Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, mit der der Lehrplan der Fachschule für pädagogische Assistenzberufe erlassen wird; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Zentrale fachliche Konzepte
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Didaktische Grundsätze
Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Lehrstoff
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Lehrstoffe behandelt werden.
Klasse (1. und 2. Semester):
Grundlagen: Philosophische Ethik und Menschenrechte
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Soziale Beziehungen
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;
Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glück
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Sucht und Selbstverantwortung
Suchtprävention, Abhängigkeit, Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Natur und Wirtschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religion und Weltanschauung
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
Klasse:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Prinzipien normativer Ethik
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Medien und Kommunikation
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Judentum, Christentum, Islam
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
Semester – Kompetenzmodul 4:
Umgang mit Tieren
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Liebe, Sexualität, Beginn des Lebens
Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität;
Reproduktion
Konflikte und Konfliktbewältigung
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
Klasse – Kompetenzmodul 5:
Semester:
Grundkonzepte der Ethik
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten
Entwicklung und aktuelle Situation;
Diversität und Diskriminierung:
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Krankheit und Gesundheit, Ende des Lebens
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos;
Gesundheitliche Aspekte des Sports;
Umgang mit Alter, Sterben und Tod
Semester:
Identitäten und Moralentwicklung
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Wirtschaft und Technik
Markt und Moral, Unternehmensethik, Technikfolgenabschätzung und -bewertung
Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
Sprachen und Kommunikation
2.1 Deutsch
(einschließlich Kinder- und Jugendliteratur, Bildungssprache)
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
– Kerninformationen aus mündlichen Darstellungen entnehmen,
– aktiv zuhören,
– Redeabsichten benennen.
im Bereich „Sprechen“
– situationsgemäß sprachlich reagieren,
– Standardsprache und Umgangssprache unterscheiden und situationsgemäß einsetzen,
– grundlegende Gesprächs- und Diskussionsformen anwenden,
– einfache mündliche Geschichten adressatengerecht und strukturiert erzählen.
im Bereich „Lesen“
– still sinnerfassend lesen sowie gut betont und situationsadäquat vortragen,
– Texten Informationen entnehmen und Hauptaussagen benennen,
– literarische und Sachtexte subjektiv bewerten,
– Textintentionen verstehen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Wortarten und Wortbildungsmuster benennen und anwenden,
– grundlegende orthographische Regeln nennen und anwenden,
– grundlegende Regeln der Zeichensetzung nennen und anwenden,
– häufige Fehler benennen und richtig stellen,
– Wörterbücher und andere Nachschlagewerke verwenden.
im Bereich „Schreiben“
– zu einfachen Themen und eigenen Interessen schriftlich Stellung nehmen,
– Texte adressatengerecht gestalten,
– verschiedene Schreibhaltungen in Texten umsetzen,
– relevante Informationen entnehmen und mit eigenen Worten wiedergeben,
– Zusammenfassungen und Inhaltsangaben verfassen,
– Bildbeschreibungen verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– literarische Gattungs- und Textsortenmerkmale insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Gesprächsregeln, Paar- und Gruppengespräche, einfache Diskussionsformen, Referate
Bereich „Lesen“:
Lesetechniken, Märchen, Kurzgeschichte, Kinderlyrik, lineare und nichtlineare Texte
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Wort- und Satzanalyse, Wortfamilien, Wortfelder, gängige Fremdwörter
Bereich „Schreiben“:
Korrekturübungen, Mindmapping, Clustern, Exzerpieren, Erzählung, Bericht, Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Grafik, Karikatur, Bilder
Bereich „Reflexion“:
Epische Kurzformen, Jugendbücher
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
Im Bereich „Hören“
– Kerninformationen entnehmen und verstehen,
– Redeabsichten erkennen und einordnen.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– verschiedene Satzarten nennen und anwenden,
– Rechtschreibung und Zeichensetzung richtig anwenden,
– sich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken,
– sprachsensibel formulieren.
im Bereich „Schreiben“
– Charakteristiken erstellen,
– Texte mit unterschiedlichen Intentionen verfassen,
– eigene und andere Meinungen darstellen und begründen,
– Mitschriften verfassen,
– Informationen quellentreu und strukturiert schriftlich wiedergeben,
– Texte geschlechtergerecht und sprachsensibel verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– fiktionale und nicht fiktionale Texte unterscheiden und einordnen,
– literarische Gattungs- und Textsortenmerkmale der Kinder- und Jugendliteratur analysieren.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Radiobeitrag, Hörbuch
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Satzarten, Sprachregister
Bereich „Schreiben“:
Prozessorientiertes Schreiben, Strukturierungsübungen, Argumentationsübungen, Quellenangabe, Bericht
Bereich „Reflexion“:
Kinder- und Jugendliteratur, Bilderbuch, Märchen
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprechen“
– Inhalte verbal und nonverbal angemessen vorbringen,
– Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren,
– sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren.
im Bereich „Lesen“
– Texte in Kontexten verstehen,
– Medienangebote analysieren und nach wesentlichen Gesichtspunkten kritisch bewerten,
– Werbestrategien nennen und bewerten,
– Information aus unterschiedlichen Texten prüfen, vergleichen, verbinden.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Rechtschreibung und Zeichensetzung sicher anwenden,
– Begriffe definieren und erläutern,
– variantenreichen Wortschatz anwenden,
– schultypen- und fachrelevante Fachtermini nennen und anwenden,
– den Sprachwandel in Beziehung zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzen.
im Bereich „Schreiben“
– Erörterungen erstellen,
– verschiedene Schreibhaltungen benennen und in Texten umsetzen,
– Texte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
– eigene und fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten,
– mit fremden Quellen sicher umgehen.
im Bereich „Reflexion“
– häufige Stilfiguren erkennen und benennen,
– Einblick in andere Kulturen und Lebenswelten gewinnen.
