Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, mit der der Lehrplan der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe erlassen wird; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Der Transfer der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Arbeit im zukünftigen Berufsfeld ist in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“, „Praxis und Kleinkindpflege“ und Angewandte Naturwissenschaften“ anzustreben.
Praxisorientierte und komplexe Aufgabenstellungen sollen die Handlungsfähigkeit in berufsrelevanten Situationen fördern. Durch Selbsterfahrung und durch Übung, ist eine Automatisierung der Handlungsabläufe zu forcieren.
Außerschulische Fachkräfte können für spezielle Schwerpunkte eingebunden werden. Das theoretische Wissen ist durch spezielle Lehrausgänge zu erweitern und zu vertiefen.
Blockunterricht ermöglicht eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung.
Didaktische Grundsätze des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“:
Neben der persönlichkeitsbildenden Auseinandersetzung ist für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld der Transfer mit den Lehrenden der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“ und „Praxis und Kleinkindpflege“ in jedem Gegenstand zu forcieren.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes „Seminar Kreatives Gestalten“:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass
– durch Experimentieren und spielerisches Erproben die Freude am gestalterischen Tun geweckt wird.
– die Lernenden die eigene Arbeit in angemessener Fachterminologie mündlich und in verschiedenen Formen der Präsentation darstellen können.
Auf ressourcenschonenden und ökologisch nachhaltigen Einsatz von Mitteln, Materialien und Werkzeugen ist zu achten, ebenso auf sicherheitstechnische Vorkehrungen.
Mehrstündige Unterrichtssequenzen in entsprechenden Fachunterrichtsräumen sind vorzusehen.
In jedem Jahrgang ist nach Möglichkeit zumindest eine Exkursion (ein Lehrausgang) in eine fach- und inhaltsverwandte Einrichtung abzuhalten.
Durch die Auseinandersetzung mit technischen und textilen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.
Formalistische Übungen, Arbeitsproben um ihrer selbst willen, sowie Mustervorlagen sind zu vermeiden.
Didaktische Grundsätze des musikalischen Bereichs:
Im Kleingruppenunterricht im Gegenstand „Instrumentalunterricht“ und im Teilbereich „Stimmbildung und Sprechtechnik“ soll auf die individuelle Förderung der Lernenden unter aktiver Beteiligung der Gruppe Rücksicht genommen werden.
Lernende gleicher Leistungsstufe sind nach Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzufassen.
Durch das gemeinsame Singen und Musizieren sollen motivierende Impulse gesetzt und so die Freude an der Musik vermittelt werden. Dabei steht das praxisorientierte, musikalische Handeln unter Beachtung des ganzheitlichen Musizierens im Mittelpunkt.
Bei der Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte besonders zu berücksichtigen: Sing- und Sprechtechnik für Praxis und Präsentationen, Haltung, Bewegung und Atem, Artikulation, Einsatz von Instrumenten in Wechselwirkung mit der Stimme, Wechselwirkung mit der chorischen Stimmbildung, Improvisation, Reflexion, Medien, geschlechts- und entwicklungsspezifische Fördermaßnahmen.
Im Pflichtgegenstad „Rhythmisch-musikalische Erziehung“ stehen das Wahrnehmen, Verstehen und Ausdrücken der Wechselwirkung von Musik und Bewegung im künstlerischen und pädagogischen Kontext im Vordergrund.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes „Bewegungserziehung, Bewegung und Sport“:
Bei der Vermittlung der Lerninhalte ist vornehmlich an praktische Situationen anzuknüpfen, dabei ist die besonders enge Verflechtung des Bereiches „Bewegung und Sport“ mit der berufsbezogenen didaktisch-methodischen Ausbildung („Bewegungserziehung“) zu beachten. Insbesondere in der 2. und 3. Klasse ist die Vermittlung ausgewählter Inhalte des Lehrstoffes (vor allem „Grundlagen des beruflichen Handelns“ und „Methodische Mittel“) unmittelbar mit dem praktischen Tun im Bereich „Bewegung und Sport“ zu verknüpfen.
Im Hinblick auf eine umfassende berufliche Kompetenz kommen dem Sicherheitsbewusstsein, der Umsetzung von Aspekten der Sicherheit im Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten, sowie der Erlangung eines sicheren Schwimmkönnens auf der Grundlage des österreichischen Schwimmabzeichens (Helferschein) besondere Bedeutung zu.
Im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten – etwa Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Feste, Feiern – sind vor allem die Bewegungsangebote und sportlichen Schwerpunkte im Zusammenhang mit den berufsspezifischen Lerninhalten auszuwählen (kreative Spiele zur psychomotorischen Förderung, kindgemäße Entspannungsübungen).
Nach Maßgabe der Möglichkeiten sollen vielfältige Bewegungsangebote im Freien erfolgen.
Didaktische Grundsätze im Erweiterungsbereich „Betreuung im Hort“:
Im Unterricht ist das Prinzip der Selbsterfahrung als wesentliche Voraussetzung eigenen pädagogischen Handelns bevorzugt anzuwenden.
Eine adäquate Arbeitsatmosphäre (zB durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung) soll bewusst gemacht werden.
Die Wichtigkeit von Querverbindungen zu anderen Fachbereichen ist deutlich darzustellen.
Das Einbringen der eigenen Persönlichkeit ist für das pädagogische Handeln im Berufsfeld bewusst zu machen. Das Hinterfragen persönlicher Werthaltungen und Geschlechtsrollenbilder ist dabei unerlässlich.
Der Unterricht in Theorie- und Praxisblöcken ist empfehlenswert.
Didaktische Grundsätze der Verbindlichen Übung „Seminar Interkulturelles Projekt“:
Die eigene Identität soll grundsätzlich gestärkt werden, damit eine Stärkung der eigenen Kompetenz unterstützt wird.
Die Eigenwahrnehmung als „anders“ oder „fremd“ soll als Bereicherung der Arbeitswelt im Sinne der kulturellen Vielfalt erfahren werden können.
Das Kennenlernen des Arbeitsfeldes einer pädagogischen Kindergartenassistentin/ eines pädagogischen Kindergartenassistenten mit Migrationshintergrund soll im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten aus praktischer Sicht erlebt werden. Dies kann das Begleiten im Berufsalltag oder ein Erfahrungsaustausch auf anderer Ebene sein.
Der sensible Umgang mit eigenen Stärken soll in der Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund als Vorteil erlebt werden können.
Europa als Gemeinschaft (Denken und demokratisches Handeln als europäische Bürgerin/europäischer Bürger).
Unterrichtsorganisation:
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann – wenn dies pädagogisch sinnvoll ist – ganz oder teilweise in Form eines Blockunterrichts erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Lernenden erforderlich ist.
Im Pflichtgegenstand „Praxis und Kleinkindpflege“ sind die regionalen Gegebenheiten und die zur Verfügung stehenden Praxis- und Ausbildungseinrichtungen zu berücksichtigen.
Unterrichtsqualität und Evaluation:
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang unter besonderer Berücksichtigung ihrer Stärken ist Grundvoraussetzung für kompetenzorientierten und nachhaltigen Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Unterrichtsentwicklung ist der zentrale Bestandteil der Schulentwicklung. Besonderes Augenmerk ist auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Zu Beginn jedes Unterrichtsjahres sind den Lernenden die Lernziele und die geforderten Kompetenzbereiche sowie die Formen der Leistungsfeststellung und die Kriterien der Leistungsbeurteilung bekanntzugeben. Der individuelle Lernfortschritt und das erreichte Kompetenzniveau sind bewusst zu machen. Eine entsprechende Feedbackkultur ist für das Gelingen nachhaltiger Lernprozesse aufzubauen.
