Verordnung über die Lehrpläne für gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschulen, Fachschulen für wirtschaftliche Berufe und Fachschulen für Sozialberufe sowie Höhere gewerbliche und kunstgewerbliche Lehranstalten und Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (Lehrpläne der humanberuflichen Schulen)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2011-11-18
Letzte Aktualisierung 2026-08-10
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 15
Änderungshistorie JSON API

– Elemente aus anderen Anwendungen einbinden;

– Dateiformate erklären und ausgabeorientiert verwenden;

– Farbmodi unterscheiden und zielgerichtet anwenden;

– Bilder digitalisieren und erstellen;

– mit einem Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm Bilder korrigieren und optimieren;

– das Ebenenkonzept verstehen und mit Ebenen arbeiten;

– Werkzeuge der Bildbearbeitung aufgabenspezifisch einsetzen;

– mit Masken und Kanälen arbeiten.

Lehrstoff:

Textverarbeitung (fortgeschrittene Textverarbeitung).

Dateiformate.

Grafik- und Bildbearbeitung:

Fortgeschrittene Bildbearbeitung.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– erweiterte Funktionen eines Tabellenkalkulationsprogrammes effizient einsetzen;

– umfangreiche Daten aufbereiten, sortieren, filtern und analysieren;

– umfangreiche Daten grafisch darstellen;

– einfache Publikationen mit druckfähigen Grafiken erstellen;

– Texte durch visuelle Maßnahmen verstärken;

– Adressen, Aufgaben und Termine von Einzelpersonen und Personengruppen verwalten.

Lehrstoff:

Tabellenkalkulation (fortgeschrittene Tabellenkalkulation und Datenanalyse).

Desktop Publishing (Grundlagen).

Adress-, Aufgaben- und Terminverwaltung.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundstruktur einer Webseite erklären;

– Grundfunktionen von HTML und CSS anwenden;

– die Usability-Richtlinien für Online-Auftritte erläutern;

– in einem Content Management System redaktionell arbeiten;

– unterschiedliche soziale Netzwerke und deren Einsatzbereiche beschreiben;

– die Notwendigkeit der regelmäßigen Betreuung eines betrieblichen Online-Auftritts beschreiben;

– die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von sozialen Netzwerken erläutern.

Lehrstoff:

Online-Publishing:

Content Management System, soziale Netzwerke.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– umfangreiche Schriftstücke erstellen;

– individuelle Vorlagen erstellen;

– umfangreiche mehrseitige Publikationen mit Grafiken für den professionellen Druck erstellen;

– unterschiedliche Anbieter von Cloud-Services nennen;

– Möglichkeiten einer ausgegliederten IT-Infrastruktur (zB Cloud-Dienste) und deren Nutzen und Risiken erläutern.

Lehrstoff:

Textverarbeitung (fortgeschrittene Textverarbeitung).

Desktop Publishing (fortgeschrittenes Desktop Publishing).

Ausgegliederte IT-Infrastruktur (zB Cloud Computing).

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– neue IT-Technologien und deren Folgen im gesellschaftlichen Zusammenhang kritisch hinterfragen;

– gesellschaftliche und soziale Auswirkungen von neuen Medien erkennen und beschreiben;

– die datenschutzrechtlichen Bestimmungen anwenden;

– Datenbankstrukturen erklären;

– Datenbanken erstellen und bearbeiten;

– unterschiedliche Datensicherungskonzepte für den betrieblichen Bereich erläutern;

– die Methoden der Verschlüsselung nennen;

– die Notwendigkeit des Einsatzes von Verschlüsselung begründen;

– Online-Services des öffentlichen Bereiches mit Bürgerkartenfunktion nutzen;

– die Bedeutung der digitalen Signatur einschließlich der gesetzlichen Basis erläutern;

– die aktuellen IT-Technologien und entsprechende Anwendungsszenarien beschreiben.

Lehrstoff:

Informationsethik.

Datenschutz und Datensicherheit.

Datenbanken.

EGovernment, Digitale Signatur, Verschlüsselung.

Neue Medien und Technologien.

Schularbeiten:

I. Jahrgang: 2 ein- oder zweistündige Schularbeiten.

II. Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 3. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 4. Semester.

III. Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 5. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 6. Semester.

IV. Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 7. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 8. Semester.

4.

KULTUR-, EVENT-, KONGRESSMANAGEMENT

4.1 KULTUR- UND EVENTMANAGEMENT

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr Grundverständnis für Kunst und Kultur erläutern;

– ihre Kulturinteressen entwickeln und kulturelle Angebote nützen;

– die wesentlichen Kultureinrichtungen in der Region beschreiben;

– die unterschiedlichen Kunstsparten im Überblick beschreiben;

– die Grundlagen des Veranstaltungsrechts erläutern;

– ein Kulturprojekt im Team planen und organisieren sowie Werkzeuge des Projektmanagements nützen.

Lehrstoff:

Kulturbegriff und Kultursoziologie:

Kultur, Kunst, Kulturmanagement – Definition.

Bedeutung von Kunst und Kultur.

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) von 2 Sparten aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Kultureinrichtungen im Überblick.

Projektmanagement:

Grundlagen (Veranstaltungsplanung, Umsetzung in Handlungsabläufe, Budgetierung und Kostenmanagement).

Location und Technik.

Recht und Versicherung:

Grundlagen des Veranstaltungsrechts.

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr Grundverständnis für Kunst und Kultur erläutern;

– ihre Kulturinteressen vertiefen und das kulturelle Angebot nützen;

– ihre Grundkenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten erläutern;

– andere Kulturen beschreiben und mit der eigenen Kultur in Beziehung setzen und dadurch interkulturelle Sensibilität entwickeln;

– ein Projekt im Team nach den Grundsätzen professionellen Projektmanagements planen und organisieren;

– die Bedeutung des Urheberrechts und der Beachtung geistigen Eigentums erläutern.

Lehrstoff:

Kulturbegriff und Kultursoziologie:

Mehrheitskultur versus Minderheitenkulturen.

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur; Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Recht und Versicherung:

Urheberrecht.

Projektmanagement:

Planung und Durchführung eines Projekts mit Hilfe professioneller Tools.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr Verständnis für Kunst und Kultur erläutern;

– ihre Kulturinteressen vertiefen und das kulturelle Angebot nützen;

– andere Kulturen mit der eigenen in Beziehung setzen und dadurch interkulturelle Sensibilität entwickeln;

– Kultur unter Gender- und Diversitätsaspekten betrachten;

– ihre erweiterten Kenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten wiedergeben;

– ein Projekt im Team nach den Grundsätzen professionellen Projektmanagements planen und organisieren;

– Instrumente des Kulturmarketings nennen und diese unter Anleitung einsetzen.

Lehrstoff:

Kulturbegriff und Kultursoziologie:

Kulturelles Leben unter Gender- und Diversitätsaspekten.

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Kulturmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit:

Aufbau und Gestaltung von Drucksorten.

Aufgaben und Besonderheiten im Kulturmarketing.

