Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen über die Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Im Bereich Storagenetworks können die Absolventinnen und Absolventen Anforderungen an Storagesysteme charakterisieren, Storagesysteme in Bezug auf deren technischen Aufbau vergleichen, administrative Aufgaben auf Storagesystemen planen und umsetzen sowie Anforderungsszenarien an Storagesysteme analysieren und daraus Implementierungsvorschläge ableiten.
Im Bereich Heterogenität können die Absolventinnen und Absolventen plattformspezifische Installationen von Serverdiensten vergleichen, Anforderungen an automatisierte Softwareverteilungssysteme erklären sowie ein automatisiertes Softwareverteilungssystem in heterogenen Systemen installieren. Weiters können sie Probleme, die bei der Zusammenwirkung unterschiedlicher Betriebssysteme auftreten, analysieren und Lösungskonzepte für plattformübergreifende Verzeichnisdienste erarbeiten.
Im Bereich Kommunikationsnetze können die Absolventinnen und Absolventen gebräuchliche Telekommunikationsdienste für die Datenübertragung angeben und Anforderungen an diese Dienste charakterisieren. Die Absolventinnen und Absolventen können exemplarisch ein Kommunikationsnetz implementieren, unterschiedliche Kommunikationsnetze in Bezug auf deren technische Implementierung bewerten und dem Anforderungsprofil gegenüberstellen sowie Anforderungen an „Next Generation Networks“ definieren.
Im Bereich Internetserviceproviderkonzepte können die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Trägernetze angeben und deren Anwendungsrelevanz für Internetserviceprovider begründen. Sie können ein WAN-Trägernetz exemplarisch implementieren und Lösungsansätze einer redundanten Anbindung bewerten.
Im Bereich Standards und Normen der Netzwerksicherheit kennen die Absolventinnen und Absolventen die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes sowie der Datensicherheit und können Sicherheitsanalysen gemäß aktueller Standards durchführen.
Im Bereich Netzwerkplanung können die Absolventinnen und Absolventen Kostenfaktoren bei der Planung und Implementierung von Netzen klassifizieren sowie eine Ausschreibung für die Implementierung eines Netzes und einer Client- und Serverlandschaft durchführen. Sie können Anforderungen an Netzwerke interpretieren und bewerten sowie Lösungskonzepte für neue Netzwerke erarbeiten.
Im Bereich Netzwerkbetrieb können die Absolventinnen und Absolventen die organisatorischen Grundlagen für den Betrieb von Netzwerken angeben, Abläufe aus dem Bereich des Netzwerkbetriebes anhand von vorgegebenen Checklisten umsetzen und vorhandene Planungsunterlagen aus dem Bereich des Netzwerkbetriebes analysieren. Sie können typische Vorgänge aus dem Bereich des Netzwerkbetriebes analysieren und darauf aufbauend entsprechende Planungsunterlagen erstellen.
Im Bereich Netzwerküberwachung können die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsweise von Systemüberwachungsdiensten beschreiben und einen Systemüberwachungsdienst einrichten. Sie können den Output von Systemüberwachungsdiensten interpretieren und analysieren sowie aufgrund der Analyse von Netzwerküberwachungsprotokollen Lösungsszenarien für entsprechende Probleme entwickeln.
IT-Sicherheit:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
Im Bereich Sicherheitstechnologien und Sicherheitsmanagement kennen die Absolventinnen und Absolventen die mathematischen Grundlagen für Verschlüsselungs- und Hashfunktionen sowie typische aktuelle Implementierungsverfahren. Sie kennen die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes sowie der Datensicherheit und können Sicherheitsanalysen gemäß aktueller Standards durchführen.
Im Bereich Angriffsvektoren und Abwehrmaßnahmen können die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsweise von Public Key Infrastruktursystemen (PKI) und deren Funktionselemente erklären. Sie können ein PKI-System implementieren und verschlüsselte Tunnelverbindungen implementieren. Sie können zeitgemäße Bedrohungsszenarien für Netzwerke angeben und die Notwendigkeit für Abwehrmaßnahmen begründen. Sie können Server-, Client- und Netzwerkkomponenten software- und hardwaremäßig absichern, Sicherheits- und Bedrohungsanalysen an Netzwerken durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren, Risikoanalysen durchführen und Lösungsszenarien erarbeiten.
Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B.2:
Softwareentwicklung:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B.
Informationstechnische Projekte:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B.
Informationssysteme:
Im Bereich Eigenschaften und Architekturen von Datenbanksystemen können die Absolventinnen und Absolventen die Motivationen für den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und die Problematiken bei Nichtverwendung aufzeigen sowie typische Realisierungen von Datenbanksystemen vergleichen. Sie kennen die Problematiken bei parallel auftretenden Transaktionen und können die Konzepte von analytischen Datenbanken erklären und umsetzen.
Im Bereich Datenmodelle können die Absolventinnen und Absolventen die Elemente gängiger Datenmodellierungstechniken und ihre Bedeutung erklären, ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen. Sie können für relationale Daten Normalformen definieren, die Problematiken bei nicht normalisierten Daten erläutern und analysieren sowie für eine nicht normalformgerechte Relation eine korrekte Zerlegung durchführen.
Im Bereich Abfragesprachen kennen die Absolventinnen und Absolventen standardisierte Abfragesprachen und können Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln und optimieren.
Im Bereich Datenbankanwendungen kennen die Absolventinnen und Absolventen standardisierte Datenbankschnittstellen, um aus gängigen Anwendungen mit einem Datenbanksystem kommunizieren zu können. Sie können Schnittstellen installieren und konfigurieren, die Einsatzgebiete von serverseitiger Programmierung evaluieren und Programme entwickeln, die Daten eines Informationssystems verwenden.
Im Bereich Administration von Datenbanksystemen kennen die Absolventinnen und Absolventen marktgängige Datenbanksysteme und können ein den Anforderungen entsprechendes auswählen. Sie können ein Datenbanksystem installieren, die Notwendigkeiten von Accountingsystemen erläutern, Benutzer und Rollen anlegen, Rechte vergeben sowie Backups erstellen.
Im Bereich Informationssysteme können die Absolventinnen und Absolventen die Anforderungen und Klassifizierungen von Informationssystemen skizzieren sowie installieren und konfigurieren.
Im Bereich Integration von Informationssystemen können die Absolventinnen und Absolventen die gebräuchlichsten Dokumentenformate beschreiben, valide semistrukturierte Dokumente erzeugen sowie Daten aus Informationssystemen darstellen und interpretieren.
Systemtechnik:
Im Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie können die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten Grundgesetze, Bauelemente, Grundschaltungen, Messverfahren und Schutzmaßnahmen erklären und diese Kenntnisse bei Montage- und Umbauarbeiten sowie im Zusammenhang mit Problemen der elektromagnetischen Verträglichkeit anwenden.
Im Bereich Grundlagen der Informatik können die Absolventinnen und Absolventen die Komponenten eines Computersystems und ihr Zusammenwirken beschreiben, Computersysteme assemblieren und aufrüsten sowie die in der Computertechnik verwendeten Zahlen- und Kodiersysteme einsetzen. Sie können die typischen Funktionalitäten von Bürosoftware beschreiben, diese zur Erstellung verschiedenster Dokumente anwenden sowie Internetdienste nützen.
Im Bereich Betriebssysteme können die Absolventinnen und Absolventen die implementierten Konzepte verstehen und anwenden, Betriebssysteme installieren und wiederkehrende Abläufe bei Wartungsarbeiten automatisieren. Sie können grundlegende Systemdienste erklären, einrichten, konfigurieren und warten sowie Grundkonzepte von Überwachungssoftware erklären.
Medientechnik:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
Im Bereich Medienproduktionen können die Absolventinnen und Absolventen Medienassets erstellen und mit Mediensoftware unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und ethischer Aspekte zielgruppenorientiert aufbereiten. Sie können alle wesentlichen Teile einer Medienproduktion erläutern. Sie kennen den Aufbau und die Arbeitsweisen typischer Betriebe der Medienwirtschaft und die Grundzüge des Marketings. Sie kennen unterschiedliche Datenformate und Ausgabemedien.