Unterrichtstechnologie:
Elemente des E-Learning und Blended Learning können die Unterrichtsorganisation und fakultativ auch Prüfungssituationen unterstützen und ergänzen.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Praxis in elementaren Bildungseinrichtungen und Hortpraxis:
Die Praxis an einer Fachschule für Pädagogische Assistenzberufe ist als dislozierter Unterricht in ausgewählten Übungs- oder Ausbildungseinrichtungen wie Kindergärten, Krippen, als Tagespraxis oder als Blockpraxis zu organisieren. Diese ist in Absprache mit den Pädagoginnen und Pädagogen der jeweiligen Einrichtung durch Praxislehrende zu begleiten und zu beurteilen. Die Lernenden gehen kein Dienstverhältnis ein und erhalten keine Entschädigung (Bezahlung).
Die Praxis dient der Umsetzung der in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen aufgebauten Kompetenzen und führt so zur Erreichung des Bildungsziels und dazu, dass die Lernenden dazu befähigt werden, die pädagogisch-didaktische Bildungsarbeit (der gruppenführenden Pädagogin) zu unterstützen, diese jedoch nicht alleine und inhaltlich eigenverantwortlich umsetzen.
Die Lernenden
– erlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
– können die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– gewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
– wissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
– verhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt,
– gewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung einen Zugang zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
– erlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.
Die Praxis ist vorzubereiten und zu reflektieren.
Für die Blockung der Praxisstunden zu einer Praxiswoche sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen:
Klasse: 1 Praxiswoche
Klasse: 1 Praxiswoche pro Semester
Klasse: 2 Praxiswochen (entweder einzeln oder geblockt)
Pflichtpraktikum:
Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Lernenden auch hinsichtlich der Einsatzbereiche zu beraten. Die Lernenden sind von der Schule zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen des folgenden Semesters ausgewertet werden können. Die Durchführung des Pflichtpraktikums erfolgt ohne Begleitung durch eine Lehrperson.
Die Schule soll Hilfestellung für das Auffinden geeigneter Praxisstellen anbieten; sie ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass solche in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
Die Lernenden sind vor dem Beginn des ersten Praktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantinnen und Praktikanten und auch darüber hinaus zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.
Praktika können im Inland und auch im Ausland durchgeführt werden. Bei Auslandspraktika, welche auch im Hinblick auf fremdsprachliche Kompetenzen empfehlenswert sind, obliegt es der Schule, auf die damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen. Die Eignung von Praxisstellen ist der Schule im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.
Die sachkundige und vertrauensfördernde Beratung der Lernenden durch Direktorin oder Direktor, Abteilungsvorständin oder Abteilungsvorstand und die Lehrenden der Schule ist gerade im Zusammenhang mit der Gestaltung des Pflichtpraktikums von entscheidender Bedeutung.
Bei Besuch des schulautonomen Erweiterungsbereiches „Betreuung im Hort“ kann eine Woche auch in einer einschlägigen Einrichtung absolviert werden.
V. UNTERRICHTSPRINZIPIEN
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Die Unterrichtsprinzipien sind insbesondere:
– Politische Bildung: Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken,
– Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Gender Mainstreaming), sowie zur Weltoffenheit,
– Europapolitische Bildungsarbeit: Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Bildungsstandards, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsinstrumente, Transparenzinstrumente – insbesondere in Zusammenhang mit Mobilitätsaufenthalten),
– Gesundheitserziehung: Erziehung zu gesundheitsbewusstem eigenverantwortlichem Handeln,
– Interkulturelles Lernen zum gegenseitigen Verständnis, zum Erkennen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und zum Abbau von Vorurteilen,
– Leseerziehung: umfassende Förderung sprachlicher Kompetenzen, Textrezeption und Textproduktion
– Medienbildung: Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
– Sexualerziehung: indem in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten durch Vertiefung das Wissen und das Hinführen zu persönlichen Wertvorstellungen Lernende zu einer tief greifenden und lebenslang wirksamen Bewusstseinsbildung geführt werden, wodurch Sexualität als wichtiger, natürlicher und positiver Aspekt unseres Menschseins erfahrbar wird,
– Umweltbildung: Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
– Verkehrserziehung: indem in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten die persönliche Verkehrsteilnahme unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und rechtlichen Aspekten begleitet wird und im Besonderen auch die Gefahren von Alkoholisierung für sich und andere Verkehrsteilnehmer thematisiert werden,
– Wirtschaftserziehung und Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung: kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft, unter besonderer Beachtung der Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung,
– Entrepreneurship Education: Aufbau von Kompetenzen und Haltungen zum unternehmerischen Denken,
– Lebenslanges Lernen als immanenter Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung.
VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Katholischer Religionsunterricht
Präambel
Der Lehrplan benennt Kompetenzen und ordnet diese den Themenbereichen und Einzelthemen zu. Die Themenbereiche sind im zweiten und dritten Jahrgang auf Semester aufgeteilt. Dem Charakter des Lehrplans als Rahmenlehrplan entspricht, dass die Formulierung von inhaltsbezogenen Teilkompetenzen bzw. die damit verbundene thematische Schwerpunktsetzung Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist.
Bildungs- und Lehraufgabe
1.1 Katholischer Religionsunterricht im Rahmen der schulischen Bildung
Im Religionsunterricht verwirklicht die Schule in Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes in besonderer Weise ihre Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten mitzuwirken (Art. 14 Abs. 5a B-VG, § 2 SchOG).
Der Religionsunterricht versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule. Er ist konfessionell geprägt und gewinnt aus seiner Orientierung an der biblischen Offenbarung und kirchlichen Tradition seinen Standpunkt.
Er nimmt das unterschiedliche Ausmaß kirchlicher Sozialisation bzw. religiöser Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und Individualisierung ernst und will alle Schülerinnen und Schüler ansprechen, wie unterschiedlich ihre religiösen Einstellungen auch sein mögen. Im Sinne ganzheitlicher Bildung hat der Religionsunterricht kognitive, affektive und handlungsorientierte Ziele, die – entsprechend dem christlichen Menschenbild – davon ausgehen, dass der Mensch auf Transzendenz hin ausgerichtet ist. So erhalten die zu behandelnden Grundfragen nach Herkunft, Zukunft und Sinn eine religiöse Dimension.
1.2 Inhalte und Anliegen des Religionsunterrichts
In der Mitte des Religionsunterrichts stehen die Schülerinnen und Schüler, ihr Leben und ihr Glaube. Inhalt des Religionsunterrichts ist daher sowohl das menschliche Leben als auch der christliche Glaube, wie er sich im Laufe der Geschichte entfaltet hat und in den christlichen Gemeinden gelebt wird. Lebens, Glaubens- und Welterfahrungen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer werden dabei aus der Perspektive des christlichen Glaubens reflektiert und gedeutet. Dieser Glaube hat in Jesus Christus seine Mitte. Zugleich werden junge Menschen ermutigt, ihre persönlichen Glaubensentscheidungen zu treffen und dementsprechend ihr Leben und ihren Glauben zu gestalten.
