Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne für die Bildungsanstalt für Sozialpädagogik; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an dieser Schule

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1993-10-16
Letzte Aktualisierung 2016-09-01
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 15
Änderungshistorie JSON API

Rhythmisch-musikalische

Erziehung ........................ - 1 1 - - IV

Bildnerische Erziehung *3) ....... 2 2 2 2 0/2 (Iva)

Werkerziehung *3) ................ 4 2 2 2 2/0 (IV)

Leibeserziehung .................. 3 2 2 3 2 (IVa)

```

```

B. Verbindliche Übungen *6)

```

```

Ergänzende berufskundliche

Unterrichtsveranstaltungen

Verkehrserziehung ................ 1 - - - - IV

Informatik ....................... 2 - - - - II

Hauswirtschaftlich-

gesundheitlicher Bereich ......... - 2 - - - V

Lernhilfe für die Grundschule .... - 1 - - - III

Kommunikationstechniken und

Gruppendynamik ................... - - - 1 - III

Buchhhaltung ..................... - - - - 1 III

```

```

Gesamtwochenstundenzahl 33- 35- 34- 34- 34- 174 *6a)

36 38 37 37 36

```

```

Wochenstundenzahl Lehrver-

```

c)

Freigegenstände *6) Klasse Summe pflich-

```

tungs-

```

1.
        1. gruppe

```

```

```

Stenotypie *4) *5) ........ (2) (2) (2) - - 2 (V)

Instrumentenbau *4) *5) ... (2) (2) (2) - - 2 (V)

Rhythmisch-musikalische

Erziehung *3) - - - 1 1 2 IV

Instrumentalunterricht

Gitarre/Flöte/

Akkordeon/Violine ....... - - - - 1 1 IV

Klavier ................. 1 1 1 1 1 5 IV

Französisch ............... 2 2 2 2 2 10 (I)

Italienisch ............... 2 2 2 2 2 10 (I)

```

```

```

d)

Unverbindliche Übungen *6)

```

```

```

Chorgesang *4) ............ 1 1 1 1 1 5 (V)

Spielmusik ................ - 1 1 1 - 3 V

Interkulturelle

Erziehung *4) *5) ......... - - - (2) (2) 2 III

Darstellendes Spiel ....... 2 2 2 - - 6 V

Sprecherziehung *4) *5) ... - (2) (2) - - 2 IV

Literaturpflege ........... - - - 1 1 2 (III)

Biologische Übungen *4) *5) (2) (2) (2) - - 2 III

Fest- und Feiergestaltung,

Brauchtumspflege sowie

Volkstanzen ............... - - - 2 - 2 V

Fototechnik *4) *5) ....... (2) (2) - - - 2 V

Informatik *4)............. - 2 2 - - 4 II

Medienkunde ............... - - - 2 2 4 III

Leibeserziehung ........... 2 2 2 2 2 10 (IVa)

Selbsterfahrungsseminar ... - - - 2 2 4 V

Einführung in die Praxis

des wissenschaftlichen

Arbeitens *4)............ - - 2 2 2 6 III

```

```

```

e)

Förderunterricht 6) 7)

```

```

```

Deutsch ................... 2 2 2 2 2 10 (I)

Mathematik ................ 2 2 2 2 2 10 (II)

Lebende Fremdsprache ...... 2 2 2 2 2 10 (I)

Musikerziehung ............ 2 2 - - - 4 (IVa)

```

```

*1) Praxiswochen: Acht Wochen, auf die einzelnen Klassen laut Lehrplan verteilt. Dazu drei Wochen Ferialpraktikum in der 3. Klasse und drei Wochen Ferialpraktikum in der 4.Klasse.

*2) Der Schulleiter hat eines der in Klammer vorgesehenen Instrumente festzulegen.

*3) In der 4. Klasse das „1. Instrument” oder das

„2. Instrument” und in der 5. Klasse Bildnerische Erziehung oder

V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)

a)

Katholischer Religionsunterricht

BILDUNGSZIELE UND LEHRAUFGABEN:

1.

Der Religionsunterricht hat folgende Ziele zu verfolgen:

2.

Aus dieser allgemeinen Aufgaben- und Zielbeschreibung

1.

sich selbst zu verstehen und anzunehmen;

2.

sich mit allen Menschen solidarisch sehen;

3.

sich im Kosmos als abhängig und mitgestaltend bejahen;

4.

in den Grunderfahrungen und -bedürfnissen die Sinnfrage wahrzunehmen.

UNTERRICHTSPRINZIPIEN UND ERZIEHUNGSANLIEGEN:

Für den Religionsunterricht haben die Unterrichtsprinzipien der Schultype Geltung wie für jeden anderen Unterrichtsgegenstand. Der Religionsunterricht dient dem Wissenserwerb im Sinne der Allgemeinbildung, der berufsvorbereitenden Ausbildung und ist den Erziehungsaufgaben der österreichischen Schule (§ 2 des Schulorganisationsgesetzes) verpflichtet. Er nimmt diese Aufgaben im besonderen durch Beachtung folgender Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen wahr.

1.

Theologische Unterrichtsprinzipien

1.1. Das Prinzip der doppelten Treue zu Gott und zum Menschen in ihrer unaufhebbaren Spannung:

Es wird verwirklicht durch die Zuordnung jedes Themas sowohl zu einem theologisch wie auch zu einem anthropologisch begründeten Richtziel.

1.2. Das Prinzip der inkarnatorischen Grundstruktur des christlichen Glaubens:

Im Zentrum des Religionsunterrichts steht die Person und das Anliegen Jesu Christi (Christozentrik). Daraus ergibt sich, daß der Glaube als personale Beziehung zu sehen ist und nicht nur als die Kenntnis einer mehr oder minder großen Summe von Einzelwahrheiten (vgl. Catechesi tradendae 5-9). In Person und Werk Jesu Christi findet sich alles aufgenommen und angenommen, was gut ist im Bereich der irdischen Wirklichkeiten. Person und Werk Jesu Christi sind auch nicht nur ein der Vergangenheit angehörendes Ereignis, sondern lebendige und fortwirkende Gegenwart. Die Gemeinschaft der Glaubenden, in der diese Wirklichkeit Christi anwesend bleibt, ist somit Bezugswirklichkeit des Religionsunterrichtes (Ekklesiozentrik). Inkulturation des Christentums durch Aufnahme alles Wertvollen in den christlichen Lebensvollzug und das Einbringen des Geistes Christi in alle Lebensbereiche des einzelnen der Gemeinschaften, Völker und Kulturen zeigen sich so als Grundanliegen, für die der Schüler sensibilisiert werden soll.

1.3. Das Prinzip der eschatologischen Dimension:

Die in allen menschlichen und christlichen Lebenswirklichkeiten und Wahrheiten enthaltene eschatologische Dimension ist in jedem Themenkreis enthalten.

Sie darf daher auch nicht auf jene Themenfelder beschränkt werden, wo sie schwerpunktmäßig behandelt wird.

1.4. Christliche Grundhaltungen als Antwort und Nachahmung der Liebe Gottes zur Welt:

Alle Themen sollen unter diesem Gesichtspunkt unterrichtet werden. Er besagt, daß Liebe Motor und Motiv christlichen Handelns ist und daß jedem menschlichen Handeln in Liebe das Liebesangebot Gottes zuvorgeht.

1.5. Das Prinzip der ökumenischen Dimension:

„Die Katechese darf von dieser ökumenischen Dimension nicht absehen; denn alle Gläubigen sind aufgerufen, sich je nach ihrer Fähigkeit und Stellung in der Kirche in die Bewegung zur Einheit einzureihen.” (Catechesi tradendae 32).

1.6. Das Prinzip der Integration der Einzelthemen in eine Gesamtschau:

Der Religionsunterricht soll erreichen, daß die Einzelkenntnisse, die er vermittelt, nicht unverbunden für den Schüler nebeneinander stehen. Er soll sie in sein Leben, aber auch in eine der Hierarchie der Wahrheiten (Oek. 11.) entsprechende Gesamtschau integrieren. Nach Catechesi tradendae sind die „Glaubensbekenntnisse” (beachte: Plural) geglückte Synthesen einer solchen Gesamtschau. Die in den Glaubensbekenntnissen gegebenen Formulierungen der Glaubensinhalte sind gleichsam das „Gefäß”, in das der Schüler die Erfahrung und die Erkenntnis dieser Glaubensinhalte einbringen und festhalten kann. Die Systematik der Glaubensbekenntnisse wird dabei im Lehrplan nicht als Form der Anordnung des Lehrstoffes oder der Lehrgänge gesehen, sondern - der ursprünglichen christlichen Tradition entsprechend - als Endpunkt, in den Einzelthemen münden.

2.

