Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, mit der der Lehrplan der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe erlassen wird; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
– die Bedeutung der Erziehung exemplarisch erklären,
– wesentliche Erziehungsstile vergleichen,
– Merkmale und Auswirkungen der einzelnen Erziehungsstile beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Fachbegriffe erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Lernen lernen, Metakognition, Motivation, Formen des Spiels
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Erziehungsmaßnahmen, Lob und Belohnung, Strafe und Bestrafung, Erziehungsstile
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Grundbegriffe der Pädagogik, Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– die Bedeutung von Erziehungszielen darstellen.
im Bereich „Lernen“
– die Wechselwirkung zwischen Anlage, Umwelt und Selbststeuerung darstellen,
– einen Überblick über sozial-emotionale Entwicklungsverläufe geben,
– Lerntheorien benennen.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
– Bedürfnisse und Interessen des Kindes darstellen.
Lehrstoff
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Erziehungsziele
Bereich „Lernen“:
Bindungsverhalten, Anlage, Umwelt, Selbststeuerung, der Mensch als aktives Wesen, Lerntheorien, entwicklungspsychologische Grundlagen der sozial-emotionalen Entwicklung einschließlich Grundschulalter
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Bedürfnispyramide, Interessen der Kinder, Wahrnehmungsmodelle,
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs-und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Meilensteine der motorischen Entwicklung beschreiben,
– Aspekte kindlicher Wahrnehmung beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– fachliche Texte wiedergeben.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Entwicklungspsychologische Grundlagen der motorischen Entwicklung einschließlich Grundschulalter, Entwicklungspsychologische Grundlagen der Wahrnehmung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Fachliteratur, Medienbeiträge
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– reformpädagogische Konzepte und Ansätze beschreiben.
im Bereich „Lernen“
– Meilensteine der sprachlichen Entwicklung beschreiben,
– kognitive Entwicklungsverläufe einschließlich Grundschulalter beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Bild vom Kind, Erziehungsziele, ausgewählte pädagogische Konzepte
Bereich „Lernen“:
Entwicklungspsychologische Grundlagen der sprachlichen Entwicklung, entwicklungspsychologische Grundlagen der kognitiven Entwicklung
Semester:
Bildungs-und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit darstellen,
– Rollenbilder im Berufsfeld reflektieren,
– Konfliktlösungsmodelle anwenden.
im Bereich „Diversity“
– Modelle elementarer Bildungseinrichtungen charakterisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Stress- und Zeitmanagement, Psychohygiene, Funktion, Rollenbilder, Rollenerwartungen, Identifikation, Konfliktlösungsstrategien
Bereich „Diversity“:
Vorurteilsbewusste Erziehung, Diversität, Inklusive Haltung
Schularbeiten:
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
4.2 Didaktik
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Orientierung und Werte“
– das Bild vom Kind beschreiben,
– das Rollenverständnis im Bildungsprozess beschreiben,
– das Bildungsverständnis elementarer Bildungseinrichtungen erklären.
im Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“
– Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich wiedergeben,
– Struktur und Aufgabe elementarer Bildungseinrichtungen nennen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– einfache Fachbegriffe anwenden.
im Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“
– Bedingungen einer dynamischen Umgebung benennen.
im Bereich „Lernen“
– frühkindliche Lernformen beschreiben,
– das Spiel und seine Bedeutung als Lernform für das Kind vom 1. bis 6. Lebensjahr erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung und Werte“:
Das kompetente Kind, Rollenverständnis, Bildungsverständnis, Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungs- und Lernbiografie
Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“:
Elementarpädagogische Einrichtungen zur Bildung und Betreuung, Träger, Gruppenstruktur, Personalstruktur, Tagesablauf, Raumstruktur
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Didaktik, Lernen, Spiel, Bildungseinrichtung, Bildungsverständnis, ko-konstruktive Lern- und Bildungsprozesse, Situationsanalyse
Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“:
Raumkonzept, Bildungsmittel
Bereich „Lernen“:
Ko-konstruktive Lernprozesse, frühkindliches Lernen, Spiel, adäquate Bildungsmittel
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– Aufgabenbereiche im zukünftigen Berufsfeld ableiten,
– Mahlzeiten als gesundheitsfördernde und pädagogische Maßnahme begründen,
– Rahmenstrukturen im Berufsfeld vergleichen.
im Bereich „Interventionen“
– auf die Verschiedenheit der Kinder abgestimmtes Handeln beschreiben.
im Bereich der „Organisation von Bildungsprozessen“
– Grundzüge ausgewählter Bildungsangebote beschreiben,
– Materialien für unterschiedliche Beschäftigungsbereiche benennen und deren Pflege erläutern.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Alltagsroutine, pflegerische Handlungen, vertiefte Auseinandersetzung mit Raum- Zeit und Regelstruktur, Essenssituationen, Gestaltung und Begleitung von Ruhe- und Erholungsphasen
Bereich „Interventionen“:
Diversität der Interessen, Bedürfnisse, Begabungen, Kulturen, Grundsätze der Beziehungsgestaltung
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Motivation, Spannung, Ausklang, Didaktisches Prinzip der Ganzheitlichkeit, Lebensweltorientierung, Differenzierung, Sachrichtigkeit
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgaben
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– frühkindliche Lernformen erklären,
– Lernsituationen und deren Bedeutung erkennen und benennen.
im Bereich „Interventionen“
– unterschiedliche Lebenswirklichkeiten von Kindern veranschaulichen.
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– gesellschaftlich relevante pädagogische Einrichtungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Frühkindliche Lernform Spiel, Arbeiten, Forschen, Gestalten, Lernprozesse der Kinder unter Einbeziehung des Teams
Bereich „Interventionen“:
Kinder und deren gegenwärtige Lebenswelten, Herkunftsfamilien, Familienstrukturen
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Krippe, Kindergarten, alterserweiterte Gruppe, Formen der Nachmittagsbetreuung, Grundkenntnisse der pädagogischen Qualität
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– Lernsettings adäquat beschreiben.
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– Beobachtungsformen beschreiben,
– Gestaltungsmöglichkeiten und deren Bedeutung für Spiel- und Funktionsbereiche beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Sprachförderung im Alltag beschreiben,
– Formen der Kooperation benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Freispiel, Spielimpuls, Sozialformen
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Beobachtung, Einschätzung, Interpretation, Portfolio, Bildungs- und Lerngeschichten, vorbereitete Umgebung im Innen- und Außenbereich, Lernwerkstatt, Lern- und Malatelier
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Bilderbuch, Erzählungen, Fingerspiel, Reime und Gedichte, verbale Handlungsbegleitung, Sprachvorbild, Teamarbeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– Bildungsbereiche und ihre Bedeutung beschreiben,
– Maßnahmen zum Gesundheitsbewusstsein erläutern.
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– Transitionen und ihre Bedeutung beschreiben,
– Formen der Unterstützung in der Phase der Eingewöhnung beschreiben,
– Grundzüge der Bildungspartnerschaft in der Rolle der pädagogischen Fachkraft und der pädagogischen Assistent/in vergleichen.
im Bereich „Selbstmanagement und Sozialisation“
– reformpädagogische Konzepte vergleichen.