Im Bereich Grafik und Gestaltung können die Absolventinnen und Absolventen Medienassets nach gestalterischen Vorgaben entwickeln, typische Drucksorten gestalten, produzieren und für ein Ausgabemedium aufbereiten sowie den Aufbau und die Gestaltung von Standarddruckprodukten erklären. Sie können Gestaltungskonzepte in Medienprojekten umsetzen.
Im Bereich Webentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Webauftritte auf Basis von Backend-Systemen unter Berücksichtigung von Suchmaschinenoptimierung konzeptionieren und realisieren. Sie können Anwendungen für den Einsatz auf Desktop und mobilen Endgeräten auf Basis aktueller Frameworks entwickeln.
Im Bereich Entwicklung virtueller Welten können die Absolventinnen und Absolventen einfache virtuelle Welten gestalten und für die Ausgabe optimieren. Sie können Elemente animieren und als Sequenzen bereitstellen. Sie können Assets und visuelle Effekte gestalten und in audiovisuelle Medien integrieren.
Web- und App-Entwicklung:
Im Bereich Webentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Webanwendungen für Desktop und mobile Endgeräte unter Berücksichtigung der Benutzererfahrung konzeptionieren und realisieren. Sie können Webauftritte auf Basis aktueller Frameworks unter Berücksichtigung von Suchmaschinen-Optimierung gestalten und umsetzen. Sie können unter Berücksichtigung der IT-Sicherheit sowohl Webanwendungen veröffentlichen als auch Serverumgebungen einrichten und damit die Verfügbarkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Webanwendungen sicherstellen. Sie können Webanwendungen und Webauftritte auf Basis von Backend-Systemen realisieren und modular erweitern.
Im Bereich Appentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Anwendungen mit Standardschnittstellen samt zugehörigen Frontends implementieren. Sie können Services von Drittanbietern verwenden, sowie Komponenten in eigene Anwendungen integrieren. Sie können komplexe Anwendungen unter Berücksichtigung der IT-Sicherheit für den Einsatz auf Desktop und mobilen Endgeräten konzeptionieren und realisieren. Sie können Anwendungen paketieren und in Produktivumgebungen installieren.
Virtuelle Welten und Spieleentwicklung:
Im Bereich Entwicklung virtueller Welten können die Absolventinnen und Absolventen umfangreiche virtuelle Welten mit fortgeschrittenen Modellierungstechniken realisieren und Simulationen für verschiedene Anwendungsbereiche entwickeln. Sie können verschiedene Animationstechniken und deren Kombination anwenden und Charaktere gestalten sowie bewegen. Sie können Methoden der additiven Fertigung anwenden und virtuelle Welten für Virtual Reality und Augmented Reality entwickeln.
Im Bereich Game Development können die Absolventinnen und Absolventen Spiele für unterschiedliche Einsatzbereiche gestalten und in einer Game Engine umsetzen. Sie können den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Spielen erklären, Game Assets gestalten sowie Spiele für unterschiedliche Endgeräte unter Berücksichtigung technischer Eigenschaften und Echtzeit-Anforderungen optimieren.
Im Bereich Visual Effects können die Absolventinnen und Absolventen komplexe Visual Effects gestalten und in audiovisuelle Medien integrieren. Sie können unter Berücksichtigung unterschiedlicher Eigenschaften von Kameras und Lichtquellen realitätsnahe Kompositionen erstellen und rendern.
Mediendesign und Medienproduktionen:
Im Bereich Medienproduktionen können die Absolventinnen und Absolventen komplexe multimediale Projekte unter Berücksichtigung vielfältiger Anforderungen, Zielgruppen, Kommunikationskanäle, rechtlicher Rahmenbedingungen sowie ethischer Aspekte planen, kalkulieren und entwickeln. Sie können dafür notwendige Geschichten und Charaktere entwickeln und kennen die dazu benötigten Produktionsplanungssysteme. Sie können multimediale Werke unter Anwendung des Farbmanagements für unterschiedliche Ausgabemedien optimieren. Sie kennen den Aufbau und die Arbeitsweisen typischer Betriebe der Medienwirtschaft.
Im Bereich Multimediahardware können die Absolventinnen und Absolventen professionelle audiovisuelle Aufnahmegeräte mit unterschiedlichen Lichtquellen situationsbezogen für Veranstaltungen und Medienproduktionen eigenständig einsetzen. Sie können die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen herstellen und Fehlerquellen in Bezug auf medientechnisches Equipment analysieren. Sie können audiovisuelle Effekte gestalten und mit Multimediahardware umsetzen.
Im Bereich Medienbearbeitung können die Absolventinnen und Absolventen anspruchsvolle audiovisuelle Aufnahmen von mehreren Quellen in ihrer Qualität beurteilen, diese vorgabenorientiert schneiden, optimieren, stilmäßig bearbeiten und für ein Ausgabemedium aufbereiten. Sie können anspruchsvolle audiovisuelle Effekte und Animationen gestalten und in eigene Aufnahmen integrieren. Sie können die Interoperabilität zwischen verschiedenen Softwareprodukten und Datenformaten herstellen und Fehlerquellen analysieren. Sie können multimediale Manipulationen erkennen und Dokumente entsprechend absichern.
Im Bereich Grafik und Gestaltung können die Absolventinnen und Absolventen unter Beachtung der Farbmodelle und Farbräume, komplexe grafische Elemente nach gestalterischen Vorgaben entwickeln und umsetzen. Sie können anspruchsvolle Drucksorten gestalten, produzieren und für verschiedene Ausgabemedien aufbereiten.
Netzwerktechnik:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B.
IT-Sicherheit:
Siehe die berufsbezogenen Lernergebnisse in Abschnitt B.
IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1.
V. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1 mit folgender Ergänzung:
Didaktische Grundsätze des Pflichtgenstandes IT-Sicherheit:
Der fachtheoretische und fachpraktische Unterricht geht von einer umfassenden Sicht informationstechnologischer Kompetenzen aus. Die Vermittlung der IT-Sicherheit stellt in allen fachlichen Gegenständen einen wesentlichen Teil dar und ergänzt sowie erweitert das Bildungsziel des Pflichtgegenstandes IT-Sicherheit.
VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung
A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“, „Naturwissenschaften“ und „Ethik“.
Siehe Anlage 1.
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 idgF.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße
– mathematische Sachverhalte durch Aussagen präzise formulieren und die Booleschen Verknüpfungen anwenden;
– Dezimalzahlen in Dualzahlen (und umgekehrt) konvertieren sowie mit Dualzahlen rechnen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Mathematik:
Aussagen, Verknüpfungen von Aussagen, Wahrheitstabellen.
Reelle Zahlen:
Zahlensysteme; Konversion von Zahlen unterschiedlicher Zahlensysteme.
Boolesche Algebra:
Schaltfunktionen und Boolesche Ausdrücke.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Funktionen
– Polynomfunktionen, Exponentialfunktionen, Logarithmusfunktionen und trigonometrische Funktionen auf Aufgabenstellungen des Fachgebietes anwenden;
– logarithmische Skalierungen interpretieren und anwenden.
Lehrstoff:
Funktionen:
Aufgabenstellungen des Fachgebiets, logarithmische Skalierung.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Integralrechnung
– Begriffe der Differential- und Integralrechnung benennen sowie facheinschlägige Anwendungen berechnen und interpretieren;
– Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten lösen und im Besonderen die Lösungsfälle der linearen Schwingungsgleichung mit konstanten Koeffizienten interpretieren;
– Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen;
– partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen;
– Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen;
– periodische Funktionen durch trigonometrische Polynome approximieren und die Fourierkoeffizienten interpretieren;
– zu vorgegebenen Stützstellen und Stützwerten Interpolationspolynome n-ten Grades berechnen.
Lehrstoff:
Differential- und Integralrechnung:
Fachbezogene Anwendungen der Differential- und Integralrechnung.
Lineare Differentialgleichungen:
Trennung der Variablen; lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; elementare Lösungsmethoden.