Lehrstoff:
Bereich „Sprechen“:
Unterschiedliche Diskussionsformen und Gesprächsformen, Medieneinsatz
Bereich „Lesen“:
Recherche in Bibliotheken und Internet, Quellenkritik, Werbung, Zeitungen, Zeitschriften, Massenmedien
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Übungen zur Vertiefung der Rechtschreibkompetenz, Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit, Jugendsprache, Tendenzen der Gegenwartssprache, regionale Umgangssprache, Sprachwandel, Fachsprache, Sprachstandsfeststellungsinstrument in elementarer Bildungseinrichtung
Bereich „Schreiben“:
Prozessorientiertes Schreiben, appellatives und informierendes Schreiben, indirektes Zitat, lineare und nichtlineare Texte
Bereich „Reflexion“:
Ausgewählte zeitgenössische Texte, Medienkunde, Kinder- und Jugendliteratur
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Hören“
– umfangreichere und inhaltlich anspruchsvollere Inhalte bezüglich ihrer Hauptaussage wiedergeben,
– aktiv zuhören,
– Redeabsichten in komplexeren Zusammenhängen benennen,
– paraverbale und nonverbale Äußerungen wahrnehmen und reflektieren,
– auch diffizile Gestaltungsmittel gesprochener Sprache (Satire, zynische oder sarkastische Bemerkungen) analysieren,
– Redeabsichten in komplexeren Zusammenhängen erkennen und vergleichen.
im Bereich „Sprechen“
– passende Gesprächsformen in privaten, öffentlichen und beruflichen Situationen anwenden,
– berufsbezogene Informationen einholen und geben.
im Bereich „Lesen“
– sich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten,
– einfache Texte analysieren und interpretieren,
– mögliche Intentionen und Aussagen erkennen und reflektieren.
im Bereich „Schreiben“
– Kommentare zu einfachen literarischen und Sachtexten verfassen,
– eigene bzw. fremde Texte formal und inhaltlich über- und bearbeiten.
im Bereich „Reflexion“
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen.
Lehrstoff:
Bereich „Hören“:
Gespräche, kontrollierter Dialog
Bereich „Sprechen“:
Rollenspiele, Beratungs-, Bewerbungs- und Beschwerdegespräch, Telefonate
Bereich „Lesen“:
Einfache Texte der Literatur insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur, Kurzgeschichte, Fabel
Bereich „Schreiben“:
Textgebundene und freie Kommentare und Stellungnahme, Textüberarbeitungen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben, Meinungsrede, Empfehlung, offener Brief
Bereich „Reflexion“:
Literarische und Sachtexte
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Sprechen“
– Anliegen sprachlich differenziert vorbringen,
– komplexe Inhalte überzeugend sowie schlüssig formulieren und mit Medienunterstützung präsentieren.
im Bereich „Sprachbewusstsein“
– Sprachnormen sicher anwenden.
im Bereich „Schreiben“
– Stellungnahmen zu einfachen literarischen und Sachtexten verfassen,
– Texte themen- und adressatenadäquat verfassen,
– Textsorten eigenständig verfassen.
im Bereich „Reflexion“
– über gegenwärtige gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Sprechen“:
Diskussionen, Präsentationen
Bereich „Sprachbewusstsein“:
Kontextgebundene Rechtschreib- und Grammatikübungen
Bereich „Schreiben“:
Stellungnahmen
Bereich „Reflexion“:
Literarische und Sachtexte
Schularbeiten:
Klasse: je 1 Schularbeit pro Semester (1 davon ein- oder zweistündig)
Klasse: je 1 Schularbeit pro Semester (1 davon zweistündig)
Klasse: 2 zweistündige Schularbeiten
2.2 Englisch
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte verstehen, wenn es um bekannte Themen geht, klare Standardsprache verwendet wird und langsam und deutlich gesprochen wird,
– aus einfachen Geschichten und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich in Alltagssituationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht,
– auf sehr einfache Art die Meinung ausdrücken und über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen anwenden,
– erstsprachliches Wissen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Arbeitstechniken anwenden, um ihren Wortschatz zu erweitern.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler: Familie, Freundeskreis und soziale Beziehungen, Tagesablauf, Erlebnisse, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Kleidung, Schule, Einkaufen, Berufe
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, Podcasts, Videos, Lieder, Reime
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Speisekarten, Gebotsschilder, einfache Sachtexte, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, einfache Formulare: Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Einkaufsgespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Wegbeschreibung, Kurzpräsentationen, Lieder, Reime
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen, einfache Formulare: Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Basierend auf Kommunikationssituationen Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grundgrammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Fremd- und Lehnwörtern, Methoden für das Vokabellernen, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Bilderbücher
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte verstehen, wenn es um Bereiche von ganz unmittelbarer Bedeutung geht und klare Standardsprache verwendet wird,
– aus einfachen Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
– klar formulierte mündliche Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern,
– einfache Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
– einfache, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen teilweise vernetzt anwenden,
– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Arbeitstechniken anwenden, um ihren Wortschatz zu erweitern,
– Analogien und erstsprachliches Wissen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– einfache Aufgabenstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– weitere Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache, gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, berufliches Umfeld, Speisen und Ernährung, Gesundheit. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Kurzpräsentationen, Wegbeschreibungen Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Blogs, Alltagsroutinen, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grundgrammatik und erweiterten Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, einfache Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten
Semester: (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die wesentlichen Informationen verstehen, wenn es um thematisch bekannte Bereiche geht und klare Standardsprache verwendet wird,
– aus Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
– mündliche Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
– zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen teilweise vernetzt anwenden,
– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Arbeitstechniken anwenden, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern,
– Analogien und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Aufgabenstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– weitere Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung geeignet sind, auswählen und gestalten.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Interviews, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Kurzpräsentationen, Beschreibungen, Interviews, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Sachtexte, Artikel, Blogs, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitswelt, thematische Schwerpunkte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, einfache Internetrecherchen
Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptpunkte und wichtigen Einzelinformationen in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,
– aus Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und Zusammenhänge wiedergeben,
– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern und Ziele beschreiben,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
– über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume und Hoffnungen beschreiben,
– zusammenhängende und strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen auch vernetzt anwenden,
– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und sinnvolle Techniken zur Verbesserung der Sprachkompetenz anwenden,
– Analogien und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen erkennen und nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Kurzpräsentationen mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten,
– konstruktives Feedback geben und anwenden,
– Problemstellungen im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, individualisiert auswählen und einsetzen.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Interviews, kurze Erzählungen, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, Kurzpräsentationen, (berufsrelevante) Dialoge, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Sachtexte, Artikel, Blogs, Vertiefung und Erweiterung: Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf in (elementaren) Bildungseinrichtungen
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“
– die Hauptinformationen und wichtigen Details in vertrauten Situationen aus dem zukünftigen Berufsfeld, Schule und Freizeit verstehen, wenn Standardsprache verwendet wird,
– aus Erzählungen, Geschichten, einfachen literarischen und Alltagstexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und inhaltliche Zusammenhänge in eigenen Worten wiedergeben,
– Arbeitsaufträge und Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren.
