnen-
schutzgesetz, BGBl.
Nr. 450/1994 idgF.,
Bazillenausscheider-
gesetz, BGBl.
Nr. 153/1945 idgF.,
Tuberkulosegesetz,
BGBl. Nr. 127/1968
idgF. und ähnlichen
Rechtsvorschriften -
58 Nebenbeschäftigung /
Nebentätigkeit 7, 21, 24
Empfängerkreise
1 Banken, die mit der Abwicklung des Zahlungsverkehrs für den
Auftraggeber insbesondere mit der Auszahlung von Bezügen bzw. mit der Zuleitung von Bezugszetteln an den Betroffenen (auf freiwilliger Basis) betraut sind;
2 Dienststellen zum Zweck der Barauszahlung, Zuleitung der Bezugszettel an den Betroffenen sowie Vorgesetzte im Zusammenhang mit Entscheidungen über Leistungsprämien;
3 Gläubiger des Bezugsempfängers sowie sonstige an der
allenfalls damit verbundenen Rechtsverfolgung Beteiligte, auch bei freiwilligen Bezugsabtretungen und Abzugsvereinbarungen;
4 Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeeinrichtungen;
5 Finanzämter;
6 Übergeordnete Dienstbehörde (falls vorhanden);
7 Dienstbehörden und Dienststellen bei Versetzungen,
Dienstzuteilungen usw., Pensionsbehörde bei Pensionsanfall und Ermittlung der Pensionsleistungen;
8 Alle Beamten und Personalvertreter (gemäß § 9 Abs. 3 lit. i PVG) der Dienststelle im Umfang des Personalverzeichnisses nach § 9 Abs. 3 BDG 1979;
9 Organe der Personalvertretung, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Personalvertretungsrechts, insb. §§ 9, 10 und 10a PVG, vorliegen, sowie Betriebsräte, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Arbeitsverfassungsgesetzes, insbesondere §§ 89 und 98 ff., vorliegen;
10 Mitversicherte;
11 Pensionskassen;
12 Bundesministerien in Ausübung der gesetzlichen
Mitwirkungskompetenzen in Personalangelegenheiten gemäß § 280 BDG 1979, § 171 des Gehaltsgesetzes 1956 und § 96 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948;
13 Gemeinden (bei Kommunalsteuerpflicht);
14 Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen und Dienststellen
des Arbeitsmarktservice gemäß § 16 Abs. 2 und 3 BEinstG sowie die dort eingerichteten Behindertenausschüsse gemäß §§ 8 und 8a BEinstG (im Wege über das zuständige Bundesministerium);
15 Wahlausschüsse, insbesondere gemäß § 6 Abs. 1 PVWO, sowie
Wahlvorstand gemäß § 14 der Betriebsrats-Wahlordnung 1974;
16 Personen, die gemäß § 7 Abs. 8 des Bundesministeriengesetzes
1986, BGBl. Nr. 76, in die Geschäftseinteilung Einsicht nehmen;
17 Öffentliche Stellen, die an Ernennungs- und Auszeichnungsakten
beteiligt sind;
18 Arbeitsinspektorat oder sonst zuständige Behörde gemäß § 3 Abs. 6 MSchG;
19 Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck der Anweisung von
zB Nebentätigkeitsvergütungen, Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten mittels Fremd-ZVA durch die führende Dienstbehörde/Personalstelle;
20 Gesetzliche Interessenvertretungen im gesetzlich vorgesehenen
Umfang (zB die Ärztekammer gemäß §§ 41 Abs. 6 und 91 Abs. 6 Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG 1998), BGBl. I Nr. 169, die Kammer für Arbeiter und Angestellte gemäß § 20 Abs. 5 Arbeiterkammer-Wahlordnung (AKWO), BGBl. II Nr. 340/1998);
21 Organisationseinheiten, die in dienst- und/oder
besoldungsrechtlichen Verfahren kraft gesetzlicher Anordnung mitzuwirken haben (zB Begutachtungskommission gemäß § 9 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes 1989 (AusG), BGBl. Nr. 85, Aufnahmekommission gemäß § 79 Abs. 3 AusG, Leistungsfeststellungskommission gemäß §§ 87 Abs. 3 und 88 BDG 1979 und Disziplinarbehörden gemäß §§ 96 ff. BDG 1979);
22 Personen, denen gegenüber sich der Betroffene nicht namentlich
zu legitimieren hat;
23 Personen, denen gegenüber sich der Betroffene namentlich zu
legitimieren hat;
24 Rechnungshof gemäß Art. 1 § 8 Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I
Nr. 64/1997;
25 Veröffentlichung mit ausdrücklicher Zustimmung des Betroffenen;
26 Vom Dienstnehmer angegebene Gewerkschaft, mit Zustimmung des Betroffenen;
27 Mitarbeitervorsorgekassen (MVK) gemäß § 11 Abs. 2 Z 5 und § 13
BMVG;
28* Auskunftswerber und Personen, die ein Anliegen im Wirkungsbereich des Auftraggebers vorbringen.