Projektmanagement:

Planung und Durchführung eines Projekts mit Hilfe professioneller Tools.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur beschreiben;

– ihre Kulturinteressen vertiefen und das kulturelle Angebot nützen;

– ihre Kenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten wiedergeben;

– eigenständig und in Zusammenarbeit mit einem externen Partner ein Projekt im Team nach den Grundsätzen professionellen Projektmanagements planen und organisieren;

– Public Relations und Werbung für Projekte einsetzen und die spezifische Rolle des Marketings im Kulturbereich erläutern.

Lehrstoff:

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Kulturmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit:

PR- und Werbekonzepte.

Pressearbeit, Pressekonferenz.

Projektmanagement:

Planung und Durchführung eines Projekts mit Hilfe professioneller Tools.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur veranschaulichen;

– ihre Kulturinteressen erläutern und das kulturelle Angebot nützen;

– andere Kulturen mit der eigenen in Beziehung setzen und verfügen über interkulturelle Sensibilität;

– ihre Kenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten wiedergeben;

– ihre grundlegenden Kenntnisse über Sponsoring und Fund Raising erläutern;

– eigenständig und in Zusammenarbeit mit einem externen Partner ein Projekt im Team nach den Grundsätzen professionellen Projektmanagements planen und organisieren.

Lehrstoff:

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Projektmanagement:

Planung und Durchführung eines Projekts mit Hilfe professioneller Tools.

Kulturmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit:

Sponsoring und Fund Raising.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ihr umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur darstellen;

– ihre Kulturinteressen erläutern und das kulturelle Angebot nützen;

– ihre Kenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten erläutern;

– Entwicklungen im Eventbereich erläutern;

– ihre grundlegenden Kenntnisse im Eventmanagement erläutern;

– Events als wichtiges Kommunikationsmittel für Profit- und Nonprofit-Unternehmen sowie für öffentliche Institutionen beschreiben;

– versicherungsrechtliche Grundlagen nennen.

Lehrstoff:

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Eventmanagement:

Begriff, Erscheinungsformen.

Konzeption, Eventmarketing.

Recht und Versicherung:

Versicherungsrecht.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur nachweisen;

– ihre Kulturinteressen beschreiben und das kulturelle Angebot nützen;

– ihre Kenntnisse über unterschiedliche Kunstsparten erläutern;

– die Berufsbilder im Event- und Kulturmanagement beschreiben;

– aktuelle Trends des Kulturtourismus beschreiben und seine Bedeutung für Österreich erläutern;

– im europäischen und internationalen Kontext agieren;

– Mehrsprachigkeit als Teil der kulturellen Identität verstehen und erläutern.

Lehrstoff:

Kunstsparten:

Eingehende Behandlung (Inhaltliches, Organisatorisches, Institutionen) einer Sparte aus Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Tanz, Neue Medien.

Kulturtourismus:

Begriffsdefinition, Trends.

Spezielle Bedeutung für Österreich.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur nachweisen;

– ihre Kulturinteressen erweitern und beschreiben und das kulturelle Angebot nützen;

– unterschiedliche Formen kulturellen Verhaltens in der Gesellschaft beschreiben;

– die Möglichkeiten der Kulturberichterstattung erläutern und die Bedeutung der Medien für den Kulturbereich begründen;

– Zusammenhänge zwischen Kultur und Politik beschreiben und reflektieren;

– die Möglichkeiten der Nutzung von Kunst- und Kulturförderung erläutern;

– die Komplexität des Kulturbegriffs auf Basis von Kulturtheorien und Ästhetik erläutern.

Lehrstoff:

Kulturbegriff und Kultursoziologie:

Kulturtheorien und Ästhetik.

Kulturelles Verhalten und kulturelle Milieus.

Kulturmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit:

Kultur in den Medien, Kulturjournalismus.

Kulturpolitik und Kulturförderung:

Kulturelles Erbe – Österreich als Kulturnation (auch im internationalen Vergleich).

Kulturpolitik und staatliche Kulturförderung:

Kulturpolitische Konzepte.

Kunst- und Kulturförderung.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Kunst und Kultur nachweisen;

– ihre Kulturinteressen erweitern und beschreiben und das kulturelle Angebot nutzen;

– Zusammenhänge zwischen Kultur und Wirtschaft beschreiben und reflektieren;

– die gesetzlichen Grundlagen der Kunst- und Kulturförderung erläutern;

– Berufe im Eventmanagement und im Kulturbereich beschreiben.

Lehrstoff:

Kultur und Wirtschaft:

Standortfaktor Kultur.

Recht und Versicherung:

Gesetzliche Grundlagen der Kunst- und Kulturförderung.

Berufe im Eventmanagement und im Kulturbereich.

Vernetzung und Zusammenschau.

4.2 TAGUNGS-, SEMINAR- UND KONGRESSMANAGEMET

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die sozialen Rahmenbedingungen und die gesellschaftliche Bedeutung von Tagungen, Kongressen, Messen, Kunden- und Mitarbeiterveranstaltungen erläutern;

– wesentliche Teile des Tagungs- und Kongressmanagements in öffentlichen Einrichtungen und privaten Institutionen sowie Interessenvertretungen und Betrieben planen und durchführen;

– die Grundlagen der Akquisition von Kongressen sowie Expertinnen und Experten beschreiben.

Lehrstoff:

Tagungs- und Kongresswesen in Österreich:

Voraussetzung; Infrastruktur; wirtschaftliche Auswirkungen; internationale Vergleiche.

Anbieter und Nutzer; Vor- und Nachteile verschiedener Anbieter.

Veranstaltungsarten:

Einteilung (Kongresse, Tagungen, Seminare, Messen, Konferenz, Event, Incentive usw.).

Tagungsräumlichkeiten:

Ausstattung und Einrichtung; Bestuhlungsformen.

Technik.

Event- und Veranstaltungsmanagement:

Organisationsstruktur (Komitees, Kongresssekretariat).

Akquirierung von Kongressen. Professional Congress Organizers (PCO).

Referentinnen und Referenten, Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundlagen der ökonomischen Steuerung einer Veranstaltung anwenden;

– die Bedeutung qualitätsvoller Veranstaltungsorganisation für den Tourismus erläutern;

– verschiedene Tools des professionellen Projektmanagements anwenden.

Lehrstoff:

Event- und Veranstaltungsmanagement:

Rahmenprogramm.

Begleitausstellung, Poster Session, Kongressmessen.

Budgetierung (Sponsoring, Fundraising, Förderungen).

Kongressdienstleister:

Nationale und internationale Verbände.

Dolmetscherinnen. und Dolmetscher.

Österreich Werbung.

Projektmanagement:

Grundlagen.

Konzept – Situationsanalyse, Umfeldanalyse, Ziele, Objektstruktur, Netzstruktur.

SWOT. Sinus Milieus.

Evaluierung.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– nach betrieblichen, kollektiven, gesellschaftlichen und individuellen Bedürfnissen Tagungs-, Seminar- und Messekonzepte erarbeiten und diese umsetzen;

– Entwicklungen im Eventbereich beschreiben und verfügen über das nötige Fachvokabular;

– die steigende Bedeutung des Dienstleistungssektors erläutern.

Lehrstoff:

Event- und Veranstaltungsmarketing:

Pressearbeit; Pressekonferenzen.

Werbung und Medienarbeit.

Public Relations.

Einsetzbarkeit verschiedener Werbemöglichkeiten bei Events, Kongressen und Tagungen.