Damit leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zu religiöser Sachkompetenz und zur Werteerziehung. So trägt er auch zur Gestaltung des Schullebens bei.
1.3 Bedeutung des Religionsunterrichts für die Gesellschaft
Der Religionsunterricht zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler besser mit sich selbst und mit der eigenen Religion und Konfession vertraut werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche soll einen Beitrag zur Bildung von Identität leisten, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem Anderen erleichtert.
Das erfordert eine entsprechende Beschäftigung mit anderen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Trends, die heute vielfach konkurrierend unsere pluralistische Welt prägen.
Es geht sowohl um eine Befähigung zu Respekt gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen als auch gegebenenfalls um die Kompetenz zu sachlich begründetem Einspruch.
Die Thematisierung der gesellschaftlichen Bedeutung von christlichem Glauben soll zum Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ermutigen und befähigen.
Damit verbunden ist die Einladung an die Schülerinnen und Schüler, sich in Kirche und Gesellschaft, sowie in Berufs- und Arbeitswelt zu engagieren.
1.4 Stellung des Religionsunterrichts an der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik
Die Fachschule für Pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern die für die Erfüllung der Assistenz bei den Bildungs- und Erziehungsaufgaben in den Kindergärten als elementarpädagogische Bildungseinrichtungen für Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt erforderliche Berufsgesinnung sowie das dafür notwendige Berufswissen und Berufskönnen zu vermitteln.
Der Religionsunterricht ist Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages dieser Schulart, religiöse Bildung ist unverzichtbarer Bestandteil der Allgemein- und Persönlichkeitsbildung sowie der beruflichen Bildung.
Im Kontext eines integrativen Ansatzes dieser Aspekte versteht sich der Religionsunterricht an der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik mit seinen Beiträgen zur Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz als wesentlich vernetzender und vertiefender Teil im Bildungsgang der Schülerinnen und Schüler.
Die Zusammenarbeit der Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Unterrichtsgegenstände, insbesondere mit den im Bereich „Elementarpädagogik“ unterrichtenden, ist anzustreben.
Im Bereich der Allgemeinbildung ist es wichtig unsere Kultur mit ihren jüdisch-christlichen Wurzeln zu verstehen. Religiöse Erfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart sollen für die Deutung heutiger Suchbewegungen fruchtbar werden. Dazu soll die Sprache der Religion, welche die Tiefendimension menschlicher Existenz erhellt, eingeübt werden.
Im Bereich der Persönlichkeitsbildung sind die Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer Biographie und ihren vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten zu achten. Entsprechende methodisch-didaktische Angebote der sozialpädagogischen Arbeit werden als Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung einbezogen.
Im Bereich der spezifischen Berufsausbildung sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:
– Die persönliche biographische Auseinandersetzung mit den eigenen Werthaltungen, die die zukünftigen Pädagogischen Assistentinnen und Pädagogischen Assistenten zu Verantwortung und Authentizität befähigen soll.
– Die Förderung der Sensibilität dafür, was dem Leben aller dient, aber auch, was Leben zerstört.
– Die Unterstützung der zukünftigen Pädagogischen Assistentinnen und Pädagogischen Assistenten, die religiöse Entwicklung von Kindern zu begleiten.
– Das Erkennen des christlichen Glaubenlernens im Sinne des Jesus von Nazaret als einen wechselseitigen Prozess liebevoller Kommunikation, in der die Hoffnungen, Freuden, Ängste und Sorgen der Beteiligten zum Ausdruck gebracht und im Lichte des Evangeliums interpretiert werden.
– Als religionspädagogische Kompetenz die Stärkung der Fähigkeit, die religiös-christlichen Dimensionen im eigenen Leben und im Zusammenleben mit den Kindern wahrzunehmen und zu kommunizieren.
Didaktische Grundsätze
Der Lehrplan für den Religionsunterricht an der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik ist in Verbindung mit dem Gesamtlehrplan zu lesen und ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter.
Dieser ermöglicht den Religionslehrerinnen und Religionslehrern Veränderungen und Neues in Kultur, Gesellschaft, Pädagogik und Religion zu berücksichtigen sowie die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen und situationsspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten.
Im Religionsunterricht an der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik ist darauf Wert zu legen, dass die Themenbereiche als verbindliche Unterrichtsinhalte sowohl theologisch als auch religionspädagogisch erarbeitet und im Zusammenhang mit der fortschreitenden Praxis reflektiert werden. Dabei ist auf den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zu achten.
Die Einzelthemen sind in Hinblick auf die zugeordneten Kompetenzen zu verstehen und können situations- und zielgruppenorientiert ausgewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Themenbereich so repräsentativ und elementar wie möglich dargestellt wird.
Auf Grund von aktuellen Ereignissen, schulspezifischen Gegebenheiten, Projekten uÄ. kann von der Klassen- bzw. Semesterzuordnung abgewichen werden.
Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Anforderungen ihrer praktischen Ausbildung in den jeweiligen Einrichtungen besonders herausgefordert, weil sie die Situation des Kindes in den Blick nehmen, psychologische und religionspädagogische Inhalte sehen müssen und selbst noch im eigenen, auch religiösen Entwicklungsprozess stehen.
Das Prinzip der Praxisbezogenheit will die Schülerinnen und Schüler in dieser Situation ernst nehmen und ihnen helfen, die religionspädagogischen Bezüge zu sehen.
2.1 Allgemeindidaktische Prinzipien
Die allgemeinen didaktischen Prinzipien sind im Lehrplan der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe in der Elementarpädagogik, Abschnitt IV. Didaktische Grundsätze, nachzulesen.
2.2 Religionsdidaktische Prinzipien
Diese umfassen insbesondere die Berücksichtigung bzw. Förderung
– der Korrelationsdidaktik
– des Verstehens der Bilder- und Symbolsprache
– der geschichtlichen Dimension der Themen der Ökumene
– des interreligiösen Dialogs
– der Spiritualität
– der religiösen Entwicklung
– des Lernens an Hand von Lebens- und Glaubensgeschichten
– des biblischen Lernens
– des Lernens durch religiöse Übungen
2.3 Religionspädagogische Prinzipien für die Praxis religiöser Erziehung in den Kindergärten und anderen pädagogischen Einrichtungen für Kinder
Diese umfassen insbesondere die Berücksichtigung bzw. Förderung
– der Wahrnehmungsfähigkeit in Bezug auf religiöse Phänomene im alltäglichen Zusammenleben mit den Kindern in den Kindergärten und anderen pädagogischen Einrichtungen
– der Kompetenz im Umgang mit dem situativen Ansatz, zB Situationen, die spirituell-religiöses Lernen begünstigen, aufgreifen und in die Weiterarbeit einbeziehen
– der Multireligiosität und der konfessionellen Vielfalt, zB Beachtung des Kindes in seiner individuellen Religiosität, Beachtung seiner Lebenswelt in seiner je spezifischen Kultur und Religion
– der Fähigkeit, die theologischen sowie philosophischen Fragen und Gedanken der Kinder im Sinne eines Theologisierens mit Kindern wertschätzend wahrnehmen zu können
– der Auseinandersetzung mit den neuesten Erkenntnissen in der Religionspädagogik und Entwicklungspsychologie und mit relevanten Bildungskonzepten
– der Handlungsorientierung, zB das Bemühen, spirituell-religiöse Grunderfahrungen im pädagogischen Handeln, im alltäglichen Zusammenleben erlebbar werden zu lassen
– der religionspädagogischen Elementarisierung, dh. altersgemäße und zielgruppenorientierte Adaptierung ohne Verkürzung des Inhaltes
Kompetenzen
Die Kompetenzen beziehen sich auch auf die religionspädagogische Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Praxis.
