Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, mit der der Lehrplan der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe erlassen wird; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2019-09-01
Letzte Aktualisierung 2024-12-14
Status Aufgehoben · 2022-10-04
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 8
Änderungshistorie JSON API

Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– die Hauptpunkte und wichtigen Einzelinformationen in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,

– aus Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und Zusammenhänge wiedergeben,

– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern und Ziele beschreiben,

– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,

– über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume und Hoffnungen beschreiben,

– zusammenhängende und strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen auch vernetzt anwenden,

– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und sinnvolle Techniken zur Verbesserung der Sprachkompetenz anwenden,

– Analogien und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen erkennen und nutzen, um sich Texte zu erschließen,

– Kurzpräsentationen mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten,

– konstruktives Feedback geben und anwenden,

– Problemstellungen im Team erarbeiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, individualisiert auswählen und einsetzen.

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation

Bereich „Hören“:

Tonaufnahmen, Interviews, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder

Bereich „Lesen“:

Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:

Persönliche Gespräche, Kurzpräsentationen, (berufsrelevante) Dialoge, Lieder, Reime, Spiele für Kinder

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Sachtexte, Artikel, Blogs, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf in (elementaren) Bildungseinrichtungen

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– die Hauptinformationen und wichtigen Details in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,

– aus Erzählungen, Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und inhaltliche Zusammenhänge in eigenen Worten wiedergeben,

– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich klar und zusammenhängend über vertraute Themen aus dem beruflichen Umfeld und zu persönlichen Interessensgebieten äußern,

– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,

– Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben,

– zusammenhängende, strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen, die persönliche Meinung und kurze Begründungen geben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,

– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen, eigenständig Möglichkeiten zur Verbesserung des Eigenkönnens finden und sinnvolle Arbeitstechniken anwenden,

– Analogien erkennen und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen, um sich Texte zu erschließen,

– Kurzpräsentationen sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten und vorstellen,

– konstruktives Feedback geben und anwenden,

– Problemstellungen verantwortungsvoll im Team erarbeiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– beurteilen, welche Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, sinnvoll und empfehlenswert sind und diese auch adäquat einsetzen.

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche, soziale und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation

Bereich „Hören“:

Tonaufnahmen, Interviews, Erzählungen, Berichte, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder,

Bereich „Lesen“:

Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Kurzgeschichten, Zeitungsartikel, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Lernenden entsprechende literarische Texte (weiterführend)

Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:

Persönliche Gespräche, berufsrelevante Dialoge, Interviews, Präsentationen, Berichte, Lieder, Reime, Spiele für Kinder

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Artikel, Blogs, Sachtexte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Vertiefung und Erweiterung: Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf

Schularbeiten:

1.

Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester

2.

Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon ein- oder zweistündig)

3.

Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon zweistündig)

3.

Allgemeinbildung

3.1 Geografie und Wirtschaftskunde; Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht

1.

Klasse:

1.und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schülerinnen und Schüler können:

im Bereich „Orientierung“

– mit kartografischen Medien arbeiten,

– geografische und ökonomische Darstellungsformen bewerten.

im Bereich „Naturräume“

– Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen erklären,

– den Naturraum Österreichs beschreiben

im Bereich „Ökonomie“

– die Grundbegriffe der Ökonomie erklären,

– Merkmale der Globalisierung kennen und bewerten.

im Bereich „Gesellschaft“

– lokale und globale Bevölkerungsentwicklungen beschreiben,

– lokale und globale Diversitäten analysieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– den regionalen Natur-, Lebens- oder Wirtschaftsraum benennen,

– die regionalen Besonderheiten des Standortes der eigenen (elementar)pädagogischen Einrichtung in Beziehung setzen.

Lehrstoff

Bereich „Orientierung“:

Topografie, kartografische Medien, Großlandschaften, Verkehr

Bereich „Naturräume“:

Großlandschaften, Klimazonen, Naturraum und Nationalparks am Beispiel Österreichs

im Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftskundliche Grundbegriffe und Zusammenhänge, Umgang mit Ressourcen

Bereich „Gesellschaft“:

Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstandorte mit Schwerpunkt Österreich, Lebenswelten von Frauen und Männern, Werbung, Nachhaltigkeit

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gemeinde, Stadt, Region im beruflichen Umfeld, regionale Besonderheiten des Standortes, Nachhaltigkeit, Werbung, Entwicklungsmöglichkeiten

(Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht)

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“

– die Merkmale von Hochkulturen sowie die mittelalterliche Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen.

im Bereich „Kultur und Wissenschaft“

– kulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der Antike und der mittelalterlichen Welt wiedergeben,

– Epochenbegriffe und seine Wertungen zuordnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– fachspezifische Quellen und Materialien in Ansätzen vergleichen,

– die Entwicklung neuer Welt- und Menschenbilder erklären.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– historische Erlebniswelten erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:

Antike, Herrschafts- Staats- und Regierungsformen, Aufbau der mittelalterlichen Gesellschaft und Herrschaftsstrukturen, die Welt um 1500, Absolutismus, Aufklärung und Revolutionen

Bereich „Kultur und Wissenschaft“:

Antikes Welt- und Menschenbild, Renaissance, Weltbild um 1500 – Erfindungen und Entdeckungen, Barock

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Absolutismus und Aufklärung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufklärung

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“

– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben.

im Bereich „Kultur und Wissenschaft“

– Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung einordnen,

– Kultur als Spiegel einer Gesellschaft benennen und Zusammenhänge herstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Wirtschaftsformen erkennen und ihre gesellschaftliche Bedeutung hinterfragen,

– Ideologien als Reaktion auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen beschreiben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– historische Erlebniswelten erfahrbar machen und vergleichen,

– berufsrelevante Bestimmungen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:

Industrielle Revolution, Imperialismus, Entstehung politischer Ideen und Parteien, Österreich im 19. Jahrhundert

Bereich „Kultur und Wissenschaft“:

Nationalismus und Liberalismus, Vormärz, Biedermeier, Realismus und Moderne

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Entwicklung von Rollenbildern und Vorurteilen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gesellschaftsveränderungen (Industrielle Revolution), Kindheit im 19. Jahrhundert, Aufsichtspflicht

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“

– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben,

– Bündnissysteme zusammenfassen,

– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 1. Weltkriegs und dessen Folgen darstellen,

– autoritäre und totalitäre Systeme beschreiben und vergleichen,

– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 2. Weltkrieges bestimmen.

im Bereich „Kultur und Wissenschaft“

– Ideologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Propagandainhalte des Nationalsozialismus und anderer totalitärer Systeme interpretieren,

– Antisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung beschreiben,

– Rechte und Pflichten der Staatsbürgerin/des Staatsbürgers und des Staates und die Verpflichtung des Einzelnen und der Gemeinschaft zum Funktionieren gemeinschaftlichen Zusammenlebens benennen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:

1.

Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Österreich in der Zwischenkriegszeit, 2. Weltkrieg

Bereich „Kultur und Wissenschaft“:

Kunst und Propaganda, Widerstand und Exil

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Manipulation, Propaganda, Widerstand, Werte, Gesetzgebung: Organe und Verfahren, Demokratie, Grundzüge des Familienrechts, Grundzüge des Jugendschutzgesetzes

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“

– die Welt nach 1945 beschreiben,

– die Entwicklung Österreichs in der Nachkriegszeit verständlich machen,

– wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen erklären,

– die Welt von heute reflektieren.

im Bereich „Kultur und Wissenschaft“

– Kultur in einer globalisierten Welt reflektieren,

– Hintergründe der Migrationsthematik beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Möglichkeiten und Grenzen der Globalisierung erklären.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Migration als Herausforderung und Chance benennen,

– berufsrelevante Rechtsgrundlagen und die damit angesprochenen Handlungsfelder beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:

2.

Republik in Österreich, Kalter Krieg, die Welt von heute, Kindheit im Wandel, europäische Einigung

Bereich „Kultur und Wissenschaft“:

Kunst als Spiegel der Gesellschaft, Migration, Fundamentalismus, Globalisierung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Menschen-, Kinder- und Grundrechte, Migration

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

1968er Bewegung, Emanzipation, Bürgerrechtsbewegungen, Aufsichtspflicht: strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Aspekte, Grundzüge des Arbeitsrechts, Kindergartenrecht: berufsrelevante Bestimmungen, Landesgesetze

3.2 Mathematik und Grundlagen der Mathematik

1.

Klasse:

1.

und 2.Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Zahlen und Maße“

– mit natürlichen, ganzen, rationalen, reellen Zahlen rechnen und ihre Zusammenhänge argumentieren,

– Zahlen und Intervalle auf der Zahlengeraden darstellen und den Betrag einer Zahl erklären und bestimmen,

– Zahlen im Dezimalsystem in Fest- und Gleitkommadarstellung ausdrücken und damit grundlegende Rechenoperationen durchführen,

– Verknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– mit Variablen und Termen (Klammern, Binomischen Formeln und Brüchen) rechnen,

– Rechenregeln für Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden,

– lineare Gleichungen und Ungleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,

– Formeln nach einer ihrer Variablen umformen,

– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“

– Modelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter benennen.

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Zahlen und Zahlenmengen, Darstellung von Zahlen, Zehnerpotenz, Mengenlehre

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Variablen und Terme, Gleichungen, Ungleichungen und Formeln

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zahl“

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Zahlen und Maße“

– Zahlenangabe in Prozent und Promille im Kontext anwenden,

– Zahlen runden und Überschlagsrechnungen durchführen,

– Zahlen als Maßzahlen von Größen interpretieren und umrechnen.

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Anwendungsorientierte Schlussrechnungen durchführen und direkte und indirekte Proportionalität begründen,

– Grundlegende Zins- und Zinseszinsberechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Maßeinheiten, Prozentrechnung

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Schlussrechnung, Zins- und Zinseszinsrechnung

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Maßstäbe an praxisbezogenen Aufgaben anwenden und interpretieren,

– Ebene Figuren graphisch darstellen und Umfang und Fläche von zusammengesetzten Figuren ermitteln,

– räumliche Figuren graphisch darstellen und Oberfläche und Volumen von zusammengesetzten Körpern berechnen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“

– Materialien zu Formen und Mustern beschreiben,

– Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Anwendungen des Maßstabes, Ebene und räumliche Figuren

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Muster und Strukturen“

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,

– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

– eine Funktion als eindeutige Zuordnung erklären,

– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen zwei Größen interpretieren und argumentieren,

– die Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,

– die Umkehrfunktion von linearen Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln,

– die Nullstelle(n) von Funktionen berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung(en) einer Gleichung interpretieren.

Lehrstoff

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Lineare Gleichungen

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Lineare Funktionen

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Gleichungssysteme anwendungsbezogen aufstellen und lösen.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

– den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren.

im Bereich „Stochastik“

– den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,

– Datenmanipulierbarkeit argumentieren,

– Häufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,

– Mittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand)

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– die beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Lineare Gleichungssysteme

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Lagebeziehung zweier linearer Funktionen

Bereich „Stochastik“:

Beschreibende Statistik

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Grundlagen der beschreibenden Statistik“

Schularbeiten:

1.

Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester

2.

Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester

3.

Klasse: 1 einstündige und 1 ein- oder zweistündige Schularbeit

3.3 Grundlagen der Informatik und Medien

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Textverarbeitung“

– Formatierung und Layout von einfachen Dokumenten nach definierten Standards erstellen.

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

– einfache Berechnungen mit Standard-Software durchführen,

– Daten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

– eine einfache Dateiorganisation erstellen,

– Datensicherungen durchführen,

– grundlegende Dateiformate nennen,

– wesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,

– Software grundlegend bedienen und verwenden.

im Bereich „Präsentation“

– eine einfache Präsentation mittels geeigneter Medien erstellen,

– wesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

– Möglichkeiten der Suche im Internet nennen,

– Fachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten.

im Bereich „Medien“

– grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– einfache Texte zweckmäßig gestalten,

– Ergebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,

– Computer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Textverarbeitung“:

Textverarbeitungsprogramm(e), zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-)Texte

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, Standards

Bereich „Präsentation“:

Grundlagen des Präsentierens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien

Bereich „Medien“:

Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Handouts, Plakate, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Textverarbeitung“

– ein mehrseitiges Dokument zweckmäßig gestalten.

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

– einfache Listenverwaltungen mit Standardsoftware erstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

– mit Daten verantwortungsvoll umgehen,

– einfache Probleme mit Hard- und Software lösen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– eigene Texte zweckmäßig gestalten und Arbeitsergebnisse formatieren und präsentieren,

– Daten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– umfangreiche Dokumente gestalten,

– einfache Datenverwaltung für pädagogische Einrichtungen erstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Textverarbeitung“:

Titelblatt, Textblock, Verzeichnisse, Zitieren und Literaturverzeichnis, Zitat und Plagiat, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Einnahmen- Ausgabenrechnung, Datensicherung, Datenschutz (gesetzlicher Rahmen), Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Listen, Diagramme, Einfache Datenbanken; Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB abschließende Arbeit)

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Arbeiten mit umfangreicheren Texten, Erstellen von Präsentationen, Unterlagen für Referate, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz, Soziale Netzwerke

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Texte, Liste, Diagramm, Schema, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

– eine mehrseitige Arbeit erstellen und präsentieren.

im Bereich „Präsentation“

– eine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

– Internet-Plattformen und Social-Media zur Zusammenarbeit nutzen.

im Bereich „Medien“

– Medienprojekte durchführen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Plattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– eine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Arbeit mit unterschiedlichen Medien

Bereich „Präsentation“:

Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Lernplattformen, Social-Media

Bereich „Medien“:

Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes, Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Netiquette, Entwicklungen der Digitalisierung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Plattformen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Informationsmedien, Erstellen von Websites, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, (Einsatz von) Medien und IT-Geräten, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution

3.4 Angewandte Naturwissenschaften [Biologie, Physik, Chemie, Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung]

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Fortpflanzung und Entwicklung des Menschen beschreiben.

im Bereich „Stoffe Teilchen und Strukturen“

– ausgewählte Pflanzen- und Tierarten benennen,

– ökologische Grundbegriffe nennen und erklären.

im Bereich „Systeme“

– Bau und Funktion von Pflanzenorganen erklären,

– Methoden der Gesunderhaltung und richtigen Pflege des Kindes beschreiben,

– Wechselwirkungen zwischen Mensch und Lebensraum zusammenfassen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären,

– einfache Versuche durchführen,

– Naturmaterialien sammeln und ordnen.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Fortpflanzung beim Menschen.