Funktionen mehrerer Variablen:
Darstellung von Funktionen von zwei Variablen; partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
Funktionenreihen:
Taylorpolynome, Taylorreihen, Konvergenzradius; Approximation von Funktionen durch trigonometrische Polynome; Fourierreihen.
Interpolation:
Interpolationspolynome.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie
– die Begriffe „Gruppe“ und „Körper“ interpretieren sowie mit Restklassen rechnen;
– die algebraischen und zahlentheoretischen Grundlagen der Codierung und Chiffrierung zur Lösung von fachrelevanten Beispielen der symmetrischen und asymmetrischen Verschlüsselungsmethoden anwenden.
Bereich Matrizen und Stochastik
– Matrizen als Operatoren von Abbildungen im zwei- und dreidimensionalen Raum interpretieren sowie mit diesen anwendungsbezogen modellieren und operieren;
– die Anzahl möglicher Anordnungen von unterscheidbaren und nicht unterscheidbaren Objekten mit und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge bestimmen.
Lehrstoff:
Bereich Algebra und Geometrie
Rechnen in algebraischen Strukturen: Menge, Gruppe, Ring, Körper, Restklassen.
Codierung und Chiffrierung: Algebraische und zahlentheoretische Grundlagen der Codierung und Chiffrierung; symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung.
Bereich Matrizen und Stochastik
Matrizen: Inverse Matrix, Matrizen als Operatoren von Abbildungen, homogene Koordinaten, Anwendungen aus der Fachtheorie.
Kombinatorik: Permutationen, Kombinationen, Variationen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik
– die Entscheidungsalternativen und das Prinzip des Alternativtests wiedergeben, signifikante und nicht signifikante Testergebnisse interpretieren und eine signifikante Abweichung eines Mittelwertes von einem vorgegebenen Wert feststellen;
– die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Beurteilende Statistik:
Verteilung des Stichprobenmittels, zentraler Grenzwertsatz, Intervallschätzung; Prinzip des Alternativtests, Einstichproben t-Test.
Relevante mathematische Methoden:
Fachbezogene Anwendungen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Relevante mathematische Methoden:
Fachbezogene Anwendungen.
B. Fachtheorie und Fachpraxis
SOFTWAREENTWICKLUNG
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strukturierte Programmierung
– Programme mit Hilfe von Methoden oder Funktionen strukturieren und in einer höheren Programmiersprache umsetzen;
– elementare Datentypen und Kontrollstrukturen erläutern sowie geeignete Datentypen für ihre Programme auswählen;
– einfache API-Dokumentationen auf Methodenebene lesen und verstehen;
– einfache Programmbibliotheken für gängige Aufgaben verwenden.
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen
– einfache Datenstrukturen einsetzen;
– einfache Datenstrukturen sortieren und darin ein Element suchen.
Bereich Softwareentwicklungsprozess
– mit gängigen Werkzeugen zur Unterstützung der Softwareentwicklung umgehen;
– im Rahmen der Programmentwicklung Fehler finden und beheben;
– einfache Testfälle definieren und damit Programme systematisch testen.
Lehrstoff:
Bereich Strukturierte Programmierung:
Anweisungen und Kontrollstrukturen, elementare Datentypen und Operatoren, prozedurale Programmierung, Benennungskonventionen, API-Dokumentation, Einsatz von Bibliotheken.
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen:
Einfache Datenstrukturen, Such- und Sortieralgorithmen.
Bereich Softwareentwicklungsprozess:
Entwicklungsumgebungen, Testen und Fehlersuche, Debugging.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen
– komplexere Datenstrukturen einsetzen;
– Such- und Sortieralgorithmen bezüglich Zeit und Speicherbedarf analysieren.
Bereich Objektorientierte Programmierung
– Objekte definieren, anlegen und einsetzen;
– die grafische Notation einer Problembeschreibung in einer Programmiersprache umsetzen;
– API-Dokumentationen auf Methodenebene für ihre eigenen Programme erstellen;
– geeignete Programmbibliotheken für gängige Aufgaben einsetzen.
Bereich Softwareentwicklungsprozess
– im Rahmen der objektorientierten Programmentwicklung Fehler finden und beheben;
– einfache Testfälle definieren und damit objektorientierte Programme systematisch testen.
Lehrstoff:
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen:
Komplexere Datenstrukturen, Such- und Sortieralgorithmen.
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Klassen, Objekte, Datenkapselung, grafische Notationen, Statik-Modellierung, API-Dokumentation, Auswahl und Einsatz von Bibliotheken.
Bereich Softwareentwicklungsprozess:
Testen und Fehlersuche, Debugging.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsentwicklung
– externe Programmbausteine in eigene Programme integrieren und eigene Programmbausteine zur Verfügung stellen;
– den Computer als Werkzeug für fachspezifische Anwendungen einsetzen und mit Hilfe höherer Programmiersprachen Aufgaben ihres Fachgebietes methodisch lösen;
– Programme für unterschiedliche Medien mit grafischer Benutzeroberfläche entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsentwicklung:
Programmentwicklung in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen, GUIEntwicklung.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen
– das Konzept der Rekursion und ihre Anwendungsgebiete erklären.
Bereich Objektorientierte Programmierung
– die Konzepte der Vererbung und des Polymorphismus erläutern;
– mit Hilfe objektorientierter Konzepte erweiterbare und wartbare Programme entwickeln.
Bereich Softwareentwicklungsprozess
– im Rahmen der Programmentwicklung unter Berücksichtigung von Vererbung und Polymorphismus Fehler finden und beheben;
– einfache Testfälle unter Berücksichtigung von Vererbung und Polymorphismus definieren sowie damit Programme systematisch testen;
– die Konzepte der Versionsverwaltung erläutern und Werkzeuge zur Versionsverwaltung einsetzen.
Bereich Anwendungsentwicklung
– externe Programmbausteine unter Berücksichtigung von Vererbung und Polymorphismus in eigene Programme integrieren sowie eigene Programmbausteine zur Verfügung stellen;
– geeignete Werkzeuge und umfangreiche Programmbibliotheken für gängige Aufgaben einsetzen;
– Programme mit einer umfangreichen grafischen Benutzeroberfläche für unterschiedliche Medien entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Algorithmen und Datenstrukturen:
Rekursion, reguläre Ausdrücke.
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Vererbung und Polymorphismus, Interfaces.
Bereich Softwareentwicklungsprozess:
Testen und Fehlersuche, Debugging, Versionsverwaltung.
Bereich Anwendungsentwicklung:
Programmentwicklung in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen, GUIEntwicklung für Desktop oder mobile Geräte oder Webentwicklung.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Objektorientierte Programmierung
– die Struktur gegebener Problemstellungen analysieren und mit Hilfe von grafischen Notationen darstellen;
– den Ablauf einer gegebenen Problemstellung analysieren und mit Hilfe von grafischen Notationen darstellen.
Bereich Anwendungsentwicklung
– umfangreiche Programme für unterschiedliche Medien mit graphischer Benutzeroberfläche entwickeln und Eingabefehler abfangen;
– mit Hilfe einfacher Bibliotheken auf Datenquellen zugreifen.
Lehrstoff:
Bereich Objektorientierte Programmierung:
Statik- und Dynamik-Modellierung.
Bereich Anwendungsentwicklung:
GUI-Entwicklung für Desktop oder mobile Geräte oder Webentwicklung und/oder hardwarespezifische Programmierung in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen, Exception-Handling, Daten-Schnittstellen und Bibliotheken.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsentwicklung
– Anwendungssysteme unter Verwendung von Nebenläufigkeit entwickeln;
– einfache Schnittstellen zur Kommunikation zwischen Anwendungen entwerfen und implementieren.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsentwicklung:
Definition und Implementierung von Schnittstellen, Threading.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsentwicklung
– umfangreiche Client-Server Anwendungen entwickeln;
– unter Verwendung von Frameworks und Middleware komplexe Anwendungssysteme entwickeln;
– Daten mit Hilfe von strukturierten Datenformaten zwischen Anwendungen austauschen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsentwicklung:
Mehrschichtarchitektur, Protokolle, strukturierte Datenformate, Zugriff auf strukturierte Daten, Umsetzen von Aufgabenstellungen aus den fachtheoretischen Gegenständen.