Im Bereich Freiheit und Verantwortung
– können die Schülerinnen und Schüler aus christlichem Verständnis ethisch begründet urteilen, argumentieren und handeln
– können die Schülerinnen und Schüler über die Fragestellungen der Werte- und Gewissensbildung im elementaren Bereich Auskunft geben sowie Kinder in ihrem Gerechtigkeitssinn und ihrer Empathiefähigkeit unterstützen
Im Bereich Gott – Gottesfrage
– können sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten konstruktiv auseinandersetzen, sie kommunizieren sowie ihre Fragen nach Gott zur Sprache bringen
– können die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der persönlichen Auseinandersetzung philosophisch-theologische Fragen von Kindern wahrnehmen
Im Bereich Glaube – Kirche – Feste
– können die Schülerinnen und Schüler ihr Leben in sozialen Bezügen unter dem Anspruch der Selbst , Nächsten- und Gottesliebe reflektieren und Feste als Ausdruck der Gemeinschaft verstehen
– können die Schülerinnen und Schüler mit Kindern Rituale und religiöse Feste gemeinschaftsfördernd mitgestalten
Im Bereich Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum
– können die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt aus der Kraft eines prophetischen Christentums mitgestalten
– können die Schülerinnen und Schüler den Einfluss gesellschaftspolitischer Entwicklungen auf das Leben von Kindern wahrnehmen und in ihrer Arbeit mit den Kindern berücksichtigen
Im Bereich Symbole – Rituale – Sakramente
– können die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsgeschichte des Christusereignisses in Kirche und Welt sowie in seiner Kultur vielfältig prägenden Kraft deuten
– können die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Formen von Spiritualität Ausdruck verleihen
– können die Schülerinnen und Schüler Alltagsrituale, Gebetsformen, Stilleübungen usw. mitgestalten und deren Bedeutung für die persönliche Entwicklung reflektieren
– können die Schülerinnen und Schüler Sakramente als Zeichen der Nähe Gottes deuten
Im Bereich Heil – Unheil – Erlösung
– können sich die Schülerinnen und Schüler in Alltags-, Grund- und Grenzerfahrungen der Sinnfrage stellen
– können die Schülerinnen und Schüler verschiedene Wege der Bewältigung von Leid, Schuld und Tod benennen und bewerten
– sind die Schülerinnen und Schüler mit der erlösenden Verheißung des Christentums vertraut
– können die Schülerinnen und Schüler Kinder mit ihren Chancen und Grenzen, in ihren Lebenssituationen und ihrem Scheitern wahrnehmen und verstehen und sie in ihren Fragen nach Glück und Erfüllung, nach Tod, Schuld und Leid im Sinn der christlichen Erlösungsbotschaft begleiten
Im Bereich Schöpfung – Geschöpflichkeit
– können die Schülerinnen und Schüler den Kosmos als Schöpfung und die Menschen als ebenbildliche Geschöpfe Gottes deuten und für die Schöpfung Sorge tragen
– können die Schülerinnen und Schüler die ursprüngliche Fähigkeit von Kindern, staunend das Wunder der Schöpfung wahrzunehmen, stärken und ihnen einen geschlechterbewussten, Diversität bejahenden Umgang aufzeigen
Im Bereich Bibel – Tradition
– können sich Schülerinnen und Schüler mit Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, im biblischen Offenbarungswort und in der kirchlichen Überlieferung auseinandersetzen
– können Schülerinnen und Schüler die befreiende Kraft biblischer Texte ausgehend von einer persönlichen Auseinandersetzung erschließen und in der religionspädagogischen Arbeit mit Kindern bedenken
Im Bereich Kultur – Religion – Religionen
– können die Schülerinnen und Schüler wichtige Welt- und Lebensdeutungen der Religionen und Weltanschauungen beschreiben, unterscheiden und sich mit ihnen aus christlicher Perspektive respektvoll und kritisch auseinandersetzen
– können die Schülerinnen und Schüler die Individualität der Kinder in Bezug auf ihre Interessen, Stärken, Schwächen sowie ihre religiösen Zugänge wertschätzen und sie auch in ihrer Unterschiedlichkeit bezüglich ihrer Herkunftsfamilie und ihrer religiösen Kulturen wahr- und ernst nehmen
Themenbereiche und an Kompetenzen orientierte Einzelthemen
Klasse:
und 2. Semester:
Freiheit und Verantwortung
Leben in sozialen Bezügen – vom Ich zum Du zum Wir
Erfahrungen in der Herkunftsfamilie
Gewalterfahrung – Konflikte – Konfliktbewältigung
Gott – Gottesfrage
Gottesbilder der Schülerinnen und Schüler
Vielfalt der biblischen Gottesbilder
Glaube – Kirche – Feste
Freizeit gestalten – das Leben feiern
Festkultur innerhalb und/oder außerhalb der Kirche
Sonntag – Tag des Herrn, Tag des Menschen
Kirchenjahr – Liturgie der zentralen Feste
Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum
Vorbilder im Leben und im Glauben
Heilige – Frauen und Männer
Symbole – Rituale – Sakramente
Was Jugendlichen „heilig“ ist – Symbolerfahrung
Rituale und Symbole im Alltag der Schülerinnen und Schüler
Das Sakrament der Eucharistie
Heil – Unheil – Erlösung
Jenseitsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler
Bilder vom Jenseits in den Weltreligionen
Schöpfung – Geschöpflichkeit
Staunen über den Kosmos – Furcht und Ehrfurcht
Achtsamer Umgang mit Mensch und Schöpfung
Bibel – Tradition
Heilige Schrift – Erfahrungen und Zugänge
Bibeltexte im Kirchenjahr
Kultur – Religion – Religionen
Erscheinungsformen des Religiösen
Heilige Zeichen, Orte, Zeiten
Kirchen, Religionen und religiöse Gemeinschaften
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Freiheit und Verantwortung
Leben in Entscheidungen
Verantwortungsvoller Umgang mit der Freiheit
Gewissen – Werte – Normen
Gott – Gottesfrage
Orientierung am Gottesbild Jesu
Förderung eines positiven Gottesbildes
Glaube – Kirche – Feste
Christliche Kirchen – Ökumene
Weihnachtsfestkreis – Osterfestkreis
Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum
Das Leben und die Lebenspraxis Jesu
Menschenfreundlichkeit Gottes
„Jesuanische Pädagogik“
Symbole – Rituale – Sakramente
Gebetserziehung
Formen des Gebetes, Haltungen, meditative Übungen, religiöse Sprache
Christliche Symbole im Alltag und der Gesellschaft
Verwendung religiöser Symbole in einer säkularisierten Welt
Semester (Kompetenzmodul 4):
Heil – Unheil – Erlösung
Heils- und Unheilserfahrungen Jugendlicher
Erfahrungen des Scheiterns, des Schuldigwerdens, der Sünde
Die Passion Jesu
Schöpfung – Geschöpflichkeit
Wesen, Wert, Chancen, Gefahren und Entwicklungen von Beziehungen
Peer group, Freundschaft, Partnerschaft
Auf dem Weg zur Intimität
Bibel – Tradition
Entstehung und Grundaussagen der Evangelien
Von Jesus zum Christentum, der zweiten abrahamitischen Religion
Kultur – Religion – Religionen
Das Judentum als erste abrahamitische Religion
Religiöse Sondergemeinschaften, okkulte Phänomene, Esoterik
