← Geltender Text · Verlauf

Verordnung der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus über Methodenvorschriften im Bereich Chemie für Abwasser, Oberflächengewässer und Grundwasser (Methodenverordnung Wasser – MVW)

Geltender Text a fecha 2019-11-18

Abkürzung

MVW

Präambel/Promulgationsklausel

Aufgrund der § 30a Abs. 2 Z 1 bis 3, § 30c Abs. 2 Z 1 bis 3, §§ 33b Abs. 3, 4, 5 und 7, § 59a Abs. 2 und 4, § 59c bis 59f des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215/1959, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 73/2018, wird verordnet:

Abkürzung

MVW

Ziel

§ 1. Ziel dieser Verordnung ist eine einheitliche Festlegung von Methodenvorschriften für die Probenahme, Probebehandlung, soweit erforderlich Abwassermengenmessung, Analyse, Art der Messung von Abwasserparametern, Qualitätssicherung und sonstige Methoden und technische Normen betreffend Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen sowie betreffend Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter im Bereich Chemie im Oberflächengewässer und im Grundwasser.

Abkürzung

MVW

Geltungsbereich

§ 2. (1) Diese Verordnung gilt für

1.

die Überwachung der Begrenzungen für Abwasseremissionen in ein Fließgewässer und eine öffentliche Kanalisation,

2.

die Messung aller wesentlichen Belastungen von Oberflächenwasserkörpern durch Emissionen von Stoffen aus Punktquellen (Abwasserfrachten),

3.

die Überwachung des chemischen Zustandes und die Überwachung der chemischen und der physikalisch-chemischen Komponenten des ökologischen Zustandes der Oberflächengewässer und

4.

die Überwachung des chemischen Zustandes von Grundwasser.

(2) Diese Verordnung gilt nicht für Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch.

Abkürzung

MVW

Begriffsbestimmungen

§ 3. Im Sinne dieser Verordnung gilt als

1.

Bestimmungsgrenze: ein festgelegtes Vielfaches der Nachweisgrenze bei einer Konzentration des Analyten, die mit einem akzeptablen Maß an Richtigkeit und Genauigkeit bestimmt werden kann. Die Bestimmungsgrenze kann mithilfe eines geeigneten Standards oder einer Probe berechnet und anhand des untersten Kalibrierpunkts auf der Kalibrierkurve ohne Leerprobe bestimmt werden.

2.

Matrix: ein Bereich der aquatischen Umwelt, nämlich Wasser, Sediment oder Biota;

3.

Mindestbestimmungsgrenze (MBG): jene Bestimmungsgrenze, die zur Erfüllung der Anforderungen an eine Messung im gegebenen Kontext jedenfalls mindestens erreicht werden muss;

4.

Mischprobe: eine Mischung mehrerer Stichproben, die an einem definierten Probenahmeort über einen vorgegebenen Probenahmezeitraum verteilt mengen- oder zeitproportional gezogen werden. Die Mischung kann händisch oder in automatischen Probenahmegeräten erfolgen.

5.

Mischprobe, mengenproportional: Probenahme mit konstantem Volumen und variabler Zeit (durchflussproportionale Probenahme, die auf dem Sammeln von Einzelproben mit gleichem Volumen und in zeitlichen Abständen beruht, die proportional zum Durchfluss sind) oder Probenahme mit konstanter Zeit und variablem Volumen (durchflussproportionale Probenahme, bei der das Sammeln von Proben in festen Zeitintervallen stattfindet, aber das Probenvolumen sich proportional zum Durchfluss ändert)

6.

Mischprobe, zeitproportional: Probenahme mit konstanter Zeit und konstantem Volumen (gleiche Probenvolumen oder Teilprobenvolumen, die bei gleicher Zunahme der Zeit gesammelt werden)

7.

Nachweisgrenze: das Messsignal oder der Konzentrationswert, ab dem man bei einem festgelegten Vertrauensniveau aussagen kann, dass sich eine Probe von einer Leerprobe, die den zu bestimmenden Analyten nicht enthält, unterscheidet.

8.

Parameter: ein bestimmter Inhaltsstoff oder eine bestimmte Eigenschaft von Wasser oder Abwasser;

9.

Stichprobe: eine Einzelentnahme aus Wasser oder Abwasser zu einem vorgegebenen Probenahmezeitpunkt an einem definierten Probenahmeort.

10.

Tagesmischprobe: eine über die tatsächliche Abwasserablaufzeit innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden mengenproportional gezogene Mischprobe.

Abkürzung

MVW

Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen

§ 4. (1) Die in Anlage A genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen fest. Unter Methodenvorschriften werden insbesondere Vorschriften betreffend die Abwassermengenmessung sowie die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und -homogenisierung), die Analyse, die Art der Messung der Abwasserparameter und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV), BGBl. II Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung 2017 (EmRegV-OW 2017), BGBl. II Nr. 207/2017 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, anzuwenden.

(2) Die Abwassermengenmessung ist entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I der Anlage A, die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und-homogenisierung) sind entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I und der konkretisierten Vorgaben des Abschnittes II der Anlage A vorzunehmen, sofern nicht in Abschnitt V abweichende Bestimmungen festgelegt werden. Die Entnahme einer Abwasserprobe aus einem Abwasserstrom hat an einer Stelle zu erfolgen, an der die entnommene Probe repräsentativ ist für die Beschaffenheit des Gesamtabwassers oder an der durch äußere technische Maßnahmen die Repräsentativität der Probe für den Gesamtabwasserstrom sichergestellt werden kann. Für einen rasch veränderlichen Parameter, der nicht unmittelbar nach der Probenahme untersucht wird, sind Probenkonservierungsmaßnahmen vorzusehen.

(3) Die Art der Probenahme von Abwasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:

1.

Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Tagesmischprobe (mit „M“ abgekürzt) zu bestimmen. Bei der diskontinuierlichen Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als mengenproportionale Probenahme für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen. Die tägliche Häufigkeit und die Intervalle der Stichprobenahme sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten des Abwasserparameters festzulegen. Konzentration und Fracht sind mengenproportional (in Ausnahmefällen zeitproportional) zu ermitteln.

Für einzelne Parameter bestimmter branchenspezifischer Abwasseremissionsverordnungen werden von den in den Z 1 und 2 festgelegten Probenahmearten abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme in Abschnitt V festgelegt.

(4) Die Analyse der Parameter zur Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen ist entsprechend den Analysemethoden der Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A oder gleichwertigen Analysemethoden vorzunehmen:

1.

Im Rahmen der Eigenüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze bei höchstens 30% der zu überwachenden Emissionsbegrenzung liegt.

2.

Im Rahmen der Fremdüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn sie den Anforderungen der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, entspricht.

Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 ist mit jenen Analysemethoden vorzunehmen, die die in Spalte 5 des Abschnittes VI der Anlage A vorgegebenen MBG erreichen.

(5) Die Art der Messung der Abwasserparameter wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:

1.

Der Abwasserparameter ist direkt im Abwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Abwasserparameter ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss ( Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.

3.

Der Abwasserparameter ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Abwasserparameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm zu erfolgen.

(6) Zur Sicherung einer gleichbleibend guten Qualität

1.

der Eigenüberwachung sind die Messungen von einer verantwortlichen Person durchzuführen, die verwendeten Messmethoden zu dokumentieren und in regelmäßig wiederkehrenden Intervallen von einem sachkundigen Institut oder einer sachkundigen Person, welche nachgewiesenermaßen über ein Qualitätssicherungssystem verfügt, zu überprüfen.

2.

der Fremdüberwachung haben sachkundige Institute oder sachkundige Personen, die Messungen der Abwasserbeschaffenheit durchführen, laufend ein Qualitätssicherungssystem zu betreiben. Das Qualitätssicherungssystem ist in einem Qualitätssicherungshandbuch festzuhalten. Die laufende Einhaltung der im Qualitätssicherungshandbuch getroffenen Festlegungen, insbesondere das Arbeiten nach validierten Analysemethoden, ist zu gewährleisten. Das Qualitätssicherungssystem hat den Anforderungen der in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage A genannten technischen Normen zu entsprechen.

3.

im Rahmen der Messung von Emissionen von prioritären Stoffen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 gelten die Anforderungen der Fremdüberwachung gemäß Z 2.

Institute, die über eine Akkreditierung gemäß Bundesgesetz über die Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen (Akkreditierungsgesetz 2012), BGBl. I Nr. 28/2012 in der Fassung BGBl. I Nr. 40/2014, zur Durchführung von Probenahmen und Messungen gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 und 2 verfügen, erfüllen für die jeweils akkreditierten Probenahme- und Messmethoden jedenfalls die in Z 1 und 2 genannten Voraussetzungen.

(7) Sonstige Methoden und technischen Normen sind entsprechend Spalte 2 des Abschnittes IV der Anlage A anzuwenden.

Abkürzung

MVW

Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern

§ 5. (1) Die in Anlage B genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern in der Matrix Wasser, Sediment und Biota fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG), BGBl. II Nr. 96/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, der Qualitätszielverordnung Ökologie (QZV Ökologie), BGBl. II Nr. 99/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV), BGBl. II Nr. 479/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, anzuwenden.

(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes I der Anlage B vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Rasch veränderliche Parameter aus dem Block der physikalischen und chemischen Grundparameter (Parameterblöcke 2.1.1. und 2.2.1. der Anlage 2 der GZÜV) sind vor Ort zu bestimmen.

(3) Die Art der Probenahme in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.

(4) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes II der Anlage B vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage B mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.

(5) Die Art der Messung in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt:

1.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt im Oberflächenwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss ( Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.

3.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Parameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm so zu erfolgen, dass die in der Probe vorliegende Konzentration und Verteilung des zu messenden Stoffes nicht verändert wird.

(6) Die Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) und Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Sediment zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes III und IV der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes IV der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Sediment hat so zu erfolgen, dass der Inhaltsstoff aus der 63µm-Kornfraktion des Sediments zu bestimmen ist. Die Abtrennung der zu untersuchenden Kornfraktion hat je nach Problemstellung durch Nass- oder Trockensiebung zu erfolgen. Die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Sediment hat nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.

(7) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Biota (Fische) zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes V der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes V der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Biota hat so zu erfolgen, dass für die Bestimmung der Parameter der Gesamtfisch heranzuziehen ist. Die Probenahme und die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Biota (Fische) haben nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.

(8) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes VI der Anlage B angeführten technischen Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die Stelle (§ 9 Abs. 8, § 12, § 15 Abs. 7, § 18 GZÜV), die die Probenahme bzw. analytische Messung durchführt, zu umfassen:

1.

Erarbeitung einer Standardarbeitsanweisung (SAA) für Probenahme (einschließlich Konservierung), Gebindevorbereitung und Transport; für den Probenehmer hat aus dieser SAA ersichtlich zu sein, welche Probenvolumina für die Analytik/Rückstellproben benötigt werden, welche Gebinde (Größe und Art) abzufüllen sind, welche Vor-Ort-Manipulationen (Filtrationen, luftblasenfreies Abfüllen, Konservierung) mit welchen Hilfsmitteln (Filterart, Reagenzien) durchzuführen sind und was beim Transport der Proben zu berücksichtigen ist (Kühlung, Lichtausschluss).

2.

Durchführung von Probenahme und Analytik durch qualifiziertes Personal;

3.

vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Ablesung des nächstgelegenen Pegels, Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;

4.

genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete technische Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;

5.

Durchführung problemorientierter Kalibrierungen unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte im Sinne der DIN 38402-51 (DEV A 51), „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 51: Kalibrierung von Analysenverfahren – Lineare Kalibrierfunktion (A 51)“, Mai 2017;

6.

Ermittlung der Verfahrenskenndaten des Routinebetriebes im Sinne der ÖNORM DIN 32645, „Chemische Analytik – Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen – Begriffe, Verfahren, Auswertung“, April 2011, insbesondere:

a)

analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte,

b)

analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse),

c)

95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze,

d)

obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens,

e)

Steigung der Kalibriergeraden,

f)

Reststandardabweichung,

g)

relative Verfahrensstandardabweichung in der Mitte des Kalibrierbereiches;

7.

bei Verfahren mit gesonderter Probenvorbereitung die Ermittlung der mittleren Wiederfindungsraten;

8.

regelmäßige Durchführung von Blindwertüberprüfungen;

9.

regelmäßige Überprüfung der Wiederfindungsraten;

10.

regelmäßige Kontrolle der analytischen Verfahren mit zertifizierten Standards oder Referenzmaterialien (Rückführbarkeit und Richtigkeit);

11.

laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben.

12.

Führen entsprechender Kontroll- und Regelkarten und Dokumentation aller ergriffenen Maßnahmen im Falle der Überschreitung der definierten Eingriffsgrenzen;

13.

laufende Durchführung von Mehrfachbestimmungen;

14.

laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, kann eine Nachmessung oder Nachbeprobung notwendig sein.

15.

laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischerNormen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;

16.

laufende Überprüfung der Vollständigkeit der bearbeiteten Proben und der beauftragten Untersuchungen;

17.

schriftliche Dokumentation von Probenahme und Probelauf einschließlich näherer Informationen über Eingang der Proben, Zeitpunkt der Analysen, allfällige aufgetretene Störungen, und weitere verfahrenstypische systematisch geordnete Informationen.

Abkürzung

MVW

Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser

§ 6. (1) Die in Anlage C genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (QZV Chemie GW), BGBl. II Nr. 98/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der GZÜV anzuwenden.

(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der in Anlage C angeführten Parameter sind entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes I dieser Anlage vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Die Parameter des Punktes 1.1. des Abschnittes II in Anlage C sind unmittelbar vor Ort zu bestimmen.

(3) Die Art der Probenahme wird in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.

(4) Die Analyse der in Anlage C angeführten Parameter ist entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes II dieser Anlage vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage C mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage C angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.

(5) Die Art der Messung wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt:

1.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt in oder aus der unfiltrierten Grundwasserprobe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Parameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm so zu erfolgen, dass die in der Probe vorliegende Konzentration und Verteilung des zu messenden Stoffes nicht verändert wird.

(6) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage C angeführten technischer Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die befugten (§ 24 Abs. 3, § 27 GZÜV) bzw. akkreditierten Personen bzw. Institutionen, die die Probenahme bzw. Analysen durchführen, zu umfassen:

1.

Erarbeitung einer Standardarbeitsanweisung (SAA) für Probenahme (einschließlich Konservierung), Gebindevorbereitung und Transport; für den Probenehmer hat aus dieser SAA ersichtlich zu sein, welche Probenvolumina für die Analytik/Rückstellproben benötigt werden, welche Gebinde (Größe und Art) abzufüllen sind, welche Vor-Ort-Manipulationen (Filtrationen, luftblasenfreies Abfüllen, Konservierung) mit welchen Hilfsmitteln (Filterart, Reagenzien) durchzuführen sind und was beim Transport der Proben zu berücksichtigen ist (Kühlung, Lichtausschluss).

2.

Durchführung von Probenahme und Analytik durch qualifiziertes Personal;

3.

vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;

4.

genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;

5.

Durchführung problemorientierter Kalibrierungen unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte im Sinne der DIN 38402-51 (DEV A 51), „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 51: Kalibrierung von Analysenverfahren – Lineare Kalibrierfunktion (A 51)“, Mai 2017;

6.

Ermittlung der Verfahrenskenndaten des Routinebetriebes im Sinne der ÖNORM DIN 32645, „Chemische Analytik – Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen – Begriffe, Verfahren, Auswertung“, April 2011, insbesondere:

a)

analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte;

b)

analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse);

c)

95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze;

d)

obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens;

e)

Steigung der Kalibriergeraden;

f)

Reststandardabweichung;

g)

relative Verfahrensstandardabweichung in der Mitte des Kalibrierbereiches;

7.

bei Verfahren mit gesonderter Probenvorbereitung die Ermittlung der mittleren Wiederfindungsraten;

8.

regelmäßige Durchführung von Blindwertüberprüfungen;

9.

regelmäßige Überprüfung der Wiederfindungsraten;

10.

regelmäßige Kontrolle der analytischen Verfahren mit zertifizierten Standards oder Referenzmaterialien (Rückführbarkeit und Richtigkeit);

11.

laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben;

12.

Führen entsprechender Kontroll- und Regelkarten und Dokumentation aller ergriffenen Maßnahmen im Falle der Überschreitung der definierten Eingriffsgrenzen;

13.

laufende Durchführung von Mehrfachbestimmungen;

14.

laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, so hat eine Nachbeprobung bzw. Nachmessung zu erfolgen, sofern nicht ohnehin aufgrund des laufenden Überwachungsprogramms zwischenzeitlich ein plausibles Ergebnis vorliegt bzw. unmittelbar zu erwarten ist.

15.

laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischer Normen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;

16.

laufende Überprüfung der Vollständigkeit der bearbeiteten Proben und der beauftragten Untersuchungen;

17.

schriftliche Dokumentation von Probenahme und Probelauf einschließlich näherer Informationen über Eingang der Proben, Zeitpunkt der Analysen, allfällige aufgetretene Störungen, und weitere verfahrenstypische systematisch geordnete Informationen.

Abkürzung

MVW

Methoden und technische Normen

§ 7. Die in den Anlagen A, B und C angeführten Methodenvorschriften und technischen Normen sind bei Austrian Standards International, Heinestraße 38, A-1021 Wien, erhältlich und in den Wirtschaftskammern bzw. in den Wirtschaftsförderungsinstituten der Wirtschaftskammern einsehbar. Anlage D enthält sowohl ein Verzeichnis aller gemäß Anlagen A, B und C anzuwendenden Methodenvorschriften und technischen Normen (D.1) als auch den Abdruck der gemäß den Anlagen A, B und C anzuwendenden nationalen österreichischen Methodenvorschriften und technischen Normen (D.2).

Abkürzung

MVW

Übergangsbestimmung

§ 8. Für eine bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehende Abwassereinleitung gemäß §§ 32 und 32b WRG 1959 sind die in Anlagen A bis C beschriebenen Methoden und technischen Normen anzuwenden. Dabei ist für den Parameter „Fischtoxizität“ die Methode des Parameters „Fischeitoxizität“ und für den Parameter „Summe der Kohlenwasserstoffe“ die Methode des Parameters „Kohlenwasserstoff-Index“ heranzuziehen.

Abkürzung

MVW

Inkrafttreten

§ 9. Diese Verordnung tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Methodenanpassungsverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 128/2019, in Kraft.

Abkürzung

MVW

Inkrafttreten

§ 9. (1) Diese Verordnung tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Methodenanpassungsverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 128/2019, in Kraft.

(2) Die Anlagen A bis D in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 133/2019, treten am 24. Mai 2019 in Kraft.

Abkürzung

MVW

Inkrafttreten

§ 9. (1) Diese Verordnung tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Methodenanpassungsverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 128/2019, in Kraft.

(2) Die Anlagen A bis D in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 133/2019, treten am 24. Mai 2019 in Kraft.

(3) Anlage A Abschnitt V in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.

Abkürzung

MVW

Bezugnahme auf Unionsrecht

§ 10. Durch diese Verordnung werden die Vorgaben folgender Rechtsakte der Europäischen Union hinsichtlich Analysemethoden umgesetzt:

1.

Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. Nr. L 327 vom 22. Dezember 2000, S 1) zuletzt geändert durch die Richtlinie 2014/101/EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014 S. 32);

2.

die Richtlinie 2006/118/EG zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzung und Verschlechterung (ABl. L 372 vom 27. Dezember 2006, S 19, berichtigt durch ABl. Nr. L 53 vom 22.02.2007 S. 30, und ABl. Nr. L 139 vom 31.05.2007 S. 39) geändert durch die Richtlinie 2014/80/EU (ABl. L 182 vom 21.06.2014 S. 52);

3.

Richtlinie 2008/105/EG über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien des Rates 82/176/EWG, 83/513/EWG, 84/156/EWG, 84/491/EWG und 86/280/EWG sowie zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG (ABl. L 348 vom 24.12.2008 S. 84) geändert durch die Richtlinie 2013/39/EU (ABl. L 226 vom 24.08.2013 S. 1);

4.

Richtlinie 2009/90/EG zur Festlegung technischer Spezifikationen für die chemische Analyse und die Überwachung des Gewässerzustands gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 201 vom 01.08.2009 S. 36);

5.

Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (im Folgenden: IE-Richtlinie) (ABl. Nr. L 334 vom 17.12.2010 S. 17, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 158 vom 19.06.2012 S. 25).

Abkürzung

MVW

Anlage A

Methodenvorschriften für Emissionsmessungen

Die Methoden und technischen Normen der nachstehenden Listen sind insbesondere im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen (AEV) gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung Oberflächenwasserkörper (EmRegV-OW) anzuwenden.

Abschnitt I

Abwassermengenmessung, Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –homogenisierung)

1 2
Parameter Methode
Abwassermengenmessung – offene Gerinne und Freispiegelleitungen DIN 19559-1 1983-07-01
DIN 19559-2 1983-07-01
Abwassermengenmessung – Venturigerinne – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM M 5880 1998-02-01
Abwassermengenmessung – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM EN ISO 6817 1996-04-01
Abwassermengenmessung – Ultraschalldurchflussmessung Rohrleitungen VDI/VDE 2642 1996-12-01
Probenahme – Probenahmeprogramme und Probenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenahme von Abwasser – Probenentnahme-Technik ÖNORM M 6258 1992-01-01
Probenahme – Biologische Testverfahren ÖNORM EN ISO 5667-16 2018-02-01
Probenahme – Automatisierte Entnahme ÖNORM EN 16479 2014-10-01
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Homogenisierung von Wasserproben DIN 38402-30 (DEV A 30) a) 1998-07-01
a)

Die Homogenisierung ist im geschlossenen und gekühlten Gefäß durchzuführen, wenn leicht flüchtige Substanzen in der Wasserprobe enthalten sind.

Abschnitt II

Analysemethoden

1.

Allgemeine Parameter

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Abbaubarkeit – DOC-Verfahren (Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium) ÖNORM EN ISO 7827 2013-04-15 M F
Abbaubarkeit – Zahn-Wellens-Verfahren (Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium – Zahn-Wellens-Verfahren) a) ÖNORM EN ISO 9888 1999-09-01 M F
Abfiltrierbare Stoffe b) ÖNORM EN 872 2005-04-01 S D
DIN 38409-2 (DEV H 2) c) 1987-03-01 S D
Absetzbare Stoffe DIN 38409-9 (DEV H 9) 1980-07-01 S D
ÖNORM M 6271 1985-05-01 S D
Färbung ÖNORM EN ISO 7887 d) 2012-04-15 M F
Oberflächenspannung ÖNORM EN 14370 e) 2004-11-01 S D
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38 2016-01-01
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D
Temperatur DIN 38404-4 (DEV C 4) 1976-12-01 S D
ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D
Toxizität – Algentoxizität GA f) DIN 38412-33 (DEV L 33) 1991-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 8692 2012-04-15 M D
Toxizität – Bakterientoxizität GL f) ÖNORM EN ISO 11348-1 2009-04-15 M D
ÖNORM EN ISO 11348-2 2009-04-15 M D
Toxizität – Daphnientoxizität GD f) ÖNORM EN ISO 6341 2013-05-15 M D
Toxizität – Erbgut veränderndesPotential GM DIN 38415-3 (DEV T 3) 1996-12-01 M D
Toxizität – Fischeitoxizität GF,Ei f) ÖNORM EN ISO 15088 2009-05-01 M D
Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge g)
Toxizität – Hemmung der Nitrifikation ÖNORM EN ISO 9509 2006-11-01 M D
Toxizität – Hemmung des Sauerstoffverbrauchs ÖNORM EN ISO 8192 2007-06-01 M D
a)

Die Prüfung des Parameters „Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit“ hat mittels des Parameters DOC oder CSB an der filtrierten durchflussmengenproportionalen Tagesmischprobe zu erfolgen. Als Inoculum ist die Biomasse der von der Einleitung betroffenen Abwasserreinigungsanlage mit 1 g/L Trockenmasse im Testansatz zu verwenden. Die Anfangskonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn ist gemäß Kap. 4 einzustellen. Die Abbaubarkeit (Wirkungsgrad der Elimination) bezieht sich auf die Anfangs- bzw. Endkonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn bzw. zu Testende; ausgeblasene Stoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.

b)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 1 mg/l zu erreichen.

c)

Die Bestimmung ist gemäß Punkt 5.2 (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Punkt 5.3.(Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

d)

Die Färbung ist nach dem Verfahren B zu bestimmen (Spektraler Absorptionskoeffizient bei 436 nm, 525 nm und 620 nm).

e)

Die Bestimmung der Oberflächenspannung ist unter Beachtung der Angaben des ÖWAV-Arbeitsbehelfes 38 durchzuführen.

f)

Bei der Auswahl des Toxizitätstests für die Überwachung ist darauf zu achten, dass mit dem eingesetzten Testorganismus die empfindlichste Gruppe von Wasserorganismen berücksichtigt wird, die durch die Inhaltsstoffe des Abwassers geschädigt werden kann.

g)

Bei der Durchführung einer Prüfung auf Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge durch eine Abwassereinleitung ist auf das Mischungsverhältnis in der öffentlichen Kanalisation bzw. der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage sowie auf die Leistungsfähigkeit, das Adaptionsvermögen und das Abbauvermögen für Hemmstoffe der von der Abwassereinleitung betroffenen Biozönose der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage Bedacht zu nehmen. Die Durchführung der Probenahme hat gemäß ÖNORM EN ISO 5667-16:1999-07-01 zu erfolgen. Für die Bestimmung des Parameters „Beeinträchtigung der biologischen Abbauvorgänge“ kann eine abweichende Methode verwendet werden, wenn dargelegt wird, dass diese Methode bezüglich des Nachweises der Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge eine gleichwertige Aussagekraft besitzt wie die genormten Methoden.