Gesellschaftliche Trends und ihre Auswirkung auf die Veranstaltungsplanung.

Messe:

Einteilungsmöglichkeiten.

Organisation, Aufbau, Stand, Betreuung, Nachbetreuung.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– nach betrieblichen, kollektiven, gesellschaftlichen und individuellen Bedürfnissen Tagungs-, Seminar- und Messekonzepte erarbeiten und diese umsetzen;

– Entwicklungen im Eventbereich beschreiben und verfügen über das nötige Fachvokabular;

– die steigende Bedeutung des Dienstleistungssektors erläutern;

– ihr Methodenrepertoire für den Trainerberuf umsetzen;

– Präsentations- und Moderationstechnik zielgruppenadäquat anwenden.

Lehrstoff:

Corporate Meetings:

Events; Meetings; Incentives.

Kommunikation:

Formen; Moderation; Methodenrepertoire für Seminartrainerinnen und Seminartrainer.

5.

GESELLSCHAFT, KUNST UND KULTUR

5.1 GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen und Phänomene beschreiben;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge beurteilen;

– ausgewählte kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und Kulturen im Kontext der jeweiligen Zeit verstehen;

– Ereignisse Epochen begründend zuordnen sowie Grundlagen und Ziele der historischen Arbeit erläutern;

– ausgewählte facheinschlägige Quellen und Medien zielgerichtet nutzen;

– die Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Religionen, Gesellschaften, Kulturen und Staaten erkennen und diese anhand von aktuellen und historischen Fallbeispielen erklären;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben und die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen.

Lehrstoff:

Aufgaben und Grundlagen der Geschichtswissenschaft:

Quellen und Methoden.

Orientierung in der Zeit:

Historische Kulturräume. Epochen und andere Möglichkeiten der Gliederung.

Frühe (vor)staatliche Organisationsformen menschlichen Zusammenlebens:

Frühe Hochkulturen, die griechische Polis, Res Publica in Rom, Feudalismus usw.

Änderung des Welt- und Menschenbildes zu Beginn der Neuzeit:

Das Zeitalter der Entdeckungen, Humanismus, Renaissance, Reformation und ihre Folgen.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen beschreiben;

– Ideen und Handlungen sachlich begründen, hinterfragen und diskutieren;

– aktuelle Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im historischen Kontext erkennen sowie Querverbindungen herstellen;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– Strukturen und Funktionsweisen des österreichischen politischen Systems beschreiben;

– sich aktiv auf Basis der Bürger- und Menschenrechte am politischen Geschehen beteiligen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge kritisch beurteilen;

– Ereignisse Epochen begründend zuordnen;

– die Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Religionen, Gesellschaften und Kulturen erkennen und diese anhand von Fallbeispielen erklären;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben sowie die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen.

Lehrstoff:

Historische Entwicklungen zwischen Absolutismus und Aufklärung:

Umbrüche, Revolutionen, Grund- und Menschenrechte.

Entwicklung des modernen Staates.

Grundlagen und Aufgaben des Staates:

Verfassungsprinzipien.

Moderne Demokratie am Beispiel Österreich:

Wahlrecht. Möglichkeiten und Formen der Partizipation. Politische Parteien und andere Akteure.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, soziale, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen und Phänomene beschreiben und in den historischen Kontext einordnen;

– die Qualität von Informationsquellen beurteilen, sich selbst zuverlässige Informationen beschaffen und diese nach der gängigen Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens unter Wahrung des geistigen Eigentums auswerten und bearbeiten;

– Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im historischen Kontext erkennen sowie Querverbindungen herstellen;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge beurteilen;

– ausgewählte kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und Kulturen im Kontext der Zeit beschreiben;

– historische Geschlechterrollen, Lebenssituationen und Familienmodelle als solche begreifen und ihre Hintergründe und Entwicklungen beschreiben;

– die Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Religionen, Gesellschaften und Kulturen erkennen und diese anhand von Fallbeispielen erklären;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben sowie die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen.

Lehrstoff:

Europa und die Welt von 1814 bis 1914:

Liberalismus, Nationalismus, Revolutionsjahr 1848, Imperialismus.

Industrialisierung, Soziale Frage und Lösungsideen.

Österreichische Geschichte von 1814 bis 1914.

Erster Weltkrieg, Folgen und Russische Revolution.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, soziale, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen und Phänomene beschreiben und in den historischen Kontext einordnen;

– Ideen und Handlungen sachlich begründen, hinterfragen und diskutieren;

– die Qualität von Informationsquellen beurteilen, sich selbst zuverlässige Informationen beschaffen und diese nach der gängigen Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens unter Wahrung des geistigen Eigentums auswerten und bearbeiten;

– Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im historischen Kontext erkennen sowie Querverbindungen herstellen;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge beurteilen;

– historische Geschlechterrollen, Lebenssituationen und Familienmodelle als solche begreifen und ihre Hintergründe und Entwicklungen beschreiben;

– ausgewählte kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und Kulturen im Kontext der Zeit beschreiben;

– die Wechselwirkungen und Interaktionen zwischen Religionen, Gesellschaften, Kulturen und Staaten erkennen und anhand von Fallbeispielen erklären;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben sowie die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen.

Lehrstoff:

Österreich 1918 bis 1945.

Totalitäre Ideologien (Entstehung, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus).

Verfolgung, Holocaust, Widerstand.

Zweiter Weltkrieg und seine direkten Folgen.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, soziale, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen und Phänomene beschreiben und in den historischen Kontext einordnen;

– sich mit der gesellschaftlichen und kulturellen Vielfalt im Sinne eines gemeinsamen Europas auseinandersetzen;

– Ideen und Handlungen sachlich begründen, hinterfragen und diskutieren;

– die Qualität von Informationsquellen beurteilen, sich selbst zuverlässige Informationen beschaffen und diese nach der gängigen Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens unter Wahrung des geistigen Eigentums auswerten und bearbeiten;

– Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im historischen Kontext erkennen sowie Querverbindungen herstellen;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– historische Geschlechterrollen, Lebenssituationen und Familienmodelle als solche begreifen und ihre Hintergründe und Entwicklungen beschreiben;

– Strukturen und Funktionsweisen des österreichischen politischen Systems beschreiben und sich aktiv auf Basis der Bürger- und Menschenrechte am politischen Geschehen beteiligen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge beurteilen;

– ausgewählte kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und Kulturen im Kontext der Zeit erläutern;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben sowie die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen;

– die Strukturen und Funktionsweisen des europäischen politischen Systems beschreiben, als mündige EU-Bürgerinnen und -Bürger handeln und Einblick in aktuelle politische Entwicklungen nehmen.

Lehrstoff:

Österreichische Verfassung:

Gewaltenteilung (Grundzüge der Gesetzgebung und Vollziehung).

Österreichischer und europäischer Parlamentarismus.

Rolle der Medien.

Europäische Union:

Idee des gemeinsamen Europa, Entstehung und Entwicklung, Institutionen.

