Verordnung über den Lehrplan des Aufbaulehrgangs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2023-09-01
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 3
Änderungshistorie JSON API

– in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen grob erarbeiten,

– Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Aktivitäten setzen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind,

– unterschiedliche Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,

– Abläufe in elementaren Bildungseinrichtungen beschreiben.

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Podcasts, Radionachrichten, Videos, Reportagen, Live-Interviews

Bereich „Lesen“:

Vertiefung und Erweiterung: Alltagstexte, Sachtexte, Artikel, Berichte, kurze offizielle Dokumente, Informationsbroschüren, Websites, Blogs, Diagramme, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechungen, Diskussionen, Alltagsabläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Spiel- und Bewegungsanleitungen

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Kommentare, Leserbriefe, Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Artikel, Berichte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien; Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Alltag in elementaren Bildungseinrichtungen

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– in unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,

– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexeren Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich verstehen und zusammenfassen,

– Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,

– weitgehend selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich im eigenen Fachgebiet mit einer gewissen Sicherheit klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten,

– über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen strukturiert beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und Erklärungen geben,

– Informationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,

– Gespräche über allgemeine Themen oder über ihre Interessensgebiete spontan führen, und dabei auch Standpunkte, Gefühle, Absichten oder Interessen zum Ausdruck bringen,

– vorbereitete Präsentationen zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,

– in schriftlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,

– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,

– die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,

– sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,

– die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,

– als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,

– in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,

– Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Projekte planen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen besonders geeignet sind,

– die unterschiedlichen Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,

– pädagogische Konzepte beschreiben,

– Entwicklungs- und Lernprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen beobachten und beschreiben.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Bildungskooperation, Transitionen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechung, Simulationen wie Bewerbungsgespräche und Diskussionen zu berufsbezogenen Themen, Bildungskooperation, Projekte

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen mit Zusammenfassung und Bewertung von unterschiedlichen Quellen, Graphs, Charts, Cartoons, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– in unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,

– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich und Fachdiskussionen verstehen und zusammenfassen,

– eine Vielfalt von Lesestrategien einsetzen, um das Verstehen zu sichern,

– längere und komplexere Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich zu allgemeinen Themen und im eigenen Fachgebiet klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,

– über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,

– in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren,

– vorbereitete Präsentationen zu einem allgemeinen Thema klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,

– Informationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,

– klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,

– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,

– die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,

– sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,

– die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,

– als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,

– in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,

– Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,

– die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren,

– pädagogische Konzepte beschreiben und erklären.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Inklusive Pädagogik, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Beschreibung von Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Graphs und Charts, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle von elementaren Bildungseinrichtungen und Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen und Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– in unterschiedlichen Arten von Texten zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,

– inhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation und Präsentationen in einer Reihe von Situationen und zu einigermaßen vertrauten Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich verstehen, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,

– selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,

– längere und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,

– Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und im Wesentlichen verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich zu einem breiten Themenspektrum klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,

– über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,

– in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich größtenteils adressaten- und situationsadäquat reagieren,

– sich so spontan und fließend verständigen, sodass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,

– sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,

– klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Argumente stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,

– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,

– die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,

– sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,

– die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,

– als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,

– in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,

– Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,

– die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,

– nationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung, mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Teamgespräche, Elterngespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork

6.

Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

– in unterschiedlichen Arten von Texten zu konkreten und abstrakten Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,

– inhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation, Präsentationen und Vorträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen sowie Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,

– sehr selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,

– lange und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,

– Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

– sich zu einem breiten Themenspektrum klar und strukturiert ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,

– über Erfahrungen und Ereignisse detailliert und strukturiert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,

– in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich adressaten- und situationsadäquat reagieren,

– sich spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,

– sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,

– klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen und durch geeignete Beispiele stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,

– ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,

– die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,

– sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,

– die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,

– als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,

– in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,

– Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,

– die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,

– nationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie (inter-)kulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche, Elterngespräche, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Anträge, Broschüren, Bildungskooperation und Projekte, schriftliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork, Erwartungen der Gesellschaft an elementare Bildungseinrichtungen

Schularbeiten:

1.
    1. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
5.
    1. Semester: je 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit
3.

ALLGEMEINBILDUNG

3.1 GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE, POLITISCHE BILDUNG

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– die Merkmale von Hochkulturen bzw. eigenständigen Kulturen benennen,

– antike sowie frühmittelalterliche Staats- und Regierungsformen wiedergeben,

– grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen in einen Kontext einordnen,

– politische Grundbegriffe erklären.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– die fachspezifische Methodik beschreiben,

– Probleme der Periodisierung erkennen und beschreiben,

– Merkmale von Hochkulturen vergleichen,

– kunst- und kulturhistorische Merkmale der Antike und des frühen Mittelalters erkennen und zuordnen,

– die Entwicklung der Weltreligionen zusammenfassen und mit eigenen Worten erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– demokratiepolitische Prozesse erkennen und vergleichen,

– Diversitäten einzelner Völker, Staaten und Kulturen benennen und in eigenen Worten erklären,

– fachspezifische Texte und Materialien zusammenfassen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Vergleich von Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Quellen der Ur- und Frühgeschichte, der Antike

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Methodik, Hochkulturen, Periodisierung, Weltreligionen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weltreligionen, Formen des Zusammenlebens, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Methodik, Quellenkunde in verschiedenen Facetten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ur- und Frühgeschichte, Antike, politische Bildung

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– den Aufbau einer mittelalterlichen Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen,