SA014 Inventarverwaltung der öffentlichen Auftraggeber
Zweck der Datenanwendung:
- Inventarverwaltung (Führung von Inventaraufzeichnungen)
- Unterstützung des Sachgüteraustausches und der Betriebsabrechnung
- Mit der Inventarverwaltung in Zusammenhang stehende Neben- und Hilfsaufzeichnungen über Lieferanten, Anschaffungskosten usw. durch die Wirtschaftsstellen von Auftraggebern des öffentlichen Bereiches des Datenschutzgesetzes;
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Bundeshaushaltsgesetz (BHG), BGBl. Nr. 213/1986, Bundeshaushaltsverordnung 1989 (BHV 1989), BGBl. Nr. 570, Verordnungen und Richtlinien zum Bundeshaushaltsgesetz, Richtlinien für die Verwaltung der beweglichen Sachen bei Bundesdienststellen (Inventar- und Materialrichtlinien-RIM) entsprechend § 58 Abs. 5 BHG (Erlass des BMF mit Rundschreiben vom 24. August 1954, Zl. 66.000-20/54), sonstige haushalts- und finanzrechtliche Regelungen des Bundes,
haushalts- und finanzrechtliche Regelungen der Länder und Selbstverwaltungskörper.
einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Bis zur Beendigung der Geschäftsbeziehung oder bis zum Ablauf der für den Auftraggeber geltenden Garantie-, Gewährleistungs-, Verjährungs- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen; darüberhinaus bis zur Beendigung von allfälligen Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Lieferanten bzw. 01 Vor- und Familienname
Abgeber, Empfänger akad. Grad/
aus Sachgüter- Standesbezeichnung
austausch, bzw. Bezeichnung des
Abnehmer von Unternehmens oder der
ausgeschiedenem Organisation 1-2
Inventar: 02 Gliederungseinheit
(Inventarkennzahlen) 1-2
03 Bewertungen und Mengen 1-2
04 Datumsangaben
(Buchungsdatum,
Rechnungsdatum,
Inbetriebnahmedatum) 1-2
05 Daten zum
Inventarstück (Zubehör
ja/nein, Seriennummer,
Geschäftszahlen,
Beschreibung u.ä.) 1-2
Kontaktperson beim 06 Vor- und Familienname,
Lieferanten, akad. Grad/
Empfänger oder Standesbezeichnung 1-2
Abnehmer: 07 Anschrift 1-2
08 Telefon- und Faxnummer
und andere zur
Adressierung
erforderliche
Informationen, die
sich durch moderne
Kommunikations-
techniken ergeben 1-2
Empfängerkreise
1 Prüfungsstelle der zuständigen Buchhaltung zur Inventarüberprüfung gemäß § 7 Abs. 3 in Verbindung mit. § 119 Abs. 8 Z 3 BHV bzw. entsprechende Prüfinstanzen der Länder und Gemeinden für die Inventarverwaltung der Landes- und Gemeindedienststellen.
2 An alle Dienststellen des Bundes im Wege über das Bundesministerium für Finanzen im Falle des Sachgüteraustausches des Bundes, gemäß § 58 Abs. 4 BHG, bzw. Dienststellen der Länder und Selbstverwaltungskörper für deren Sachgüteraustausch.
