Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur über die Lehrpläne der Meisterschulen, der Werkmeisterschulen (einschließlich der Berufstätigenformen) und der Bauhandwerkerschulen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2008-07-17
Letzte Aktualisierung 2022-10-05
Status Aufgehoben · 2020-08-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 11
Änderungshistorie JSON API

Marktübliche Betriebssysteme, Desktopeinstellungen, Druckerverwaltung, Dateiverwaltung, Installation.

Netzwerkkomponenten, Verwendung von Druckern im Netzwerk, Einstellungen im Mail-Client, im Browser und in Cloud-Diensten.

Medien zur Datensicherung, Virenschutz.

Grundsätze des Datenschutz- und Telekommunikationsgesetzes, Bedeutung des Urheberrechts (Copyright, Lizenzverträge – Shareware, Freeware, Open Source), gesellschaftliche Auswirkungen der Informationstechnologie.

Bereich IT-Sicherheit:

Grundbegriffe der Datensicherheit, Bedrohungen, Angriffsvektoren, Erkennung von Schadsoftware, Schutz personenbezogener Daten, Sicherheitseinstellungen und Dokumentenschutz.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Publikation und Kommunikation

– Daten eingeben, bearbeiten, formatieren, drucken sowie Dokumente erstellen und bearbeiten;

– Präsentationen erstellen;

– das Internet nutzen und über das Netz kommunizieren.

Bereich Tabellenkalkulation

– Berechnungen durchführen, Diagramme erstellen und Daten austauschen.

Bereich IT-Sicherheit

– die Grundlagen verschiedener Authentifizierungsmethoden erklären;

– grundlegende Zugriffsschutzmechanismen erklären und exemplarisch einrichten;

– digitale Identität erklären und digitale Signaturen verwenden sowie rechtliche Rahmenbedingungen nennen.

Lehrstoff:

Bereich Publikation und Kommunikation:

Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten mit Textverarbeitungsprogrammen, Erstellen von Präsentationen.

LAN, WLAN, Internetdomänen, Suchmaschinen, Webmail, E-Mail, einfache Bildbearbeitung, Kommunikationsdienste und -plattformen.

Bereich Tabellenkalkulation:

Erstellung und Bearbeitung von Tabellen und Diagrammen, Arbeiten mit Formeln und vordefinierten Funktionen, Beispiele aus der Fachtheorie.

Bereich IT-Sicherheit:

Authentifizierung, Autorisierung, Überwachungsmechanismen, sichere Datenträger.

Anwendungssicherheit, Schadsoftwareschutz, digitale Identität, digitale Signatur, rechtliche Grundlagen.

1.5 DARSTELLENDE GEOMETRIE

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geometrische Grundlagen

– den Aufbau geometrischer Objekte erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Geometrische Grundlagen:

Abbildungsverfahren (Normal- und Parallelrisse), Raumvorstellungsübungen und geometrische Freihandskizzen.

Konstruieren in Normalrissen (wahre Länge, wahre Größe), Grundlagen der Dachausmittlung; einfache Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baugeometrie

– den Aufbau geometrischer Objekte aus dem Baubereich erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen;

– die in Rissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Konstruktionsmethoden einfache raumgeometrische Aufgabenstellungen lösen.

Lehrstoff:

Bereich Baugeometrie:

Abbildungsverfahren (Normal- und Parallelrisse), Raumvorstellungsübungen und geometrische Freihandskizzen.

Konstruieren in Normalrissen (wahre Länge, wahre Größe), Grundlagen der Dachausmittlung, einfache Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baugeometrie

– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Baugeometrie:

Verschneidung ebenflächig begrenzter bautechnischer Objekte; Darstellung und konstruktive Behandlung krummflächig begrenzter Objekte; Grundlagen der Perspektive.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baugeometrie

– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen;

– die in Rissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Konstruktionsmethoden raumgeometrische Aufgabenstellungen aus der Baupraxis lösen.

Lehrstoff:

Bereich Baugeometrie:

Verschneidung ebenflächig begrenzter Objekte, Darstellung und konstruktive Behandlung krummflächig begrenzter Objekte, Perspektive.

1.6 GRUNDLAGEN DER BAUPHYSIK UND BAUCHEMIE

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauphysik und Bauchemie

– Aufgaben auch unter Anwendung fachspezifischer Software unter Anleitung lösen.

Lehrstoff:

Bereich Bauphysik und Bauchemie:

Bauphysik (Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz).

Untersuchungsmethoden für bauphysikalische und bauchemische Verfahren.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauphysik und Bauchemie

– Aufgaben auch unter Anwendung fachspezifischer Software selbstständig lösen.

Lehrstoff:

Bereich Bauphysik und Bauchemie:

Bauphysik (Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz).

Untersuchungsmethoden für bauphysikalische und bauchemische Verfahren.

CLUSTER – 2. Organisation

2.1 WIRTSCHAFT UND RECHT

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Recht

– die Rechts-, Geschäfts- und Deliktsfähigkeit von Personen erklären und ihre Relevanz hinsichtlich der Rechtsgültigkeit von Rechtsgeschäften beurteilen;

– die Begründung und den Schutz des Eigentums und anderer dinglicher Rechte erklären;

– beurteilen, ob ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist;

– Erfüllungsmängel bei Verträgen erkennen und rechtskonforme Lösungen erarbeiten;

– Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche erkennen und argumentieren;

– die wesentlichen Schritte von zivilgerichtlichen Verfahren und von Insolvenzverfahren darstellen;

– die möglichen Folgen von zivilgerichtlichen Verfahren, Exekutionsverfahren und Insolvenzverfahren erläutern;

– Parteien und sonstige Beteiligte in den jeweiligen Verfahren nennen;

– die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Organe sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern;

– die Voraussetzungen zum Antritt eines Gewerbes erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Recht:

Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts.

Grundzüge des Zivilrechts: Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzes.

Unternehmensrecht: Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Rechtsformen von Unternehmen, Stellvertretung.

Gewerberecht: Arten von Gewerben, Voraussetzungen für den Gewerbeantritt.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Recht

– die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern;

– das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.

Bereich Rechnungswesen

– eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung erstellen;

– die Inhalte und den Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung beschreiben;

– den Aufbau eines Kostenrechnungssystems erläutern;

– Kalkulationen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Recht:

Steuerrecht: Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer), Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.

Bereich Rechnungswesen:

Einnahmen-Ausgabenrechnung.

Kostenrechnung: einfache Fälle der Kalkulation, Kostenarten, Kostenstellen.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entrepreneurship

– Ideenfindungsmethoden anwenden;

– ein Geschäftsmodell entwerfen;

– die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erklären sowie deren Zusammenhänge beurteilen;

– die wesentlichen Unternehmensbereiche und Abläufe im Unternehmen charakterisieren.

Lehrstoff:

Bereich Entrepreneurship:

Businessplan-Marketing: Ideenfindung und Geschäftsmodell, Businessplan, Marketing-Mix.

Organisation: Elemente und Formen der Aufbauorganisation, Unternehmensbereiche, Funktionen und Darstellung der Ablauforganisation.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rechnungswesen

– Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären.

Bereich Recht

– die wichtigsten Begriffe des Arbeitsrechtes erläutern;

– die Voraussetzungen für die Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen erklären;

– die wesentlichen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erklären;

– die Rolle und die Aufgaben der Sozialpartner erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Rechnungswesen:

Personalverrechnung: Bruttobezug, Lohnsteuer, Personalnebenkosten, Sozialversicherungsbeiträge.

Bereich Recht:

Arbeitsrecht: Sozialpartnerschaft, Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Begründung und Beendigung, Rechte, Pflichten und Ansprüche aus Arbeitsverhältnissen).

2.2 MITARBEITERFÜHRUNG UND -AUSBILDUNG

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildung und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Mitarbeiterführung

– die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung der Unternehmensziele erläutern;

– Managementmodelle und Führungsstile beschreiben.