V. Jahrgang- Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsentwicklung
– Methoden der Softwareentwicklung im jeweiligen Fachgebiet eigenständig einsetzen;
– Anwendungen unter Berücksichtigung von Softwareentwicklungsvorgehensmodellen entwickeln;
– Teststrategien für Anwendungen unter Berücksichtigung der eingesetzten Bibliotheken und Frameworks entwickeln sowie zur Qualitätssicherung in der Entwicklung einsetzen;
– die wichtigsten Entwurfsmuster der Softwareentwicklung erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsentwicklung:
Fachspezifische Entwicklungsmethoden, Softwareentwicklungsvorgehensmodelle, Entwurfsmuster, Teststrategien entwickeln und umsetzen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsentwicklung
– komplexe Anwendungssysteme im jeweiligen Fachgebiet entwickeln;
– geeignete Schnittstellen und Bibliotheken auswählen und eigenständig anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsentwicklung:
Umsetzen von Aufgabenstellungen aus den fachtheoretischen Gegenständen.
INFORMATIONSTECHNISCHE PROJEKTE
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen des Betriebes
– die Aufgaben und Strukturen eines Wirtschaftsbetriebes verstehen und die Bedeutung der einzelnen betrieblichen Teilbereiche erklären;
– die Bedeutung wirtschaftlichen Handelns erklären und die Funktionsweise des Marktes erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen des Betriebes:
Wirtschaft, Markt, Betrieb, Unternehmen, Firma, Organigramm.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebliche Ziele
– in einer gegebenen Situation betriebliche Zielvorstellungen begründen und entwickeln;
– typische Zielkonflikte, wie sie in Unternehmen vorkommen, beschreiben und analysieren.
Lehrstoff:
Bereich Betriebliche Ziele:
Monetäre und nichtmonetäre Ziele, Zielformulierung.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Organisation
– betriebliche Organisationsstrukturen gegenüberstellen und beurteilen;
– wichtige Methoden zur Analyse von Organisationsprozessen erklären.
Bereich Projektmanagement
– ein Projekt einem Vorhaben gegenüberstellen und zu einem Projekt den Projektkontext darstellen;
– für ein konkretes Projekt selbstständig „smarte“ Ziele definieren und das Projekt gegenüber der Umwelt abgrenzen;
– die unterschiedlichen Aufgaben, die mit den Rollen innerhalb eines Projektteams verbunden sind, beschreiben und verschiedene Kreativitätstechniken einsetzen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte
– theoretische Grundlagen des Projektmanagements im Rahmen von einfachen fachübergreifenden technischen Projekten anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Organisation:
Bewertung von Organisationsstrukturen, Projektorganisation, Untersuchungsmethoden.
Bereich Projektmanagement:
Kontextabgrenzung, Zieldefinitionen, Kreativitätstechniken.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Realisierung einfacher informationstechnischer Projekte unter Vorgabe des Projektauftrages und unter Berücksichtigung von Themenbereichen der technischen Pflichtgegenstände.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebliche Ziele
– die Methoden zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erklären;
– Ansätze der Humanisierung der menschlichen Arbeit erläutern.
Bereich Projektmanagement
– ein bestehendes Projektmanagementhandbuch interpretieren;
– Leistungs-, Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung interpretieren sowie den Projektfortschritt beurteilen;
– wesentliche Projektrisiken erkennen und Lösungsvorschläge erarbeiten.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte
– theoretische Grundlagen des Projektmanagements im Rahmen von fachübergreifenden technischen Projekten anwenden;
– Modelle zur Bewältigung von Krisen, Chancen und Konflikten einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Betriebliche Ziele:
Wirtschaftlichkeitsanalyse, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Entlohnungssysteme.
Bereich Projektmanagement:
Kontextabgrenzung, Zieldefinitionen, Kreativitätstechniken, Projektorganisationsformen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Realisierung informationstechnischer Projekte unter Vorgabe des Projektauftrages und unter Berücksichtigung von Themenbereichen der technischen Pflichtgegenstände.
Planung und Umsetzung der Phasen im Projektmanagement verbunden mit der entsprechenden Dokumentation.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– Leistungs-, Termin-, Ressourcen- und Kostenpläne erstellen sowie deren Einfluss auf den Projektfortschritt verstehen;
– Probleme und Konflikte in Teamstrukturen analysieren sowie geeignete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte
– ein Projektmanagementhandbuch selbstständig verwenden;
– die für die Durchführung von Projekten notwendigen Planungs- und Integrationsstrategien entwickeln;
– eigenständig Lösungskonzepte auf Basis der technischen Pflichtgegenstände zur Realisierung einfacher informationstechnischer Projekte entwickeln;
– Modelle zur Bewältigung von Konflikten anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Dokumentenmanagement, Ressourcenmanagement, Konfliktmanagement.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Planung und Realisierung einfacher informationstechnischer Projekte unter Wahrnehmung typischer Rollenbilder und unter Berücksichtigung von Themenbereichen der technischen Pflichtgegenstände.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– ein Projektmanagementhandbuch selbstständig erstellen;
– verschiedene Kreativitätstechniken adäquat zu den gestellten Aufgaben einsetzen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte
– Modelle zur Bewältigung von Krisen und Wahrnehmung von Chancen anwenden;
– eigenständig Lösungskonzepte auf Basis der technischen Pflichtgegenstände zur Realisierung informationstechnischer Projekte entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Dokumentenmanagement, Changemanagement, Projektmarketing, Teamkultur.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Planung und Realisierung informationstechnischer Projekte unter Wahrnehmung typischer Rollenbilder und unter Berücksichtigung von Themenbereichen der technischen Pflichtgegenstände.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– Projektdiskontinuitäten erkennen, daraus entsprechende Lösungsmodelle entwickeln sowie diese auf deren Realisierbarkeit hin bewerten und schließlich umsetzen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte
– Modelle zur Bewältigung von Krisen, Chancen und Konflikten entwickeln sowie auf deren Durchführbarkeit hin analysieren.
Bereich Qualitätsmanagement
– Methoden des Qualitätsmanagements sowie Grundlagen der Qualitätsnormen und Qualitätsmanagement-Systeme angeben, ein Qualitätsmanagement-Handbuch richtig anwenden und Methoden des Qualitätsmanagements gezielt einsetzen;
– Produktanforderungen und Prozesse beschreiben und bewerten, Einflussfaktoren analysieren und Qualitätsmanagement-Systeme beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Projektcontrolling, Projektbeurteilung, Investitionsanalyse.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Planung und Realisierung fachübergreifender informationstechnischer Projekte.
Bereich Qualitätsmanagement:
Qualitätsmanagementhandbuch, Standards, Normen, Systeme, Begriffe und Werkzeuge.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– auf systematische Weise wesentliche Projektrisiken erkennen und geeignete Maßnahmen vorsehen.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
– eigenständig Lösungskonzepte auf Basis der technischen Pflichtgegenstände zur Realisierung komplexer informationstechnischer Projekte entwickeln.
Bereich Qualitätsmanagement
– ein Qualitätsmanagement-Handbuch erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Diskontinuitätenmanagement.
Bereich Durchführung informationstechnischer Projekte:
Planung und Realisierung fachübergreifender informationstechnischer Projekte.
Bereich Qualitätsmanagement:
Qualitätsmanagement-Systeme.
INFORMATIONSSYSTEME
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Eigenschaften und Architekturen von Datenbanksystemen
– die Motivationen für den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und die Problematiken bei Nichtverwendung aufzeigen;
– die zugrunde liegenden Konzepte von Ebenenmodellen erklären.
Bereich Datenmodelle
– die Elemente gängiger Datenmodellierungstechniken benennen und ihre Bedeutung erklären;
– ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen.
Bereich Datenbankanwendungen
– die Architekturen interaktiver Datenbankanwendungen skizzieren;
– einfache Datenbankanwendungen entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Eigenschaften und Architekturen von Datenbanksystemen:
Vorteile des Einsatzes von Datenbanksystemen, Kategorisierung von Datenbanksystemen, Phasen des Datenbankentwurfs.