– die gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft analysieren.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– kulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der mittelalterlichen Welt erkennen und diese zuordnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Abhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft ableiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Romanik, Gotik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mittelalter, Feudalismus

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– konfessionelle Gegensätze und deren Auswirkungen in möglichen Zusammenhängen erklären,

– die europäische Staatenwelt in ihrer Entstehung vertiefend erklären,

– revolutionäre Prozesse und Gegenbewegungen beurteilen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– neuzeitliche Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung zuordnen,

– die fachspezifische Methodik selbstständig anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– fachspezifische Texte und Materialien vergleichen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts, Napoleon, Restauration

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Aufklärung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Absolutismus, Aufklärung, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufklärung, höfische Kultur, Erfindungen und Entdeckungen, Weltbild um 1500

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– neue politische und gesellschaftliche Ideen bewerten,

– Ursachen für den Ersten Weltkrieg identifizieren und begründen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– die industrielle Revolution und deren Auswirkungen interpretieren,

– die fachspezifische Methodik erläutern,

– den Aufbruch in die Moderne erläutern,

– fachspezifische Texte und Materialien beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Liberalismus, Nationalismus, Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus, Österreich im 19. Jahrhundert, der Weg in den Ersten Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Österreich im 19. Jahrhundert, Wien als kulturelles Zentrum, Judentum und dessen kulturelle Manifestation

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– Ideologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen,

– Antisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung erfassen,

– Ursachen für den Zweiten Weltkrieg identifizieren und begründen,

– den Verlauf des Zweiten Weltkriegs identifizieren.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– die gewählte fachspezifische Methodik begründen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– neue Darstellungsformen untersuchen und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Erster Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, der Zweite Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Kunst als Spiegel der Gesellschaft

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Kunst und Kultur rund um die Jahrhundertwende, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Mensch und Grundrechte

6.

Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

– die Welt nach 1945 (von der Multipolarität zur Bipolarität) darstellen,

– Konflikte nach 1945 erklären,

– gesellschaftspolitische Entwicklungen nach 1945 bewerten,

– Entwicklungen in der 2. Republik interpretieren,

– die Welt nach 1989 erörtern,

– zu Grundlagen, Wesen und Instrumente der Demokratie Stellung beziehen,

– die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen darstellen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

– Medien als meinungsbildenden Faktor benennen,

– die Folgen einer technisierten Welt bewerten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– fachspezifische Medieninhalte entwickeln,

– Medieninhalte nach fachspezifischer Methodik bewerten.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, Globalisierung, EU als Friedensprojekt, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges, die Welt nach 1989, 2. Republik, soziale und politische Bewegungen seit 1945, Globalisierung, Wesen und Instrumente der Demokratie, die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Moderne und Postmoderne, Medien als historischer Faktor, gesellschaftliche Diversität, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, zeitgenössische Kunst als mögliches Abbild der Gesellschaft, Chancen und Gefahren wissenschaftlicher Entwicklung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Politische Modelle, die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, fachspezifische Texte und Materialien, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges

3.2 GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

– kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,

– ökonomische Darstellungsformen bewerten.

im Bereich „Naturräume“

– die Grundzüge der Plattentektonik und ihre Auswirkungen beschreiben,

– die Entstehung von Jahreszeiten und Klimafaktoren begründen,

– Klima- und Vegetationszonen und deren Nutzung in Beziehung setzen,

– Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.

im Bereich „Gesellschaft“

– regionale demografische Prozesse interpretieren,

– Lebenswelten von Frauen und Männern beschreiben und stereotype Zuschreibungen hinterfragen.

im Bereich „Ökonomie“

– Einteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

– einfache geografische Experimente durchführen,

– aus der Beobachtung von Naturphänomenen Schlussfolgerungen ziehen,

– aus alltäglichen Medien Schlüssel ziehen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

kartografische Hilfsmittel

Bereich „Naturräume“:

endogene und exogene Kräfte, Klima- und landschaftsökologische Zonen

Bereich „Gesellschaft“:

Gesellschaftlicher Wandel und Veränderung der Arbeitswelt, Berufsbilder, Stereotype

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftspolitik unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, Vertiefung in ökonomische Strukturen und Prozesse, Magische Vieleck der Volkswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Sozialpartnerschaft, Steuer- und Budgetpolitik, Marktwirtschaft

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus und Karte, Pressemitteilungen zu berufsrelevanten Themen analysieren

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

– kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,

– ökonomische Darstellungsformen bewerten.

im Bereich „Ökonomie“

– Grundbegriffe der Ökonomie erklären,

– die ökonomische Entwicklung ausgewählter Staaten mit Hilfe von Kennzahlen vergleichen,

– Standortfaktoren und Wirtschaftsdaten analysieren,

– wirtschaftspolitische Entscheidungen interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

– die ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von sozialpädagogischen Einrichtungen begründen,

– ökonomische und ökologische Prinzipien in den Berufsalltag übertagen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Ökonomisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken, Tabellen und Diagramme

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftliche Grundbegriffe, geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeit und Wirtschaft, Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Österreich und ihre Auswirkungen auf Raum und Gesellschaft bewerten

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Bedürfnisse, Werbung, Nachhaltigkeit

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

– kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken und Diagramme systematisch analysieren.

im Bereich „Ökonomie“

– die internationale Arbeitsteilung beschreiben,

– Chancen und Gefahren unterschiedlicher Arten der Globalisierung analysieren,

– Arbeitsweisen des Kapitals erfassen,

– Marktmodell und reale Wirtschaftssysteme vergleichen und ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen analysieren,