Internationale Geschichte ab 1945.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– gesellschaftliche, soziale, politische, künstlerische und kulturelle Entwicklungen und Phänomene beschreiben und in den historischen Kontext einordnen;

– sich mit der gesellschaftlichen und kulturellen Vielfalt im Sinne eines gemeinsamen Europas auseinandersetzen;

– Ideen und Handlungen sachlich begründen, hinterfragen und diskutieren;

– die Qualität von Informationsquellen beurteilen, sich selbst zuverlässige Informationen beschaffen und diese nach der gängigen Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens unter Wahrung des geistigen Eigentums auswerten und bearbeiten;

– Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im historischen Kontext erkennen sowie Querverbindungen herstellen;

– historische Vorgänge erfassen, sie richtig einordnen und sie aus den jeweiligen Zeitbedingungen heraus verstehen;

– gegenwärtige und historische Geschlechterrollen, Lebenssituationen und Familienmodelle als solche begreifen und ihre Hintergründe und Entwicklungen beschreiben;

– Strukturen und Funktionsweisen des österreichischen politischen Systems beschreiben und sich aktiv auf Basis der Bürger- und Menschenrechte am politischen Geschehen beteiligen;

– anhand von historischen Modellen aktuelle politische und soziale Situationen und Vorgänge beurteilen;

– ausgewählte kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und Kulturen im Kontext der Zeit erläutern;

– die Merkmale verschiedener aktueller und historischer Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen beschreiben sowie die Vorteile einer funktionierenden Demokratie nennen;

– die Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Religionen, Gesellschaften, Kulturen und Staaten erkennen und anhand von Fallbeispielen erklären;

– zu aktuellen Themen Stellung nehmen und Standpunkte argumentieren.

Lehrstoff:

Österreich ab 1945.

Aktuelle Entwicklungen.

Längsschnitte oder Projekte zu Themen wie Verflechtungen von Politik und Wirtschaft, Frauen in der Geschichte, Religion und Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklung, Alltagsgeschichte, Umweltgeschichte.

5.2 PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– psychologische und philosophische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Grundlagen der Psychologie und Philosophie, Wahrnehmung, Gedächtnis und Lernen erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie kritisch reflektieren und begründet diskutieren (Reflexionsaspekt);

– die Vielfalt von Erklärungsansätzen in Psychologie und Philosophie als Chance erkennen;

– Verknüpfungen zwischen Psychologie und Philosophie herstellen;

– begründet argumentieren, Argumente austauschen, prüfen, logisch schließen;

– fachspezifische Terminologie verwenden sowie Texte fachspezifisch analysieren;

– eigene Stärken und Schwächen erkennen und diese richtig einschätzen.

Lehrstoff:

Grundlagen der Psychologie, Richtungen und Methoden, Grundlagen der Wissenschaftstheorie.

Grundlagen der Philosophie, philosophische Fragen und philosophisches Denken, Philosophie versus Wissenschaft.

Wahrnehmung und soziale Wahrnehmung.

Gedächtnis und Lernen.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– psychologische und philosophische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Erkenntnistheorie und Entwicklungspsychologie erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie kritisch reflektieren und begründet diskutieren (Reflexionsaspekt);

– die Vielfalt von Erklärungsansätzen in Psychologie und Philosophie als Chance erkennen;

– Verknüpfungen zwischen Psychologie und Philosophie herstellen;

– begründet argumentieren, Argumente austauschen, prüfen, logisch schließen;

– Problemlösungs- und Kreativitätsstrategien anwenden;

– fachspezifische Terminologie verwenden sowie Texte fachspezifisch analysieren;

– eigene Stärken und Schwächen erkennen und diese richtig einschätzen.

Lehrstoff:

Erkenntnistheorie (Erkenntnistheoretische Positionen und Methoden, Grundlagen der Logik und Argumentationstechniken, wissenschaftliche Erkenntnis. Wahrheit, Wissen, Scheinwissen).

Problemlösen, Kreativität.

Entwicklungspsychologie (Sprachentwicklung, Denkentwicklung, Moralentwicklung ua.).

Konflikte, Aggression, Motivation, Emotion.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– psychologische und philosophische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Sozialpsychologie, politische Philosophie, Persönlichkeitspsychologie erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie kritisch reflektieren und begründet diskutieren (Reflexionsaspekt);

– begründet argumentieren, Argumente austauschen, prüfen, logisch schließen;

– Problemlösungs- und Kreativitätsstrategien anwenden;

– fachspezifische Terminologie verwenden sowie Texte fachspezifisch analysieren;

– eigene Stärken und Schwächen erkennen und diese richtig einschätzen;

– sich mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung vor dem Hintergrund psychologischer und philosophischer Erkenntnisse auseinandersetzen;

– die Reflexion über Identität und Werthaltungen als Bereicherung ansehen;

– die Fähigkeit zum offenen Gespräch, zur Selbsterkenntnis und Kontemplation weiterentwickeln.

Lehrstoff:

Sozialpsychologie.

Politische Philosophie.

Persönlichkeitspsychologie.

Tiefenpsychologie.

Psychische Störungen.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– psychologische und philosophische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Ethik, philosophische Anthropologie erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie kritisch reflektieren und begründet diskutieren (Reflexionsaspekt);

– begründet argumentieren, Argumente austauschen, prüfen, logisch schließen;

– Problemlösungs- und Kreativitätsstrategien anwenden;

– fachspezifische Terminologie verwenden sowie Texte fachspezifisch analysieren;

– eigene Stärken und Schwächen erkennen und diese richtig einschätzen;

– sich ausgehend von ihrer Lebenssituation mit den Grundfragen der menschlichen Existenz (zB Sinn, Tod, Glück) auseinandersetzen;

– die Reflexion über Identität und Werthaltungen als Bereicherung ansehen;

– die Fähigkeit zum offenen Gespräch, zur Selbsterkenntnis und Kontemplation weiterentwickeln;

– moralisch verbindliche Grundpositionen beschreiben und moralische Urteile begründen.

Lehrstoff:

Ethik (ethische Theorien, angewandte Ethik).

Philosophische Anthropologie.

5.3 MUSIK, BILDNERISCHE ERZIEHUNG UND KREATIVER AUSDRUCK

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch und bildnerisch ausdrücken;

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– experimentell und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– differenziert sinnlich wahrnehmen und beschreiben;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte Ausdrucksformen umsetzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren.

Lehrstoff:

Aufbau eines Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Grundlagen der Allgemeinen Musiklehre.

Instrumente und Stimme im Überblick.

Orchester und Ensembles.

Gestaltungsgrundlagen:

Farbe, Form, Raum, Material.

Grafisches Gestalten – skizzierend, dokumentierend.

Musikalische Parameter.

Dreidimensionales Gestalten:

Entwurf, Funktion, Material, Form.

Grundlagen der Schriftgestaltung.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen und beschreiben;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien einsetzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Arbeiten aus dem Bereich des kreativen Ausdrucks gemeinsam entwickeln und in Projekte einbringen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier- Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Schallaufzeichnung und Aufnahmetechnik.

Grafisches Gestalten:

Vervielfältigbare Bildproduktion.

Kombination von Schrift und Bild.

Gestaltungsgrundlagen:

Farbe, Form, Raum, Material.

Musikalische Formelemente, Gestaltungsprinzipien.

Medium Fotografie.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung mit Schwerpunkt Fotografie, Werbung, Printmedien.

Bild, Ton und Musik – Medien der Kommunikation, Dokumentation und Manipulation.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen und beschreiben;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Arbeiten aus dem Bereich des kreativen Ausdrucks gemeinsam entwickeln und in Projekte einbringen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Musikalische Formen und Gattungen.