2.

Anorganische Parameter – Metalle, Halbmetalle

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Aluminium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Antimon a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Arsen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11969 1997-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Barium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Blei a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Bor a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Cadmium a), b) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 5961 c) 1995-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom – Gesamt a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom(VI) ÖNORM M 6288 1991-10-01 S F
ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S F
Cobalt a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Eisen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
Eisen – Gelöst ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M F
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M F
Gold a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Kupfer a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Mangan a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Molybdän a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Nickel a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Palladium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Platin a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G
Rhodium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Selen a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38405 – D 23-2 (DEV D 23-2) 1994-10-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Silber a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Strontium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Thallium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38406-26 (DEV E 26) 1997-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Vanadium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wismut a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wolfram a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zink a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zinn ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
a)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1 „Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)“ vom 1. Juli 2002 durchzuführen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

b)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,01 mg/l zu erreichen.

c)

Es ist das Verfahren nach Abschnitt 3 (Bestimmung von Cadmium durch elektrothermische Atomisierung) anzuwenden.

d)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/l zu erreichen.

3.

Anorganische Parameter – Sonstige

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Ammoniak (berechnet) UBA-BE-076 1996-11-01 - -
Ammonium DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 M D
ÖNORM ISO 5664 1986-12-01 M D
ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 11732 2005-06-01 M D
Bromid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Chlor – Freies Chlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
Chlor – Gesamtchlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-3 2000-06-01 S D
Chlordioxid/Brom DIN 38408-5 (DEV G 5) a) 1990-06-01 S D
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 15682 2002-01-01 M D
Cyanid – Gesamt b), c) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Cyanid – leicht freisetzbar b) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Fluorid DIN 38405-D4-1 (DEV D 4-1) 1985-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Fluorid – Gesamt DIN 38405-D4-2 (DEV D 4-2) 1985-07-01 M G
Hydrazin DIN 38413-1 (DEV P 1) 1982-03-01 S D
Kohlenstoffdisulfid DIN 38413-4 (DEV P 4) (zurückgezogen) 1986-09-01 S D
Nitrat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 M D
Nitrit ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 S D
Phosphor – Gesamt ÖNORM EN ISO 6878 e) 2004-09-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 f) 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 e) 2017-01-15 M G
Phosphor – Orthophosphat ÖNORM EN ISO 6878 g) 2004-09-01 M F
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M F
Stickstoff – Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) h) ÖNORM EN 12260 i) 2003-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 11905-1 1998-10-01 M D
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Sulfid ÖNORM M 6615 1994-03-01 S F
DIN 38405-26 (DEV D 26) 1989-04-01 S F
Sulfid – leicht freisetzbar ÖNORM M 6615 1994-03-01 S D
DIN 38405-27 (DEV D 27) 1992-07-01 S D
Sulfit ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
Thiocyanat ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
a)

Die Störungsbehebung für andere oxidierende Stoffe ist nicht durchzuführen.

b)

Bei der Bestimmung der Parameter Gesamtcyanid und Leicht freisetzbares Cyanid ist eine der angegebenen Methoden für die Bestimmung beider Parameter anzuwenden.

c)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/l (ber. als CN) zu erreichen.

d)

Die Bestimmung der Cyanidionen ist nach Abschnitt 5 durchzuführen (photometrisches Verfahren).

e)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 7 durchzuführen (Aufschluss mit Kaliumperoxodisulfat).

f)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

g)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 4 durchzuführen.

h)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,5 mg/l (ber. als N) zu erreichen.

i)

Zur Erreichung einer vollständigen Mineralisation ist eine Verbrennungstemperatur von größer 700°C zu gewährleisten.

4.

Summen- und Gruppenparameter zur Bestimmung organischer Stoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX) ÖNORM EN ISO 9562 b) 2004-12-01 M D
Ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX) DEV-H 25 (Vorschlag) c) 1989-01-01 S D
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) mit Nitrifikationshemmung d) ÖNORM EN 1899-1 1998-08-01 M D
ÖNORM EN 1899-2 1998-08-01 M D
DEV H 55 (Vorschlag) e) 2000-01-01 M D
Bromierte Diphenylether f) EPA Methode 1614A 2010-05-01 M D
C10-C13-Chloralkane g) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ÖNORM M 6265 1991-03-01 M D
DIN 38409-41 (DEV H 41) 1980-12-01 M D
ÖNORM ISO 15705 h) 2003-06-01 M D
Direkt abscheidbare lipophile Leichtstoffe DIN 38409-19 (DEV H 19) i) (zurückgezogen) 1986-02-01 M D
Dioxine und Furane j) ISO 18073 2004-04-15 M D
Extrahierbare organisch gebundenen Halogene (EOX) ÖNORM M 6614 2001-06-01 M D
DIN 38409-8 (DEV H 8) 1984-09-01 M D
Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 1484 k) 1997-08-01 M D
Kohlenwasserstoff-Index (KW-Index) ÖNORM EN ISO 9377-2 l) 2001-06-01 M D
Lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS) m) - M D
Phenolindex ÖNORM M 6286 n) 1988-09-01 M D
DIN 38409-H16-2 (DEV H 16-2) 1984-06-01 M D
ÖNORM EN ISO 14402 o) 2000-06-01 M D
Polychlorierte Biphenyle (PCB) p) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) q) ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 M D
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS) DIN ISO 11349 (DEV H 56) l) 2015-12-01 M D
Summe der flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylole (BTX) bzw. Benzol, Toluol, Xylole und Ethylbenzol (BTXE) g) DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Summe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe (LHKW) r) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
Tenside – Anionische Tenside ÖNORM EN 903 s) 1994-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 16265 s) 2012-04-15 M D
Tenside – Kationische Tenside DIN 38409-20 (DEV H 20) (zurückgezogen) 1989-07-01 M D
Tenside – Nichtionische Tenside DIN 38409-23 (DEV H 23) 2010-12-01 M D
ÖNORM M 6253-2 1986-09-01 M D
Toxaphen g) EPA Methode 608 2007-07-10 M D
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Für Abwässer mit Chloridkonzentrationen 1 g/l ist die SPE-Methode gemäß Anhang A anzuwenden.

c)

Bei der Bestimmung von POX ist abweichend von Kapitel 9.1, 5.Querstrich der DEV-H25 (Vorschlag)) die Probe bei Zimmertemperatur zehn Minuten auszublasen.

d)

Sofern in einer Verordnung für diesen Parameter keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,2 mg/l (ber. als O 2 ) zu erreichen.

e)

Die Bestimmung des BSB 5 mit der manometrischen/respirometrischen Methode ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM EN 1899-1 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

f)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28), 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47), 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99), 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100), 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153), 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154)

g)

Für diesen Gruppenparameter können keine Einzelstoffe angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

h)

Die Bestimmung des CSB mit Küvettentest ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM M 6265: 1991 03 01 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

i)

Als Extraktionsmittel ist n-Hexan anstelle von 1,1,2-Trichlortrifluorethan zu verwenden. Für die Bildung des arithmetischen Mittels der Messwerte sind abweichend von DIN 38409-19 drei Proben zu analysieren.

j)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-T4CDD) oder 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran (2,3,7,8-T4CDF)

k)

Für die Bestimmung ist ein Gerät mit thermisch – katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670°C) zu verwenden. Bei Untersuchung von partikelhaltigen Proben sind Kontrollmessungen nach Anhang C der ÖNORM EN 1484 durchzuführen.

l)

Als Extraktionsmittel ist n-Hexan zu verwenden.

m)

Lineare Alkybenzolsufonate können zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion (HPLC/UV) nach Festphasenanreicherung bestimmt werden.

n)

Für die Bestimmung des Phenolindex nach ÖNORM M 6286 ist das Verfahren gemäß Abschnitt 3 anzuwenden (Methode A: direkte spektrophotometrische Methode).

o)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 4 anzuwenden (Phenolindex nach Destillation).

p)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 3,3‘,4,4’-Tetrachlorbiphenyl (PCB 77) oder 2,2′,4,4′,5,5′-Hexachlorbiphenyl (PCB 153).

q)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[ghi]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren.

r)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Bei der Bestimmung der Einzelstoffe sind mit der angegebenen oder einer gleichwertigen Methode folgenden Mindestbestimmungsgrenzen zu erreichen: Dichlormethan 5 µg/l; 1,1,1-Trichlorethan 0,1 µg/l; 1,2-Dichlorethan 2 µg/l; Trichlorethen 0,1 µg/l, Tetrachlorethen 0,1 µg/l; andere Einzelsubstanzen 1 µg/l.

s)

Das Ergebnis der MBAS-Bestimmung ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz zu beziehen. Bei Einsatz anderer zulässiger Kalibriersubstanzen ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz umzurechnen (Umrechnungsfaktoren siehe Tabelle 1 in Abschnitt 7.3 der ÖNORM EN 903).

5.

Organische Einzelstoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Aclonifen - M D
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Aldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Benzidin EPA Methode 605 1984-01-01 M D
Benzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Benzylchlorid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Bifenox - M D
Bisphenol A ÖNORM EN ISO 18857-2 2011-12-15 M D
Chlordan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
cis-Chlordan
trans-Chlordan
Chlordecon - - M D
Chloressigsäure ÖNORM EN ISO 23631 2008-01-01 M D
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Chlorfenvinphos
trans-Chlorfenvinphos
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Cybutryn - M D
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin
β-Cypermethrin
θ-Cypermethrin
ζ-Cypermethrin
Deltamethrin - - M D
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D
Dibutylzinnverbindungen (DBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen
trans-1,2-Dichlorethen
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
2,4-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
2,5-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
1,3-Dichlorpropan-2-ol BVL B 80.56-2 2002-09-01 M D
Dichlorprop-p DIN 38407-20 (DEV F 20) 1994-10-01 M D
Dichlorvos - M D
Dicofol - M D
Dichlorddiphenyltrichlorethan(DDT) b) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Dieldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Dimethylamin - - M D
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 c) 1998-05-01 M D
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
α-Endosulfan
β-Endosulfan
Endrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Ethylbenzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
Ethylenoxid - - S D
Fenpropidin - - M D
Glyphosat DIN 38407-22 (DEV F 22) 2001-10-01 M D
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Hexabrombiphenyl - - M D
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - - M D
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Hexachlorbutadien ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 M D
Hexachlorcyclohexan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
α-HCH
β-HCH
γ-HCH (Lindan)
δ-HCH
Isodrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Isopropylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 M D
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D
Mecoprop (MCPP) DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
Methoxychlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Mevinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Mevinphos
trans-Mevinphos
Mirex - - M D
Nitrilotriessigsäure (NTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Omethoat ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlornitrobenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D
Phenmedipham - - M D
Phosalon ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Propazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Sebuthylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Spiroxamin - - M D
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Tetrabutylzinn (TTBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
Tetrachlorkohlenstoff ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
Toluol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Tributylzinnverbindungen (TBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Trichlorbenzole ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol
1,2,4-Trichlorbenzol
1,3,5-Trichlorbenzol
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
Trichlorfon - - S D
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Triphenylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Vinylchlorid DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
Xylole DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
o-Xylol
m-Xylol
p-Xylol
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe (Isomere bzw. Abbauprodukte) von DDT werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt.

c)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

Abschnitt III

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2017-02-01

Abschnitt IV

Sonstige Methoden und technische Normen

1 2
Parameter Methode
Ausführung von Kanalanlagen ÖNORM B 2503 2017-11-01
Glühverlust – Schlämme ÖNORM EN 15935 2012-10-01
Hydrologie – Hydrographische Fachausdrücke und Zeichen ÖNORM B 2400 2016-03-01
Korngrößenverteilung ÖNORM EN ISO 17892-4 2017-05-01
Probenahme – Schlämme ÖNORM EN ISO 5667-13 2011-10-01
Trockenmasse – Schlämme ÖNORM EN 12880 2000-12-01

Abschnitt V

Folgende branchenspezifische Abwasseremissionsverordnungen enthalten von Anlage A Abschnitt I abweichende Bestimmungen zur Abwassermengenmessung und von Anlage A Abschnitt II Spalte 3 abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme:

(1) 1. AEV für kommunales Abwasser

Für die 1. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. Nr. 210/1996 idF BGBl. II Nr. 392/2000, gilt:

Bei einer Abwasserreinigungsanlage der Größenklasse I oder der Größenklasse II nicht größer als 1 000 EW60 gemäß Anlage A der 1. AEV für kommunales Abwasser sind die Abwasserparameter anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(2) 3. AEV für kommunales Abwasser

Für die 3. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. II Nr. 249/2006, gilt:

1.

Der Parameter Absetzbare Stoffe ist

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist, anhand von mindestens fünf Stichproben zu bestimmen, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

2.

Die Parameter Ammonium, Phosphor-Gesamt, Gesamter org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) und Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ) sind

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen, sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist. Die qualifizierte Stichprobe ist als Mischung aus mindestens fünf gleichvolumigen Stichproben, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden, herzustellen. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

3.

Die am Tag der Probenahme (Z 1 und 2) abfließende Abwassermenge kann durch

a)

Ablesung eines im Zulauf zur Wasserversorgungsanlage des Einzelobjekts angeordneten Wasserzählers oder

b)

eine andere gleichwertige Messmethode, sofern sie genau und nachvollziehbar beschrieben ist und entsprechend der Beschreibung ausgeführt wird,

ermittelt werden.

(3) AEV Aquakultur

Für die AEV Aquakultur, BGBl. II Nr. 397/2004, gilt:

Die Parameter Ges. geb. Stickstoff (TNb), Phosphor-Gesamt, Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) und Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC) sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter Stichproben zu bestimmen.

(4) AEV Fahrzeugtechnik

Für die AEV Fahrzeugtechnik, BGBl. II Nr. 265/2003, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Schwerflüchtige lipophile Stoffe, Kohlenwasserstoff-Index und Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter nach Anhang A der AAEV ist an Hand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(5) AEV Industrieminerale

Für die AEV Industrieminerale, BGBl. II Nr. 347/1997, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Cobalt, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Ammonium, Fluorid, Sulfat, Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Kohlenwasserstoff-Index und Phenolindex sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als Zweistundenmischprobe oder qualifizierte Stichprobe für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(6) AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger

Für die AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger, BGBl. II Nr. 266/2003, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Zink, Ammonium, Phosphor-Gesamt, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX) und Kohlenwasserstoff-Index sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

2.

Ein bei Abwasser gemäß § 1 Abs. 3 (offene Umlaufkühlsysteme) oder 4 (Kesselanlagen) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

3.

Bei einer Einleitung gemäß § 1 Abs. 5 (geschlossene Umlaufkühlsysteme) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger ist ein Parameter des Anhangs A der AAEV anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

(7) AEV Soda

Für die AEV Soda, BGBl. Nr. 92/1996, gilt:

Der Abwasserparameter Abfiltrierbare Stoffe ist anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten Tagesmischprobe zu bestimmen.

(8) AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse

Für die AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse, BGBl. II Nr. 267/2003, gilt:

1.

Die Parameter Adsorbierbare org. geb. Halogene (AOX) und Ausblasbare org. geb. Halogene (POX) des Anhangs B der AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter qualifizierter Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(9) AEV Wasseraufbereitung

Für die AEV Wasseraufbereitung, BGBl. Nr. 892/1995, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Mangan, Quecksilber, Zink, Chlorid, Ges. geb. Stickstoff, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen; bei biologischer Behandlung des Abwassers ist der Parameter Ges. geb. Stickstoff anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Mischprobe zu bestimmen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gezogen wird.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(10) Indirekteinleiterverordnung

Für die Indirekteinleiterverordnung (IEV), BGBl. II Nr. 222/1998 idF BGBl. II Nr. 523/2006 gilt:

Es wird auf die Bestimmung zur erleichterten Überwachung von wasserrechtlich nicht bewilligungspflichtigen Indirekteinleitungen gemäß § 4 Abs. 4 IEV hingewiesen.

Abschnitt VI

Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW ist mit folgenden Analysenmethoden vorzunehmen:

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Aclonifen - M D 0,05 µg/l b)
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,2 μg/l
ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,2 µg/l
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/l
Benzol ISO 11423-1 c) 1997-06-15 S D 1 µg/l
Bifenox - M D 0,05 µg/l d)
Blei e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 1 µg/l
Bromierte Diphenylether EPA 1614A 2010-05-01 M D
2,4,4´-Tribromdiphenylether(PBDE-28) 0,1 μg/l
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether(PBDE-47) 0,1 μg/l
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether(PBDE-99) 0,1 μg/l
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether(PBDE-100) 0,1 μg/l
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether(PBDE-153) 0,1 μg/l
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether(PBDE-154) 0,1 μg/l
Cadmium e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2015-12-01 M G 1 µg/l
C10-C13-Chloralkane f) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D 1 μg/l
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Chlorfenvinphos 0,5 μg/l
trans-Chlorfenvinphos 0,5 µg/l
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D 0,25 μg/l
Cybutryn - M D 0,02 µg/l b)
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin 0,05 µg/l d)
β-Cypermethrin 0,05 µg/l d)
θ-Cypermethrin 0,05 µg/l d)
ζ-Cypermethrin 0,05 µg/l d)
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D 0,5 µg/l
1,2-Dichlorethan (DCE) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 2 μg/l
Dichlormethan (DCM) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 5 μg/l
Dichlorvos - M D 0,05 µg/l b)
Dicofol - M D 0,5 µg/l d)
Dioxine und dioxinähnliche ISO 18073 2004-04-15 M D
Verbindungen EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
2,3,7,8-T4CDD 4 pg/l
1,2,3,7,8-P5CDD 4 pg/l
1,2,3,4,7,8- H6CDD 10 pg/l
1,2,3,6,7,8-H6CDD 10 pg/l
1,2,3,7,8,9-H6CDD 10 pg/l
1,2,3,4,6,7,8-H7CDD 20 pg/l
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD 20 pg/l
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
2,3,7,8-T4CDF 4 pg/l
1,2,3,7,8-P5CDF 4 pg/l
2,3,4,7,8-P5CDF 4 pg/l
1,2,3,4,7,8-H6CDF 10 pg/l
1,2,3,6,7,8-H6CDF 10 pg/l
1,2,3,7,8,9-H6CDF 10 pg/l
2,3,4,6,7,8-H6CDF 10 pg/l
1,2,3,4,6,7,8-H7CDF 20 pg/l
1,2,3,4,7,8,9-H7CDF 20 pg/l
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF 20 pg/l
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) 200 pg/l
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) 200 pg/l
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) 300 pg/l
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) 300 pg/l
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) 500 pg/l
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) 300 pg/l
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) 100 pg/l
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) 300 pg/l
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) 300 pg/l
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 300 pg/l
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) 200 pg/l
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) 300 pg/l
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 h) 1998-05-01 M D 0,3 μg/l
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-Endosulfan 0,2 μg/l
β-Endosulfan 0,2 μg/l
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
(+/-)-Heptachlor 0,01 μg/l
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,05 μg/l
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - M D
(+/-)-α- HBCDD 0,05 μg/l i)
(+/-)-β- HBCDD 0,05 μg/l i)
(+/-)-γ- HBCDD 0,05 μg/l i)
Hexachlorbenzol (HCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,01 μg/l
Hexachlorbutadien (HCBD) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 M D 0,02 μg/l
Hexachlorcyclohexan (HCH) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-HCH 0,02 µg/l
β-HCH 0,02 µg/l
γ-HCH (Lindan) 0,02 µg/l
δ-HCH 0,02 µg/l
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D 0,3 μg/l
Nickel e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2015-12-01 M G 5 µg/l
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/l
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/l
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Acenaphthen 0,03 µg/l
Acenaphthylen 0,03 µg/l
Anthracen 0,01 μg/l
Benzo[a]anthracen 0,05 µg/l
Benzo[a]pyren 0,03 µg/l
Benzo[b]fluoranthen 0,04 µg/l
Benzo[ghi]perylen 0,005 µg/l
Benzo[k]fluoranthen 0,04 µg/l
Chrysen 0,05 µg/l
Dibenzo[a,h]anthracen 0,03 µg/l
Fluoranthen 0,03 μg/l
Fluoren 0,04 µg/l
Indeno[1,2,3-cd]pyren 0,005 µg/l
Naphthalin 0,2 μg/l
Phenanthren 0,03 µg/l
Pyren 0,03 µg/l
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,02 μg/l
Pentachlorphenol (PCP) ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D 0,2 μg/l
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D 0,001 µg/l
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G 0,05 µg/l
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G 0,05 µg/l
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D 0,05 µg/l
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/l
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/l
Tributylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D 0,01 μg/l
Trichlorbenzole (TCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol 0,1 μg/l
1,2,4-Trichlorbenzol 0,1 μg/l
1,3,5-Trichlorbenzol 0,1 μg/l
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 0,3 μg/l
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,1 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

c)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

f)

Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

g)

Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor

h)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

i)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

Abkürzung

MVW

Anlage A

Methodenvorschriften für Emissionsmessungen

Die Methoden und technischen Normen der nachstehenden Listen sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen (AEV) gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung Oberflächenwasserkörper (EmRegV-OW) anzuwenden.

Abschnitt I

Abwassermengenmessung, Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –homogenisierung)

1 2
Parameter Methode
Abwassermengenmessung – offene Gerinne und Freispiegelleitungen DIN 19559-1 1983-07-01
DIN 19559-2 1983-07-01
Abwassermengenmessung – Venturigerinne – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM M 5880 1998-02-01
Abwassermengenmessung – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM EN ISO 6817 1996-04-01
Abwassermengenmessung – Ultraschalldurchflussmessung Rohrleitungen VDI/VDE 2642 1996-12-01
Probenahme – Probenahmeprogramme und Probenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenentnahme von Abwasser ÖNORM M 6258 1992-01-01
Probenahme von Abwasser DIN 38402-11 (DEV A 11) 2009-02-01
Probenahme – Automatisierte Entnahme ÖNORM EN 16479 2014-10-01
Probenahme – Biologische Testverfahren ÖNORM EN ISO 5667-16 2018-02-01
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Homogenisierung von Wasserproben DIN 38402-30 (DEV A 30) a) 1998-07-01
a)

Die Homogenisierung ist im geschlossenen und gekühlten Gefäß durchzuführen, wenn leicht flüchtige Substanzen in der Wasserprobe enthalten sind.

Abschnitt II

Analysemethoden

1.

Allgemeine Parameter

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Abbaubarkeit – DOC-Verfahren (Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium) ÖNORM EN ISO 7827 2013-04-15 M F
Abbaubarkeit – Zahn-Wellens-Verfahren (Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium – Zahn-Wellens-Verfahren) a) ÖNORM EN ISO 9888 1999-09-01 M F
Abfiltrierbare Stoffe ÖNORM EN 872 2005-04-01 S D
DIN 38409-2 (DEV H 2) b) 1987-03-01 S D
Absetzbare Stoffe DIN 38409-9 (DEV H 9) 1980-07-01 S D
ÖNORM M 6271 1985-05-01 S D
Färbung ÖNORM EN ISO 7887 c) 2012-04-15 M F
Oberflächenspannung ÖNORM EN 14370 d) 2004-11-01 S D
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38 2016-01-01
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D
Temperatur DIN 38404-4 (DEV C 4) 1976-12-01 S D
ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D
Toxizität – Algentoxizität GA e) DIN 38412-33 (DEV L 33) 1991-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 8692 2012-04-15 M D
Toxizität – Bakterientoxizität GL e) ÖNORM EN ISO 11348-1 2009-04-15 M D
ÖNORM EN ISO 11348-2 2009-04-15 M D
Toxizität – Daphnientoxizität GD e) ÖNORM EN ISO 6341 2013-05-15 M D
Toxizität – Erbgut veränderndesPotential GM DIN 38415-3 (DEV T 3) 1996-12-01 M D
Toxizität – Fischeitoxizität GF,Ei e) ÖNORM EN ISO 15088 2009-05-01 M D
Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge f)
Toxizität – Hemmung der Nitrifikation ÖNORM EN ISO 9509 2006-11-01 M D
Toxizität – Hemmung des Sauerstoffverbrauchs ÖNORM EN ISO 8192 2007-06-01 M D
a)

Die Prüfung des Parameters „Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit“ hat mittels des Parameters DOC oder CSB an der filtrierten mengenproportionalen Tagesmischprobe zu erfolgen. Als Inoculum ist die Biomasse der von der Einleitung betroffenen Abwasserreinigungsanlage mit 1 g/L Trockenmasse im Testansatz zu verwenden. Die Anfangskonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn ist gemäß Kap. 4 einzustellen. Die Abbaubarkeit (Wirkungsgrad der Elimination) bezieht sich auf die Anfangs- bzw. Endkonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn bzw. zu Testende; ausgeblasene Stoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.

b)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

c)

Die Färbung ist nach dem Verfahren B der Norm zu bestimmen (Spektraler Absorptionskoeffizient bei 436 nm, 525 nm und 620 nm).

d)

Die Bestimmung der Oberflächenspannung ist unter Beachtung der Angaben des ÖWAV-Arbeitsbehelfes 38 durchzuführen.

e)

Bei der Auswahl des Toxizitätstests für die Überwachung ist darauf zu achten, dass mit dem eingesetzten Testorganismus die empfindlichste Gruppe von Wasserorganismen berücksichtigt wird, die durch die Inhaltsstoffe des Abwassers geschädigt werden kann.

f)

Bei der Durchführung einer Prüfung auf Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge durch eine Abwassereinleitung ist auf das Mischungsverhältnis in der öffentlichen Kanalisation bzw. der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage sowie auf die Leistungsfähigkeit, das Adaptionsvermögen und das Abbauvermögen für Hemmstoffe der von der Abwassereinleitung betroffenen Biozönose der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage Bedacht zu nehmen. Die Durchführung der Probenahme hat gemäß ÖNORM EN ISO 5667-16:1999-07-01 zu erfolgen. Für die Bestimmung des Parameters „Beeinträchtigung der biologischen Abbauvorgänge“ kann eine abweichende Methode verwendet werden, wenn dargelegt wird, dass diese Methode bezüglich des Nachweises der Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge eine gleichwertige Aussagekraft besitzt wie die genormten Methoden.