– wirtschaftspolitische Entscheidungen und Wirtschaftsdaten interpretieren,

– Auswege aus ökonomischen Divergenzen darstellen,

– Konsumverhalten reflektieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

– lösungsorientiertes ökonomisches und ökologisches Bewusstsein entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Weltwirtschaftsblöcke, Gewinner und Verlierer der Globalisierung

Bereich „Ökonomie“:

Globalisierung, Marktmodelle, Finanzmärkte

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Konsumethik, Werbung, Fairness im Handel

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

– kartografische Darstellungsformen unterscheiden,

– topografische Begriffe einordnen,

– Arbeiten mit kartografischen Medien, geografischem Bildmaterial, Grafiken und Diagramme durchführen,

– einfache geografische und ökonomische Darstellungsformen interpretieren.

im Bereich „Naturräume“

– Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.

im Bereich „Gesellschaft“

– die Bevölkerungsentwicklung der Erde beschreiben,

– Migrationsprozesse im globalen Kontext beschreiben,

– Umgang mit Ressourcen erklären,

– regionale demografische Prozesse interpretieren,

– Lebenswelten und unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern in der Gesellschaft reflektieren,

– unterschiedliche Zugänge zu Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik erklären.

im Bereich „Ökonomie“

– Einteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

– Medienberichte interpretieren,

– aktuelle Phänomene erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Kartografische Hilfsmittel, Zeitzonen, räumliche, ökologische soziale und ökonomische Disparitäten

Bereich „Naturräume“:

Landschaftsökologische Zonen, wirtschaftliche Nutzung

Bereich „Gesellschaft“:

Bevölkerungsgeografie, demografische Prozesse, Migration, Integration, Diversität, Entwicklungspolitik / zusammenarbeit, Gender-Fragen, Rollen in der Gesellschaft

Bereich „Ökonomie“:

Entwicklungs-, Schwellen-, Industrieländer, Fragen der Migration

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus, Karte, Feste zur Multikulturalität

3.3 ANGEWANDTE MATHEMATIK

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Zahlen und Maße“

– Verknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Potenzgesetze mit rationalen Exponenten anwenden,

– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,

– Formeln umformen und interpretieren,

– quadratische Gleichungen aufstellen, lösen und verschiedene Lösungsfälle argumentieren,

– zur Lösung von Gleichungen höheren Grades Technologie angemessen einsetzen.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

– die Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,

– die Umkehrfunktion rechnerisch und grafisch ermitteln,

– die Nullstelle der linearen Funktion berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung einer linearen Gleichung interpretieren,

– den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren,

– quadratische Funktionen darstellen, sowie ihre Eigenschaften interpretieren,

– Nullstellen einer quadratischen Funktion berechnen,

– Schnittpunkte zweier Funktionen grafisch bestimmen und berechnen,

– Potenzfunktionen (vom Typ mit ganzzahligem n), Polynomfunktionen und die Wurzelfunktion ( ) darstellen sowie ihre Eigenschaften interpretieren und argumentieren,

– anwendungsbezogene Problemstellungen mit geeigneten Funktionstypen (Polynomfunktion bis Grad 4) modellieren,

– Nullstellen von Funktionen mit Technologieeinsatz bestimmen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und Querverbindungen argumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– Modelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter erklären,

– die Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,

– Modelle für Seriation erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Mengenlehre

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Potenzen mit rationalen Exponenten

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Lineare Funktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Polynomfunktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zahl“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– die Definitionen von Vektor erklären,

– zweidimensionale Vektoren im Koordinatensystem darstellen,

– Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einem Skalar durchführen,

– zweidimensionale Vektoren geometrisch interpretieren und in praktischen Aufgabenstellungen anwenden,

– Skalarprodukt von zweidimensionalen Vektoren berechnen und geometrisch interpretieren.

im Bereich „Stochastik“

– Daten erheben und den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,

– Datenmanipulierbarkeit argumentieren,

– die beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden,

– Häufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,

– Mittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Standardabweichung, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand),

– Regression und Korrelation von zweidimensionalen Datenmengen erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– Materialien zu Formen und Mustern beschreiben und bewerten,

– die Entwicklung von visuell-räumlichen Fähigkeiten erklären,

– Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen,

– Modelle für räumliche Orientierung und Symmetrie anschaulich erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Exponentialgleichungen und Logarithmen; Trigonometrie

Bereich „Stochastik“:

Beschreibende Statistik, Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Stochastik“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Raum und Form“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Sinus, Kosinus und Tangens eines Winkels im rechtwinkeligen Dreieck und im Einheitskreis als Seitenverhältnisse interpretieren und zugehörige Seiten und Winkel bestimmen,

– rechtwinklige Dreiecke auflösen,

– Exponentialgleichungen (vom Typ ax = b bzw. e λx = c, wobei a, b, λ, c reelle Zahlen sind) mit Logarithmieren lösen,

– logarithmische Rechengesetze erklären und anwenden,

– für das Lösen von komplexeren Exponentialgleichungen Technologie adäquat einsetzen.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

– Graphen von Exponentialfunktionen (vom Typ ; b ist eine positive reelle Zahl oder ) darstellen, mit ihren charakteristischen Eigenschaften erkennen und im Kontext deuten,

– „Halbwertszeit“ und „Verdoppelungszeit“ ermitteln und die Begriffe im Kontext deuten,

– die Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion darstellen,

– anwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe der Logarithmusfunktionen zu den Basen e und 10 modellieren, lösen, grafisch darstellen und beschreiben,