im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“
– sich klar und zusammenhängend über vertraute Themen aus dem beruflichen Umfeld und zu persönlichen Interessensgebieten äußern,
– adäquate Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
– Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben,
– zusammenhängende, strukturierte Texte zu vertrauten Themen verfassen, die persönliche Meinung und kurze Begründungen geben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die erworbenen sprachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
– die sprachlichen Fähigkeiten einschätzen, eigenständig Möglichkeiten zur Verbesserung des Eigenkönnens finden und sinnvolle Arbeitstechniken anwenden,
– Analogien erkennen und erstsprachliches Wissen bzw. Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen, um sich Texte zu erschließen,
– Kurzpräsentationen sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten und vorstellen,
– konstruktives Feedback geben und anwenden,
– Problemstellungen verantwortungsvoll im Team erarbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– beurteilen, welche Aktivitäten, die für die Förderung von Sprachen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind, sinnvoll und empfehlenswert sind und diese auch adäquat einsetzen.
Lehrstoff:
Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und aktuelle gesellschaftliche, soziale und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Bildung, Gesundheit, Reisen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Kommunikation, Umwelt, Lebenswirklichkeiten. Vertiefung und Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation
Bereich „Hören“:
Tonaufnahmen, Interviews, Erzählungen, Berichte, Podcasts, Radionachrichten, Videos, Lieder, Reime, Spiele für Kinder,
Bereich „Lesen“:
Briefe, E-Mails, Anzeigen, Sachtexte, Kurzgeschichten, Zeitungsartikel, Websites, Informationsbroschüren, Gedichte, Bücher, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Lernenden entsprechende literarische Texte (weiterführend)
Bereich „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“:
Persönliche Gespräche, berufsrelevante Dialoge, Interviews, Präsentationen, Berichte, Lieder, Reime, Spiele für Kinder
Bereich „Schreiben“:
Vertiefung und Erweiterung: Formelle und informelle E-Mails, Briefe (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben), Einträge in soziale Netzwerke, narrative Texte, Beschreibungen, Artikel, Blogs, Sachtexte
Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Vertiefung und Erweiterung: Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, Anleitungen zum kreativen Gestalten, Themen und Standardsituationen der beruflichen Praxis, Tagesablauf
Schularbeiten:
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon ein- oder zweistündig)
Klasse: 1 Schularbeit pro Semester (1 davon zweistündig)
Allgemeinbildung
3.1 Geografie und Wirtschaftskunde; Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht
Klasse:
1.und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können:
im Bereich „Orientierung“
– mit kartografischen Medien arbeiten,
– geografische und ökonomische Darstellungsformen bewerten.
im Bereich „Naturräume“
– Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen erklären,
– den Naturraum Österreichs beschreiben
im Bereich „Ökonomie“
– die Grundbegriffe der Ökonomie erklären,
– Merkmale der Globalisierung kennen und bewerten.
im Bereich „Gesellschaft“
– lokale und globale Bevölkerungsentwicklungen beschreiben,
– lokale und globale Diversitäten analysieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– den regionalen Natur-, Lebens- oder Wirtschaftsraum benennen,
– die regionalen Besonderheiten des Standortes der eigenen (elementar)pädagogischen Einrichtung in Beziehung setzen.
Lehrstoff
Bereich „Orientierung“:
Topografie, kartografische Medien, Großlandschaften, Verkehr
Bereich „Naturräume“:
Großlandschaften, Klimazonen, Naturraum und Nationalparks am Beispiel Österreichs
im Bereich „Ökonomie“:
Wirtschaftskundliche Grundbegriffe und Zusammenhänge, Umgang mit Ressourcen
Bereich „Gesellschaft“:
Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstandorte mit Schwerpunkt Österreich, Lebenswelten von Frauen und Männern, Werbung, Nachhaltigkeit
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gemeinde, Stadt, Region im beruflichen Umfeld, regionale Besonderheiten des Standortes, Nachhaltigkeit, Werbung, Entwicklungsmöglichkeiten
(Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung; Berufsfeldbezogenes Recht)
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– die Merkmale von Hochkulturen sowie die mittelalterliche Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– kulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der Antike und der mittelalterlichen Welt wiedergeben,
– Epochenbegriffe und seine Wertungen zuordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– fachspezifische Quellen und Materialien in Ansätzen vergleichen,
– die Entwicklung neuer Welt- und Menschenbilder erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– historische Erlebniswelten erfahrbar machen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Antike, Herrschafts- Staats- und Regierungsformen, Aufbau der mittelalterlichen Gesellschaft und Herrschaftsstrukturen, die Welt um 1500, Absolutismus, Aufklärung und Revolutionen
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Antikes Welt- und Menschenbild, Renaissance, Weltbild um 1500 – Erfindungen und Entdeckungen, Barock
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Absolutismus und Aufklärung
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufklärung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung einordnen,
– Kultur als Spiegel einer Gesellschaft benennen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Wirtschaftsformen erkennen und ihre gesellschaftliche Bedeutung hinterfragen,
– Ideologien als Reaktion auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– historische Erlebniswelten erfahrbar machen und vergleichen,
– berufsrelevante Bestimmungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Industrielle Revolution, Imperialismus, Entstehung politischer Ideen und Parteien, Österreich im 19. Jahrhundert
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Nationalismus und Liberalismus, Vormärz, Biedermeier, Realismus und Moderne
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Entwicklung von Rollenbildern und Vorurteilen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gesellschaftsveränderungen (Industrielle Revolution), Kindheit im 19. Jahrhundert, Aufsichtspflicht
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– neue politische und gesellschaftliche Ideen beschreiben,
– Bündnissysteme zusammenfassen,
– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 1. Weltkriegs und dessen Folgen darstellen,
– autoritäre und totalitäre Systeme beschreiben und vergleichen,
– Ursachen, Verlauf und Ausgang des 2. Weltkrieges bestimmen.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Ideologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Propagandainhalte des Nationalsozialismus und anderer totalitärer Systeme interpretieren,
– Antisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung beschreiben,
– Rechte und Pflichten der Staatsbürgerin/des Staatsbürgers und des Staates und die Verpflichtung des Einzelnen und der Gemeinschaft zum Funktionieren gemeinschaftlichen Zusammenlebens benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Österreich in der Zwischenkriegszeit, 2. Weltkrieg
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Kunst und Propaganda, Widerstand und Exil
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Manipulation, Propaganda, Widerstand, Werte, Gesetzgebung: Organe und Verfahren, Demokratie, Grundzüge des Familienrechts, Grundzüge des Jugendschutzgesetzes
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“
– die Welt nach 1945 beschreiben,
– die Entwicklung Österreichs in der Nachkriegszeit verständlich machen,
– wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen erklären,
– die Welt von heute reflektieren.