2.

Anorganische Parameter – Metalle, Halbmetalle

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Aluminium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Antimon a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Arsen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11969 1997-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Barium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Blei a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Bor a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Cadmium a), b) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 5961 c) 1995-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom – Gesamt a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom(VI) ÖNORM M 6288 1991-10-01 S F
DIN 38405-4 (DEV D 4) 1985-07-01 S F
ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S F
Cobalt a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Eisen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Eisen – Gelöst ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M F
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M F
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Gold a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Kupfer a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Mangan a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Molybdän a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Nickel a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Palladium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Platin a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 a) 2017-01-15 M G
Rhodium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Selen a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38405 – D 23-2 (DEV D 23-2) 1994-10-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Silber a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Strontium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Thallium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38406-26 (DEV E 26) 1997-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Vanadium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wismut a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wolfram a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zink a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zinn ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
a)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1 „Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)“ vom 1. Juli 2002 durchzuführen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

b)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,01 mg/L zu erreichen.

c)

Es ist das Verfahren nach Abschnitt 3 der Norm (Bestimmung von Cadmium durch elektrothermische Atomisierung) anzuwenden.

d)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L zu erreichen.

3.

Anorganische Parameter – Sonstige

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Ammoniak (berechnet) UBA-BE-076 1996-11-01 - -
Ammonium DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 M D
ÖNORM ISO 5664 1986-12-01 M D
ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 11732 2005-06-01 M D
Bromid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Chlor – Freies Chlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
Chlor – Gesamtchlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-3 2000-06-01 S D
Chlordioxid/Brom DIN 38408-5 (DEV G 5) a) 1990-06-01 S D
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 15682 2002-01-01 M D
Cyanid – Gesamt b), c) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Cyanid – leicht freisetzbar b) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Fluorid DIN 38405-D4-1 (DEV D 4-1) 1985-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Fluorid – Gesamt DIN 38405-D4-2 (DEV D 4-2) 1985-07-01 M G
Hydrazin DIN 38413-1 (DEV P 1) 1982-03-01 S D
Kohlenstoffdisulfid DIN 38413-4 (DEV P 4) (zurückgezogen) 1986-09-01 S D
Nitrat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 M D
Nitrit ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 S D
Phosphor – Gesamt ÖNORM EN ISO 6878 e) 2004-09-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 f) 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 f) 2017-01-15 M G
Phosphor – Orthophosphat ÖNORM EN ISO 6878 g) 2004-09-01 M F
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M F
Stickstoff – Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) h) ÖNORM EN 12260 i) 2003-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 11905-1 1998-10-01 M D
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Sulfid ÖNORM M 6615 1994-03-01 S F
DIN 38405-27 (DEV 27) 2017-10-01 S F
Sulfid – leicht freisetzbar ÖNORM M 6615 1994-03-01 S D
DIN 38405-27 (DEV D 27) 2017-10-01 S D
Sulfit ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
Thiocyanat ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
a)

Die Störungsbehebung für andere oxidierende Stoffe ist nicht durchzuführen.

b)

Bei der Bestimmung der Parameter Gesamtcyanid und Leicht freisetzbares Cyanid ist eine der angegebenen Methoden für die Bestimmung beider Parameter anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L (ber. als CN) zu erreichen.

d)

Die Bestimmung der Cyanidionen ist nach Abschnitt 5 der Norm durchzuführen (photometrisches Verfahren).

e)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 7 der Norm durchzuführen (Aufschluss mit Kaliumperoxodisulfat).

f)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

g)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 4 der Norm durchzuführen.

h)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 1 mg/L (ber. als N) zu erreichen.

i)

Zur Erreichung einer vollständigen Mineralisation ist eine Verbrennungstemperatur von größer 700°C zu gewährleisten.

4.

Summen- und Gruppenparameter zur Bestimmung organischer Stoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX) ÖNORM EN ISO 9562 b) 2004-12-01 M D
Ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX) DEV-H 25 (Vorschlag) 1989-01-01 S D
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) mit Nitrifikationshemmung c) ÖNORM EN 1899-1 d) 1998-08-01 M D
ÖNORM EN 1899-2 d), e) 1998-08-01 M D
DEV H 55 (Vorschlag) f) 2000-01-01 M D
Bromierte Diphenylether g) EPA Methode 1614A 2010-05-01 M D
C10-C13-Chloralkane h) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ÖNORM M 6265 1991-03-01 M D
DIN 38409-41 (DEV H 41) 1980-12-01 M D
DIN 38409-44 (DEV H 44) 1992-05-01 M D
ÖNORM ISO 15705 i) 2003-06-01 M D
Dioxine und Furane j) ISO 18073 2004-04-15 M D
Direkt abscheidbare lipophile Leichtstoffe DIN 38409-19 (DEV H 19) k) (zurückgezogen) 1986-02-01 M D
Extrahierbare organisch gebundenen Halogene (EOX) ÖNORM M 6614 2001-06-01 M D
Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 1484 l) 1997-08-01 M D
Kohlenwasserstoff-Index (KW-Index) ÖNORM EN ISO 9377-2 m) 2001-06-01 M D
Lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS) n) - M D
Phenolindex ÖNORM M 6286 o) 1988-09-01 M D
DIN 38409-H16-2 (DEV H 16-2) 1984-06-01 M D
ÖNORM EN ISO 14402 p) 2000-06-01 M D
Polychlorierte Biphenyle (PCB) p) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) q) ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 M D
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS) DIN ISO 11349 (DEV H 56) m) 2015-12-01 M D
Summe der flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylole (BTX) bzw. Benzol, Toluol, Xylole und Ethylbenzol (BTXE) h) DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Summe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe (LHKW) s) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Tenside – Anionische Tenside ÖNORM EN 903 t) 1994-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 16265 t) 2012-04-15 M D
Tenside – Kationische Tenside DIN 38409-20 (DEV H 20) (zurückgezogen) 1989-07-01 M D
Tenside – Nichtionische Tenside DIN 38409-23 (DEV H 23) 2010-12-01 M D
ÖNORM M 6253-2 1986-09-01 M D
Toxaphen h) EPA Methode 608 2007-07-10 M D
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Sofern für ein Abwasser durch Verdünnung eine Chloridkonzentrationen 1000 mg/L und eine DOC-Konzentration 100 mg/L bei gleichzeitig ausreichender Quantifizierbarkeit des AOX nicht erreicht werden kann, ist die SPE-Methode gemäß Anhang A der Norm anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,5 mg/L (ber. als O 2 ) zu erreichen.

d)

Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).

e)

Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Anhang B der Norm durchzuführen.

f)

Die Bestimmung des BSB 5 mit der manometrischen/respirometrischen Methode ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Abschnitt 5 c) der Norm durchzuführen. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM EN 1899-1 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

g)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28), 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47), 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99), 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100), 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153), 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154).

h)

Für diesen Gruppenparameter können keine Einzelstoffe angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

i)

Die Bestimmung des CSB mit Küvettentest ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM M 6265: 1991 03 01 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

j)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-T4CDD) oder 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran (2,3,7,8-T4CDF).

k)

Als Extraktionsmittel ist Hexan anstelle von 1,1,2-Trichlortrifluorethan zu verwenden. Für die Bildung des arithmetischen Mittels der Messwerte sind abweichend von DIN 38409-19 drei Proben zu analysieren.

l)

Für die Bestimmung ist ein Gerät mit thermisch – katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670°C) zu verwenden. Bei Untersuchung von partikelhaltigen Proben sind Kontrollmessungen nach Anhang C durchzuführen.

m)

Als Extraktionsmittel ist Hexan zu verwenden.

n)

Lineare Alkybenzolsufonate können zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion (HPLC/UV) nach Festphasenanreicherung bestimmt werden.

o)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 3 der Norm anzuwenden (Methode A: direkte spektrophotometrische Methode).

p)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 4 der Norm anzuwenden (Phenolindex nach Destillation).

q)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 3,3‘,4,4’-Tetrachlorbiphenyl (PCB 77) oder 2,2′,4,4′,5,5′-Hexachlorbiphenyl (PCB 153).

r)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[ghi]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren.

s)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Bei der Bestimmung der Einzelstoffe sind mit der angegebenen oder einer gleichwertigen Methode folgenden Mindestbestimmungsgrenzen zu erreichen: Dichlormethan 5 µg/L; 1,1,1-Trichlorethan 0,1 µg/L; 1,2-Dichlorethan 2 µg/L; Trichlorethen 0,1 µg/L, Tetrachlorethen 0,1 µg/L; andere Einzelsubstanzen 1 µg/L.

t)

Das Ergebnis der MBAS-Bestimmung ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz zu beziehen. Bei Einsatz anderer zulässiger Kalibriersubstanzen ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz umzurechnen (Umrechnungsfaktoren siehe Tabelle 1 in Abschnitt 7.3 der Norm).

5.

Organische Einzelstoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Aclonifen - M D
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Aldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Benzidin EPA Methode 605 1984-01-01 M D
Benzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Benzylchlorid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Bifenox - M D
Bisphenol A ÖNORM EN ISO 18857-2 2011-12-15 M D
Chlordan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
cis-Chlordan
trans-Chlordan
Chlordecon - - M D
Chloressigsäure ÖNORM EN ISO 23631 2008-01-01 M D
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
cis-Chlorfenvinphos
trans-Chlorfenvinphos
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Cybutryn - M D
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin
β-Cypermethrin
θ-Cypermethrin
ζ-Cypermethrin
Deltamethrin - - M D
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D
Dibutylzinnverbindungen (DBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen
trans-1,2-Dichlorethen
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
2,4-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
2,5-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
1,3-Dichlorpropan-2-ol BVL B 80.56-2 2002-09-01 M D
Dichlorprop-p ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
Dichlorvos - M D
Dicofol - M D
Dichlordiphenyltrichlorethan(DDT) b) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Dieldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Dimethylamin - - M D
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 c) 1998-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
α-Endosulfan
β-Endosulfan
Endrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Ethylbenzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
Ethylenoxid - - S D
Fenpropidin - - M D
Glyphosat DIN 38407-22 (DEV F 22) 2001-10-01 M D
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Hexabrombiphenyl - - M D
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - - M D
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Hexachlorbutadien ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 M D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Hexachlorcyclohexan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
α-HCH
β-HCH
γ-HCH (Lindan)
δ-HCH
Isodrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Isopropylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 M D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
Mecoprop (MCPP) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01
Methoxychlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Mevinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Mevinphos
trans-Mevinphos
Mirex - - M D
Nitrilotriessigsäure (NTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Omethoat ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlornitrobenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D
Phenmedipham - - M D
Phosalon ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Propazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Sebuthylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Spiroxamin - - M D
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Tetrabutylzinn (TTBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Tetrachlorkohlenstoff ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Toluol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Tributylzinnverbindungen (TBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Trichlorbenzole ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol
1,2,4-Trichlorbenzol
1,3,5-Trichlorbenzol
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Trichlorfon - - S D
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Triphenylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Vinylchlorid DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
Xylole DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
o-Xylol
m-Xylol
p-Xylol
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe (Isomere bzw. Abbauprodukte) von DDT werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt.

c)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

Abschnitt III

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2018-02-15

Abschnitt IV

Sonstige Methoden und technische Normen

1 2
Parameter Methode
Ausführung von Kanalanlagen ÖNORM B 2503 2017-11-01
Glühverlust – Schlämme ÖNORM EN 15935 2012-10-01
Hydrologie – Hydrographische Fachausdrücke und Zeichen ÖNORM B 2400 2016-03-01
Korngrößenverteilung ÖNORM EN ISO 17892-4 2017-05-01
Probenahme – Schlämme ÖNORM EN ISO 5667-13 2011-10-01
Trockenmasse – Schlämme ÖNORM EN 12880 2000-12-01

Abschnitt V

Folgende branchenspezifische Abwasseremissionsverordnungen enthalten von Anlage A Abschnitt I abweichende Bestimmungen zur Abwassermengenmessung und von Anlage A Abschnitt II Spalte 3 abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme:

(1) 1. AEV für kommunales Abwasser

Für die 1. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. Nr. 210/1996 idF BGBl. II Nr. 392/2000, gilt:

Bei einer Abwasserreinigungsanlage der Größenklasse I oder der Größenklasse II nicht größer als 1 000 EW60 gemäß Anlage A der 1. AEV für kommunales Abwasser sind die Abwasserparameter anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(2) 3. AEV für kommunales Abwasser

Für die 3. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. II Nr. 249/2006, gilt:

1.

Der Parameter Absetzbare Stoffe ist

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist, anhand von mindestens fünf Stichproben zu bestimmen, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

2.

Die Parameter Ammonium, Phosphor-Gesamt, Gesamter org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) und Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ) sind

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen, sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist. Die qualifizierte Stichprobe ist als Mischung aus mindestens fünf gleichvolumigen Stichproben, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden, herzustellen. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

3.

Die am Tag der Probenahme (Z 1 und 2) abfließende Abwassermenge kann durch

a)

Ablesung eines im Zulauf zur Wasserversorgungsanlage des Einzelobjekts angeordneten Wasserzählers oder

b)

eine andere gleichwertige Messmethode, sofern sie genau und nachvollziehbar beschrieben ist und entsprechend der Beschreibung ausgeführt wird,

ermittelt werden.

(3) AEV Aquakultur

Für die AEV Aquakultur, BGBl. II Nr. 397/2004, gilt:

Die Parameter Ges. geb. Stickstoff (TNb), Phosphor-Gesamt, Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) und Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC) sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter Stichproben zu bestimmen.

(4) AEV Fahrzeugtechnik

Für die AEV Fahrzeugtechnik, BGBl. II Nr. 265/2003, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Schwerflüchtige lipophile Stoffe, Kohlenwasserstoff-Index und Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter nach Anhang A der AAEV ist an Hand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(5) AEV Industrieminerale

Für die AEV Industrieminerale, BGBl. II Nr. 347/1997, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Cobalt, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Ammonium, Fluorid, Sulfat, Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Kohlenwasserstoff-Index und Phenolindex sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als Zweistundenmischprobe oder qualifizierte Stichprobe für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(6) AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger

Für die AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger, BGBl. II Nr. 266/2003, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Zink, Ammonium, Phosphor-Gesamt, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX) und Kohlenwasserstoff-Index sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

2.

Ein bei Abwasser gemäß § 1 Abs. 3 (offene Umlaufkühlsysteme) oder 4 (Kesselanlagen) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

3.

Bei einer Einleitung gemäß § 1 Abs. 5 (geschlossene Umlaufkühlsysteme) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger ist ein Parameter des Anhangs A der AAEV anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

(7) AEV Soda

Für die AEV Soda, BGBl. Nr. 92/1996, gilt:

Der Abwasserparameter Abfiltrierbare Stoffe ist anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten Tagesmischprobe zu bestimmen.

(8) AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse

Für die AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse, BGBl. II Nr. 267/2003, gilt:

1.

Die Parameter Adsorbierbare org. geb. Halogene (AOX) und Ausblasbare org. geb. Halogene (POX) des Anhangs B der AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter qualifizierter Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(9) AEV Wasseraufbereitung

Für die AEV Wasseraufbereitung, BGBl. Nr. 892/1995, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Mangan, Quecksilber, Zink, Chlorid, Ges. geb. Stickstoff, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen; bei biologischer Behandlung des Abwassers ist der Parameter Ges. geb. Stickstoff anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Mischprobe zu bestimmen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gezogen wird.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(10) Indirekteinleiterverordnung

Für die Indirekteinleiterverordnung (IEV), BGBl. II Nr. 222/1998 idF BGBl. II Nr. 523/2006 gilt:

Es wird auf die Bestimmung zur erleichterten Überwachung von wasserrechtlich nicht bewilligungspflichtigen Indirekteinleitungen gemäß § 4 Abs. 4 IEV hingewiesen.

Abschnitt VI

Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW ist mit folgenden Analysenmethoden vorzunehmen:

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Aclonifen - M D 0,05 µg/L b)
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,2 μg/L
ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,2 µg/L
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Benzol ISO 11423-1 c) 1997-06-15 S D 1 µg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 1 µg/L
Bifenox - M D 0,05 µg/L d)
Blei e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 1 µg/L
Bromierte Diphenylether EPA 1614A 2010-05-01 M D
2,4,4´-Tribromdiphenylether(PBDE-28) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether(PBDE-47) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether(PBDE-99) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether(PBDE-100) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether(PBDE-153) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether(PBDE-154) 0,1 μg/L
Cadmium e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 1 µg/L
C10-C13-Chloralkane f) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D 1 μg/L
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Chlorfenvinphos 0,5 μg/L
trans-Chlorfenvinphos 0,5 µg/L
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D 0,25 μg/L
Cybutryn - M D 0,02 µg/L b)
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
β-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
θ-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
ζ-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D 0,5 µg/L
1,2-Dichlorethan (DCE) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 2 μg/L
Dichlormethan (DCM) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 5 μg/L
Dichlorvos - M D 0,05 µg/L b)
Dicofol - M D 0,5 µg/L d)
Dioxine und dioxinähnliche ISO 18073 2004-04-15 M D
Verbindungen EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
2,3,7,8-T4CDD 4 pg/L
1,2,3,7,8-P5CDD 4 pg/L
1,2,3,4,7,8- H6CDD 10 pg/L
1,2,3,6,7,8-H6CDD 10 pg/L
1,2,3,7,8,9-H6CDD 10 pg/L
1,2,3,4,6,7,8-H7CDD 20 pg/L
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD 20 pg/L
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
2,3,7,8-T4CDF 4 pg/L
1,2,3,7,8-P5CDF 4 pg/L
2,3,4,7,8-P5CDF 4 pg/L
1,2,3,4,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,6,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,7,8,9-H6CDF 10 pg/L
2,3,4,6,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,4,6,7,8-H7CDF 20 pg/L
1,2,3,4,7,8,9-H7CDF 20 pg/L
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF 20 pg/L
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) 200 pg/L
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) 200 pg/L
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) 300 pg/L
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) 300 pg/L
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) 500 pg/L
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) 300 pg/L
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) 100 pg/L
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) 300 pg/L
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) 300 pg/L
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 300 pg/L
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) 200 pg/L
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) 300 pg/L
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 h) 1998-05-01 M D 0,3 μg/L
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-Endosulfan 0,2 μg/L
β-Endosulfan 0,2 μg/L
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
(+/-)-Heptachlor 0,01 μg/L
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,05 μg/L
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - M D
(+/-)-α- HBCDD 0,05 μg/L i)
(+/-)-β- HBCDD 0,05 μg/L i)
(+/-)-γ- HBCDD 0,05 μg/L i)
Hexachlorbenzol (HCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,01 μg/L
Hexachlorbutadien (HCBD) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 M D 0,02 μg/L
Hexachlorcyclohexan (HCH) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-HCH 0,02 µg/L
β-HCH 0,02 µg/L
γ-HCH (Lindan) 0,02 µg/L
δ-HCH 0,02 µg/L
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D 0,3 μg/L
Nickel e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 5 µg/L
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/L
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/L
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Acenaphthen 0,03 µg/L
Acenaphthylen 0,03 µg/L
Anthracen 0,01 μg/L
Benzo[a]anthracen 0,05 µg/L
Benzo[a]pyren 0,03 µg/L
Benzo[b]fluoranthen 0,04 µg/L
Benzo[ghi]perylen 0,05µg/L
Benzo[k]fluoranthen 0,04 µg/L
Chrysen 0,05 µg/L
Dibenzo[a,h]anthracen 0,03 µg/L
Fluoranthen 0,03 μg/L
Fluoren 0,04 µg/L
Indeno[1,2,3-cd]pyren 0,05 µg/L
Naphthalin 0,2 μg/L
Phenanthren 0,03 µg/L
Pyren 0,03 µg/L
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,02 μg/L
Pentachlorphenol (PCP) ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D 0,2 μg/L
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D 0,001 µg/L
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G 0,05 µg/L
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G 0,05 µg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 0,05 µg/L
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D 0,05 µg/L
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Tributylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D 0,01 μg/L
Trichlorbenzole (TCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
1,2,4-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
1,3,5-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 0,3 μg/L
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,1 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

c)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

f)

Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

g)

Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor.

h)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

i)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

Abkürzung

MVW

Anlage A

Methodenvorschriften für Emissionsmessungen

Die Methoden und technischen Normen der nachstehenden Listen sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen (AEV) gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung Oberflächenwasserkörper (EmRegV-OW) anzuwenden.

Abschnitt I

Abwassermengenmessung, Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –homogenisierung)

1 2
Parameter Methode
Abwassermengenmessung – offene Gerinne und Freispiegelleitungen DIN 19559-1 1983-07-01
DIN 19559-2 1983-07-01
Abwassermengenmessung – Venturigerinne – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM M 5880 1998-02-01
Abwassermengenmessung – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen ÖNORM EN ISO 6817 1996-04-01
Abwassermengenmessung – Ultraschalldurchflussmessung Rohrleitungen VDI/VDE 2642 1996-12-01
Probenahme – Probenahmeprogramme und Probenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenentnahme von Abwasser ÖNORM M 6258 1992-01-01
Probenahme von Abwasser DIN 38402-11 (DEV A 11) 2009-02-01
Probenahme – Automatisierte Entnahme ÖNORM EN 16479 2014-10-01
Probenahme – Biologische Testverfahren ÖNORM EN ISO 5667-16 2018-02-01
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Homogenisierung von Wasserproben DIN 38402-30 (DEV A 30) a) 1998-07-01
a)

Die Homogenisierung ist im geschlossenen und gekühlten Gefäß durchzuführen, wenn leicht flüchtige Substanzen in der Wasserprobe enthalten sind.

Abschnitt II

Analysemethoden

1.

Allgemeine Parameter

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Abbaubarkeit – DOC-Verfahren (Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium) ÖNORM EN ISO 7827 2013-04-15 M F
Abbaubarkeit – Zahn-Wellens-Verfahren (Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium – Zahn-Wellens-Verfahren) a) ÖNORM EN ISO 9888 1999-09-01 M F
Abfiltrierbare Stoffe ÖNORM EN 872 2005-04-01 S D
DIN 38409-2 (DEV H 2) b) 1987-03-01 S D
Absetzbare Stoffe DIN 38409-9 (DEV H 9) 1980-07-01 S D
ÖNORM M 6271 1985-05-01 S D
Färbung ÖNORM EN ISO 7887 c) 2012-04-15 M F
Oberflächenspannung ÖNORM EN 14370 d) 2004-11-01 S D
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38 2016-01-01
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D
Temperatur DIN 38404-4 (DEV C 4) 1976-12-01 S D
ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D
Toxizität – Algentoxizität GA e) DIN 38412-33 (DEV L 33) 1991-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 8692 2012-04-15 M D
Toxizität – Bakterientoxizität GL e) ÖNORM EN ISO 11348-1 2009-04-15 M D
ÖNORM EN ISO 11348-2 2009-04-15 M D
Toxizität – Daphnientoxizität GD e) ÖNORM EN ISO 6341 2013-05-15 M D
Toxizität – Erbgut veränderndesPotential GM DIN 38415-3 (DEV T 3) 1996-12-01 M D
Toxizität – Fischeitoxizität GF,Ei e) ÖNORM EN ISO 15088 2009-05-01 M D
Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge f)
Toxizität – Hemmung der Nitrifikation ÖNORM EN ISO 9509 2006-11-01 M D
Toxizität – Hemmung des Sauerstoffverbrauchs ÖNORM EN ISO 8192 2007-06-01 M D
a)

Die Prüfung des Parameters „Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit“ hat mittels des Parameters DOC oder CSB an der filtrierten mengenproportionalen Tagesmischprobe zu erfolgen. Als Inoculum ist die Biomasse der von der Einleitung betroffenen Abwasserreinigungsanlage mit 1 g/L Trockenmasse im Testansatz zu verwenden. Die Anfangskonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn ist gemäß Kap. 4 einzustellen. Die Abbaubarkeit (Wirkungsgrad der Elimination) bezieht sich auf die Anfangs- bzw. Endkonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn bzw. zu Testende; ausgeblasene Stoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.

b)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

c)

Die Färbung ist nach dem Verfahren B der Norm zu bestimmen (Spektraler Absorptionskoeffizient bei 436 nm, 525 nm und 620 nm).

d)

Die Bestimmung der Oberflächenspannung ist unter Beachtung der Angaben des ÖWAV-Arbeitsbehelfes 38 durchzuführen.

e)

Bei der Auswahl des Toxizitätstests für die Überwachung ist darauf zu achten, dass mit dem eingesetzten Testorganismus die empfindlichste Gruppe von Wasserorganismen berücksichtigt wird, die durch die Inhaltsstoffe des Abwassers geschädigt werden kann.

f)

Bei der Durchführung einer Prüfung auf Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge durch eine Abwassereinleitung ist auf das Mischungsverhältnis in der öffentlichen Kanalisation bzw. der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage sowie auf die Leistungsfähigkeit, das Adaptionsvermögen und das Abbauvermögen für Hemmstoffe der von der Abwassereinleitung betroffenen Biozönose der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage Bedacht zu nehmen. Die Durchführung der Probenahme hat gemäß ÖNORM EN ISO 5667-16:1999-07-01 zu erfolgen. Für die Bestimmung des Parameters „Beeinträchtigung der biologischen Abbauvorgänge“ kann eine abweichende Methode verwendet werden, wenn dargelegt wird, dass diese Methode bezüglich des Nachweises der Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge eine gleichwertige Aussagekraft besitzt wie die genormten Methoden.