– lineare Funktionen und Exponentialfunktionen als Modelle für die Beschreibung von Zu- und Abnahmeprozessen vergleichen und sinnvoll einsetzen,

– Berechnungen von praxisrelevanten Zu- und Abnahmeprozessen durchführen und die Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,

– das Bildungsgesetz von arithmetischen und geometrischen Folgen erklären und anwenden,

– den Begriff der Reihe erklären,

– den Zusammenhang von linearen Funktionen mit arithmetischen Folgen und von Exponentialfunktionen mit geometrischen Folgen bei der Beschreibung von Zu- und Abnahmevorgängen argumentieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– die Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,

– Modelle für Seriation erklären,

– auf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Winkel und rechtwinkelige Dreiecke, logarithmische Rechengesetze, Technologieeinsatz

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Exponentialfunktion und Logarithmusfunktion, Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse; Folgen und Reihen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“ und „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Muster und Reihenfolgen“, Lernfeld „Sortieren und Klassifizieren“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– zweidimensionale Aufgabenstellungen mit Sinus- und Kosinussatz lösen und die Ergebnisse interpretieren.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

– trigonometrische Funktionen (Grad- und Bogenmaß) darstellen und an Hand des Einheitskreises argumentieren.

im Bereich „Analysis“

– Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen auf der Basis eines intuitiven Begriffsverständnisses argumentieren,

– die Begriffe Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) und Differentialquotient („momentane“ Änderungsrate) als Änderungsraten interpretieren und zur Lösung von Aufgaben einsetzen,

– den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion erklären,

– Potenz-, Polynom- und einfache Exponentialfunktionen differenzieren (Summen-, Faktor-, Produkt- und Kettenregel) und das Ergebnis interpretieren,

– Monotonieverhalten, Steigung der Tangente und Steigungswinkel, lokale Extrema, Krümmungsverhalten, Wendepunkte von Funktionen am Graphen ablesen, mithilfe der Ableitungen modellieren, berechnen, interpretieren und argumentieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– Grunderfahrungen von Kleinkindern mit der Zeitdauer, zeitlicher Abfolgen und von Rhythmen verstehen, beschreiben, anwenden und präsentieren,

– die Bedeutung dieser Grunderfahrungen für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,

– auf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Zweidimensionale Aufgabenstellungen

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Trigonometrische Funktionen

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zeit“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Analysis“

– Funktionsgleichungen aus anwendungsbezogenen Kontexten aufstellen,

– Extremwertprobleme modellieren und transferieren, Berechnungen durchführen und Ergebnisse argumentieren (Nebenbedingungen: Text, Ähnlichkeit und Pythagoreischer Lehrsatz).

im Bereich „Stochastik“

– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff anwenden und interpretieren,

– die Additions- und Multiplikationsregel auf unabhängige Ereignisse anwenden,

– bedingte Wahrscheinlichkeiten für einfache Sachverhalte über Baumdiagramme darstellen und berechnen,

– den Begriff der Zufallsvariablen erklären und damit Modelle bilden,

– Kenngrößen (Erwartungswert und Varianz) einer Zufallsvariable bestimmen und argumentieren,

– die Binomialverteilung und die Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,

– mit der Wahrscheinlichkeitsdichte und der Verteilungsfunktion der Normalverteilung modellieren,

– Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung oder Normalverteilung modellieren; Wahrscheinlichkeiten berechnen, graphisch darstellen und die Ergebnisse interpretieren, sowie die Wahl der Verteilung begründen,

– die Bedeutung von Erwartungswert und Standardabweichung in Bezug auf die Normalverteilungskurve erklären und veranschaulichen,

– Kompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,

– Kompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– Erfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung, Umkehraufgaben, Extremwertprobleme

Bereich „Stochastik“:

Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsverteilung, Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

6.

Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

– Zusammenhänge zwischen Vektoren und trigonometrischen Aufgabenstellungen erklären und die Erkenntnisse in Anwendungsaufgaben sinnvoll einsetzen.

im Bereich „Analysis“

– den Begriff Stammfunktion erklären,

– den Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion in deren grafischer Darstellung erkennen und beschreiben,

– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen berechnen,

– das bestimmte Integral auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes als Grenzwert einer Ober- und Untersumme interpretieren,

– das bestimmte Integral von Potenz- und Polynomfunktionen als orientierten Flächeninhalt berechnen und interpretieren,

– mit Hilfe der Differential- und Integralrechnung anwendungsbezogene Problemstellungen modellieren, berechnen, interpretieren und erklären,

– Kompetenzen aus dem Gebiet der Funktionalen Zusammenhänge mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Analysis zusammenführen.

im Bereich „Stochastik“

– Kompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,

– Kompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“, „Stochastik“ „Selbstkompetenz, Kommunikation und Interaktion“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen verknüpfen und gezielt einsetzen sowie Querverbindungen argumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

– Erfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Vertiefung der Vektorrechnung, Vertiefung der Trigonometrie

Bereich „Analysis“:

Integralrechnung, Vertiefung der Differentialrechnung

Bereich „Stochastik“:

Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“, Zusammenschau der Lernfelder

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

Schularbeiten:

1.
    1. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
4.
    1. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
6.