Bereich Datenmodelle:
Wohlgeformtheit, Validität, Konsistenz und Integrität von Daten; Entities, Attribute, Beziehungen, Kardinalitäten, Generalisierung, Aggregation; Relationenschemas, Attribute, Domänen, Schlüssel, NULL-Werte, Transformationsregeln.
Bereich Datenbankanwendungen:
Einfache Datenbankanwendungen.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfragesprachen
– standardisierte Abfragesprachen anwenden, um auf Daten zugreifen zu können;
– Daten einfügen, verändern und löschen;
– einfache Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln.
Bereich Datenmodelle
– Normalformen definieren und die Problematiken bei nicht normalisierten Daten erläutern;
– ein Datenmodell implementieren und analysieren.
Lehrstoff:
Bereich Abfragesprachen:
Projektion, Selektion, Gruppierung, Verbundarten, Aggregatfunktionen, Unterabfragen; Abfragesprachen für nicht relationale Datenmodelle.
Bereich Datenmodelle:
Relationen erzeugen, Datentypen, Schlüssel, Fremdschlüssel, Normalformen, referentielle Integrität; Manipulation von Daten- und Datenbankstrukturen.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfragesprachen
– komplexe Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln und optimieren;
– den Aufbau von Sichten erklären sowie deren Vor- und Nachteile nennen.
Bereich Administration von Datenbanksystemen
– marktgängige Datenbanksysteme nennen und ein den Anforderungen entsprechendes auswählen;
– die Notwendigkeiten von Accountingsystemen erläutern, Benutzer und Rollen anlegen sowie Rechte vergeben;
– inkrementelle und vollständige Backups erstellen bzw. eine Wiederherstellung initiieren.
Bereich Informationsmanagement
– die Architektur betriebswirtschaftlicher Informationssysteme skizzieren und deren unternehmensstrategische Bedeutung erläutern;
– die Gestaltungsmöglichkeiten eines Informationssystems für unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse angeben sowie Geschäftsfelder hierzu beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Abfragesprachen:
Aufbau, Einsatzgebiete und Einschränkungen von Sichten; logische und physische Optimierung von Abfragen, Indizes.
Bereich Administration von Datenbanksystemen:
Marktgängige Systeme, Open Source versus kommerzielle Datenbanksysteme, Hardwareanforderungen, Metadaten, physische Organisation; Benutzer, Gruppen, Rechte, Rollen, Profile von Accountingsystemen; Archivierung, Datenimport und Export, Backup und Wiederherstellung.
Bereich Informationsmanagement:
Aufgaben und Ziele von betrieblichen Informationssystemen, Gestaltung auf der Basis von Geschäftsprozessen, Geschäftsfelder.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbankanwendungen
– standardisierte Datenbankschnittstellen installieren und konfigurieren, um aus gängigen Programmiersprachen mit einem Datenbanksystem kommunizieren zu können;
– die Einsatzgebiete von datenbankseitiger Programmierung evaluieren und solche Anwendungen entwickeln;
– Anwendungen mit Datenanbindung entwickeln.
Bereich Informationssysteme
– die Anforderungen und Klassifizierungen von Informationssystemen angeben;
– Informationssysteme installieren und konfigurieren.
Bereich Informationsmanagement
– Informationsschnittstellen implementieren;
– die wichtigsten Aspekte in Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen, Anbietern und Endverbrauchern beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Datenbankanwendungen:
Aufbau, genormte Datenbank-Schnittstellen, Installation, Konfiguration, Vergleich von Schnittstellen; Einsatzgebiete Stored Procedures, Trigger, Functions; Zugriff auf Daten aus gängigen Skript- und Programmiersprachen.
Bereich Informationssysteme:
Installation und Konfiguration, Beurteilung marktgängiger Systeme.
Bereich Informationsmanagement:
Betriebliche Informationssysteme: Informationsschnittstellen; Geschäftsprozesse: Beziehungen zwischen Anbietern und Endverbrauchern, Beziehungen zwischen Unternehmen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9.Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Eigenschaften und Architekturen von Datenbanksystemen
– typische Realisierungen von Datenbanksystemen vergleichen;
– den Begriff „Transaktion“ erklären, die Voraussetzungen für eine korrekte Abarbeitung nennen sowie die Problematiken bei parallel auftretenden Transaktionen aufzeigen und diese in Fehlerklassen kategorisieren;
– die Konzepte von analytischen und von nichtrelationalen Datenbanken erklären und umsetzen.
Bereich Datenmodelle
– verschiedene Datenmodelle vergleichen;
– für eine nicht normalformgerechte Relation eine korrekte Zerlegung durchführen;
– funktionale Abhängigkeiten erklären und deren Bedeutung für die Integrität der Daten aufzeigen.
Bereich Informationsmanagement
– praxisrelevante Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung eines betrieblichen Informationssystems erläutern und bewerten;
– die Funktionen von Produktionsplanungssystemen erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Eigenschaften und Architekturen von Datenbanksystemen:
Architekturen; Transaktionskonzepte; OLAP; Datawarehousing; strukturierte Datenspeicher, NoSQL.
Bereich Datenmodelle:
Funktionale Abhängigkeiten, Normalformen, Anomalien; Alternativen zu relationalen Datenmodellen.
Bereich Informationsmanagement:
Funktionen von Produktionsplanungssystemen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Integration von Informationssystemen
– die gebräuchlichsten Dokumentenformate angeben und valide semistrukturierte Dokumente erzeugen;
– Daten aus Informationssystemen darstellen und interpretieren.
Bereich Informationsmanagement
– die Nutzung von E-Technologien beurteilen;
– geeignete Systeme auswählen und einsetzen sowie implementierte Systeme optimieren.
Lehrstoff:
Bereich Integration von Informationssystemen:
Datenimport und -export, -konvertierung, -darstellung; Dokumentenformate (portable Datenformate, semistrukturierte Daten, Abfragekonzepte); fachbezogene Anwendungsbeispiele.
Bereich Informationsmanagement:
Verfahren der Entscheidungsfindung und Optimierung.
SYSTEMTECHNIK
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie
(in Verbindung mit den Bereichen Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung sowie Physikalische Phänomene und Methoden des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften und in Verbindung mit dem Bereich Systemtechnik des Pflichtgegenstandes Computerpraktikum)
– die wichtigsten elektrotechnischen Grundgesetze sowie die elektrischen Größen und Einheiten erklären;
– einfache Gleichstromschaltungen erklären, berechnen, messen und die Messergebnisse bewerten;
– die wesentlichen Eigenschaften der passiven Bauelemente beschreiben und elektronische Grundschaltungen erklären.
Bereich Grundlagen der Informatik
(in Verbindung mit den Bereichen Zahlen und Maße sowie Algebra und Geometrie des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik)
– die in der Computertechnik verwendeten Zahlen- und Kodiersysteme beschreiben und einsetzen;
– die Grundlagen der Aussagenlogik beschreiben und einsetzen;
– Dokumente mit gängiger Anwendungssoftware erstellen, bearbeiten und lokale Dateisysteme sowie Netzwerkspeicher zur Ablage nutzen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie:
Elektrische Größen und Einheiten, Grundgesetze der Elektrotechnik, Gleichstromtechnik, Gleichstrommesstechnik; passive Bauelemente der Elektronik, einfache elektronische Grundschaltungen, Schaltungssimulation.
Bereich Grundlagen der Informatik:
Kodierung und Zahlensysteme; Aussagenlogik; Dateisysteme; Netzwerkspeicher; Anwendungssoftware.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie
(in Verbindung mit den Bereichen Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung sowie Physikalische Phänomene und Methoden des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften und in Verbindung mit dem Bereich Systemtechnik des Pflichtgegenstandes Computerpraktikum)
– sequentielle Schaltungen der Digitaltechnik erklären und analysieren;
– Wechselstromschaltungen erklären, messen und die Messergebnisse bewerten.