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Menstruationszyklus, Hormone, Fruchtbarkeit, Embryonalentwicklung, Familienplanung, sexuell übertragbare Krankheiten, Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Verhütung, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Wirbellose Tiere, Wirbeltiere, Artenkenntnis, pflanzliche Organismen, Nutzpflanzen und Nutztiere, Giftpflanzen, Pflanzen als Primärproduzenten, Tiere als Konsumenten, Destruenten

Bereich „Systeme“:

Grundorgane der Pflanzen, Lebensformen von Pflanzen, Frühblüher, essbare Pflanzen und Pflanzenorgane, Immunsystem, Impfplan, Mutter-Kind-Pass, Hygiene im Alltag, Übertragung von Krankheiten, diverse Ökosysteme,

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Keimversuche, Wachstumsversuche, Naturbeobachtung, der Baum im Jahreskreis, Herbarium, Fotodokumentation, Sammlung botanischer Materialien, Kinderbücher, Regenwurmzucht, Terrarium.

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Systeme“

– Bau und Funktion von Organsystemen erklären,

– Abbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,

– Grundlegende physiologische Prozesse erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Verhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,

– ein Thema nach vorgegebenen Kriterien bearbeiten,

– ein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,

– Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und zielgruppengerecht erklären.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Kinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.

Lehrstoff:

Bereich „Systeme“:

Menschliche Organsysteme, Atmung, Blutkreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Hormone, Nervensystem, Sinnesorgane, Krankheiten und deren Vermeidung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Sinnesorgane, Puls fühlen, Hände waschen vor dem Essen, Experimente

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften beschreiben,

– Aufbau und Eigenschaften von Materie erklären,

– grundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden.

im Bereich „Systeme“

– die Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,

– Beispiele für chemische Verbindungen bezüglich derer praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die Bedeutung der Gefahrensymbole erkennen und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung für das Kind wiedergeben,

– die Ausführung von Experimenten dokumentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Wissenschaftliche Methoden, Forschungskreislauf, Atombau, Periodensystem, Eigenschaften von Stoffen, Aggregatzustände, Trennen von Stoffen

Bereich „Systeme“:

Kennzeichnung von Gefahrenstoffen, Wasser, Luft, Waschmittel

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Umgang mit Gefahrenstoffen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Bildungsbereich Natur und Technik, Wasser, Luft, Waschmittel

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Wissenschaft und Technik in Beziehung setzen,

– Entwicklungen und Entdeckungen beispielhaft nennen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Vorgänge und Phänomene in Natur und Technik beobachten und festhalten,

– Grundgesetze für Natur- und Alltagsphänomene nennen.

im Bereich „Systeme“

– Grundlagen von Energiegewinnung und Energieerhaltung beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Entwicklung der Weltbilder, Kernenergie, Bewegungsformen,

Bereich „Wechselwirkungen“:

Kräfte und ihre Wirkungen, Aggregatzustände, Druck, Temperatur, Phasenübergänge

Bereich „Systeme“:

Energie, Energieerhaltung, Energieumwandlungen,

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Phänomene der Akustik und Optik erklären,

– elektromagnetische Phänomene beschreiben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Maßnahmen zur Unfallverhütung benennen,

– einfache Versuche zu Akustik, Optik und Elektromagnetismus durchführen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Schwingungen, Schall, Licht, Stromkreis, Informationsübertragung, Elektromagnetismus

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Unfallverhütung, Akustik, Optik, Stromkreis, Magnetismus im Zusammenhang mit der frühen naturwissenschaftlichen Bildung

4.

Elementarpädagogik

4.1 Pädagogik (einschließl. Entwicklungspsychologie, Inklusive Pädagogik)

Didaktische Grundsätze

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

– Lernstrategien nennen und anwenden,

– die Bedeutung des Spiels beschreiben,

– entwicklungspsychologische Elemente des Spiels benennen.

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– wesentliche Erziehungsmaßnahmen beschreiben,

– die Bedeutung der Erziehung exemplarisch erklären,

– wesentliche Erziehungsstile vergleichen,

– Merkmale und Auswirkungen der einzelnen Erziehungsstile beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– Fachbegriffe erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Lernen lernen, Metakognition, Motivation, Formen des Spiels

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Erziehungsmaßnahmen, Lob und Belohnung, Strafe und Bestrafung, Erziehungsstile

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Grundbegriffe der Pädagogik, Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– die Bedeutung von Erziehungszielen darstellen.

im Bereich „Lernen“

– die Wechselwirkung zwischen Anlage, Umwelt und Selbststeuerung darstellen,

– einen Überblick über sozial-emotionale Entwicklungsverläufe geben,

– Lerntheorien benennen.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

– Bedürfnisse und Interessen des Kindes darstellen.

Lehrstoff

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Erziehungsziele

Bereich „Lernen“:

Bindungsverhalten, Anlage, Umwelt, Selbststeuerung, der Mensch als aktives Wesen, Lerntheorien, entwicklungspsychologische Grundlagen der sozial-emotionalen Entwicklung einschließlich Grundschulalter

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Bedürfnispyramide, Interessen der Kinder, Wahrnehmungsmodelle,

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

– Meilensteine der motorischen Entwicklung beschreiben,

– Aspekte kindlicher Wahrnehmung beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– fachliche Texte wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Entwicklungspsychologische Grundlagen der motorischen Entwicklung einschließlich Grundschulalter, Entwicklungspsychologische Grundlagen der Wahrnehmung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Fachliteratur, Medienbeiträge

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– reformpädagogische Konzepte und Ansätze beschreiben.

im Bereich „Lernen“

– Meilensteine der sprachlichen Entwicklung beschreiben,

– kognitive Entwicklungsverläufe einschließlich Grundschulalter beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Bild vom Kind, Erziehungsziele, ausgewählte pädagogische Konzepte

Bereich „Lernen“:

Entwicklungspsychologische Grundlagen der sprachlichen Entwicklung, entwicklungspsychologische Grundlagen der kognitiven Entwicklung

6.