Religionspädagogische Unterrichtsprinzipien

2.1. Das Prinzip der Symbolerschließung:

Menschliches Leben braucht sinnvoll erfahrbare Zeichen. Sie repräsentieren Wirklichkeit und stiften Gemeinschaft. Sie stellen Entscheidendes dar und sind als Geschehen wirksam. Für die religionspädagogische Arbeit erschließen Symbole elementare Glaubensinhalte, wie die Geheimnisse des Glaubens. Der künftige Erzieher soll Symbole entdecken und erschließen können, für sein eigenes Leben und für die Kinder und Jugendlichen, die seiner erzieherischen Verantwortung anvertraut sind.

2.2. Das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung:

Erziehung ist das Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Menschsein verwirklicht sich in der dauernden Bezogenheit von leiblichen, gefühlsmäßigen und geistigen Vorgängen. Der Heranwachsende nimmt sich und diese Beziehungen zu anderen Personen als Ganzheit wahr und darf deshalb nicht spezialisiert und eindimensional (zB nur Wissensvermittlung) erzogen und gebildet werden. Der künftige Erzieher soll diesen Ansatz einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung für sich beanspruchen und anwenden können. Er legt damit die Basis, ganzheitliche Erziehungsprozesse gestalten zu können.

2.3. Das Prinzip der Schulung religiöser Grundfähigkeiten („Kräfteschulung”):

Die im Menschen grundgelegten Kräfte (im Sinne von Anlagen, Fähigkeiten, Tugenden), wie zB ehrfürchtiges Handeln, Danken, staunen können, Meditationsfähigkeit usw. brauchen, damit sie wirksam werden, Entfaltung und Schulung. Dabei geht es nicht nur um das „passive” Training einer Kraft. Im Rahmen verschiedenster Begegnungen und Erlebnisse soll eigenes Verhalten aufgebaut werden und damit die Fähigkeit gefordert werden, einzelne Kräfte selbständig in Gebrauch zu nehmen.

2.4. Das Prinzip der situationsorientierten Erziehung:

Lebenssituation der Lernenden und zu Erziehenden stehen im Mittelpunkt jedes Erziehungs- und Lernvorganges. Dieser Ansatz braucht das Wissen um den Entwicklungsstand, die Kenntnis von der jeweiligen Lebenssituation des Schülers, bzw. des Kindes. Tradition und erlernbare Inhalte verlieren nicht an Bedeutung. Sie werden zum „Sinn” für den Menschen, indem sie aus der und in die Situation des zu Erziehenden gedeutet und damit angemessen bewältigt werden. Vorgegebene Situationen werden interpretiert, fehlende Situationen müssen ermöglicht werden und zwar in der Art, daß sich Schüler und Kinder darin selbst wiederfinden können („echte Situationen”).

2.5. Das Prinzip der Elternbildung aus der Sicht der erzieherischen Verantwortung:

Eltern sind die ersten Erziehungsberechtigten ihres Kindes. Dieses Recht gilt auch dann, wenn das Kind anderen Erziehern, bzw. Erziehungsverantwortlichen (Hort und Heim, Schule) überantwortet wird. Eltern bejahen mit ihrer Wahl einer Erziehungsstätte deren Erziehungskonzept und -ziel, dürfen aber auch von dieser Respekt vor der Erziehungskompetenz erwarten. Der Religionsunterricht soll diese Kompetenzverteilung ernstnehmen, das wechselseitige Einwirken aller an der Erziehung des Kindes beteiligten Personen ansprechen, zur Kooperation und zur Lösung der damit verbundenen Probleme anregen.

2.6. Das Prinzip der Zeugnisgabe durch den Erzieher:

Die Glaubensüberzeugung des Erziehers hat Vorbildfunktion. Der Religionsunterricht soll diesen Grundvorgang im erzieherischen Bemühen theologisch und pädagogisch transparent machen. Der künftige Erzieher soll sich bewußt werden, daß jede Qualität der Lebensdeutung auf die Handlungsmuster der Kinder und Jugendlichen Einfluß nimmt.

3.

Anthropologische Unterrichtsprinzipien

3.1. Das Prinzip der Beachtung der individuellen und sozialen Beziehungen:

Die Treue zum Menschen verlangt die Beachtung der jeweiligen Reifestufe des Schülers. Noch mehr als in anderen Unterrichtsgegenständen muß dieses Prinzip die konkrete Arbeit in den einzelnen Klassen bestimmen. Es schließt nicht nur das Bemühen um einen partnerschaftlichen Unterrichtsstil ein, es ist auch Fundament für andere anthropologische (zB Schülergemäßheit) und schulisch - didaktische (zB Schülerselbsttätigkeit) Unterrichtsprinzipien.

3.2. Das Prinzip der Schülergemäßheit:

Wie das gesamte katechetische Wirken der Kirche ist auch der Religionsunterricht Dienst am Menschen (Österreichisches Katechetisches Direktorium 1.1.) Die Beachtung des Schülers, seiner Anliegen, Fragen, Nöte, Sehnsüchte, seiner Bedürfnisse und seines Bedarfes müssen daher die Arbeitsweisen und das Ausmaß der Intensität einzelner Themen mitbestimmen. Die Aufmerksamkeit des Religionslehrers muß jedem einzelnen Schüler gelten. Jeder sollte sich angesprochen fühlen und seine Anliegen einbringen können. Der Schüler ist nach der Bischofssynode 1977 nicht Objekt, sonder Subjekt der Katechese.

3.3. Das Prinzip der Lehrergemäßheit:

Aus der oben genannten Struktur des christlichen Glaubens und aus der Tatsache, daß Unterricht und Erziehung immer ein dialogisches Geschehen sind, darf der Lehrer sich nicht nur als Organisator von Lernprozessen sehen. Er hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Persönlichkeit mit ihren Charismen und Begabungen in den Religionsunterricht einzubringen. Eine Grenze findet dieses Prinzip in der Tatsache, daß der Religionslehrer nicht nur seine eigene Meinung, sondern die Lehre Christi und die der Kirche zu vermitteln hat.

3.4. Das Prinzip der Erfahrungsorientierung:

Bei jedem Themenfeld sind die einschlägigen Erfahrungen, die die Schüler mitbringen, aufzugreifen. Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, diese Erfahrungen auch zu deuten und eine kritische Reflexion zu ermöglichen. Der Religionsunterricht soll aber auch neue Erfahrungen vorbereiten und ermöglichen (vgl. dazu Religionspädagogische Prinzipien, 2.4.)

3.5. Das Prinzip der Sprachbildung:

Als geschichtliche Religion wird christlicher Glaube in Worten und Sprachgestalten weitergeben und bezeugt. Viele dieser Sprachgestalten sind nur aus dem Lebenskontext verständlich, in dem sie ihre Ausprägung erfuhren (vgl. Redegattungen in der Bibel; philosophische Fachausdrücke in dogmatischen Texten). In höheren Schulen soll der Religionsunterricht die damit verbundenen Verstehensprobleme bewußt machen und Hilfen zum richtigen Verständnis anbieten. Der Verbalisierung eigener religiöser Erfahrungen und dem Glaubensgespräch kommen zudem immer größere Bedeutung zu, besonders im Hinblick auf den den Glauben vermittelnden Beruf eines Erziehers. Das Prinzip der Sprachbildung besagt, daß bei allen Themenkreisen diese Anliegen zu beachten sind.

3.6. Das Prinzip der Gesellschaftsbezogenheit:

Christlicher Glaube realisiert sich nicht nur im privaten Bereich. Er nimmt auch im gesellschaftlichen Bereich einen großen Raum ein. Wo immer dies möglich ist, soll auf einschlägige Probleme und Fragen der Gesellschaft und der künftigen Verantwortungen des Schülers gegenüber der Gesellschaft Bezug genommen werden.

3.7. Das Prinzip des geschichtlichen Denkens:

Christentums ist eine historisch gewordene und wachsende Religion. Christliches Leben schließt darum wesentlich das Gedächtnis an das Heilswirken Gottes in der Geschichte (Abamnese) ein. Soweit möglich, sollten die Themen aus ihrem Gewordensein heraus verständlich werden. Daher können Teilabschnitte und Anliegen der Kirchengeschichte bei anderen Themen eingebracht werden. Da Zukunft immer auch Herkunft ist (Heidegger), umfaßt das Prinzip des geschichtlichen Denkens neben dem kritischen Blick auf die Vergangenheit immer auch den planenden Blick auf die Zukunft.

3.8. Elternarbeit - Familienbezogenheit:

Nach soziologischen Untersuchungen urteilen und handeln junge Menschen gerade im religiösen Bereich stark familienkonform (L. A. Vaskovics). Deshalb ist bei jedem Themenfeld auch die Familie des Schülers zu beachten. Unter Beachtung der psychischen Situation des jungen Menschen, seiner fortschreitenden Selbständigkeit und seiner Religionsmündigkeit ist eine Zusammenarbeit des Religionsunterrichtes mit den Familien und Eltern zu suchen. Dem jungen Menschen sollen sowohl Hilfen zur Selbständigkeit wie auch zur Wahrnehmung seiner Aufgaben in der eigenen gegenwärtigen Familie und in seiner zukünftigen Familie angeboten werden. Bewährt haben sich gemeinsame Veranstaltungen von Schülern und Eltern (Seminare, Feiern, Aktionen). Die Sprechstunde und der Elternsprechtag behalten als Mittel der Kooperation von Religionsunterricht und Elternhaus ihre Bedeutung und sind gewissenhaft vorzubereiten und durchzuführen.