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 5):
Freiheit und Verantwortung
Menschenwürde – Menschenrechte – Menschenpflichten
Gewissensbildung und Werteerziehung im Kindergarten und anderen pädagogischen Einrichtungen
Aktuelle Fragen angewandter Ethik: Anfang und Ende des Lebens
Gott – Gottesfrage
Vom Urvertrauen zum Gottvertrauen
Gottesbilder der Kinder
Aufbau einer Gottesbeziehung – mit Kindern von Gott reden
Glaube – Kirche – Feste
Ausdruck des Glaubens
Glaubensbekenntnisse
Einrichtungen kirchlicher Trägerschaft und ihr Engagement für Kinder und Jugendliche
Mit Kindern das Kirchenjahr gestalten
Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum
Der Umgang von Jesus mit Frauen und Kindern
Grundprinzipien der christlichen Soziallehre
Symbole – Rituale – Sakramente
Symbolerziehung
Symbole des Verzeihens, des Versöhnens und des Neubeginns
Sakramente als Zeichen der Nähe Gottes
Semester (Kompetenzmodul 6):
Heil – Unheil – Erlösung
Umgang mit Krisen und deren Bewältigung
Mit Kindern über Leid und den Tod reden
Schöpfung – Geschöpflichkeit
Fragestellungen ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit
Körperlichkeit und Sexualität, Vielfalt der Lebensformen
Sexualerziehung im Kindergarten und anderen pädagogischen Einrichtungen
Bibel – Tradition
Die befreiende Kraft biblischer Texte – Dekalog, Bergpredigt
Grundsätze biblischen Erzählens
Kultur – Religion – Religionen
Islam als dritte abrahamitische Religion
Arbeiten in multikulturellen und multireligiösen Kindergruppen
Religiöse Praxis im Alltag einer säkularisierten Gesellschaft
Evangelischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
Islamischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
Alevitischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
Israelitischer Religionsunterricht
Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 88/1985 in der geltenden Fassung.
VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
A. Pflichtgegenstände
Religion
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Sprachen und Kommunikation
2.1 Deutsch
(einschließlich Kinder- und Jugendliteratur, Bildungssprache)
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
– Kerninformationen aus mündlichen Darstellungen entnehmen,
– aktiv zuhören,
– Redeabsichten benennen.
im Bereich „Sprechen“
– situationsgemäß sprachlich reagieren,
– Standardsprache und Umgangssprache unterscheiden und situationsgemäß einsetzen,
– grundlegende Gesprächs- und Diskussionsformen anwenden,
– einfache mündliche Geschichten adressatengerecht und strukturiert erzählen.
im Bereich „Lesen“
– still sinnerfassend lesen sowie gut betont und situationsadäquat vortragen,
– Texten Informationen entnehmen und Hauptaussagen benennen,
– literarische und Sachtexte subjektiv bewerten,
– Textintentionen verstehen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Wortarten und Wortbildungsmuster benennen und anwenden,
– grundlegende orthographische Regeln nennen und anwenden,
– grundlegende Regeln der Zeichensetzung nennen und anwenden,
– häufige Fehler benennen und richtig stellen,
– Wörterbücher und andere Nachschlagewerke verwenden.
im Bereich „Schreiben“
– zu einfachen Themen und eigenen Interessen schriftlich Stellung nehmen,
– Texte adressatengerecht gestalten,
– verschiedene Schreibhaltungen in Texten umsetzen,
– relevante Informationen entnehmen und mit eigenen Worten wiedergeben,
– Zusammenfassungen und Inhaltsangaben verfassen,
– Bildbeschreibungen verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– literarische Gattungs- und Textsortenmerkmale insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Gesprächsregeln, Paar- und Gruppengespräche, einfache Diskussionsformen, Referate
Bereich „Lesen“:
Lesetechniken, Märchen, Kurzgeschichte, Kinderlyrik, lineare und nichtlineare Texte
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Wort- und Satzanalyse, Wortfamilien, Wortfelder, gängige Fremdwörter
Bereich „Schreiben“:
Korrekturübungen, Mindmapping, Clustern, Exzerpieren, Erzählung, Bericht, Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Grafik, Karikatur, Bilder
Bereich „Reflexion“:
Epische Kurzformen, Jugendbücher
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
Im Bereich „Hören“
– Kerninformationen entnehmen und verstehen,
– Redeabsichten erkennen und einordnen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– verschiedene Satzarten nennen und anwenden,
– Rechtschreibung und Zeichensetzung richtig anwenden,
– sich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken,
– sprachsensibel formulieren.
im Bereich „Schreiben“
– Charakteristiken erstellen,
– Texte mit unterschiedlichen Intentionen verfassen,
– eigene und andere Meinungen darstellen und begründen,
– Mitschriften verfassen,
– Informationen quellentreu und strukturiert schriftlich wiedergeben,
– Texte geschlechtergerecht und sprachsensibel verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– fiktionale und nicht fiktionale Texte unterscheiden und einordnen,
– literarische Gattungs- und Textsortenmerkmale der Kinder- und Jugendliteratur analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Radiobeitrag, Hörbuch
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Satzarten, Sprachregister
Bereich „Schreiben“:
Prozessorientiertes Schreiben, Strukturierungsübungen, Argumentationsübungen, Quellenangabe, Bericht
Bereich „Reflexion“:
Kinder- und Jugendliteratur, Bilderbuch, Märchen
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprechen“
– Inhalte verbal und nonverbal angemessen vorbringen,
– Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren,
– sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren.
im Bereich „Lesen“
– Texte in Kontexten verstehen,
– Medienangebote analysieren und nach wesentlichen Gesichtspunkten kritisch bewerten,
– Werbestrategien nennen und bewerten,
– Information aus unterschiedlichen Texten prüfen, vergleichen, verbinden.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Rechtschreibung und Zeichensetzung sicher anwenden,
– Begriffe definieren und erläutern,
– variantenreichen Wortschatz anwenden,
– schultypen- und fachrelevante Fachtermini nennen und anwenden,
– den Sprachwandel in Beziehung zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzen.
im Bereich „Schreiben“
– Erörterungen erstellen,
– verschiedene Schreibhaltungen benennen und in Texten umsetzen,
– Texte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
– eigene und fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten,
– mit fremden Quellen sicher umgehen.
im Bereich „Reflexion“
– häufige Stilfiguren erkennen und benennen,
– Einblick in andere Kulturen und Lebenswelten gewinnen.