Semester:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

– Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit darstellen,

– Rollenbilder im Berufsfeld reflektieren,

– Konfliktlösungsmodelle anwenden.

im Bereich „Diversity“

– Modelle elementarer Bildungseinrichtungen charakterisieren.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Stress- und Zeitmanagement, Psychohygiene, Funktion, Rollenbilder, Rollenerwartungen, Identifikation, Konfliktlösungsstrategien

Bereich „Diversity“:

Vorurteilsbewusste Erziehung, Diversität, Inklusive Haltung

Schularbeiten:

1.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

2.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

3.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

4.2 Didaktik

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Schüler und Schülerinnen können

im Bereich „Orientierung und Werte“

– das Bild vom Kind beschreiben,

– das Rollenverständnis im Bildungsprozess beschreiben,

– das Bildungsverständnis elementarer Bildungseinrichtungen erklären.

im Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“

– Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich wiedergeben,

– Struktur und Aufgabe elementarer Bildungseinrichtungen nennen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– einfache Fachbegriffe anwenden.

im Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“

– Bedingungen einer dynamischen Umgebung benennen.

im Bereich „Lernen“

– frühkindliche Lernformen beschreiben,

– das Spiel und seine Bedeutung als Lernform für das Kind vom 1. bis 6. Lebensjahr erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung und Werte“:

Das kompetente Kind, Rollenverständnis, Bildungsverständnis, Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungs- und Lernbiografie

Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“:

Elementarpädagogische Einrichtungen zur Bildung und Betreuung, Träger, Gruppenstruktur, Personalstruktur, Tagesablauf, Raumstruktur

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Didaktik, Lernen, Spiel, Bildungseinrichtung, Bildungsverständnis, ko-konstruktive Lern- und Bildungsprozesse, Situationsanalyse

Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“:

Raumkonzept, Bildungsmittel

Bereich „Lernen“:

Ko-konstruktive Lernprozesse, frühkindliches Lernen, Spiel, adäquate Bildungsmittel

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Schüler und Schülerinnen können

im Bereich „Lernen“

– Aufgabenbereiche im zukünftigen Berufsfeld ableiten,

– Mahlzeiten als gesundheitsfördernde und pädagogische Maßnahme begründen,

– Rahmenstrukturen im Berufsfeld vergleichen.

im Bereich „Interventionen“

– auf die Verschiedenheit der Kinder abgestimmtes Handeln beschreiben.

im Bereich der „Organisation von Bildungsprozessen“

– Grundzüge ausgewählter Bildungsangebote beschreiben,

– Materialien für unterschiedliche Beschäftigungsbereiche benennen und deren Pflege erläutern.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Alltagsroutine, pflegerische Handlungen, vertiefte Auseinandersetzung mit Raum- Zeit und Regelstruktur, Essenssituationen, Gestaltung und Begleitung von Ruhe- und Erholungsphasen

Bereich „Interventionen“:

Diversität der Interessen, Bedürfnisse, Begabungen, Kulturen, Grundsätze der Beziehungsgestaltung

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Motivation, Spannung, Ausklang, Didaktisches Prinzip der Ganzheitlichkeit, Lebensweltorientierung, Differenzierung, Sachrichtigkeit

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgaben

Die Schüler und Schülerinnen können

im Bereich „Lernen“

– frühkindliche Lernformen erklären,

– Lernsituationen und deren Bedeutung erkennen und benennen.

im Bereich „Interventionen“

– unterschiedliche Lebenswirklichkeiten von Kindern veranschaulichen.

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

– gesellschaftlich relevante pädagogische Einrichtungen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Frühkindliche Lernform Spiel, Arbeiten, Forschen, Gestalten, Lernprozesse der Kinder unter Einbeziehung des Teams

Bereich „Interventionen“:

Kinder und deren gegenwärtige Lebenswelten, Herkunftsfamilien, Familienstrukturen

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Krippe, Kindergarten, alterserweiterte Gruppe, Formen der Nachmittagsbetreuung, Grundkenntnisse der pädagogischen Qualität

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgaben

Die Schüler und Schülerinnen können

im Bereich „Lernen“

– Lernsettings adäquat beschreiben.

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

– Beobachtungsformen beschreiben,

– Gestaltungsmöglichkeiten und deren Bedeutung für Spiel- und Funktionsbereiche beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– Sprachförderung im Alltag beschreiben,

– Formen der Kooperation benennen.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Freispiel, Spielimpuls, Sozialformen

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Beobachtung, Einschätzung, Interpretation, Portfolio, Bildungs- und Lerngeschichten, vorbereitete Umgebung im Innen- und Außenbereich, Lernwerkstatt, Lern- und Malatelier

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Bilderbuch, Erzählungen, Fingerspiel, Reime und Gedichte, verbale Handlungsbegleitung, Sprachvorbild, Teamarbeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

– Bildungsbereiche und ihre Bedeutung beschreiben,

– Maßnahmen zum Gesundheitsbewusstsein erläutern.

im Bereich „Kooperation und Kommunikation“

– Transitionen und ihre Bedeutung beschreiben,

– Formen der Unterstützung in der Phase der Eingewöhnung beschreiben,

– Grundzüge der Bildungspartnerschaft in der Rolle der pädagogischen Fachkraft und der pädagogischen Assistent/in vergleichen.

im Bereich „Selbstmanagement und Sozialisation“

– reformpädagogische Konzepte vergleichen.

– die Rolle der Pädagogischen Assistenz reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Musisch-kreatives Gestalten, Bewegung und Gesundheit, Natur- und Sachbegegnung, haushaltsökonomische Tätigkeiten

Bereich „Kooperation und Kommunikation“:

Eingewöhnungsmodelle, Kooperation mit Bildungs- und Erziehungspartnern

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Fröbel, Montessori, Reggio-Pädagogik, Pikler, Berufsprofil, Aufgabenbereiche

Schularbeiten:

1.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

2.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

3.

Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester

4.3 Praxis und Kleinkindpflege

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgaben:

Schüler und Schülerinnen können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– Umgangsformen im Alltag beschreiben,

– Bedürfnisse des Kindes erkennen und situationsadäquat handeln.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“

– Kontakt mit dem Kind anbahnen,

– erstes Rollenverständnis aufbauen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– Standardsprache verwenden,

– Alltagsgespräche mit dem Kind führen,

– mit der pädagogischen Fachkraft kooperieren,

– Vereinbarungen einhalten.

im Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit:“

– Strukturen beschreiben,

– Alltagssituationen nach Anleitung beschreiben,

– Aufgabenstellungen nach spezifischen Kriterien erfüllen,

– Spielsituationen beschreiben,

– an Spielprozessen teilnehmen.

im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“

– pflegerische Handlungen unter Anleitung durchführen.

im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“

– erste Maßnahmen zur Reinigung und Pflege von Materialien unter Anleitung durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Persönlichkeit des Kindes, wertschätzender Umgang, Aufgabenbereiche im Berufsfeld der pädagogischen Assistenz