– die Rolle der Pädagogischen Assistenz reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Musisch-kreatives Gestalten, Bewegung und Gesundheit, Natur- und Sachbegegnung, haushaltsökonomische Tätigkeiten
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Eingewöhnungsmodelle, Kooperation mit Bildungs- und Erziehungspartnern
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Fröbel, Montessori, Reggio-Pädagogik, Pikler, Berufsprofil, Aufgabenbereiche
Schularbeiten:
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
4.3 Praxis und Kleinkindpflege
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– Umgangsformen im Alltag beschreiben,
– Bedürfnisse des Kindes erkennen und situationsadäquat handeln.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– Kontakt mit dem Kind anbahnen,
– erstes Rollenverständnis aufbauen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Standardsprache verwenden,
– Alltagsgespräche mit dem Kind führen,
– mit der pädagogischen Fachkraft kooperieren,
– Vereinbarungen einhalten.
im Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit:“
– Strukturen beschreiben,
– Alltagssituationen nach Anleitung beschreiben,
– Aufgabenstellungen nach spezifischen Kriterien erfüllen,
– Spielsituationen beschreiben,
– an Spielprozessen teilnehmen.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– pflegerische Handlungen unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– erste Maßnahmen zur Reinigung und Pflege von Materialien unter Anleitung durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Persönlichkeit des Kindes, wertschätzender Umgang, Aufgabenbereiche im Berufsfeld der pädagogischen Assistenz
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Beziehungsaufbau zum Kind
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Standardsprache, Rolle der Praktikantin / des Praktikanten, Rolle der pädagogischen Fachkraft
Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit“:
Raum, Zeit, Regeln, Ritual, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Freispiel, Hospitation
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Einführung in die Säuglings- und Kleinkindpflege
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigung und Pflege von Materialien und dem Gruppenraum
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Teilbereiche einer Situationsanalyse erheben und im Handeln berücksichtigen,
– gruppenspezifische Strukturen vergleichen und benennen.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– schriftliche Aufzeichnung zu vorgegebenen Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,
– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung weiterführen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– personenspezifisch kommunizieren.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– pflegerische Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen unter Anleitung durchführen,
– einfache Reinigungstätigkeiten nach Vorgabe selbständig durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Raum-, Zeit- und Regelstruktur, Gruppenstruktur
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Beziehungsaufbau zum Kind, Beobachtungsaufgaben, Vorbildwirkung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Selbst- und Fremdwahrnehmung
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Weiterführung der Säuglings- und Kleinkindpflege, individuelle Pflegewünsche, Wickeltechniken
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Erweiterung der Reinigung und Pflege von Materialien und weiteren Bereichen
Semester(Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– Rückmeldungen der pädagogischen Fachkraft entsprechend umsetzen,
– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung durchführen,
– Spielprozesse erkennen und unter Anleitung begleiten.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Essenssituationen unter Anleitung bedürfnisorientiert gestalten,
– pflegerische Tätigkeiten selbständig übernehmen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen selbständig durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Spielprozesse, Alltagsroutine, Kritikfähigkeit, Gesprächskultur
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Beziehungsvolle Pflege, verschiedene Essenssituationen und –formen
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigung, Reinigungsmittel, ökonomische Abläufe
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– im Team kooperativ und arbeitsteilig Aufgaben abstimmen,
– Alltagsroutinen sprachlich im Dialog begleiten.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– verantwortungsbewusste Handlungen beschreiben,
– schriftliche Aufzeichnungen zu Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,
– Angebote in unterschiedlichen Sozialformen unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Ruhe- und Schlafenszeiten der Kinder mitgestalten,
– Essenssituationen nach Absprache selbständig durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigung und haushaltsökonomische Tätigkeiten selbständig und verlässlich nach vorgegebenen Plänen erledigen.
Lehrstoff:
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Teamabsprachen, Rollen, Dialogfähigkeit
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Vorbildwirkung, Berichte und Protokolle, Angebote in Klein- und Teilgruppen
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Bedeutung von Schlaf, Ruhebedürfnis des jungen Kindes
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Arbeitspläne, Strategien für eigene Pläne
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– berufsfeldadäquat agieren,
– Fachsprache verstehen,
– Standardsprache gebrauchen,
– Sprache zielgruppenadäquat einsetzen.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Angebote in der Gesamtgruppe unter Anleitung durchführen,
– sich flexibel auf Veränderungen einstellen,
– Verhaltensweisen von Kindern wahrnehmen, individuell auf sie eingehen und situationsgerecht handeln,
– Lernsettings in verschiedenen Bereichen nach Anleitung adäquat gestalten.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Essenzeiten und Ruhe- und Schlafenszeiten situationsadäquat und bedürfnisorientiert nach Abstimmung selbständig gestalten,
– situationsgerechtes Handeln begründen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigung und hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbstständig gemäß der Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung über einen längeren Zeitraum durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Fachsprache, Standardsprache, Gesprächsführung im Team, Tür- und Angelgespräch, Dialog mit dem Kind, Interaktion im Team
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Angebote in allen Sozialformen unter Anleitung durchführen, Alltagsroutine, situationsgerechte Handlungskompetenz, Bildungsbereiche
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Bedürfnisse der Kinder
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigungs- und hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Innen- und Außenbereich
Praxiswochen:
Für die Blockung der Praxisstunden zu einer Praxiswoche sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen.
Klasse: 1 Praxiswoche
Klasse: 1 Praxiswoche pro Semester
Klasse: 2 Praxiswochen (entweder einzeln oder geblockt)
Zusätzlich sind 2 Wochen Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit nach der 1. bis vor Beginn der 3. Klasse zu absolvieren.