4.

Schulisch-didaktische Unterrichtsprinzipien

4.1. Das Prinzip der Lebensnähe:

Der Religionsunterricht soll „vom Leben her” und „zum Leben hin” erziehen. Dabei sind nicht nur das individuelle Leben des Schülers und die Klassengemeinschaft zu sehen, sondern die Gesamtheit des Lebens in der modernen Welt mit ihren Strukturen, Problemen, Möglichkeiten und Aufgaben (vgl. auch § 2 des Schulorganisationsgesetzes).

4.2. Das Prinzip der Anschaulichkeit:

Im traditionellen Verständnis fordert dieses Prinzip eine konkrete Unterrichtsgestaltung, die Einbeziehung von Veranschaulichungshilfen, der Erfahrungen aus der Hort- und Heimpraxis und der berufsbezogenen Gegenstände. Im Religionsunterricht ist darüber hinaus zu beachten, daß es neben der äußeren Anschauung, neben sinnenhaft Faßbarem und neben der konkreten Vorstellungswelt auch das breite Gebiet der „inneren Anschauung” (Erfahrung, Meditation, Innerlichkeit), der geistig-geistlichen Anschaulichkeit und Veranschaulichung gibt. Der Schüler höherer Schulstufen ist zwar zu abstrakten Denkleistungen fähig und fordert sie auch in vielen Bereichen. Dennoch sollte das Anliegen des Konkreten und der Konkretisierung auch dort ernstgenommen werden.

4.3. Das Prinzip der Schülerselbsttätigkeit:

In allen Schulstufen hat das „Lernen durch Tun” seine große Berechtigung. In der Oberstufe fordert die zunehmende Selbständigkeit und Selbstverantwortung und die Religionsmündigkeit ein spezifisches Beachten dieses Unterrichtsprinzips. Formen der Wahrung dieses Prinzips sind nicht nur die Arbeitsweisen und Methoden der Schülerselbsttätigkeit. Soweit möglich, sind die Schüler auch bei der Wahl der Methoden, bei der Erarbeitung der Themenreihung ua. heranzuziehen. Das Bemühen um größtmögliche Schülerselbständigkeit innerhalb des Unterrichts steht im Dienst der Hilfe zu Selbständigkeit in Glaube und Leben. Vom Religionslehrer erfordert die Beachtung dieses Prinzips das Ernstnehmen der Schüler und den damit verbundenen Takt, aber auch das Bewußtsein, daß er nur bezeugen, appellieren, anbieten kann, da die letzten religiösen und ethischen Entscheidungen aber nicht in seine Hand gegeben sind.

4.4. Das Prinzip des exemplarischen und orientierenden Lernens:

Religionsunterricht kann und will nicht die gesamte Theologie vermitteln. Unbeschadet der Forderung nach einer Gesamtschau macht es die Situation der Schüler und der Klassen notwendig, das Prinzip des Exemplarischen zu beachten. Was etwa am Beispiel eines Sakramentes erschlossen wurde, kann man auf andere Sakramente beziehen. Viele Anliegen können auf Grund der zur Verfügung stehenden Zeit nur in exemplarischer Auswahl behandelt werden. Die Auswahl muß immer im Blick auf die Gesamtheit des Stoffbereiches und die Situation des Schülers erfolgen. Zu beachten ist, welche Einzelinhalte und Einzelziele in der zur Verfügung stehenden Zeit behandelt werden können. Die Auswahl ist immer auch fachspezifisch zu rechtfertigen. Orientierendes Lernen verhilft dem Schüler dazu, sich in einem Thema selbst zurechtzufinden. Es bietet Hilfen zu eigenem Weiterdenken und Weiterlernen an.

4.5. Das Prinzip der Methodenvielfalt:

Grundsätzlich ist jeder Religionslehrer in der Methode frei. Die gewählte Methode muß jedoch dem Inhalt, dem Schüler, dem Ziel und dem Lehrer entsprechen. Zu beachten ist der sinnvolle Einsatz verschiedener Methoden (Abwechslung). Dies kommt vor allem den unterschiedlichen Persönlichkeiten bei den Schülern (vgl. visuelle, auditive und kinästhetische Typen) entgegen.

4.6. Das Prinzip der Fächerverbindung und der Kooperation:

Wo immer es möglich ist, sollten Querverbindungen und Kontakte zu den anderen Unterrichtsgegenständen gesucht und hergestellt werden, ohne aber das eigenständige Ziel des Religionsunterrichtes aus dem Auge zu verlieren. Für den Religionsunterricht an den Bildungsanstalten ist gerade im berufsbezogenen Teil (Religionspädagogik) Kooperation mit den berufsbildenden Fächern, wie zB Pädagogik, Praxis, Didaktik notwendig. Die Zusammenarbeit von Vertretern verschiedener Unterrichtsgegenstände ist gerade in diesem Schultyp geboten, dh. eigentlich Anliegen aller Lehrpersonen. An möglichen Maßnahmen sind beispielhaft zu nennen: Kooperation im geplanten fächerübergreifenden Unterricht, Beratung und Ergänzung in „Grenzgebieten”, Beteiligung an Klassenkonferenzen.

4.7. Das Prinzip der Festigung des Unterrichts- und Erziehungsertrages:

Neben der Motivation und der Anleitung zur eigenen außerschulischen Arbeit des Schülers dienen diesem Anliegen Wiederholungen und das Prinzip der Themenwiederkehr: Zentrale Anliegen kehren unter unterschiedlichem Aspekt in mehreren Schuljahren wieder.

5.

Erziehungsanliegen

5.1. Als integrierender Teil der österreichischen Schule hat der Religionsunterricht seine spezifischen Beiträge zu den Erziehungs- und Bildungsaufgaben der österreichischen Schule zu leisten. Vor allem trifft dies für folgende Bereiche zu:

5.2. Die religionspädagogische Zielsetzung erfordert ua. eine besondere Beachtung der Gebetserziehung und der liturgischen Bildung (im Sinne der Eigenerfahrung des Schülers und künftigen Erziehers).

Lehrinhalte:

Verbindliches Minimum an Lehrinhalt stellen die Themenfelder der einzelnen Klassen dar. Diese Themenfelder müssen in den Klassen, wo sie vorgesehen sind, zur Sprache kommen. Das Ausmaß und die Intensität wird durch die Situation der Schüler (Vorwissen, Aufnahmebereitschaft ua.) bestimmt. Es ist möglich, einzelne Aspekte eines Themas oder ein Themenfeld zur Gänze im Rahmen der übrigen Themen einzubringen.

Bei begründeten Raffungen (Stundenentfall) wird der Minimallehrplan erfüllt, wenn jedes der Themen mindest im Ausmaß einer Unterrichtseinheit zur Sprache kommt. Die in diesem Fall notwendigen Beschränkungen müssen jedoch die Grundaussage des Kernstoffes wahren.

Diese Beschränkung bietet dem Religionslehrer die Möglichkeit, neben dem verpflichtenden Lehrstoff auf andere Anliegen einzugehen, die die Schüler bewegen oder brauchen. Dabei werden in den meisten Fällen Inhalte aufgegriffen werden, die im Lehrplan an anderer Stelle oder in anderem Zusammenhang genannt sind.

Die Summe des bei den Lehrinhalten angegebenen Kernstoffes und des Erweiterungsstoffes ergibt einen Maximallehrplan, der zur Gänze nicht durchgeführt werden kann. Die im Erweiterungsstoff angegebenen Inhalte sind mögliche Erweiterungen, aus denen der Religionslehrer je nach Situation der Klasse eine Auswahl treffen kann.

Die beim Kernstoff angegebenen Inhalte sind nicht mit Stundenthemen identisch. Ein Teil dieser Inhalte ist für den Schüler eine Wiederholung aus früheren Schulstufen. Der Kernstoff umfaßt auch das erwartete Maturawissen im Sinne einer dem Schüler zumutbaren Gesamtschau.

1.

KLASSE: „GEMEINSAM UNTERWEGS”

1.1 RELIGIONSUNTERRICHT UND RELIGIÖSE ERZIEHUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Schule: Lebens- und Arbeitsraum 11. Die Kirche als Bildungsträger

```

des Schülers und Träger von

```

2.

Religion als Unterrichtsthema und Erziehungseinrichtungen

```

Religion als Lebensvollzug (Bedeutung der Kirche für

Bildungsarbeit, Leistung für Kultur, für die Erziehung,

```

3.

Aufgaben und Gestaltung des für die Schulen usw.)

```

Religionsunterrichtes an der

Bildungsanstalt

```

4.