2.

Anorganische Parameter – Metalle, Halbmetalle

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Aluminium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Antimon a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Arsen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11969 1997-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Barium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Blei a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Bor a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Cadmium a), b) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 5961 c) 1995-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom – Gesamt a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Chrom(VI) ÖNORM M 6288 1991-10-01 S F
DIN 38405-4 (DEV D 4) 1985-07-01 S F
ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S F
Cobalt a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Eisen a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Eisen – Gelöst ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M F
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M F
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Gold a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Kupfer a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Mangan a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Molybdän a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Nickel a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Palladium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Platin a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 a) 2017-01-15 M G
Rhodium a) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Selen a), d) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38405 – D 23-2 (DEV D 23-2) 1994-10-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Silber a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Strontium a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Thallium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
DIN 38406-26 (DEV E 26) 1997-07-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Vanadium a) ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wismut a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Wolfram a) ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zink a) ÖNORM ISO 8288 1988-01-01 M G
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
Zinn ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G
a)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1 „Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)“ vom 1. Juli 2002 durchzuführen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

b)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,01 mg/L zu erreichen.

c)

Es ist das Verfahren nach Abschnitt 3 der Norm (Bestimmung von Cadmium durch elektrothermische Atomisierung) anzuwenden.

d)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L zu erreichen.

3.

Anorganische Parameter – Sonstige

1 2 3 4
Parameter Methode Probe Messung
Ammoniak (berechnet) UBA-BE-076 1996-11-01 - -
Ammonium DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 M D
ÖNORM ISO 5664 1986-12-01 M D
ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 11732 2005-06-01 M D
Bromid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Chlor – Freies Chlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
Chlor – Gesamtchlor ÖNORM EN ISO 7393-1 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-2 2000-06-01 S D
ÖNORM EN ISO 7393-3 2000-06-01 S D
Chlordioxid/Brom DIN 38408-5 (DEV G 5) a) 1990-06-01 S D
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 15682 2002-01-01 M D
Cyanid – Gesamt b), c) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Cyanid – leicht freisetzbar b) ÖNORM M 6285 d) 1988-12-01 S D
DIN 38405-13 (DEV D 13) 2011-04-01 S D
ÖNORM EN ISO 14403-1 2012-10-15 S D
ÖNORM EN ISO 14403-2 2012-10-15 S D
Fluorid DIN 38405-D4-1 (DEV D 4-1) 1985-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Fluorid – Gesamt DIN 38405-D4-2 (DEV D 4-2) 1985-07-01 M G
Hydrazin DIN 38413-1 (DEV P 1) 1982-03-01 S D
Kohlenstoffdisulfid DIN 38413-4 (DEV P 4) (zurückgezogen) 1986-09-01 S D
Nitrat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 M D
Nitrit ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 S D
Phosphor – Gesamt ÖNORM EN ISO 6878 e) 2004-09-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M G
ÖNORM EN ISO 11885 f) 2009-11-01 M G
ÖNORM EN ISO 17294-2 f) 2017-01-15 M G
Phosphor – Orthophosphat ÖNORM EN ISO 6878 g) 2004-09-01 M F
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-1 2005-04-01 M F
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 M F
Stickstoff – Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) h) ÖNORM EN 12260 i) 2003-12-01 M D
ÖNORM EN ISO 11905-1 1998-10-01 M D
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 M D
Sulfid ÖNORM M 6615 1994-03-01 S F
DIN 38405-27 (DEV 27) 2017-10-01 S F
Sulfid – leicht freisetzbar ÖNORM M 6615 1994-03-01 S D
DIN 38405-27 (DEV D 27) 2017-10-01 S D
Sulfit ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
Thiocyanat ÖNORM EN ISO 10304-3 1998-05-01 S D
a)

Die Störungsbehebung für andere oxidierende Stoffe ist nicht durchzuführen.

b)

Bei der Bestimmung der Parameter Gesamtcyanid und Leicht freisetzbares Cyanid ist eine der angegebenen Methoden für die Bestimmung beider Parameter anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L (ber. als CN) zu erreichen.

d)

Die Bestimmung der Cyanidionen ist nach Abschnitt 5 der Norm durchzuführen (photometrisches Verfahren).

e)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 7 der Norm durchzuführen (Aufschluss mit Kaliumperoxodisulfat).

f)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

g)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 4 der Norm durchzuführen.

h)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 1 mg/L (ber. als N) zu erreichen.

i)

Zur Erreichung einer vollständigen Mineralisation ist eine Verbrennungstemperatur von größer 700°C zu gewährleisten.

4.

Summen- und Gruppenparameter zur Bestimmung organischer Stoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX) ÖNORM EN ISO 9562 b) 2004-12-01 M D
Ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX) DEV-H 25 (Vorschlag) 1989-01-01 S D
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) mit Nitrifikationshemmung c) ÖNORM EN 1899-1 d) 1998-08-01 M D
ÖNORM EN 1899-2 d), e) 1998-08-01 M D
DEV H 55 (Vorschlag) f) 2000-01-01 M D
Bromierte Diphenylether g) EPA Methode 1614A 2010-05-01 M D
C10-C13-Chloralkane h) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ÖNORM M 6265 1991-03-01 M D
DIN 38409-41 (DEV H 41) 1980-12-01 M D
DIN 38409-44 (DEV H 44) 1992-05-01 M D
ÖNORM ISO 15705 i) 2003-06-01 M D
Dioxine und Furane j) ISO 18073 2004-04-15 M D
Direkt abscheidbare lipophile Leichtstoffe DIN 38409-19 (DEV H 19) k) (zurückgezogen) 1986-02-01 M D
Extrahierbare organisch gebundenen Halogene (EOX) ÖNORM M 6614 2001-06-01 M D
Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 1484 l) 1997-08-01 M D
Kohlenwasserstoff-Index (KW-Index) ÖNORM EN ISO 9377-2 m) 2001-06-01 M D
Lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS) n) - M D
Phenolindex ÖNORM M 6286 o) 1988-09-01 M D
DIN 38409-H16-2 (DEV H 16-2) 1984-06-01 M D
ÖNORM EN ISO 14402 p) 2000-06-01 M D
Polychlorierte Biphenyle (PCB) p) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) q) ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 M D
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS) DIN ISO 11349 (DEV H 56) m) 2015-12-01 M D
Summe der flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylole (BTX) bzw. Benzol, Toluol, Xylole und Ethylbenzol (BTXE) h) DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Summe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe (LHKW) s) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Tenside – Anionische Tenside ÖNORM EN 903 t) 1994-03-01 M D
ÖNORM EN ISO 16265 t) 2012-04-15 M D
Tenside – Kationische Tenside DIN 38409-20 (DEV H 20) (zurückgezogen) 1989-07-01 M D
Tenside – Nichtionische Tenside DIN 38409-23 (DEV H 23) 2010-12-01 M D
ÖNORM M 6253-2 1986-09-01 M D
Toxaphen h) EPA Methode 608 2007-07-10 M D
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Sofern für ein Abwasser durch Verdünnung eine Chloridkonzentrationen 1000 mg/L und eine DOC-Konzentration 100 mg/L bei gleichzeitig ausreichender Quantifizierbarkeit des AOX nicht erreicht werden kann, ist die SPE-Methode gemäß Anhang A der Norm anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,5 mg/L (ber. als O 2 ) zu erreichen.

d)

Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).

e)

Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Anhang B der Norm durchzuführen.

f)

Die Bestimmung des BSB 5 mit der manometrischen/respirometrischen Methode ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Abschnitt 5 c) der Norm durchzuführen. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM EN 1899-1 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

g)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28), 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47), 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99), 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100), 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153), 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154).

h)

Für diesen Gruppenparameter können keine Einzelstoffe angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

i)

Die Bestimmung des CSB mit Küvettentest ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM M 6265: 1991 03 01 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

j)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-T4CDD) oder 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran (2,3,7,8-T4CDF).

k)

Als Extraktionsmittel ist Hexan anstelle von 1,1,2-Trichlortrifluorethan zu verwenden. Für die Bildung des arithmetischen Mittels der Messwerte sind abweichend von DIN 38409-19 drei Proben zu analysieren.

l)

Für die Bestimmung ist ein Gerät mit thermisch – katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670°C) zu verwenden. Bei Untersuchung von partikelhaltigen Proben sind Kontrollmessungen nach Anhang C durchzuführen.

m)

Als Extraktionsmittel ist Hexan zu verwenden.

n)

Lineare Alkybenzolsufonate können zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion (HPLC/UV) nach Festphasenanreicherung bestimmt werden.

o)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 3 der Norm anzuwenden (Methode A: direkte spektrophotometrische Methode).

p)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 4 der Norm anzuwenden (Phenolindex nach Destillation).

q)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 3,3‘,4,4’-Tetrachlorbiphenyl (PCB 77) oder 2,2′,4,4′,5,5′-Hexachlorbiphenyl (PCB 153).

r)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[ghi]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren.

s)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Bei der Bestimmung der Einzelstoffe sind mit der angegebenen oder einer gleichwertigen Methode folgenden Mindestbestimmungsgrenzen zu erreichen: Dichlormethan 5 µg/L; 1,1,1-Trichlorethan 0,1 µg/L; 1,2-Dichlorethan 2 µg/L; Trichlorethen 0,1 µg/L, Tetrachlorethen 0,1 µg/L; andere Einzelsubstanzen 1 µg/L.

t)

Das Ergebnis der MBAS-Bestimmung ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz zu beziehen. Bei Einsatz anderer zulässiger Kalibriersubstanzen ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz umzurechnen (Umrechnungsfaktoren siehe Tabelle 1 in Abschnitt 7.3 der Norm).

5.

Organische Einzelstoffe

1 2 3 4
Parameter Methode a) Probe Messung
Aclonifen - M D
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Aldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Benzidin EPA Methode 605 1984-01-01 M D
Benzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Benzylchlorid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Bifenox - M D
Bisphenol A ÖNORM EN ISO 18857-2 2011-12-15 M D
Chlordan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
cis-Chlordan
trans-Chlordan
Chlordecon - - M D
Chloressigsäure ÖNORM EN ISO 23631 2008-01-01 M D
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
cis-Chlorfenvinphos
trans-Chlorfenvinphos
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Cybutryn - M D
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin
β-Cypermethrin
θ-Cypermethrin
ζ-Cypermethrin
Deltamethrin - - M D
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D
Dibutylzinnverbindungen (DBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen
trans-1,2-Dichlorethen
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
2,4-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
2,5-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
1,3-Dichlorpropan-2-ol BVL B 80.56-2 2002-09-01 M D
Dichlorprop-p ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
Dichlorvos - M D
Dicofol - M D
Dichlordiphenyltrichlorethan(DDT) b) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Dieldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Dimethylamin - - M D
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 c) 1998-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
α-Endosulfan
β-Endosulfan
Endrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Ethylbenzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
Ethylenoxid - - S D
Fenpropidin - - M D
Glyphosat DIN 38407-22 (DEV F 22) 2001-10-01 M D
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Hexabrombiphenyl - - M D
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - - M D
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Hexachlorbutadien ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 M D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Hexachlorcyclohexan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
α-HCH
β-HCH
γ-HCH (Lindan)
δ-HCH
Isodrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Isopropylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 M D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 M D
Mecoprop (MCPP) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 M D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01
Methoxychlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Mevinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Mevinphos
trans-Mevinphos
Mirex - - M D
Nitrilotriessigsäure (NTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 M D
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D
Omethoat ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlornitrobenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
Pentachlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D
Phenmedipham - - M D
Phosalon ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
Propazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
Sebuthylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Spiroxamin - - M D
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D
Tetrabutylzinn (TTBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Tetrachlorkohlenstoff ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Toluol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
Tributylzinnverbindungen (TBT) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Trichlorbenzole ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol
1,2,4-Trichlorbenzol
1,3,5-Trichlorbenzol
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Trichlorfon - - S D
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D
Triphenylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D
Vinylchlorid DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
Xylole DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ISO 11423-1 1997-06-15 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
o-Xylol
m-Xylol
p-Xylol
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe (Isomere bzw. Abbauprodukte) von DDT werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt.

c)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

Abschnitt III

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2018-02-15

Abschnitt IV

Sonstige Methoden und technische Normen

1 2
Parameter Methode
Ausführung von Kanalanlagen ÖNORM B 2503 2017-11-01
Glühverlust – Schlämme ÖNORM EN 15935 2012-10-01
Hydrologie – Hydrographische Fachausdrücke und Zeichen ÖNORM B 2400 2016-03-01
Korngrößenverteilung ÖNORM EN ISO 17892-4 2017-05-01
Probenahme – Schlämme ÖNORM EN ISO 5667-13 2011-10-01
Trockenmasse – Schlämme ÖNORM EN 12880 2000-12-01

Abschnitt V

Folgende branchenspezifische Abwasseremissionsverordnungen enthalten von Anlage A Abschnitt I abweichende Bestimmungen zur Abwassermengenmessung und von Anlage A Abschnitt II Spalte 3 abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme:

(1) Allgemeine Abwasseremissionsverordnung – AAEV

Für die AAEV, BGBl. Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 gilt:

Die Parameter schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS), pH-Wert, absetzbare Stoffe und abfiltrierbare Stoffe sind bei Anwendungen, insbesondere im Gastgewerbe, wo unter Berücksichtigung der Kriterien des § 12a WRG 1959 Schwerkraft-Fettabscheider als Hauptreinigungsschritt den Stand der Technik darstellen, an der qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(2) 1. AEV für kommunales Abwasser

Für die 1. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. Nr. 210/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Bei einer Abwasserreinigungsanlage der Größenklasse I oder der Größenklasse II nicht größer als 1 000 EW60 gemäß Anlage A der 1. AEV für kommunales Abwasser sind die Abwasserparameter anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(3) 3. AEV für kommunales Abwasser

Für die 3. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. II Nr. 249/2006 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Der Parameter Absetzbare Stoffe ist

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist, anhand von mindestens fünf Stichproben zu bestimmen, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

2.

Die Parameter Ammonium, Phosphor-Gesamt, Gesamter org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) und Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ) sind

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen, sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist. Die qualifizierte Stichprobe ist als Mischung aus mindestens fünf gleichvolumigen Stichproben, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden, herzustellen. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

3.

Die am Tag der Probenahme (Z 1 und 2) abfließende Abwassermenge kann durch

a)

Ablesung eines im Zulauf zur Wasserversorgungsanlage des Einzelobjekts angeordneten Wasserzählers oder

b)

eine andere gleichwertige Messmethode, sofern sie genau und nachvollziehbar beschrieben ist und entsprechend der Beschreibung ausgeführt wird,

ermittelt werden.

(4) AEV Aquakultur

Für die AEV Aquakultur, BGBl. II Nr. 397/2004 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Die Parameter Ges. geb. Stickstoff (TNb), Phosphor-Gesamt, Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) und Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC) sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter Stichproben zu bestimmen.

(5) AEV Fahrzeugtechnik

Für die AEV Fahrzeugtechnik, BGBl. II Nr. 265/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Schwerflüchtige lipophile Stoffe, Kohlenwasserstoff-Index und Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter nach Anhang A der AAEV ist an Hand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(6) AEV Industrieminerale

Für die AEV Industrieminerale, BGBl. II Nr. 347/1997 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Cobalt, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Ammonium, Fluorid, Sulfat, Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Kohlenwasserstoff-Index und Phenolindex sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als Zweistundenmischprobe oder qualifizierte Stichprobe für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(7) AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger

Für die AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger, BGBl. II Nr. 266/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Zink, Ammonium, Phosphor-Gesamt, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX) und Kohlenwasserstoff-Index sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

2.

Ein bei Abwasser gemäß § 1 Abs. 3 (offene Umlaufkühlsysteme) oder 4 (Kesselanlagen) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

3.

Bei einer Einleitung gemäß § 1 Abs. 5 (geschlossene Umlaufkühlsysteme) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger ist ein Parameter des Anhangs A der AAEV anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

(8) AEV Soda

Für die AEV Soda, BGBl. Nr. 92/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Der Abwasserparameter Abfiltrierbare Stoffe ist anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten Tagesmischprobe zu bestimmen.

(9) AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse

Für die AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse, BGBl. II Nr. 267/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Adsorbierbare org. geb. Halogene (AOX) und Ausblasbare org. geb. Halogene (POX) des Anhangs B der AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter qualifizierter Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(10) AEV Wasseraufbereitung

Für die AEV Wasseraufbereitung, BGBl. Nr. 892/1995 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Mangan, Quecksilber, Zink, Chlorid, Ges. geb. Stickstoff, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB 5 ), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen; bei biologischer Behandlung des Abwassers ist der Parameter Ges. geb. Stickstoff anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Mischprobe zu bestimmen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gezogen wird.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(11) Indirekteinleiterverordnung

Für die Indirekteinleiterverordnung (IEV), BGBl. II Nr. 222/1998 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019, gilt:

Es wird auf die Bestimmung zur erleichterten Überwachung von wasserrechtlich nicht bewilligungspflichtigen Indirekteinleitungen gemäß § 4 Abs. 4 IEV hingewiesen.

Abschnitt VI

Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW ist mit folgenden Analysenmethoden vorzunehmen:

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Aclonifen - M D 0,05 µg/L b)
Alachlor ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,2 μg/L
ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,2 µg/L
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Benzol ISO 11423-1 c) 1997-06-15 S D 1 µg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 1 µg/L
Bifenox - M D 0,05 µg/L d)
Blei e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 1 µg/L
Bromierte Diphenylether EPA 1614A 2010-05-01 M D
2,4,4´-Tribromdiphenylether(PBDE-28) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether(PBDE-47) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether(PBDE-99) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether(PBDE-100) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether(PBDE-153) 0,1 μg/L
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether(PBDE-154) 0,1 μg/L
Cadmium e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 1 µg/L
C10-C13-Chloralkane f) ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 M D 1 μg/L
Chlorfenvinphos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D
cis-Chlorfenvinphos 0,5 μg/L
trans-Chlorfenvinphos 0,5 µg/L
Chlorpyrifos ÖNORM EN 12918 1999-11-01 M D 0,25 μg/L
Cybutryn - M D 0,02 µg/L b)
Cypermethrin - M D
α-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
β-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
θ-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
ζ-Cypermethrin 0,05 µg/L d)
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 M D 0,5 µg/L
1,2-Dichlorethan (DCE) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 2 μg/L
Dichlormethan (DCM) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 5 μg/L
Dichlorvos - M D 0,05 µg/L b)
Dicofol - M D 0,5 µg/L d)
Dioxine und dioxinähnliche ISO 18073 2004-04-15 M D
Verbindungen EPA 1668B 2008-11-01 M D
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
2,3,7,8-T4CDD 4 pg/L
1,2,3,7,8-P5CDD 4 pg/L
1,2,3,4,7,8- H6CDD 10 pg/L
1,2,3,6,7,8-H6CDD 10 pg/L
1,2,3,7,8,9-H6CDD 10 pg/L
1,2,3,4,6,7,8-H7CDD 20 pg/L
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD 20 pg/L
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
2,3,7,8-T4CDF 4 pg/L
1,2,3,7,8-P5CDF 4 pg/L
2,3,4,7,8-P5CDF 4 pg/L
1,2,3,4,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,6,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,7,8,9-H6CDF 10 pg/L
2,3,4,6,7,8-H6CDF 10 pg/L
1,2,3,4,6,7,8-H7CDF 20 pg/L
1,2,3,4,7,8,9-H7CDF 20 pg/L
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF 20 pg/L
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) 200 pg/L
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) 200 pg/L
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) 300 pg/L
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) 300 pg/L
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) 500 pg/L
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) 300 pg/L
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) 100 pg/L
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) 300 pg/L
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) 300 pg/L
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 300 pg/L
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) 200 pg/L
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) 300 pg/L
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 h) 1998-05-01 M D 0,3 μg/L
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-Endosulfan 0,2 μg/L
β-Endosulfan 0,2 μg/L
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
(+/-)-Heptachlor 0,01 μg/L
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,05 μg/L
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - M D
(+/-)-α- HBCDD 0,05 μg/L i)
(+/-)-β- HBCDD 0,05 μg/L i)
(+/-)-γ- HBCDD 0,05 μg/L i)
Hexachlorbenzol (HCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,01 μg/L
Hexachlorbutadien (HCBD) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 M D 0,02 μg/L
Hexachlorcyclohexan (HCH) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
α-HCH 0,02 µg/L
β-HCH 0,02 µg/L
γ-HCH (Lindan) 0,02 µg/L
δ-HCH 0,02 µg/L
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 M D 0,3 μg/L
Nickel e) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 5 µg/L
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/L
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 M D 0,1 μg/L
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 M D
Acenaphthen 0,03 µg/L
Acenaphthylen 0,03 µg/L
Anthracen 0,01 μg/L
Benzo[a]anthracen 0,05 µg/L
Benzo[a]pyren 0,03 µg/L
Benzo[b]fluoranthen 0,04 µg/L
Benzo[ghi]perylen 0,05µg/L
Benzo[k]fluoranthen 0,04 µg/L
Chrysen 0,05 µg/L
Dibenzo[a,h]anthracen 0,03 µg/L
Fluoranthen 0,03 μg/L
Fluoren 0,04 µg/L
Indeno[1,2,3-cd]pyren 0,05 µg/L
Naphthalin 0,2 μg/L
Phenanthren 0,03 µg/L
Pyren 0,03 µg/L
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D 0,02 μg/L
Pentachlorphenol (PCP) ÖNORM EN 12673 1999-04-01 M D 0,2 μg/L
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 M D 0,001 µg/L
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 M G 0,05 µg/L
ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 M G 0,05 µg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 M G 0,05 µg/L
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 M D 0,05 µg/L
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 M D 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Terbutryn ÖNORM EN ISO 27108 2013-11-15 M D 1 μg/L
Tributylzinnverbindungen ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 M D 0,01 μg/L
Trichlorbenzole (TCB) ÖNORM EN ISO 6468 c) 1997-07-01 M D
1,2,3-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
1,2,4-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
1,3,5-Trichlorbenzol 0,1 μg/L
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 g) 1998-02-01 S D 0,3 μg/L
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 c) 2000-11-01 M D 0,1 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

c)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

f)

Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

g)

Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor.

h)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

i)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

Abkürzung

MVW

Anlage B

Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Oberflächengewässern

Die folgenden Methoden sind insbesondere im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.