4.4 Haushalts- und Sicherheitsmanagement
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– ihr eigenes Ernährungsverhalten reflektieren,
– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit von Kindern nennen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Gerichte zubereiten und dabei auf eine ergonomische Arbeitsweise und Hygiene achten,
– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– im Team arbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Bedeutung der Ernährung für das Kind beschreiben,
– Maßnahmen der Unfallverhütung in der Praxis nennen,
– Maßnahmen der Ersten Hilfe nennen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Ess-, Trink-, Konsumverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Säulen der Gesundheit, Inhaltsstoffe der Nahrung, Individual-, Lebensmittel und Betriebshygiene
Bereich „Praktische Übungen“:
Küchentechnische Arbeitsweisen, gesunde, saisonale und regionale Speisenzubereitung, Reinigungsabläufe
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Regionale Projekte, Einkauf, Speisenzubereitung, Tischgestaltung, Verhalten bei Tisch
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Wertschätzender Umgang mit Lebensmittel und Nahrung, Essverhalten von Kindern, Säuglings- und Kleinkinderernährung, berufsbezogene praktische Übungen, Hygienemaßnahmen, Erste Hilfe
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Ernährungsgewohnheiten erkennen und beschreiben,
– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit vergleichen,
– Inhaltsstoffe der Nahrung aufzählen,
– Mülltrennung und Konsequenzen des ökologisch bewussten Handelns beschreiben,
– allgemeine und spezielle Hygienerichtlinien nennen,
– Kenntnisse in Küchenhygiene zusammenfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– selbstständig im Team einen Arbeitsauftrag umsetzen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– selbstständig Speisen zubereiten,
– hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– traditionelle Speisen den Themen im Jahreskreis zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Fest- und Feierkultur, Richtlinien der Kinderernährung, Richtlinien der Hygiene in Kinderbetreuungseinrichtungen, Hygiene in Nass- und Gruppenräumen, Einsatz von Reinigungsmitteln, Maßnahmen der Körperhygiene
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Einkauf, Speisenzubereitung und -bewertung, Tischgestaltung
Bereich „Praktische Übungen“:
Speisen aus anderen Kulturbereichen, Reinigungsabläufe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Saisonale Gerichte, Feste und Feiern im Jahreskreis
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– die Auswirkungen von Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit weiterentwickeln,
– gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Eindämmung von Krankheitserregern nennen,
– kinderhautschonende Reinigung und Pflege von Spielmaterialien umsetzen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,
– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– ihre Handlungen begründen und hinsichtlich ethischer Grundsätze verantwortungsbewusst beschreiben,
– Maßnahmen der Unfallverhütung erklären,
– Wundversorgung und Anlegen von Verbänden sicher und richtig ausführen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Reinigungsmittel, Krankheitserreger
Bereich „Praktische Übungen“:
Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Reinigungsmittel, Krankheitserreger
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Speisenplangestaltung, Lebensmittelverwertung, Abfallentsorgung, Unfallverhütung im Innen- und Außenbereich, Versorgung von offenen Verletzungen im Kopf-, Brust-, Bauch und Extremitätenbereich
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Mahlzeiten und Getränke nach ernährungsphysiologischen, saisonalen und lokalen Gesichtspunkten zusammenstellen und analysieren,
– Maßnahmen zur Unfallverhütung anwenden.
im Bereich „Praktische Übungen“
– selbstständig Speisen zubereiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen Grundsätzen,
– Rezepte für verschiedene Kost- und Diätformen verändern,
– hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen,
– Erfahrungen aus dem „Seminar Interkulturelles Projekt“ praktisch umsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Reinigungsmittel richtig anwenden,
– Arbeitsabläufe strukturiert durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Speisenplangestaltung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Unfallverhütung
Bereich „Praktische Übungen“:
Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Speisenplangestaltung, Reinigung spezieller Materialien, Theoretisches Fachwissen in die Praxis umsetzen mit Bezugnahme auf das „Seminar Interkulturelles Projekt“
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Reinigungsmittel, Krankheitserreger, Arbeitspläne, Struktur
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Mahlzeiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen und multikulturellen Grundsätzen zusammenstellen,
– verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten durchführen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,
– Lebensmittel verantwortungsbewusst auswählen und Ernährungsrichtlinien praktisch umsetzen,
– weitere hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– komplexe Arbeitsabläufe planen und organisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Eigenständige Rezeptauswahl, Umweltfreundliche Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, Haushaltsgeräte, Pflanzenpflege
Bereich „Praktische Übungen“:
Vorbereitung und praktische Durchführung zu bestimmten Themen, periodisch wiederkehrende Reinigungstätigkeiten
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Arbeitspläne
Ausdruck, Gestaltung und Bewegung
5.1 Seminar Kreatives Gestalten
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Bildinhalte erkennen und mit eigenen Worten beschreiben,
– bildnerische Mittel und Techniken erkennen und benennen,
– Fachbegriffe anwenden,
– Werkzeuge benennen,
– unterschiedliche Materialien zuordnen und beschreiben und unter ökologischen Aspekten betrachten,
– Aufgabenstellungen verstehen und umsetzen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
– Methoden zur Ideenfindung anwenden,
– Material, Technik und bildnerische Mittel zielgerichtet einsetzen,
– Sachverhalte bildlich umsetzen,
– eine eigene Bildsprache entwickeln,
– Grundtechniken und Verfahren zur Herstellung und Gestaltung dreidimensionaler Objekte anwenden,
– grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien erproben,
– der Aufgabenstellung entsprechende fadenbildende, fadenverstärkende, flächenverbindende oder flächenbildende Verfahren anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– eigene Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorstellen,
– Gestaltungsprozesse beschreiben,
– allgemeine Sicherheitsbestimmungen beachten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Arbeitsplätze für sich oder eine Gruppe einrichten.
– den Einsatz einfacher Techniken planen.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien, Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, fadenbildende, fadenverstärkende oder flächenbildende Verfahren, Gewinnung von Fasern und die Bildung vom Faden zur Fläche
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Skizze, Studie, Entwurf, Brainstorming, Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Konstruktionsprinzipien, fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren, körperhafte Gestaltung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentation (Inhalt, Auftreten, Körpersprache), Präsentationsformen Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachbegriffe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Einfache Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Ordnung, Struktur und Komposition in Bildern erkennen und benennen,
– flächengestaltende und flächenverarbeitende Verfahren unterscheiden,
– Fachbegriffe anwenden.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
– Bildlösungen finden und fachgerecht umsetzen,
– Flächengestaltungen experimentell und spielerisch erproben,
– flächengestaltende Verfahren anwenden,
– Aufgabenstellungen in einfacher Form weiterentwickeln.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen,
– formale, funktionale und materielle Qualitäten unterscheiden,
– Flächengestaltung und Flächenveränderung in der Produktgestaltung einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsprozesse allein und in der Gruppe planen und durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Bilder und Objekte situationsadäquat und zielgruppenorientiert einsetzen,
– die Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Kunstbetrachtung, Materialrecherchen, Produktanalysen
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Proportionen, grundlegende grafische und malerische Techniken, plastische Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Objektkunst, Design, flächengestaltende Verfahren, flächenverändernde Verfahren
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Techniktransfer, Bild-Text-Bezug, Materialexperimente, Zerlegewerkstatt
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Reflexion, fachliche Begründung, Dokumentation von Arbeitsprozessen und ergebnissen, Mappe, Diskussionen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Materialorganisation, Ordnungssysteme, Vermittlung einfacher bildnerischer Techniken und Materialien