Religiöse Erziehung im Kindesalter -

```

Thema des Religionsunterrichtes

an der Bildungsanstalt (Überblick)

1.2. DER MENSCH AUF DER SUCHE NACH GLÜCK UND SINN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Der Jugendliche in der 11. Zeichen und Symbole für das

```

Umbruchsituation Glück

```

2.

Die Suche des Menschen 12. Zukunftserwartungen und

```

(des Kindes) nach Glück und Sinn Sinnfrage des Menschen

```

3.

Der Zusammenhang von Glück und 13. Scheinantworten auf die

```

Lebenssinn Sinnfrage

```

4.

Gott - Urheber des Glücks 14. Beispiele menschlicher

```

Sinnfindung (biblische Texte,

Geschichten, Märchen,

Bilder ...)

1.3. BERUFUNG ZUM LEBEN AUS DEM GLAUBEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Leben als Ruf und Antwort, als 11. Beispiele von gläubigen

```

Gabe und Aufgabe Menschen aus Geschichte und

```

2.

Vorfelder des Glaubens Gegenwart - Heilige

```

(Vertrauen, Zuwendung 12. Die Bedeutung des Vorbildes

Geborgenheit, Aufbruch, für die Entwicklung des

Hören, Miteinander sprechen Glaubens

usw.)

```

3.

Glaube - Glaubensschwierigkeiten -

```

Zweifel - Unglaube

```

4.

Verständnis von und Beispiele für

```

Glauben aus der Bibel

```

5.

Glaubenszeugnis - Glaubensfeier -

```

Glaubenstat

1.4. LEBEN MIT LEID UND TOD

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Lebensverlust und Lebensgewinn 11. Verdrängung und Bearbeitung

```

(Erhebung von Erfahrungen) von Leid und Tod

```

2.

Der Umgang des heutigen 12. Eschatologie

```

Menschen mit Leid und Tod 13. Das Sakrament der

```

3.

Leid und Tod im Leben eines Krankensalbung

```

Kindes

```

4.

Biblisches Verständnis von Leid

```

und Tod

```

5.

Christlicher Umgang mit Leid und

```

Tod

```

6.

Tod und Auferstehung Jesu

```

1.5. DER GLAUBE AN DEN EINEN GOTT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Gottesvorstellungen junger 11. Das Verhältnis von Glaube

```

Menschen und Wissen

```

2.

Möglichkeiten der 12. Gotteserfahrungen in

```

Gotteserfahrung Kunst und Literatur

```

3.

Gott im Mitmenschen begegnen - 13. Das Gottesbild in

```

Zeugen der Gotteserfahrung Kinderbüchern

```

4.

Gotteserfahrungen in

```

verschiedenen Entwicklungs-

und Altersstufen des Kindes;

„Spuren Gottes” in der

kindlichen Welt

1.6. GOTTESERFAHRUNGEN IN DER BIBEL

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Beispiele der Gotteserfahrung 11. Die Schöpfung - der schaffende

```

Alten Testament Gott

```

2.

Jesu Gottesbild und 12. Vaterbild und Gottesbild

```

Gottesbeziehung 13. Der Monotheismus - das

```

3.

Gott, der befreit und mitgeht: erste Gebot

```

(Dtn. 6, 20 - 25; Lk. 1,

46 - 55; ...)

```

4.

Der nahe und der ferne Gott

```

(zB Ps. 22)

```

5.

Biblische Vorstellungen über

```

Gott in kindgemäßer Form

1.7. GLAUBE UND GOTTESBILD IN DEN KONFESSIONEN UND RELIGIONEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Überblick über die wichtigsten 11. Verbreitung der Konfessionen

```

christlichen Konfession und Weltreligionen

```

2.

Wesensmerkmale der 12. Die Aussagen des 2.

```

außerchristlichen Vatikanums zu den

Religionen: Judentum, Islam, Andersgläubigen

Hinduismus, Buddhismus, 13. Von Religionen beeinflußte

Universismus Weltanschauungen

```

3.

Gottesbild und -verehrung in

```

den Weltreligionen

```

4.

Einschätzung des Christentums

```

durch andere Religionen

```

5.

Verschiedene Religionen und

```

Konfessionen im Hort und Heim

(Fakten und erzieherische

Konsequenzen)

1.8. GRUNDBEDÜRFNISSE DES MENSCHEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Grundlegende Bedürfnisse des 11. Allgemein anerkannte

```

Menschen in materieller, Werte in den Religionen

geistiger, sozialer und 12. Bedürfnisse des Schülers

religiöser Hinsicht gegenüber der

```

2.

Grundbedürfnisse des Kindes, Klassengemeinschaft

```

wie Angenommensein, 13. Werterziehung nach

Geborgenheit, Vertrauen, christlichen Grundsätzen

Versöhnung, Gemeinschaft,

Liebe ua.

```

3.

Leben mit christlichen

```

Grundwerten

1.9. LEBEN IN GEMEINSCHAFT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Bedeutung und Aufgaben von 11. Kirchliche

```

Gemeinschaften: Familie, Jugendgemeinschaften

Schule, Kirche, Staat 12. Kirchliche

```

2.

Das Verhältnis von Individuum Erneuerungsbewegungen

```

und Gemeinschaft 13. Die Gemeinschaft der Heiligen

```

3.

Die Gemeinschaft der 14. Das „ausgeschlossene” Kind

```

Glaubenden - Kirche

```

4.

Probleme, die in und durch die

```

Gemeinschaft entstehen und deren

Bewältigung

```

5.

Die Bedeutung und die

```

Möglichkeiten gemeinschaftlichen

Lebens im Hort und Heim

1.10. GESTALT DES CHRISTLICHEN LEBENS

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die eigene Glaubensgeschichte 11. Möglichkeiten religiöser

```

```

2.

Ausdrucksformen und Grundzüge Bildung

```

des katholischen Glaubenslebens

```

3.

Leben mit der Kirche

```

```

4.

Feste des katholischen Glaubens

```

und das Kirchenjahr

```

5.

Kirchliche Feste feiern im Hort

```

und Heim

```

6.

Möglichkeiten christlichen

```

Lebens für das Kind

```

2.

KLASSE: „FREIHEIT UND SINNVOLLE BINDUNG”

```

2.1 FREIHEIT UND VERANTWORTUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Freiheit als Wesensmerkmal des 11. Jesus Christus und seine

```

Menschen Freiheit bewirkende

```

2.

Freiheit für und Freiheit von Botschaft

```

```

3.

Freiheit und Normen 12. Das Kind und dessen

```

```

4.

Freiheit und Gewissen persönliche Freiheit

```

```

5.

Menschliche 13. Freiheit durch Regeln

```

Entscheidungsfreiheit geschützt

```

6.

Freiheit und Verantwortung 14. Fehlformen der Freiheit

```

```

15.

Freiheitsberaubung in unserer

```

Zeit

2.2. JUGEND IM AUFBRUCH

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Jugendliche auf der Suche nach 11. Jugend zwischen Aufbruch und

```

neuen Lebensformen Flucht: Alternativgruppen

```

2.

Jugendkultur als Protest gegen und Aussteiger

```

Erstarrung in der Gesellschaft 12. Das Engagement der Jugend für

```

3.

Aufbruch und Protest Jesu gegen den Frieden

```

verschiedene Strömungen und

Verhaltensweisen seiner Zeit

```

4.

Flucht in die Sucht: Drogen,

```

Alkohol, Medikamente ...

```

5.

Die „Eigenart” des Kindes im

```

religiösen Verhalten

2.3. SEKTEN UND RELIGIÖSE BEWEGUNGEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Sekten: Eine Herausforderung 11. Der Unterschied zwischen

```

für die großen Kirchen kirchlichem und

```

2.

Sekten und neue religiöse sektiererischem Umgang mit

```

Bewegungen (Jugendreligionen) der Bibel

```

3.

Umgang mit Vertretern der 12. Die im Bundesland/Diözese

```

Sekten und Jungendreligionen tätigen Sekten und neuen

```

4.

Gespräche mit betroffenen religiösen Bewegungen

```

Eltern und Kindern, die mit 13. Sekten als

diesen Gruppen in Berührung kirchengeschichtliches

gekommen sind Phänomen (Längsschnitt)

2.4. AUFBRÜCHE IM GEIST GOTTES

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Berufungen, Charismen, 11. Jugend in der

```

Aufbrüche im Geiste Gottes Erwachsenenkirche

```

2.

Berufungen, Impulse, Aufbrüche 12. Charismatische Bewegungen

```

in der Geschichte der Kirche: 13. Basisgemeinden in der

Heilige Kirche

```

3.

Das Pfingstereignis als 14. Gelebte Ökumene am

```

Aufbruchserfahrung Beispiel von Taize

```

4.

Umkehr und Reform als dauernder

```

Auftrag der Kirche

```

5.

Veränderungen im

```

Glaubensverhalten des Erziehers

durch das Kind

```

6.

Neue Wege in der religiösen

```

Erziehung im Kindesalter

2.5 VIELFALT DER BERUFUNGEN DURCH GOTT UND DIE ANTWORTEN DES MENSCHEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Gezielte Lebensgestaltung und 12. Berufen zum Beruf eines

```

Berufsvorbereitung als Auftrag Erziehers

und Aufgabe 13. Die Aufgabe der Frau in

```

2.