Semester: 1 dreistündige Schularbeit

3.4 PHYSIK

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– physikalische Vorgänge und Erscheinungsformen in Natur und Technik beobachten und festhalten,

– physikalische Größen beschreiben und Einheiten zuordnen,

– die Maßzahl physikalischer Größen berechnen,

– Ergebnisse auf Plausibilität prüfen.

im Bereich „Systeme“

– unterschiedliche Bewegungsformen beschreiben,

– unterschiedliche Energieformen beschreiben,

– Erhaltungsgrößen beschreiben.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Auswirkung von Kräften in alltäglichen Vorgängen qualitativ und quantitativ beschreiben,

– Vektoren als Werkzeuge zur Darstellung verwenden.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Energieumwandlungen beschreiben,

– die Entwicklung von Weltbildern beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– einfache Datenreihen darstellen,

– einfache Diagramme erstellen und interpretieren,

– physikalische Fachartikel lesen und den Inhalt wiedergeben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– physikalische Erscheinungen altersgerecht darstellen,

– praxisbezogene Experimente planen und durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Arbeitsweisen der Physik, Internationales Einheitensystem, Größenordnungen, Stoffeigenschaften

Bereich „Systeme“:

Bezugssysteme, Bewegungsformen, Energieformen, Energieerhaltung, weitere Erhaltungsgrößen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Kräfte und ihre Wirkungen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Energie, Energieumwandlung, Leistung, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Energiebedarf, Energieproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Himmelskörper, Fortbewegung, Messungen, einfache Maschinen

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– physikalische Vorgänge der Thermodynamik beobachten und festhalten,

– physikalische Größen der Thermodynamik beschreiben und den Einheiten zuordnen,

– die Maßzahl thermodynamischer Größen berechnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Zusammenhänge zwischen Temperatur und anderen physikalischen Größen erkennen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– die einzelnen Aggregatzustände und deren Änderungen darstellen und erläutern,

– die Funktion von einfachen Wärmekraftmaschinen beschreiben,

– die Entwicklung von Weltbildern beschreiben.

im Bereich „Systeme“

– Änderungen von thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben,

– Zusammenhänge zwischen den thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die physikalischen Besonderheiten der Energieform Wärme und deren Auswirkungen für den Alltag und die Gesellschaft erklären.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– physikalische Phänomene in einfachen Experimenten darstellen,

– Maßnahmen zur Unfallverhütung planen,

– Aspekte des Strahlenschutzes beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Temperatur, spezifische Wärme, Aggregatzustände

Bereich „Wechselwirkungen“:

Hauptsätze der Wärmelehre, Aggregatzustände

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Aggregatzustände, Hauptsätze der Wärmelehre, Wärmekraftmaschinen, Wetterkunde, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Systeme“:

Gasgesetze

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Wärmeisolierung, Treibhauseffekt

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Verdunstung, Verdampfung, Wetter, Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– physikalische Größen der Wellenlehre den entsprechenden Naturerscheinungen zuordnen,

– harmonische Schwingungen und Wellen beschreiben.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Interaktionen von Wellen mit Materie und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären,

– die Überlagerungen von Wellen und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– ausgewählte Methoden der Informations- und Energieübertragung mittels Wellen erklären.

im Bereich „Systeme“

– das Schallspektrum in natürlichen und technischen Vorkommen beschreiben,

– das elektromagnetische Spektrum in einigen natürlichen und technischen Vorkommen erläutern.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die Auswirkungen und Anwendungen der Wellenlehre auf die gesellschaftliche Entwicklung exemplarisch darstellen,

– alltägliche Phänomene aus Akustik und Optik und deren physikalischen Grundlagen beschreiben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Phänomene aus Akustik und Optik durch Experimente altersgerecht darstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Schwingungen und Wellen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Akustik, Optik

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Übertragung von Informationen und Energie, akustische und optische Geräte

Bereich „Systeme“:

Schall-Spektrum, Elektromagnetisches Spektrum

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gesellschaftliche Bedeutung der Wellenlehre und ihrer Anwendungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: optische Effekte, Optische Geräte, Musikinstrumente, Sicherheitsvorkehrungen bei akustischen und optischen Experimenten

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– physikalische Größen der Elektrizitätslehre beschreiben und den entsprechenden Phänomenen zuordnen,

– physikalische Vorgänge der Elektrizitätslehre beobachten und festhalten.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Erscheinungen von statischen und bewegten elektrischen Ladungen beschreiben,

– den Zusammenhang zwischen Grundgrößen der Elektrizitätslehre beschreiben,

– Eigenschaften von Feldern beschreiben und vergleichen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– ausgewählte Methoden der Informationsübertragung erklären.

im Bereich „Systeme“

– den Aufbau und die Wirkungsweise von elektrotechnischen Systemen beschreiben und erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– aus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Maßnahmen zur Unfallverhütung planen,

– Aspekte des Strahlenschutzes beschreiben,

– Phänomene aus der Elektrizitätslehre mit Experimenten altersgerecht darstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Elektrizitätslehre, Ladung, Leitfähigkeit, Widerstand

Bereich „Wechselwirkungen“:

Elektrostatik, Elektrodynamik, Elektromagnetismus

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Umwandlung von Materie, Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Informationen

Bereich „Systeme“:

Bereitstellung und Verwendung von elektrischer Energie, Halbleiter

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Unfallverhütung, Verhalten bei einem Unfall mit elektrischer Energie, Strahlenschutz, Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: einfacher Stromkreis, Magnetismus

3.5 CHEMIE

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– grundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden,

– Atommodelle und Atombau beschreiben und erklären.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– den Massen-, Mengen- und Energieumsatz chemischer Reaktionen darstellen.

im Bereich „Entwicklung und Prozesse“

– aufgrund des Atombaus eines Elements (nach Bohr´schen Atommodell) und Orbitalmodell mögliche Bindungsarten zuordnen.