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:

Beziehungsaufbau zum Kind

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Standardsprache, Rolle der Praktikantin / des Praktikanten, Rolle der pädagogischen Fachkraft

Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit“:

Raum, Zeit, Regeln, Ritual, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Freispiel, Hospitation

Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:

Einführung in die Säuglings- und Kleinkindpflege

Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:

Reinigung und Pflege von Materialien und dem Gruppenraum

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

– Teilbereiche einer Situationsanalyse erheben und im Handeln berücksichtigen,

– gruppenspezifische Strukturen vergleichen und benennen.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“

– schriftliche Aufzeichnung zu vorgegebenen Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,

– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung weiterführen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– personenspezifisch kommunizieren.

im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“

– pflegerische Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.

im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“

– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen unter Anleitung durchführen,

– einfache Reinigungstätigkeiten nach Vorgabe selbständig durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Raum-, Zeit- und Regelstruktur, Gruppenstruktur

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:

Beziehungsaufbau zum Kind, Beobachtungsaufgaben, Vorbildwirkung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Selbst- und Fremdwahrnehmung

Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:

Weiterführung der Säuglings- und Kleinkindpflege, individuelle Pflegewünsche, Wickeltechniken

Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:

Erweiterung der Reinigung und Pflege von Materialien und weiteren Bereichen

4.

Semester(Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“

– Rückmeldungen der pädagogischen Fachkraft entsprechend umsetzen,

– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung durchführen,

– Spielprozesse erkennen und unter Anleitung begleiten.

im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“

– Essenssituationen unter Anleitung bedürfnisorientiert gestalten,

– pflegerische Tätigkeiten selbständig übernehmen.

im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“

– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen selbständig durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:

Spielprozesse, Alltagsroutine, Kritikfähigkeit, Gesprächskultur

Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:

Beziehungsvolle Pflege, verschiedene Essenssituationen und –formen

Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:

Reinigung, Reinigungsmittel, ökonomische Abläufe

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kooperation und Kommunikation“

– im Team kooperativ und arbeitsteilig Aufgaben abstimmen,

– Alltagsroutinen sprachlich im Dialog begleiten.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“

– verantwortungsbewusste Handlungen beschreiben,

– schriftliche Aufzeichnungen zu Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,

– Angebote in unterschiedlichen Sozialformen unter Anleitung durchführen.

im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“

– Ruhe- und Schlafenszeiten der Kinder mitgestalten,

– Essenssituationen nach Absprache selbständig durchführen.

im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“

– Reinigung und haushaltsökonomische Tätigkeiten selbständig und verlässlich nach vorgegebenen Plänen erledigen.

Lehrstoff:

Bereich „Kooperation und Kommunikation“:

Teamabsprachen, Rollen, Dialogfähigkeit

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:

Vorbildwirkung, Berichte und Protokolle, Angebote in Klein- und Teilgruppen

Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:

Bedeutung von Schlaf, Ruhebedürfnis des jungen Kindes

Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:

Arbeitspläne, Strategien für eigene Pläne

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kooperation und Kommunikation“

– berufsfeldadäquat agieren,

– Fachsprache verstehen,

– Standardsprache gebrauchen,

– Sprache zielgruppenadäquat einsetzen.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

– Angebote in der Gesamtgruppe unter Anleitung durchführen,

– sich flexibel auf Veränderungen einstellen,

– Verhaltensweisen von Kindern wahrnehmen, individuell auf sie eingehen und situationsgerecht handeln,

– Lernsettings in verschiedenen Bereichen nach Anleitung adäquat gestalten.

im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“

– Essenzeiten und Ruhe- und Schlafenszeiten situationsadäquat und bedürfnisorientiert nach Abstimmung selbständig gestalten,

– situationsgerechtes Handeln begründen.

im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“

– Reinigung und hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbstständig gemäß der Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung über einen längeren Zeitraum durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Kooperation und Kommunikation“:

Fachsprache, Standardsprache, Gesprächsführung im Team, Tür- und Angelgespräch, Dialog mit dem Kind, Interaktion im Team

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Angebote in allen Sozialformen unter Anleitung durchführen, Alltagsroutine, situationsgerechte Handlungskompetenz, Bildungsbereiche

Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:

Bedürfnisse der Kinder

Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:

Reinigungs- und hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Innen- und Außenbereich

Praxiswochen:

Für die Blockung der Praxisstunden zu einer Praxiswoche sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen.

1.

Klasse: 1 Praxiswoche

2.

Klasse: 1 Praxiswoche pro Semester

3.

Klasse: 2 Praxiswochen (entweder einzeln oder geblockt)

Zusätzlich sind 2 Wochen Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit nach der 1. bis vor Beginn der 3. Klasse zu absolvieren.

4.4 Haushalts- und Sicherheitsmanagement

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– ihr eigenes Ernährungsverhalten reflektieren,

– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit von Kindern nennen.

im Bereich „Praktische Übungen“

– Gerichte zubereiten und dabei auf eine ergonomische Arbeitsweise und Hygiene achten,

– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– im Team arbeiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– die Bedeutung der Ernährung für das Kind beschreiben,

– Maßnahmen der Unfallverhütung in der Praxis nennen,

– Maßnahmen der Ersten Hilfe nennen.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Ess-, Trink-, Konsumverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Säulen der Gesundheit, Inhaltsstoffe der Nahrung, Individual-, Lebensmittel und Betriebshygiene

Bereich „Praktische Übungen“:

Küchentechnische Arbeitsweisen, gesunde, saisonale und regionale Speisenzubereitung, Reinigungsabläufe

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Regionale Projekte, Einkauf, Speisenzubereitung, Tischgestaltung, Verhalten bei Tisch

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Wertschätzender Umgang mit Lebensmittel und Nahrung, Essverhalten von Kindern, Säuglings- und Kleinkinderernährung, berufsbezogene praktische Übungen, Hygienemaßnahmen, Erste Hilfe

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Ernährungsgewohnheiten erkennen und beschreiben,

– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit vergleichen,

– Inhaltsstoffe der Nahrung aufzählen,

– Mülltrennung und Konsequenzen des ökologisch bewussten Handelns beschreiben,

– allgemeine und spezielle Hygienerichtlinien nennen,

– Kenntnisse in Küchenhygiene zusammenfassen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– selbstständig im Team einen Arbeitsauftrag umsetzen.

im Bereich „Praktische Übungen“

– selbstständig Speisen zubereiten,

– hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– traditionelle Speisen den Themen im Jahreskreis zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Fest- und Feierkultur, Richtlinien der Kinderernährung, Richtlinien der Hygiene in Kinderbetreuungseinrichtungen, Hygiene in Nass- und Gruppenräumen, Einsatz von Reinigungsmitteln, Maßnahmen der Körperhygiene

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Einkauf, Speisenzubereitung und -bewertung, Tischgestaltung

Bereich „Praktische Übungen“:

