Bundesgesetz vom 20. Juni 2003 über das Informationssystem für den Ausländer- und den Asylbereich (BGIAA)
1 , gestützt auf Artikel 121 Absatz 1 der Bundesverfassung
2 nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 29. Mai 2002 , beschliesst:
1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Gegenstand
1 Dieses Gesetz führt ein Informationssystem ein, das der Bearbeitung von Personendaten aus dem Ausländerund dem Asylbereich dient.
2 3 Die Artikel 22 b , 22 c , 22 f , 22 g und 25 c des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG), Artikel 96–102 des
4 Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG) sowie Artikel 49 a und 49 b des Bürger-
5 rechtsgesetzes vom 29. September 1952 (BüG) bleiben vorbehalten.
6 Führung des Informationssystems Art. 2 Das Bundesamt für Migration (BFM) führt das Informationssystem zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben.
Art. 3 Zweck des Informationssystems
1 Das Informationssystem dient der einheitlichen Bearbeitung der Daten zur Identität von Ausländerinnen und Ausländern einschliesslich von Personen aus dem Asylbereich.
Fussnoten
[^1]: SR 101
[^2]: BBl 2002 4693
[^3]: SR 142.20
[^4]: SR 142.31
[^5]: SR 141.0
[^6]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2006 über die Anpassung des BGIAA infolge der Zusammenlegung der Bundesämter IMES und BFF, in Kraft seit 29. Mai 2006 (AS 2006 1941).