Abschnitt I

Probenahme und Probenkonservierung für die Matrix Wasser

1 2
Parameter Methode
Probenahme - Probenahmeprogramme undProbenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probennahme – Seen ÖNORM EN ISO 5667-4 2015-01-01
Probennahme – Fließgewässer ÖNORM EN ISO 5667-6 2017-01-15
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Probenahme – Qualitätssicherung ÖNORM EN ISO 5667-14 2016-11-01

Abschnitt II

Analysemethoden für die Matrix Wasser

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Abfiltrierbare Stoffe DIN 38409-2 (DEV H 2) 1987-03-01 S D 1 mg/l
Aclonifen - S D 0,05 µg/l a)
Alachlor ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,09 μg/l
Aldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/l
Aluminium – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 10 μg/l
Aluminium – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 10 μg/l
Ammonium-Stickstoff ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 S D 0,01 mg N/l
DIN 38406-5 (DEV D 5) 1983-10-01 S D 0,01 mg N/l
Anthracen ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D 0,03 μg/l
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D 0,03 μg/l
AOX (adsorbierbare organischgebundene Halogene, als Chlorid) ÖNORM EN ISO 9562 2004-12-01 S D 10 μg/l
Arsen – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Arsen – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,05
Benzidin EPA 605 1984-01-01 S D 0,1 μg/l
Benzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 1 μg/l
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D 3 μg/l
Benzylchlorid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,1 μg/l
Bifenox - S D 0,01 µg/l b)
Biochemischer Sauerstoffbedarf nach fünf Tagen ohne Nitrifikationshemmung (BSB5) ÖNORM EN 1899-2 1998-08-01 S D 0,5 mg/l
Bisphenol A ÖNORM EN ISO 18857-2 2011-12-15 S D 0,05 μg/l
Blei – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Blei – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
Bromierte Diphenylether EPA 1614A 2010-05-01 S D
2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28) 0,05 μg/l
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47) 0,05 μg/l
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99) 0,05 μg/l
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100) 0,05 μg/l
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153) 0,05 μg/l
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154) 0,1 μg/l
C10-C13-Chloralkane ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 S D 0,3 µg/l
Cadmium – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,1 μg/l
ÖNORM EN ISO 5961 1995-07-01 S F 0,1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 0,1 μg/l
Cadmium – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,1 μg/l
ÖNORM EN ISO 5961 1995-07-01 S G 0,1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 0,1 μg/l
Calcium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/l
Chlordan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
cis-Chlordan 0,05 μg/l
trans-Chlordan 0,05 μg/l
Chloressigsäure ÖNORM EN ISO 23631 2008-01-01 S D 0,5 μg/l
Chlorfenvinphos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D
cis-Chlorfenvinphos 0,02 μg/l
trans-Chlorfenvinphos 0,02 μg/l
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg/l
Chlorophyll-a DIN 38412-16 (DEV L 16) 1985-12-01 S D 1 μg/l
Chlorpyrifos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/l
Chrom – filtriert Summe aller Oxidationsstufen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN 1233 1996-11-01 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Chrom – gesamt Summe aller Oxidationsstufen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN 1233 1996-11-01 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
Chronischer Daphnientest ISO 10706 2000-04-01 S D -
Cyanid (leicht freisetzbares Cyanid,als CN) ÖNORM M 6285 1988-12-01 S D 2 μg/l
Cybutryn - S D 0,02 µg/l a)
Cypermethrin - S D
α-Cypermethrin 0,001 µg/l b)
β-Cypermethrin 0,001 µg/l b)
θ-Cypermethrin 0,001 µg/l b)
ζ-Cypermethrin 0,001 µg/l b)
DDT ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
p,p´-DDT 0,003 μg/l
o,p´-DDT 0,003 μg/l
p,p´-DDE 0,003 μg/l
p,p´-DDD 0,003 μg/l
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 S D 0,4 μg/l
Dibutylzinnverbindungen (als Kation) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 S D 0,003 μg/l
1,3-Dichlor-2-propanol BVL B 80.56-2 2002-09-01 S D 2 μg/l
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 2 μg/l
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen 2 μg/l
trans-1,2-Dichlorethen 2 μg/l
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/l
Dichlorvos - S D 0,05 µg/l a)
Dicofol - S D 0,001 µg/l b)
2,4-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,05 μg/l
2,5-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,05 μg/l
Dieldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/l
Dimethylamin c) S D 2 μg/l
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
DOC, organischer Kohlenstoff – gelöst ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S F 0,5 mg/l
EDTA (als H4EDTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 S D 1 μg/l
Eisen – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/l
Eisen – gesamt ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,01 mg/l
Elektrische Leitfähigkeit (bei 25 °C) ÖNORM EN 27888 1993-12-01 S D -
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
α-Endosulfan 0,005 μg/l
β-Endosulfan 0,005 μg/l
Endrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/l
Ethylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/l
DIN 38407-43 (DEV F 43) 1991-05-01 S D 5 μg/l
Fluorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 100 μg/l
ÖNORM M 6607 d) 1992-09-01 S D 100 μg/l
Gesamthärte (in mg CaCO3/l) ÖNORM M 6268 2004-01-01 S D 1 °dH
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 e) 1997-07-01 S D
(+/-)-Heptachlor 0,01 μg/l
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,05 μg/l
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - S D
(+/-)-α- HBCDD 0,05 μg/l f)
(+/-)-β- HBCDD 0,05 μg/l f)
(+/-)-γ- HBCDD 0,05 μg/l f)
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,01 μg/l
Hexachlorbutadien ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,01 μg/l
Hexachlorcyclohexan (HCH) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
α-HCH 0,006 μg/l
β-HCH 0,006 μg/l
γ-HCH (Lindan) 0,006 μg/l
δ-HCH 0,006 μg/l
Isodrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/l
Isopropylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/l
DIN 38407-43 (DEV F 43) 1991-05-01 S D 5 μg/l
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Kalium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/l
Kupfer – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Kupfer – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate) g) S D 50 μg/l
Magnesium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/l
Mangan – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/l
Mangan – gesamt ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,01 mg/l
Mevinphos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D
cis-Mevinphos 0,01 μg/l
trans-Mevinphos 0,01 μg/l
Naphthalin ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D 0,2 μg/l
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D 0,2 μg/l
Natrium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/l
Nickel – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Nickel – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
Nitrat-Stickstoff (als NO3-N) ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 0,06 mg/l
Nitrit-Stickstoff (als NO2-N) ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D 0,003 mg/l
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 S D 0,1 μg/l
NTA (Nitrilotriessigsäure) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 S D 0,5 μg/l
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 S D 0,02 μg/l
Omethoat ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/l
Polycyclische aromatische ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D
Kohlenwasserstoffe (PAK) DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D
Fluoranthen 0,01 μg/l
Benzo[a]pyren 0,002 μg/l
Benzo[b]fluoranthen 0,01 μg/l
Benzo[k]fluoranthen 0,01 μg/l
Benzo[ghi]perylen 0,002 μg/l
Indeno[1,2,3-cd]pyren 0,01 μg/l
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,002 μg/l
Pentachlornitrobenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,02 μg/l
Pentachlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,1 μg/l
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 S D 0,001 µg/l
Phosalon ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/l
Phosphor – Gesamtphosphor ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S G 0,005mg P/l
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,005mg P/l
Phosphor – Gesamtphosphor filtriert ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S G 0,005mg P/l
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,005mg P/l
Phosphor – Orthophosphat-Phosphor ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S F 0,005mg P/l
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,005mg P/l
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D -
Quecksilber filtriert ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 S F 0,05 μg/l
ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 S F 0,05 μg/l
Quecksilber gesamt ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 S G 0,05 μg/l
ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 S G 0,05 μg/l
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,05 µg/l
Sauerstoff – gelöst ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D 0,2 mg O2/l
Sauerstoff – Sättigung ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D -
Sebuthylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/l
Säurekapazität (pH 4,3) DIN 38409-7 (DEV H 7) 2005-12-01 S D 0,05mmol/l
Selen – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/l
Selen – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/l
Silber – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,1 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 0,1 μg/l
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,1 μg/l
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg SO4/l
Temperatur Wasser ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D - °C
Terbutryn EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,05 μg/l
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,2 μg/l
Tetrachlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
TOC, organischer Kohlenstoff –gesamt ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S G 0,5 mg/l
Tributylzinn-Kation ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 S D 0,0002 μg/l
Trichlorbenzole ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
1,2,3-Trichlorbenzol 0,02 μg/l
1,2,4-Trichlorbenzol 0,02 μg/l
1,3,5-Trichlorbenzol 0,02 μg/l
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,2 μg/l
Trichlorfon h) S D 0,07 μg/l
Trichlormethan ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,3 μg/l
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Xylole ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2011-06-01 S D
o-Xylol 0,5 μg/l
m-Xylol 0,5 μg/l
p-Xylol 0,5 μg/l
Zink – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 3 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 3 μg/l
Zink – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 3 μg/l
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 3 μg/l
a)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Derivatisierung und GC-MS bestimmt werden.

d)

Die Bestimmung von Fluorid ist nach dem Verfahren gemäß Punkt 6.1 oder 6.2 durchzuführen.

e)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor

f)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

g)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und UV-Detektor (HPLC/UV) bestimmt werden.

h)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und MS-Detektor (LC-MS/MS) bestimmt werden.

Abschnitt III

Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) für dieMatrix Sediment

1 2
Parameter Methode
Probenahme – Sediment ISO 5667-12 2017-07-01
Probenahme – Schlämme ÖNORM EN ISO 5667-13 2011-10-01
Probenkonservierung Schlamm- und Sedimentproben ÖNORM EN ISO 5667-15 2010 02 01
Probenvorbereitung – Gefriertrocknung ÖNORM EN ISO 16720 2007-05-01

Abschnitt IV

Analysemethoden für die Matrix Sediment

1 2 3
Parameter Methode MBG a)
Blei b) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 5 mg/kg
Cadmium b) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 0,1 mg/kg
C10-C13-Chloralkane ÖNORM EN ISO 18635 2016-10-01 0,1 mg/kg
Glühverlust ÖNORM EN 15935 2012-10-01 -
Polycyclische aromatischeKohlenwasserstoffe (PAK) ÖNORM EN 15527 2008-09-01
Anthracen 1 µg/kg
Benzo[a]pyren 5 µg/kg
Benzo[b]fluoranthen 5 µg/kg
Benzo[ghi]perylen 5 µg/kg
Benzo[k]fluoranthen 5 µg/kg
Fluoranthen 5 µg/kg
Indeno[1,2,3-cd]pyren 5 µg/kg
Quecksilber b) ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 0,05 mg/kg
Trockenmasse ÖNORM EN 12880 2000-12-01 -
a)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze bezieht sich auf die Sedimenttrockenmasse.

b)

Der Parameter ist nach mikrowellenunterstütztem Druckaufschluss mit Königswasser gemäß ÖNORM EN 13656 „Charakterisierung von Abfällen – Aufschluss mittels Mikrowellengerät mit einem Gemisch aus Fluorwasserstoffsäure (HF), Salpetersäure (HNO 3 ) und Salzsäure (HCI) für die anschließende Bestimmung der Elemente im Abfall“ vom 1. Dezember 2002 zu bestimmen.

Abschnitt V

Analysemethoden für die Matrix Biota

1 2 3
Parameter Methode a) MBG b)
Bromierte Diphenylether c)
2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´-Tetrabromdiphenylether (PBDE-47) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´,5-Pentabromdiphenylether(PBDE-99) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´,6-Pentabromdiphenylether(PBDE-100) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´5,5´-Hexabromdiphenylether(PBDE-153) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´5,6´-Hexabromdiphenylether(PBDE-154) 0,003 µg/kg
Di(2-ethyl-hexyl)phthalat (DEHP) d) 30 µg/kg
Dicofol 11 µg/kg
Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
2,3,7,8-T4CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8-P5CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8- H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,6,7,8-H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8,9-H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8-H7CDD 0,0003 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD 0,0001 µg/kg
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
2,3,7,8-T4CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8-P5CDF 0,0001 µg/kg
2,3,4,7,8-P5CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,6,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8,9-H6CDF 0,0001 µg/kg
2,3,4,6,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8-H7CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8,9-H7CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF 0,0001 µg/kg
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) 0,0001 µg/kg
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) 0,0002 µg/kg
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) 0,0001 µg/kg
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) 0,0007 µg/kg
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) 0,0001 µg/kg
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) 0,0001 µg/kg
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 0,0001 µg/kg
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) 0,0001 µg/kg
Fettgehalt ÖNORM EN 1528-2 1997-03-01
Heptachlor und Heptachlorepoxid
(+/-)-Heptachlor 0,5 µg/kg
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,5 µg/kg
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCD) 100 µg/kg
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
Hexachlorbenzol e) 3 µg/kg
Hexachlorbutadien e) 10 µg/kg
Hexachlorcyclohexan (HCH) e)
α-HCH 1 µg/kg
β-HCH 1 µg/kg
γ-HCH (Lindan) 1 µg/kg
δ-HCH 1 µg/kg
Pentachlorbenzol e) 0,5 µg/kg
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Benzo[a]pyren 5 µg/kg
Fluoranthen 10 µg/kg
Perfluoroctansulfonsäure 3µg/kg
Quecksilber f) 6 µg/kg
Quinoxyfen 4 µg/kg
Tributylzinnverbindungen g) 2 µg/kg
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze bezieht sich auf das Biota-Frischgewicht.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Flüssig-fest-Extraktion und GC-HRMS bestimmt werden.

d)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an die Technische Regel ONR CEN/TS 16183 „:Schlamm, behandelter Bioabfall und Boden – Bestimmung ausgewählter Phthalate mittels kapillarer Gaschromatographie mit massenspektrometrischer Detektion (GC-MS); Deutsche Fassung CEN/TS 16183:2012“ vom 1. Aprili 2012, bestimmt werden.

e)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an die Norm DIN ISO 10382 „Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Organochlorpestiziden und polychlorierten Biphenylen – Gaschromatographisches Verfahren mit Elektroneneinfang-Detektor (ISO 10382:2002)“ vom 1. Mai 2003, bestimmt werden.

f)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an ÖNORM EN ISO 12846:2012-07-01 bestimmt werden.

g)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an ÖNORM EN ISO 23161 „Bodenbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Organozinnverbindungen – Gaschromatographisches Verfahren (ISO/DIS 23161:2017)“ vom 1. Dezember 2017 bestimmt werden.

Abschnitt VI

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2017-02-01

Abkürzung

MVW

Anlage B

Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Oberflächengewässern

Die folgenden Methoden sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.

Abschnitt I

Probenahme und Probenkonservierung für die Matrix Wasser

1 2
Parameter Methode
Probenahme - Probenahmeprogramme undProbenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenahme – Seen ÖNORM ISO 5667-4 2015-01-01
Probenahme – Fließgewässer ÖNORM EN ISO 5667-6 2017-01-15
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Probenahme – Qualitätssicherung ÖNORM EN ISO 5667-14 2016-11-15

Abschnitt II

Analysemethoden für die Matrix Wasser

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Abfiltrierbare Stoffe DIN 38409-2 (DEV H 2) a) 1987-03-01 S D 1 mg/L
ÖNORM M 6274 b) 1985-09-01 S D 1 mg/L
Aclonifen - S D 0,05 µg/L c)
Alachlor ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,09 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,09 μg/L
Aldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/L
Aluminium – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 10 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 10 μg/L
Aluminium – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 10 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 10 μg/L
Ammonium-Stickstoff ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 S D 0,01 mg N/L
DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 S D 0,01 mg N/L
ÖNORM EN ISO 11732 2005-06-01 S D 0,01 mg N/L
Anthracen ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D 0,03 μg/L
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D 0,03 μg/L
AOX (adsorbierbare organischgebundene Halogene, als Chlorid) ÖNORM EN ISO 9562 2004-12-01 S D 10 μg/L
Arsen – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Arsen – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,05 µg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,05 µg/L
Benzidin EPA 605 1984-01-01 S D 0,1 μg/L
Benzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 1 μg/L
Benzylchlorid ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,1 μg/L
Bifenox - S D 0,01 µg/L d)
Biochemischer Sauerstoffbedarf nach fünf Tagen ohne Nitrifikationshemmung (BSB5) ÖNORM EN 1899-2 e) 1998-08-01 S D 0,5 mg/L
Bisphenol A ÖNORM EN ISO 18857-2 2011-12-15 S D 0,05 μg/L
Blei – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Blei – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
Bromierte Diphenylether EPA 1614A 2010-05-01 S D
2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28) 0,05 μg/L
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47) 0,05 μg/L
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99) 0,05 μg/L
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100) 0,05 μg/L
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-153) 0,05 μg/L
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-154) 0,1 μg/L
C10-C13-Chloralkane ÖNORM EN ISO 12010 2014-05-15 S D 0,3 µg/L
Cadmium – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 5961 1995-07-01 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,1 μg/L
Cadmium – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 5961 1995-07-01 S G 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,1 μg/L
Calcium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S F 1 mg/L
Chlordan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
cis-Chlordan 0,05 μg/L
trans-Chlordan 0,05 μg/L
Chloressigsäure ÖNORM EN ISO 23631 2008-01-01 S D 0,5 μg/L
Chlorfenvinphos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D
cis-Chlorfenvinphos 0,02 μg/L
trans-Chlorfenvinphos 0,02 μg/L
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg/L
Chlorophyll-a DIN 38412-16 (DEV L 16) 1985-12-01 S D 1 μg/L
Chlorpyrifos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,01 μg/L
Chrom – filtriert Summe aller Oxidationsstufen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN 1233 1996-11-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Chrom – gesamt Summe aller Oxidationsstufen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN 1233 1996-11-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
Chronischer Daphnientest ISO 10706 2000-04-01 S D -
Cyanid (leicht freisetzbares Cyanid,als CN) ÖNORM M 6285 1988-12-01 S D 2 μg/L
Cybutryn - S D 0,02 µg/L c)
Cypermethrin - S D
α-Cypermethrin 0,001 µg/L d)
β-Cypermethrin 0,001 µg/L d)
θ-Cypermethrin 0,001 µg/L d)
ζ-Cypermethrin 0,001 µg/L d)
DDT ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
p,p´-DDT 0,003 μg/L
o,p´-DDT 0,003 μg/L
p,p´-DDE 0,003 μg/L
p,p´-DDD 0,003 μg/L
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ÖNORM EN ISO 18856 2005-11-01 S D 0,4 μg/L
Dibutylzinnverbindungen (als Kation) ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 S D 0,003 μg/L
1,3-Dichlor-2-propanol BVL B 80.56-2 2002-09-01 S D 2 μg/L
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 2 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 2 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 2 μg/L
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen 2 μg/L
trans-1,2-Dichlorethen 2 μg/L
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 5 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 5 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/L
Dichlorvos - S D 0,05 µg/L c)
Dicofol - S D 0,001 µg/L d)
2,4-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,05 μg/L
2,5-Dichlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,05 μg/L
Dieldrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/L
Dimethylamin f) S D 2 μg/L
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/L
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 S D 0,03 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,03 μg/L
DOC, organischer Kohlenstoff – gelöst ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S F 0,5 mg/L
EDTA (als H4EDTA) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 S D 1 μg/L
Eisen – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
Eisen – gesamt ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/L
Elektrische Leitfähigkeit (bei 25 °C) ÖNORM EN 27888 1993-12-01 S D -
Endosulfan ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
α-Endosulfan 0,005 μg/L
β-Endosulfan 0,005 μg/L
Endrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/L
Ethylbenzol DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 5 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/L
Fluorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 200μg/L
ÖNORM M 6607 g) 1992-09-01 S D 200μg/L/L
DIN 38405-4 (DEV D 4) 1985-07-01 S D 200μg/L
Gesamthärte (in mg CaCO3/L) h) ÖNORM M 6268 2004-01-01 S D 1 °dH
DIN 38406-3 (DEV E 3) 2002-03-01 S D 1 °dH
Heptachlor und Heptachlorepoxid ÖNORM EN ISO 6468 i) 1997-07-01 S D
(+/-)-Heptachlor 0,01 μg/L
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,05 μg/L
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCDD) - S D
(+/-)-α- HBCDD 0,05 μg/L j)
(+/-)-β- HBCDD 0,05 μg/L j)
(+/-)-γ- HBCDD 0,05 μg/L j)
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,01 μg/L
Hexachlorbutadien ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,01 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 0,01 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,01 μg/L
Hexachlorcyclohexan (HCH) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
α-HCH 0,006 μg/L
β-HCH 0,006 μg/L
γ-HCH (Lindan) 0,006 μg/L
δ-HCH 0,006 μg/L
Isodrin ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,003 μg/L
Isopropylbenzol ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 5 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 5 μg/L
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/L
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 S D 0,05 μg/L
Kalium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S F 1 mg/L
Kupfer – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Kupfer – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate) k) S D 50 μg/L
Magnesium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S F 1 mg/L
Mangan – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
Mangan – gesamt ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,01 mg/L
Mevinphos ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D
cis-Mevinphos 0,01 μg/L
trans-Mevinphos 0,01 μg/L
Naphthalin ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D 0,2 μg/L
DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D 0,2 μg/L
Natrium – filtriert ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S F 1 mg/L
Nickel – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Nickel – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
Nitrat-Stickstoff (als NO3-N) ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 0,06 mg/L
Nitrit-Stickstoff (als NO2-N) ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D 0,003 mg/L
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-01 S D 0,003 mg/L
4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 S D 0,1 μg/L
NTA (Nitrilotriessigsäure) ÖNORM EN ISO 16588 2005-08-01 S D 0,5 μg/L
Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) ÖNORM EN ISO 18857-1 2006-11-01 S D 0,02 μg/L
Omethoat ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/L
Polycyclische aromatische ÖNORM EN ISO 17993 2004-02-01 S D
Kohlenwasserstoffe (PAK) DIN 38407-39 (DEV F 39) 2011-09-01 S D
Fluoranthen 0,01 μg/L
Benzo[a]pyren 0,002 μg/L
Benzo[b]fluoranthen 0,01 μg/L
Benzo[k]fluoranthen 0,01 μg/L
Benzo[ghi]perylen 0,002 μg/L
Indeno[1,2,3-cd]pyren 0,01 μg/L
Pentachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,002 μg/L
Pentachlornitrobenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,02 μg/L
Pentachlorphenol ÖNORM EN 12673 1999-04-01 S D 0,1 μg/L
Perfluoroctansulfonsäure DIN 38407-42 (DEV F 42) 2011-03-01 S D 0,001 µg/L
Phosalon ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/L
Phosphor – Gesamtphosphor ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S G 0,005mg P/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,005mg P/L
Phosphor – Gesamtphosphor filtriert ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S G 0,005mg P/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 0,005mg P/L
Phosphor – Orthophosphat-Phosphor ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S F 0,005mg P/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,005mg P/L
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 S F 0,005mg P/L
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D -
Quecksilber filtriert ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 S F 0,05 μg/L
ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 S F 0,05 μg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,05 μg/L
Quecksilber gesamt ÖNORM EN ISO 17852 2008-03-01 S G 0,05 μg/L
ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 S G 0,05 μg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 0,05 μg/L
Quinoxyfen DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,05 µg/L
Sauerstoff – gelöst ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D 0,2 mg O2/L
DIN ISO 17289 2014-12-01 S D 0,2 mg O2/L
Sauerstoff – Sättigung ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D -
DIN ISO 17289 2014-12-01 S D -
Säurekapazität (pH 4,3) DIN 38409-7 (DEV H 7) 2005-12-01 S D 0,05mmol/L
Sebuthylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,01 μg/L
Selen – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Selen – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 1 μg/L
Silber – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,1 μg/L
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,1 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,1 μg/L
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg SO4/L
Temperatur Wasser ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D - °C
DIN 38404-4 (DEV C 4) 1976-12-01 S D - °C
Terbutryn EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,05 μg/L
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,2 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 0,2 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,2 μg/L
Tetrachlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,1 μg/L
TOC, organischer Kohlenstoff –gesamt ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S G 0,5 mg/L
Tributylzinn-Kation ÖNORM EN ISO 17353 2005-10-01 S D 0,0002 μg/L
Trichlorbenzole ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
1,2,3-Trichlorbenzol 0,02 μg/L
1,2,4-Trichlorbenzol 0,02 μg/L
1,3,5-Trichlorbenzol 0,02 μg/L
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,2 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 0,2 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,3 μg/L
Trichlorfon l) S D 0,07 μg/L
Trichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,3 μg/L
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D 0,3 μg/L
ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D 0,3 μg/L
Trifluralin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/L
Xylole ÖNORM EN ISO 15680 2004-03-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
o-Xylol 0,5 μg/L
m-Xylol 0,5 μg/L
p-Xylol 0,5 μg/L
Zink – filtriert ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 3 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S F 3 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 3 μg/L
Zink – gesamt ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S G 3 μg/L
ÖNORM EN ISO 15586 2004-02-01 S G 3 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S G 3 μg/L
a)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

b)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 3.2 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

c)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).

f)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Derivatisierung und GC-MS bestimmt werden.

g)

Die Bestimmung von Fluorid ist nach dem Verfahren gemäß Punkt 6.1 oder 6.2 der Norm durchzuführen.

h)

Alternativ zur Ermittlung der Gesamthärte auf Grundlage der angegebenen Normen kann die Gesamthärte auch aus den mit anderen Methoden gemessenen Konzentrationen von Calcium und Magnesium berechnet werden (siehe Parameter Calcium und Magnesium in dieser Tabelle). Für die Berechnung der Gesamthärte sind die Angaben in Abschnitt 8 und Anhang A der ÖNORM M 6268 zu beachten.

i)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.

j)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

k)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und UV-Detektor (HPLC-UV) bestimmt werden.

l)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und MS-Detektor (LC-MS/MS) bestimmt werden.

Abschnitt III

Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) für dieMatrix Sediment

1 2
Parameter Methode
Probenahme – Sediment ISO 5667-12 2017-07-01
Probenahme – Schlämme ÖNORM EN ISO 5667-13 2011-10-01
Probenkonservierung Schlamm- und Sedimentproben ÖNORM EN ISO 5667-15 2010 02 01
Probenvorbereitung – Gefriertrocknung ÖNORM EN ISO 16720 2007-05-01

Abschnitt IV

Analysemethoden für die Matrix Sediment

1 2 3
Parameter Methode MBG a)
Blei b) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 5 mg/kg
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 5 mg/kg
Cadmium b) ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 0,1 mg/kg
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 0,1 mg/kg
C10-C13-Chloralkane ÖNORM EN ISO 18635 2016-10-01 0,1 mg/kg
Glühverlust ÖNORM EN 15935 2012-10-01 -
Polycyclische aromatischeKohlenwasserstoffe (PAK) ÖNORM EN 15527 2008-09-01
Anthracen 1 µg/kg
Benzo[a]pyren 5 µg/kg
Benzo[b]fluoranthen 5 µg/kg
Benzo[ghi]perylen 5 µg/kg
Benzo[k]fluoranthen 5 µg/kg
Fluoranthen 5 µg/kg
Indeno[1,2,3-cd]pyren 5 µg/kg
Quecksilber b) ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 0,05 mg/kg
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 0,05 mg/kg
Trockenmasse ÖNORM EN 12880 2000-12-01 -
a)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze bezieht sich auf die Sedimenttrockenmasse.

b)

Der Parameter ist nach mikrowellenunterstütztem Druckaufschluss gemäß ÖNORM EN 13656 „Charakterisierung von Abfällen – Aufschluss mittels Mikrowellengerät mit einem Gemisch aus Fluorwasserstoffsäure (HF), Salpetersäure (HNO 3 ) und Salzsäure (HCI) für die anschließende Bestimmung der Elemente im Abfall“ vom 1. Dezember 2002 zu bestimmen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass kein Minderbefund im Vergleich zur vorgegebenen Aufschlussmethode auftritt.