Berufung zum Dienst im Licht der Kirche

```

der Bibel 14. Berufungsgeschichten in der

```

3.

Das allgemeine Priestertum als Bibel

```

Berufung zu verschiedenen

Diensten in und an der Kirche,

in und an der Welt

```

4.

Das Weihesakrament als Berufung

```

zum Dienst

```

5.

Leben nach evangelischen Raten

```

```

6.

Laientheologen - Form des

```

kirchlichen Dienstes

2.6. SINN UND BEDEUTUNG VON FREUNDSCHAFT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Freundschaft als Weg der 11. Beispiele für Freundschaft in

```

Selbstfindung und der Bibel

Glückserfahrung 12. Symbole für Freundschaft

```

2.

Merkmale von Freundschaft: 13. Freundschaft,

```

Treue, Wahrhaftigkeit, Kameradschaft, Liebe

Achtung, Rücksichtnahme 14. Wert der Beziehungen im Hort

Verzicht, Hingabe und Heim für die religiöse

```

3.

Gefährdung und Fehlformen der Entwicklung des Kindes

```

des Freundschaft Kindes

```

4.

Nahe und Distanz des Hort- und

```

Heimerziehers zum Kind

2.7. FAMILIE UND GRUPPE ALS ORTE SOZIALEN LERNENS

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die Familie - die erste soziale 11. Gefährdung der Familie in der

```

Erfahrung im menschlichen Leben heutigen Zeit

```

2.

Vermittlung von Werten durch 12. Kommunikationsformen in

```

die Familie Gruppe und Familie

```

3.

Familie und Gruppe als Orte der 13. Sicht und Ernstnahme

```

Identitätsfindung familienbedingter

```

4.

Aufgabe des Jugendlichen in der Probleme im Leben eines Kindes

```

Familie und Gruppe (Hilfestellung aus

```

5.

Die Bedeutung des Kindes für die christlichen Überlegungen)

```

Familie

```

6.

Unvollständige Familien

```

2.8. GEMEINSCHAFTSBILDUNG IN SCHULE UND KIRCHE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Schülererfahrungen von 11. Gemeinschaftsbildung in

```

Gemeinschaft in Schule und der Schule (Schülervertretung,

Kirche Freundschaften,

```

2.

Kirche als Gemeinschaft und Interessensgruppen,

```

Institution Schulpartnerschaft)

```

3.

Notwendigkeit personaler 12. Außenseiter in der Schule

```

Beziehungen für den Aufbau 13. Formen der

kirchlicher Gemeinschaft Gemeinschaftsbildung in

```

4.

Verkündigung, Liturgie und der Kirche

```

Diakonie als 14. Außenseiter in der Kirche

kirchengemeinschaftsstiftende 15. Das behinderte Kind in der

Elemente kirchlichen Gemeinschaft

```

5.

Hort und Heimgruppe als

```

Gemeinschaft

```

6.

Erfahrungen von und mit Kirche

```

in Hort und Heim

2.9. JESUS VON NAZARETH IN SEINER ZEIT UND UMWELT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Biblische und außerbiblische 11. Unterschiedliche Vorstellungen

```

Zeugnisse von Jesus und Erwartungen an

```

2.

Jesus als historische ihn (Geschichte und Gegenwart)

```

Persönlichkeit 12. Verhältnis zwischen Judentum

```

3.

Leben und Land Jesu aus der und Christentum

```

Perspektive des Kindes

```

4.

Gruppierungen und Parteien im

```

Judentum zur Zeit Jesu und

deren Messiaserwartungen

```

5.

Die Religionskritik Jesu

```

```

6.

Palästina zur Zeit Jesu

```

2.10. JESUS CHRISTUS - DER ERLÖSER

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Jesus Christus - Gottes Sohn 11. Christen in der Nachfolge Jesu

```

```

2.

Menschen begegnen Jesus und 12. Das Jesusbild in den

```

finden in ihm Christus Evangelien

```

3.

Leben, Sterben und Auferstehung 13. Der Christusglaube in

```

als Erlösungsgeschehen Geschichte und Gegenwart

```

4.

Erlösungserfahrungen für das 14. Die Lebensereignisse Jesu im

```

Kind Kirchenjahr

```

5.

Maria, die Mutter Jesu

```

2.11. DIE BIBEL IM LEBEN EINES CHRISTEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Frohbotschaft und Zeugnis als 11. Die Bibel als Literatur

```

Grundstruktur der Bibel 12. Wichtige

```

2.

Die Entstehung der biblischen bibelwissenschaftliche

```

Schriften Informationen: Offenbarung,

```

3.

Die Schriften des AT und NT Kanon, Irrtumslosigkeit,

```

```

4.

Methodische Zugange zu Inspiration ...

```

biblischen Texte 13. Entfaltung der biblischen

```

5.

Die Bedeutung der Bibel im Wahrheit durch das Lehramt

```

kirchlichen Leben und im Leben der Kirche

einzelner Menschen 14. Christen leben mit und nach

```

6.

Biblische Inhalte für Kinder der Schrift (Beispiele und

```

und Jugendliche Formen)

```

3.

KLASSE: „DEN GLAUBEN LEBEN - HANDELN AUS DEM GLAUBEN”

```

3.1. ZUM GLAUBEN KOMMEN - TAUFE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Wege zum Glauben 11. Urvertrauen - Urangst

```

```

2.

Die religiöse Entwicklung des 12. Das ungetaufte Kind in der

```

Kindes Hort-/Heimgruppe

```

3.

Vermittlungsprozesse von 13. Taufe und Ökumene

```

Glauben an das Kind 14. Das Patenamt

```

4.

Die erste Glaubensentscheidung: 15. Die Kindertaufe

```

Die Taufe 16. Markante Glaubensgestalten für

```

5.

Jesus Christus: Grund das Kleinkind

```

des Glaubens

3.2. GLAUBE ALS HALTUNG UND TAT - FIRMUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Gelebter Glaube 11. Firmung und Pfarre

```

```

2.

Die Glaubensfähigkeit des 12. Symbole aus der Firmliturgie

```

Kindes 13. Einheit in Glaube, Hoffnung

```

3.

Firmung als bewußte und Liebe

```

Entscheidung für den Glauben 14. Die Beziehung des

```

4.

Leben mit dem Hl. Geist Erwachsenenglaubens zur

```

```

5.

Mit Kindern/Jugendlichen kindlichen Glaubensfähigkeit

```

Pfingsten feiern 15. Bedeutung und

```

6.

Zeichen religiöser Mündigkeit Möglichkeiten der

```

```

7.

Der Glaube und Krisen des Firmvorbereitung

```

Glaubens

3.3. SCHULUNG RELIGIÖSER GRUNDFÄHIGKEITEN (KRÄFTESCHULUNG)

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die Bedeutung der vollen 11. Kräfte

```

Wirklichkeitserfassung fur (= Grundfähigkeiten), die

den Glauben für Glaubensverhalten von

```

2.

Die Bedeutung des Handelns für Bedeutung sind

```

den Glauben

```

3.

Die Bedeutsamkeit religiöser

```

Grundfähigkeiten (zB Ehrfurcht

haben, Toleranz zeigen ...)

für den Glauben.

```

4.

Die „Kräfteschulung” als Weg

```

zur Glaubenserfahrung

```

5.

Methoden der Kräfteschulung

```

3.4. SYMBOLERZIEHUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die Bedeutung der Symbole im 11. Vorsakramentale Erziehung

```

kindlichen Leben 12. Die Symbole in den Sakramenten

```

2.

Symbole im Leben des heutigen 13. Die Symbole in der

```

Menschen katholischen Liturgie

```

3.

Vorgang der Symbolentdeckung

```

und -verarbeitung

```

4.

Begriffserklärung und

```

Differenzierung:

Zeichen, Symbole,

Verwendungsmerkmale usw.

3.5. JESUSVERKÜNDIGUNG FÜR DAS KIND

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Der Beziehungsaufbau zwischen 11. Gleichnisse (NT) und

```

Kind und Jesus Wunderberichte für

```

2.

Kindgemäße Inhalte aus den verschiedene Altersstufen

```

Evangelien (Auswahl, Ausmaß aufbereiten

und Kriterien) 12. Gleichnisse und Wunder für

```

3.

Möglichkeiten des persönlichen den Glauben des Christen

```

Umgangs mit der Bibel 13. Die Herausforderung von

```

4.

Lernen am Verhalten Jesu Kreuz und Auferstehung für den

```

```

5.

Christlicher Glaube - Glauben

```

Begegnung mit Jesus

3.6. MENSCHENWÜRDE UND MENSCHENRECHTE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Anthropologische Begründung: 11. Verbriefte Menschenrechte

```

Rechte und Pflichten des 12. Abtreibung und Euthanasie

Menschen 13. Das behinderte Leben

```

2.