im Bereich „Kultur und Wissenschaft“
– Kultur in einer globalisierten Welt reflektieren,
– Hintergründe der Migrationsthematik beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Möglichkeiten und Grenzen der Globalisierung erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Migration als Herausforderung und Chance benennen,
– berufsrelevante Rechtsgrundlagen und die damit angesprochenen Handlungsfelder beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“:
Republik in Österreich, Kalter Krieg, die Welt von heute, Kindheit im Wandel, europäische Einigung
Bereich „Kultur und Wissenschaft“:
Kunst als Spiegel der Gesellschaft, Migration, Fundamentalismus, Globalisierung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Menschen-, Kinder- und Grundrechte, Migration
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
1968er Bewegung, Emanzipation, Bürgerrechtsbewegungen, Aufsichtspflicht: strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Aspekte, Grundzüge des Arbeitsrechts, Kindergartenrecht: berufsrelevante Bestimmungen, Landesgesetze
3.2 Mathematik und Grundlagen der Mathematik
Klasse:
und 2.Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Zahlen und Maße“
– mit natürlichen, ganzen, rationalen, reellen Zahlen rechnen und ihre Zusammenhänge argumentieren,
– Zahlen und Intervalle auf der Zahlengeraden darstellen und den Betrag einer Zahl erklären und bestimmen,
– Zahlen im Dezimalsystem in Fest- und Gleitkommadarstellung ausdrücken und damit grundlegende Rechenoperationen durchführen,
– Verknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– mit Variablen und Termen (Klammern, Binomischen Formeln und Brüchen) rechnen,
– Rechenregeln für Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden,
– lineare Gleichungen und Ungleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,
– Formeln nach einer ihrer Variablen umformen,
– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“
– Modelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Zahlen und Maße“:
Zahlen und Zahlenmengen, Darstellung von Zahlen, Zehnerpotenz, Mengenlehre
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Variablen und Terme, Gleichungen, Ungleichungen und Formeln
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Zahl“
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Zahlen und Maße“
– Zahlenangabe in Prozent und Promille im Kontext anwenden,
– Zahlen runden und Überschlagsrechnungen durchführen,
– Zahlen als Maßzahlen von Größen interpretieren und umrechnen.
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Anwendungsorientierte Schlussrechnungen durchführen und direkte und indirekte Proportionalität begründen,
– Grundlegende Zins- und Zinseszinsberechnungen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Zahlen und Maße“:
Maßeinheiten, Prozentrechnung
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Schlussrechnung, Zins- und Zinseszinsrechnung
Semester (Kompetenzmodul 4):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Maßstäbe an praxisbezogenen Aufgaben anwenden und interpretieren,
– Ebene Figuren graphisch darstellen und Umfang und Fläche von zusammengesetzten Figuren ermitteln,
– räumliche Figuren graphisch darstellen und Oberfläche und Volumen von zusammengesetzten Körpern berechnen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld/frühe mathematische Bildung“
– Materialien zu Formen und Mustern beschreiben,
– Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Anwendungen des Maßstabes, Ebene und räumliche Figuren
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Muster und Strukturen“
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen und die Lösungsmenge interpretieren,
– Probleme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Form einer Gleichung modellieren und die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
– eine Funktion als eindeutige Zuordnung erklären,
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen zwei Größen interpretieren und argumentieren,
– die Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,
– die Umkehrfunktion von linearen Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln,
– die Nullstelle(n) von Funktionen berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung(en) einer Gleichung interpretieren.
Lehrstoff
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Lineare Gleichungen
Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Lineare Funktionen
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– Gleichungssysteme anwendungsbezogen aufstellen und lösen.
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“
– den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren.
im Bereich „Stochastik“
– den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,
– Datenmanipulierbarkeit argumentieren,
– Häufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,
– Mittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand)
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Algebra und Geometrie“:
Lineare Gleichungssysteme
im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Lagebeziehung zweier linearer Funktionen
Bereich „Stochastik“:
Beschreibende Statistik
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lernfeld „Grundlagen der beschreibenden Statistik“
Schularbeiten:
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: je 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige und 1 ein- oder zweistündige Schularbeit
3.3 Grundlagen der Informatik und Medien
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Textverarbeitung“
– Formatierung und Layout von einfachen Dokumenten nach definierten Standards erstellen.
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– einfache Berechnungen mit Standard-Software durchführen,
– Daten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
– eine einfache Dateiorganisation erstellen,
– Datensicherungen durchführen,
– grundlegende Dateiformate nennen,
– wesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,
– Software grundlegend bedienen und verwenden.
im Bereich „Präsentation“
– eine einfache Präsentation mittels geeigneter Medien erstellen,
– wesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
– Möglichkeiten der Suche im Internet nennen,
– Fachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten.
im Bereich „Medien“
– grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– einfache Texte zweckmäßig gestalten,
– Ergebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,
– Computer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Textverarbeitung“:
Textverarbeitungsprogramm(e), zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-)Texte
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, Standards
Bereich „Präsentation“:
Grundlagen des Präsentierens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien
Bereich „Medien“:
Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Handouts, Plakate, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Textverarbeitung“
– ein mehrseitiges Dokument zweckmäßig gestalten.