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Bilder vergleichen,
– Techniken mit Fachbegriffen beschreiben,
– einfache physikalische Gesetze darstellen oder kommunizieren.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
– verschiedene Darstellungsmethoden und Objekte planen,
– Materiallisten für ihre Arbeit zusammenstellen,
– Materialien und Grundtechniken für die Gestaltung von Bildern und dreidimensionalen Objekten fachgerecht und eigenständig anwenden.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– mit Bildern Assoziationen herstellen,
– funktionale und materielle Qualitäten erkennen und kreativ nutzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Bilder als Kommunikationsmittel bewusst und zielgerichtet einsetzen,
– Verfahren und Techniken dokumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Themen, Material und Techniken für eine Zielgruppe aufbereiten,
– altersgerechte und zielgruppenorientierte Anwendungsbereiche für die Praxis finden und beschreiben,
– gestalterische Erfahrungen zielgruppenorientiert aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Kunstbetrachtung, Materialrecherchen, Spiele und Spielobjekte, dreidimensionale Objekte, Zusammenfügen von Flächen
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Materialkunde und Materialbeschaffung, Text und Bild, Modelle, Entwürfe,
Werkzeugkunde, Verfahren der wesentlichen Werkstoffe, körperbildende Verfahren und dreidimensionale Formen
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Werbung, Umfunktionieren, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungsstrukturen, Logistik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Foto, Bildbearbeitung, Dokumentation, Arbeitsanleitung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Themen- und Materialsammlungen für das pädagogische Berufsfeld, Experimentieren mit dreidimensionalen Verfahren, Arbeitsplatzgestaltung
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– mit geeigneten Methoden zu einem vorgegebenen Thema Ideen sammeln und artikulieren,
– unterschiedliche Funktionen von Raum erkennen und benennen,
– ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen erklären,
– ihre eigene Arbeit in Bezug auf Form und Funktion analysieren.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“
– Bildfolgen generieren, Zusammenhänge erklären und neue herstellen,
– körperbezogene und körperhafte Arbeiten entwerfen und planen,
– adäquate Techniken für die Herstellung dieser Arbeiten anwenden,
– Räume gestalten und verändern.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Bilder performativ darstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsergebnisse vor einer Gruppe präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– anlassbezogen mit Blick auf das pädagogische Berufsfeld gestalten,
– Bezüge zwischen körperbezogenen oder körperhaften Objekten und dem Alltag von Kindern herstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Raumempfinden, Wohnbedürfnisse, Zusammenhang von Raumformen, soziokulturelle, ökonomische und kulturhistorische Aspekte, Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen, Alltagskultur
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:
Pläne, Risse, Modelle, Raumfunktion und –gestaltung, Raumwahrnehmung, Architektur, Mode und Accessoires
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Performative Darstellung, Foto und Film
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentation von Arbeitsergebnissen, Ausstellung, Aufführung, Performance
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Gestaltung von Spielobjekten und Arbeitsräumen im pädagogischen Berufsfeld, Theater, Kleidung im Alltag des Kindes
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Produkt erfassen“
– Zusammenhänge zwischen Gestalt, Funktion und Ausdruck erklären,
– Fachbegriffe kontextbezogen anwenden,
– Merkmale der Kinderzeichnung erkennen und benennen,
– verschiedene Möglichkeiten der Positionierung von Textilien im Raum beschreiben.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“
– Eigenschaften verändern, um Wirkung und Ausdruck zu beeinflussen,
– Kreativitätstechniken einsetzen und Aufgabenstellungen selbstständig durchführen,
– Raumdarstellungsverfahren anwenden,
– textile Arbeiten in Bezug zum Raum umsetzen.
im Bereich „Produkt verwenden“
– Objekte neu adaptieren,
– Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsergebnisse mit fachlichem Hintergrund präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Gelerntes zielgruppenadäquat aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Theater, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung, Wohnbedürfnisse, textile Wohnformen, Textil in der Raumgestaltung
Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:
Raumelemente, Bühnenelemente und Theateraccessoires, Puppenbau, Körper und Raum, Design, Architektur, Raummodell
Bereich „Produkt verwenden“:
Alltags- und Gebrauchsgegenstände, Fundus, Bildarchive, Sammlungen, Museen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Aufführungen, Vorführungen, Ausstellungen, Präsentation und Dokumentation von Ideen und Arbeitsprozessen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld unabhängig von konkreten Anlässen, Spielräume, Rückzugsbereiche
5.2 Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– einstimmig mit und ohne Begleitung singen,
– ein Vokalrepertoire unter besonderer Berücksichtigung des Kinderliedes melodisch, rhythmisch und textsicher singen,
– elementares Instrumentarium benennen und handhaben.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– ein Metrum in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Notation erfassen,
– Musik emotional erleben und beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Musik, Stimme und Instrumente als Kommunikationsmittel benennen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– das erworbene Liedgut nach einfachen Kriterien beschreiben,
– elementare Musikinstrumente fachgerecht handhaben.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, Kinderlied, Orff-Instrumente, altersadäquates Vokalrepertoire
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Einfache Kinder- und Kreistänze, einfache Bodypercussion, metrische Begleitung von Musik
Bereich „Hören und Erfassen“:
Grundlegende musikalische Parameter, Hörerziehung, Grundlagen der Notenschrift, Notationsformen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Improvisation zu Musik, Improvisation mit Stimme und Instrumenten
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Ostinato- und Bordunformen, einfache Improvisationsstrukturen, grundlegende Kriterien für die Liedauswahl, Textinhalte, Melodieverlauf, Ambitus, rhythmische Strukturen
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Liedrepertoire festigen, erweitern und begleiten,
– einfache Motive gestalten,
– mit Stimme und Instrumenten improvisieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– einfache Taktarten in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache formale und melodisch-harmonische Abläufe erkennen und benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem eigenen Kulturkreis und jenem anderer erkennen und beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– ein Klanggeschichten-Repertoire erarbeiten.
„Stimmbildung und Sprechtechnik“
– die Sing- und Sprechstimme ökonomisch gebrauchen,
– die stimmliche Qualität durch Bewegung unterstützen,
– Defizite erkennen,
– die Sing- und Sprechstimme als Schlüsselqualifikation für die berufliche Praxis erfassen,
– den Zusammenhang zwischen Stimme und Persönlichkeit erkennen und beschreiben,
– eine Auswahl an Liedern und rhythmischen Sprachspielen kennen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Kinderlieder, vokales Musizieren, ein- und mehrstimmige altersadäquate Lieder, Hauptstufenkadenz, Grundprinzipien der Improvisation
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Kinder- und Kreistänze, Bodypercussion
Bereich „Hören und Erfassen“:
Elementare Formen der Instrumentalmusik, Hörerziehung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Singen, Musizieren, Dirigentenspiele, Ensemblegesang und -spiel
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialsammlung für Klanggeschichten
„Stimmbildung und Sprechtechnik“:
Selbstkontrolle bezüglich Melodie- und Intonationsrichtigkeit mit und ohne Instrument, praktische Übungen für das technisch richtige Singen und Sprechen, Atemtechnik, Register, Registerwechsel, Resonanz, Intonation, Artikulation, Stimmeinsatz, Stimmumfangstraining, einfache Lieder und Melodien, Sprachspiele, Texte, Haltung und Bewegung, Spannung und Entspannung, Gestik und Mimik, Abbau von Blockaden, Aufbau einer körperlichen und stimmlichen Grundkondition, Stimmbildung und Stimmpflege, Stimme und Persönlichkeit
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen,
– Liedrepertoire im Singen und Begleiten festigen und erweitern.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Lieder in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Rhythmen erkennen und notieren,
– Instrumente klanglich unterscheiden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– kreative Ideen in der Gruppe entwickeln und umsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– elementare Instrumente einsetzen.