Bereich Personalentwicklung

– Personalentwicklungsmaßnahmen treffen.

Lehrstoff:

Bereich Mitarbeiterführung:

Führungsaufgaben, Führungsmethoden und –stile, Motivationstheorien, Managementmodelle.

Bereich Personalentwicklung:

Arbeitnehmerschutz, relevante Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes und des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetzes.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildung und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Betriebssoziologie

– Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennen und Lösungsstrategien entwickeln;

– gruppendynamische Prozesse erkennen und analysieren;

– Lern- und Arbeitsprozesse planen und organisieren.

Lehrstoff:

Bereich Betriebssoziologie:

Konfliktlösungsstrategien; Gruppendynamik, Rollen, Teamarbeit.

Lernpsychologie, Lerntheorien, Lehrverhalten, Lernmotivation, Planung, Organisation und Kontrolle von Lernprozessen, Aus- und Weiterbildungssysteme in Österreich.

Die Bildungs- und Lehraufgaben und die Lehrstoffe der in den Stundentafeln zusätzlich enthaltenen A. Pflichtgegenstände werden in den jeweiligen Lehrplananlagen C.1 und C.3 dargestellt.

Freigegenstände

ENGLISCH

Siehe den gleichnamigen schulautonomen Pflichtgegenstand gemäß Anlage C.1.

SPRACHTRAINING DEUTSCH

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– die für ihr schulisches Fortkommen und ihre persönliche Entwicklung notwendige Sprachkompetenz erwerben und festigen;

– ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verbessern und unterschiedliche alltägliche und aus ihrer Lebenswelt resultierende Sprechakte realisieren;

– Texten relevante Informationen entnehmen und diese nutzen;

– die Standardsprache schriftlich und mündlich unter Beachtung der Sprachnormen verwenden;

– soziokulturelle Unterschiede erkennen;

– verschiedene Lerntechniken erwerben und sich Methoden des selbstständigen Arbeitens und selbstständigen Lernens aneignen.

Lehrstoff:

Bereich Zuhören und Sprechen:

Wortschatzübungen zu Themenbereichen aus Alltag, Lebenswelt und Beruf, kurze, einfache Sprechsituationen in Standardsprache, Übungen zur phonetisch bewussten Verwendung der Standardsprache.

Bereich Lesen:

Training und Erweiterung der Lesekompetenz anhand verschiedener Texte, sinnerfassendes Lesen.

Bereich Schreiben:

Einfache sprachliche Produktion unterschiedlicher Textformen, Training und Sicherung der zentralen Sprachstrukturen des Deutschen.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– die für ihr schulisches Fortkommen und ihre persönliche Entwicklung notwendige Sprachkompetenz erweitern und festigen;

– ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verbessern und unterschiedliche alltägliche und aus ihrer – Lebenswelt resultierende Sprechakte realisieren;

– Texten relevante Informationen entnehmen und diese nutzen;

– die Standardsprache schriftlich und mündlich unter Beachtung der Sprachnormen verwenden;

– soziokulturelle Unterschiede erkennen;

– verschiedene Lerntechniken und Methoden des selbstständigen Arbeitens trainieren und erweitern.

Lehrstoff:

Bereich Zuhören und Sprechen:

Wortschatzübungen zu fachspezifischen Themenbereichen, komplexere Sprechsituationen in Standardsprache, Übungen zur phonetisch bewussten Verwendung der Standardsprache.

Bereich Lesen:

Steigerung der Lesekompetenz anhand von gesellschaftlich relevanten und fachspezifischen Texten, Übungen zum Textverständnis, Lesetraining (Einsatz von Lesestrategien).

Bereich Schreiben:

Übungen zum Fachwortschatz, individualisiertes Training normativer Sprachrichtigkeit mit aktuellen Schwerpunktsetzungen, Übungen zum Strukturieren von Texten.

AUSBILDUNG ZUR SICHERHEITSVERTRAUENSPERSON

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Sicherheit

– die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Hinweise zur Anwendung benennen;

– die Beurteilungskriterien zu Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb benennen und anwenden;

– die Risiken und Belastungen am Arbeitsplatz erkennen;

– Möglichkeiten zur Behebung von Arbeitsplatzrisken und -belastungen benennen.

Lehrstoff:

Bereich Sicherheit:

Einschlägige gesetzliche Bestimmungen und Hinweise zur Anwendung; Beurteilungskriterien zu Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb, Risiken und Belastungen am Arbeitsplatz und Möglichkeiten zu deren Behebung.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Sicherheit

– arbeitspsychologische, arbeitsmedizinische und ergonomische Grundkenntnisse wiedergeben;

– Evaluierung vornehmen und entsprechende Unterweisungen durchführen;

– anhand von Fallbeispielen den Inhalt der Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson in der Praxis anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Sicherheit:

Arbeitspsychologische, arbeitsmedizinische und ergonomische Grundkenntnisse, Evaluierung (Gefährdungsbeurteilung) und Unterweisung, interaktives Arbeiten mit praktischen Übungen.

KLEBETECHNIK

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen

– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.

Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten

– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.

Lehrstoff:

Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen:

Rechtliche und normative Grundlagen des Klebens im Holzbau (ONORM B 1995-1-1), Einfluss von Holzeigenschaften auf die Klebung, Verklebungstechniken und –systeme; Umweltaspekte, Vorbehandlung der Fügeteile, praktische Durchführung der Klebung; Kontrolle der Funktionalität der Klebung.

Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten:

Ursachen von Schäden; Schadensbeurteilung; Planung von Instandsetzungen; Techniken für Instandsetzungen.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen

– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.

Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten

– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.

Lehrstoff:

Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen:

Rechtliche und normative Grundlagen des Klebens im Holzbau (ONORM B 1995-1-1); Einfluss von Holzeigenschaften auf die Klebung, Verklebungstechniken und –systeme, Umweltaspekte; Vorbehandlung der Fügeteile, praktische Durchführung der Klebung, Kontrolle der Funktionalität der Klebung.

Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten:

Ursachen von Schäden, Schadensbeurteilung; Planung von Instandsetzungen; Techniken für Instandsetzungen.

STAPLERFÜHRERSCHEIN

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Führen von Hubstaplern

– die relevanten Grundbegriffe und Grundlagen der Mechanik und der Elektrotechnik von Hubstaplern erfassen;

– Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern verstehen;

– mechanische und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern benennen;

– Sicherheitseinrichtungen, Betrieb und Wartung aufzählen;

– Arbeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern benennen und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Führen von Hubstaplern:

Grundbegriffe und Grundlagen der Mechanik und der Elektrotechnik, Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern, mechanische und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern, Sicherheitseinrichtungen, Betrieb und Wartung von Hubstaplern, Arbeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Führen von Hubstaplern

– die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden;

– Hubstapler im Umfang des in der „Fachkenntnisnachweis – Verordnung“ geforderten Ausmaßes bedienen und führen;

– Aufnehmen und Stapeln von Lasten (Gitterbox- und Flachpaletten) mit möglichst wenig Fahrbewegungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Führen von Hubstaplern:

Anwendung theoretischer Kenntnisse in der Praxis; Führen von Hubstaplern gemäß „Fachkenntnisnachweis – Verordnung“ idgF, Aufnehmen und Stapeln von Lasten (Gitterbox- und Flachpaletten) mit möglichst wenig Fahrbewegungen.

CAD

1.

und 2. Semester – Kompetenzmodul 1 und 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Planerstellung

– Einfache Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Planerstellung:

Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne von einfachen Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).

3.

und 4. Semester – Kompetenzmodul 3 und 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Planerstellung

– Komplexe Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Planerstellung:

Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne von komplexen Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).

5.

und 6. Semester – Kompetenzmodul 5 und 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Planerstellung und Modelle

– Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen und in 3D-Modellen anfertigen.