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– einfache Listenverwaltungen mit Standardsoftware erstellen.
im Bereich „Grundlagen der EDV“
– mit Daten verantwortungsvoll umgehen,
– einfache Probleme mit Hard- und Software lösen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– eigene Texte zweckmäßig gestalten und Arbeitsergebnisse formatieren und präsentieren,
– Daten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– umfangreiche Dokumente gestalten,
– einfache Datenverwaltung für pädagogische Einrichtungen erstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Textverarbeitung“:
Titelblatt, Textblock, Verzeichnisse, Zitieren und Literaturverzeichnis, Zitat und Plagiat, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Einnahmen- Ausgabenrechnung, Datensicherung, Datenschutz (gesetzlicher Rahmen), Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Listen, Diagramme, Einfache Datenbanken; Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB abschließende Arbeit)
Bereich „Grundlagen der EDV“:
Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Arbeiten mit umfangreicheren Texten, Erstellen von Präsentationen, Unterlagen für Referate, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz, Soziale Netzwerke
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Texte, Liste, Diagramm, Schema, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“
– eine mehrseitige Arbeit erstellen und präsentieren.
im Bereich „Präsentation“
– eine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.
im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)
– Internet-Plattformen und Social-Media zur Zusammenarbeit nutzen.
im Bereich „Medien“
– Medienprojekte durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Plattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:
Arbeit mit unterschiedlichen Medien
Bereich „Präsentation“:
Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)
Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):
Lernplattformen, Social-Media
Bereich „Medien“:
Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes, Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Netiquette, Entwicklungen der Digitalisierung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Plattformen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Informationsmedien, Erstellen von Websites, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, (Einsatz von) Medien und IT-Geräten, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution
3.4 Angewandte Naturwissenschaften [Biologie, Physik, Chemie, Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung]
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Fortpflanzung und Entwicklung des Menschen beschreiben.
im Bereich „Stoffe Teilchen und Strukturen“
– ausgewählte Pflanzen- und Tierarten benennen,
– ökologische Grundbegriffe nennen und erklären.
im Bereich „Systeme“
– Bau und Funktion von Pflanzenorganen erklären,
– Methoden der Gesunderhaltung und richtigen Pflege des Kindes beschreiben,
– Wechselwirkungen zwischen Mensch und Lebensraum zusammenfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären,
– einfache Versuche durchführen,
– Naturmaterialien sammeln und ordnen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Fortpflanzung beim Menschen.
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Menstruationszyklus, Hormone, Fruchtbarkeit, Embryonalentwicklung, Familienplanung, sexuell übertragbare Krankheiten, Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Verhütung, Pränataldiagnostik, Abtreibung
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Wirbellose Tiere, Wirbeltiere, Artenkenntnis, pflanzliche Organismen, Nutzpflanzen und Nutztiere, Giftpflanzen, Pflanzen als Primärproduzenten, Tiere als Konsumenten, Destruenten
Bereich „Systeme“:
Grundorgane der Pflanzen, Lebensformen von Pflanzen, Frühblüher, essbare Pflanzen und Pflanzenorgane, Immunsystem, Impfplan, Mutter-Kind-Pass, Hygiene im Alltag, Übertragung von Krankheiten, diverse Ökosysteme,
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Keimversuche, Wachstumsversuche, Naturbeobachtung, der Baum im Jahreskreis, Herbarium, Fotodokumentation, Sammlung botanischer Materialien, Kinderbücher, Regenwurmzucht, Terrarium.
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Systeme“
– Bau und Funktion von Organsystemen erklären,
– Abbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,
– Grundlegende physiologische Prozesse erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Verhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,
– ein Thema nach vorgegebenen Kriterien bearbeiten,
– ein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,
– Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und zielgruppengerecht erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Kinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.
Lehrstoff:
Bereich „Systeme“:
Menschliche Organsysteme, Atmung, Blutkreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Hormone, Nervensystem, Sinnesorgane, Krankheiten und deren Vermeidung
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Referat, Diskussion
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Sinnesorgane, Puls fühlen, Hände waschen vor dem Essen, Experimente
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“
– Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften beschreiben,
– Aufbau und Eigenschaften von Materie erklären,
– grundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden.
im Bereich „Systeme“
– die Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,
– Beispiele für chemische Verbindungen bezüglich derer praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– die Bedeutung der Gefahrensymbole erkennen und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung für das Kind wiedergeben,
– die Ausführung von Experimenten dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:
Wissenschaftliche Methoden, Forschungskreislauf, Atombau, Periodensystem, Eigenschaften von Stoffen, Aggregatzustände, Trennen von Stoffen
Bereich „Systeme“:
Kennzeichnung von Gefahrenstoffen, Wasser, Luft, Waschmittel
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Umgang mit Gefahrenstoffen
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Bildungsbereich Natur und Technik, Wasser, Luft, Waschmittel
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Wissenschaft und Technik in Beziehung setzen,
– Entwicklungen und Entdeckungen beispielhaft nennen.
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Vorgänge und Phänomene in Natur und Technik beobachten und festhalten,
– Grundgesetze für Natur- und Alltagsphänomene nennen.
im Bereich „Systeme“
– Grundlagen von Energiegewinnung und Energieerhaltung beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Entwicklung der Weltbilder, Kernenergie, Bewegungsformen,
Bereich „Wechselwirkungen“:
Kräfte und ihre Wirkungen, Aggregatzustände, Druck, Temperatur, Phasenübergänge
Bereich „Systeme“:
Energie, Energieerhaltung, Energieumwandlungen,
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Phänomene der Akustik und Optik erklären,
– elektromagnetische Phänomene beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Maßnahmen zur Unfallverhütung benennen,
– einfache Versuche zu Akustik, Optik und Elektromagnetismus durchführen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Schwingungen, Schall, Licht, Stromkreis, Informationsübertragung, Elektromagnetismus
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Unfallverhütung, Akustik, Optik, Stromkreis, Magnetismus im Zusammenhang mit der frühen naturwissenschaftlichen Bildung
Elementarpädagogik
4.1 Pädagogik (einschließl. Entwicklungspsychologie, Inklusive Pädagogik)
Didaktische Grundsätze
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Lernstrategien nennen und anwenden,
– die Bedeutung des Spiels beschreiben,
– entwicklungspsychologische Elemente des Spiels benennen.