„Stimmbildung und Sprechtechnik“
– den ökonomischen Gebrauch der Sing- und Sprechstimme gebrauchen und beschreiben,
– ausgewählte Lieder und Melodien solistisch interpretieren,
– die Sprechstimme mit abwechslungsreicher Sprachmelodie differenziert einsetzen,
– stimmhygienische Maßnahmen sinnvoll anwenden,
– Sing- und Sprachliteratur präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erarbeiten von Liedern
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Elementare Gruppenformationen, Körperklänge, Bodypercussion
Bereich „Hören und Erfassen“:
Arten der Klangerzeugung, Alltagsgegenstände als Musikinstrumente unterschiedliche Notationsformen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Kriterien für kreative Gruppenprozesse
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Kinderlieder mit Instrumentalbegleitung
„Stimmbildung und Sprechtechnik“:
Vertiefende Übungen für das technisch richtige Singen und Sprechen, Atemtechnik, Phrasierung, Erweiterung der Stimmkondition, Intonation, Stimmeinsatz, Stimmumfangstraining, Artikulation, Stimmimprovisationen, Lieder und Melodien, Sprachspiele, Besonderheiten der Kinderstimme, Körperspannung, Erkennen von Blockaden, Erweiterung der körperlichen und stimmlichen Grundkondition, melodische Spannungsverläufe, Kriterien eines ökonomischen Stimmgebrauchs, Umgang mit Lampenfieber, Stimmhygiene, Vortragssituation
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
– Liedrepertoire auswendig singen und begleiten
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Musik differenziert hören und einordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– verantwortungsvoll und kritisch mit aktuellen Medien umgehen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– elementare musikpädagogische Arbeit durchführen,
– Feste und Feiern mitgestalten,
– berufsbezogenes Liedrepertoire auswendig singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Physiologie der Kinderstimme, Vertiefung altersgemäßer mehrstimmiger Literatur mit und ohne Begleitung, themenbezogene Kinderlieder
Bereich „Hören und Erfassen“:
Stilkunde anhand von exemplarischen Musikstücken, ausgewählte Gattungen der Vokalmusik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wahrnehmung der akustischen Umwelt, Digitale Medien
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Auswahlkriterien kind- und situationsgerechten Liedgutes
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– mit Kleingruppen singen und musizieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– sich mit Musik, Sprache, Bewegung und Materialien improvisierend ausdrücken.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– unterschiedlicher Musikrichtungen erkennen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Methoden des bewussten Hörens anwenden und beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erweiterung des Liedrepertoires
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Klangmalerei, Grundprinzipien grafischer Notation, Experimente mit Alltagsmaterialien und Sprache
Bereich „Hören und Erfassen“:
Stilistische Merkmale unterschiedlicher Musikrichtungen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methoden der Hörerziehung mit Kindern
5.3 Instrumentalunterricht
Gitarre
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das Instrument richtig handhaben und pflegen,
– einfache Notentexte unter Berücksichtigung der Vortragszeichen umsetzen,
– Lieder singen und begleiten,
– die Technik beider Hände korrekt anwenden,
– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe melodisch und rhythmisch korrekt agieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– die Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– elementare formale und harmonische Abläufe erfassen und erklären,
– einfache Kinderlieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Stärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel erkennen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Kinderlieder singen und begleiten,
– über Erfahrungen beim Musizieren in der elementaren Bildungseinrichtung berichten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentenkunde, korrekte Haltung, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, Akkordsymbole, grundlegende Technik beider Hände, Lieder, Tonleitern, Spiel in verschiedenen Lagen, Dur- und Mollakkorde, Fachvokabular zu Dynamik, Tempo, leichte Spielliteratur, einfache Schlagmuster und Zerlegungen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Korrekte Spielhaltung
Bereich „Hören und Erfassen“:
Motive im Fünf-Tonraum, rhythmische Motive, einfache Kadenzen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Übetechniken
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Berufsbezogenes Liedmaterial
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– leichte Literatur unter Berücksichtigung der Vortragsbezeichnungen umsetzen,
– einfache Notentexte prima vista realisieren,
– Lieder auswendig singen und begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– die Hauptfunktionen erfassen,
– Motive erfassen und wiedergeben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– einander beim Musizieren zuhören.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Kinderlieder singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Lieder, Barrégriffe, Fachvokabular zu Dynamik und Tempo und Artikulation
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen; Dominantseptimakkorde, Motive und Melodien im Oktavraum
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Ensembleliteratur
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Kontinuierliche Erweiterung der Kinderliedsammlung, Oktavieren
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– leichte Solo- und Ensembleliteratur musikalisch gestalten,
– Lieder singen und abwechslungsreich begleiten,
– einfache harmonische Vor- und Zwischenspiele realisieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– sich instrumental in einer Gruppe präsentieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Melodien nach dem Gehör harmonisieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– unterschiedliche Medien reflektiert nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Kinderlieder auswendig präsentieren,
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Musikalisch und technisch abwechslungsreiche Sololiteratur, Ensembleliteratur Artikulation, Phrasierung, Lieder aus verschiedenen Bereichen, Gitarrepercussion
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Vorspieltraining, Improvisationspatterns
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen, einfache und bekannte Lieder
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Einblick in die musikbezogenen Angebote im Internet
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Oktavieren, Einsätze geben, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Solo – und Ensembleliteratur musikalisch gestalten,
– Lieder unterschiedlicher Stilistik singen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– den Aufbau von Musikstücken beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe mit anderen interagieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Kinderlieder auswendig singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Ensembleliteratur, Liedgut verschiedener Stilrichtungen
Bereich „Hören und Erfassen“:
Elementare Formenlehre
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Improvisationsspiele
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methoden der Liedvermittlung, Liedanalyse, Transponieren und Oktavieren von Kinderliedern
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Vor- und Zwischenspiele gestalten,
– das Musizierrepertoire entsprechend der technischen Fertigkeiten ausdrucksvoll gestalten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Bewegungen begleiten,
– improvisatorische Elemente anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– konstruktiv Kritik üben und erhaltenes Feedback in das eigene Spiel integrieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Lieder zielgruppenadäquat begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erweiterung des Musizierrepertoires außereuropäischer Musik, lateinamerikanischer Rhythmen, Jazz, Folk, Blues, Septimakkorde auf Haupt- und Nebenstufen, Festigung der Instrumentaltechnik
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Tanzrhythmen, Tanzlieder, melodische und rhythmische Improvisationen, Klanggeschichten, musikalische Gestaltung von Texten, Gedichten, Sprüche