Abschnitt V

Analysemethoden für die Matrix Biota

1 2 3
Parameter Methode a) MBG b)
Bromierte Diphenylether c)
2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´-Tetrabromdiphenylether (PBDE-47) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´,5-Pentabromdiphenylether(PBDE-99) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´,6-Pentabromdiphenylether(PBDE-100) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´5,5´-Hexabromdiphenylether(PBDE-153) 0,003 µg/kg
2,2´,4,4´5,6´-Hexabromdiphenylether(PBDE-154) 0,003 µg/kg
Di(2-ethyl-hexyl)phthalat (DEHP) d) 30 µg/kg
Dicofol 11 µg/kg
Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
2,3,7,8-T4CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8-P5CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8- H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,6,7,8-H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8,9-H6CDD 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8-H7CDD 0,0003 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD 0,0001 µg/kg
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
2,3,7,8-T4CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8-P5CDF 0,0001 µg/kg
2,3,4,7,8-P5CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,6,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,7,8,9-H6CDF 0,0001 µg/kg
2,3,4,6,7,8-H6CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8-H7CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,7,8,9-H7CDF 0,0001 µg/kg
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF 0,0001 µg/kg
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) 0,0001 µg/kg
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) 0,0002 µg/kg
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) 0,0001 µg/kg
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) 0,0007 µg/kg
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) 0,0001 µg/kg
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) 0,0001 µg/kg
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 0,0001 µg/kg
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) 0,0001 µg/kg
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) 0,0001 µg/kg
Fettgehalt ÖNORM EN 1528-2 1997-03-01
Heptachlor und Heptachlorepoxid
(+/-)-Heptachlor 0,5 µg/kg
(+/-)-Heptachlorepoxid 0,5 µg/kg
Hexabromcyclododecan (HBCDD)(1,2,5,6,9,10- HBCD) 100 µg/kg
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
Hexachlorbenzol e) 3 µg/kg
Hexachlorbutadien e) 10 µg/kg
Hexachlorcyclohexan (HCH) e)
α-HCH 1 µg/kg
β-HCH 1 µg/kg
γ-HCH (Lindan) 1 µg/kg
δ-HCH 1 µg/kg
Pentachlorbenzol e) 0,5 µg/kg
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Benzo[a]pyren 5 µg/kg
Fluoranthen 10 µg/kg
Perfluoroctansulfonsäure 3µg/kg
Quecksilber f) 6 µg/kg
Quinoxyfen 4 µg/kg
Tributylzinnverbindungen g) 2 µg/kg
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze bezieht sich auf das Biota-Frischgewicht.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Flüssig-fest-Extraktion und GC-HRMS bestimmt werden.

d)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an die Technische Regel ONR CEN/TS 16183 „Schlamm, behandelter Bioabfall und Boden – Bestimmung ausgewählter Phthalate mittels kapillarer Gaschromatographie mit massenspektrometrischer Detektion (GC-MS); Deutsche Fassung CEN/TS 16183:2012“ vom 1. April 2012, bestimmt werden.

e)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an die Norm DIN ISO 10382 „Bodenbeschaffenheit – Bestimmung von Organochlorpestiziden und polychlorierten Biphenylen – Gaschromatographisches Verfahren mit Elektroneneinfang-Detektor (ISO 10382:2002)“ vom 1. Mai 2003, bestimmt werden.

f)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an ÖNORM EN ISO 12846:2012-07-01 bestimmt werden.

g)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an ÖNORM EN ISO 23161 „Bodenbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Organozinnverbindungen – Gaschromatographisches Verfahren (ISO/DIS 23161:2017)“ vom 1. Dezember 2017 bestimmt werden.

Abschnitt VI

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2018-02-15

Abkürzung

MVW

Anlage C

Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Grundwasser

Die folgenden Methoden sind insbesondere im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (QZV Chemie GW) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.

Abschnitt I

Probenahme und Probenkonservierung

1 2
Parameter Methode
Probenahme - Probenahmeprogramme undProbenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenahme – Grundwasser ISO 5667-11 2009-04-15
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Probenahme – Qualitätssicherung ÖNORM EN ISO 5667-14 2016-11-01

Abschnitt II

Analysemethoden

1.

Parameterblock 1

1.1. Probenahme- und Vor-Ort-Parameter

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Abstich - - m
Förderstrom bei Probenahme - - l/s
Gesamtfördervolumen - - l
Quellschüttung - - l/s
Färbung sensorisch S D -
Trübung sensorisch S D -
Geruch sensorisch S D -
Wassertemperatur ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D -°C
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D -
elektrische Leitfähigkeit (bei 20°C) ÖNORM EN 27888 1993-12-01 S D - μS/cm
Sauerstoffgehalt ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D 0,2 mg O2/l

1.2. Chemisch-analytische Parameter

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Gesamthärte ÖNORM M 6268 2004-01-01 S D 1 °dH
DIN 38406-3 (DEV E 3) 2002-03-01 S D 1°dH
Karbonathärte ÖNORM EN ISO 9963 1996-02-01 S D 1°dH
Hydrogencarbonat ÖNORM EN ISO 9963 1996-02-01 S D 3 mg/l
Calcium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 3 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 3 mg/l
Magnesium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 1 mg/l
Natrium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 1 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 1 mg/l
Kalium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 2 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 2 mg/l
Nitrat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg NO3/l
DIN 38405-9 (DEV D 9) 2011-09-01 S D 1 mg NO3/l
Nitrit ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D 0,01mg NO2/l
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 0,01mg NO2/l
Ammonium ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 S D 0,01mg NH4/l
DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 S D 0,01mg NH4/l
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg/l
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg SO4/l
Orthophosphat ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S F 0,02mg PO4/l
Bor – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,02 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,02 mg/l
DOC (ber. als C) ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S F 0,5 mg C/l
Eisen – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0.01 mg/l
Mangan – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/l
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/l
2.

Parameterblock 2

2.1. Metalle – gelöst

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Aluminium ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 10 μg/l
Arsen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
Blei ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
Cadmium ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,2 μg/l
Chrom ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
Kupfer ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
Nickel ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/l
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2017-01-15 S F 0,1 μg/l
Zink ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 5 μg/l

2.2. Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Trichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Tetrachlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
1,1,1-Trichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Trichlormethan (Chloroform) ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Tetrachlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
1,1-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,2 μg/l
Tribrommethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Bromdichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Dibromchlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 0,1 μg/l
Dichlormethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 20 μg/l
1,2-Dichlorethan ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D 5 μg/l
1,2-Dichlorethen ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
cis-1,2-Dichlorethen 0,5 μg/l
trans-1,2 Dichlorethen 0,5 μg/l

2.3. Pestizide

2.3.1. Pestizide 1 (Triazine)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Atrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Desethylatrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Desisopropylatrazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Cyanazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Prometryn ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Propazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Simazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Sebutylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Terbutylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Desethylterbutylazin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Metolachlor ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Alachlor ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Pendimethalin ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
Terbutryn ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l
2,6-Dichlorbenzamid ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D 0,03 μg/l

2.3.2. Pestizide II (Organochlorinsektizide)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Summe Aldrin und Dieldrin(als Dieldrin) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l
Chlordan (Summe der Isomere) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,05 μg/l
Heptachlor und Heptachlorepoxid (als Heptachlor) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l
Hexachlorbenzol ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,01 μg/l
Lindan (γ-Hexachlorcyclohexan) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l
DDE (und Isomere) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l
DDT (und Isomere) ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l

2.3.3. Pestizide III (Phenylharnstoffe)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Buturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Chlorbromuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Chlortoluron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Diuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Hexazinon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Isoproturon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Linuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Metobromuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Metoxuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Monolinuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Monuron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Neburon ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Bromoxynil und Bromoxynilester(als Bromoxynil) ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Ioxynil ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l

2.3.4. Pestizide IV (Phenoxyalkancarbonsäuren)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D), Salze und Ester (als 2,4-D) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
Dichlorprop (2,4-DP), Salze und Ester (als 2,4-DP) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure (MCPA), Salze und Ester (als MCPA) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
4-(4-Chlor-2-methylphenoxy)buttersäure (MCPB), Salze und Ester (als MCPB) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
Mecoprop (MCPP), Salze und Ester (als MCPP) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure (2,4,5-T), Salze und Ester (als 2,4,5-T) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
Dicamba ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,05 μg/l

2.3.5. Pestizide V (saure Herbizide)

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Bentazon ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/l
Dinoseb-acetat b) S D 0,05 μg/l
Metazachlor ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Methoxychlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/l
Orbencarb b) S D 0,05 μg/l
Pyridat und 6-Chlor-4-hydroxy-3-phenylpyridazin (als Pyridat (CL9673)) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,05 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.6. Pestizide VI

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Bromacil ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/l
Dichlobenil b) S D 0,05 μg/l
Metalaxyl c) S D 0,05 μg/l
Pirimicarb c) S D 0,05 μg/l
Triadimefon ÖNORM EN 12918 1999-11-01 S D 0,05 μg/l
Triadimenol ISO TS 11370 2001-06-01 S D 0,05 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an ÖNORM EN 12918:1999-11-01 mittels flüssig-flüssig-Extraktion und GC-MS bestimmt werden.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.7. Pestizide VII (Sulfonylharnstoffe)

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Amidosulfuron b) S D 0,03 μg/l
Metsulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/l
Nicosulfuron b) S D 0,03 μg/l
Primisulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/l
Rimsulfuron b) S D 0,05 μg/l
Thifensulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/l
Triasulfuron b) S D 0,03 μg/l
Triflusulfuron b) S D 0,03 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.8. Pestizide VIII

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Aclonifen b) S D 0,05 μg/l
Clomazon b) S D 0,05 μg/l
Deltametrin c) S D 0,05 μg/l
Dimethenamid b) S D 0,05 μg/l
Fluazifop-p-butyl b) S D 0,05 μg/l
Fluroxypyr-1-methylheptylester b) S D 0,05 μg/l
Metamitron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Quizalofop-methyl b) S D 0,05 μg/l
Prosulfocarb b) S D 0,05 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Flüssig-flüssig-Extraktion und GC-MS bestimmt werden.

2.3.9. Pestizide IX

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Carbetamid ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/l
Fenoxyprop b) S D 0,05 μg/l
Flufenacet b) S D 0,05 μg/l
Fluroxypyr ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,05 μg/l
Isoxaflutol b) S D 0,05 μg/l
Metosulam b) S D 0,05 μg/l
Quizalofop b) S D 0,05 μg/l
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

Abschnitt III

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2017-02-01

Abkürzung

MVW

Anlage C

Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Grundwasser

Die folgenden Methoden sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (QZV Chemie GW) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.

Abschnitt I

Probenahme und Probenkonservierung

1 2
Parameter Methode
Probenahme - Probenahmeprogramme undProbenahmetechnik ÖNORM EN ISO 5667-1 2007-04-01
Probenahme – Grundwasser ISO 5667-11 2009-04-15
Probenkonservierung ÖNORM EN ISO 5667-3 2013-04-15
Probenahme – Qualitätssicherung ÖNORM EN ISO 5667-14 2016-11-15

Abschnitt II

Analysemethoden

1.

Parameterblock 1

1.1. Probenahme- und Vor-Ort-Parameter

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Abstich - - m
Förderstrom bei Probenahme - - L/s
Gesamtfördervolumen - - L
Quellschüttung - - L/s
Färbung sensorisch S D -
Trübung sensorisch S D -
Geruch sensorisch S D -
Wassertemperatur ÖNORM M 6616 1994-03-01 S D -°C
DIN 38404-4 (DEV C 4) 1976-12-01 S D - °C
pH-Wert ÖNORM EN ISO 10523 2012-04-15 S D -
elektrische Leitfähigkeit (bei 20°C) ÖNORM EN 27888 1993-12-01 S D - μS/cm
Sauerstoffgehalt ÖNORM EN ISO 5814 2013-05-15 S D 0,2 mg O2/L
DIN ISO 17289 2014-12-01 S D 0,2 mg O2/L

1.2. Chemisch-analytische Parameter

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Gesamthärte a) ÖNORM M 6268 2004-01-01 S D 1 °dH
DIN 38406-3 (DEV E 3) 2002-03-01 S D 1°dH
Karbonathärte ÖNORM EN ISO 9963-1 b) 1996-02-01 S D 1°dH
DIN 38409-7 (DEV H 7) 2005-12-01 S D 1°dH
Hydrogencarbonat ÖNORM EN ISO 9963-1 b) 1996-02-01 S D 3 mg/L
DIN 38409-7 (DEV H 7) 2005-12-01 S D 3 mg/L
Calcium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 3 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 3 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S D 3 mg/L
Magnesium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S D 1 mg/L
Natrium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 1 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S D 1 mg/L
Kalium ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S D 2 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S D 2 mg/L
ÖNORM EN ISO 14911 1999-11-01 S D 2 mg/L
Nitrat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg NO3/L
DIN 38405-9 (DEV D 9) 2011-09-01 S D 1 mg NO3/L
Nitrit ÖNORM EN 26777 1993-05-01 S D 0,01mg NO2/L
ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 0,01mg NO2/L
ÖNORM EN ISO 13395 1997-01-91 S D 0,01mg NO2/L
Ammonium ÖNORM ISO 7150-1 1987-12-01 S D 0,01mg NH4/L
DIN 38406-5 (DEV E 5) 1983-10-01 S D 0,01mg NH4/L
ÖNORM EN ISO 11732 2005-06-01 S D 0,01mg NH4/L
Chlorid ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg/L
Sulfat ÖNORM EN ISO 10304-1 2016-03-01 S D 1 mg SO4/L
Orthophosphat ÖNORM EN ISO 6878 2004-09-01 S F 0,02mg PO4/L
ÖNORM EN ISO 15681-2 2005-04-01 S F 0,02mg PO4/L
Bor – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,02 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,02 mg/L
DOC (ber. als C) ÖNORM EN 1484 1997-08-01 S F 0,5 mg C/L
Eisen – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0.01 mg/L
Mangan – gelöst ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,01 mg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,01 mg/L
a)

Alternativ zur Ermittlung der Gesamthärte auf Grundlage der angegebenen Normen kann die Gesamthärte auch aus den mit anderen Methoden gemessenen Konzentrationen von Calcium und Magnesium berechnet werden (siehe Parameter Calcium und Magnesium in dieser Tabelle). Für die Berechnung der Gesamthärte sind die Angaben in Abschnitt 8 und Anhang A der ÖNORM M 6268 zu beachten.

b)

Die Titration ist mit potentiometrischer pH-Messung und für die Bestimmung der Gesamtalkalinität, abweichend von den Vorgaben der Norm, bis zu einem pH-Wert von 4,3 durchzuführen.

2.

Parameterblock 2

2.1. Metalle – gelöst

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
Aluminium ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 10 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 10 μg/L
Arsen ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Blei ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Cadmium ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,2 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 0,2 μg/L
Chrom ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Kupfer ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Nickel ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 1 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 1 μg/L
Quecksilber ÖNORM EN ISO 12846 2012-07-01 S F 0,1 μg/L
ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 0,1 μg/L
Zink ÖNORM EN ISO 17294-2 2017-01-15 S F 5 μg/L
ÖNORM EN ISO 11885 2009-11-01 S F 5 μg/L

2.2. Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
ÖNORM EN ISO 10301 1998-02-01 S D
DIN 38407-43 (DEV F 43) 2014-10-01 S D
Trichlorethen 0,1 μg/L
Tetrachlorethen 0,1 μg/L
1,1,1-Trichlorethan 0,1 μg/L
Trichlormethan (Chloroform) 0,1 μg/L
Tetrachlormethan 0,1 μg/L
1,1-Dichlorethen 0,2 μg/L
Tribrommethan 0,1 μg/L
Bromdichlormethan 0,1 μg/L
Dibromchlormethan 0,1 μg/L
Dichlormethan 20 μg/L
1,2-Dichlorethan 5 μg/L
1,2-Dichlorethen
cis-1,2-Dichlorethen 0,5 μg/L
trans-1,2 Dichlorethen 0,5 μg/L

2.3. Pestizide

2.3.1. Pestizide 1 (Triazine)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
ÖNORM EN ISO 10695 2000-11-01 S D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D
Atrazin 0,03 μg/L
Desethylatrazin 0,03 μg/L
Desisopropylatrazin 0,03 μg/L
Cyanazin 0,03 μg/L
Prometryn 0,03 μg/L
Propazin 0,03 μg/L
Simazin 0,03 μg/L
Sebutylazin 0,03 μg/L
Terbutylazin 0,03 μg/L
Desethylterbutylazin 0,03 μg/L
Metolachlor 0,03 μg/L
Alachlor 0,03 μg/L
Pendimethalin 0,03 μg/L
Terbutryn 0,03 μg/L
2,6-Dichlorbenzamid 0,03 μg/L

2.3.2. Pestizide II (Organochlorinsektizide)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D
Summe Aldrin und Dieldrin(als Dieldrin) 0,03 μg/L
Chlordan (Summe der Isomere) 0,05 μg/L
Heptachlor und Heptachlorepoxid (als Heptachlor) 0,03 μg/L
Hexachlorbenzol 0,01 μg/L
Lindan (γ-Hexachlorcyclohexan) 0,03 μg/L
DDE (und Isomere) 0,03 μg/L
DDT (und Isomere) 0,03 μg/L

2.3.3. Pestizide III (Phenylharnstoffe)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D
Buturon 0,05 μg/L
Chlorbromuron 0,03 μg/L
Chlortoluron 0,03 μg/L
Diuron 0,03 μg/L
Hexazinon 0,03 μg/L
Isoproturon 0,03 μg/L
Linuron 0,03 μg/L
Metobromuron 0,03 μg/L
Metoxuron 0,03 μg/L
Monolinuron 0,03 μg/L
Monuron 0,03 μg/L
Neburon 0,05 μg/L
ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 S D
Bromoxynil und Bromoxynilester(als Bromoxynil) 0,05 μg/L
Ioxynil 0,05 μg/L

2.3.4. Pestizide IV (Phenoxyalkancarbonsäuren)

1 2 3 4 5
Parameter Methode Probe Messung MBG
ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D
DIN 38407-35 (DEV F 35) 2010-10-01 S D
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D), Salze und Ester (als 2,4-D) 0,03 μg/L
Dichlorprop (2,4-DP), Salze und Ester (als 2,4-DP) 0,03 μg/L
4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure (MCPA), Salze und Ester (als MCPA) 0,03 μg/L
4-(4-Chlor-2-methylphenoxy)buttersäure (MCPB), Salze und Ester (als MCPB) 0,03 μg/L
Mecoprop (MCPP), Salze und Ester (als MCPP) 0,03 μg/L
2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure (2,4,5-T), Salze und Ester (als 2,4,5-T) 0,03 μg/L
Dicamba 0,05 μg/L

2.3.5. Pestizide V (saure Herbizide)

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Bentazon ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,03 μg/L
b) S D 0,03 μg/L
Dinoseb-acetat b) S D 0,05 μg/L
Metazachlor ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,03 μg/L
Methoxychlor ÖNORM EN ISO 6468 1997-07-01 S D 0,03 μg/L
Orbencarb c) S D 0,05 μg/L
Pyridat und 6-Chlor-4-hydroxy-3-phenylpyridazin (als Pyridat (CL9673)) ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,05 μg/L
c) S D 0,05 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-36 (DEV F 36): 2014-09-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.6. Pestizide VI

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Bromacil ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,03 μg/L
DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,03 μg/L
Dichlobenil b) S D 0,05 μg/L
Metalaxyl DIN 38407-36 (DEV F 36) 2014-09-01 S D 0,05 μg/L
Pirimicarb b) S D 0,05 μg/L
Triadimenol b) S D 0,05 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-36 (DEV F 36): 2014-09-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.7. Pestizide VII (Sulfonylharnstoffe)

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Amidosulfuron b) S D 0,03 μg/L
Metsulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/L
Nicosulfuron b) S D 0,03 μg/L
Primisulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/L
Rimsulfuron b) S D 0,05 μg/L
Thifensulfuron-methyl b) S D 0,03 μg/L
Triasulfuron b) S D 0,03 μg/L
Triflusulfuron b) S D 0,03 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung DIN 38407-36 (DEV F 36): 2014-09-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.8. Pestizide VIII

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Aclonifen b) S D 0,05 μg/L
Clomazon c) S D 0,05 μg/L
Deltamethrin c) S D 0,05 μg/L
Dimethenamid c) S D 0,05 μg/L
Fluazifop-p-butyl c) S D 0,05 μg/L
Fluroxypyr-1-methylheptylester c) S D 0,05 μg/L
Metamitron ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/L
c) S D 0,05 μg/L
Quizalofop-methyl c) S D 0,05 μg/L
Prosulfocarb c) S D 0,05 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-36 (DEV F 36): 2014-09-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

2.3.9. Pestizide IX

1 2 3 4 5
Parameter Methode a) Probe Messung MBG
Carbetamid ÖNORM EN ISO 11369 1998-05-01 S D 0,05 μg/L
b) S D 0,05 μg/L
Fenoxyprop c) S D 0,05 μg/L
Flufenacet b) S D 0,05 μg/L
Fluroxypyr ÖNORM EN ISO 15913 2003-05-01 S D 0,05 μg/L
b) S D 0,05 μg/L
Isoxaflutol c) S D 0,05 μg/L
Metosulam b) S D 0,05 μg/L
Quizalofop c) S D 0,05 μg/L
a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-36 (DEV F 36): 2014-09-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

c)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB in Anlehnung an DIN 38407-35 (DEV F 35): 2010-10-01 mittels LC-MS/MS bestimmt werden.