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– wesentliche Erziehungsmaßnahmen beschreiben,
– die Bedeutung der Erziehung exemplarisch erklären,
– wesentliche Erziehungsstile vergleichen,
– Merkmale und Auswirkungen der einzelnen Erziehungsstile beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Fachbegriffe erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Lernen lernen, Metakognition, Motivation, Formen des Spiels
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Erziehungsmaßnahmen, Lob und Belohnung, Strafe und Bestrafung, Erziehungsstile
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Grundbegriffe der Pädagogik, Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– die Bedeutung von Erziehungszielen darstellen.
im Bereich „Lernen“
– die Wechselwirkung zwischen Anlage, Umwelt und Selbststeuerung darstellen,
– einen Überblick über sozial-emotionale Entwicklungsverläufe geben,
– Lerntheorien benennen.
im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“
– Bedürfnisse und Interessen des Kindes darstellen.
Lehrstoff
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Erziehungsziele
Bereich „Lernen“:
Bindungsverhalten, Anlage, Umwelt, Selbststeuerung, der Mensch als aktives Wesen, Lerntheorien, entwicklungspsychologische Grundlagen der sozial-emotionalen Entwicklung einschließlich Grundschulalter
Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:
Bedürfnispyramide, Interessen der Kinder, Wahrnehmungsmodelle,
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs-und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Meilensteine der motorischen Entwicklung beschreiben,
– Aspekte kindlicher Wahrnehmung beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– fachliche Texte wiedergeben.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Entwicklungspsychologische Grundlagen der motorischen Entwicklung einschließlich Grundschulalter, Entwicklungspsychologische Grundlagen der Wahrnehmung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Fachliteratur, Medienbeiträge
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– reformpädagogische Konzepte und Ansätze beschreiben.
im Bereich „Lernen“
– Meilensteine der sprachlichen Entwicklung beschreiben,
– kognitive Entwicklungsverläufe einschließlich Grundschulalter beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Bild vom Kind, Erziehungsziele, ausgewählte pädagogische Konzepte
Bereich „Lernen“:
Entwicklungspsychologische Grundlagen der sprachlichen Entwicklung, entwicklungspsychologische Grundlagen der kognitiven Entwicklung
Semester:
Bildungs-und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit darstellen,
– Rollenbilder im Berufsfeld reflektieren,
– Konfliktlösungsmodelle anwenden.
im Bereich „Diversity“
– Modelle elementarer Bildungseinrichtungen charakterisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Stress- und Zeitmanagement, Psychohygiene, Funktion, Rollenbilder, Rollenerwartungen, Identifikation, Konfliktlösungsstrategien
Bereich „Diversity“:
Vorurteilsbewusste Erziehung, Diversität, Inklusive Haltung
Schularbeiten:
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
4.2 Didaktik
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Orientierung und Werte“
– das Bild vom Kind beschreiben,
– das Rollenverständnis im Bildungsprozess beschreiben,
– das Bildungsverständnis elementarer Bildungseinrichtungen erklären.
im Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“
– Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich wiedergeben,
– Struktur und Aufgabe elementarer Bildungseinrichtungen nennen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– einfache Fachbegriffe anwenden.
im Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“
– Bedingungen einer dynamischen Umgebung benennen.
im Bereich „Lernen“
– frühkindliche Lernformen beschreiben,
– das Spiel und seine Bedeutung als Lernform für das Kind vom 1. bis 6. Lebensjahr erklären.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung und Werte“:
Das kompetente Kind, Rollenverständnis, Bildungsverständnis, Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungs- und Lernbiografie
Bereich „Persönlichkeitsbildung und berufliche Sozialisation“:
Elementarpädagogische Einrichtungen zur Bildung und Betreuung, Träger, Gruppenstruktur, Personalstruktur, Tagesablauf, Raumstruktur
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Didaktik, Lernen, Spiel, Bildungseinrichtung, Bildungsverständnis, ko-konstruktive Lern- und Bildungsprozesse, Situationsanalyse
Bereich „Unterstützung von Bildungsprozessen“:
Raumkonzept, Bildungsmittel
Bereich „Lernen“:
Ko-konstruktive Lernprozesse, frühkindliches Lernen, Spiel, adäquate Bildungsmittel
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– Aufgabenbereiche im zukünftigen Berufsfeld ableiten,
– Mahlzeiten als gesundheitsfördernde und pädagogische Maßnahme begründen,
– Rahmenstrukturen im Berufsfeld vergleichen.
im Bereich „Interventionen“
– auf die Verschiedenheit der Kinder abgestimmtes Handeln beschreiben.
im Bereich der „Organisation von Bildungsprozessen“
– Grundzüge ausgewählter Bildungsangebote beschreiben,
– Materialien für unterschiedliche Beschäftigungsbereiche benennen und deren Pflege erläutern.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Alltagsroutine, pflegerische Handlungen, vertiefte Auseinandersetzung mit Raum- Zeit und Regelstruktur, Essenssituationen, Gestaltung und Begleitung von Ruhe- und Erholungsphasen
Bereich „Interventionen“:
Diversität der Interessen, Bedürfnisse, Begabungen, Kulturen, Grundsätze der Beziehungsgestaltung
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Motivation, Spannung, Ausklang, Didaktisches Prinzip der Ganzheitlichkeit, Lebensweltorientierung, Differenzierung, Sachrichtigkeit
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgaben
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– frühkindliche Lernformen erklären,
– Lernsituationen und deren Bedeutung erkennen und benennen.
im Bereich „Interventionen“
– unterschiedliche Lebenswirklichkeiten von Kindern veranschaulichen.
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– gesellschaftlich relevante pädagogische Einrichtungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Frühkindliche Lernform Spiel, Arbeiten, Forschen, Gestalten, Lernprozesse der Kinder unter Einbeziehung des Teams
Bereich „Interventionen“:
Kinder und deren gegenwärtige Lebenswelten, Herkunftsfamilien, Familienstrukturen
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Krippe, Kindergarten, alterserweiterte Gruppe, Formen der Nachmittagsbetreuung, Grundkenntnisse der pädagogischen Qualität
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben
Die Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Lernen“
– Lernsettings adäquat beschreiben.