Das Recht des Menschen auf 14. Gefährdungen des Kindes

```

Leben durch die Gesellschaft

```

3.

Die Rechte und die Würde des 15. Die Begegnung des Kindes mit

```

Kindes aus christlicher dem behinderten Leben

Perspektive

```

4.

Gefährdungen der Menschenwürde

```

```

5.

Die christliche Begründung der

```

Menschenrechte und die daraus

resultierenden Verpflichtungen

```

6.

Das christliche Menschenbild

```

3.7. DAS GEWISSEN UND DIE GEWISSENSBILDUNG DES KINDES

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Das Wesen und die Formen des 11. Gewissen und Gesetz

```

Gewissens (= soziales Gewissen)

```

2.

Inhalte der kindlichen 12. Gewissen und Verantwortung

```

Gewissensbildung 13. Gewissenskonflikt

```

3.

Wege der Gewissensbildung beim 14. Die Bedeutung des Vorbildes

```

Kind für das Kind

```

4.

Gewissensfunktion und 15. Moralisches Lernen

```

Gewissensentscheidung (Piaget-Kohlberg)

```

16.

Die Frage der Strafe

```

3.8. GOTT BEFREIT ZUR LIEBE - DEKALOG UND BERGPREDIGT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Menschliche Sehnsucht nach 11. Möglichkeiten befreiender

```

Befreiung und Liebe Erlebnisse und Schritte in

```

2.

Das biblische Modell dieser Hort und Heim

```

Sehnsucht und deren Erfüllung 12. Bibelwissenschaftliche

```

3.

Biblische Texte für das Kind, Ergebnisse zu den Dokumenten

```

die befreiende Erlebnisse der Bergpredigt und

bewirken des Dekalogs

```

4.

Gottes- und Nächstenliebe 13. Dekalog und Bergpredigt im

```

```

5.

Dekalog Vergleich mit ähnlichen Texten

```

```

6.

Bergpredigt aus anderen Religionen und

```

```

7.

Einübung des Kindes in Weltanschauungen

```

christliche Gebote und

Verhaltensweisen

3.9. SCHULD UND VERSÖHNUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Menschliche Erfahrungen von 11. Die Lehre vom Teufel

```

Heil und Unheil 12. Die Bedeutung des Ablasses

```

2.

Heil- und Unheilserfahrungen in 13. Der strafende Gott in der

```

biblischen Texten, besonders in Erziehung

der Urgeschichte 14. Kollektivschuld

```

3.

Texte der Urgeschichte für das 15. Formen der Bußerziehung

```

Kleinkind

```

4.

Formen der Schuldbewältigung

```

```

5.

Bewältigung von Schuld aus dem

```

Geist des Evangeliums (aus der

Praxis Jesu und der Kirche)

```

6.

Das Bußsakrament

```

```

7.

Kindliche Bewältigung von

```

„Schuld” und Fähigkeit zur

Umkehr

3.10. FESTE UND FEIERN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die Fähigkeit zu feiern im 11. Der religiöse Ursprung des

```

Menschen und deren religiöse Festes

Dimension 12. Das Leben Jesu im Kirchenjahr

```

2.

Anlässe und Bedingungen für das 13. Funktionen des Festes für den

```

Feiern in der Hort-/Heimgruppe Glauben

```

3.

Prinzipien der religiös

```

orientierten Festgestaltung

```

4.

Der kirchliche Festkalender -

```

seine Berücksichtigung in Hort

und Heim

```

5.

Werden und Gestaltung eines

```

Festes

```

6.

Bedeutung von Brauchtum, Ritual

```

und Form im Leben eines Menschen,

besonders im Leben eines Kindes

3.11. EUCHARISTIE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Wesen und Verständnis der 11. Die Hinführung des Kindes und

```

Eucharistie Jugendlichen zum

```

2.

Aufbau und Gestaltung der Gemeindegottesdienst

```

Eucharistiefeier 12. Vom Sabbat zum Sonntag

```

3.

Schwerpunkte der 13. Die Liturgiereform des

```

Erstkommunionvorbereitung 2. Vatikanums

```

4.

Kinderliturgie 14. Leben mit der Eucharistie

```

```

5.

Gestaltung von Kindermessen

```

```

6.

Der Sonntag

```

```

4.

KLASSE: „DER EINZELNE UND DIE GESELLSCHAFT”

```

4.1. PARTNERSCHAFT ALS CHRISTLICHES ANLIEGEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Charakteristika menschlicher 11. Gefährdungen der

```

Partnerschaft (Solidarität, Partnerschaft

Toleranz, Gleichwertigkeit, 12. Ökumene als Partnerschaft

gegenseitige Anerkennung ...) 13. Verschiedengläubige Kinder in

```

2.

Theologische Begründung von der Hort- und Heimgruppe

```

Partnerschaft 14. Die Bedeutung des

```

3.

Partnerschaft als christliches Gesprächs für die

```

Anliegen in Hort und Heim Partnerschaft

```

4.

Partnerschaft in der Kirche

```

```

5.

Kind als „Partner” in der

```

kirchlichen Gemeinschaft

4.2. SINN DER GESCHLECHTLICHKEIT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Menschliche Geschlechtlichkeit 11. Aufklärungsliteratur für

```

aus christlicher Sicht das Kind und deren Bewertung

```

2.

Achtung und Mißachtung des 12. Mißbrauch menschlicher

```

Menschen in seiner Sexualität

geschlechtlichen Rolle

```

3.

Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit

```

```

4.

Das sechste Gebot

```

```

5.

Christlich orientierte

```

Geschlechtserziehung

4.3. EHE UND FAMILIE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Wesen und Sinn der Ehe 11. Ehe und Familie im Wandel der

```

```

2.

Sakrament der Ehe Zeit

```

```

3.

Die Bedeutung der Familie für 12. Verantwortung für Geschiedene

```

die Lebensgeschichte und Wiederverheiratete

des Einzelnen 13. Die Verantwortung der Kirche

```

4.

Die Feier der katholischen für unvollständige Familien

```

Trauung 14. Das Kind in schwierigen

```

5.

Voreheliche Beziehungen und Familienverhältnissen

```

nichteheliche Gemeinschaft aus

der Sicht christlicher

Verantwortung

```

6.

Die Wechselwirkung zwischen

```

Hort- und Heimerziehung und

Familie

4.4. ELTERN ALS KATECHETEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Verantwortete Elternschaft 11. Das Kind und der elterliche

```

```

2.

Familie = Form der kirchlichen Alleinerzieher

```

Gemeinschaft 12. Forderung der katechetischen

```

3.

Die religiöse Entwicklung des Rolle der Eltern durch

```

jungen Menschen kirchliche Maßnahmen

```

4.

Die Bedeutung des elterlichen 13. Literatur zur religiösen

```

Vorbildes und der elterlichen Erziehung

Glaubensgeschichte für das Leben

des Kindes

```

5.

Wesen der religiösen Erziehung

```

in der Familie

```

6.

Elternarbeit in Zusammenhang mit

```

religiöser Erziehung

4.5. BERUF - ARBEIT - FREIZEIT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Situation und Probleme der 11. Freizeit als freie Zeit

```

heutigen Berufswelt für andere

```

2.

Arbeit und Beruf im Lichte der 12. Erholung des ganzen Menschen:

```

Anliegen und Möglichkeiten

katholischen Soziallehre 13. Schöpfungsauftrag und Arbeit

```

3.

Berufsethos des Berufserziehers 14. Kirchliche Berufe und

```

```

4.

Wert der Freizeit und ihre Arbeitsbereiche

```

Gestaltung 15. Berufliche Fortbildung

```

5.

Bewältigung der Situation der

```

Arbeitslosigkeit

4.6. DIE RELIGIÖSE ERZIEHUNG IM PFLICHTSCHULALTER

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Die religiöse Entwicklung 11. Zusammenarbeit Hort, Heim

```

speziell im und Schule

Pflichtschulalter 12. Lehrplan und Arbeitshilfen im

```

2.

Die Sozialisationsformen Religionsunterricht

```

im Pflichtschulalter Pflichtschulbereich

```

3.

Der katholische 13. Angebote kirchlicher

```

Religionsunterricht Kinder- und Jugendarbeit

in der Pflichtschule im Pflichtschulalter

```

4.

Formen kirchlicher

```

Jugendarbeit

4.7. SOZIALE GERECHTIGKEIT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Armut und Reichtum als 11. Auswirkungen sozialer

```

Herausforderung zur sozialen Gegebenheiten im Hort und Heim

Gerechtigkeit

```

2.

Entwicklung und Grundlage 12. Sozialbewegungen und

```

katholischer Soziallehre -einrichtungen in der Kirche

```

3.

Sinn und Inhalt der sozialen 13. Soziale Gerechtigkeit und

```

Gerechtigkeit 3. Welt

```

4.

Inhalt und Anliegen des 14. Auseinandersetzung mit den

```

```

7.

Gebotes Sozialismen dieser Zeit

```

```

5.