Speisen aus anderen Kulturbereichen, Reinigungsabläufe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Saisonale Gerichte, Feste und Feiern im Jahreskreis

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Auswirkungen von Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit weiterentwickeln,

– gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Eindämmung von Krankheitserregern nennen,

– kinderhautschonende Reinigung und Pflege von Spielmaterialien umsetzen.

im Bereich „Praktische Übungen“

– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,

– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– ihre Handlungen begründen und hinsichtlich ethischer Grundsätze verantwortungsbewusst beschreiben,

– Maßnahmen der Unfallverhütung erklären,

– Wundversorgung und Anlegen von Verbänden sicher und richtig ausführen.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Reinigungsmittel, Krankheitserreger

Bereich „Praktische Übungen“:

Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Reinigungsmittel, Krankheitserreger

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Speisenplangestaltung, Lebensmittelverwertung, Abfallentsorgung, Unfallverhütung im Innen- und Außenbereich, Versorgung von offenen Verletzungen im Kopf-, Brust-, Bauch und Extremitätenbereich

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Mahlzeiten und Getränke nach ernährungsphysiologischen, saisonalen und lokalen Gesichtspunkten zusammenstellen und analysieren,

– Maßnahmen zur Unfallverhütung anwenden.

im Bereich „Praktische Übungen“

– selbstständig Speisen zubereiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen Grundsätzen,

– Rezepte für verschiedene Kost- und Diätformen verändern,

– hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen,

– Erfahrungen aus dem „Seminar Interkulturelles Projekt“ praktisch umsetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Reinigungsmittel richtig anwenden,

– Arbeitsabläufe strukturiert durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Speisenplangestaltung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Unfallverhütung

Bereich „Praktische Übungen“:

Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Speisenplangestaltung, Reinigung spezieller Materialien, Theoretisches Fachwissen in die Praxis umsetzen mit Bezugnahme auf das „Seminar Interkulturelles Projekt“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Reinigungsmittel, Krankheitserreger, Arbeitspläne, Struktur

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Mahlzeiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen und multikulturellen Grundsätzen zusammenstellen,

– verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten durchführen.

im Bereich „Praktische Übungen“

– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,

– Lebensmittel verantwortungsbewusst auswählen und Ernährungsrichtlinien praktisch umsetzen,

– weitere hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– komplexe Arbeitsabläufe planen und organisieren.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Eigenständige Rezeptauswahl, Umweltfreundliche Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, Haushaltsgeräte, Pflanzenpflege

Bereich „Praktische Übungen“:

Vorbereitung und praktische Durchführung zu bestimmten Themen, periodisch wiederkehrende Reinigungstätigkeiten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Arbeitspläne

5.

Ausdruck, Gestaltung und Bewegung

5.1 Seminar Kreatives Gestalten

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

– Bildinhalte erkennen und mit eigenen Worten beschreiben,

– bildnerische Mittel und Techniken erkennen und benennen,

– Fachbegriffe anwenden,

– Werkzeuge benennen,

– unterschiedliche Materialien zuordnen und beschreiben und unter ökologischen Aspekten betrachten,

– Aufgabenstellungen verstehen und umsetzen.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

– Methoden zur Ideenfindung anwenden,

– Material, Technik und bildnerische Mittel zielgerichtet einsetzen,

– Sachverhalte bildlich umsetzen,

– eine eigene Bildsprache entwickeln,

– Grundtechniken und Verfahren zur Herstellung und Gestaltung dreidimensionaler Objekte anwenden,

– grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien erproben,

– der Aufgabenstellung entsprechende fadenbildende, fadenverstärkende, flächenverbindende oder flächenbildende Verfahren anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– eigene Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorstellen,

– Gestaltungsprozesse beschreiben,

– allgemeine Sicherheitsbestimmungen beachten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Arbeitsplätze für sich oder eine Gruppe einrichten.

– den Einsatz einfacher Techniken planen.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien, Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, fadenbildende, fadenverstärkende oder flächenbildende Verfahren, Gewinnung von Fasern und die Bildung vom Faden zur Fläche

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Skizze, Studie, Entwurf, Brainstorming, Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Konstruktionsprinzipien, fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren, körperhafte Gestaltung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentation (Inhalt, Auftreten, Körpersprache), Präsentationsformen Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Einfache Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

– Ordnung, Struktur und Komposition in Bildern erkennen und benennen,

– flächengestaltende und flächenverarbeitende Verfahren unterscheiden,

– Fachbegriffe anwenden.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

– Bildlösungen finden und fachgerecht umsetzen,

– Flächengestaltungen experimentell und spielerisch erproben,

– flächengestaltende Verfahren anwenden,

– Aufgabenstellungen in einfacher Form weiterentwickeln.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

– Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen,

– formale, funktionale und materielle Qualitäten unterscheiden,

– Flächengestaltung und Flächenveränderung in der Produktgestaltung einsetzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Arbeitsprozesse allein und in der Gruppe planen und durchführen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Bilder und Objekte situationsadäquat und zielgruppenorientiert einsetzen,

– die Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Kunstbetrachtung, Materialrecherchen, Produktanalysen

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Proportionen, grundlegende grafische und malerische Techniken, plastische Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Objektkunst, Design, flächengestaltende Verfahren, flächenverändernde Verfahren

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Techniktransfer, Bild-Text-Bezug, Materialexperimente, Zerlegewerkstatt

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Reflexion, fachliche Begründung, Dokumentation von Arbeitsprozessen und ergebnissen, Mappe, Diskussionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Materialorganisation, Ordnungssysteme, Vermittlung einfacher bildnerischer Techniken und Materialien

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

– Bilder vergleichen,

– Techniken mit Fachbegriffen beschreiben,

– einfache physikalische Gesetze darstellen oder kommunizieren.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

– verschiedene Darstellungsmethoden und Objekte planen,

– Materiallisten für ihre Arbeit zusammenstellen,

– Materialien und Grundtechniken für die Gestaltung von Bildern und dreidimensionalen Objekten fachgerecht und eigenständig anwenden.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

– mit Bildern Assoziationen herstellen,

– funktionale und materielle Qualitäten erkennen und kreativ nutzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Bilder als Kommunikationsmittel bewusst und zielgerichtet einsetzen,

– Verfahren und Techniken dokumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Themen, Material und Techniken für eine Zielgruppe aufbereiten,

– altersgerechte und zielgruppenorientierte Anwendungsbereiche für die Praxis finden und beschreiben,

– gestalterische Erfahrungen zielgruppenorientiert aufbereiten.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Kunstbetrachtung, Materialrecherchen, Spiele und Spielobjekte, dreidimensionale Objekte, Zusammenfügen von Flächen

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Materialkunde und Materialbeschaffung, Text und Bild, Modelle, Entwürfe,

Werkzeugkunde, Verfahren der wesentlichen Werkstoffe, körperbildende Verfahren und dreidimensionale Formen