Lehrstoff:

Bereich Planerstellung und Modelle:

Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne und 3D-Modelle von Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).

semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (vgl. § 4 Abs. 4)

Anlage C.1

LEHRPLAN DER BAUHANDWERKERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BAUWESEN

I. STUNDENTAFEL1

(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand)

Unterrichtseinheiten Lehrver-
A. Pflichtgegenstände2 Semester Summe pflich-
tungs-
1. 2. 3. 4. 5. 6. gruppe
1. Allgemein
1.1 Religion 7 6 7 6 7 6 39 (III)
1.2 Deutsch und Kommunikation 13 13 13 13 - - 52 II
1.3 Angewandte Mathematik 26 26 26 26 - - 104 I
1.4 Angewandte Informatik 13 13 - - - - 26 I
1.5 Darstellende Geometrie 13 13 13 13 - - 52 I
1.6 Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie 13 13 - - - - 26 II
2. Organisation
2.1 Wirtschaft und Recht3 13 13 7 6 - - 39 II bzw. III
2.2 Mitarbeiterführung und –ausbildung - - 26 26 - - 52 III
2.3 Baubetrieb und Baumaschinen 20 19 20 19 - - 78 I
2.4 Berichts- und Protokollwesen - - - - 13 13 26 III
3. Konstruktion
3.1 Baukonstruktion 26 26 20 19 - - 91 I
3.2 Baustatik und Festigkeitslehre 26 26 26 26 - - 104 I
3.3 Produktionstechnik - - - - 20 19 39 IV
3.4 Tragwerke - - - - 26 26 52 I
4. Planung
4.1 Konstruktionsübungen und CAD 33 32 26 26 - - 117 II
4.2 Vermessungswesen - - 20 19 - - 39 I
4.3 Bauplanung, Marketing und Projekt - - - - 85 84 169 I
Schulautonome Pflichtgegenstände gemäß Abschnitt B. 81 bis 90 83 bis 92 80 bis 89 84 bis 93 133 bis 142 135 bis 144 596 bis 650
Gesamtunterrichtseinheiten4 284 bis 293 283 bis 292 284 bis 293 283 bis 292 284 bis 293 283 bis 292 1701 bis 1755
Unterrichtseinheiten Lehrver-
B. Schulautonome Pflichtgegenstände2 Semester Summe pflich-
tungs-
1. 2. 3. 4. 5. 6. gruppe
1. Allgemein
1.1 Soziale und personale Kompetenz 7 6 7 6 - - 26 III
1.2 Englisch 7 6 7 6 7 6 39 I
2. Organisation
Baubetrieb und Baumaschinen
2.1 Leadership - - - - 13 13 26 III
2.2 Baumanagement 13 13 13 13 - - 52 III
2.3 Projektmanagement 13 13 13 13 - - 52 III
Baudurchführung und Qualitätssicherung
2.4 Baukoordination und Sicherheit am Bau - - - - 20 19 39 III
2.5 Digitalisierte und automatisierte Baustelle - - - - 20 19 39 I
2.6 Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen - - - - 20 19 39 III
3. Konstruktion
Baukonstruktion
3.1 Sanierungstechnik 13 13 13 13 - - 52 I
3.2 Laboratorium für Bauphysik 13 13 13 13 - - 52 I
3.3 Gebäudetechnik 7 6 7 6 - - 26 I
3.4 Kommunaler Tiefbau 13 13 - - - - 26 I
3.5 Bautechnisches Praktikum und Produktionstechnik 33 32 - - - - 65 IV
Baustatik und Festigkeitslehre
3.6 Stahlbetonbau - - 13 13 - - 26 I
3.7 Stahl- und Holzbau - - 13 13 - - 26 I
3.8 Laboratorium für Konstruktion - - 13 13 - - 26 I
Aktuelle Technologien
3.9 Ressourcenoptimiertes Bauen - - - - 13 13 26 I
3.10 Ingenieurbau - - - - 13 13 26 I
3.11 Vermessungswesen und Bauaufnahme - - - - 13 13 26 I
3.12 Schadensanalyse und Bewertung - - - - 13 13 26 I
3.13 Spezialtiefbau - - - - 13 13 26 I
4. Planung
Konstruktionsübungen
4.1 Digitale Planungsmedien und Projektstudien 20 19 13 13 - - 65 I
4.2 Projektbezogene Hochbautechnologie 13 13 13 13 - - 52 I
4.3 Projektbezogene Tiefbautechnologie 13 13 13 13 - - 52 I
Bauplanung und Projekt
4.4 Gebäudelehre - - - - 20 19 39 II
4.5 Building Information Modeling - - - - 13 13 26 I
Unterrichtseinheiten Lehrver-
C. Freigegenstände Semester Summe pflich-
tungs-
1. 2. 3. 4. 5. 6. gruppe
Englisch 13 13 13 13 13 13 78 I
Sprachtraining Deutsch 13 13 - - - - 26 I
Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson - - - - 13 13 26 I
Klebetechnik 13 13 - - - - 26 IV
Staplerführerschein 13 13 - - - - 26 IV
CAD 13 13 13 13 13 13 78 I

II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage C.

III. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL

Siehe Anlage C und weiters:

LERNERGEBNISSE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE

CLUSTER – 2. Organisation

BAUBETRIEB UND BAUMASCHINEN

Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.

Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen die Aufgabenstellungen im Bauablauf und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erklären. Sie können eine Baustelleneinrichtungsplanung durchführen, ausgewählte Methoden der Zeitermittlung erläutern und einfache Arbeitspläne erstellen.

Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen die gängigen Bauverfahren sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen erfassen und deren Einsatzbereich zuordnen.

Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung erklären.

Im Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe können die Absolventinnen und Absolventen Ausschreibungsverfahren erklären, Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen. Sie können einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen, Angebotsprüfungen durchführen und Preisspiegel erstellen und diesen interpretieren sowie Vergabevorschläge erarbeiten und die dafür geeignete EDV-Programme anwenden.

Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes wiedergeben und die Grundlagen der Mengenermittlung erklären.

BERICHTS- UND PROTOKOLLWESEN

Im Bereich Bauorganisation und Bauausführung können die Absolventinnen und Absolventen ausgewählte Dokumentationen zu Bauabwicklungsprozessen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.

CLUSTER – 3. Konstruktion

BAUKONSTRUKTION

Im Bereich Rohbau und Ausbau können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen und unter Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen sowie die bautechnischen Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.

Im Bereich Geotechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Geotechnik benennen, gebräuchliche Flachgründungen und Tiefgründungen und deren Funktionsweisen erfassen sowie gängige Böschungssicherungsmethoden benennen und erläutern.

BAUSTATIK UND FESTIGKEITSLEHRE

Im Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Kräfte und Kraftsysteme erfassen sowie Gleichgewichte ermitteln. Sie kennen die Terminologie der Tragwerkslehre und können Bauwerke statisch erfassen. Sie kennen die Einwirkungen auf Bauwerke und die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren. Sie kennen die äußeren und inneren Kräfte von Stabtragwerken und können die Schnittgrößen statisch bestimmter Träger und Fachwerke ermitteln und darstellen. Sie können EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.

Im Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit können die Absolventinnen und Absolventen die Begriffe der Festigkeitslehre erläutern und die erforderlichen Querschnittswerte erfassen und ermitteln. Sie erkennen Stabilitätsprobleme und können grundlegende Bemessungsverfahren der Tragwerksplanung verstehen und anwenden. Sie kennen die Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.

Im Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften können die Absolventinnen und Absolventen die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen.

Im Bereich Konstruktive Ausarbeitung können die Absolventinnen und Absolventen Konstruktionsskizzen einfacher Bauteile der Tragwerksplanung anfertigen sowie die Verbindungstechnologien und Verbindungsmittel für diese Bauweisen verstehen.