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– Beobachtungsformen beschreiben,
– Gestaltungsmöglichkeiten und deren Bedeutung für Spiel- und Funktionsbereiche beschreiben.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Sprachförderung im Alltag beschreiben,
– Formen der Kooperation benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Freispiel, Spielimpuls, Sozialformen
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Beobachtung, Einschätzung, Interpretation, Portfolio, Bildungs- und Lerngeschichten, vorbereitete Umgebung im Innen- und Außenbereich, Lernwerkstatt, Lern- und Malatelier
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Bilderbuch, Erzählungen, Fingerspiel, Reime und Gedichte, verbale Handlungsbegleitung, Sprachvorbild, Teamarbeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“
– Bildungsbereiche und ihre Bedeutung beschreiben,
– Maßnahmen zum Gesundheitsbewusstsein erläutern.
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– Transitionen und ihre Bedeutung beschreiben,
– Formen der Unterstützung in der Phase der Eingewöhnung beschreiben,
– Grundzüge der Bildungspartnerschaft in der Rolle der pädagogischen Fachkraft und der pädagogischen Assistent/in vergleichen.
im Bereich „Selbstmanagement und Sozialisation“
– reformpädagogische Konzepte vergleichen.
– die Rolle der Pädagogischen Assistenz reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:
Musisch-kreatives Gestalten, Bewegung und Gesundheit, Natur- und Sachbegegnung, haushaltsökonomische Tätigkeiten
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Eingewöhnungsmodelle, Kooperation mit Bildungs- und Erziehungspartnern
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Fröbel, Montessori, Reggio-Pädagogik, Pikler, Berufsprofil, Aufgabenbereiche
Schularbeiten:
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
Klasse: 1 einstündige Schularbeit pro Semester
4.3 Praxis und Kleinkindpflege
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Schüler und Schülerinnen können
im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“
– Umgangsformen im Alltag beschreiben,
– Bedürfnisse des Kindes erkennen und situationsadäquat handeln.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– Kontakt mit dem Kind anbahnen,
– erstes Rollenverständnis aufbauen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– Standardsprache verwenden,
– Alltagsgespräche mit dem Kind führen,
– mit der pädagogischen Fachkraft kooperieren,
– Vereinbarungen einhalten.
im Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit:“
– Strukturen beschreiben,
– Alltagssituationen nach Anleitung beschreiben,
– Aufgabenstellungen nach spezifischen Kriterien erfüllen,
– Spielsituationen beschreiben,
– an Spielprozessen teilnehmen.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– pflegerische Handlungen unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– erste Maßnahmen zur Reinigung und Pflege von Materialien unter Anleitung durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:
Persönlichkeit des Kindes, wertschätzender Umgang, Aufgabenbereiche im Berufsfeld der pädagogischen Assistenz
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Beziehungsaufbau zum Kind
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Standardsprache, Rolle der Praktikantin / des Praktikanten, Rolle der pädagogischen Fachkraft
Bereich „Organisation und Entwicklung von Bildungsprozessen/pädagogische Mitarbeit“:
Raum, Zeit, Regeln, Ritual, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Freispiel, Hospitation
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Einführung in die Säuglings- und Kleinkindpflege
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigung und Pflege von Materialien und dem Gruppenraum
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Lernen“
– Teilbereiche einer Situationsanalyse erheben und im Handeln berücksichtigen,
– gruppenspezifische Strukturen vergleichen und benennen.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– schriftliche Aufzeichnung zu vorgegebenen Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,
– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung weiterführen.
im Bereich „Kommunikation und Sprache“
– personenspezifisch kommunizieren.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– pflegerische Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen unter Anleitung durchführen,
– einfache Reinigungstätigkeiten nach Vorgabe selbständig durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Lernen“:
Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Raum-, Zeit- und Regelstruktur, Gruppenstruktur
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Beziehungsaufbau zum Kind, Beobachtungsaufgaben, Vorbildwirkung
Bereich „Kommunikation und Sprache“:
Selbst- und Fremdwahrnehmung
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Weiterführung der Säuglings- und Kleinkindpflege, individuelle Pflegewünsche, Wickeltechniken
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Erweiterung der Reinigung und Pflege von Materialien und weiteren Bereichen
Semester(Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– Rückmeldungen der pädagogischen Fachkraft entsprechend umsetzen,
– Angebote in Kleingruppen unter Anleitung durchführen,
– Spielprozesse erkennen und unter Anleitung begleiten.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Essenssituationen unter Anleitung bedürfnisorientiert gestalten,
– pflegerische Tätigkeiten selbständig übernehmen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigungstätigkeiten von komplexeren Abläufen selbständig durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Spielprozesse, Alltagsroutine, Kritikfähigkeit, Gesprächskultur
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Beziehungsvolle Pflege, verschiedene Essenssituationen und –formen
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigung, Reinigungsmittel, ökonomische Abläufe
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– im Team kooperativ und arbeitsteilig Aufgaben abstimmen,
– Alltagsroutinen sprachlich im Dialog begleiten.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“
– verantwortungsbewusste Handlungen beschreiben,
– schriftliche Aufzeichnungen zu Situationen im Alltagsgeschehen erstellen,
– Angebote in unterschiedlichen Sozialformen unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Ruhe- und Schlafenszeiten der Kinder mitgestalten,
– Essenssituationen nach Absprache selbständig durchführen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigung und haushaltsökonomische Tätigkeiten selbständig und verlässlich nach vorgegebenen Plänen erledigen.