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Werbung, Umfunktionieren, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungsstrukturen, Logistik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Foto, Bildbearbeitung, Dokumentation, Arbeitsanleitung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Themen- und Materialsammlungen für das pädagogische Berufsfeld, Experimentieren mit dreidimensionalen Verfahren, Arbeitsplatzgestaltung

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

– mit geeigneten Methoden zu einem vorgegebenen Thema Ideen sammeln und artikulieren,

– unterschiedliche Funktionen von Raum erkennen und benennen,

– ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen erklären,

– ihre eigene Arbeit in Bezug auf Form und Funktion analysieren.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

– Bildfolgen generieren, Zusammenhänge erklären und neue herstellen,

– körperbezogene und körperhafte Arbeiten entwerfen und planen,

– adäquate Techniken für die Herstellung dieser Arbeiten anwenden,

– Räume gestalten und verändern.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

– Bilder performativ darstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Arbeitsergebnisse vor einer Gruppe präsentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– anlassbezogen mit Blick auf das pädagogische Berufsfeld gestalten,

– Bezüge zwischen körperbezogenen oder körperhaften Objekten und dem Alltag von Kindern herstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Raumempfinden, Wohnbedürfnisse, Zusammenhang von Raumformen, soziokulturelle, ökonomische und kulturhistorische Aspekte, Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen, Alltagskultur

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Pläne, Risse, Modelle, Raumfunktion und –gestaltung, Raumwahrnehmung, Architektur, Mode und Accessoires

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Performative Darstellung, Foto und Film

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentation von Arbeitsergebnissen, Ausstellung, Aufführung, Performance

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Gestaltung von Spielobjekten und Arbeitsräumen im pädagogischen Berufsfeld, Theater, Kleidung im Alltag des Kindes

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

– Zusammenhänge zwischen Gestalt, Funktion und Ausdruck erklären,

– Fachbegriffe kontextbezogen anwenden,

– Merkmale der Kinderzeichnung erkennen und benennen,

– verschiedene Möglichkeiten der Positionierung von Textilien im Raum beschreiben.

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“

– Eigenschaften verändern, um Wirkung und Ausdruck zu beeinflussen,

– Kreativitätstechniken einsetzen und Aufgabenstellungen selbstständig durchführen,

– Raumdarstellungsverfahren anwenden,

– textile Arbeiten in Bezug zum Raum umsetzen.

im Bereich „Produkt verwenden“

– Objekte neu adaptieren,

– Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Arbeitsergebnisse mit fachlichem Hintergrund präsentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Gelerntes zielgruppenadäquat aufbereiten.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Theater, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung, Wohnbedürfnisse, textile Wohnformen, Textil in der Raumgestaltung

Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:

Raumelemente, Bühnenelemente und Theateraccessoires, Puppenbau, Körper und Raum, Design, Architektur, Raummodell

Bereich „Produkt verwenden“:

Alltags- und Gebrauchsgegenstände, Fundus, Bildarchive, Sammlungen, Museen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aufführungen, Vorführungen, Ausstellungen, Präsentation und Dokumentation von Ideen und Arbeitsprozessen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld unabhängig von konkreten Anlässen, Spielräume, Rückzugsbereiche

5.2 Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– einstimmig mit und ohne Begleitung singen,

– ein Vokalrepertoire unter besonderer Berücksichtigung des Kinderliedes melodisch, rhythmisch und textsicher singen,

– elementares Instrumentarium benennen und handhaben.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– ein Metrum in Bewegung umsetzen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– einfache Notation erfassen,

– Musik emotional erleben und beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Musik, Stimme und Instrumente als Kommunikationsmittel benennen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– das erworbene Liedgut nach einfachen Kriterien beschreiben,

– elementare Musikinstrumente fachgerecht handhaben.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, Kinderlied, Orff-Instrumente, altersadäquates Vokalrepertoire

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Einfache Kinder- und Kreistänze, einfache Bodypercussion, metrische Begleitung von Musik

Bereich „Hören und Erfassen“:

Grundlegende musikalische Parameter, Hörerziehung, Grundlagen der Notenschrift, Notationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Improvisation zu Musik, Improvisation mit Stimme und Instrumenten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Ostinato- und Bordunformen, einfache Improvisationsstrukturen, grundlegende Kriterien für die Liedauswahl, Textinhalte, Melodieverlauf, Ambitus, rhythmische Strukturen

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– Liedrepertoire festigen, erweitern und begleiten,

– einfache Motive gestalten,

– mit Stimme und Instrumenten improvisieren.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– einfache Taktarten in Bewegung umsetzen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– einfache formale und melodisch-harmonische Abläufe erkennen und benennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem eigenen Kulturkreis und jenem anderer erkennen und beschreiben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– ein Klanggeschichten-Repertoire erarbeiten.

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

– die Sing- und Sprechstimme ökonomisch gebrauchen,

– die stimmliche Qualität durch Bewegung unterstützen,

– Defizite erkennen,

– die Sing- und Sprechstimme als Schlüsselqualifikation für die berufliche Praxis erfassen,

– den Zusammenhang zwischen Stimme und Persönlichkeit erkennen und beschreiben,

– eine Auswahl an Liedern und rhythmischen Sprachspielen kennen.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Kinderlieder, vokales Musizieren, ein- und mehrstimmige altersadäquate Lieder, Hauptstufenkadenz, Grundprinzipien der Improvisation

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Kinder- und Kreistänze, Bodypercussion

Bereich „Hören und Erfassen“:

Elementare Formen der Instrumentalmusik, Hörerziehung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Singen, Musizieren, Dirigentenspiele, Ensemblegesang und -spiel

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Materialsammlung für Klanggeschichten

„Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Selbstkontrolle bezüglich Melodie- und Intonationsrichtigkeit mit und ohne Instrument, praktische Übungen für das technisch richtige Singen und Sprechen, Atemtechnik, Register, Registerwechsel, Resonanz, Intonation, Artikulation, Stimmeinsatz, Stimmumfangstraining, einfache Lieder und Melodien, Sprachspiele, Texte, Haltung und Bewegung, Spannung und Entspannung, Gestik und Mimik, Abbau von Blockaden, Aufbau einer körperlichen und stimmlichen Grundkondition, Stimmbildung und Stimmpflege, Stimme und Persönlichkeit

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen,

– Liedrepertoire im Singen und Begleiten festigen und erweitern.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– Lieder in Bewegung umsetzen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– einfache Rhythmen erkennen und notieren,

– Instrumente klanglich unterscheiden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– kreative Ideen in der Gruppe entwickeln und umsetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– elementare Instrumente einsetzen.