PRODUKTIONSTECHNIK

Im Bereich Produktionstechnik können die Absolventinnen und Absolventen ein Werkstück herstellen. Sie können die Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit anwenden.

TRAGWERKE

Im Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit können die Absolventinnen und Absolventen die Regeln der Festigkeitslehre anwenden und die erforderlichen Querschnittswerte ermitteln. Sie erkennen Stabilitätsprobleme und können grundlegende Bemessungsverfahren der Tragwerksplanung analysieren und anwenden.

Im Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften können die Absolventinnen und Absolventen die für Tragwerke verwendeten Baustoffe im Hinblick auf ihre grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.

Im Bereich Konstruktive Ausarbeitung können die Absolventinnen und Absolventen Konstruktionsskizzen komplexer Bauteile der Tragwerksplanung anfertigen sowie die Verbindungstechnologien und Verbindungsmittel für diese Bauweisen einsetzen.

CLUSTER – 4. Planung

KONSTRUKTIONSÜBUNGEN UND CAD

Im Bereich Plandarstellung können die Absolventinnen und Absolventen selbstständig Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren. Sie können praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen sowie Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen. Sie können die fachbezogenen Vorschriften und Normen anwenden.

VERMESSUNGSWESEN

Im Bereich Vermessungswesen können die Absolventinnen und Absolventen gängige Instrumente der Vermessung erfassen, Höhenmessungen vornehmen und Höhenpläne erstellen sowie eigene Lagemessungen durchführen und Lagepläne erstellen. Sie können die Grundlagen der modernen Vermessung und Geoinformationssystemen erfassen und Projektentwürfe in die Natur übertragen. Sie kennen die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

BAUPLANUNG, MARKETING UND PROJEKT

Im Bereich Bausoftware können die Absolventinnen und Absolventen bauspezifische Software projektbezogen selbstständig anwenden.

Im Bereich Bauplanung und Projekt können die Absolventinnen und Absolventen einfache Bauaufgaben darstellen und konstruieren sowie Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD erstellen. Sie können bauspezifische Software anwenden.

Im Bereich Marketing können die Absolventinnen und Absolventen auch mittels geeigneter Präsentations-Software Konstruktionen und Projekte dokumentieren und präsentieren.

LERNERGEBNISSE DER SCHULAUTONOMEN PFLICHTGEGENSTÄNDE

CLUSTER – 1. Allgemein

SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

Im Bereich Soziale und personale Kompetenz können die Absolventinnen und Absolventen sich im Umgang mit anderen Personen wertschätzend, achtsam und gendergerecht verhalten und das eigene Verhalten sowie das anderer Personen reflektieren sowie auf der Sach- und Beziehungsebene angemessen kommunizieren. Sie können die Sinnhaftigkeit von Normen, Regeln und Grenzen erkennen und verstehen sowie die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Sie kennen die Methoden zur Stressbewältigung und können Konflikte beschreiben, sich konstruktiv mit eigenen und fremden Interessen und Bedürfnissen auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen finden. Sie sind in der Lage Lern- und Arbeitsprozesse zu planen und zu organisieren, diese auch bei unerwarteten Schwierigkeiten und Misserfolgen zielstrebig umzusetzen. Sie können Gruppenziele festlegen, in unvorhersehbaren Situationen bedarfsgerecht reagieren, ihr eigenes Arbeitsverhalten danach ausrichten, ihre Ressourcen und Kompetenzen in Arbeits- und Lerngruppen einbringen und die Zielerreichung evaluieren.

ENGLISCH

Die Absolventinnen und Absolventen sollen in den sprachlichen Fertigkeiten die Ziele der Bildungs- und Lehraufgaben auf dem Niveau „Basic User A2“ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen sicher erreichen bzw. das Niveau „Independent User B1“ anstreben. Im produktiven Kompetenzbereich ist Verständlichkeit über sprachliche Richtigkeit und das Gesprochene über das Geschriebene zu stellen.

CLUSTER – 2. Organisation – Baubetrieb und Baumaschinen

LEADERSHIP

Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung können die Absolventinnen und Absolventen die unterschiedlichen Führungsstile erkennen und den Unterschied zwischen Management und Leadership erläutern. Sie können ihre persönlichen Stärken und Schwächen erfassen und auf Grundlage ihres Persönlichkeitsprofiles einen authentischen und weitblickenden Führungsstil entwickeln und situationsadäquat einsetzen.

Im Bereich Mitarbeiterführung können die Absolventinnen und Absolventen die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen. Sie reflektieren ihre Führungsrolle auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile ihres Teams. Die Absolventinnen und Absolventen können mit ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz ein Team strategisch ganzheitlich führen, zu ergebnisorientierten Handeln anleiten, die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Teams fördern und dabei selbst als Vorbild wirken.

BAUMANAGEMENT

Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen die maßgebenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht im Bauablauf erfassen und wiedergeben.

Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.

Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung in für den Auftragnehmer relevanten Phasen anwenden.

Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Terminplanungen erstellen, Abrechnungen und Rechnungslegung durchführen und relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen sowie die dafür geeigneten EDV-Programme anwenden.

Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen gängige Bauverfahren erfassen, deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.

Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Gerätekalkulationen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.

Projektmanagement

Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen maßgebenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Bauprojekt, Objekt- und Facility Management im Bauablauf erfassen und wiedergeben.

Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten im Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.

Im Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe können die Absolventinnen und Absolventen alternative Projektabwicklungsformen und Vertragsmodelle wiedergeben.

Im Bereich Bauausführung und Projektabwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Abrechnungen- und Rechnungsprüfungen durchführen, relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen sowie mit Hilfe von geeigneten EDV-Programmen Terminplanungen durchführen.

Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung in für den Auftraggeber relevanten Phasen anwenden.

Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen gängige Bauverfahren erfassen, deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.

Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Gerätekalkulationen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.

CLUSTER – 2. Organisation – Baudurchführung und Qualitätssicherung

BAUKOORDINATION UND SICHERHEIT AM BAU

Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen maßgebende Baugesetze, Bauvorschriften und -richtlinien anwenden.

Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.

Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Aufgaben zum Baukoordinationsgesetz und zur Sicherheit am Bau durchführen sowie die geeigneten EDV-Programme anwenden.

Im Bereich Rückbau und Recycling – Grundlagen können die Absolventinnen und Absolventen Begriffsbestimmungen im Rückbau und Recycling definieren und zuordnen.

Im Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen können die Absolventinnen und Absolventen maßgebende Gesetze und Vorschriften sowie Richtlinien und Pflichten in Bezug auf Restmassenverwertung wiedergeben. Sie kennen die Grundsätze zur Abfallvermeidung in der Bauplanung als Teil zukunftsorientierter Planung sowie die Rahmenbedingungen bei der Verwertung und beim Recycling sowie die Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen.

DIGITALISIERTE UND AUTOMATISIERTE BAUSTELLE

Im Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe können die Absolventinnen und Absolventen Berechnungen mit branchenspezifischer Software erstellen und dokumentieren, Bauabläufe unter Einsatz entsprechender Software optimieren sowie technische Berichte softwareunterstützt erstellen.

Im Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen einfache Baupreisermittlung, Nachtrags- und Positionskalkulationen vorbereiten und durchführen sowie die dafür geeigneten EDV-Programme anwenden.

UNTERNEHMERISCHE RECHTSKUNDE UND RECHNUNGSWESEN

Im Bereich Unternehmensrecht können die Absolventinnen und Absolventen die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentenrechtsgeschäften unterscheiden. Sie können Gewährleistungs-, Garantie- und Schadensansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen. Die Absolventinnen und Absolventen können die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Vor- und Nachteile und deren Vertreter erfassen und sich Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen. Sie kennen die Voraussetzungen für den Antritt und Anmeldung eines Gewerbes.

Im Bereich Unternehmensrechnung können die Absolventinnen und Absolventen die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragssteuern erfassen, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen sowie den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären. Weiters können sie die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen, eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung durchführen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen.