Gestaltungsgrundlagen der Malerei:

Farbe, Form, Raum, Material.

Farbe als Ausdrucksträger; experimentelle und malerische Techniken.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen und beschreiben;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien einsetzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier- Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Musik und Computer.

Vertonung von Bildern und Texten.

Zielgruppenorientierte Gestaltung von gebrauchsgrafischen Produkten.

Layout-Grundlagen.

Digitale Bildbearbeitung.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen, Grafik, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Schwerpunkte Bildmanipulation, Werbung, Games.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen und beschreiben;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien einsetzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– den Stellenwert Österreichs als Kunst- und Kulturland beschreiben;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Musikgeschichtlicher Überblick.

Kunstland Österreich – aktuelles Musik- und Ausstellungsgeschehen.

Grafische oder malerische Gestaltungsaufgaben.

Perspektive, räumliche und körperhafte Darstellung.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Design, Installation, Zeichen, Alltagsästhetik, Raumklang und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen, beschreiben und analysieren;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– die Gefahr von Hörschäden im Zusammenhang mit Musikkonsum abschätzen;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien einsetzen;

– kulturelle Einrichtungen nutzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Zusammenhänge zwischen Bild, Text, Klang, Raum und Körper erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse gestalterisch umsetzen;

– die gesellschaftliche und politische Funktion und Wirkung von optischem und akustischem Material erkennen;

– gestalterische oder interpretatorische Qualitäten erkennen und beschreiben;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Einsatz von Musik in Video, Film und elektronischen Medien.

Wirkungen und Funktionen von Musik.

Trickfilm, Film und Video.

Gestaltungsaufgaben zur figürlichen Darstellung (Bewegung, Proportion, Deformation).

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Video, Film und elektronische Medien, Alltagsästhetik, Musik und Performance.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen, beschreiben und analysieren;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien einsetzen;

– kulturelle Einrichtungen nutzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Zusammenhänge zwischen Bild, Text, Klang, Raum und Körper erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse gestalterisch umsetzen;

– die gesellschaftliche und politische Funktion und Wirkung von optischem und akustischem Material erkennen;

– gestalterische oder interpretatorische Qualitäten erkennen und beschreiben;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier- Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Musik, Bild und Sprache.

Gestaltungsaufgaben:

Wege zur Abstraktion in Grafik, Malerei, Installation oder Objekt.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen, beschreiben und analysieren;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien kriteriengeleitet einsetzen;

– kulturelle Einrichtungen selbstständig nutzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Zusammenhänge zwischen Bild, Text, Klang, Raum und Körper erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse gestalterisch umsetzen;

– die gesellschaftliche und politische Funktion und Wirkung von optischem und akustischem Material erkennen;

– die Rolle von Musik als Wirtschaftsfaktor einschätzen;

– gestalterische oder interpretatorische Qualitäten erkennen und beschreiben;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier- Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Musik und Gesellschaft bzw. Wirtschaft.

Freie bildnerische Arbeit:

Themenzentrierte Aufgaben mit der Möglichkeit einer individuellen Wahl der Gestaltungsmedien durch die Schülerinnen und Schüler, arbeitsbegleitende Dokumentation.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben eigenständig lösen und dabei Material, Verfahren und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen;

– fachtheoretische Grundkenntnisse anwenden;

– sich einzeln und/oder gemeinsam musikalisch, sprachlich, mimisch, gestisch, tänzerisch und bildnerisch ausdrücken;

– experimentell, improvisatorisch und spielerisch handeln;

– verantwortungsvoll mit Werkzeugen, Instrumenten und Materialien umgehen;

– bewusst und differenziert sinnlich wahrnehmen, beschreiben und analysieren;

– exemplarische Beispiele künstlerischen Schaffens wiedererkennen und stilistisch zuordnen;

– lokale, zeitbedingte und mediale Besonderheiten von Bildgestaltung erläutern;

– Beobachtungen und Wahrnehmungen in bildhafte und akustische Ausdrucksformen umsetzen;

– mit Bildern und mittels musikalischer Aktivitäten kommunizieren;

– Informationstechnologien und audiovisuelle Medien kriteriengeleitet einsetzen;

– kulturelle Einrichtungen selbstständig nutzen;

– die Ergebnisse der praktischen Arbeit in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren;

– Zusammenhänge zwischen Bild, Text, Klang, Raum und Körper erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse gestalterisch umsetzen;

– die gesellschaftliche und politische Funktion und Wirkung von optischem und akustischem Material erkennen;

– gestalterische oder interpretatorische Qualitäten erkennen und beschreiben;

– gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Themenzentrierte Querschnitte.

Freie bildnerische Arbeit:

Themenzentrierte Aufgaben mit der Möglichkeit einer individuellen Wahl der Gestaltungsmedien durch die Schülerinnen und Schüler; arbeitsbegleitende Dokumentation.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

6.

MATHEMATIK, NATURWISSENSCHAFTEN UND ERNÄHRUNG

6.1 ANGEWANDTE MATHEMATIK

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Zahlen und Maße

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Bezeichnungen, den Aufbau und die Eigenschaften der Zahlenmengen (N, Z, Q, R) nennen, Zahlen diesen Mengen zuordnen und auf der Zahlengeraden darstellen;

– Zahlen von Festkommadarstellung in Gleitkommadarstellung umwandeln und umgekehrt;

– mit Zahlen in Gleitkommadarstellung mit und ohne Technologieeinsatz operieren;

– die Prozentrechnung verstehen und als Zahlen angeben;

– Anwendungsaufgaben mit Prozentzahlen lösen;

– die Kenntnisse über Fest- und Gleitkommadarstellung von großen und kleinen Zahlen auf den Bereich Maße und Maßeinheiten anwenden;

– die Maßeinheiten für Längen-, Flächen-, Volums-, Masse- und Zeiteinheiten nennen;

– die Vorsilben Kilo, Mega, Giga, Tera, Dezi, Zenti, Milli, Mikro, Nano sinnvoll bei Anwendungsaufgaben interpretieren;

– Maßeinheiten mit Hilfe der Potenzschreibweise darstellen und damit Rechenoperationen durchführen;

– Zahlen runden und die dabei nötige Genauigkeit im Zusammenhang mit Anwendungen abschätzen.

Algebra und Geometrie

Die Schülerinnen und Schüler können

– mit Variablen und mit Termen (Klammerterme, Binome, Brüche und Potenzen mit ganzzahligen Exponenten) ohne Technologieeinsatz operieren;

– die Regeln zum Auflösen von Klammern beschreiben;

– folgende binomische Formeln (a b)² und a² – b² anwenden und damit Terme auflösen bzw. Terme faktorisieren;

– die Rechengesetze für das Rechnen mit Potenzen mit ganzzahligen Hochzahlen nennen;

– diese Rechengesetze argumentieren, sie in geeigneten Aufgaben anwenden und die Ergebnisse interpretieren und kommunizieren;

– lineare Gleichungen und Ungleichungen in einer Variablen mit und ohne Technologieeinsatz lösen und die Lösungsmenge interpretieren;

– schulartenspezifische Problemstellungen durch lineare Gleichungen in einer Variablen modellieren;

– das problembezogene Modell der linearen Gleichung interpretieren und argumentieren und dieses zur Lösung von Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen heranziehen;

– Formeln aus verschiedenen Anwendungsbereichen nach einer gesuchten Variablen umformen;

– die Zusammenhänge und Abhängigkeiten der einzelnen Variablen interpretieren und argumentieren;

– ein lineares Gleichungssystem in 2 Variablen ohne Technologieeinsatz und in mehr Variablen mit Technologieeinsatz lösen;

– unterschiedliche Lösungsfälle (eine Lösung, keine Lösung, unendlich viele Lösungen) rechnerisch und grafisch interpretieren und argumentieren;

– ein lineares Gleichungssystem für schulartenspezifische Problemstellungen modellieren.