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

– den ökonomischen Gebrauch der Sing- und Sprechstimme gebrauchen und beschreiben,

– ausgewählte Lieder und Melodien solistisch interpretieren,

– die Sprechstimme mit abwechslungsreicher Sprachmelodie differenziert einsetzen,

– stimmhygienische Maßnahmen sinnvoll anwenden,

– Sing- und Sprachliteratur präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erarbeiten von Liedern

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Elementare Gruppenformationen, Körperklänge, Bodypercussion

Bereich „Hören und Erfassen“:

Arten der Klangerzeugung, Alltagsgegenstände als Musikinstrumente unterschiedliche Notationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Kriterien für kreative Gruppenprozesse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Kinderlieder mit Instrumentalbegleitung

„Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Vertiefende Übungen für das technisch richtige Singen und Sprechen, Atemtechnik, Phrasierung, Erweiterung der Stimmkondition, Intonation, Stimmeinsatz, Stimmumfangstraining, Artikulation, Stimmimprovisationen, Lieder und Melodien, Sprachspiele, Besonderheiten der Kinderstimme, Körperspannung, Erkennen von Blockaden, Erweiterung der körperlichen und stimmlichen Grundkondition, melodische Spannungsverläufe, Kriterien eines ökonomischen Stimmgebrauchs, Umgang mit Lampenfieber, Stimmhygiene, Vortragssituation

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen,

– Liedrepertoire auswendig singen und begleiten

im Bereich „Hören und Erfassen“

– Musik differenziert hören und einordnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– verantwortungsvoll und kritisch mit aktuellen Medien umgehen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– elementare musikpädagogische Arbeit durchführen,

– Feste und Feiern mitgestalten,

– berufsbezogenes Liedrepertoire auswendig singen und begleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Physiologie der Kinderstimme, Vertiefung altersgemäßer mehrstimmiger Literatur mit und ohne Begleitung, themenbezogene Kinderlieder

Bereich „Hören und Erfassen“:

Stilkunde anhand von exemplarischen Musikstücken, ausgewählte Gattungen der Vokalmusik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Wahrnehmung der akustischen Umwelt, Digitale Medien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Auswahlkriterien kind- und situationsgerechten Liedgutes

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– mit Kleingruppen singen und musizieren.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– sich mit Musik, Sprache, Bewegung und Materialien improvisierend ausdrücken.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– unterschiedlicher Musikrichtungen erkennen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Methoden des bewussten Hörens anwenden und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erweiterung des Liedrepertoires

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Klangmalerei, Grundprinzipien grafischer Notation, Experimente mit Alltagsmaterialien und Sprache

Bereich „Hören und Erfassen“:

Stilistische Merkmale unterschiedlicher Musikrichtungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methoden der Hörerziehung mit Kindern

5.3 Instrumentalunterricht

Gitarre

1.

Klasse:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– das Instrument richtig handhaben und pflegen,

– einfache Notentexte unter Berücksichtigung der Vortragszeichen umsetzen,

– Lieder singen und begleiten,

– die Technik beider Hände korrekt anwenden,

– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe melodisch und rhythmisch korrekt agieren.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– die Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– elementare formale und harmonische Abläufe erfassen und erklären,

– einfache Kinderlieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Stärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel erkennen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Kinderlieder singen und begleiten,

– über Erfahrungen beim Musizieren in der elementaren Bildungseinrichtung berichten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Instrumentenkunde, korrekte Haltung, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, Akkordsymbole, grundlegende Technik beider Hände, Lieder, Tonleitern, Spiel in verschiedenen Lagen, Dur- und Mollakkorde, Fachvokabular zu Dynamik, Tempo, leichte Spielliteratur, einfache Schlagmuster und Zerlegungen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Korrekte Spielhaltung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Motive im Fünf-Tonraum, rhythmische Motive, einfache Kadenzen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Übetechniken

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Berufsbezogenes Liedmaterial

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– leichte Literatur unter Berücksichtigung der Vortragsbezeichnungen umsetzen,

– einfache Notentexte prima vista realisieren,

– Lieder auswendig singen und begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– die Hauptfunktionen erfassen,

– Motive erfassen und wiedergeben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– einander beim Musizieren zuhören.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Kinderlieder singen und begleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Lieder, Barrégriffe, Fachvokabular zu Dynamik und Tempo und Artikulation

Bereich „Hören und Erfassen“:

Kadenzen; Dominantseptimakkorde, Motive und Melodien im Oktavraum

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Ensembleliteratur

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Kontinuierliche Erweiterung der Kinderliedsammlung, Oktavieren

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– leichte Solo- und Ensembleliteratur musikalisch gestalten,

– Lieder singen und abwechslungsreich begleiten,

– einfache harmonische Vor- und Zwischenspiele realisieren.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– sich instrumental in einer Gruppe präsentieren.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– einfache Melodien nach dem Gehör harmonisieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– unterschiedliche Medien reflektiert nutzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– einfache Kinderlieder auswendig präsentieren,

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Musikalisch und technisch abwechslungsreiche Sololiteratur, Ensembleliteratur Artikulation, Phrasierung, Lieder aus verschiedenen Bereichen, Gitarrepercussion

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Vorspieltraining, Improvisationspatterns

Bereich „Hören und Erfassen“:

Kadenzen, einfache und bekannte Lieder

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Einblick in die musikbezogenen Angebote im Internet

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Oktavieren, Einsätze geben, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires

3.

Klasse (Kompetenzmodul 5):

5.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– Solo – und Ensembleliteratur musikalisch gestalten,

– Lieder unterschiedlicher Stilistik singen und abwechslungsreich begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

– den Aufbau von Musikstücken beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe mit anderen interagieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Kinderlieder auswendig singen und begleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Ensembleliteratur, Liedgut verschiedener Stilrichtungen

Bereich „Hören und Erfassen“:

Elementare Formenlehre

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Improvisationsspiele

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methoden der Liedvermittlung, Liedanalyse, Transponieren und Oktavieren von Kinderliedern

6.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– Vor- und Zwischenspiele gestalten,

– das Musizierrepertoire entsprechend der technischen Fertigkeiten ausdrucksvoll gestalten.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

– Bewegungen begleiten,

– improvisatorische Elemente anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– konstruktiv Kritik üben und erhaltenes Feedback in das eigene Spiel integrieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Lieder zielgruppenadäquat begleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erweiterung des Musizierrepertoires außereuropäischer Musik, lateinamerikanischer Rhythmen, Jazz, Folk, Blues, Septimakkorde auf Haupt- und Nebenstufen, Festigung der Instrumentaltechnik

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Tanzrhythmen, Tanzlieder, melodische und rhythmische Improvisationen, Klanggeschichten, musikalische Gestaltung von Texten, Gedichten, Sprüche

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Spiel- und Singliteratur

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Verknüpfung zu den Lehrinhalten aus den Bereichen, Harmonisation, Liedgestaltung, Stimmbildung Erweitertes Repertoire von Kinderliedern und Begleitmustern

5.4 Rhythmisch-musikalische Erziehung

2.

Klasse:

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

– ihre Stimme wahrnehmen und gestaltend einsetzen,

– mit Stimme, Klang- und Geräuscherzeugern und Instrumenten elementar improvisieren,

– Bewegung begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.

Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz. RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.