Bereich Grundlagen der Informatik
(in Verbindung mit den Bereichen Zahlen und Maße sowie Algebra und Geometrie des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik)
– die Komponenten eines Computersystems und ihr Zusammenwirken beschreiben sowie die unterschiedlichen Anforderungen an Computersysteme erläutern und begründen sowie anforderungsgerechte Workstationhardware auswählen.
Bereich Betriebssysteme
– Architekturen von Betriebssystemen und zugehörige Schichtenmodelle verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie:
Sequentielle Digitaltechnik, Wechselstromtechnik, Wechselstrommesstechnik, einfache Filterschaltungen.
Bereich Grundlagen der Informatik:
Aufbau, Wirkungsweise und Zusammenwirken von Computersystemen verschiedener Größe und Komplexität, Workstationhardware.
Bereich Betriebssysteme:
Konzepte moderner Betriebssysteme, Dateisysteme, einführende Übungen zur Installation und Konfiguration unterschiedlicher Betriebssysteme.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie
(in Verbindung mit den Bereichen Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung sowie Physikalische Phänomene und Methoden des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– Grundlagen der Halbleitertechnik erläutern und deren Einsatz in Systemkomponenten analysieren;
– elektronische Grundschaltungen bewerten und analysieren.
Bereich Grundlagen der Informatik
(in Verbindung mit den Bereichen Zahlen und Maße sowie Algebra und Geometrie des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik)
– Technologie und Arbeitsweise von Bussystemen und Standardschnittstellen von Systemkomponenten beschreiben;
– Auswahlkriterien für Serverhardware erklären;
– den Aufbau und den Einsatz eines Mikroprozessors erläutern.
Bereich Betriebssysteme
– systemübergreifenden Dateizugriff zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen konfigurieren;
– Virtualisierungstechnologien einrichten.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie:
Halbleiterbauelemente, Verwendung elektronischer Grundschaltungen in Komponenten.
Bereich Grundlagen der Informatik:
Bussysteme und Schnittstellen, Mikroprozessor, Serverhardware.
Bereich Betriebssysteme:
Zusammenwirken verschiedener Betriebssysteme, Virtualisierung.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie
(in Verbindung mit den Bereichen Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung sowie Physikalische Phänomene und Methoden des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– die Eigenschaften elektrischer und magnetischer Felder erläutern sowie diese Kenntnisse im Zusammenhang mit EMV-Problemen in der Informationstechnik anwenden;
– die wichtigsten elektrischen Schutzmaßnahmen beschreiben;
– die Grundlagen optoelektronischer Bauteile und der optischen Signalübertragung erklären.
Bereich Betriebssysteme
– die in modernen Betriebssystemen implementierten Konzepte anwenden sowie aktuelle Betriebssysteme bedienen und warten;
– grundlegende Abläufe bei Wartungsarbeiten in modernen Betriebssystemen automatisieren;
– anforderungsgerechte Serverhardware auswählen;
– grundlegende Serverdienste erklären, einrichten, konfigurieren und warten.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie:
Elektrisches und magnetisches Feld, elektrische Schutzmaßnahmen, Optoelektronik, EMV.
Bereich Betriebssysteme:
Einführende Übungen zur Konfiguration, Bedienung und Wartung unterschiedlicher Serversysteme und Serverdienste.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie
(in Verbindung mit den Bereichen Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung sowie Physikalische Phänomene und Methoden des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– das Betriebsverhalten von Analog-Digital- sowie Digital-Analog-Wandlern erklären und geeignete Typen auswählen;
– Verfahren zur Messung nichtelektrischer Größen erklären.
Bereich Betriebssysteme
– die in modernen Server-Betriebssystemen implementierten Konzepte anwenden sowie aktuelle Server-Betriebssysteme bedienen und warten;
– wiederkehrende Abläufe bei Wartungsarbeiten in Server-Betriebssystemen automatisieren;
– Grundkonzepte von Server-Überwachungssoftware erklären;
– Grundkonzepte von Verzeichnisdiensten und Virtualisierungstechniken erklären.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informationstechnologie:
Elektronische Wandler, Messung nichtelektrischer Größen, Optoelektronik.
Bereich Betriebssysteme:
Erweiterte Übungen zur Installation, Konfiguration, Bedienung und Wartung unterschiedlicher Serversysteme und Serverdienste; Virtualisierung; Verzeichnisdienste.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise von Mikrocontrollersystemen beschreiben sowie diese zur Lösung technischer Aufgaben in typischen Anwendungen der industriellen Informationstechnik einsetzen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– in Unternehmensnetzwerken ausfallsichere und redundante informationstechnische Systemarchitekturen mit unterschiedlichen Betriebssystemen realisieren;
– die für Netzwerkmanagement eingesetzten Dienste und Protokolle erläutern, Netzwerkmanagementsoftware installieren, konfigurieren und einsetzen und die dabei gewonnenen Daten auswerten und analysieren;
– den Aufbau von Verzeichnisdiensten erklären sowie verschiedene Einsatzzwecke beschreiben.
Bereich Dezentrale Systeme
– Eigenschaften und Architekturen dezentraler Systeme sowie die Anforderungen an solche Systeme beschreiben und durch Verkoppeln dezentraler Systeme realisieren sowie Transaktionen in solchen Systemen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Aufbau und Funktionsweise von Systemen der Mikrocontrollertechnik, Entwicklung typischer Anwendungen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Errichtung bedarfsgerechter System- und Netzwerkarchitekturen; Integration verschiedener Betriebssysteme; Infrastrukturmanagement.
Bereich Dezentrale Systeme:
Grundlagen dezentraler, dokumentenbasierter und nachrichtenorientierter Systeme.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise von Systemen der Prozessdatenverarbeitung und Prozessvisualisierung beschreiben sowie diese zur Lösung technischer Aufgaben in typischen Anwendungen der industriellen Informationstechnik einsetzen;
– den Aufbau typischer industrieller Bussysteme beschreiben sowie die darin eingesetzten Technologien und Übertragungsverfahren einsetzen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– in Unternehmensnetzwerken Verzeichnisdienste planen und implementieren sowie Software für die Automatisierung von wiederkehrenden Operationen in Verzeichnisdiensten entwickeln;
– unterschiedliche Kommunikationstechnologien erläutern sowie geeignete Informations- und Kommunikationsdienste installieren, konfigurieren und warten.
Bereich Dezentrale Systeme
– Programmiertechniken in verteilten Systemen zur Realisierung von entfernten Prozeduren und Methoden anwenden sowie webbasierte und mobile Dienste, Namensdienste und Messaging-Dienste in solchen Systemen implementieren;
– den Datenbankentwurf in verteilten Systemen durchführen und zur dynamischen Generierung von Inhalten einsetzten;
– ausfallsichere replizierte Datenbanksysteme installieren und warten.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Aufbau und Funktionsweise von Systemen der Prozessdatenerfassung und -verarbeitung, Entwicklung typischer Anwendungen; Prozessdatenverarbeitung; Prozessvisualisierung, Prozesskommunikation; industrielle Feldbussysteme.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Implementierung und Betreuung von Verzeichnisdiensten; Einrichten von Informations- und Kommunikationsdiensten.
Bereich Dezentrale Systeme:
Implementierung dokumentenbasierter und nachrichtenorientierter Systeme, Middleware für webbasierte Anwendungen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– ihre Kenntnisse der Mikrocontrollertechnik erfolgreich zur Realisierung auch netzwerk- und echtzeitfähiger Systeme im industriellen Umfeld einsetzen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– Sicherheitskonzepte für die unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Kommunikation umsetzen.
Bereich Dezentrale Systeme
– Sicherheitskonzepte für verteilte Systeme entwickeln und unter Einsatz verteilter und redundanter Dateisysteme umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Vertiefung der Mikrocontrollertechnik, Entwicklung und Implementierung von Systemen für spezifische Anforderungen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Firewall-Architekturen, Implementierung von Firewalls; Backupstrategien und deren Handhabung.
Bereich Dezentrale Systeme:
Nebenläufigkeit, Synchronisation, verteilte Dateisysteme.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– ihre Kenntnisse über Systeme der Prozessdatenerfassung und -verarbeitung erfolgreich im industriellen Umfeld einsetzen sowie Mechanismen zur Prozesskommunikation in solchen Systemen implementieren.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– Virtualisierungstechniken beschreiben und diese im Unternehmen geeignet einsetzen.