SA015 Personalverwaltung der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände
Zweck der Datenanwendung:
Verwendung und Evidenthaltung dienstrechtlicher, besoldungsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten von öffentlich Bediensteten und sonstigen von den Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden besoldeten Personen (wie zB von Beamten, Vertragsbediensteten, Personen in Ausbildung, Aushilfskräften, aber auch von Landtagsabgeordneten, Gemeinderatsmitgliedern und sonstigen Funktionären) durch die Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen; Verwendung und Evidenthaltung arbeitsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten der Beschäftigten von Rechtsträgern, die durch Ausgliederung aus der Landes- oder Gemeindeverwaltung entstanden sind, zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):
Landesrechtliche Vorschriften über Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrecht für Beamte einschließlich Verordnungen der Städte und Gemeinden, über Dienst- und Besoldungsrecht für Vertragsbedienstete einschließlich Verordnungen der Städte und Gemeinden, über Kranken- und Unfallfürsorge für Beamte und Landeslehrer, über Personalvertretungsrecht, über Bezüge von Mandataren und Funktionären und über dem Rechnungshof vergleichbare Kontrolleinrichtungen auf Landes- und Gemeindeebene;
Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984 (LDG 1984), BGBl. Nr. 302, Land- und forstwirtschaftliches Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1985 (LLDG 1985), BGBl. Nr. 296, Landesvertragslehrergesetz 1966, BGBl. Nr. 172, Land- und forstwirtschaftliches Landesvertragslehrergesetz, BGBl. Nr. 244/1969, Bundes-Personalvertretungsgesetz (PVG), BGBl. Nr. 133/1967,
Heeresgebührengesetz 1992 (HGG 1992), BGBl. Nr. 422, Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl. Nr. 200/1967, Einkommensteuergesetz 1972 (EStG 1972), BGBl. Nr. 440, Einkommensteuergesetz 1988 (EStG 1988), BGBl. Nr. 400, Mutterschutzgesetz 1979 (MschG), BGBl. Nr. 221 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Eltern- Karenzurlaubsgesetz (EKUG), BGBl. Nr. 651/1989 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Karenzurlaubsgeldgesetz BGBl. Nr. 359/1974 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Rechnungshofgesetz 1948, BGBl. Nr. 144, Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997;
Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG), BGBl. Nr. 22/1970, Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG), BGBl. Nr. 22/1974, Betriebsrats-Wahlordnung 1974 (BRWO 1974), BGBl. Nr. 319, Bazillenausscheidergesetz, BGBl. Nr. 153/1945, Tuberkulosegesetz, BGBl. Nr. 127/1968.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Bezugs-/Entgelts- 01 Ordnungszahl 1-25
Empfänger: 01a Bereichsspezifische
Personenkennzeichnung 1-25
02 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung 1-19, 21-26
03 Frühere Namen 4, 6, 7, 9, 15, 17,
19, 22, 24, 25
04 Geburtsdatum 3-11, 13-19, 22, 24
05 Geburtsort und -land 4, 6, 7, 9, 14, 15,
19, 22, 24
06 Staatsangehörigkeit 4, 6, 7, 9, 14, 15,
19, 24
07 Geschlecht 4, 6, 7, 9, 11, 15,
19, 22, 24
08 Familienstand 4-7, 9, 11, 19
09 Anschrift 3-7, 9-11, 13, 15,
19, 21, 22, 24
10 Sozialversicherungs-
nummer 3-7, 9-13, 17-19, 25
11 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung,
Sozialversicherungs-
nummer des
(Ehe)Partners 4-7, 9, 19
12 Vor- und Familienname,
akad. Grad/
Standesbezeichnung,
Sozialversicherungs-
nummer bzw.
Geburtsdatum der
Kinder 4-7, 9, 19
13 Amtstitel und
Verwendungs-/ 6, 7, 9, 14, 15,
Funktionsbezeichnung 19-24, 26
14 Vorbildung 6, 7, 9, 15, 19