Im Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien können die Absolventinnen und Absolventen die für ein Projekt relevanten Gesetze, Normen und Richtlinien benennen und anwenden.

CLUSTER – 3. Konstruktion – Baukonstruktion

SANIERUNGSTECHNIK

Im Bereich Grundlagen der Sanierungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen spezifische Schadensbilder zuordnen und deren Entstehung erläutern sowie die wesentlichen Techniken und Methoden zur Sanierung spezifischer Schadensfälle vorschlagen.

Im Bereich Energetisch – ökologische Sanierung können die Absolventinnen und Absolventen Techniken und Methoden zur energetischen Sanierung von Gebäuden benennen.

Im Bereich Bauwerksdokumentation und Diagnostik können die Absolventinnen und Absolventen Bestandsdokumentationen anhand einfacher Fallbeispiele erstellen.

Im Bereich Bestands- und Denkmalschutz können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Fachbegriffe, Gesetze und Verordnungen benennen.

LABORATORIUM FÜR BAUPHYSIK

Im Bereich Baustoffe und Bauökologie – Ökologische Grundlagen und praktische Anwendungsbereiche können die Absolventinnen und Absolventen wesentliche Eigenschaften von bauökologisch wertvollen Baustoffen erfassen.

Im Bereich Baustoffe und Bauökologie – Bauökologische Bewertung können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Unterschiede von bauökologischen Bewertungssystemen verstehen und Baustoffe nach ökologischen Kriterien auswählen.

Im Bereich Bauphysik in der Baupraxis können die Absolventinnen und Absolventen bauphysikalische Prüfmethoden erfassen und anwenden sowie relevante Daten ermitteln und interpretieren.

Im Bereich Angewandte Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen Energieausweise berechnen, Wärmeschutz- und Feuchtewerte ermitteln, enzyklopädisch die Bereiche der Bauphysik benennen und ihre Aufgaben erklären. Sie kennen die Grundlagen des Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallschutzes sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

GEBÄUDETECHNIK

Im Bereich Gebäudetechnik können die Absolventinnen und Absolventen die technische Gebäudeausrüstung, Klima- und Raumlufttechnik sowie Solarnutzung benennen und ihre Aufgaben erklären.

Im Bereich Ressourcenschonende Anlagen können die Absolventinnen und Absolventen Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung erklären.

Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen Grundlagen der Elektroinstallation, Beleuchtung und Blitzschutz erklären.

KOMMUNALER TIEFBAU

Im Bereich Siedlungswasserbau und Leitungsbau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen. Sie können Bestands- und Konstruktionspläne des Siedlungswasser- und Leitungsbaus erläutern.

Im Bereich Verkehrswegebau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen. Sie können die grundlegenden Konstruktionsregeln von Verkehrswegebauten und einfachen verkehrstechnischen Aufschließungen anwenden sowie Bestands- und Konstruktionspläne des Verkehrswegebaus erläutern.

BAUTECHNISCHES PRAKTIKUM UND PRODUKTIONSTECHNIK

Im Bereich Facheinschlägige Handwerkstechniken können die Absolventinnen und Absolventen zeitgemäße Handwerkstechniken sowie den Umgang mit Maschinen und Baugeräten beherrschen. Sie können ihr Wissen über Baustoffe und Technologien anwenden.

CLUSTER – 3. Konstruktion – Baustatik und Festigkeitslehre

STAHLBETONBAU

Im Bereich Stahlbetonbau können die Absolventinnen und Absolventen einfache Aufgaben des Stahlbetonbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten, Schalungs- und Bewehrungspläne erstellen und auswerten sowie Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen.

STAHL- UND HOLZBAU

Im Bereich Stahl- und Holzbau können die Absolventinnen und Absolventen einfache Aufgaben des Stahl- und Holzbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten, Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen sowie Ausführungspläne erstellen.

LABORATORIUM FÜR KONSTRUKTION

Im Bereich Baustoffe können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Verfahren zur Prüfung von Baustoffen benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden.

Im Bereich Böden können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Verfahren zur Prüfung von Böden benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden.

CLUSTER – 3. Konstruktion – Aktuelle Technologien

RESSOURCENOPTIMIERTES BAUEN

Im Bereich Energieeffizientes Bauen können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen des energieeffizienten Bauens erfassen und anwenden.

Im Bereich Alternativenergien können die Absolventinnen und Absolventen enzyklopädisch alternative Energieformen benennen und zeitgerechte Konzepte erläutern.

Im Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik können die Absolventinnen und Absolventen Bauteile in Bezug auf Gewicht, Transportmöglichkeiten, Montage und Logistik erkennen sowie projektbezogene Elemente und Anschlussdetails anwenden.

INGENIEURBAU

Im Bereich Brückenbau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, die gebräuchlichen Baumaterialien, ihre Eigenschaften und die wesentlichen Konstruktionsregeln der Bauwerke erfassen. Sie können die Bestands- und Konstruktionspläne des Brückenbaues erläutern.

Im Bereich Wasserbau können die Absolventinnen und Absolventen hydrographische und gewässerkundliche Grundlagen erfassen sowie Basisdaten für wasserbauliche Berechnungen erheben. Sie können die Bestands- und Konstruktionspläne des Wasserbaues erläutern.

Im Bereich Tunnelbau können die Absolventinnen und Absolventen tunnelbautechnische Grundbegriffe hinsichtlich Geologie, die Terminologie bezüglich Ausbruch und Vortriebsmethoden erfassen.

VERMESSUNGSWESEN UND BAUAUFNAHME

Im Bereich Bauaufnahme analog können die Absolventinnen und Absolventen analoge Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.

Im Bereich Bauaufnahme digital können die Absolventinnen und Absolventen digitale Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.

SCHADENSANALYSE UND BEWERTUNG

Im Bereich Schadensanalyse können die Absolventinnen und Absolventen physikalische und chemische Schadenursachen erfassen. Sie können eine Ursachenfeststellung und eine Schadensanalyse vornehmen.

Im Bereich Sanierung können die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Methoden der Sanierung und Instandhaltung anwenden.

SPEZIALTIEFBAU

Im Bereich Baugruben können die Absolventinnen und Absolventen die Sicherung von Baugruben in bebauten Gebieten beschreiben und die Gefahren für vorhandene Bausubstanz erkennen. Sie können die geeigneten Verbaumaßnahmen und die Möglichkeiten der Verankerung von Baugruben, Hängen und Böschungen beschreiben.

Im Bereich Tiefgründungen können die Absolventinnen und Absolventen die Arten und die Notwendigkeit von Tiefgründungen und geeignete Gründungsmaßnamen benennen.

CLUSTER – 4. Planung – Konstruktionsübungen

DIGITALE PLANUNGSMEDIEN UND PROJEKTSTUDIEN

Im Bereich Plandarstellung können die Absolventinnen und Absolventen Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.

PROJEKTBEZOGENE HOCHBAUTECHNOLOGIE

Im Bereich Nachhaltige Planung können die Absolventinnen und Absolventen innovative und nachhaltige Baumaterialien benennen und anwenden sowie die Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und selbstständig anwenden.

PROJEKTBEZOGENE TIEFBAUTECHNOLOGIE

Im Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung können die Absolventinnen und Absolventen Projektpläne und Bewehrungspläne erstellen sowie die konstruktive Durchbildung von Ingenieurbauwerken konzipieren. Sie können spezifische Bauteile konstruieren und darstellen sowie bauspezifische Software anwenden.

CLUSTER – 4. Planung – Bauplanung und Projekt

GEBÄUDELEHRE

Im Bereich Gebäudelehre können die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten Parameter komplexer Bauaufgaben wiedergeben und deren Funktionen und Funktionsabläufe erfassen. Sie können vorgegebene Funktions- und Raumprogramme skizzenhaft in räumliche Zusammenhänge setzen.