Lehrstoff:
Bereich „Sprechen“:
Unterschiedliche Diskussionsformen und Gesprächsformen, Medieneinsatz
Bereich „Lesen“:
Recherche in Bibliotheken und Internet, Quellenkritik, Werbung, Zeitungen, Zeitschriften, Massenmedien
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Übungen zur Vertiefung der Rechtschreibkompetenz, Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit, Jugendsprache, Tendenzen der Gegenwartssprache, regionale Umgangssprache, Sprachwandel, Fachsprache, Sprachstandsfeststellungsinstrument in elementarer Bildungseinrichtung
Bereich „Schreiben“:
Prozessorientiertes Schreiben, appellatives und informierendes Schreiben, indirektes Zitat, lineare und nichtlineare Texte
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte zeitgenössische Texte, Medienkunde, Kinder- und Jugendliteratur
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
– umfangreichere und inhaltlich anspruchsvollere Inhalte bezüglich ihrer Hauptaussage wiedergeben,
– aktiv zuhören,
– Redeabsichten in komplexeren Zusammenhängen benennen,
– paraverbale und nonverbale Äußerungen wahrnehmen und reflektieren,
– auch diffizile Gestaltungsmittel gesprochener Sprache (Satire, zynische oder sarkastische Bemerkungen) analysieren,
– Redeabsichten in komplexeren Zusammenhängen erkennen und vergleichen.
im Bereich „Sprechen“
– passende Gesprächsformen in privaten, öffentlichen und beruflichen Situationen anwenden,
– berufsbezogene Informationen einholen und geben.
im Bereich „Lesen“
– sich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten,
– einfache Texte analysieren und interpretieren,
– mögliche Intentionen und Aussagen erkennen und reflektieren.
im Bereich „Schreiben“
– Kommentare zu einfachen literarischen und Sachtexten verfassen,
– eigene bzw. fremde Texte formal und inhaltlich über- und bearbeiten.
im Bereich „Reflexion“
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Rollenspiele, Beratungs-, Bewerbungs- und Beschwerdegespräch, Telefonate
Bereich „Lesen“:
Einfache Texte der Literatur insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur, Kurzgeschichte, Fabel
Bereich „Schreiben“:
Textgebundene und freie Kommentare und Stellungnahme, Textüberarbeitungen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben, Meinungsrede, Empfehlung, offener Brief
Bereich „Reflexion“:
Literarische und Sachtexte
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprechen“
– Anliegen sprachlich differenziert vorbringen,
– komplexe Inhalte überzeugend sowie schlüssig formulieren und mit Medienunterstützung präsentieren.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Sprachnormen sicher anwenden.
im Bereich „Schreiben“
– Stellungnahmen zu einfachen literarischen und Sachtexten verfassen,
– Texte themen- und adressatenadäquat verfassen,
– Textsorten eigenständig verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– über gegenwärtige gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Sprechen“:
Diskussionen, Präsentationen
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Kontextgebundene Rechtschreib- und Grammatikübungen
Bereich „Schreiben“:
Stellungnahmen
Bereich „Reflexion“:
Literarische und Sachtexte
Schularbeiten:
Klasse: je 1 Schularbeit pro Semester (1 davon ein- oder zweistündig)
Klasse: je 1 Schularbeit pro Semester (1 davon zweistündig)
Klasse: 2 zweistündige Schularbeiten
2.2 Englisch
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte verstehen, wenn es um bekannte Themen geht, klare Standardsprache verwendet wird und langsam und deutlich gesprochen wird,
– aus einfachen Geschichten und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich in Alltagssituationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht,
– auf sehr einfache Art die Meinung ausdrücken und über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen anwenden,
– erstsprachliches Wissen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Arbeitstechniken anwenden, um ihren Wortschatz zu erweitern.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler: Familie, Freundeskreis und soziale Beziehungen, Tagesablauf, Erlebnisse, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Kleidung, Schule, Einkaufen, Berufe
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, Podcasts, Videos, Lieder, Reime
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Speisekarten, Gebotsschilder, einfache Sachtexte, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, einfache Formulare: Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Einkaufsgespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Wegbeschreibung, Kurzpräsentationen, Lieder, Reime
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen, einfache Formulare: Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Basierend auf Kommunikationssituationen Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grundgrammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Fremd- und Lehnwörtern, Methoden für das Vokabellernen, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Bilderbücher
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte verstehen, wenn es um Bereiche von ganz unmittelbarer Bedeutung geht und klare Standardsprache verwendet wird,
– aus einfachen Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
– klar formulierte mündliche Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern,
– einfache Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
– einfache, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen teilweise vernetzt anwenden,
– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Arbeitstechniken anwenden, um ihren Wortschatz zu erweitern,
– Analogien und erstsprachliches Wissen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– einfache Aufgabenstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– weitere Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache, gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, berufliches Umfeld, Speisen und Ernährung, Gesundheit. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Kurzpräsentationen, Wegbeschreibungen Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Blogs, Alltagsroutinen, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grundgrammatik und erweiterten Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, einfache Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten
Semester: (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die wesentlichen Informationen verstehen, wenn es um thematisch bekannte Bereiche geht und klare Standardsprache verwendet wird,
– aus Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
– mündliche Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
– zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen teilweise vernetzt anwenden,
– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Arbeitstechniken anwenden, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern,
– Analogien und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Aufgabenstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– weitere Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, auswählen und gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Interviews, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Kurzpräsentationen, Beschreibungen, Interviews, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Sachtexte, Artikel, Blogs, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitswelt, thematische Schwerpunkte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, einfache Internetrecherchen
Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte und wichtigen Einzelinformationen in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,
– aus Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und Zusammenhänge wiedergeben,
– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern und Ziele beschreiben,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
– über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume und Hoffnungen beschreiben,
– zusammenhängende und strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen auch vernetzt anwenden,
– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und sinnvolle Techniken zur Verbesserung der Sprachkompetenz anwenden,
– Analogien und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen erkennen und nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Kurzpräsentationen mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten,
– konstruktives Feedback geben und anwenden,
– Problemstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, individualisiert auswählen und einsetzen.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Interviews, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Kurzpräsentationen, (berufsrelevante) Dialoge, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Sachtexte, Artikel, Blogs, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf in (elementaren) Bildungseinrichtungen
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptinformationen und wichtigen Details in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,
– aus Erzählungen, Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und inhaltliche Zusammenhänge in eigenen Worten wiedergeben,
– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich klar und zusammenhängend über vertraute Themen aus dem beruflichen Umfeld und zu persönlichen Interessensgebieten äußern,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
– Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben,
– zusammenhängende, strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen, die persönliche Meinung und kurze Begründungen geben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen, eigenständig Möglichkeiten zur Verbesserung des Eigenkönnens finden und sinnvolle Arbeitstechniken anwenden,
– Analogien erkennen und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Kurzpräsentationen sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten und vorstellen,
– konstruktives Feedback geben und anwenden,
– Problemstellungen verantwortungsvoll im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– beurteilen, welche Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, sinnvoll und empfehlenswert sind und diese auch adäquat einsetzen.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche, soziale und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Interviews, Erzählungen, Berichte, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder,
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Kurzgeschichten, Zeitungsartikel, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Lernenden entsprechende literarische Texte (weiterführend)
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, berufsrelevante Dialoge, Interviews, Präsentationen, Berichte, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
Vertiefung und Erweiterung: Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Artikel, Blogs, Sachtexte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Vertiefung und Erweiterung: Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf
Schularbeiten:
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon ein- oder zweistündig)
Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon zweistündig)
Allgemeinbildung
3.1 Geografie und Wirtschaftskunde; Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht
Klasse:
1.und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können:
im Bereich „Orientierung“
– mit kartografischen Medien arbeiten,
– geografische und ökonomische Darstellungsformen bewerten.
im Bereich „Naturräume“
– Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen erklären,
– den Naturraum Österreichs beschreiben
im Bereich „Ökonomie“
– die Grundbegriffe der Ökonomie erklären,
– Merkmale der Globalisierung kennen und bewerten.
im Bereich „Gesellschaft“
– lokale und globale Bevölkerungsentwicklungen beschreiben,
– lokale und globale Diversitäten analysieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– den regionalen Natur-, Lebens- oder Wirtschaftsraum benennen,
– die regionalen Besonderheiten des Standortes der eigenen (elementar)pädagogischen Einrichtung in Beziehung setzen.