Bereich Dezentrale Systeme
– ausfallsichere replizierte Datenbanksysteme entwerfen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Vertiefung der Prozessdatenerfassungstechnik, Implementierung von Systemen für spezifische Anforderungen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Virtualisierung.
Bereich Dezentrale Systeme:
Replikation.
5.1. CLOUD COMPUTING UND INDUSTRIELLE TECHNOLOGIEN
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– hardwarenahe Programmiersprachen für typische Anwendungen von Embedded Systems einsetzen sowie die Grundstrukturen und Schnittstellen von Embedded Systems erläutern und einfache Anwendungen damit erstellen;
– notwendige Sicherheitsvorschriften erläutern und befolgen sowie Anwendungen, Komponenten und Funktionen von industriellen Systemen beschreiben.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– die verschiedenen Ausfallsicherheitsklassen beschreiben und in konkreten Szenarien bestimmen sowie den Unterschied zwischen Ausfallsicherheit und Lastverteilung charakterisieren; einfache Ausfallsicherheit realisieren;
– einen Verzeichnisdienst installieren, darin Daten anlegen und verwalten sowie Berechtigungen setzen und den Verzeichnisdienst zur Authentifikation einsetzen;
– lokales und verteiltes Containermanagement erklären und umsetzen;
– automatisch Software auf mehreren vergleichbaren Systemen installieren.
Bereich Dezentrale Systeme
– die Eigenschaften und Architekturen dezentraler Systeme sowie die Anforderungen an solche Systeme beschreiben und Ansätze zur Integration von dezentralen Systemen erläutern;
– ein nachrichtenorientiertes Middleware System erklären und umsetzen.
Bereich Machine Learning
– Datenanalyse- und Visualisierungssoftware anwenden;
– Daten durch Regression modellieren.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Aufbau und Funktionsweise von Systemen der Mikrocontrollertechnik; Entwicklungstools und Bibliotheken; Hardwarekomponenten, Hardwareschnittstellen, Interrupts.
Sicherheitsvorschriften; Robotertypen, Bewegungsbereiche, Betriebsparameter.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Ausfallsicherheitsklassen, Lastverteilung, Container, Provisionierung; Verzeichnisdienste.
Bereich Dezentrale Systeme:
Grundlagen dezentraler, dokumentenbasierter und nachrichtenorientierter Systeme.
Bereich Machine Learning:
Datenanalyse- und Visualisierungssoftware; Methoden der Regression; explorative Datenanalyse mithilfe von Visualisierungen.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– Sensordaten aufnehmen, aufarbeiten und über gängige industrielle Kommunikationssysteme zur Verfügung stellen;
– externe Signale in Roboterprogrammen oder Embedded Systems verarbeiten und Signale an externe Systeme weitergeben sowie geeignete Kommunikations-Schnittstellen auswählen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– geeignete unternehmensweite Kommunikationsmittel beschreiben, vergleichen, installieren und betreiben und die für Voice over IP benötigten Standards und Protokolle beschreiben sowie geeignete Implementierungen installieren und betreiben;
– unterschiedliche Zugriffskontrollmechanismen für Systeme vergleichen und Systeme damit geeignet absichern sowie verschiedene Firewall-Typen beschreiben und geeignete Systeme in einer Topologie an geeigneter Stelle einsetzen, konfigurieren und betreiben.
Bereich Dezentrale Systeme
– in dokumentenbasierten dezentralen Systemen eingesetzte offene Dokumentenformate und Auszeichnungssprachen zur Realisierung solcher Systeme einsetzen und ein dokumentorientiertes Middleware Systemen konzipieren und implementieren.
Bereich Machine Learning
– Problemstellungen des Supervised Learning erklären;
– Grundlegende Konzepte anhand von Modellen erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Prozessdatenverarbeitung; Prozessvisualisierung, Prozesskommunikation; Netzwerktechnologien und Übertragungsverfahren für Embedded Systems, Sensoren und Aktoren.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Einrichten von Informations- und Kommunikationsdiensten; Voice over IP; Firewall.
Bereich Dezentrale Systeme:
Implementierung dokumentenbasierter und nachrichtenorientierter Systeme, Middleware für webbasierte Anwendungen.
Bereich Data-Science:
Problemstellungen des Supervised Learning; Methoden der Klassifikation; Machine Learning Modelle.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– Prozessdaten in heterogenen Systemen informationstechnisch aufbereiten sowie Visualisierungen für Prozessdaten erstellen und diese zur Anlagensteuerung einsetzen;
– Unterschiede zwischen Hochsprachenprogrammierung und industrieller Programmierung erklären sowie industrielle Programmiermethoden für einfache Aufgaben einsetzen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– Fernwartungstechniken beschreiben und diese im Unternehmen geeignet einsetzen;
– verschiedene Ansätze für Cloud Computing erklären und konkrete Implementierungen vergleichen sowie in einer Cloud-Umgebung eigene Dienste anbieten und betreiben;
– die Unterschiede von netzwerkbasierten Speicherlösungen charakterisieren sowie die verschiedenen Technologien erklären und entsprechende Systeme in Betriebssysteme einbinden.
Bereich Dezentrale Systeme
– Grundlagen der serviceorientierten Architektur erläutern und anhand von bestimmten Anforderungen ein Webservice umsetzen;
– zentrale und verteilte Speicherkonzepte erläutern und einsetzen;
– in dezentralen Systemen die Prinzipien der Transaktionsverwaltung zur Konsistenzwahrung anwenden;
– Methoden zur Lastverteilung auf Applikationsebene implementieren.
Bereich Machine Learning
– Neuronale Netzwerke in gängigen Frameworks modellieren.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Vertiefung der Mikrocontrollertechnik, Entwicklung und Implementierung von Systemen für spezifische Anforderungen; Signale in industriellen Steuerungen logisch verknüpfen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
VPN-Realisierungen; Cloud-Computing; Network Storage, verteilte Dateisysteme; Backupstrategien.
Bereich Dezentrale Systeme:
serviceorientierte Architekturen, Microservices; Partitionierung und Allokation in verteilten Datastores; zentrale und cloudbasierte Storagekonzepte; Transaktionsprotokolle und -konflikte; Load-Balancing-Methoden.
Bereich Machine Learning:
Neuronale Netze.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– Anforderungsanalysen für zeitkritische Systeme;
– Mechanismen zur Prozesskommunikation und -visualisierung in industriellen Systemen implementieren;
– mehrere Handhabungssysteme oder Embedded Systems zu automatisierten Prozessen kombinieren und mit Hilfe von gegebenen Informationssystemen steuern.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– in einer Cloud Dienste automatisch deployen, skalieren und überwachen;
– für konkrete Szenarien geeignete Volumenmanagement Konzepte vorschlagen und diese implementieren.
Bereich Dezentrale Systeme
– ausfallsichere replizierte Datenmanagementsysteme und dezentrale Systeme entwerfen, installieren und warten.
Bereich Machine Learning
– Methoden des maschinellen Lernens und der statistischen Datenanalyse im Rahmen aktueller Anwendungsgebiete umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
Vertiefung der Prozessdatenerfassungstechnik, Implementierung von Systemen für spezifische Anforderungen; Echtzeitsysteme; Sicherheitslevel in der Hardwareprogrammierung; Industriebusse; Übergeordnete Steuerungen.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Cloud-Computing, Container, Volumenmanagement.
Bereich Dezentrale Systeme:
Replikation; ausfallsichere dezentrale Systeme mit hoher Skalierbarkeit; Offline-Szenarien; asynchrone Datenhaltung; Konsistenzprotokolle.
Bereich Machine Learning:
Grundlagen des unsupervised Learning, statistische Datenanalyse.
5.2. DATA SCIENCE
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Dezentrale Systeme
– die Anforderungen der Programmierung von heterogenen Prozessoren beschreiben und einfache Algorithmen für generische Prozessoren entwickeln.