Lehrstoff:
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Teamabsprachen, Rollen, Dialogfähigkeit
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation/pädagogische Mitarbeit“:
Vorbildwirkung, Berichte und Protokolle, Angebote in Klein- und Teilgruppen
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Bedeutung von Schlaf, Ruhebedürfnis des jungen Kindes
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Arbeitspläne, Strategien für eigene Pläne
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Kooperation und Kommunikation“
– berufsfeldadäquat agieren,
– Fachsprache verstehen,
– Standardsprache gebrauchen,
– Sprache zielgruppenadäquat einsetzen.
im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“
– Angebote in der Gesamtgruppe unter Anleitung durchführen,
– sich flexibel auf Veränderungen einstellen,
– Verhaltensweisen von Kindern wahrnehmen, individuell auf sie eingehen und situationsgerecht handeln,
– Lernsettings in verschiedenen Bereichen nach Anleitung adäquat gestalten.
im Bereich „Beziehungsvolle Pflege“
– Essenzeiten und Ruhe- und Schlafenszeiten situationsadäquat und bedürfnisorientiert nach Abstimmung selbständig gestalten,
– situationsgerechtes Handeln begründen.
im Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“
– Reinigung und hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbstständig gemäß der Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung über einen längeren Zeitraum durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Kooperation und Kommunikation“:
Fachsprache, Standardsprache, Gesprächsführung im Team, Tür- und Angelgespräch, Dialog mit dem Kind, Interaktion im Team
Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:
Angebote in allen Sozialformen unter Anleitung durchführen, Alltagsroutine, situationsgerechte Handlungskompetenz, Bildungsbereiche
Bereich „Beziehungsvolle Pflege“:
Bedürfnisse der Kinder
Bereich „Haushaltsökonomische Tätigkeiten“:
Reinigungs- und hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Innen- und Außenbereich
Praxiswochen:
Für die Blockung der Praxisstunden zu einer Praxiswoche sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen.
Klasse: 1 Praxiswoche
Klasse: 1 Praxiswoche pro Semester
Klasse: 2 Praxiswochen (entweder einzeln oder geblockt)
Zusätzlich sind 2 Wochen Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit nach der 1. bis vor Beginn der 3. Klasse zu absolvieren.
4.4 Haushalts- und Sicherheitsmanagement
Klasse:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– ihr eigenes Ernährungsverhalten reflektieren,
– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit von Kindern nennen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Gerichte zubereiten und dabei auf eine ergonomische Arbeitsweise und Hygiene achten,
– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– im Team arbeiten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Bedeutung der Ernährung für das Kind beschreiben,
– Maßnahmen der Unfallverhütung in der Praxis nennen,
– Maßnahmen der Ersten Hilfe nennen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Ess-, Trink-, Konsumverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Säulen der Gesundheit, Inhaltsstoffe der Nahrung, Individual-, Lebensmittel und Betriebshygiene
Bereich „Praktische Übungen“:
Küchentechnische Arbeitsweisen, gesunde, saisonale und regionale Speisenzubereitung, Reinigungsabläufe
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Regionale Projekte, Einkauf, Speisenzubereitung, Tischgestaltung, Verhalten bei Tisch
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Wertschätzender Umgang mit Lebensmittel und Nahrung, Essverhalten von Kindern, Säuglings- und Kleinkinderernährung, berufsbezogene praktische Übungen, Hygienemaßnahmen, Erste Hilfe
Klasse:
Semester (Kompetenzmodul 3):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Ernährungsgewohnheiten erkennen und beschreiben,
– die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit vergleichen,
– Inhaltsstoffe der Nahrung aufzählen,
– Mülltrennung und Konsequenzen des ökologisch bewussten Handelns beschreiben,
– allgemeine und spezielle Hygienerichtlinien nennen,
– Kenntnisse in Küchenhygiene zusammenfassen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– selbstständig im Team einen Arbeitsauftrag umsetzen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– selbstständig Speisen zubereiten,
– hauswirtschaftliche Tätigkeiten unter Anleitung durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– traditionelle Speisen den Themen im Jahreskreis zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Fest- und Feierkultur, Richtlinien der Kinderernährung, Richtlinien der Hygiene in Kinderbetreuungseinrichtungen, Hygiene in Nass- und Gruppenräumen, Einsatz von Reinigungsmitteln, Maßnahmen der Körperhygiene
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Einkauf, Speisenzubereitung und -bewertung, Tischgestaltung
Bereich „Praktische Übungen“:
Speisen aus anderen Kulturbereichen, Reinigungsabläufe
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Saisonale Gerichte, Feste und Feiern im Jahreskreis
Semester (Kompetenzmodul 4):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– die Auswirkungen von Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit weiterentwickeln,
– gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Eindämmung von Krankheitserregern nennen,
– kinderhautschonende Reinigung und Pflege von Spielmaterialien umsetzen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,
– grundlegende hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– ihre Handlungen begründen und hinsichtlich ethischer Grundsätze verantwortungsbewusst beschreiben,
– Maßnahmen der Unfallverhütung erklären,
– Wundversorgung und Anlegen von Verbänden sicher und richtig ausführen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Reinigungsmittel, Krankheitserreger
Bereich „Praktische Übungen“:
Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Reinigungsmittel, Krankheitserreger
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Speisenplangestaltung, Lebensmittelverwertung, Abfallentsorgung, Unfallverhütung im Innen- und Außenbereich, Versorgung von offenen Verletzungen im Kopf-, Brust-, Bauch und Extremitätenbereich
Klasse (Kompetenzmodul 5):
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Mahlzeiten und Getränke nach ernährungsphysiologischen, saisonalen und lokalen Gesichtspunkten zusammenstellen und analysieren,
– Maßnahmen zur Unfallverhütung anwenden.
im Bereich „Praktische Übungen“
– selbstständig Speisen zubereiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen Grundsätzen,
– Rezepte für verschiedene Kost- und Diätformen verändern,
– hauswirtschaftliche Tätigkeiten selbständig durchführen,
– Erfahrungen aus dem „Seminar Interkulturelles Projekt“ praktisch umsetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Reinigungsmittel richtig anwenden,
– Arbeitsabläufe strukturiert durchführen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Grundsätze einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung und präventive Gesundheitsförderung, Speisenplangestaltung, Grundsätze von Hygienerichtlinien in verschiedenen Lebenssituationen, Unfallverhütung
Bereich „Praktische Übungen“:
Regionale, saisonale, fair gehandelte und biologische Produkte, Speisenplangestaltung, Reinigung spezieller Materialien, Theoretisches Fachwissen in die Praxis umsetzen mit Bezugnahme auf das „Seminar Interkulturelles Projekt“
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Reinigungsmittel, Krankheitserreger, Arbeitspläne, Struktur
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Mahlzeiten unter Berücksichtigung von ernährungsphysiologischen und multikulturellen Grundsätzen zusammenstellen,
– verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten durchführen.
im Bereich „Praktische Übungen“
– Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen,
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