Funktionale Zusammenhänge

Die Schülerinnen und Schüler können

– eine Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben;

– die Variablen und den Zusammenhang zwischen den beiden Variablen einer Funktion argumentieren;

– eine lineare Funktion in verschiedenen Formen (Tabelle, Funktionsgleichung, Funktionsterm, grafisch im Koordinatensystem) darstellen;

– den Anstieg und die Werte (Punkte) einer Geraden berechnen;

– die Nullstelle der linearen Funktion grafisch und rechnerisch mit und ohne Technologieeinsatz bestimmen;

– die Lage zweier Geraden aus der Gleichung und/oder der grafischen Darstellung im Koordinatensystem bestimmen und interpretieren;

– Problemstellungen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen durch lineare Funktionen modellieren;

– den Schnittpunkt zweier Geraden mit und ohne Technologieeinsatz berechnen;

– die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten eines Gleichungssystems mit zwei Variablen mit Hilfe einer Grafik argumentieren (Schnittpunkt, parallele Geraden, identische Geraden);

– zwei lineare Funktionen als grafische Darstellung eines anwendungsorientierten Problems deuten;

– die Lösung des Gleichungssystems im Zusammenhang mit Problemen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen (Wirtschaft, Alltag, Wissenschaft) argumentieren und kommunizieren;

– einfache Formen der mathematischen Modellbildung durchführen.

Lehrstoff:

Zahlen und Maße:

Aufbau und Darstellung der Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen.

Zahlen in Fest-, Gleitkomma- und Prozentdarstellung.

Maßzahlen und Maßeinheiten.

Algebra und Geometrie:

Variable und Terme (Auflösung von Klammertermen, Binomen, Brüchen und Potenzen mit ganzzahligen Exponenten).

Lineare Gleichung mit einer Variablen.

Formelumformungen in verschiedenen Anwendungsbereichen.

Lineare Ungleichungen mit einer Variablen.

Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen.

Funktionale Zusammenhänge:

Definition und Darstellungsmöglichkeiten einer linearen Funktion; Beschreibung der Abhängigkeit von zwei Größen mit linearen Funktionen; Eigenschaften des Graphen der linearen Funktion (Anstieg, Nullstelle); Lagebeziehung zweier linearer Funktionsgraphen zueinander.

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wissenschaft, Wirtschaft, Alltag).

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Algebra und Geometrie

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Lösungsbereiche linearer Ungleichungen in zwei Variablen mit Technologieeinsatz bestimmen;

– schulartenspezifische Problemstellungen durch Ungleichsysteme mit zwei Variablen modellieren;

– die Zielfunktion für die Problemstellung einer linearen Optimierung formulieren;

– die Lösung einer linearen Optimierung mit Technologieeinsatz ermitteln und interpretieren sowie den Lösungsweg erklären;

– die Gesetze für das Rechnen mit Potenzen auf Potenzen mit gebrochenen Hochzahlen anwenden;

– Wurzeln als gebrochene Hochzahlen darstellen und umgekehrt;

– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen;

– reelle Lösungen quadratischer Gleichungen ermitteln und interpretieren;

– die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten einer quadratischen Gleichung erkennen und argumentieren.

Funktionale Zusammenhänge

Die Schülerinnen und Schüler können

– quadratische Funktionen, Potenz- und Polynomfunktionen grafisch skizzieren bzw. mit Hilfe von Technologieeinsatz exakt darstellen und Eigenschaften dieser Funktionstypen angeben und erklären;

– quadratische Funktionen für Problemstellungen aus Wirtschaft, Alltag und Wissenschaft modellieren und ihre Lösungen interpretieren;

– gesuchte Werte von quadratischen Funktionen, Potenz- und Polynomfunktionen mit Technologieeinsatz ermitteln;

– diese Werte kontextbezogen interpretieren.

Lehrstoff:

Algebra und Geometrie:

Lineare Ungleichungssysteme mit zwei Variablen.

Lineare Optimierung mit zwei Variablen.

Rechnen mit Potenzen – gebrochene Hochzahlen – Wurzeln.

Quadratische Gleichungen mit einer Variablen und reellen Lösungen.

Funktionale Zusammenhänge:

Quadratische Funktionen, Potenz- und Polynomfunktionen.

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wissenschaft, Wirtschaft, Alltag).

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Algebra und Geometrie

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Begriffe natürlicher und dekadischer Logarithmus als Urheberfunktion der Exponentialfunktion erläutern;

– die Rechengesetze für Logarithmen (log(a.b), log(a/b), log(an)) in Grundaufgaben anwenden;

– Gleichungen vom Typ aλx = b mit Hilfe des Logarithmus lösen;

– Sinus, Cosinus und Tangens im rechtwinkeligen Dreieck als Verhältnis zweier Seiten interpretieren und für Berechnungen im rechtwinkeligen Dreieck einsetzen;

– Daten in Matrixform darstellen;

– Summe, Differenz und Produkt zweier Matrizen berechnen sowie die Multiplikation einer Matrix mit einem Skalar mit Technologieeinsatz;

– Ergebnisse der Berechnungen mit Matrizen interpretieren und erklären;

– einen Produktionsprozess ausgehend von Rohstoffen bis zu den Endprodukten grafisch darstellen und zugehörige Berechnungen mit Matrizen beschreiben und durchführen.

Funktionale Zusammenhänge

Die Schülerinnen und Schüler können Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktionen ausgehend vom Einheitskreis mit Winkel im Grad- und im Bogenmaß grafisch darstellen und argumentieren.

Lehrstoff:

Algebra und Geometrie:

Rechengesetze für Logarithmen.

Exponentialgleichungen vom Typ aλx = b (a und b sind positive reelle Zahlen).

Matrizenrechnung:

Anwendung der Matrizen auf einen Produktionsprozess.

Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels im rechtwinkeligen Dreieck.

Funktionale Zusammenhänge:

Trigonometrische Funktionen (Grad- und Bogenmaß, Einheitskreis).