Im Bereich Gestaltungslehre können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Maß- und Proportionssysteme beschreiben und zentrale Auswirkungen von Konstruktionen auf Funktionen von Bauwerken erläutern. Sie können die wesentlichen Zusammenhänge von Form und Materie erkennen.

Im Bereich Baustilkunde können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Merkmale der europäischen Stilepochen benennen und in Bauwerken wiedererkennen.

Building Information Modeling

Im Bereich BIM-Prozess und Anwendung können die Absolventinnen und Absolventen die Struktur des Planungs- und Ausführungsprozesses anhand eines BIM-Modells erkennen sowie ein BIM-Modell mithilfe einer aktuellen Software bearbeiten.

IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage C.

V. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage C.

VI. UNTERRICHTSORGANISATION

Siehe Anlage C.

VII. UNTERRICHTSPRINZIPIEN

Siehe Anlage C.

VIII. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage C.

IX. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER GEMEINSAMEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

A. Pflichtgegenstände

Cluster – 1. Allgemein: „Deutsch und Kommunikation“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“, „Darstellende Geometrie“ und „Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie“.

Cluster – 2. Organisation: „Wirtschaft und Recht“ und „Mitarbeiterführung und –ausbildung“.

Siehe Anlage C und weiters:

CLUSTER – 2. Organisation

2.3 BAUBETRIEB UND BAUMASCHINEN

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauvorschriften

– die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.

Bereich Bauorganisation

– die Aufgabenstellungen im Bauablauf und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes erkennen und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Bauvorschriften:

Baugesetze; Grundbuch und Kataster; Normen und Richtlinien.

Bereich Bauorganisation:

Grundlagen des Projektablaufs mit den jeweiligen Projekt- und Baubeteiligten.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauvorschriften

– die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.

Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte

– die gängigen Bauverfahren sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen erfassen und deren Einsatzbereich zuordnen.

Bereich Kosten- und Baupreisermittlung

– Grundlagen der Kostenermittlung erklären.

Lehrstoff:

Bereich Bauvorschriften:

Ziviltechnikergesetz, Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes und der Abfallwirtschaft.

Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:

Arten und Einsatz.

Bereich Kosten- und Baupreisermittlung:

Grundlagen der Kostenermittlung.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauorganisation

– die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erklären.

Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe

– Ausschreibungsverfahren erklären;

– Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen;

– an der Erstellung von Leistungsverzeichnissen mitwirken;

– einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen;

– geeignete EDV-Programme anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Bauorganisation:

Einfache Kenntnisse zur Betriebsorganisation.

Grundlegende Aufgaben im Bau- und Projektmanagement.

Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe:

Ausschreibungs- und Vergabearten; Werkvertragsnormen, Leistungsbeschreibungen.

Grundlagen des Bauvertrages.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauorganisation

– eine Baustelleneinrichtungsplanung durchführen;

– ausgewählte Methoden der Zeitermittlung erläutern und einfache Arbeitspläne erstellen.

Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe

– Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen;

– an der Erstellung von Leistungsverzeichnissen mitwirken;

– einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen;

– Angebotsprüfungen durchführen und Preisspiegel erstellen und diesen interpretieren;

– Vergabevorschläge erarbeiten;

– geeignete EDV-Programme anwenden.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung

– relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes wiedergeben;

– Grundlagen der Mengenermittlung erklären.

Lehrstoff:

Bereich Bauorganisation:

Grundlegende Aufgaben im Bau- und Projektmanagement, Baustelleneinrichtungsplanung; einfache Bauzeitplanung.

Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe:

Ausschreibungs- und Vergabearten; Werkvertragsnormen; Leistungsbeschreibungen.

Grundlagen des Bauvertrages.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:

Baudokumentation.

Grundlagen der Bauabrechnung, Mengenermittlung; Bauübergabe.

2.4 BERICHTS- UND PROTOKOLLWESEN

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauorganisation und Bauausführung

– ausgewählte Dokumentationen zu Bauabwicklungsprozessen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Bauorganisation und Bauausführung:

Bauwerksdokumentation, Planverwaltung, elektronisches Dokumentenmanagement, interne und externe Baudokumentation in der Bauausführung, Leistungsmeldungen, Berichte, Aktenvermerke, Protokolle, Beweissicherungen, Dokumentationen.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauorganisation und Bauausführung

– ausgewählte Dokumentation zu Bauabwicklungsprozessen durchführen;

– geeignete EDV-Programme anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Bauorganisation und Bauausführung:

Bauwerksdokumentation, Planverwaltung, elektronisches Dokumentenmanagement, interne und externe Baudokumentation in der Bauausführung, Leistungsmeldungen, Berichte, Aktenvermerke, Protokolle, Beweissicherungen, Dokumentationen.

CLUSTER – 3. Konstruktion

3.1 BAUKONSTRUKTION

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rohbau und Ausbau

– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;

– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen.

Bereich Geotechnik

– Grundlagen der Geotechnik benennen;

– gebräuchliche Flachgründungen und deren Funktionsweisen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Rohbau und Ausbau:

Bauplatz (Baugrund, Abstecken, Erdarbeiten, Absicherungen); Gründungen (Fundamente); Baustoffe (Bausteine, Bindemittel, Beton; Stahl, Holz, Dämmstoffe).

Wände (Massiv-, Leicht-, Holz- und Zwischenwände; Fänge); Deckenkonstruktionen (Massiv- und Holzdecken, Gewölbe; Schalungen und Rüstungen).

Deckenunterschichten; Fußböden, Verputze, Abdichtungen.

Bereich Geotechnik:

Baugrubensicherungen und Wasserhaltung; Böschungs- und Hangsicherung.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rohbau und Ausbau

– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen;

– bautechnische Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.

Bereich Geotechnik

– gebräuchliche Tiefgründungen und deren Funktionsweisen erfassen;

– gängige Böschungssicherungsmethoden benennen und erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Rohbau und Ausbau:

Bauplatz (Baugrund, Abstecken, Erdarbeiten, Absicherungen).

Gründungen (Fundamente).

Baustoffe (Bausteine, Bindemittel; Beton; Stahl, Holz, Dämmstoffe).

Wände (Massiv-, Leicht-, Holz- und Zwischenwände; Fänge); Deckenkonstruktionen (Massiv- und Holzdecken, Gewölbe; Schalungen und Rüstungen).

Deckenunterschichten; Fußböden, Verputze, Abdichtungen.

Bereich Geotechnik:

Baugrubensicherungen und Wasserhaltung; Böschungs- und Hangsicherung.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rohbau und Ausbau

– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;

– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Rohbau und Ausbau:

Dachkonstruktionen (Dachstühle, Dachausbauten, Flachdächer); Dachdeckung, Dach- und Fassadenverblechungen.

Fenster, Türen, Tore und Portale; Trockenbau und Bodenbeläge.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rohbau und Ausbau

– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;

– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen;

– bautechnische Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Rohbau und Ausbau:

Stiegen (Holz-, Massiv- und Stahlkonstruktionen; Stiegengeländer, Brüstungen, Geländer).

Fenster, Türen, Tore und Portale; Trockenbau und Bodenbeläge.

Heizung, Lüftung, Installationen.

3.2 BAUSTATIK UND FESTIGKEITSLEHRE

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Studierenden können im

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung

– Kräfte und Kraftsysteme erfassen sowie Gleichgewichte ermitteln;

– die Terminologie der Tragwerkslehre wiedergeben;

– grundlegende statische Systeme von Bauwerken erfassen;

– die wichtigsten Einwirkungen im Hoch- und Ingenieurbau wiedergeben;

– die äußeren und inneren Kräfte sowie die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren benennen;

– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:

Kräfte und Gleichgewicht, Terminologie der Tragwerkslehre.

Einwirkungen, Tragsysteme, Standsicherheit.

Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Gelenkträger).

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Studierenden können im

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung

– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen.