15 Auszeichnungen
(Berufstitel, Orden,
Ehrenzeichen) 6-9, 15, 19, 21
16 Vordienstzeiten 6, 7, 9, 15, 19
17 Vorrückungsstichtag 6-9, 15, 19
18 Urlaubsstichtag 6, 7, 9, 19
19 Basisdatum für
Dienstjubiläum 6, 7, 9, 19
20 Beginn und Ende des
Beschäftigungsver-
hältnisses / der 4, 6-9, 11, 13, 14,
Funktion 19
21 Art der Beendigung des
Beschäftigungsver-
hältnisses /der
Funktion 6, 7, 9, 11, 16, 19
22 Daten der Beschäfti-
gungsbewilligung 9, 16
23 Sonstige Laufbahndaten 6-9, 15, 19
24 Art der Verwendung / 1, 6-9, 12, 14-19,
der Funktion 26
25 weitere Dienstbehörden
/ Personalstellen 17
26 Ort (Dienststelle) der
Verwendung 1-24, 26
27 Telefon- und Faxnummer
und andere zur
Adressierung im Rahmen
der Funktion
erforderliche
Informationen, die
sich durch moderne
Kommunikations-
techniken ergeben 1-24, 26
28 Daten zur Arbeitszeit
(Gleitzeitverwaltung,
Zeitausgleich) 6
29 Arbeitsplatzkenn-
zeichnung 6, 7, 9, 19
30 Arbeitsplatzwertigkeit 6, 7, 9, 19
31 Leistungsfeststellung 6, 7, 9, 15, 19
32 Erwerbsminderung
(Amtsbescheinigung,
Opferausweis und
sonstige
Bescheinigungen) 6, 7, 9, 13, 14, 19
33 Krankenstände 4, 6, 7, 9, 19
34 Dienstfreistellungen
(zB als politischer
Funktionär, Gewerk-
schaftsfunktionär oder
Personalvertreter) 6, 7, 9, 19, 24
35 Religionsbekenntnis
(zur Abwesenheits-
verwaltung), nach
Angabe des
Betroffenen -
36 Unentschuldigte
Abwesenheiten 6, 7, 9, 19
37 Kuraufenthalte,
Pflegefreistellungen,
Erholungsurlaube 4, 6, 7, 9, 19
38 Gründe sonstiger
Abwesenheiten wie
insbesondere
Karenzurlaube,
Sonderurlaube,
Dienstfreistellungen,
Präsenzdienst,
Ausbildungsdienst,
Zivildienst 4, 6, 7, 9, 19, 24
39 Voraussichtlicher
Entbindungstermin 4, 7, 16
40 Dienstliche Ausbildung 6, 7, 9, 15, 17-19
41 Monatsbezug/ 1-7, 9, 11, 18, 19,
Monatsentgelt 22, 24
42 Nebengebühren und
sonstige
Geldleistungen (zB
Reisegebühren,
Jubiläumszuwendungen,
Abfertigungen,
Pflegegeld,
Karenzgeld, 1, 2, 4, 6, 7, 9,
Familienbeihilfe) 17, 19
43 Bezugszettel(-daten) 1-3, 11, 19
44 Besoldungsrechtliche
Einstufung 6-9, 15, 19
45 Merkmale für die
Sozialversicherungs-
beitragsberechnung (zB
Sozialversicherungs-
träger,
Überweisungsdaten,
Krankenversicherungs-
daten, Pensionsver-
sicherungsdaten) 4, 6, 7, 10, 19
45a Mitarbeitervorsorge:
MVK-Leitzahl 4, 5, 25
MV-Beitragsgrundlage
(inklusive
Sonderzahlungen) 4, 5, 25
Beitragshöhe gemäß
BMVG (Gruppensumme) 4, 5, 25
Beginn und Ende der
MV-Beitragszahlung
(Stichtag) 4, 5, 25
Eingezahlter Betrag
an MV 4, 5, 25
MV-Beitragszeiten
(Beitragsmonat
von - bis) 4, 5, 25
Vordienstzeiten (bei
Übertritt ins neue
Abfertigungsmodell) 25
Übertragungsbetrag
an die MVK und
Zahlungsmodus 25
Zuordnung zu
Dienstgeberkontonummer 25
Abmeldegründe (zB
Unterbrechung der
Beitragszahlungen durch
Karenzurlaub) 4, 25
46 Daten zur Kranken-
scheinverwaltung 4
47 Merkmale für die
Lohnsteuerberechnung
(zB Art der
Steuerpflicht,
Steuerfreibetrag) 5-7, 19
48 Weitere Merkmale für
die Bezugsberechnung
und Abrechnung (zB
Beschäftigungsausmaß,
Sonderzahlung,
eventuell
Kommunalsteuer) 4-7, 11, 12, 19
49 Höhe des Gewerk-
schaftsbeitrages, und
Bezeichnung und
Adresse des Empfängers
(nach Bekanntgabe des
Betroffenen) 1, 24
50 Forderungen an den
Bezugsempfänger 3, 19
51 Lohnkonto
(Lohnzettelwerte) 5, 19, 22
52 Bankverbindung,
(Postscheckkonto,
Girokonto,
Bankleitzahl) 1, 6, 7, 19
53 Dienstnummer 20, 21
54 Lichtbild des
Betroffenen 20, 21, 23
55 Gültigkeit der
Dienstkarte 20, 21
56 Grund und Datum der
Ausfertigung der
Dienstkarte, des
Dienstausweises oder
des Lichtbildes -
57 Beschäftigungs-
relevante Daten gemäß
ArbeitnehmerInnen-
schutzgesetz, BGBl.
Nr. 450/1994 idgF.,
Bazillenausscheider-
gesetz, BGBl.