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Funktionale Zusammenhänge

Die Schülerinnen und Schüler können

– Eigenschaften der Exponentialfunktion und ihrer Parameter im Hinblick auf deren Verlauf interpretieren;

– Eigenschaften der Exponentialfunktion in Anwendungsproblemen aus Wirtschaft, Alltag und Wissenschaft interpretieren;

– die Begriffe „Halbwertszeit und Verdoppelungszeit“ erklären sowie kontextbezogen berechnen;

– kontinuierliche unbegrenzte, begrenzte und logistische Zu- und Abnahmeprozesse mit Hilfe von Exponentialfunktionen beschreiben;

– zur Berechnung von Wachstums- und Zerfallsproblemen Technologie kompetent einsetzen und Ergebnisse interpretieren;

– das Bildungsgesetz endlicher geometrischer Folgen und Reihen verstehen;

– die Summenformel endlicher geometrischer Reihen verstehen;

– mit Folgen und Reihen Berechnungen in finanzmathematischen Problemstellungen durchführen;

– Zinseszinsaufgaben auf Grundlage der geometrischen Folgen modellieren;

– Zinseszinsrechnungen durchführen, Lösungswege dokumentieren und die Ergebnisse interpretieren;

– Rentenrechnungen auf Grundlage geometrischer Reihen modellieren;

– das Grundvokabular der Finanzmathematik (Kapital, Zinssatz, Zinseszins, Raten, Endwert, Barwert, ganz- und unterjährige Verzinsungsperiode, Annuität, Auf- und Abzinsen) anwenden.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Eigenschaften der Exponentialfunktionen.

Kontinuierliche unbegrenzte, begrenzte und logistische Zu- und Abnahmeprozesse mit Exponentialfunktionen.

Bildungsgesetz von endlichen geometrischen Folgen und Reihen, Summenformel.

Zinseszinsrechnung.

Rentenrechnung.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Funktionale Zusammenhänge

Die Schülerinnen und Schüler können

– Geldflüsse bei unterschiedlichen Sparformen berechnen, beurteilen und vergleichen;

– Rückzahlungen und die unterschiedlichen Konditionen bei Krediten berechnen, beurteilen und vergleichen;

– einen Schuldtilgungsplan aufstellen und erklären;

– Technologie für Berechnungen in der Finanzmathematik kompetent einsetzen und die Ergebnisse interpretieren.

Stochastik

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundbegriffe der Statistik nennen;

– statistische Daten erheben oder recherchieren;

– die Unterschiede bei der Bearbeitung von quantitativen und von qualitativen Merkmalen beschreiben;

– Daten in unterschiedlichen Formen darstellen;

– Daten und Darstellungsformen kritisch hinterfragen und interpretieren;

– absolute, relative, prozentuelle Häufigkeiten ermitteln;

– Häufigkeiten eindimensionaler Daten grafisch darstellen und können diese Darstellungen argumentieren und interpretieren;

– die Definitionen einzelner Begriffe der beschreibenden Statistik wie arithmetisches Mittel, geometrisches Mittel, Median, Quartil, Modus, empirische Varianz, Standardabweichung, Spannweite, Quartilsabstand nennen und mit Boxplot-Diagrammen interpretieren;

– Lage- und Streuungsmaße mit Technologieeinsatz ermitteln;

– Median, Minimum, Maximum und Quartile in Boxplots darstellen;

– die Lösungswege und Lösungen in der beschreibenden Statistik interpretieren und dokumentieren.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Sparformen; Kredite und Schuldtilgung.

Stochastik:

Qualitative und quantitative Merkmale von Daten, Datenmanipulierbarkeit.

Häufigkeiten (absolute, relative und prozentuelle) von eindimensionalen Daten.

Lagemaße (arithmetisches Mittel, geometrisches Mittel, Modus, Median, Quartil) und Streuungsmaße (Spannweite, Standardabweichung, Varianz, Quartilsabstand).

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wissenschaft, Wirtschaft, Alltag).

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Stochastik

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Regression zweidimensionaler Daten erklären;

– die Regressionslinie zweidimensionaler Daten mit Technologieeinsatz berechnen, grafisch darstellen und die Ergebnisse interpretieren;

– die Qualität des Zusammenhangs zweier Größen (oder zweier Merkmale) erklären und argumentieren.

Analysis

Die Schülerinnen und Schüler können

– Grenzwert- und Stetigkeit intuitiv deuten;

– die Definitionen des Differenzenquotienten und des Differentialquotienten wiedergeben;

– Differenzenquotient und Differentialquotient mit Hilfe der Änderungsrate argumentieren;

– Potenz-, Polynom- und Exponentialfunktionen differenzieren;

– mit Hilfe der Ableitungsregeln (Summen-, Produkt- und Kettenregel) Summen, Produkte und Verkettungen dieser drei Funktionsarten differenzieren;

– den Zusammenhang zwischen Funktion und ihrer Ableitungsfunktion erkennen;

– grafisch und rechnerisch lokale Extremwerte von Funktionen finden und die Bedeutung lokaler Extremwerte beschreiben;

– das Krümmungsverhalten der Funktion an Hand der grafischen Darstellung und mit Hilfe der 2. Ableitung erkennen;

– Wendepunkte berechnen.

Lehrstoff:

Stochastik:

Regression von zweidimensionalen Datenmengen.

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wissenschaft, Wirtschaft, Alltag).

Analysis:

Grenzwertbegriff, Stetigkeitsbegriff.

Differenzenquotient und Differentialquotient; Änderungsrate.

Differenzieren von Potenz-, Polynom- und Exponentialfunktionen, Ableitungsregeln.

Monotonie, lokale Extremwerte, Krümmungsverhalten und Wendepunkte.

Differenzieren von Potenz-, Polynom- und Exponentialfunktionen; Summe, Produkt und Verkettung von Funktionen; Ableitungsregeln.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Analysis

Die Schülerinnen und Schüler können

– das Modell der Kostentheorie erklären;

– Aufgaben in wirtschaftlichem Kontext mit Kosten-, Nachfrage-, Erlös- und Gewinnfunktionen modellieren;

– Berechnungen und grafische Darstellungen in der Kostentheorie durchführen;

– die Modelle der Preistheorie erklären;

– die Ableitungsfunktion in der Kosten- und Preistheorie anwenden, die Ergebnisse interpretieren, die Lösungswege erklären und dokumentieren;

– Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft mit Nachfrage,- Erlös- und Gewinnfunktion modellieren;

– Berechnungen und grafische Darstellungen in der Preistheorie durchführen;

– die Stammfunktion der Potenz- und Polynomfunktion ohne Technologieeinsatz ermitteln;

– den Begriff des unbestimmten Integrals erläutern;

– die Bedeutung des unbestimmten und des bestimmten Integrals erklären;

– den Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion erklären, beschreiben und grafisch deuten;

– den Begriff des bestimmten Integrals zur Berechnung von Flächen heranziehen;

– Flächeninhalte mit Hilfe des Integrals mit und ohne Technologieeinsatz berechnen.

Lehrstoff:

Analysis:

Kostentheorie (Analyse der Gesamt- und der Durchschnittskostenfunktion mit Kostenkehre, Betriebsoptimum und langfristiger Preisuntergrenze, Betriebsminimum und kurzfristige Preisuntergrenze).

Preistheorie (Analyse der Nachfrage-, Erlös- und Gewinnfunktionen mit Höchstpreis, Sättigungsmenge, Erlösgrenzen, Erlösmaximum, Break-even-point und Nutzgrenze, Cournot’scher Punkt, Gewinnmaximum).

Unbestimmte und bestimmte Integrale; Berechnung von Flächeninhalten mit Integralrechnung.