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit

– Begriffe der Festigkeitslehre erläutern;

– die erforderlichen Querschnittswerte erfassen und ermitteln.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften

– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:

Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Gelenkträger).

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:

Dehnungen, Spannungen, Querschnittswerte.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:

Materialeigenschaften und Materialkennwerte.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Studierenden können im

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung

– Bauwerke statisch erfassen;

– die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren zur Ermittlung der äußeren und inneren Kräfte anwenden;

– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen;

– Lastabtragungskonzepte von Bauwerken erläutern und Auflagerkonstruktionen erfassen;

– EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit

– Stabilitätsprobleme erkennen;

– grundlegende Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften

– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:

Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Fachwerke).

Grundlagen statisch bestimmter und unbestimmter Systeme (Rahmentragwerke, Durchlaufträger, Flächentragwerke).

Lastabtragungskonzept, Fundamente, Auflagerkonstruktionen.

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:

Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.

Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).

Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:

Materialeigenschaften und Materialkennwerte.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Studierenden können im

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung

– Bauwerke statisch erfassen;

– grundlegende baustatische Berechnungsverfahren zur Ermittlung der äußeren und inneren Kräfte anwenden;

– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen;

– das Lastabtragungskonzept von Bauwerken erläutern und Auflagerkonstruktionen erfassen;

– EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit

– Stabilitätsprobleme erkennen;

– grundlegende Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften

– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.

Bereich Konstruktive Ausarbeitung

– Konstruktionsskizzen einfacher Bauteile des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus anfertigen;

– die theoretisch erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse an Hand praxisorientierter Aufgabenstellungen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:

Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Fachwerke).

Grundlagen statisch bestimmter und unbestimmter Systeme (Rahmentragwerke, Durchlaufträger, Flächentragwerke).

Lastabtragungskonzept, Fundamente, Auflagerkonstruktionen und Sicherheitskonzept.

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:

Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.

Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).

Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:

Materialeigenschaften und Materialkennwerte.

Bereich Konstruktive Ausarbeitung:

Bauteile und Bauteilverbindungen des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus.

Schalungs- und Bewehrungsskizzen.

3.3 PRODUKTIONSTECHNIK

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum jeweiligen Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Studierenden können

– im jeweiligen Bereich die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe und ihre Lagerungs-, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten gemäß den einschlägigen Regelwerken erfassen und erläutern;

– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen, diese in der Werkstätte und auf der Baustelle beurteilen und anwenden sowie die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung, Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung, Qualitätsprüfung und –sicherung, Instandhaltung, Recycling.

Herstellung facheinschlägiger Bauteile und Bauobjekte, Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis und/oder Ablauf- und Organisationsplanung für die praktische Baudurchführung und die Durchführung von Montagearbeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungs- und Herstellungstechniken und Materialien unter Nutzung der in den Bereichen angeführten Werkstätten.

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Produktionstechnik

– Entscheidungskriterien für die Produkt- bzw. Baustoffwahl finden;

– Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Produktionstechnik:

Baustoffauswahl, Herstellung eines Werkstückes, Festlegung der Entscheidungskriterien.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Produktionstechnik

– Entscheidungskriterien für die Produkt- bzw. Baustoffwahl definieren und geeignete Hardware und Software für die Herstellung von Werkstücken anwenden;

– Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Produktionstechnik:

Baustoffauswahl für die Herstellung des Werkstückes samt Festlegung der Entscheidungskriterien.

Herstellung von Modellen.

3.4 TRAGWERKE

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit

– Stabilitätsprobleme analysieren;

– Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften

– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe im Hinblick auf ihre grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:

Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.

Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).

Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:

Materialeigenschaften und Materialkennwerte.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Studierenden können im

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit

– Stabilitätsprobleme analysieren;

– Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften

– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.

Bereich Konstruktive Ausarbeitung

– Konstruktionsskizzen komplexer Bauteile des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus anfertigen;

– die theoretisch erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:

Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.

Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).

Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.

Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:

Materialeigenschaften und Materialkennwerte.

Bereich Konstruktive Ausarbeitung:

Bauteile und Bauteilverbindungen des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus.

Schalungs- und Bewehrungspläne.

CLUSTER – 4. Planung

4.1 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN UND CAD

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Plandarstellung

– unter Anleitung Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;

– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;

– Bauzeichensoftware anwenden;

– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;

– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Plandarstellung:

Skizzieren, Freihandzeichnen und computerunterstütztes Zeichnen.

Pläne zeichnen, Grundrisse, Schnitte und Ansichten nach Vorlage.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Plandarstellung

– selbstständig Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;

– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;

– Bauzeichensoftware anwenden;

– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;

– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Plandarstellung:

Skizzieren, Freihandzeichnen und computerunterstütztes Zeichnen.

Pläne zeichnen, Grundrisse, Schnitte, Ansichten und einfache Details nach Vorlage.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Plandarstellung

– selbstständig Bauelemente und Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;

– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;

– Bauzeichensoftware anwenden;

– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;

– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Plandarstellung:

Pläne zeichnen, Einreichpläne.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Plandarstellung

– selbstständig Bauelemente und Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;

– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;

– Bauzeichensoftware anwenden;

– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;

– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Plandarstellung:

Pläne zeichnen, Ausführungs- und Konstruktionspläne.

4.2 VERMESSUNGSWESEN

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Vermessungswesen

– gängige Instrumente der Vermessung erfassen;

– Höhenmessungen durchführen und Höhenpläne erstellen;

– einschlägige gesetzliche Vorschriften benennen;

– Verfahren der Längenmessung verstehen.

Lehrstoff:

Bereich Vermessungswesen:

Grundlagen des Vermessungspunkt- und Katasterwesens in Österreich; Höhenmessung sowie deren planliche Darstellung.

Grundlagen der Längenbestimmung und Koordinatenrechnungen.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Vermessungswesen

– eigene Lagemessungen durchführen und Lagepläne erstellen;

– vermessungsspezifische, bautechnische Anwendungen erfassen;

– Grundlagen der modernen Vermessung und von Geoinformationssystemen erfassen;

– Projektentwürfe in die Natur übertragen.

Lehrstoff:

Bereich Vermessungswesen:

Praktische Lagevermessung und Absteckung mit Lageplanerstellung; Verfahren moderner Vermessung mit GPS-Geräten; Geoinformationssysteme.

4.3 BAUPLANUNG, MARKETING UND PROJEKT

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bausoftware

– bauspezifische Software selbstständig anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Bausoftware:

Bauspezifische Software.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauplanung und Projekt

– Bauaufgaben darstellen und konstruieren;

– Pläne erstellen.

Bereich Marketing

– Konstruktionen und Projekte dokumentieren und präsentieren.

Bereich Bausoftware

– bauspezifische Software projektbezogen selbstständig anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Bauplanung und Projekt:

Planungsaufgaben, Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD.

Bereich Marketing:

Konstruktionen und Projekte; Präsentations-Software.

Bereich Bausoftware:

Bauspezifische Software.

B. Schulautonome Pflichtgegenstände

CLUSTER – 1. Allgemein

1.1 SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

1.

und 2. Semester – Kompetenzmodul 1 und 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Soziale und personale Kompetenz

– sich in die Gemeinschaft, eine Arbeitsgruppe einordnen, Aufgaben und Funktionen übernehmen sowie gemeinsame Ziele festlegen und verfolgen;

– sich im Umgang mit anderen Personen wertschätzend, achtsam und gendergerecht verhalten und das eigene Verhalten sowie das anderer Personen reflektieren;

– das Konfliktverhalten anderer Personen reflektieren und Anzeichen eines entstehenden Konfliktes erkennen;

– Methoden zur Stressbewältigung anwenden;

– auf Arbeits- und Lernanforderungen aufgeschlossen und mit adäquater Selbstorganisation reagieren sowie Aufgaben zuverlässig übernehmen;

– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Benehmen situations- und personengerecht gestalten und reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich Soziale und personale Kompetenz:

Entstehung von Konflikten, Konfliktarten, Regeln zur Konfliktbewältigung.