Abschnitt III

Qualitätssicherung

1 2
Parameter Methode
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik ÖNORM ISO/TS 13530 2016-06-15
Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2018-02-15

Abkürzung

MVW

Anlage D

Methodenvorschriften und technische Normen

D.1 Verzeichnis der technischen Normen

Dokumentnummer Titel
BVL B 80.56-2:2002 09 01 Technische Regel des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Untersuchung von Bedarfsgegenständen – Bestimmung von 1,3-Dichlor-2-propanol und 3-Monochlor-1,2-propandiol im Wasserextrakt von Papier, Karton und Pappe
DEV F 33 (Vorschlag):2002 01 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfaßbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 33: Bestimmung von polychlorierten Dibenzodioxinen (PCDD) und polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF) (F 33)
DEV H 55 (Vorschlag):2000 01 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) in einem Respirometer – Erweiterung des Verfahrens nach DIN EN 1899-2 (H 55)
DIN 19559-1:1983 07 01 Durchflußmessung von Abwasser in offenen Gerinnen und Freispiegelleitungen; Allgemeine Angaben
DIN 19559-2:1983 07 01 Durchflußmessung von Abwasser in offenen Gerinnen und Freispiegelleitungen; Venturi-Kanäle
DIN 38402-30 (DEV A 30):1998 07 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 30: Vorbehandlung, Homogenisierung und Teilung heterogener Wasserproben (A 30)
DIN 38404-4 (DEV C 4):1976 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Physikalische und physikalisch-chemische Kenngrößen (Gruppe C) – Bestimmung der Temperatur (C 4)
DIN 38405-4 (DEV D 4):1985 07 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Bestimmung von Fluorid (D 4)
DIN 38405-9 (DEV D 9):2011 09 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 9: Photometrische Bestimmung von Nitrat (D 9)
DIN 38405-13 (DEV D 13):2011 04 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 13: Bestimmung von Cyaniden (D 13)
DIN 38405-23 (DEV D 23):1994 10 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 23: Bestimmung von Selen mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) (D 23)
DIN 38405-26 (DEV D 26):1989 04 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Photometrische Bestimmung des gelösten Sulfid (D 26)
DIN 38405-27 (DEV D 27):1992 07 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Bestimmung von leicht freisetzbarem Sulfid (D 27)
DIN 38406-3 (DEV E 3):2002 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Teil 3: Bestimmung von Calcium und Magnesium, komplexometrisches Verfahren (E 3)
DIN 38406-5 (DEV E 5):1983 10 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Bestimmung des Ammonium-Stickstoffs (E 5)
DIN 38406-26 (DEV E 26):1997 07 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Teil 26: Bestimmung von Thallium mittels Atomabsoptionspektrometrie (AAS) im Graphitrohrofen (E 26)
DIN 38407-22 (DEV F 22):2001 10 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 22: Bestimmung von Glyphosat und Aminomethylphosphonsäure (AMPA) in Wasser durch Hochleistungs-Flüssigchromatographie (HPLC), Nachsäulenderivatisierung und Fluoreszenzdetektion (F 22)
DIN 38407-35 (DEV F 35):2010 10 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 35: Bestimmung ausgewählter Phenoxyalkancarbonsäuren und weiterer acider Pflanzenschutzmittelwirkstoffe – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) (F 35)
DIN 38407-36 (DEV F 36):2011 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 36: Bestimmung ausgewählter Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und anderer organischer Stoffe in Wasser – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS bzw. -HRMS) nach Direktinjektion (F 36)
DIN 38407-39 (DEV F 39):2011 09 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 39: Bestimmung ausgewählter polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) – Verfahren mittels Gaschromatographie und massenspektroskopisher Detektion (GC-MS) (F 39)
DIN 38407-42 (DEV F 42):2011 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 42: Bestimmung ausgewählter polyfluorierter Verbindungen (PFC) in Wasser – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) nach Fest-Flüssig-Extraktion (F 42)
DIN 38407-43: 2011-06-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 43:Bestimmung ausgewählter leichtflüchtiger organischer Verbindungen in Wasser – Verfahren mittels Gaschromatographie und Massenspektrometrie nach statischer Headspacetechnik (HS-GC-MS) (F 43)
DIN 38408-5 (DEV G 5):1990 06 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gasförmige Bestandteile (Gruppe G) – Bestimmung von Chlordioxid (G 5)
DIN 38409-2 (DEV H 2):1987 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der abfiltrierbaren Stoffe und des Glührückstandes (H 2)
DIN 38409-7 (DEV H 7):2005 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Teil 7: Bestimmung der Säure- und Basekapazität (H 7)
DIN 38409-8 (DEV H 8):1984 09 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der extrahierbaren organisch gebundenen Halogene (EOX) (H 8)
DIN 38409-9 (DEV H 9):1980 07 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Volumenanteils der absetzbaren Stoffe in Wasser und Abwasser (H 9)
DIN 38409-16 (DEV H 16):1984 06 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Phenol-Index (H 16)
DIN 38409-19 (DEV H 19):1986 02 01 (zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der direkt abscheidbaren lipophilen Leichtstoffe (H 19)
DIN 38409-20 (DEV H 20):1989 07 01 (zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der disulfinblau-aktiven Substanzen (H 20)
DIN 38409-23 (DEV H 23):2010 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Teil 23: Bestimmung der bismutaktiven Substanzen (H 23)
DIN 38409-41 (DEV H 41):1980 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) im Bereich über 15 mg/l (H 41)
DIN 38412-16 (DEV L 16):1985 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Testverfahren mit Wasserorganismen (Gruppe L) – Bestimmung des Chlorophyll-a-Gehaltes von Oberflächenwasser (L 16)
DIN 38412-33 (DEV L 33):1991 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Testverfahren mit Wasserorganismen (Gruppe L) – Bestimmung der nicht giftigen Wirkung von Abwasser gegenüber Grünalgen (Scenedesmus-Chlorophyll-Fluoreszenztest) über Verdünnungsstufen (L 33)
DIN 38413-1 (DEV P 1):1982 03 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Einzelkomponenten (Gruppe P) – Bestimmung von Hydrazin (P 1)
DIN 38413-2 (DEV P 2):1988 05 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Einzelkomponenten (Gruppe P) – Bestimmung von Vinylchlorid (Chlorethen) mittels gaschromatographischer Dampfraumanalyse (P 2)
DIN 38413-4 (DEV P 4):1986 09 01 (zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Einzelkomponenten (Gruppe P) – Bestimmung von Kohlenstoffdisulfid (P 4)
DIN 38415-3 (DEV T 3):1996 12 01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Suborganismische Testverfahren (Gruppe T) – Teil 3: Bestimmung des erbgutverändernden Potentials von Wasser mit dem umu-Test (T 3)
DIN ISO 11349 (DEV H 56) 2015 12 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von schwerflüchtigen lipophilen Stoffen – Gravimetrisches Verfahren (ISO 11349:2010)
EPA Method 605:1984 01 01 Methods for organic chemical analysis of municipal and industrial wastewater – Method 605 – Benzidines
EPA Method 608:2007 07 10 Methods for organic chemical analysis of municipal and industrial wastewater – Method 608 – Organochlorine pesticides and PCBs
EPA Method 1614A:2010 05 01 Method 1614A – Brominated Diphenyl Ethers in Water, Soil, Sediment and Tissue by HRGC/HRMS
EPA 1668B: 2008 11 01 Method 1668B, Chlorinated Biphenyl Congeners in Water, Soil, Sediment, Biosolids, and Tissue by HRGC/HRMS
ISO 5667-11:2009 04 15 Water quality – Sampling – Part 11: Guidance on sampling of groundwaters
ISO 5667-12:2017 07 01 Water quality – Sampling Guidance on sampling of bottom sediments
ISO 10706:2000 04 01 Water quality -- Determination of long term toxicity of substances to Daphnia magna Straus (Cladocera, Crustacea)
ISO 11423-1:1997 06 15 Water quality – Determination of benzene and some derivatives Head-space gas chromatographic method
ISO 18073:2004 04 15 Water quality – Determination of tetra- to octa-chlorinated dioxins and furans -- Method using isotope dilution HRGC/HRMS
ISO/TS 11370:2001 06 01 Water quality – Determination of selected organic plant-treatment agents – Automated multiple development (AMD) technique
ÖNORM B 2400 :2016 03 01 Hydrologie – Hydrographische Begriffe und Zeichen – Ergänzende Bestimmungen zur ÖNORM EN ISO 772
ÖNORM B 2503:2017-11-01 Kanalanlagen ― Planung, Ausführung, Prüfung, Betrieb – Ergänzende Bestimmungen zu den ÖNORMEN EN 476, EN 752 und EN 1610
ÖNORM EN 872:2005 04 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung suspendierter Stoffe – Verfahren durch Abtrennung mittels Glasfaserfilter
ÖNORM EN 903:1994 03 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von anionischen oberflächenaktiven Substanzen durch Messung des Methylenblau-Index MBAS (ISO 7875-1:1984 modifiziert)
ÖNORM EN 1233:1996 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Chrom – Verfahren mittels Atomabsorptionsspektrometrie
ÖNORM EN 1484:1997 08 01 Wasseranalytik – Anleitung zur Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) und des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
ÖNORM EN 1528-2:1997 03 01 Fettreiche Lebensmittel – Bestimmung von Pestiziden und polychlorierten Biphenylen (PCB) – Teil 2: Extraktion des Fettes, der Pestizide und PCB und Bestimmung des Fettgehaltes
ÖNORM EN 1899-1:1998 08 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) – Teil 1: Verdünnungs- und Impfverfahren nach Zugabe von Allylthioharnstoff (ISO 5815:1989, modifiziert)
ÖNORM EN 1899-2:1998 08 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) – Teil 2: Verfahren für unverdünnte Proben (ISO 5815:1989, modifiziert)
ÖNORM EN 12260:2003 12 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Stickstoff – Bestimmung von gebundenem Stickstoff (TNb) nach Oxidation zu Stickstoffoxiden
ÖNORM EN 12673:1999 04 01 Wasserbeschaffenheit – Gaschromatographische Bestimmung einiger ausgewählter Chlorphenole in Wasser
ÖNORM EN 12880:2000 12 01 Charakterisierung von Schlämmen – Bestimmung des Trockenrückstandes und des Wassergehalts
ÖNORM EN 12918:1999 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Parathion, Parathion-methyl und einigen anderen Organphosphor-Verbindungen in Wasser mittels Dichlormethan-Extraktion und gaschromatographischer Analyse
ÖNORM EN 14370:2004 11 01 Grenzflächenaktive Stoffe – Bestimmung der Oberflächenspannung
ÖNORM EN 15527:2008 09 01 Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung von polycylischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Abfall mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC/MS)
ÖNORM EN 15935:2012 10 01 Schlamm, behandelter Bioabfall, Boden und Abfall – Bestimmung des Glühverlusts
ÖNORM EN 16479:2014 10 01 Wasserbeschaffenheit – Leistungsanforderungen und Konformitätsprüfungen für Geräte zum Wassermonitoring – Automatische Probenahmegeräte für Wasser und Abwasser
ÖNORM EN 26777:1993 05 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Nitrit – Spektrometrisches Verfahren (ISO 6777:1984)
ÖNORM EN 27888:1993 12 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit (ISO 7888:1985)
ÖNORM EN ISO 5667-1:2007 04 01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 1: Anleitung zur Erstellung von Probenahmeprogrammen und Probenahmetechniken (ISO 5667-1:2006)
ÖNORM EN ISO 5667-3:2013 04 15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 3: Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3:2012)
ÖNORM EN ISO 5667-4:2015 01 01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 4: Anleitung zur Probenahme von natürlichen und künstlichen Seen (ISO 5667-4:1987)
ÖNORM EN ISO 5667-6: 2017 01 15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 6: Anleitung zur Probenahme aus Fließgewässern (ISO 5667-6:2014)
ÖNORM EN ISO 5667-13:2011 10 01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 13: Anleitung zur Probenahme von Schlämmen (ISO 5667-13:2011)
ÖNORM ISO 5667-14:2016 11 15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 14: Anleitung zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle der umweltrelevanten Wasserprobenahme und -handhabung (ISO 5667-14:2014)
ÖNORM EN ISO 5667-15:2010 02 01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 15: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Schlamm- und Sedimentproben (ISO 5667-15:2009)
ÖNORM EN ISO 5667-16:2018 02 01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 16: Anleitung zur Probenahme und Durchführung biologischer Testverfahren (ISO 5667-16:2017)
ÖNORM EN ISO 5814:2013 05 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Elektrochemisches Verfahren (ISO 5814:2012)
ÖNORM EN ISO 5961:1995 07 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Cadmium durch Atomabsorptionsspektrometrie (ISO 5961:1994)
ÖNORM EN ISO 6341:2013 05 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmung der Beweglichkeit von Daphnia magna Straus (Cladocera, Crustacea) – Akuter Toxizitäts-Test (ISO 6341:2012)
ÖNORM EN ISO 6468:1997 07 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Organochlorinsektizide, Polychlorbiphenyle und Chlorbenzole – Gaschromatographisches Verfahren nach Flüssig-Flüssig-Extraktion (ISO 6468:1996)
ÖNORM EN ISO 6817:1996 04 01 Durchflußmessung von leitfähigen Flüssigkeiten in geschlossenen Leitungen Verfahren mit magnetisch-induktiven Durchflußmeßgeräten (ISO 6817:1992)
ÖNORM EN ISO 6878:2004 09 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Phosphor – Photometrisches Verfahren mittels Ammoniummolybdat (ISO 6878:2004)
ÖNORM EN ISO 7393-1:2000 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 1: Titrimetrisches Verfahren mit N,N-Diethyl-1,4-Phenylendiamin (ISO 7393-1:1985)
ÖNORM EN ISO 7393-2:2000 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 2: Kolorimetrisches Verfahren mit N,N-Diethyl-1,4-Phenylendiamin für Routinekontrollen (ISO 7393-2:1985)
ÖNORM EN ISO 7393-3:2000 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 3: Iodometrisches Verfahren zur Bestimmung von Gesamtchlor (ISO 7393-3:1990)
ÖNORM EN ISO 7827 :2013 04 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium ― Verfahren mittels Analyse des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
ÖNORM EN ISO 7887:2012 04 15 Wasserbeschaffenheit – Untersuchung und Bestimmung der Färbung (ISO 7887:2011)
ÖNORM EN ISO 8192:2007 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmung des Sauerstoffverbrauchs von Belebtschlamm nach Kohlenstoff- und Ammonium-Oxidation (ISO 8192:2007)
ÖNORM EN ISO 8692:2012 04 15 Wasserbeschaffenheit – Süßwasseralgen-Wachstumshemmtest mit einzelligen Grünalgen (ISO 8692:2012)
ÖNORM EN ISO 9377-2:2001 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Kohlenwasserstoff-Index – Teil 2: Verfahren nach Lösemittelextraktion und Gaschromatographie (ISO 9377-2:2000)
ÖNORM EN ISO 9509:2006 11 01 Wasserbeschaffenheit – Toxizitätstest zur Bestimmung der Nitrifikationshemmung in Belebtschlamm (ISO 9509:2006)
ÖNORM EN ISO 9562:2004 12 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung absorbierbarer organisch gebundener Halogene (AOX) (ISO 9562:2004)
ÖNORM EN ISO 9963-1:1996 02 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Alkalinität – Teil 1: Bestimmung der gesamten und der zusammengesetzten Alkalinität (ISO 9963-1:1994)
ÖNORM EN ISO 9963-2:1996 02 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Alkalinität – Teil 2: Bestimmung der Carbonatalkalinität (ISO 9963-2:1994)
ÖNORM EN ISO 9888:1999 09 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wäßrigen Medium – Statischer Test (Zahn-Wellens-Verfahren) (ISO 9888:1999)
ÖNORM EN ISO 10301:1998 02 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung leichtflüchtiger halogenierter Kohlenwasserstoffe – Gaschromatographische Verfahren (ISO 10301:1997)
ÖNORM EN ISO 10304-1: 2016 03 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat (ISO 10304-1:2007)
ÖNORM EN ISO 10304-3:1998 05 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der gelösten Anionen mittels Ionenchromatographie – Teil 3: Bestimmung von Chromat, Iodid, Sulfit, Thiocyanat und Thiosulfat (ISO 10304-3:1997)
ÖNORM EN ISO 10523:2012 04 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des pH-Wertes (ISO 10523:2008)
ÖNORM EN ISO 10695:2000 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter organischer Stickstoff- und Phosphorverbindungen – Gaschromatographische Verfahren (ISO 10695:2000)
ÖNORM EN ISO 11348-1:2009 04 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmwirkung von Wasserproben auf die Lichtemission von Vibrio fischeri (Leuchtbakterientest) – Teil 1: Verfahren mit frisch gezüchteten Bakterien (ISO 11348-1:2007)
ÖNORM EN ISO 11348-2:2009 04 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmwirkung von Wasserproben auf die Lichtemission von Vibrio fischeri (Leuchtbakterientest) – Teil 2: Verfahren mit flüssig getrockneten Bakterien (ISO 11348-2:2007))
ÖNORM EN ISO 11369:1998 05 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Pflanzenbehandlungsmittel Verfahren mit der Hochauflösungs-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) mit UV-Detektion nach Fest-Flüssig-Extraktion (ISO 11369:1997)
ÖNORM EN ISO 11732:2005 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Ammoniumstickstoff – Verfahren mittels Fließanalytik (CFA und FIA) und spektrometrischer Detektion (ISO 11732:2005)
ÖNORM EN ISO 11885:2009 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES) (ISO 11885:2007)
ÖNORM EN ISO 11905-1:1998 10 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Stickstoff – Teil 1: Bestimmung von Stickstoff nach oxidativem Aufschluß mit Peroxodisulfat (ISO 11905-1:1997)
ÖNORM EN ISO 11969:1997 01 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Arsen – Atomabsorptionsspektrometrie (Hydridverfahren) (ISO 11969:1996)
ÖNORM EN ISO 12010:2014 05 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von kurzkettigen Chloralkanen (SCCP) in Wasser ― Verfahren mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und negativer chemischer Ionisation (NCI)
ÖNORM EN ISO 12846:2012 07 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber ― Verfahren mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit und ohne Anreicherung (ISO 12846:2012)
ÖNORM EN ISO 13395:1997 01 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Nitritstickstoff, Nitratstickstoff und der Summe von beiden mit der Fließanalytik (CFA und FIA) und spektrometrischer Detektion
ÖNORM EN ISO 14402:2000 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Phenolindex mit der Fließanalytik (FIA und CFA) (ISO 14402:1999)
ÖNORM EN ISO 14403-1:2012 10 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 1: Verfahren mittels Fließinjektionsanalyse (FIA) (ISO 14403-1:2012)
ÖNORM EN ISO 14403-2:2012 10 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 2: Verfahren der kontinuierlichen Durchflussanalyse (CFA) (ISO 14403-2:2012)
ÖNORM EN ISO 14911:1999 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der gelösten Kationen Li+, Na+, NH4+, K+, Mn2+, Ca2+, Mg2+, Sr2+, und Ba2+ mittels Ionenchromatographie – Verfahren für Wasser und Abwasser (ISO 14911:1998)
ÖNORM EN ISO 15088:2009 05 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der akuten Toxizität von Abwasser auf Zebrafisch-Eier (Danio rerio) (ISO 15088:2007)
ÖNORM EN ISO 15586:2004 02 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen mittels Atomabsorptionsspektrometrie mit dem Graphitrohr-Verfahren (ISO 15586:2003)
ÖNORM EN ISO 15680:2004 03 01 Wasserbeschaffenheit – Gaschromatische Bestimmung einer Anzahl monocyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe, Naphthalin und einiger chlorierter Substanzen mittels Purge und Trap und thermischer Desorption (ISO 15680:2003)
ÖNORM EN ISO 15681-1:2005 04 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Orthophosphat und Gesamtphosphor mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 1: Verfahren mittels Fließinjektionsanalyse (FIA) (ISO 15681-1:2003)
ÖNORM EN ISO 15681-2:2005 04 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Orthophosphat und Gesamtphosphor mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 2: Verfahren mittels kontinuierlicher Durchflussanalyse (CFA) (ISO 15681-2:2003)
ÖNORM EN ISO 15682:2002 01 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Chlorid mittels Fließanalyse (CFA und FIA) und photometrischer oder potentiometrischer Detektion (ISO 15682:2000)
ÖNORM EN ISO 15913:2003 05 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Phenoxyalkancarbonsäure-Herbiziden, einschließlich Bentazon und Hydroxybenzonitrilen mittels Gaschromatographie und massenspektrometrischer Detektion nach Fest-Flüssig-Extraktion und Derivatisierung (ISO 15913:2000)
ÖNORM EN ISO 16265:2012 04 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Indexes von methylenblauaktiven Substanzen (MBAS) – Verfahren mittels kontinuierlicher Durchflussanalyse (CFA) (ISO 16265:2009)
ÖNORM EN ISO 16588:2005 08 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von sechs Komplexbildnern – Gaschromatographisches Verfahren (ISO 16588:2002 + Amd.1:2004) (konsolidierte Fassung)
ÖNORM EN ISO 16720:2007 05 01 Bodenbeschaffenheit – Vorbehandlung von Proben durch Gefriertrocknung für die anschließende Analyse (ISO 16720:2005)
ÖNORM EN ISO 17294-2: 2017 01 15 Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von ausgewählten Elementen einschließlich Uran-Isotope (ISO 17294-2:2016)
ÖNORM EN ISO 17353:2005 10 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Organozinnverbindungen – Verfahren mittels Gaschromatographie (ISO 17353:2004)
ÖNORM EN ISO 17852:2008 03 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels Atomfluoreszenzspektrometrie (ISO 17852:2006)
ÖNORM EN ISO 17892-4:2017 05 01 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben, Teil 4: Bestimmung der Korngrößenverteilung (ISO 17892-4:2016)
ÖNORM EN ISO 17993:2004 02 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von 15 polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Wasser durch HPLC mit Fluoreszenzdetektion nach Flüssig-Flüssig-Extraktion (ISO 17993:2002)
ÖNORM EN ISO 18856:2005 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Phthalate mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie (ISO 18856:2004)
ÖNORM EN ISO 18857-1:2006 11 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Alkylphenole, Teil 1: Verfahren für nichtfiltrierte Proben mittels Flüssig-Flüssig-Extraktion und Gaschromatographie mit massenselektiver Detektion (ISO 18857-1:2005)
ÖNORM EN ISO 18857-2:2011 12 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Alkylphenolen – Teil 2: Gaschromatographische-massenspektrometrische Bestimmung von Alkylphenolen, deren Ethoxylaten und Bisphenol A für nichtfiltrierte Proben unter Verwendung der Festphasenextraktion und Derivatisierung (ISO 18857-2:2009)
ÖNORM EN ISO 23631:2008 01 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Dalapon, Trichloressigsäure und ausgewählten Halogenessigsäuren – Verfahren mittels Gaschromatographie (GC-ECD und/oder GC-MS-Detektion) nach Flüssig-Flüssig-Extraktion und Derivatisierung (ISO 23631:2006) (konsolidierte Fassung)
ÖNORM EN ISO 27108:2013 11 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte – Verfahren mittels Festphasenmikroextraktion (SPME) gefolgt von der Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC-MS) (ISO 27108:2010)
ÖNORM ISO 5664:1986 12 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Ammonium; Methode mittels Destillation und Titration
ÖNORM ISO 7150-1:1987 12 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Ammonium; manuelle spektrophotometrische Methode
ÖNORM ISO 8288:1988 01 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Cobalt, Nickel, Kupfer, Zink, Cadmium und Blei; Methoden der Flammen-Atomabsorptions-Spektrometrie
ÖNORM EN ISO 12010: 2014 05 15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von kurzkettigen Chloralkanen (SCCP) in Wasser – Verfahren mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und negativer chemischer Ionisation (NCI) (ISO 12010:2012)
ÖNORM ISO 15705:2003 06 01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs (ST-CSB) – Küvettentest (ISO 15705:2002)
ÖNORM ISO/TS 13530:2016 06 15 Wasserbeschaffenheit – Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung für die chemische und physikalisch-chemische Wasseruntersuchung (ISO/TS 13530:2009)
ÖNORM M 5880:1998 02 01 Durchflußmessung in Kläranlagen – Venturigerinne und induktive Durchflußmeßgeräte
ÖNORM M 6253-2:1986 09 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von nichtionischen oberflächenaktiven Substanzen mit dem Dragendorff-Reagens
ÖNORM M 6258:1992 01 01 Wasseruntersuchung – Richtlinien für die Probenentnahme-Technik – Probenentnahme von Abwasser
ÖNORM M 6265:1991 03 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfes
ÖNORM M 6268:2004 01 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der Summe von Calcium und Magnesium durch komplexometrische Titration
ÖNORM M 6271:1985 05 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Volumenanteils der absetzbaren Stoffe in Wasser und Abwasser
ÖNORM M 6285:1988 12 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Gesamtcyanid und leicht
ÖNORM M 6286:1988 09 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Phenolindex; spektrophotometrische Methoden mit 4-Aminoantipyrin nach Destillation
ÖNORM M 6288:1991 10 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Chrom(VI) – Spektrophotometrische Methode mit 1,5-Diphenylcarbazid
ÖNORM M 6607:1992 09 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Fluorid
ÖNORM M 6614:2001 06 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der extrahierbaren organisch gebundenen Halogene (EOX)
ÖNORM M 6615:1994 03 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von gelöstem und leicht freisetzbarem Sulfid
ÖNORM M 6616:1994 03 01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der Temperatur
ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025 2017-02-01 Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC/DIS 17025:2016)
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38:2016 01 01 Bestimmung der Oberflächenspannung in gereinigten Abwässern
UBA-BE-076:1996 11 01 Umweltbundesamt Berichte, Band 076, Ammoniak im Wasser. Ableitung einer Formel zur Berechnung von Ammoniak in wässrigen Lösungen. Wien 11/1996
VDI/VDE 2642:1996 12 01 Ultraschall-Durchflussmessung von Fluiden in voll durchströmten Rohrleitungen

D.2 Abdruck nationaler österreichischer technischer Normen

Die ÖNORMEN werden im Begutachtungsprozess nicht abgedruckt. Der Abdruck aller in obiger Tabelle enthaltenen ÖNORMEN wird an dieser Stelle im Rahmen der Kundmachung bzw. auf der Homepage des BMNT erfolgen.