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Spiel- und Singliteratur
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Verknüpfung zu den Lehrinhalten aus den Bereichen, Harmonisation, Liedgestaltung, Stimmbildung Erweitertes Repertoire von Kinderliedern und Begleitmustern
5.4 Rhythmisch-musikalische Erziehung
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– ihre Stimme wahrnehmen und gestaltend einsetzen,
– mit Stimme, Klang- und Geräuscherzeugern und Instrumenten elementar improvisieren,
– Bewegung begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Geräusche und Klänge beschreiben und zuordnen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– sich mit Musik und Bewegung ausdrücken,
– Rhythmikmaterialien benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich an vereinbarte Regeln halten,
– einander zuhören,
– den anderen beachten und sich einfühlen,
– das eigene Tun reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sprach- und Klangspiele mit Stimme, Instrumenten und Klangerzeugern, Alltagsgegenstände, Materialien, Eigenbauinstrumente, Klangteppich, Improvisationsspiele, Bewegungsbegleitung
Bereich „Hören und Erfassen“:
Puls- und Rhythmusspiele, Notationsformen, Dirigentenspiele, Geräusche und Klänge, Höraufgaben, Stilleübungen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Gruppendynamische Bewegungsspiele und wahrnehmungsfördernde Übungen, sensomotorische Übungen, Massagespiele und –geschichten, Spannung – Entspannung als rhythmisches Prinzip, Materialien in der Rhythmik
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Soziales Lernen, Gesprächsführung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das elementare Instrumentarium richtig benennen, handhaben, warten, pflegen und spielen,
– musikalische Parameter ausdrücken.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Musik emotional-assoziativ hören und sich darüber kritisch äußern.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Beziehung und Wechselwirkung von Musik und Bewegung erfassen und umsetzen,
– mit den Mitteln der Rhythmik unter Anleitung improvisieren,
– sich zu Tanzformen bewegen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– verschiedene Rollen in kreativen und pädagogischen Prozessen einnehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Ziele und Inhalte der Rhythmik erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Elementare musikalische Formen, erweitertes Orff-Instrumentarium, Alltagsgegenstände, Materialien, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, Instrumente
Bereich „Hören und Erfassen“:
Hörbeispiele aus verschiedenen Epochen und Kulturbereichen
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Musikalische Bewegungsspiele, Erleben von Mitteln der Rhythmik und ihre Verbindung mit den Parametern von Musik und Bewegung, Improvisationsaufgaben, Fortbewegungsarten, elementare Tanzschritte, freie und gebundene Tanzformen
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Gruppendynamische Spiele und Rollenspiele, Führen und Folgen, Anleiten einer Gruppe, nonverbale Kommunikation, Sozialformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ziele der Rhythmik, Fachsprache
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 5):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– außermusikalische Inhalte gestaltend umsetzen,
– elementare Bewegungsbegleitung anleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Bewegungsformen zu unterschiedlicher Musik differenziert ausführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– elementare Musikinstrumente und Rhythmikmaterialien zur Förderung der Interaktion und nonverbalen Kommunikation einsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Rhythmikmaterialien kennen und gebrauchen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Improvisationen, Klanggeschichten, Klangszenen und Bilderbuchgestaltungen, Rhythmisieren und Gestalten von Texten, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, (Percussions)instrumente, Alltagsmaterialien, rhythmische Bausteine, Bewegungsbegleitung der Grundbewegungsarten
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Grundbewegungsarten, Improvisationsaufgaben, Rollenspiele, Bewegungsimpulse, freie und gebundenen Bewegungsformen, Tänze
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Improvisationen mit allen Mitteln der Rhythmik und in unterschiedlichen Sozialformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialerfahrungen, Rhythmikmaterialsammlung
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– ausgewählte Lieder auswendig anwenden,
– Prinzipien der Bewegungsbegleitung auf Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger und Instrumente übertragen und anwenden,
– musikalische Verläufe anleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– die Wirkung von Klängen, Geräuschen und Instrumenten einschätzen,
– Musik emotional-assoziativ hören, umsetzen und darstellen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Tänze aus unterschiedlichen Kulturen nach Anleitung durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Grundlagen, Ziele und Mittel der rhythmisch-musikalischen Erziehung verstehen und begründen,
– Wechselbeziehung von Musik und Bewegung in Rhythmiksequenzen integrieren,
– methodische Grundkenntnisse zum Erarbeiten von Liedern, Klanggeschichten und Tänzen exemplarisch anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Interkulturelle Liedangebote, Rhythmusbausteine, musikalische Motive, Parameter von Musik und Bewegung, Dirigentenspiele
Bereich „Hören und Erfassen“:
Differenzierte Klang- und Geräuschwahrnehmung, Klang- und Geräuschspiele, Musik und Werbung, Malen zur Musik
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Tänze aus unterschiedlichen Kulturen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Das Kind vom 1.-3. Lbj., Methoden der Rhythmik, kritische Musik-, Text- und Liedauswahl
5.5 Bewegungserziehung; Bewegung und Sport
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“
– grundlegende motorische Fähigkeiten zeigen,
– grundlegende motorische Fertigkeiten im Bereich „Schwimmen“ vorzeigen,
– sich mit gleitenden und/oder rollenden Sportgeräten sicher fortbewegen,
– ihre persönliche Leistungsfähigkeit einschätzen und weiterentwickeln.
im Bereich „Spielen“
– an Spielen erfolgreich teilnehmen,
– regelkonform spielen,
– die Merkmale von fairem und unfairem Verhalten erkennen und selbst fair spielen.
im Bereich „Gesundheit“
– anatomische und physiologische Grundlagen benennen,
– Bedeutung der Bewegung für das Kind nennen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
– sich auf vielfältige Bewegungs- und Sportaktivitäten einlassen.
im Bereich „Sicherheit“
– Geräte und Materialien unter dem Aspekt der Sicherheit verwenden,
– Methoden des Sicherns und Helfens nennen,
– Erste Hilfe Maßnahmen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich: „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“:
Zirkeltraining, Intervalltraining, Gleichgewichtsparcours, Dauerschwimmen, Reaktionsübungen, Schwimmtechniken, Zeitschwimmen, Spiele zur Wassergewöhnung, Springen, Tauchen, Rettungsschwimmen, persönliche Zielsetzung, Skilauf, Rollbretter, Eislaufen, einfache Fertigkeiten auf gleitenden oder rollenden Geräten
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regelkunde
Bereich „Gesundheit“:
Beschreibung des Körpers, Bewegungsbedürfnis, Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes, Erscheinungsbild, Belastung – Erholung, Pulswertmessung
Bereich „Erleben und Wagen“:
Vielfältige Bewegungs- und Sportaktivitäten, Skifahren, Eislaufen, Bewegungsstationen
Bereich „Sicherheit“:
Geräte und Materialien, Methoden des Sicherns und Helfens, Erste Hilfe Maßnahmen
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“
– grundlegende motorische Fähigkeiten zeigen und benennen,
– vorgegebene Bewegungsimpulse ausführen,
– grundlegende motorische Fertigkeiten im Bereich „Boden- und Gerätturnen“ ausführen,
– Methoden des Sicherns und Helfens nennen und situationsgemäß anwenden,
– Fachsprache richtig anwenden.
im Bereich „Spielen“
– eine Vielzahl von Bewegungsspielen aufzählen,
– die zentrale Spielidee bewegungsorientierter Spiele beschreiben,
– Grundzüge eines Sportspiels erlernen.
im Bereich „Gesundheit“
– Übungen zur Haltungsschulung korrekt ausführen.
im Bereich „Sicherheit“
– Methoden des Sicherns und Helfens situationsgemäß anwenden,
– Bewegungsräume, Geräte und Materialien in Hinblick auf ihren sicheren Einsatz überprüfen.