Lehrstoff
Bereich „Orientierung“:
Topografie, kartografische Medien, Großlandschaften, Verkehr
Bereich „Naturräume“:
Großlandschaften, Klimazonen, Naturraum und Nationalparks am Beispiel Österreichs
im Bereich „Ökonomie“:
Wirtschaftskundliche Grundbegriffe und Zusammenhänge, Umgang mit Ressourcen
Bereich „Gesellschaft“:
Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstandorte mit Schwerpunkt Österreich, Lebenswelten von Frauen und Männern, Werbung, Nachhaltigkeit
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gemeinde, Stadt, Region im beruflichen Umfeld, regionale Besonderheiten des Standortes, Nachhaltigkeit, Werbung, Entwicklungsmöglichkeiten
(Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht)
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– die Merkmale von Hochkulturen sowie die mittelalterliche Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– kulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der Antike und der mittelalterlichen Welt wiedergeben,
– Epochenbegriffe und seine Wertungen zuordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– fachspezifische Quellen und Materialien in Ansätzen vergleichen,
– die Entwicklung neuer Welt- und Menschenbilder erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– historische Erlebniswelten erfahrbar machen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Antike, Herrschafts- Staats- und Regierungsformen, Aufbau der mittelalterlichen Gesellschaft und Herrschaftsstrukturen, die Welt um 1500, Absolutismus, Aufklärung und Revolutionen
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Antikes Welt- und Menschenbild, Renaissance, Weltbild um 1500 – Erfindungen und Entdeckungen, Barock
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Absolutismus und Aufklärung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufklärung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung einordnen,
– Kultur als Spiegel einer Gesellschaft benennen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Wirtschaftsformen erkennen und ihre gesellschaftliche Bedeutung hinterfragen,
– Ideologien als Reaktion auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– historische Erlebniswelten erfahrbar machen und vergleichen,
– berufsrelevante Bestimmungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Industrielle Revolution, Imperialismus, Entstehung politischer Ideen und Parteien, Österreich im 19. Jahrhundert
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Nationalismus und Liberalismus, Vormärz, Biedermeier, Realismus und Moderne
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Entwicklung von Rollenbildern und Vorurteilen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gesellschaftsveränderungen (Industrielle Revolution), Kindheit im 19. Jahrhundert, Aufsichtspflicht
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben,
– Bündnissysteme zusammenfassen,
– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 1. Weltkriegs und dessen Folgen darstellen,
– autoritäre und totalitäre Systeme beschreiben und vergleichen,
– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 2. Weltkrieges bestimmen.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Ideologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Propagandainhalte des Nationalsozialismus und anderer totalitärer Systeme interpretieren,
– Antisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung beschreiben,
– Rechte und Pflichten der Staatsbürgerin/des Staatsbürgers und des Staates und die Verpflichtung des Einzelnen und der Gemeinschaft zum Funktionieren gemeinschaftlichen Zusammenlebens benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Österreich in der Zwischenkriegszeit, 2. Weltkrieg
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Kunst und Propaganda, Widerstand und Exil
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Manipulation, Propaganda, Widerstand, Werte, Gesetzgebung: Organe und Verfahren, Demokratie, Grundzüge des Familienrechts, Grundzüge des Jugendschutzgesetzes
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– die Welt nach 1945 beschreiben,
– die Entwicklung Österreichs in der Nachkriegszeit verständlich machen,
– wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen erklären,
– die Welt von heute reflektieren.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Kultur in einer globalisierten Welt reflektieren,
– Hintergründe der Migrationsthematik beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Möglichkeiten und Grenzen der Globalisierung erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Migration als Herausforderung und Chance benennen,
– berufsrelevante Rechtsgrundlagen und die damit angesprochenen Handlungsfelder beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Republik in Österreich, Kalter Krieg, die Welt von heute, Kindheit im Wandel, europäische Einigung
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Kunst als Spiegel der Gesellschaft, Migration, Fundamentalismus, Globalisierung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Menschen-, Kinder- und Grundrechte, Migration
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
1968er Bewegung, Emanzipation, Bürgerrechtsbewegungen, Aufsichtspflicht: strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Aspekte, Grundzüge des Arbeitsrechts, Kindergartenrecht: berufsrelevante Bestimmungen, Landesgesetze
3.2 Mathematik und Grundlagen der Mathematik
Klasse:
und 2.Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Zahlen und Maße“
– mit natürlichen, ganzen, rationalen, reellen Zahlen rechnen und ihre Zusammenhänge argumentieren,
– Zahlen und Intervalle auf der Zahlengeraden darstellen und den Betrag einer Zahl erklären und bestimmen,
– Zahlen im Dezimalsystem in Fest- und Gleitkommadarstellung ausdrücken und damit grundlegende Rechenoperationen durchführen,
– Verknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– mit Variablen und Termen (Klammern, Binomischen Formeln und Brüchen) rechnen,
– Rechenregeln für Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden,
– lineare Gleichungen und Ungleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,
– Formeln nach einer ihrer Variablen umformen,
– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“
– Modelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Zahlen und Maße“:
Zahlen und Zahlenmengen, Darstellung von Zahlen, Zehnerpotenz, Mengenlehre
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Variablen und Terme, Gleichungen, Ungleichungen und Formeln
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Zahl“
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Zahlen und Maße“
– Zahlenangabe in Prozent und Promille im Kontext anwenden,
– Zahlen runden und Überschlagsrechnungen durchführen,
– Zahlen als Maßzahlen von Größen interpretieren und umrechnen.
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Anwendungsorientierte Schlussrechnungen durchführen und direkte und indirekte Proportionalität begründen,
– Grundlegende Zins- und Zinseszinsberechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Zahlen und Maße“:
Maßeinheiten, Prozentrechnung
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Schlussrechnung, Zins- und Zinseszinsrechnung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Maßstäbe an praxisbezogenen Aufgaben anwenden und interpretieren,
– Ebene Figuren graphisch darstellen und Umfang und Fläche von zusammengesetzten Figuren ermitteln,
– räumliche Figuren graphisch darstellen und Oberfläche und Volumen von zusammengesetzten Körpern berechnen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“
– Materialien zu Formen und Mustern beschreiben,
– Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Anwendungen des Maßstabes, Ebene und räumliche Figuren
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Muster und Strukturen“
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,
– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
– eine Funktion als eindeutige Zuordnung erklären,
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen zwei Größen interpretieren und argumentieren,
– die Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,
– die Umkehrfunktion von linearen Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln,
– die Nullstelle(n) von Funktionen berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung(en) einer Gleichung interpretieren.
Lehrstoff
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Lineare Gleichungen
Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Lineare Funktionen
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Gleichungssysteme anwendungsbezogen aufstellen und lösen.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
– den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren.
im Bereich „Stochastik“
– den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,
– Datenmanipulierbarkeit argumentieren,
– Häufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,
– Mittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand)
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Lineare Gleichungssysteme
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Lagebeziehung zweier linearer Funktionen
Bereich „Stochastik“:
Beschreibende Statistik
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Grundlagen der beschreibenden Statistik“
Schularbeiten:
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige und 1 ein- oder zweistündige Schularbeit
3.3 Grundlagen der Informatik und Medien
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Textverarbeitung“
– Formatierung und Layout von einfachen Dokumenten nach definierten Standards erstellen.