Praxisorientierte schulartenspezifische Anwendungen.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Stochastik

Die Schülerinnen und Schüler können

– den Begriff der Wahrscheinlichkeit erläutern;

– die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Zufallsereignisses berechnen und deuten;

– die Regeln zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten auf einander ausschließende bzw. voneinander unabhängige Ereignisse anwenden;

– Zufallsexperimente („Ziehen mit/ohne Zurücklegen“) mit Baumdiagrammen modellieren, Pfadregeln anwenden und Baumdiagramme interpretieren;

– Wahrscheinlichkeitsrechnung bei schulartenspezifischen Aufgabenstellungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren sowie den Lösungsweg argumentieren;

– die Grundvoraussetzung und die Parameter für eine Binomial- und eine Normalverteilung nennen;

– die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion einer Binomial- und Normalverteilung grafisch skizzieren;

– die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von binomial- bzw. normalverteilten Ereignissen mit Technologieeinsatz berechnen und interpretieren;

– Erwartungswert und Standardabweichung der beiden Verteilungen berechnen;

– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Verteilungskurve interpretieren und erklären;

– praxisorientierte Aufgabenstellungen aus Wirtschaft, Alltag und Wissenschaft mit Hilfe der Binomial- und Normalverteilung lösen.

Zahlen und Maße in unterschiedlichen Anwendungsbereichen

Die Schülerinnen und Schüler können

– Zahlen in Gleitkommadarstellung und Prozentzahlen bei Problemstellungen aus unterschiedlichen Anwendungsgebieten und in Zusammenhang mit Algebra, Geometrie, mit Funktionen und Analysis sowie mit Stochastik sicher einsetzen und mit ihnen Berechnungen durchführen;

– Maße und Maßeinheiten bei Problemstellungen aus unterschiedlichen Anwendungsgebieten und im Zusammenhang mit allen inhaltlichen Kompetenzbereichen korrekt benützen, umrechnen und Berechnungen durchführen.

Algebra und Geometrie, Funktionale Zusammenhänge, Analysis und Stochastik

Die Schülerinnen und Schüler können

– Algebra und Geometrie, Funktionale Zusammenhänge, Analysis und Stochastik bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen miteinander in Zusammenhang bringen und die erworbenen inhalts- wie handlungsbezogenen Kompetenzen aus diesen Bereichen der jeweiligen Problemstellung anpassen und einsetzen;

– die erworbene Werkzeugkompetenz im Umgang mit Technologieeinsatz bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen aus diesen Kompetenzbereichen sicher und gezielt einsetzen.

Lehrstoff:

Stochastik:

Begriff der Wahrscheinlichkeit.

Additions- und Multiplikationsregel auf einander ausschließende und unabhängige Ereignisse.

Binomialverteilung und Normalverteilung (Erwartungswert und Standardabweichung).

Lineare Funktionen, Potenz- und Polynomfunktionen, trigonometrische Funktionen, Wachstums- und Zerfallsfunktionen:

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaft, Alltag).

Matrizen:

Schulartenspezifische Anwendungen im Wirtschaftsbereich.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Funktionale Zusammenhänge, Analysis und Stochastik

Die Schülerinnen und Schüler können

– Gleichungen, Ungleichungen, funktionale Zusammenhänge, Analysis und Stochastik bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen miteinander verknüpfen und mittels erworbener Inhalts-, Handlungs- und Werkzeugkompetenz schulartenspezifische Problemstellungen aus Alltag, Wirtschaft und Wissenschaft bearbeiten;

– Gleichungen- und Ungleichungssysteme im Bereich der linearen Optimierung bei praxisorientierten Aufgabenstellungen sicher und gezielt einsetzen und die Lösungen interpretieren und argumentieren;

– Zinseszins- und Rentenrechnung im Bereich der schulartenspezifischen Anwendungen bei unterschiedlichen Sparformen, Krediten und Schultilgung kompetent zur Modellbildung und zum Berechnen nutzen, die Lösungen interpretieren und argumentieren;

– Differenzial- und Integralrechnung sowie funktionale Zusammenhänge bei wirtschaftsmathematischen Aufgabenstellungen gezielt und sicher einsetzen, und sowohl in der Kosten- wie in der Preistheorie Lösungswege und Lösungen dokumentieren, interpretieren und erklären;

– sowohl die Kenntnisse aus der Statistik, wie auch aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung sinnvoll verbinden und zur Lösung und Interpretation von praxisorientierten und schulartenspezifischen Stochastik-Aufgaben heranziehen.

Lehrstoff:

Gleichungs- und Ungleichungssysteme, lineare Optimierung:

Praxisorientierte Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaft, Alltag).

Zinseszins- und Rentenrechnung:

Schulartenspezifische Anwendungen bei unterschiedlichen Sparformen, Krediten und Schuldtilgung.

Differenzieren und Integrieren:

Schulartenspezifische Anwendungen in der Kosten- und Preistheorie.

Stochastik:

Praxisorientierte Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaft, Alltag) zur beschreibenden Statistik und zur Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Schularbeiten:

I. Jahrgang: 2 einstündige Schularbeiten.

II. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 einstündige Schularbeit im 4. Semester.

III. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 5. Semester, 1 einstündige Schularbeit im 6. Semester.

IV. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 7. Semester, 1 zweistündige Schularbeit im 8. Semester.

V. Jahrgang: 1 zweistündige und 1 dreistündige Schularbeit.

6.2 NATURWISSENSCHAFTEN

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Beobachten und Erfassen

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Erscheinungsformen der Materie mit Fachbegriffen beschreiben;

– die Formelsprache der Chemie erläutern;

– modellhafte Vorstellungen zum Aufbau der Materie nennen;

– die Merkmale des Lebens nennen;

– unterschiedliche Formen der Fortpflanzung bei Pro- und Eukaryoten nennen.

Untersuchen und Bearbeiten

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Systematik des Periodensystems zur Abschätzung von Stoffeigenschaften erfassen und nutzen;

– einfache chemische Gleichungen aufstellen;

– Lebewesen aufgrund ihrer Organisationsstruktur einordnen;

– sachgerecht, sorgsam und sicherheitsbewusst mit dem Mikroskop arbeiten;

– unter Anleitung beobachten, experimentieren und einfache Protokolle verfassen.

Bewerten und Anwenden

Die Schülerinnen und Schüler können

– bei der Bildung von Modellen zwischen Modellvorstellung und Wirklichkeit unterscheiden;

– Sicherheitsbestimmungen beachten und aus den Gefahrstoffsymbolen auf geeignete Schutzmaßnahmen im Umgang mit Chemikalien schließen;

– Eigenschaften der Stoffe anhand geeigneter Bindungsmodelle erklären;

– die Lebensformen ihrer Umgebung biologischen Kategorien zuordnen;

– Methoden der Familienplanung beschreiben, deren Eignung für unterschiedliche Lebenssituationen beurteilen und verantwortliches Verhalten in der Sexualpartnerschaft erörtern.

Lehrstoff:

Schwerpunktthema „Vom Atom zum Organismus“:

Bedeutung der Naturwissenschaften für unser tägliches Leben.

Alltagschemie.

Arbeitsweise und Formelsprache der Chemie, Gefahrensymbole.

Bausteine der Materie.

Atommodelle.

Periodensystem.

Kennzeichen des Lebens.

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