Verordnung des EFD vom 9. Januar 2012 über die Ausfuhrbeitragsansätze für landwirtschaftliche Grundstoffe
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD),
gestützt auf die Artikel 6 Absätze 2–4 und 7 Absatz 1 der Ausfuhrbeitragsverordnung vom 23. November 2011[^1] sowie im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung[^2],
verordnet:
Art. 1 Ausfuhrbeitragsansätze
Die Methoden zur Berechnung der Ausfuhrbeitragsansätze und die Ausfuhrbeitragsansätze sind im Anhang festgelegt.
Art. 2 Ausfuhren nach bestimmten Ländern
1 Ausfuhren nach Andorra, San Marino, die Vatikanstadt, Ceuta und Melilla sowie nach den schweizerischen Zollausschlussgebieten werden den Ausfuhren nach EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt.
2 Für ausgeführte Waren, die im Rahmen eines bilateralen Abkommens mit der Schweiz ins Bestimmungsland eingeführt werden, unterliegen die Ausfuhrbeitragsansätze den Bestimmungen des betreffenden Abkommens.
Art. 3 Aufhebung bisherigen Rechts
Die Verordnung des EFD vom 27. Januar 2005[^3] über die Ausfuhrbeitragsansätze für landwirtschaftliche Grundstoffe wird aufgehoben.
Art. 4 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2012 in Kraft.
Fussnoten
[^1]: [AS 2011 5939; 2016 955; 2018 3935. AS 2018 3937]
[^2]: Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst.
[^3]: [AS 2005 1045; 2009 3465; 2011 4457, 4791]