Lehrstoff:
Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“:
Offene Bewegungsangebote, Fertigkeiten des Boden- und Geräteturnens, Gerätebezeichnungen, Materialkunde, Körperpositionen, Bewegungsmerkmale, Materialien- und Gerätekunde, Didaktik und Methodik, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung, Helfen und Sichern, Internetportale, Fachliteratur, Stationsbetrieb, Akrobatik, Geschicklichkeitsparcours
Bereich „Spielen“:
Spiele in unterschiedlichen Umgebungen, Spielgeräte, -materialien, Sportspiel
Bereich „Gesundheit“:
Körperhaltung, Haltungsschulung, Übungsprogramme zur Stabilisierung, Mobilisation, Kräftigung
Bereich „Sicherheit“:
Methoden des Sicherns und Helfens, Bewegungsräume, Geräte und Materialien
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“
– die Bedeutung von Bewegungsimpulsen benennen,
– grundlegende motorische Fertigkeiten im Bereich „Leichtathletik“ ausführen.
im Bereich „Spielen“
– bei der Durchführung von bewegungsorientierten Spielen assistieren,
– unter Anleitung Maßnahmen zum Entwickeln von Fair Play setzen,
– Schiedsrichtertätigkeiten in einem Sportspiel übernehmen.
im Bereich „Gesundheit“
– Haltungs- und Bewegungsauffälligkeiten erkennen,
– Reaktionen des Körpers an sich selbst und anderen wahrnehmen und benennen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
– herausfordernde neue Situationen einschätzen.
im Bereich „Sicherheit“
– Gefahrenquellen beurteilen,
– beim sicheren Aufbau von Bewegungsstationen assistieren.
Lehrstoff:
Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“:
Koordinationsübungen, Bewegungslandschaft, Laufen/Springen/Werfen, Leichtathletik, Bewegung im Freien, im Wasser, auf Eis und Schnee, kleine Turniere, Kräftemessen, Trendsport
Bereich „Spielen“:
Spiele in unterschiedlichen Sozialformen, Spielgeräte, -materialien, Spielbeobachtung, Sportspiel
Bereich „Gesundheit“:
Beobachtung, aufrechte Haltung, Rückenschule, Gleichgewichtsübungen
Bereich „Erleben und Wagen“:
Sportwochen, Sportfeste, Selbstverteidigung, Rauf- und Rangelspiele
Bereich „Sicherheit“:
Helfen und Sichern, Anwenden von Griffen zur Hilfestellung, Sicherheitsbeurteilung von Materialien, Geräten und Bewegungsräumen, Bewegung als Unfallprävention, Wagnis- und Risikoeinschätzung
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“
– Bewegungsimpulse zur Förderung motorischer Grundlagen setzen,
– bei der Umsetzung elementarer Bewegungssequenzen assistieren,
– Leistungsbereitschaft von Kindern wecken und deren Leistungen vergleichen,
– den Verlauf der motorischen Entwicklung beschreiben.
im Bereich „Spielen“
– bewegungsorientierte Spiele alters- und entwicklungsgemäß einsetzen,
– fachspezifische Literatur verwenden.
im Bereich „Gesundheit“
– die Wirkung von Bewegung und Sport erkennen,
– Techniken zur Entspannung richtig ausführen und beschreiben.
im Bereich „Erleben und Wagen“
– herausfordernde Situationen reflektieren,
– die Bedeutung von „Erleben und Wagen“ für die kindliche Entwicklung begründen.
Lehrstoff:
Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“:
Motorische Entwicklung, vielseitige Bewegungsangebote, Freies Bewegen mit und an Geräten, Wettkämpfe, Laufen/Springen/Werfen, Drehen, Schaukeln, Übungen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten,
Bereich „Spielen“:
Spielanleitung, exekutive Funktionen im Spiel, Regelkunde, Fair Play
Bereich „Gesundheit“:
Ursachen und Folgen von Bewegungsmangel, Entspannungstechniken, Bewegungstagebuch
Bereich „Erleben und Wagen“:
Herausfordernde Situationen, Bewegungsstationen, Bewegungslandschaften, verschiedene Bewegungsräume
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“
– komplexere Bewegungsimpulse zur Förderung motorischer Grundlagen setzen.
im Bereich „Spielen“
– bewegungsorientierte Spiele alters- und entwicklungsgemäß einsetzen und variieren.
im Bereich „Gesundheit“
– auf Reaktionen des Körpers adäquat reagieren.
Lehrstoff:
Bereich „motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten“:
Bewegungsgeschichte, Vielseitigkeitsparcours, Laufen/Springen/Werfen, Feedback und Reflexion
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, Spielkartei
Bereich „Gesundheit“:
Fitnesstest, bewegte Pause, bewegter Kindergarten, Bewegungspausen, Bewegung als Freizeitgestaltung
A.2 Schulautonomer Erweiterungsbereich
Betreuung im Hort
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– die sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes nennen und den Bereichen Hort als Freizeitstätte, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnungen beschreiben.
– die Phasen des Tagesablaufs beschreiben,
– unterstützende Maßnahmen passend zur jeweiligen Phase nach Anleitung gestalten,
– die Wechselwirkung Schule-Hort-Bildungspartner beschreiben.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– Bedürfnisse und Interessen von Mädchen und Buben erkennen und beschreiben,
– die Individualität von Kindern im Schulalter wahrnehmen und mit dem Kind wertschätzend interagieren, speziell unter Berücksichtigung des interkulturellen Aspekts.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Sozialpädagogische Aufgaben des Hortes im Hinblick auf Freizeitgestaltung, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung, Tagesablauf im Hort, Wechselwirkung Schule-Hort-Bildungspartner
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Interessen und Bedürfnisse von Mädchen und Buben im Schulalter
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– unterschiedliche Formen der Nachmittagsbetreuung beschreiben und vergleichen,
– sich mit Spiel- und Freizeitpädagogik im Hort selbstständig befassen und diese mitgestalten.
im Bereich „Lernen“
– einfaches Spiel- und Liedgut wiedergeben und im Hort anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Transfer ins pädagogische Berufsfeld“:
Formen der Nachmittagsbetreuung, Konzepte, Spiel- und Freizeitpädagogik
Bereich „Lernen“:
Einfaches Spiel- und Liedgut
Spracherwerb und frühe sprachliche Bildung
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprachbiographien“
– Wert, Vielfalt und Funktionalität der eigenen Sprachlichkeit identifizieren,
– Rolle und Funktion von Sprache(n) im Prozess der Identitätsbildung beschreiben,
– Strategien gegen sprachliche Diskriminierung veranschaulichen.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– sprachförderliche Situationen im Alltag erkennen und diese auf stabile Beziehungen, Wertschätzung und Anerkennung aufbauen.
im Bereich „Spracherwerb/Sprachentwicklung“
– grundlegende Meilensteine der Sprachentwicklung benennen,
– grundlegende Mechanismen der Sprachverarbeitung darstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Sprachbiographien“:
Sprachenporträt, Selbstreflexion
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Sprache im Alltag, Sprachvorbild, Beziehungsgestaltung
Bereich „Spracherwerb/Sprachentwicklung“:
Sprachentwicklung, Sprachverarbeitung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– Sprache als Grundlage für gelingende Transitionsprozesse und faire Bildungschancen beschreiben.
im Bereich „Spracherwerb/Sprachentwicklung“
– Entwicklungen des Erst- und Zweitspracherwerbs vergleichen,
– psycholinguistische Typen von Spracherwerb benennen und erklären.