Abkürzung

MVW

Anlage D

Methodenvorschriften und technische Normen

D.1 Verzeichnis der technischen Normen

Dokumentnummer Titel
BVL B 80.56-2:2002-09-01 Technische Regel des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Untersuchung von Bedarfsgegenständen – Bestimmung von 1,3-Dichlor-2-propanol und 3-Monochlor-1,2-propandiol im Wasserextrakt von Papier, Karton und Pappe
DEV-H 25 (Vorschlag):1989-01-01 Bestimmung der ausblasbaren, organisch gebundenen Halogene (POX)
DEV H 55 (Vorschlag):2000-01-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) in einem Respirometer – Erweiterung des Verfahrens nach DIN EN 1899-2 (H 55)
DIN 19559-1:1983-07-01 Durchflußmessung von Abwasser in offenen Gerinnen und Freispiegelleitungen; Allgemeine Angaben
DIN 19559-2:1983-07-01 Durchflußmessung von Abwasser in offenen Gerinnen und Freispiegelleitungen; Venturi-Kanäle
DIN 38402-11 (DEV A 11):2009-02-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 11: Probenahme von Abwasser (A 11)
DIN 38402-30 (DEV A 30):1998-07-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 30: Vorbehandlung, Homogenisierung und Teilung heterogener Wasserproben (A 30)
DIN 38404-4 (DEV C 4):1976-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Physikalische und physikalisch-chemische Kenngrößen (Gruppe C) – Bestimmung der Temperatur (C 4)
DIN 38405-4 (DEV D 4):1985-07-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Bestimmung von Fluorid (D 4)
DIN 38405-9 (DEV D 9):2011-09-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 9: Photometrische Bestimmung von Nitrat (D 9)
DIN 38405-13 (DEV D 13):2011-04-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 13: Bestimmung von Cyaniden (D 13)
DIN 38405-23 (DEV D 23):1994-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Teil 23: Bestimmung von Selen mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) (D 23)
DIN 38405-27 (DEV D 27):2017-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Anionen (Gruppe D) – Bestimmung von leicht freisetzbarem Sulfid (D 27)
DIN 38406-3 (DEV E 3):2002-03-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Teil 3: Bestimmung von Calcium und Magnesium, komplexometrisches Verfahren (E 3)
DIN 38406-5 (DEV E 5):1983-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Bestimmung des Ammonium-Stickstoffs (E 5)
DIN 38406-26 (DEV E 26):1997-07-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Kationen (Gruppe E) – Teil 26: Bestimmung von Thallium mittels Atomabsoptionspektrometrie (AAS) im Graphitrohrofen (E 26)
DIN 38407-22 (DEV F 22):2001-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 22: Bestimmung von Glyphosat und Aminomethylphosphonsäure (AMPA) in Wasser durch Hochleistungs-Flüssigchromatographie (HPLC), Nachsäulenderivatisierung und Fluoreszenzdetektion (F 22)
DIN 38407-35 (DEV F 35):2010-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 35: Bestimmung ausgewählter Phenoxyalkancarbonsäuren und weiterer acider Pflanzenschutzmittelwirkstoffe – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) (F 35)
DIN 38407-36 (DEV F 36):2014-09-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 36: Bestimmung ausgewählter Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und anderer organischer Stoffe in Wasser – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS bzw. -HRMS) nach Direktinjektion (F 36)
DIN 38407-39 (DEV F 39):2011-09-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 39: Bestimmung ausgewählter polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) – Verfahren mittels Gaschromatographie und massenspektroskopisher Detektion (GC-MS) (F 39)
DIN 38407-42 (DEV F 42):2011-03-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 42: Bestimmung ausgewählter polyfluorierter Verbindungen (PFC) in Wasser – Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) nach Fest-Flüssig-Extraktion (F 42)
DIN 38407-43 (DEV F 43):2014-10-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) – Teil 43:Bestimmung ausgewählter leichtflüchtiger organischer Verbindungen in Wasser – Verfahren mittels Gaschromatographie und Massenspektrometrie nach statischer Headspacetechnik (HS-GC-MS) (F 43)
DIN 38408-5 (DEV G 5):1990-06-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Gasförmige Bestandteile (Gruppe G) – Bestimmung von Chlordioxid (G 5)
DIN 38409-2 (DEV H 2):1987-03-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der abfiltrierbaren Stoffe und des Glührückstandes (H 2)
DIN 38409-7 (DEV H 7):2005-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Teil 7: Bestimmung der Säure- und Basekapazität (H 7)
DIN 38409-9 (DEV H 9):1980-07-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Volumenanteils der absetzbaren Stoffe in Wasser und Abwasser (H 9)
DIN 38409-16 (DEV H 16):1984-06-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Phenol-Index (H 16)
DIN 38409-19 (DEV H 19):1986-02-01(zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der direkt abscheidbaren lipophilen Leichtstoffe (H 19)
DIN 38409-20 (DEV H 20):1989-07-01 (zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung der disulfinblau-aktiven Substanzen (H 20)
DIN 38409-23 (DEV H 23):2010-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Teil 23: Bestimmung der bismutaktiven Substanzen (H 23)
DIN 38409-41 (DEV H 41):1980-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) – Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) im Bereich über 15 mg/l (H 41)
DIN 38409-44 (DEV H 44):1992-05-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung; Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H); Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) im Bereich 5 bis 50 mg/l (H 44)
DIN 38412-16 (DEV L 16):1985-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Testverfahren mit Wasserorganismen (Gruppe L) – Bestimmung des Chlorophyll-a-Gehaltes von Oberflächenwasser (L 16)
DIN 38412-33 (DEV L 33):1991-03-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Testverfahren mit Wasserorganismen (Gruppe L) – Bestimmung der nicht giftigen Wirkung von Abwasser gegenüber Grünalgen (Scenedesmus-Chlorophyll-Fluoreszenztest) über Verdünnungsstufen (L 33)
DIN 38413-1 (DEV P 1):1982-03-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Einzelkomponenten (Gruppe P) – Bestimmung von Hydrazin (P 1)
DIN 38413-4 (DEV P 4):1986-09-01 (zurückgezogen) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Einzelkomponenten (Gruppe P) – Bestimmung von Kohlenstoffdisulfid (P 4)
DIN 38415-3 (DEV T 3):1996-12-01 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Suborganismische Testverfahren (Gruppe T) – Teil 3: Bestimmung des erbgutverändernden Potentials von Wasser mit dem umu-Test (T 3)
DIN ISO 11349 (DEV H 56):2015-12-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von schwerflüchtigen lipophilen Stoffen – Gravimetrisches Verfahren (ISO 11349:2010)
DIN ISO 17289:2014-12-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289:2014)
EPA Method 605:1984-01-01 Methods for organic chemical analysis of municipal and industrial wastewater – Method 605 – Benzidines
EPA Method 608:2007-07-10 Methods for organic chemical analysis of municipal and industrial wastewater – Method 608 – Organochlorine pesticides and PCBs
EPA Method 1614A:2010-05-01 Method 1614A – Brominated Diphenyl Ethers in Water, Soil, Sediment and Tissue by HRGC/HRMS
EPA 1668B: 2008-11-01 Method 1668B, Chlorinated Biphenyl Congeners in Water, Soil, Sediment, Biosolids, and Tissue by HRGC/HRMS
ISO 5667-11:2009-04-15 Water quality – Sampling – Part 11: Guidance on sampling of groundwaters
ISO 5667-12:2017-07-01 Water quality – Sampling Guidance on sampling of bottom sediments
ISO 10706:2000-04-01 Water quality -- Determination of long term toxicity of substances to Daphnia magna Straus (Cladocera, Crustacea)
ISO 11423-1:1997-06-15 Water quality – Determination of benzene and some derivatives Head-space gas chromatographic method
ISO 18073:2004-04-15 Water quality – Determination of tetra- to octa-chlorinated dioxins and furans -- Method using isotope dilution HRGC/HRMS
ÖNORM B 2400:2016-03-01 Hydrologie – Hydrographische Begriffe und Zeichen – Ergänzende Bestimmungen zur ÖNORM EN ISO 772
ÖNORM B 2503:2017-11-01 Kanalanlagen ― Planung, Ausführung, Prüfung, Betrieb – Ergänzende Bestimmungen zu den ÖNORMEN EN 476, EN 752 und EN 1610
ÖNORM EN 872:2005-04-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung suspendierter Stoffe – Verfahren durch Abtrennung mittels Glasfaserfilter
ÖNORM EN 903:1994-03-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von anionischen oberflächenaktiven Substanzen durch Messung des Methylenblau-Index MBAS (ISO 7875-1:1984 modifiziert)
ÖNORM EN 1233:1996-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Chrom – Verfahren mittels Atomabsorptionsspektrometrie
ÖNORM EN 1484:1997-08-01 Wasseranalytik – Anleitung zur Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) und des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
ÖNORM EN 1528-2:1997-03-01 Fettreiche Lebensmittel – Bestimmung von Pestiziden und polychlorierten Biphenylen (PCB) – Teil 2: Extraktion des Fettes, der Pestizide und PCB und Bestimmung des Fettgehaltes
ÖNORM EN 1899-1:1998-08-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) – Teil 1: Verdünnungs- und Impfverfahren nach Zugabe von Allylthioharnstoff (ISO 5815:1989, modifiziert)
ÖNORM EN 1899-2:1998-08-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs nach n Tagen (BSBn) – Teil 2: Verfahren für unverdünnte Proben (ISO 5815:1989, modifiziert)
ÖNORM EN 12260:2003-12-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Stickstoff – Bestimmung von gebundenem Stickstoff (TNb) nach Oxidation zu Stickstoffoxiden
ÖNORM EN 12673:1999-04-01 Wasserbeschaffenheit – Gaschromatographische Bestimmung einiger ausgewählter Chlorphenole in Wasser
ÖNORM EN 12880:2000-12-01 Charakterisierung von Schlämmen – Bestimmung des Trockenrückstandes und des Wassergehalts
ÖNORM EN 12918:1999-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Parathion, Parathion-methyl und einigen anderen Organphosphor-Verbindungen in Wasser mittels Dichlormethan-Extraktion und gaschromatographischer Analyse
ÖNORM EN 13656:2002-12-01 Charakterisierung von Abfällen – Aufschluss mittels Mikrowellengerät mit einem Gemisch aus Fluorwasserstoffsäure (HF), Salpetersäure (HNO3) und Salzsäure (HCI) für die anschließende Bestimmung der Elemente im Abfall
ÖNORM EN 14370:2004-11-01 Grenzflächenaktive Stoffe – Bestimmung der Oberflächenspannung
ÖNORM EN 15527:2008-09-01 Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung von polycylischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Abfall mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC/MS)
ÖNORM EN 15935:2012-10-01 Schlamm, behandelter Bioabfall, Boden und Abfall – Bestimmung des Glühverlusts
ÖNORM EN 16479:2014-10-01 Wasserbeschaffenheit – Leistungsanforderungen und Konformitätsprüfungen für Geräte zum Wassermonitoring – Automatische Probenahmegeräte für Wasser und Abwasser
ÖNORM EN 26777:1993-05-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Nitrit – Spektrometrisches Verfahren (ISO 6777:1984)
ÖNORM EN 27888:1993-12-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit (ISO 7888:1985)
ÖNORM EN ISO 5667-1:2007-04-01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 1: Anleitung zur Erstellung von Probenahmeprogrammen und Probenahmetechniken (ISO 5667-1:2006)
ÖNORM EN ISO 5667-3:2013-04-15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 3: Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3:2012)
ÖNORM EN ISO 5667-6: 2017-01-15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 6: Anleitung zur Probenahme aus Fließgewässern (ISO 5667-6:2014)
ÖNORM EN ISO 5667-13:2011-10-01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 13: Anleitung zur Probenahme von Schlämmen (ISO 5667-13:2011)
ÖNORM EN ISO 5667-14:2016-11-15 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 14: Anleitung zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle der umweltrelevanten Wasserprobenahme und -handhabung (ISO 5667-14:2014)
ÖNORM EN ISO 5667-15:2010-02-01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 15: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Schlamm- und Sedimentproben (ISO 5667-15:2009)
ÖNORM EN ISO 5667-16:2018-02-01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 16: Anleitung zur Probenahme und Durchführung biologischer Testverfahren (ISO 5667-16:2017)
ÖNORM EN ISO 5814:2013-05-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Elektrochemisches Verfahren (ISO 5814:2012)
ÖNORM EN ISO 5961:1995-07-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Cadmium durch Atomabsorptionsspektrometrie (ISO 5961:1994)
ÖNORM EN ISO 6341:2013-05-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmung der Beweglichkeit von Daphnia magna Straus (Cladocera, Crustacea) – Akuter Toxizitäts-Test (ISO 6341:2012)
ÖNORM EN ISO 6468:1997-07-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Organochlorinsektizide, Polychlorbiphenyle und Chlorbenzole – Gaschromatographisches Verfahren nach Flüssig-Flüssig-Extraktion (ISO 6468:1996)
ÖNORM EN ISO 6817:1996-04-01 Durchflußmessung von leitfähigen Flüssigkeiten in geschlossenen Leitungen Verfahren mit magnetisch-induktiven Durchflußmeßgeräten (ISO 6817:1992)
ÖNORM EN ISO 6878:2004-09-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Phosphor – Photometrisches Verfahren mittels Ammoniummolybdat (ISO 6878:2004)
ÖNORM EN ISO 7393-1:2000-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 1: Titrimetrisches Verfahren mit N,N-Diethyl-1,4-Phenylendiamin (ISO 7393-1:1985)
ÖNORM EN ISO 7393-2:2000-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 2: Kolorimetrisches Verfahren mit N,N-Diethyl-1,4-Phenylendiamin für Routinekontrollen (ISO 7393-2:1985)
ÖNORM EN ISO 7393-3:2000-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – Teil 3: Iodometrisches Verfahren zur Bestimmung von Gesamtchlor (ISO 7393-3:1990)
ÖNORM EN ISO 7827 :2013-04-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium ― Verfahren mittels Analyse des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
ÖNORM EN ISO 7887:2012-04-15 Wasserbeschaffenheit – Untersuchung und Bestimmung der Färbung (ISO 7887:2011)
ÖNORM EN ISO 8192:2007-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmung des Sauerstoffverbrauchs von Belebtschlamm nach Kohlenstoff- und Ammonium-Oxidation (ISO 8192:2007)
ÖNORM EN ISO 8692:2012-04-15 Wasserbeschaffenheit – Süßwasseralgen-Wachstumshemmtest mit einzelligen Grünalgen (ISO 8692:2012)
ÖNORM EN ISO 9377-2:2001-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Kohlenwasserstoff-Index – Teil 2: Verfahren nach Lösemittelextraktion und Gaschromatographie (ISO 9377-2:2000)
ÖNORM EN ISO 9509:2006-11-01 Wasserbeschaffenheit – Toxizitätstest zur Bestimmung der Nitrifikationshemmung in Belebtschlamm (ISO 9509:2006)
ÖNORM EN ISO 9562:2004-12-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung absorbierbarer organisch gebundener Halogene (AOX) (ISO 9562:2004)
ÖNORM EN ISO 9963-1:1996-02-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Alkalinität – Teil 1: Bestimmung der gesamten und der zusammengesetzten Alkalinität (ISO 9963-1:1994)
ÖNORM EN ISO 9888:1999-09-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wäßrigen Medium – Statischer Test (Zahn-Wellens-Verfahren) (ISO 9888:1999)
ÖNORM EN ISO 10301:1998-02-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung leichtflüchtiger halogenierter Kohlenwasserstoffe – Gaschromatographische Verfahren (ISO 10301:1997)
ÖNORM EN ISO 10304-1:2016-03-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat (ISO 10304-1:2007)
ÖNORM EN ISO 10304-3:1998-05-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der gelösten Anionen mittels Ionenchromatographie – Teil 3: Bestimmung von Chromat, Iodid, Sulfit, Thiocyanat und Thiosulfat (ISO 10304-3:1997)
ÖNORM EN ISO 10523:2012-04-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des pH-Wertes (ISO 10523:2008)
ÖNORM EN ISO 10695:2000-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter organischer Stickstoff- und Phosphorverbindungen – Gaschromatographische Verfahren (ISO 10695:2000)
ÖNORM EN ISO 11348-1:2009-04-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmwirkung von Wasserproben auf die Lichtemission von Vibrio fischeri (Leuchtbakterientest) – Teil 1: Verfahren mit frisch gezüchteten Bakterien (ISO 11348-1:2007)
ÖNORM EN ISO 11348-2:2009-04-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der Hemmwirkung von Wasserproben auf die Lichtemission von Vibrio fischeri (Leuchtbakterientest) – Teil 2: Verfahren mit flüssig getrockneten Bakterien (ISO 11348-2:2007))
ÖNORM EN ISO 11369:1998-05-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Pflanzenbehandlungsmittel Verfahren mit der Hochauflösungs-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) mit UV-Detektion nach Fest-Flüssig-Extraktion (ISO 11369:1997)
ÖNORM EN ISO 11732:2005-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Ammoniumstickstoff – Verfahren mittels Fließanalytik (CFA und FIA) und spektrometrischer Detektion (ISO 11732:2005)
ÖNORM EN ISO 11885:2009-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Elementen durch induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES) (ISO 11885:2007)
ÖNORM EN ISO 11905-1:1998-10-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Stickstoff – Teil 1: Bestimmung von Stickstoff nach oxidativem Aufschluß mit Peroxodisulfat (ISO 11905-1:1997)
ÖNORM EN ISO 11969:1997-01-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Arsen – Atomabsorptionsspektrometrie (Hydridverfahren) (ISO 11969:1996)
ÖNORM EN ISO 12010:2014-05-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von kurzkettigen Chloralkanen (SCCP) in Wasser ― Verfahren mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und negativer chemischer Ionisation (NCI)
ÖNORM EN ISO 12846:2012-07-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber ― Verfahren mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit und ohne Anreicherung (ISO 12846:2012)
ÖNORM EN ISO 13395:1997-01-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Nitritstickstoff, Nitratstickstoff und der Summe von beiden mit der Fließanalytik (CFA und FIA) und spektrometrischer Detektion
ÖNORM EN ISO 14402:2000-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Phenolindex mit der Fließanalytik (FIA und CFA) (ISO 14402:1999)
ÖNORM EN ISO 14403-1:2012-10-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 1: Verfahren mittels Fließinjektionsanalyse (FIA) (ISO 14403-1:2012)
ÖNORM EN ISO 14403-2:2012-10-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 2: Verfahren der kontinuierlichen Durchflussanalyse (CFA) (ISO 14403-2:2012)
ÖNORM EN ISO 14911:1999-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der gelösten Kationen Li+, Na+, NH4+, K+, Mn2+, Ca2+, Mg2+, Sr2+, und Ba2+ mittels Ionenchromatographie – Verfahren für Wasser und Abwasser (ISO 14911:1998)
ÖNORM EN ISO 15088:2009-05-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung der akuten Toxizität von Abwasser auf Zebrafisch-Eier (Danio rerio) (ISO 15088:2007)
ÖNORM EN ISO 15586:2004-02-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Spurenelementen mittels Atomabsorptionsspektrometrie mit dem Graphitrohr-Verfahren (ISO 15586:2003)
ÖNORM EN ISO 15587-1:2002-07-01 Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)
ÖNORM EN ISO 15680:2004-03-01 Wasserbeschaffenheit – Gaschromatische Bestimmung einer Anzahl monocyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe, Naphthalin und einiger chlorierter Substanzen mittels Purge und Trap und thermischer Desorption (ISO 15680:2003)
ÖNORM EN ISO 15681-1:2005-04-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Orthophosphat und Gesamtphosphor mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 1: Verfahren mittels Fließinjektionsanalyse (FIA) (ISO 15681-1:2003)
ÖNORM EN ISO 15681-2:2005-04-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Orthophosphat und Gesamtphosphor mittels Fließanalytik (FIA und CFA) – Teil 2: Verfahren mittels kontinuierlicher Durchflussanalyse (CFA) (ISO 15681-2:2003)
ÖNORM EN ISO 15682:2002-01-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Chlorid mittels Fließanalyse (CFA und FIA) und photometrischer oder potentiometrischer Detektion (ISO 15682:2000)
ÖNORM EN ISO 15913:2003-05-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Phenoxyalkancarbonsäure-Herbiziden, einschließlich Bentazon und Hydroxybenzonitrilen mittels Gaschromatographie und massenspektrometrischer Detektion nach Fest-Flüssig-Extraktion und Derivatisierung (ISO 15913:2000)
ÖNORM EN ISO 16265:2012-04-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des Indexes von methylenblauaktiven Substanzen (MBAS) – Verfahren mittels kontinuierlicher Durchflussanalyse (CFA) (ISO 16265:2009)
ÖNORM EN ISO 16588:2005-08-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von sechs Komplexbildnern – Gaschromatographisches Verfahren (ISO 16588:2002 + Amd.1:2004) (konsolidierte Fassung)
ÖNORM EN ISO 16720:2007-05-01 Bodenbeschaffenheit – Vorbehandlung von Proben durch Gefriertrocknung für die anschließende Analyse (ISO 16720:2005)
ÖNORM EN ISO 17294-2:2017-01-15 Wasserbeschaffenheit – Anwendung der induktiv gekoppelten Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) – Teil 2: Bestimmung von ausgewählten Elementen einschließlich Uran-Isotope (ISO 17294-2:2016)
ÖNORM EN ISO 17353:2005-10-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Organozinnverbindungen – Verfahren mittels Gaschromatographie (ISO 17353:2004)
ÖNORM EN ISO 17852:2008-03-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Quecksilber – Verfahren mittels Atomfluoreszenzspektrometrie (ISO 17852:2006)
ÖNORM EN ISO 17892-4:2017-05-01 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben, Teil 4: Bestimmung der Korngrößenverteilung (ISO 17892-4:2016)
ÖNORM EN ISO 17993:2004-02-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von 15 polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Wasser durch HPLC mit Fluoreszenzdetektion nach Flüssig-Flüssig-Extraktion (ISO 17993:2002)
ÖNORM EN ISO 18635:2016-10-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung kurzkettiger polychlorierter Alkane (SCCP) in Sediment, Klärschlamm und Schwebstoffen – Gaschromatographisch-massenspektrometrisches Verfahren (GC-MS) unter Anwendung negativer chemischer Ionisation und Elektroneneinfang (ECNI) (ISO 18635:2016)
ÖNORM EN ISO 18856:2005-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Phthalate mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie (ISO 18856:2004)
ÖNORM EN ISO 18857-1:2006-11-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Alkylphenole, Teil 1: Verfahren für nichtfiltrierte Proben mittels Flüssig-Flüssig-Extraktion und Gaschromatographie mit massenselektiver Detektion (ISO 18857-1:2005)
ÖNORM EN ISO 18857-2:2011-12-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von ausgewählten Alkylphenolen – Teil 2: Gaschromatographische-massenspektrometrische Bestimmung von Alkylphenolen, deren Ethoxylaten und Bisphenol A für nichtfiltrierte Proben unter Verwendung der Festphasenextraktion und Derivatisierung (ISO 18857-2:2009)
ÖNORM EN ISO 23631:2008-01-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von Dalapon, Trichloressigsäure und ausgewählten Halogenessigsäuren – Verfahren mittels Gaschromatographie (GC-ECD und/oder GC-MS-Detektion) nach Flüssig-Flüssig-Extraktion und Derivatisierung (ISO 23631:2006) (konsolidierte Fassung)
ÖNORM EN ISO 27108:2013-11-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung ausgewählter Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte – Verfahren mittels Festphasenmikroextraktion (SPME) gefolgt von der Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC-MS) (ISO 27108:2010)
ÖNORM ISO 5664:1986-12-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Ammonium; Methode mittels Destillation und Titration
ÖNORM ISO 5667-4:2015-01-01 Wasserbeschaffenheit – Probenahme – Teil 4: Anleitung zur Probenahme von natürlichen und künstlichen Seen (ISO 5667-4:1987)
ÖNORM ISO 7150-1:1987-12-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Ammonium; manuelle spektrophotometrische Methode
ÖNORM ISO 8288:1988-01-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Cobalt, Nickel, Kupfer, Zink, Cadmium und Blei; Methoden der Flammen-Atomabsorptions-Spektrometrie
ÖNORM EN ISO 12010:2014-05-15 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von kurzkettigen Chloralkanen (SCCP) in Wasser – Verfahren mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und negativer chemischer Ionisation (NCI) (ISO 12010:2012)
ÖNORM ISO 15705:2003-06-01 Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs (ST-CSB) – Küvettentest (ISO 15705:2002)
ÖNORM ISO/TS 13530:2016-06-15 Wasserbeschaffenheit – Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung für die chemische und physikalisch-chemische Wasseruntersuchung (ISO/TS 13530:2009)
ÖNORM M 5880:1998-02-01 Durchflußmessung in Kläranlagen – Venturigerinne und induktive Durchflußmeßgeräte
ÖNORM M 6253-2:1986-09-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von nichtionischen oberflächenaktiven Substanzen mit dem Dragendorff-Reagens
ÖNORM M 6258:1992-01-01 Wasseruntersuchung – Richtlinien für die Probenentnahme-Technik – Probenentnahme von Abwasser
ÖNORM M 6265:1991-03-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfes
ÖNORM M 6268:2004-01-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der Summe von Calcium und Magnesium durch komplexometrische Titration
ÖNORM M 6271:1985-05-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Volumenanteils der absetzbaren Stoffe in Wasser und Abwasser
ÖNORM M 6274:1985-09-01 Wasseruntersuchung; Bestimmung der Massenkonzentration an abfiltrierbaren Stoffen und ihres Glührückstandes
ÖNORM M 6285:1988-12-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Gesamtcyanid und leicht freisetzbarem Cyanid
ÖNORM M 6286:1988-09-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung des Phenolindex; spektrophotometrische Methoden mit 4-Aminoantipyrin nach Destillation
ÖNORM M 6288:1991-10-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Chrom(VI) – Spektrophotometrische Methode mit 1,5-Diphenylcarbazid
ÖNORM M 6607:1992-09-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von Fluorid
ÖNORM M 6614:2001-06-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der extrahierbaren organisch gebundenen Halogene (EOX)
ÖNORM M 6615:1994-03-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung von gelöstem und leicht freisetzbarem Sulfid
ÖNORM M 6616:1994-03-01 Wasseruntersuchung – Bestimmung der Temperatur
ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025:2018-02-15 Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC/DIS 17025:2016)
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38:2016-01-01 Bestimmung der Oberflächenspannung in gereinigten Abwässern
UBA-BE-076:1996-11-01 Umweltbundesamt Berichte, Band 076, Ammoniak im Wasser. Ableitung einer Formel zur Berechnung von Ammoniak in wässrigen Lösungen. Wien 11/1996
VDI/VDE 2642:1996-12-01 Ultraschall-Durchflussmessung von Fluiden in voll durchströmten Rohrleitungen

D.2 Abdruck nationaler österreichischer technischer Normen

(Anm.: Anlage D.2 als PDF dokumentiert)