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Kundmachung vom 3. März 2020 des Beschlusses Nr. 62/2018 des Gemeinsamen EWR-Ausschusses

Geltender Text a fecha 2019-08-01

Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses: 23. März 2018

Inkrafttreten für das Fürstentum Liechtenstein: 1. August 2019

Aufgrund von Art. 3 Bst. k des Kundmachungsgesetzes vom 17. April 1985, LGBl. 1985 Nr. 41, in der Fassung des Gesetzes vom 22. März 1995, LGBl. 1995 Nr. 101, macht die Regierung im Anhang den Beschluss Nr. 62/2018 des Gemeinsamen EWR-Ausschusses kund.

Der vollständige Wortlaut der EWR-Rechtsvorschriften, auf die im Beschluss Nr. 62/2018 Bezug genommen wird, wird in der EWR-Rechtssammlung kundgemacht. Die EWR-Rechtssammlung steht in der Regierungskanzlei zu Amtsstunden sowie in der Landesbibliothek zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Fürstliche Regierung: gez. Adrian Hasler Fürstlicher Regierungschef

Der Gemeinsame EWR-Ausschuss -

gestützt auf das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (im Folgenden "EWR-Abkommen"), insbesondere auf Art. 98,

in Erwägung nachstehender Gründe:

hat folgenden Beschluss erlassen:

Anhang

Art. 1

In Anhang IX des EWR-Abkommens wird nach Nummer 1a (gestrichen) Folgendes eingefügt:

Die Delegierte Verordnung gilt für die Zwecke dieses Abkommens mit folgenden Anpassungen:

,Die Aufsichtsbehörde kann festlegen, dass andere regionale oder lokale Gebietskörperschaften, für die kein Rating einer benannten ECAI vorliegt, wie Risikopositionen mit einer Bonitätsstufe zu behandeln sind, die eine Stufe höher ist, als ihnen gemäss dem Rating des Zentralstaats, in dessen Hoheitsgebiet diese Stellen ihren Sitz haben, zugewiesen wurde.‘

,Die Aufsichtsbehörde kann für die Errechnung des Verlusts bei Ausfall eine höhere Untergrenze als Null festsetzen, um zu gewährleisten, dass die Kapitalanforderung für eine Risikoposition, bei der es sich um ein durch eine Hypothek besichertes Darlehen handelt, der Kapitalanforderung für solche Risikopositionen entspricht, die von Kreditinstituten gemäss der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gehalten werden:‘

,Für die EFTA-Staaten gilt, dass die EFTA-Überwachungsbehörde im Falle einer Bewertung von Faktoren und Kriterien gemäss diesem Artikel der EIOPA umgehend alle Informationen übermittelt, die diese für die Ausarbeitung eines Entwurfs für die EFTA Überwachungsbehörde benötigt.‘

Die Durchführungsverordnung gilt für die Zwecke dieses Abkommens mit folgender Anpassung:

Art. 1 gilt wird für die EFTA-Staaten mit folgenden Anpassungen:

Art. 2

Der Wortlaut der Delegierten Verordnungen (EU) 2015/35, berichtigt in ABl. L 307 vom 25.11.2015, S. 31, (EU) 2016/467, (EU) 2016/2283 und (EU) 2017/669, der Durchführungsverordnungen (EU) 2015/460, (EU) 2015/461, (EU) 2015/462, (EU) 2015/498, (EU) 2015/499, (EU) 2015/500, (EU) 2015/2011, (EU) 2015/2012, (EU) 2015/2013, (EU) 2015/2014, (EU) 2015/2015 (EU) 2015/2016, (EU) 2015/2017, (EU) 2015/2450, (EU) 2015/2451, (EU) 2015/2452, (EU) 2016/165, (EU) 2016/869, (EU) 2016/1376, (EU) 2016/1360, (EU) 2016/1800, (EU) 2016/1868 und (EU) 2016/1976 sowie der Delegierten Beschlüsse (EU) 2015/1602, (EU) 2015/2290, berichtigt in ABl. L 328 vom 12.12.2015, S. 126, (EU) 2016/309 und (EU) 2016/310 in isländischer und norwegischer Sprache, die in der EWR-Beilage des Amtsblattes der Europäischen Union veröffentlicht wurden, ist verbindlich.

Art. 3

Dieser Beschluss tritt am 24. März 2018 in Kraft, sofern alle Mitteilungen nach Art. 103 Abs. 1 des EWR-Abkommens vorliegen[^32], oder am Tag des Inkrafttretens des Beschlusses des Gemeinsamen EWR-Ausschusses zur Aufnahme der Richtlinie 2014/51/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in das EWR-Abkommen, je nachdem, welcher Zeitpunkt der spätere ist.

Art. 4

Dieser Beschluss wird im EWR-Abschnitt und in der EWR-Beilage des Amtsblattes der Europäischen Union veröffentlicht.

Geschehen zu Brüssel am 23. März 2018.

(Es folgen die Unterschriften)

[^1]: ABl. L 12 vom 17.1.2015, S. 1.

[^2]: ABl. L 85 vom 1.4.2016, S. 6.

[^3]: ABl. L 346 vom 20.12.2016, S. 111.

[^4]: ABl. L 97 vom 8.4.2017, S. 3.

[^5]: ABl. L 76 vom 20.3.2015, S. 13.

[^6]: ABl. L 76 vom 20.3.2015, S. 19.

[^7]: ABl. L 76 vom 20.3.2015, S. 23.

[^8]: ABl. L 79 vom 25.3.2015, S. 8.

[^9]: ABl. L 79 vom 25.3.2015, S. 12.

[^10]: ABl. L 79 vom 25.3.2015, S. 18.

[^11]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 3.

[^12]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 5.

[^13]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 9.

[^14]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 11.

[^15]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 16.

[^16]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 18.

[^17]: ABl. L 295 vom 12.11.2015, S. 21.

[^18]: ABl. L 347 vom 31.12.2015, S. 1.

[^19]: ABl. L 347 vom 31.12.2015, S. 1224.

[^20]: ABl. L 347 vom 31.12.2015, S. 1285.

[^21]: ABl. L 32 vom 9.2.2016, S. 31.

[^22]: ABl. L 147 vom 3.6.2016, S. 1.

[^23]: ABl. L 224 vom 18.8.2016, S. 1.

[^24]: ABl. L 243 vom 10.9.2016, S. 1.

[^25]: ABl. L 275 vom 12.10.2016, S. 19.

[^26]: ABl. L 286 vom 21.10.2016, S. 35.

[^27]: ABl. L 309 vom 16.11.2016, S. 1.

[^28]: ABl. L 248 vom 24.9.2015, S. 95.

[^29]: ABl. L 323 vom 9.12.2015, S. 22.

[^30]: ABl. L 58 vom 4.3.2016, S. 50.

[^31]: ABl. L 58 vom 4.3.2016, S. 55.

[^32]: Ein Bestehen verfassungsrechtlicher Anforderungen wurde nicht mitgeteilt.