im Bereich „sprachliche Heterogenität“
– förderliche und hemmende Einflussfaktoren für Spracherwerb und –gebrauch unterscheiden,
– eine positive Grundhaltung zu Mehrsprachigkeit begründen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Sprache und Bildungschancen, Transition, Deutsch als Unterrichtssprache
Bereich „Spracherwerb/Sprachentwicklung“:
(Bilingualer) Erstspracherwerb, Zweitspracherwerb, Fremdspracherwerb
Bereich „sprachliche Heterogenität“:
Mehrsprachige Biographien, Einflussfaktoren
A.3 Verbindliche Übungen
Kommunikationspraxis und Gruppendynamik
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– ihren eigenen Standpunkt vertreten,
– Kritik konstruktiv annehmen und geben,
– ihre eigenen Stärken bewusst einsetzen,
– Selbst- und Fremdwahrnehmung vergleichen,
– Rahmenbedingungen für das eigene Handeln planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Stärken der eigenen Persönlichkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Feedback, Zeit- und Selbstmanagement
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
Ziele definieren und Strategien zur Zielerreichung beschreiben.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Grundwissen zur Selbstorganisation anwenden,
– Strategien zur Stärkung der eigenen Gesundheit anwenden,
– Strategien zur Stärkung der persönlichen Belastbarkeit beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Psychohygiene, Burnout-Prophylaxe, Entspannungsverfahren, Stressbewältigung, Achtsamkeitstraining, Zeit- und Selbstmanagement
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– ein Grundverständnis für verbale und nonverbale Kommunikation beschreiben.
im Bereich „Diversity“
– geschlechtergerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen gegenüberstellen,
– interkulturelle Unterschiede in Kommunikations- und Gruppenprozessen gegenüberstellen,
– konstruktiv mit allfälligen Vorurteilen und Stereotypen umgehen.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Kommunikationsmodelle, Kommunikationstechniken
Bereich „Diversity“:
Geschlechtergerechte Kommunikation, interkulturelle Spezifika, vorurteilsbewusste Kommunikation, Vorurteile, Stereotypen
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Gesprächssituationen durchführen und reflektieren,
– unterschiedliche Kommunikationsformen vergleichen und situationsadäquat einsetzen.
im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“
– Rollenpositionen im Team reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Planung und Reflexion von Gesprächssituationen, Kommunikationsformen, Rollen
Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:
Mechanismen in Gruppen, Rollen
Semester:
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– eine freie Rede gestalten und halten,
– unterschiedliche Präsentationstechniken anwenden.
im Bereich „Intervention“
– grundlegende Aspekte zum Konfliktmanagement beschreiben,
– Konflikte wahrnehmen, analysieren und eigenständige Konfliktlösungsstrategien entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich „Kommunikation“:
Freie Rede, Körperhaltung, Präsentation
Bereich „Intervention“:
Konflikttheorien, Konfliktkultur, Konfliktmanagement,
Seminar Interkulturelles Projekt
Klasse
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Schülerinnen und Schüler können:
im Bereich „Diversity“
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede interkultureller Familienstrukturen benennen,
– die Stärkung der eigenen Identität erfahren und beschreiben,
– eigene Herkunft im kulturellen Zusammenhang analysieren.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– einen Austausch mit unterschiedlichen Kulturen erleben und dabei eine eigene Position beziehen,
– interkulturelle Sensibilität beschreiben,
– europäische Grundsätze des interkulturellen Zusammenlebens beschreiben.
im Bereich „Lernen“
– Aspekte der eigenen Entwicklung in verschiedenen Lebensphasen beschreiben.
Lehrstoff:
im Bereich „Diversity“:
Familienformen, Matriarchat, Patriarchat, Großfamilienstrukturen, geschlechtsspezifische Familienrollen, Kulturen aus der eigenen Sicht und aus der Sicht Anderer
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
UN-Kinderrechtskonvention, Menschenrechte, UNO, UNICEF, UNHCR und andere NGOs
im Bereich „Lernen“:
Biografiearbeit
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Schülerinnen und Schüler können:
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– interkulturelle Projekte vergleichen und diskutieren,
– Basiskompetenzen für die Begleitung von Kindern mit unterschiedlicher kultureller Herkunft beschreiben.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– einen Austausch mit unterschiedlichen Kulturen erleben und dabei eine eigene Position beziehen und mit anderen vergleichen,
– unterschiedliche Lebenswelten von Kindern beschreiben,
– Europäische Grundsätze des interkulturellen Zusammenlebens vergleichen.
im Bereich „Diversity“
– Basiswissen für den Dialog mit Frauen und Männern im interkulturellen Kontext wiedergeben
Lehrstoff:
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Regionale und (inter)nationale Projekte, Wertschätzung, Achtung, Respekt, Toleranz, aktives Zuhören, Akzeptanz
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Vorurteilsfreie Erziehung, unterschiedliche Lebenswelten von Kindern, Praxisbeispiele, Fallbeispiele
im Bereich „Diversity“:
Menschenbild, Bild vom Kind, Geschlechtsrollen, Formen der Begegnung, Grundregeln der interkulturellen Kommunikation
Klasse(Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– didaktische Materialien zum interkulturellen Kontext beschreiben und vergleichen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– die Bedeutung von Erstsprache als Bereicherung im pädagogischen Kinderalltag beschreiben,
– Kinder beim Erwerb der Zweitsprache angeleitet unterstützen,
– Mehrsprachigkeit als Chance einer gelingenden Kommunikation mit Eltern und Kindern argumentieren.
Lehrstoff:
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Auswahl von Medien, Interkulturelle Bilderbücher, Geschichten, Lieder, Projekte zur Unterstützung vom Spracherwerb
im Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Erstsprache, Zweitspracherwerb, didaktische Materialien zum Zweitspracherwerb, Sprachprojekte, Kontakt- und Beziehungsaufbau
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Projekte zur interkulturellen Arbeit im Kindergarten entwickeln und umsetzen.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religionen diskutieren,
– Ausdruckformen gelebter Religiosität vergleichen.
Lehrstoff:
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
interkulturelle Projekte
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Islam, Christentum, Judentum, Buddhismus, persönliche Begegnungen
B. Pflichtpraktikum
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
– erlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
– können die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– gewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
– wissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
– verhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt und selbstsicher,
– gewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
– erlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.
Zeitlicher und sachlicher Rahmen:
Nach der 1. Klasse bis vor Beginn der 3. Klasse im Ausmaß von mindestens 2 Wochen, im selben zeitlichen Umfang wie eine Praxiswoche, in einer elementaren Bildungseinrichtung. Bei Besuch des schulautonomen Erweiterungsbereiches „Betreuung im Hort“ kann davon eine Woche auch in einer einschlägigen Einrichtung absolviert werden.
Es sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig.
C. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen
Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:
Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
D. Förderunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Lehrstoff:
Wie im jeweiligen Jahrgang/Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
E. Unterrichtsgegenstände der Deutschförderklassen
Deutsch in der Deutschförderklasse
Bildungs- und Lehraufgabe:
In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.
Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.
Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde zu erarbeiten und die Förderung der Kinder und Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.
Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
– Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;
– Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;
– Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.
Didaktische Grundsätze:
Ausgangssituation
Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.
Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum
Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den muttersprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des muttersprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.
Mehrsprachigkeit
Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (language awareness) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.
Alltagssprache vs. Bildungssprache
Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.
Sprachförderung als Teamarbeit
Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.
Methodische Erläuterungen
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