Gesprächsregeln, erfolgreiches Sprechen mit einfachen Regeln, Ich-Botschaften, Geben und Nehmen von Rückmeldungen (Feedback).

Arbeiten in Arbeitsgruppen (Erkennen von Zielen, Teamregeln, Funktionen im Team, Verteilen von Aufgaben, Reflexion der Teamarbeit).

Erkennen von persönlichen Zielen, Umgang mit Stress und Angst, Strategien zur Stressvermeidung, Aspekte von Bewerbungssituationen.

Arbeits- und Lernorganisation (Arbeitsplatzgestaltung, Zeitplanung, Umgang mit Unterlagen, Methoden zum Üben, Wiederholen und Vorbereiten, Setzen von Lernzielen), exemplarische Übungen zum Umgang mit neuen Informationen (zielorientiertes Beschaffen, Strukturieren, Zusammenfassen, Aufbereiten, Visualisieren und Weitergeben von Informationen).

Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes, Bedeutung von Umgangsformen.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Soziale und personale Kompetenz

– Konflikte beschreiben, sich konstruktiv mit eigenen und fremden Interessen und Bedürfnissen auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen mit anderen für einen Konflikt erarbeiten;

– auf der Sach- und Beziehungsebene angemessen kommunizieren;

– Lern- und Arbeitsprozesse planen und organisieren, diese auch bei unerwarteten Schwierigkeiten und Misserfolgen zielstrebig umsetzen und mit der nötigen Ausdauer erledigen.

Lehrstoff:

Bereich Soziale und personale Kompetenz:

Exemplarische Reflexionsprozesse (zB zum selbstständigen Umgang mit Verantwortlichkeiten und Regeln des Zusammenlebens), Übungen zur Argumentation und Diskussion, Selbst- und Fremdbild, Formulieren von persönlichen Konsequenzen aus einem Feedback.

Persönliche Lernstrategien, Bearbeiten fächerübergreifender Informationen.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Soziale und personale Kompetenz

– den eigenen Standpunkt klarlegen und die Standpunkte anderer akzeptieren;

– Gruppenziele festlegen, in unvorhersehbaren Situationen bedarfsgerecht reagieren, ihr eigenes Arbeitsverhalten danach ausrichten, ihre Ressourcen und Kompetenzen in Arbeits- und Lerngruppen einbringen und die Zielerreichung evaluieren;

– die Sinnhaftigkeit von Normen, Regeln und Grenzen erkennen und verstehen sowie die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen;

– ihr Verhalten an die jeweilige soziale Rolle anpassen und mit neuen Rollen und Situationen angemessen umgehen.

Lehrstoff:

Bereich Soziale und personale Kompetenz:

Übungen zum konstruktiven Formulieren eigener Standpunkte und Interessen, Konfliktstufen, Lösungsansätze bei Konflikten anhand von Fallbeispielen.

Arbeiten und Üben in Arbeitsgruppen (Setzen und Einhalten realistischer Gruppenziele, Erstellen eines Arbeitsplans für das Team, eigenverantwortliches Arbeiten im Team, Reflexion der eigenen Leistung im Team).

Übungen mit unterschiedlichen sozialen Rollen.

1.2 ENGLISCH

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Inhalte von ganz unmittelbarer Bedeutung in sehr einfachen Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich und sehr langsam gesprochen wird bzw. kurze, leicht verständliche Lesetexte zu vertrauten konkreten Themen aus dem Alltagsleben vorliegen;

– Anweisungen, die langsam und deutlich an sie gerichtet werden, verstehen;

– grundlegende sprachliche Strukturen in sehr einfachen routinemäßigen Sprachsituationen anwenden sowie Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines aktiven Grundwortschatzes, Festigung der einfachen Sprachstrukturen.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines passiven Wortschatzes, Erfassen einfacher gesprochener und geschriebener Sprache.

2.

Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Inhalte von ganz unmittelbarer Bedeutung in einfachen Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich und langsam gesprochen wird bzw. kurze, leicht verständliche Lesetexte zu vertrauten konkreten Themen aus dem Berufs- und Alltagsleben vorliegen;

– Anweisungen, die deutlich an sie gerichtet werden, verstehen;

– grundlegende sprachliche Strukturen in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen anwenden sowie Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau und Erweiterung des aktiven Grundwortschatzes, Festigung der einfachen Sprachstrukturen.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines passiven Wortschatzes, Erfassen einfacher gesprochener und geschriebener Sprache.

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Inhalte von unmittelbarer Bedeutung in Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich gesprochen wird bzw. leicht verständliche Texte zu konkreten Themen vorliegen;

– Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;

– grundlegende sprachliche Strukturen in routinemäßigen Sprachsituationen anwenden; einfache fachspezifische Prozesse beschreiben.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Erweiterung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen und des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Vertraute Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Erweiterung der erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen und des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes, globales Erfassen gesprochener und geschriebener Sprache.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Produkte und einfache Prozesse des Fachgebiets beschreiben;

– über allgemeine und fachspezifische Themen sprechen und Inhalte von einfachen fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;

– konkrete Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;

– sprachliche Strukturen in routinemäßigen Sprachsituationen anwenden.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Einfache Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Festigung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Einfache Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Festigung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes, globales Erfassen gesprochener und geschriebener Sprache.

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Produkte und Prozesse des Fachgebiets beschreiben;

– über fachspezifische und gesellschaftlich relevante Themen sprechen und Inhalte von fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;

– Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;

– häufig verwendete sprachliche Strukturen anwenden.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, einfache Kommunikation im beruflichen Kontext, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Informationen aus komplexeren Hör- und Lesetexten im beruflichen Kontext – unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – verstehen und erschließen, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

– Produkte beschreiben und bewerben und Prozesse des Fachgebiets beschreiben und evaluieren;

– über fachspezifische und gesellschaftlich relevante Themen sprechen und Inhalte von fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;

– Anweisungen geben und abteilungsspezifische Abläufe verstehen und erläutern;

– sprachliche Strukturen im Kontext anwenden.

Lehrstoff:

Produktiver Kompetenzbereich:

Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Kommunikationsstrukturen im beruflichen Kontext, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

Rezeptiver Kompetenzbereich:

Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Informationen aus komplexeren Hör- und Lesetexten im beruflichen Kontext – unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – verstehen und erschließen, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.

CLUSTER – 2. Organisation – Baubetrieb und Baumaschinen

2.1 LEADERSHIP

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung

– unterschiedliche Führungsstile erkennen und den Unterschied zwischen Management und Leadership erläutern;

– ihre persönlichen Stärken und Schwächen erfassen und einen authentischen und weitblickenden Führungsstil entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung:

Führungsstile, Managementmethoden. Persönlichkeitsanalyse und persönlicher Führungsstil.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Mitarbeiterführung

– die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen und ihre Führungsrolle auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile ihres Teams reflektieren;

– Teams strategisch ganzheitlich führen, zu ergebnisorientierten Handeln anleiten, die Motivation von Mitarbeitern und Teams fördern und dabei selbst als Vorbild wirken.

Lehrstoff:

Bereich Mitarbeiterführung:

Persönlichkeitstypen, Reflexionsmethoden. Ganzheitliche Führung, Motivationsmethoden, Teamentwicklungsmodelle, Dialogformen, Konfliktmanagement.

2.2 BAUMANAGEMENT

1.

Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs-und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauvorschriften

– maßgebende Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht im Bauablauf erfassen und wiedergeben.

Bereich Bauorganisation

– Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.

Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte

– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.

Lehrstoff:

Bereich Bauvorschriften:

Arbeitnehmerschutz; kollektives Arbeitsrecht.

Bereich Bauorganisation:

Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.

Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz. RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.