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Verordnung des WBF vom 7. Dezember 1998 über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen

Geltender Text a fecha 2009-07-01

Ausbeuteziffern und Standardrezepturen 1 vom 7. Dezember 1998 (Stand am 1. Juli 2009) Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement,

2 gestützt auf Artikel 20 Absatz 6 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 und die Artikel 5 b Absatz 5 und 22 b Absätze 3 und 4 der Agrareinfuhrverordnung

3 4 vom 7. Dezember 1998 , verordnet:

Art. 1 Zollbegünstigungen

1 Für Waren nach dem Anhang 4 a Ziffer 2 der Agrareinfuhrverordnung vom 7. Dezember 1998 mit Ursprung in den Freizonen von Hochsavoyen und der Landschaft

5 Gex beträgt der Zollansatz 94 Prozent des Normalzollansatzes.

2 Für die Ölsaaten im Anhang 1, die zur Speise-, Futteroder anderen Ölherstellung verwendet werden, liegt der Zollansatz der für die anteilsmässige Berechnung massgebenden Ölschrote oder -kuchen 13 Franken je 100 kg unter dem Normalansatz.

6 Art. 2 Ausbeuteziffern

1 Die Ausbeuteziffern von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind im Anhang 1 geregelt.

2 Die Ausbeuteziffern von Verarbeitungsprodukten und von Getreide zur menschlichen Ernährung sind im Anhang 2 geregelt.

7 Art. 2 a Standardrezepturen für zubereitete Tierfutter

1 8 Für Waren der Tarifnummern 2309.9011/9082/9089 wird der Zollansatz anteilsmässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.

2 Für Waren der Tarifnummer 2309.9081 wird der Zollansatz anteilsmässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.

Art. 3 Zollnachzahlung

1 Liegt bei einem Verarbeitungsbetrieb im Durchschnitt eines Kalenderjahres die Menge der im Anhang 2 aufgeführten Waren, welche nicht zu Futterzwecken verwendet werden, unter den Ausbeuteziffern, so ist der Zoll auf der Differenz zur Mindestausbeute zu dem im Zeitpunkt der Entstehung der Zollschuld gültig gewesenen Zollansatz nachzuzahlen. Ist dieser Zeitpunkt nicht feststellbar, gelangt der durchschnittliche im entsprechenden Kalenderjahr gültig gewesene Zollansatz zur

9 Anwendung.

2 Die Eidgenössische Zollverwaltung entscheidet über die Nachzahlung auf Grund der Meldungen der Verarbeitungsbetriebe oder der von ihr veranlassten Kontrollen in den Verarbeitungsbetrieben.

Art. 4 Vorbehalt für Zollnachzahlung

Entsteht bei der Verarbeitung ein Minderwert, so wird die Zollnachzahlungspflicht entsprechend dem Minderwert des Futtermittels reduziert.

Art. 5 Vollzug

Die Eidgenössische Zollverwaltung vollzieht diese Verordnung.

Art. 6 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1999 in Kraft. Übergangsbestimmung zur Änderung vom 25. Juni 2008 10 Die nach Artikel 2 a berechneten Zollansätze werden vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2011 um 1 Franken je 100 kg erhöht.

Fussnoten

[^1]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827).

[^2]: SR 910.1

[^3]: SR 916.01

[^4]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827).

[^5]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 16. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6261).

[^6]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827).

[^7]: Eingefügt durch Ziff. I der V des EVD vom 9. Juni 2006 (AS 2006 2523). Fassung ge-mäss Ziff. I der V des EVD vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.

[^8]: SR 632.10 Anhang

[^9]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 18. Dez. 2002 (AS 2003 131).

[^10]: AS 2008 3827