Einüben sozialen Verhaltens in 15. Caritas als Lebenshaltung

```

Hort und Heim

4.8. FRIEDE - GRUNDLAGE MENSCHLICHER GEMEINSCHAFT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Der Wille zum Frieden als 11. Persönlichkeiten - für

```

persönliche Grundhaltung den Frieden engagiert

```

2.

Das Wesen der christlichen 12. Aktuelle Themen, wie:

```

Friedensbotschaft Gerechter Krieg,

```

3.

Christliche Landesverteidigung, Atomwaffe

```

Konfliktlösungsvorschläge 13. Christliche Dokumente

```

4.

Friedenserziehung mit dem Kind zum Thema

```

(Streitlösung, Versöhnung,

Abbau von Aggressionen)

4.9. IDEOLOGIEN UND WELTANSCHAUUNGEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Begriffe: Weltanschauung - 11. Glaube und Wissenschaften (in

```

Weltbild-Ideologie Beispielen, Unterschiede,

```

2.

Weltanschauliche Strömungen Konflikte)

```

der Gegenwart und deren 12. Verschiedene

Beziehung zum Christentum Erziehungsansätze und deren

```

3.

Das christliche Weltbild Beziehung zu Religion (zB

```

```

4.

Aufbau eines christlichen Montessoripädagogik,

```

Weltbildes im Kind und emanzipatorische Pädagogik)

Jugendlichen 13. Der durch Weltanschauungen

herausgeforderte Glaube

4.10. KIRCHE - GEMEINSCHAFT DER GETAUFTEN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Erfahrungen mit kirchlicher 11. Reich-Gottes-Gleichnisse

```

Gemeinschaft 12. Eine Kirche - viele Kirchen

```

2.

Kirche als gesellschaftliche 13. Das Kirchenbild im Wandel der

```

Institution Geschichte

```

3.

Biblische und lehramtliche 14. Kind und Pfarrgemeinde

```

Aussagen 15. Erleben der Kirche im

```

4.

Kindliches Erleben von Kirche

```

Gottesdienst

```

5.

Heimerziehung als Anliegen der

```

Kirche

```

5.

KLASSE: „LEBEN IN CHRISTLICHER VERANTWORTUNG”

```

5.1. RELIGIÖSE ERZIEHUNG - INHALTE UND WEGE

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Verständnis und Ziele der 11. Das Glaubenszeugnis des

```

religiösen Erziehung Erziehers

```

2.

Wesentliche Inhalte religiöser 12. Religiöse Weiterbildung

```

Erziehung 13. Religiöse Sozialisation

```

3.

Kennzeichen kindlicher

```

Religiösität

```

4.

Entfaltung des Religiösen in

```

verschiedenen Altersstufen

```

5.

Vermittlungshilfen für die

```

religiöse Erziehung

```

6.

Verantwortliche für die

```

religiöse Erziehung

5.2. GEBETSERZIEHUNG

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Gebet als wesentlicher 11. Meditation

```

Ausdruck des Glaubens 12. Mit Kindern meditieren

```

2.

Begründung für die 13. Das biblische Gebet

```

Gebetserziehung 14. Die christliche

```

3.

Möglichkeiten der Gebetstradition

```

Gebetserziehung in verschiedenen

Altersstufen (Formen,

Gebetshaltung, Sprache,

Gebetszeiten usw.)

```

4.

Gebet und Gottesbeziehung

```

```

5.

Gebetspraxis des Jugendlichen

```

und des Erwachsenen (Situation,

Probleme, Möglichkeiten und

Beispiele)

5.3. KIND UND BIBEL

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Zugänge zur Bibel 11. Auslegungshilfen für biblische

```

```

2.

Die Bibel in der Texte (Lexika, Kommentare,

```

außerschulischen und in der Methoden)

religiösen Erziehung 12. Bibelausgaben für Kinder und

```

3.

Das biblische Gottesbild Jugendliche (Auswahlkriterien,

```

```

4.

Methoden der Bibelarbeit, Beispiele)

```

Erzählen, Elementarisieren, 13. Elternbildung zum Thema (Bibel

Spiel ...) in der Familie)

```

5.

Biblische Texte in Feiern

```

```

6.

Gottesverkündigung durch

```

biblische Texte und Inhalte

5.4. CREDO - BEZEUGUNG DES GLAUBENS

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Grundstrukturen und -aussagen 11. Credoformen des jungen

```

des katholischen Credo Menschen in der heutigen Zeit

```

2.

Die Bedeutung des (Beispiele und Einübung)

```

Glaubenszeugnisses für das 12. Ursprung und Entwicklung

eigene Leben und das der christlicher Konfessionen -

Umwelt im Überblick

```

3.

Persönlicher und kirchlicher 13. Der Glaube an den Schöpfergott

```

Glaube 14. Die Ökumene

```

4.

Das Glaubensbekenntnis der 15. Die Verschiedengläubigkeit der

```

großen christlichen Kirchen Kinder/Jugend im Hort und Heim

```

5.

Möglichkeiten eines kindgemäßen als erzieherische Aufgabe

```

Glaubensbekenntnisses

5.5. SAKRAMENTE - BEZEUGUNG DES GLAUBENS IM FEIERN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Sakramente als kirchlicher 11. Heilige Zeichen und Riten

```

Lebensvollzug in anderen Religionen

```

2.

Der heilsanzeigende und 12. Sakramentalien

```

-schaffende Charakter der 13. Feier des christlichen

Sakramente Brauchtums

```

3.

Die Symbolfähigkeit des Kindes

```

```

4.

Das Feiern von Festen

```

```

5.

Sakramentale Erziehung

```

```

6.

Inkarnatorische Grundstruktur

```

des Heils:

Christus-Kirche-Sakramente

5.6. DIAKONIE - BEZEUGUNG DES GLAUBENS IN DER TAT

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Menschsein in 11. Diakonie als individuelle und

```

Mitmenschlichkeit gemeindliche Verwirklichung

```

2.

Christsein in von Glaube, Hoffnung und Liebe

```

brüderlich-schwesterlicher 12. Die österreichische Caritas

Liebe: Diakonie 13. Beispiele für Diakonie in der

```

3.

Die Bedeutung des in Taten kirchlichen Geschichte

```

gelebten Glaubens für die

Berufstätigkeit des Erziehers

```

4.

Die Bezeugungsfähigkeit des

```

Kindes im Handeln

```

5.

Formen und Beispiele

```

christlicher Diakonie in und

mit der Hort- und Heimgruppe

```

6.

Leben nach christlichen Normen

```

5.7. LEBEN AUF DIE ZUKUNFT HIN

KERNSTOFF: ERWEITERUNGSSTOFF:

```

1.

Leben aus dem Glauben 11. Ethische Verantwortung

```

```

2.

Die Lehre von der Zukunft gegenüber Zukunftsproblemen

```

(Eschatologie) der Menschheit zB 3. Welt,

```

3.

Die Verantwortung im Beruf Gentechnologie,

```

```

4.

Die politische Verantwortung Technisierung ...

```

des Christen 12. Die Verantwortung für das

```

5.

Ehe und Familie Kind

```

```

13.

Persönliches Engagement in der

```

Kirche

```

14.

Das Problem der

```

Arbeitslosigkeit

Anlage I

Zum Inkrafttreten vgl. Art. III § 1 Abs. 2 idF BGBl. Nr. 352/1994

Klassenweise gestaffeltes Außerkrafttreten

(Art. III § 3 idF BGBl. Nr. 352/1994)

B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN

ERGÄNZENDE BERUFSKUNDLICHE UNTERRICHTSVERANSTALTUNGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Erlangen von ergänzenden Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Bewältigung verschiedener Aufgaben, die für eine verantwortungsbewußte Erziehertätigkeit erforderlich sind.

In der 1. Klasse sollen die Schüler schwerpunktmäßig die Fähigkeit erwerben, einfache Mahlzeiten nach gesundheitlichen und wirtschaftlichen Grundsätzen herzustellen. Sie sollen imstande sein, Speisen und Getränke, die für die Zubereitung mit Kindern geeignet sind, auszuwählen. Weiters sollen sie grundlegende Erfahrungen mit hauswirtschaftlichen Arbeiten, insbesondere im Hinblick auf die Erfordernisse im künftigen Beruf, erlangen.

Lehrstoff:

1.

Klasse (3 Wochenstunden):

Sofortmaßnahmen des Erziehers zur Ersten Hilfe (insbesondere Behandlung von Wunden, Stillen von Blutungen, Anlegen von Verbänden). Richtige Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen und bei Unfällen verschiedenster Art. Ausarbeitung von Speiseplänen, Vorbereitung und Herstellung einfacher Mahlzeiten. Anregungen für das Auswerten von Speisen, die aus Großküchen geliefert werden. - Aufbauen, Pflege von Tischkultur - hauswirtschaftliche Arbeiten. Pflege der gebräuchlichsten Zimmer- und Gartenpflanzen; Grundbegriffe des Blumenarrangierens.