Nr. 153/1945 idgF.,
Tuberkulosegesetz,
BGBl. Nr. 127/1968
idgF. und ähnlichen
Rechtsvorschriften -
58 Nebenbeschäftigung /
Nebentätigkeit 7, 19, 22
Empfängerkreise
1 Banken, die mit der Abwicklung des Zahlungsverkehrs für den
Auftraggeber insbesondere mit der Auszahlung von Bezügen bzw. mit der Zuleitung von Bezugszetteln an den Betroffenen (auf freiwilliger Basis) betraut sind;
2 Dienststellen zum Zweck der Barauszahlung, Zuleitung der Bezugszettel an den Betroffenen sowie Vorgesetzte im Zusammenhang mit Entscheidungen über Leistungsprämien;
3 Gläubiger des Bezugsempfängers sowie sonstige an der
allenfalls damit verbundenen Rechtsverfolgung Beteiligte, auch bei freiwilligen Bezugsabtretungen und Abzugsvereinbarungen;
4 Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeeinrichtungen;
5 Finanzämter;
6 Übergeordnete Dienstbehörde (falls vorhanden);
7 Dienstbehörden und Dienststellen bei Versetzungen,
Dienstzuteilungen usw., Pensionsbehörde beim Eintritt in den Ruhestand;
8 Alle Beamten und Personalvertreter der Dienststelle im Umfang
des Personalverzeichnisses;
9 Organe der Personalvertretung, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Personalvertretungsrechts vorliegen, sowie Betriebsräte, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Arbeitsverfassungsgesetzes, insbesondere §§ 89 und 98 ff., vorliegen;
10 Mitversicherte;
11 Pensionskassen;
12 Gemeinden (bei Kommunalsteuerpflicht);
13 Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen und Dienststellen
des Arbeitsmarktservice gemäß § 16 Abs. 2 und 3 BEinstG sowie die dort eingerichteten Behindertenausschüsse gemäß §§ 8 und 8a BEinstG;
14 Wahlausschüsse, und Wahlvorstand gemäß § 14 der Betriebsrats-Wahlordnung 1974;
15 Öffentliche Stellen, die an Ernennungs- und Auszeichnungsakten
beteiligt sind;
16 Arbeitsinspektorat oder sonst zuständige Behörde gemäß § 3 Abs. 6 MSchG oder vergleichbarer landesrechtlicher Vorschriften;
17 Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck der Anweisung von
zB Nebentätigkeitsvergütungen, Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten mittels Fremd-ZVA durch die führende Dienstbehörde/Personalstelle;
18 Gesetzliche Interessenvertretungen im gesetzlich vorgesehenen
Umfang (zB die Ärztekammer gemäß §§ 41 Abs. 6 und 91 Abs. 6 Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG 1998), BGBl. I Nr. 169, die Kammer für Arbeiter und Angestellte gemäß § 20 Abs. 5 Arbeiterkammer-Wahlordnung, BGBl. II Nr. 340/1998);
19 Organisationseinheiten, die in dienst- und/oder
besoldungsrechtlichen Verfahren kraft gesetzlicher Anordnung mitzuwirken haben (zB Begutachtungskommission im Zusammenhang mit Aufnahmen und Bestellungen, Leistungsfeststellungskommission und Disziplinarbehörden);
20 Personen, denen gegenüber sich der Betroffene nicht namentlich
zu legitimieren hat;
21 Personen, denen gegenüber sich der Betroffene namentlich zu
legitimieren hat;
22 Rechnungshof gemäß Art. 1 § 8 Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I
Nr. 64/1997;
23 Veröffentlichung mit ausdrücklicher Zustimmung des Betroffenen;
24 Vom Dienstnehmer angegebene Gewerkschaft, mit Zustimmung des Betroffenen;
25 Mitarbeitervorsorgekassen (MVK) gemäß § 11 Abs. 2 Z 5 und § 13
BMVG;
26* Auskunftswerber und Personen, die ein Anliegen im Wirkungsbereich des Auftraggebers vorbringen.
SA016 Mitglieder- und Funktionärsdatenverwaltung der Wirtschaftskammerorganisation
Zweck der Datenanwendung:
Erfassung, Verwaltung und Verwendung von Mitglieder- und Funktionärsdaten im Sinne des Wirtschaftskammergesetzes und dazu ergangener Verordnungen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie zB Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.
Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:
Solange die Datenaufbewahrung zur Erfüllung der Aufgaben gemäß Wirtschaftskammergesetz 1998, BGBl. I Nr. 103, und den dazu ergangenen Verordnungen erforderlich ist.
```
```
Betroffene
Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
```
```
Mitglieder und 01 Ordnungsnummer, 1-9
ehemalige 02 Daten zur
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