Bereich Data Science
– Anwendungen von maschinellem Lernen und statistischen Methoden zur Datenanalyse identifizieren und erläutern;
– explorative Datenanalyse durchführen;
– Daten durch Regression modellieren.
Lehrstoff:
Bereich Dezentrale Systeme
GPGPU, OpenCL.
Bereich Data Science:
Einführung in Datenanalyse- und Visualisierungssoftware.
Datentypen und passende Schätzer; explorative Datenanalyse mithilfe von Visualisierungen.
Methoden der Regression; Qualitätsmaße für Modelle, graphisch basierte Methoden des maschinellen Lernens.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Dezentrale Systeme
– die Anforderungen der Programmierung von verteilten Systemen beschreiben und einfache Algorithmen für generische Prozessoren und Multiprozessorsysteme entwickeln.
Bereich Data Science
– Qualitätsüberprüfung und Prozessteuerung anwenden sowie Visualisierungen als Werkzeug zur quantitativen und qualitativen Fehlerdarstellung verwenden;
– Probleme der Modellanpassung erklären und erkennen;
– Klassifikationsalgorithmen erklären und anwenden;
– Methoden zur Dimensionsreduktion erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Dezentrale Systeme
Verteilte Systeme, GPGPU, OpenCL.
Bereich Data Science:
Schätzer und Fehlerintervalle; Datenanalyse oder maschinelle Lernprozesse; Trainings- und Testdatensätze, Schätzungen und Prädiktionen, Qualitätsprüfung von Algorithmen, Probleme der Modellanpassung; Konzept von supervised und unsupervised Learning; Konzepte von Distanzmaßen; Methoden der Klassifikation.
Fluch der Dimensionalität; Hauptkomponentenanalyse, Faktorenanalyse.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Dezentrale Systeme
– komplexe Algorithmen für generische Prozessoren und Multiprozessorsysteme entwickeln.
Bereich Data Science
– Hierarchische und Nicht-hierarchische Modelle anpassen;
– Graphenbasierte Modelle und Netzwerke visualisieren.
Lehrstoff:
Bereich Dezentrale Systeme
Verteilte Systeme, GPGPU, OpenCL.
Bereich Data Science:
struktureller Aufbau von hierarchischen Modellen.
Neuronale Netze.
Visualisierung von graphenbasierten Netzwerken und Modellen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Dezentrale Systeme
– komplexe Algorithmen für generische Prozessoren und Multiprozessorsysteme entwickeln.
Bereich Data Science
– die Abläufe von Methoden des maschinellen Lernens und der statistischen Datenanalyse im Rahmen aktueller Anwendungsgebiete umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Dezentrale Systeme
Verteilte Systeme, GPGPU, OpenCL.
Bereich Data Science:
Verteilungsbasierte Schätzung, Mischmodelle und Mischverteilungen, Zeitreihen.
5.3. IT-SECURITY
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– in Unternehmensnetzwerken ausfallsichere informationstechnische Systemarchitekturen realisieren;
– einfache Ausfallsicherheit realisieren und überwachen.
Bereich IT-Security
– Angriffsvektoren auf verbreitete Hardware-, Software- und Netzwerkebene identifizieren;
– die typischen verschiedenen Phasen zielgerichteter Angriffe sowie die grundlegenden Verteidigungsmaßnahmen dagegen benennen und erklären.
Bereich Kryptographie
– die Grundlagen von gängigen Kryptosystemen erklären;
– gängige Verschlüsselungsmethoden zur Absicherung von Kommunikations- und Datenservices anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Ausfallsicherheit.
Bereich IT-Security:
Memory Corruptions, OWASP Top Ten.
Persistent Threats, Cyber Kill Chain, Defense in Depth.
Bereich Kryptographie:
X.509-Zertifikate, Transport Layer Security
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– Verzeichnisdienste implementieren und zur Authentifikation einsetzen;
– unterschiedliche Zugriffskontrollmechanismen vergleichen und Systeme damit geeignet absichern.
Bereich IT-Security
– Prinzipien von Penetrationstests erläutern und im rechtlichen Rahmen entsprechende Angriffe durchführen;
– Systeme und deren Schnittstellen gegen Angriffe schützen und härten.
Bereich Kryptographie
– die Grundlagen kryptographischer Systeme erklären, geeignete Systeme für Anwendungsfälle auswählen und die Entscheidung argumentieren sowie bekannte Schwachstellen in Kryptosystemen erklären.
Lehrstoff:
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Single Sign On, Kerberos.
Bereich IT-Security:
Permission-to-Attack, Responsible Disclosure, Data-Privacy, Exploit Frameworks.
Mandatory-Access-Control, Trusted-Platform; IDS, IPS; Datenintegrität; Fuzzing.
Bereich Kryptographie
Layer-Security, Einsatz von Kryptographie-Libraries.
Zufallszahlen, Public/Private Kryptographie, Block-Cipher-Modes, Forward-Security, Diffie-Hellman-Schlüsseltausch, Key Derivation Functions.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
– Embedded Systems für netzwerkfähige Systeme einsetzen und geeignet absichern.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
– Sicherheitskonzepte für die unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Kommunikation umsetzen;
– Fernwartungstechniken beschreiben und diese im Unternehmen geeignet einsetzen.
Bereich IT-Security
– Angriffe erkennen und aktiv abwehren sowie angegriffene Systeme systematisch analysieren;
– Werkzeuge zur automatisierten Sicherheitsüberprüfung und Angriffsanalyse von Hard- und Softwaresystemen einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
IoT.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Fernwartung.
Bereich IT-Security:
automatische Logfile-Analyse, Forensik, Incident-Response, Reverse-Engineering; Speicheranalyse; Analyse von Festplattenabbildern.
Vulnerability-Scanner.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Industrielle Informationstechnik
Embedded Systems für netzwerk- und echtzeitfähige Systeme einsetzen und geeignet absichern.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur
Virtualisierungstechniken geeignet absichern;
Cloud-Dienste automatisch deployen und absichern.
Bereich IT-Security
mit Frameworks Sicherheitskonzepte in dezentralen Systemen umsetzen und entsprechende Lösungen implementieren;
Sicherheitsmanagement und Sicherheitsprozesse erklären und einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Industrielle Informationstechnik:
IoT.
Bereich Systemintegration und Infrastruktur:
Virtualisierung; Cloud-Computing.
Bereich IT-Security:
Informationssicherheitsmanagement, Sicherheitsprozesse, Risikomanagement. CIS Controls.
MEDIENTECHNIK
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webentwicklung
– Webseiten nach semantischen Grundlagen erstellen und Medienassets einbinden;
– bei Webseiten zwischen Struktur, Formatierung und Inhalt unterscheiden.
Bereich Grafik und Gestaltung
– Gestaltungsregeln für Webauftritte anwenden;
– grafische Inhalte erstellen und mediengerecht anpassen.
Lehrstoff:
Bereich Webentwicklung:
Auszeichnungs- und Formatierungssprachen.
Bereich Grafik und Gestaltung:
Gestaltungsgrundregeln für Webauftritte, grundlegende Methoden der Bildbearbeitung, Bildschirmtypographie.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webentwicklung
– ereignisgesteuerte Webseiten mit einer Skriptsprache erstellen;
– Frameworks zur Frontendgestaltung verwenden.
Bereich Medienproduktionen
– Geräte für visuelle Aufzeichnungen bedienen und Aufnahmen bearbeiten;
– geeignete Bildformate anwendungsbezogen einsetzen.
Bereich Grafik und Gestaltung
– die Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und der Dramaturgie erklären;
– gestalterische Grundregeln erklären und in Skizzen umsetzen;
– die Grundlagen der Benutzererfahrung, Bedienbarkeit und Zugänglichkeit erklären.
Lehrstoff:
Bereich Webentwicklung:
Clientseitige Skriptsprachen, Frontend-Frameworks.
Bereich Medienproduktionen:
Visuelle Aufnahmegeräte, nicht manipulative Bildbearbeitung, Bildformate.
Bereich Grafik und Gestaltung:
Licht- und visuelle Wahrnehmung, Dramaturgie, Gestalterische Grundregeln, Skizzen, User Interface Design.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webentwicklung
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