im Bereich „Systeme“

– das Ordnungsprinzip des Periodensystems beschreiben und im Periodensystem enthaltene Informationen anwenden,

– die Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,

– die Bedeutung der Gefahrensymbole erläutern und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Versuchsprotokolle verfassen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– einfache kindgerechte Experimente unter den Sicherheitsaspekten durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Einteilung von Stoffen, Stofftrennung von Gemengen, Aufbau der Atome und Elementarteilchen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Gesetz von Erhaltung der Masse, exotherme, endotherme Reaktionen

Bereich „Entwicklung und Prozesse“:

Atombau, Elemente, Bindungsarten

Bereich „Systeme“:

Atommasse, molare Masse, Ordnungszahl, Metalle-Nichtmetalle, Abschätzen der Elektronegativität, Atomradien, Elektronenkonfiguration

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erste Erfahrungen mit dem Experimentieren

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– bestimmten Strukturen Eigenschaften zuordnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Ursachen für das Zustandekommen chemischer Bindungen erklären,

– die unterschiedlichen Bindungstypen beschreiben.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Beispiele für chemische Verbindungen und Reaktionen bezüglich deren praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen und in Reaktionsgleichungen formulieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– einfache Experimente nennen,

– die Ausführung von Experimente dokumentieren,

– Versuchsergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Eigenschaften von Stoffen mit unterschiedlichen Gitterstrukturen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Edelgaszustand, Ionenbindung, Elektronenpaarbindung, Metallbindung

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Wasser, Säuren-Basen, Neutralisation, Redox-Reaktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– den Aufbau von Kohlenstoffverbindungen erklären.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Strukturen von Kohlenwasserstoffverbindungen bestimmte Eigenschaften zuordnen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– die Bedeutung der fossilen Rohstoffe begründen.

im Bereich „Systeme“

– einfache Kohlenwasserstoffverbindungen benennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– die mit der Nutzung der fossilen Brenn- und Rohstoffe verbundene Umweltproblematik beurteilen und über Alternativen reflektieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Experimente für Kinder planen, durchführen, dokumentieren und sowohl kindgerecht als auch naturwissenschaftlich erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Alkane, Alkene, Alkine, Isomerie, funktionelle Gruppen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Funktionelle Gruppen, Reaktionen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Erdöl, Kunststoffe, Treibstoffe

Bereich „Systeme“:

IUPAC-Regeln

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Umweltproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe und Teilchen“

– den Derivaten der Kohlenwasserstoffe die funktionellen Gruppen zuordnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Anwendung von Stoffen im Alltag beispielhaft beschreiben.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– die Herstellung von ausgewählten Nahrungs- und Genussmitteln durch mikrobiologische Prozesse darstellen und erläutern.

im Bereich „Systeme“

– den Aufbau der Nahrungsbestandteile beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit darlegen, begründen und beurteilen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– chemische Aspekte von Lebensmitteln beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe und Teilchen“:

Alkohole, Carbonsäuren, Aldehyde, Ketone, Ester, Kohlenhydrate

Bereich „Wechselwirkungen“:

Tenside, Enzyme, optische Aufheller, Wasserenthärter, Wasserhärte

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Alkoholische Gärung, Essiggärung, Milchsäuregärung

Bereich „Systeme“:

Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Lebensmittel

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Bedeutung gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sowie verschiedener Zucker in der Ernährung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lebensmittelkennzeichnung, Lebensmittelinhaltsstoffe

3.6 BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE(einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– Bau und Funktion von lebenden Systemen auf verschiedenen Ebenen beschreiben und erklären,

– Organismengruppen hinsichtlich Strukturen und Funktion vergleichen.

im Bereich „Systeme“

– das Zusammenspiel der Organsysteme erklären,

– Bau und Funktion vom Herz-Kreislaufsystem/Organsystemen erklären und Fehlfunktionen ableiten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,

– biologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Kinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Gewebe, Organ, Organsystem, Organismus, Zusammenspiel der einzelnen Organsysteme

Bereich „Systeme“:

Passiver und aktiver Bewegungsapparat, menschliche Organsysteme, Herz-Kreislaufsystem, Blutkreislauf

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Puls fühlen, Zusammenspiel Knochen und Muskulatur erklären, Analyse von Kinderbüchern

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– die Bedeutung von Mikroorganismen beschreiben,

– einfache hygienische Maßnahmen erläutern und begründen.

im Bereich „Systeme“

– Verhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,

– Grundsätze einer ausgewogenen Ernährung beschreiben unter Bedachtnahme der Schwangerschaft und des unter 1 bis 3-jährigen Kindes.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,

– Abbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,

– biologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Wissen über Hygienemaßnahmen in Alltagssituationen formulieren.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Einzeller, Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten beim Menschen, Immunisierung

Bereich „Systeme“:

Menschliche Organsysteme, Infektionskrankheiten, Ernährungsformen, Nahrungsbestandteile, Essstörungen, Ernährung des Säuglings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Atmung, Verdauung, Ausscheidung, Nervensystem, Hygiene, Krankheiten und deren Vermeidung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Hygienemaßnahmen

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

– den molekularen Aufbau und die Struktur der Nukleinsäuren darstellen und erläutern.

im Bereich „Wechselwirkungen“

– Formen und Ursachen von genetischen Veränderungen des Erbmaterials nennen,

– Auswirkungen von genetischen Veränderungen auf die Organismen ableiten.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– grundlegende zellphysiologische Vorgänge mit Relevanz für das Erbgut erklären und bewerten,

– Gesetzmäßigkeiten der Vererbung anhand ausgewählter Beispiele anwenden.

