Änderungshistorie
Bundesgesetz über das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Kunst und über verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz)
25 Versionen
· 1970-01-01 — 2022-02-28
2022-02-28
Urheberrechtsgesetz — art. 89
2021-12-31
Urheberrechtsgesetz — art. 18
2018-10-11
Urheberrechtsgesetz — art. 43
2018-08-16
Urheberrechtsgesetz — art. 115
2015-09-30
Urheberrechtsgesetz — art. 42
2015-08-13
Urheberrechtsgesetz — art. 116
2006-06-21
Urheberrechtsgesetz — art. 87
2003-06-30
Urheberrechtsgesetz — art. 43
1970-01-01
Urheberrechtsgesetz — art. 40
2024-02-16
Urheberrechtsgesetz — art. 81
2023-12-30
Urheberrechtsgesetz — art. 116
2022-06-06
Urheberrechtsgesetz — art. 37
2022-02-28
Urheberrechtsgesetz — art. 89
2021-12-31
Urheberrechtsgesetz — art. 17
2018-12-27
Urheberrechtsgesetz — art. 42
2018-10-11
Urheberrechtsgesetz — art. 42
2018-08-16
Urheberrechtsgesetz — art. 76
2015-09-30
Urheberrechtsgesetz — art. 42
2015-08-13
Urheberrechtsgesetz — art. 115
2006-06-30
Urheberrechtsgesetz — art. 59
2006-06-21
Urheberrechtsgesetz — art. 81
2003-06-30
Urheberrechtsgesetz — art. 18
1980-07-22
Urheberrechtsgesetz — art. 17
1970-01-01
Urheberrechtsgesetz — art. 0
1970-01-01
Urheberrechtsgesetz
Originalfassung
Text zu diesem Datum
Änderungen vom 2006-06-30
@@ -1240,6 +1240,10 @@
(2) Kommt ein Vertrag über die Bewilligung einer Weitersendung im Sinn des § 59a Abs. 1 nur deshalb nicht zustande, weil die Verwertungsgesellschaft oder der berechtigte Rundfunkunternehmer (§ 59a Abs. 3) die Verhandlungen darüber nicht nach Treu und Glauben aufgenommen oder sie ohne triftigen Grund be- oder verhindert hat, dann hat der weitersendende Rundfunkunternehmer einen Anspruch auf Erteilung der Bewilligung zu angemessenen Bedingungen.
§ 59b. (1) Kommt ein Vertrag über die Bewilligung der Weitersendung im Sinn des § 59a nicht zustande, so kann jeder der Beteiligten bei dem Schlichtungsausschuss (§ 36 Verwertungsgesellschaftengesetz 2006) Vertragshilfe beantragen. Der Schlichtungsausschuss kann den Parteien Vorschläge unterbreiten. Ein solcher Vorschlag gilt als von den Parteien angenommen, wenn keine der Parteien binnen drei Monaten Einwände erhebt.
(2) Kommt ein Vertrag über die Bewilligung einer Weitersendung im Sinn des § 59a Abs. 1 nur deshalb nicht zustande, weil die Verwertungsgesellschaft oder der berechtigte Rundfunkunternehmer (§ 59a Abs. 3) die Verhandlungen darüber nicht nach Treu und Glauben aufgenommen oder sie ohne triftigen Grund be- oder verhindert hat, dann hat der weitersendende Rundfunkunternehmer einen Anspruch auf Erteilung der Bewilligung zu angemessenen Bedingungen.
4. Schulbücher
§ 59c. Die in § 45 Abs. 1 und 2, in § 51 Abs. 1 und in § 54 Abs. 1 Z 3 bezeichneten Werknutzungen sind auch zur Verfolgung kommerzieller Zwecke zulässig, wenn der Nutzer die hiefür erforderlichen Rechte von der zuständigen Verwertungsgesellschaft (§ 3 VerwGesG, BGBl. Nr. 112/1936) erworben hat. Mit Beziehung auf diese Bewilligung haben auch die Urheber, die mit der Verwertungsgesellschaft keinen Wahrnehmungsvertrag geschlossen haben und deren Rechte auch nicht auf Grund eines Gegenseitigkeitsvertrags mit einer ausländischen Verwertungsgesellschaft wahrgenommen werden, dieselben Rechte und Pflichten wie die Bezugsberechtigten der Verwertungsgesellschaft.