Sachgemäße Bedienung von Bild- und Tongeräten und deren Pflege. Möglichkeiten des Einsatzes solcher Geräte. Übungen im Umgang mit Vervielfältigungsapparaten.

3.

Klasse (1 Wochenstunde):

Planung, Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Festen und Feiern. Erprobung und Einübung verschiedener Gestaltungselemente bei Festen und Feiern. Auseinandersetzung mit Sinn und Formen des Brauchtums. Pflege erziehlich wertvoller Bräuche und Traditionen.

Verkehrserziehung: Einführung in die Ziele und Aufgaben der Verkehrserziehung bei Kindern und Jugendlichen (zB Festigung von verkehrsgerechtem Verhalten und Aufbau einer kritischen verantwortungsbewußten Einstellung zum Straßenverkehr; Übungen zur Verbesserung der eigenen Leistung und der Erfassung, Analyse und Bewertung von Verkehrssituationen aus eigener und fremder Sicht; Festigung eigenverantwortlichen Handelns und partnerschaftlichen und defensiven Verhaltens); Sicherung der für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen notwendigen fachlichen Voraussetzungen (zB Kenntnis der sozialpsychologischen Grundlagen und der adäquaten Lehrpläne zur schulischen Verkehrserziehung; Möglichkeiten für eine ergänzende Verkehrserziehung in Horten und Heimen, aufbauend auf die schulische Verkehrserziehung; Bedeutung der Übungen in der Verkehrsrealität und Möglichkeiten der Umsetzung; Kenntnis der für die jeweilige Altersstufe wichtigen Verkehrsregeln und -zeichen sowie der Zusammenhänge zwischen Straßenbeschaffenheit, Verkehrs- und Witterungseinflüsse, Fahrzeugart und Verkehrsteilnehmer); Planung der Verkehrserziehung im Hort und Heim (zB Anwendung didaktischer Modelle in Ergänzung der jeweiligen schulischen Verkehrserziehung; Einsatz geeigneter Methoden; Entwicklung konkreter Beispiele kurz-, mittel- und langfristiger Planungen; Zusammenarbeit mit Eltern und Exekutive).

4.

Klasse:

Gesamtkörperpflege bei Kindern und Jugendlichen; Hautpflege (Kosmetik); Intimpflege; Fuß- und Handpflege; optimale Verwertung von Vitaminen; Anwendungsbereiche der kosmetischen Chirurgie.

Aufbau, Ziele und Bedeutung der Volksbildung unter Darstellung ihrer spezifischen Formen und Einrichtungen. Anbahnung einer sinnvollen Zusammenarbeit mit den Institutionen der Volksbildung, auch unter Berücksichtigung der Elternbildung.

Methoden für kompensatorische und emanzipatorische Maßnahmen und praktische Übungen. Zusammenarbeit mit der Institution Bewährungshilfe.

5.

Klasse:

Wirtschaftsführung und einfache Buchhaltung (insbesondere Budgetplanung, Bargeldverwaltung, Kontoführung, Rechnungsführung, Material- und Inventarverwaltung, Führung der Lebensmittelgebarung).

Didaktische Grundsätze:

Der Unterricht der verbindlichen Übungen ist von Fachkräften, allenfalls außerschulischen Experten der betreffenden Sachgebiete zu halten. Der Unterrichtsertrag ist durch entsprechende Maßnahmen zu sichern.

Die methodische Gestaltung des Unterrichtes in der 1. Klasse soll vorrangig die Selbsttätigkeit der Schüler gewährleisten, um den Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich zu sichern. Weiters soll durch das Prinzip der Selbsterfahrung das Verantwortungsbewußtsein der Schüler gefördert werden. Dadurch soll der Transfer für die praktische Arbeit im Hort und im Heim sichergestellt werden - die Blockung der Unterrichtsstunden ist aus didaktischen Gründen wünschenswert.

Klassenweise gestaffeltes Inkrafttretensdatum (Art. III § 1 idF BGBl. Nr. 701/1993)

VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE,

AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN (KLASSEN),

DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

PÄDAGOGIK

(einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)

Bildungs- und Lehraufgabe:

Ziel des Unterrichtes ist es, die Schüler mit den pädagogischen Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut zu machen, daß sie die für die Erziehung und Bildung des Heranwachsenden relevanten Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bewältigen können, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.

Die humanwissenschaftlichen Grundlagen der Erziehung und Bildung, besonders jene der Pädagogischen Psychologie und Pädagogischen Soziologie, sind den künftigen Erziehern so zu vermitteln, daß diese das individuelle Verhalten von Personen, die dynamischen Prozesse innerhalb von Gruppen verschiedenster Altersstufen und Zielsetzungen sowie die Abhängigkeit des pädagogischen Geschehens von anthropogenen Grundlagen, kommunikativen Regulationen sowie soziokulturellen Strukturen verstehen.

Die Schüler sollen grundlegende Voraussetzungen für folgende Handlungs- und Denkebenen erwerben:

Im Bereich der Philosophie sind die Schüler mit den wesentlichen Problemen des Denkens und Wertens und deren vielfältigen Lösungsversuchen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Relevanz für pädagogische Fragestellungen und Zielsetzungen bekannt zu machen. Die Logik soll die Schüler soweit mit den allgemeinen Denkformen vertraut werden lassen, daß sie bewußter denken, die Richtigkeit von Behauptungen beurteilen und sachliche Argumentationsebenen selbständig finden können.

Durch Kenntnisse der Kulturanthropologie und der Geschichte der Pädagogik angeregt, sollen die Schüler in kritischer Auseinandersetzung mit Wertsystemen und Normen verschiedener Kulturen und Epochen zu einem selbständig strukturierten Welt- und Menschenbild, zu persönlichen Standpunkten innerhalb der pluralen Welt und zur Reflexion ihrer aktuellen beruflichen Situation gelangen.

Einblicke in humanwissenschaftliche Fachliteratur sollen die Schüler zu vertiefter Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Ergebnissen und zu selbständigem Bildungswerb befähigen.

Der gesamte Unterricht soll zur Achtung der Würde des Menschen und seiner Entwicklung, zu Toleranz und Wertschätzung jeglicher menschlicher Existenszform (Anm.: richtig: Existenzform) führen, damit dies in der Begegnung mit jungen Menschen, ihren Eltern und Erziehern und im steten Bemühen und die Verantwortbarkeit des eigenen pädagogischen Handelns seinen Niederschlag finden kann.

Lehrstoff:

2.

Klasse:

Erstes Kennenlernen und Abgrenzen des Unterrichtsgegenstandes Pädagogik insbesondere Einsichten über den Erzieherberuf und das sozialpädagogische Handlungsfeld.

Überblick über die Institutionen der Erziehung und Bildung (Familie, Schule, Hort, Heim ua.) unter besonderer Berücksichtigung ihrer Wichtigkeit für das Leben der Schüler sowie ihrer sozialpädagogischen Bedeutung.

Vertrautwerden mit grundlegenden Begriffen pädagogischen Handelns auf verschiedenen Altersstufen sowie den Gesetzen der Kommunikation und der Gruppenbildung.

Erste Einsichten in die Komplexität des Erziehungsgeschehens (konstituierende Momente, Vielfalt der im Erziehungsfeld wirkenden Kräfte) durch Analyse konkreter Erziehungssituationen aus dem Erfahrungsbereich der Schüler, fallweise auch von Erziehungspraktiken und Erziehungsweisheiten anderer Völker und Epochen; interkulturelle Erziehung.

Erste Einsicht in Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens auf verschiedenen Altersstufen; Fremd- und Selbstbeobachtung. Anbahnen des Verstehens von Verhaltensauffälligkeiten.

Erwerben von grundlegenden Kenntnissen über das Spiel (Psychologie des Spiels: Begriff, Arten, Entwicklung; Spielpädagogik; Medien des Spielens).

Überlegungen zum Lernbegriff; grundlegende Lernformen auf verschiedenen Altersstufen; Spiel und Lernen, Lernen in Gruppen. Schülerzentrierte Analyse von Lernproblemen. Gewinnen eines angepaßten Anspruchsniveaus als Schüler.

Vertraut werden mit grundlegenden Fachausdrücken und Begriffen, ausgehend von konkreten Situationen, sowie anbahnen des Verstehens berufsbezogener Fachsprache und der Kontakte mit berufsrelevanter Fachliteratur. Im Zusammenhang damit erste Auseinandersetzung mit logisch-theoretischen Denkprozessen.

Schriftliche Arbeiten:

Eine einstündige Schularbeit je Semester.

3.

Klasse:

Entwicklungspsychologie des Kindes bis zum Ende des Grundschulalters; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung als Voraussetzungswissen für pädagogisches Handeln und Verstehen; die Dimensionen der Entwicklung; prä-, peri- und postnatale Fakten, die Bedeutung des Säuglingsalters und der frühestens Kindheit; Auswirkungen frühkindlicher Deprivation.

Biologische Grundlagen des menschlichen Verhaltens und der menschlichen Entwicklung; grundlegende Begriffe der Ethologie.

Erziehung und Bildung in der frühen Kindheit:

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