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“

– Methoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin beschreiben,

– Methoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin aus ethischer Sicht bewerten,

– Konsequenzen der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin für die Organismenwelt ableiten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– ein komplexes Thema nach vorgegebenen Kriterien präsentieren,

– ein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,

– zu einem Thema aktuellen Informationen sammeln, filtern und strukturieren,

– auf der Grundlage von Fachinformationen eine eigene Meinung bilden und vertreten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– mit Hilfe des erworbenen Fachwissens Verhaltensweisen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

DNA, RNA, Chromosomen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Mutationen, gonosomale Erbkrankheiten, autosomale Erbkrankheiten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Proteinbiosynthese – der Weg vom Gen zum Merkmal, Genetischer Code, Mendel‘sche Regeln, Erbgänge, Stammbaumanalyse, Zwillingsforschung, Mitose, Meiose

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“:

Gentechnik (gentechnisch veränderte Stoffe), gesetzliche Grundlagen, Kennzeichnungspflicht, Klonen, In Vitro Fertilisation, Leihmutterschaft, Präimplantationsdiagnostik, Stammzellen, Gentherapie, Pränataldiagnostik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ernährungsrichtlinien bei einem „Schmetterlingskind“

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

– übergeordnete Verhaltenskreise beschreiben und erklären.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

– Theorien zur Entstehung und Entwicklung des Lebens beschreiben.

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“

– Verhaltensweisen von Tieren beobachten und ein Protokoll erstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– aus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– ein naturwissenschaftliches Thema altersgerecht aufbereiten und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Balzverhalten, Sozialverhalten, Sexualverhalten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Evolution, Stammesgeschichte des Menschen, chemische und biologische Evolution, Fossilien, Urknalltheorie, Dinosaurier

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“:

Beobachtung im Tiergarten, Ethnogramme, Zwillingsforschung, Altersbestimmung von Fossilien, Erforschung der Bienensprache, Analyse von Tierbehausungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Artgerechte Tierhaltung, menschliche Verhaltensweisen, Biographien bedeutsamer Verhaltensforscher

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Besuch eines Tiergartens, Tierbeobachtung, Dinosaurier, Kinderfragen, Experimente

3.7 GRUNDLAGEN DER INFORMATIK UND MEDIEN

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Textverarbeitung“

– Formatierung und Layout von ein- und mehrseitigen Dokumenten nach definierten Standards erstellen und zweckmäßig gestalten.

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

– einfache Berechnungen mit Standardprogrammen durchführen,

– Daten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

– eine einfache Dateiorganisation erstellen,

– Datensicherungen durchführen,

– grundlegende Dateiformate und ihre Bedeutung erklären,

– wesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,

– Software grundlegend bedienen und verwenden.

im Bereich „Präsentation“

– einfache Präsentationen mittels geeigneter Medien erstellen,

– wesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden,

– Bilder für eine Präsentation bearbeiten.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

– Möglichkeiten der Suche im Internet nennen und ihre Grenzen berücksichtigen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Texte zweckmäßig gestalten,

– Ergebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,

– Computer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– Fachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten,

– umfangreiche Dokumente gestalten,

– vorhandene Dokumente und Medien überarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich „Textverarbeitung“:

Grundlagen der Typographie, Textverarbeitungsprogramm, zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-) Texte, Titelblatt, Textblock, Inhaltsverzeichnis, Zitieren und Literaturverzeichnis, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB Diplomarbeit)

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, technische Standards

Bereich „Präsentation“:

Grundlagen des Präsentierens, der Wahrnehmung und des Lernens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Farbe und Weißraum, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Web, Internet, Netzwerke; Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Zitat und Plagiat

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Handouts, Unterlagen für Referate, Plakate, Arbeiten mit umfangreicheren Dokumenten, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien

6.

Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

– Daten zweckmäßig darstellen und präsentieren,

– einfache Anwendungen im Bereich der Datenverarbeitung erstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

– mit Daten verantwortungsvoll umgehen,

– einfache Probleme mit Hard- und Software lösen.

im Bereich „Präsentation“

– eine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

– Plattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen,

– Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke beurteilen.

im Bereich „Medien“

– grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden,

– ein umfangreicheres Medienprojekt planen und durchführen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

– Daten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

– grundlegende Fragen des Datenschutzes im Berufsalltag berücksichtigen,

– eine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen,

– Lern-, Spiel- und Anwendungsprogramme im beruflichen Alltag bewerten und nutzen.

Lehrstoff:

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Text, Liste, Diagramm, Schema, Darstellen finanzieller Vorgänge: Einnahmen- Ausgabenrechnung, erfassen und grafisches Darstellen von Daten, Arbeit mit unterschiedlichen Medien

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme, Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation

Bereich „Präsentation“:

Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, fachgerechte Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Soziale Netzwerke (Cybermobbing, Netiquette), Datenschutz (gesetzlicher Rahmen, eigener Beitrag)

Bereich „Medien“:

Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage. Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erstellen von Präsentationen nach den Prinzipien der Zweckmäßigkeit und den Anforderungen des jeweiligen Mediums, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Erstellen bzw. Warten einer Webpage, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen

4.

ELEMENTARPÄDAGOGIK (UNTER 1 BIS 6 JAHRE) – THEORIE UND PRAXIS

4.1 PÄDAGOGIK(einschließlich Psychologie, Soziologie)

1.

Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Erziehung darstellen,

– den gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln erläutern.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

– die Bedeutung der Selbststeuerung erklären.

im Bereich „Lernen“

– psychologischen und lerntheoretische Aspekte des Spiels beschreiben,

– Grundsätze des Lernens wiedergeben,

– Lernprozesse in Ansätzen reflektieren,

– Lernstrategien benennen, anwenden und reflektieren,

– die Anlage- und Umweltproblematik exemplarisch darstellen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

– Texte sinnerfassend wiedergeben,

– wissenschaftliche Methoden der Pädagogik erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Grundlagen der menschlichen Entwicklung, des Verhaltens, der Erziehung, Bildung und Sozialisation, pädagogische Anthropologie

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Möglichkeiten der Selbststeuerung

Bereich „Lernen“:

Gedächtnis, Lernprozess, Lernstrategien, Lernform Spiel Anlage- Umwelt - Selbststeuerung

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Texte, Artikel, natur- und geisteswissenschaftliche Methoden

2.

Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

– Lerntheorien erklären und einen Bezug zur Praxis und zum Alltag herstellen,

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

– die Bedeutung der Erziehung im pädagogischen Prozess reflektieren,

– Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen benennen und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Lerntheorien, Erkenntnisse der Neurowissenschaften

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen

3.

Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– spezielle Interaktions- und Kommunikationsstrategien des unter 1 bis 3-jährigen Kindes einordnen, darstellen und erläutern.

im Bereich „Lernen“

– die pränatale Entwicklung beschreiben,

– entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes beschreiben,

– Kompetenzen für einen gelingenden Schuleintritt erläutern,

– Faktoren für einen gelingenden Bindungs- und Beziehungsaufbau beschreiben.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

– Fachinhalte vergleichen,

– korrektes Zitieren,

– Fachliteratur recherchieren und anhand konkreter Aufgabenstellungen analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Beziehungsaufbau, Entwicklung und Förderung der Sprache

Bereich „Lernen“:

Pränatale Entwicklung, Entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, Bindungstheorien, Resilienz

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Wissenschaftliche Arbeitsweisen, unterschiedliche Quellen recherchieren, Zitieren, Exzerpieren

4.

Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– unterschiedliche Lebenswelten von Kindern reflektieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

– unterschiedliche Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit reflektieren,

– Bedeutung unbewusster Prozesse für das Erleben und Verhalten verstehen.

im Bereich „Lernen“

– wesentliche sozialpsychologische Grundlagen von Gruppenprozessen erläutern,

– pädagogische Konzepte im Wandel der Zeit erläutern.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

– Texte analysieren und interpretieren,

– fachspezifische Texte verfassen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Familienformen, Flucht und Migration, Scheidung, Trennung, Tod

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Stress- und Zeitmanagement, Persönlichkeitstheorien

Bereich „Lernen“:

Grundlagen der Sozialpsychologie, Pädagogische Konzepte in Vergangenheit und Gegenwart,

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Geisteswissenschaftliche Forschungsmethoden

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– das Wesen der Philosophie erklären,

– Grundfragen der Philosophie beschreiben,

– gesellschaftliche Veränderungen im historischen Kontext und deren Auswirkungen auf das pädagogische Handeln reflektieren,

– den gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln und die Auseinandersetzung mit dem unter 1 bis 6-jährigen Kind reflektieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– ausgewählte Theorien der Kommunikationspsychologie und Prinzipien der Gesprächsführung reflektieren.

im Bereich „Intervention“

– Maßnahmen zur Gewaltprävention erläutern.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Disziplinen, Grundlagen der Philosophie, philosophische Fragen, Werte und Normen im gesellschaftlichen Wandel, Zielsetzungen des pädagogischen Handelns, Menschenbild

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Sprache als Ausdrucksmöglichkeit und Kommunikationsmittel, Kommunikationsmodelle, Prinzipien der Gesprächsführung

Bereich „Intervention“:

Phänomen Gewalt

6.

Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– gesellschaftliche und historische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Pädagogik beschreiben,

– verantwortliches Handeln für die Gesellschaft diskutieren.

im Bereich „Lernen“

– Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen situationsadäquat vernetzen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

– Fachliteratur vergleichen und analysieren.

im Bereich „Diversity“

– interkulturelle Aspekte pädagogischen Handelns analysieren,

– geschlechter- und diversitätsrelevante Aspekte pädagogischen Handelns analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Pädagogische Konzepte, Ethik- und Moralvorstellungen, Menschenrechte

Bereich „Lernen“:

Aktuelle entwicklungspsychologische und bildungstheoretische Forschungsergebnisse

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Diversity“:

Vorurteilsbewusste Erziehung, Integration, Migration, Flucht

Schularbeiten:

1.
    1. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit
6.

Semester: 1 dreistündige Schularbeit

4.2 INKLUSIVE PÄDAGOGIK

5.

Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

– sich den eigenen Zugang zur Thematik Inklusion bewusstmachen und reflektieren,

– die Auswirkungen verschiedener Rahmenbedingungen auf die Entwicklungschancen von Menschen erkennen und beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

– Fachbegriffe und fachspezifische Inhalte definieren,

– Fachsprache situationsadäquat anwenden.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

– Fachliteratur lesen und wesentliche Inhalte filtern und wiedergeben.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

– Rahmenbedingungen für Inklusion und Integration beschreiben,

– die Wirkung von Raumstruktur und Medienangebot reflektieren und Veränderungen antizipieren,

– geeignete Spielmaterialien, Sozialformen, Rahmenbedingungen für Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen beschreiben.

im Bereich „Diversity“

– Intentionen und Perspektiven der Inklusion und Integration beschreiben,

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