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– einfache Berechnungen mit Standard-Software durchführen,
– Daten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
– eine einfache Dateiorganisation erstellen,
– Datensicherungen durchführen,
– grundlegende Dateiformate nennen,
– wesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,
– Software grundlegend bedienen und verwenden.
im Bereich „Präsentation“
– eine einfache Präsentation mittels geeigneter Medien erstellen,
– wesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
– Möglichkeiten der Suche im Internet nennen,
– Fachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten.
im Bereich „Medien“
– grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– einfache Texte zweckmäßig gestalten,
– Ergebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,
– Computer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Textverarbeitung“:
Textverarbeitungsprogramm(e), zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-)Texte
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, Standards
Bereich „Präsentation“:
Grundlagen des Präsentierens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien
Bereich „Medien“:
Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Handouts, Plakate, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Textverarbeitung“
– ein mehrseitiges Dokument zweckmäßig gestalten.
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– einfache Listenverwaltungen mit Standardsoftware erstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
– mit Daten verantwortungsvoll umgehen,
– einfache Probleme mit Hard- und Software lösen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– eigene Texte zweckmäßig gestalten und Arbeitsergebnisse formatieren und präsentieren,
– Daten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– umfangreiche Dokumente gestalten,
– einfache Datenverwaltung für pädagogische Einrichtungen erstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Textverarbeitung“:
Titelblatt, Textblock, Verzeichnisse, Zitieren und Literaturverzeichnis, Zitat und Plagiat, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Einnahmen- Ausgabenrechnung, Datensicherung, Datenschutz (gesetzlicher Rahmen), Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Listen, Diagramme, Einfache Datenbanken; Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB abschließende Arbeit)
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Arbeiten mit umfangreicheren Texten, Erstellen von Präsentationen, Unterlagen für Referate, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz, Soziale Netzwerke
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Texte, Liste, Diagramm, Schema, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– eine mehrseitige Arbeit erstellen und präsentieren.
im Bereich „Präsentation“
– eine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
– Internet-Plattformen und Social-Media zur Zusammenarbeit nutzen.
im Bereich „Medien“
– Medienprojekte durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Plattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Arbeit mit unterschiedlichen Medien
Bereich „Präsentation“:
Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Lernplattformen, Social-Media
Bereich „Medien“:
Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes, Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Netiquette, Entwicklungen der Digitalisierung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Plattformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Informationsmedien, Erstellen von Websites, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, (Einsatz von) Medien und IT-Geräten, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution
3.4 Angewandte Naturwissenschaften [Biologie, Physik, Chemie, Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung]
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Fortpflanzung und Entwicklung des Menschen beschreiben.
im Bereich „Stoffe Teilchen und Strukturen“
– ausgewählte Pflanzen- und Tierarten benennen,
– ökologische Grundbegriffe nennen und erklären.
im Bereich „Systeme“
– Bau und Funktion von Pflanzenorganen erklären,
– Methoden der Gesunderhaltung und richtigen Pflege des Kindes beschreiben,
– Wechselwirkungen zwischen Mensch und Lebensraum zusammenfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären,
– einfache Versuche durchführen,
– Naturmaterialien sammeln und ordnen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Fortpflanzung beim Menschen.
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Menstruationszyklus, Hormone, Fruchtbarkeit, Embryonalentwicklung, Familienplanung, sexuell übertragbare Krankheiten, Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Verhütung, Pränataldiagnostik, Abtreibung
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Wirbellose Tiere, Wirbeltiere, Artenkenntnis, pflanzliche Organismen, Nutzpflanzen und Nutztiere, Giftpflanzen, Pflanzen als Primärproduzenten, Tiere als Konsumenten, Destruenten
Bereich „Systeme“:
Grundorgane der Pflanzen, Lebensformen von Pflanzen, Frühblüher, essbare Pflanzen und Pflanzenorgane, Immunsystem, Impfplan, Mutter-Kind-Pass, Hygiene im Alltag, Übertragung von Krankheiten, diverse Ökosysteme,
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Keimversuche, Wachstumsversuche, Naturbeobachtung, der Baum im Jahreskreis, Herbarium, Fotodokumentation, Sammlung botanischer Materialien, Kinderbücher, Regenwurmzucht, Terrarium.
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Systeme“
– Bau und Funktion von Organsystemen erklären,
– Abbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,
– Grundlegende physiologische Prozesse erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Verhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,
– ein Thema nach vorgegebenen Kriterien bearbeiten,
– ein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,
– Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und zielgruppengerecht erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Kinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.
Lehrstoff:
Bereich „Systeme“:
Menschliche Organsysteme, Atmung, Blutkreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Hormone, Nervensystem, Sinnesorgane, Krankheiten und deren Vermeidung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Referat, Diskussion
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Sinnesorgane, Puls fühlen, Hände waschen vor dem Essen, Experimente
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
– Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften beschreiben,
– Aufbau und Eigenschaften von Materie erklären,
– grundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden.
im Bereich „Systeme“
– die Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,
– Beispiele für chemische Verbindungen bezüglich derer praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die Bedeutung der Gefahrensymbole erkennen und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung für das Kind wiedergeben,
– die Ausführung von Experimenten dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Wissenschaftliche Methoden, Forschungskreislauf, Atombau, Periodensystem, Eigenschaften von Stoffen, Aggregatzustände, Trennen von Stoffen
Bereich „Systeme“:
Kennzeichnung von Gefahrenstoffen, Wasser, Luft, Waschmittel
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Umgang mit Gefahrenstoffen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Bildungsbereich Natur und Technik, Wasser, Luft, Waschmittel
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Wissenschaft und Technik in Beziehung setzen,
– Entwicklungen und Entdeckungen beispielhaft nennen.
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Vorgänge und Phänomene in Natur und Technik beobachten und festhalten,
– Grundgesetze für Natur- und Alltagsphänomene nennen.
im Bereich „Systeme“
– Grundlagen von Energiegewinnung und Energieerhaltung beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Entwicklung der Weltbilder, Kernenergie, Bewegungsformen,
Bereich „Wechselwirkungen“:
Kräfte und ihre Wirkungen, Aggregatzustände, Druck, Temperatur, Phasenübergänge
Bereich „Systeme“:
Energie, Energieerhaltung, Energieumwandlungen,
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Phänomene der Akustik und Optik erklären,
– elektromagnetische Phänomene beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Maßnahmen zur Unfallverhütung benennen,
– einfache Versuche zu Akustik, Optik und Elektromagnetismus durchführen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Schwingungen, Schall, Licht, Stromkreis, Informationsübertragung, Elektromagnetismus
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Unfallverhütung, Akustik, Optik, Stromkreis, Magnetismus im Zusammenhang mit der frühen naturwissenschaftlichen Bildung
Elementarpädagogik
4.1 Pädagogik (einschließl. Entwicklungspsychologie, Inklusive Pädagogik)
Didaktische Grundsätze
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Lernstrategien nennen und anwenden,
– die Bedeutung des Spiels beschreiben,
– entwicklungspsychologische Elemente des Spiels benennen.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– wesentliche Erziehungsmaßnahmen beschreiben,
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