Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie den Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2022-10-05
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 4
Änderungshistorie JSON API

KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer Kunstepoche benennen und in ausgewählten Objekten wiedererkennen.

Bereich Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur

– die soziokulturellen Hintergründe für die Entstehung und Bedeutung einer Gesellschaft erkennen.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Antike bis Mittelalter (Beginn der Neuzeit).

Bereich Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur:

Antike bis Mittelalter (Beginn der Neuzeit).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer Kunstepoche benennen und in ausgewählten Objekten wiedererkennen.

Bereich Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur

– die soziokulturellen Hintergründe für die Entstehung und Bedeutung einer Gesellschaft erkennen.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Renaissance bis klassische Moderne (Bauhaus).

Bereich Gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur:

Renaissance bis klassische Moderne (Bauhaus).

Pflichtgegenstände der schulautonomen Ausbildungsschwerpunkte

Gemäß Stundentafel I.1.

B.1 Produktdesign

DIGITALE WERKZEUGE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Dokumentation und 2D-Ableitung

– aus digitalen Modellen technische Zeichnungen erstellen;

Bereich Fertigung

– projektspezifisch grundlegende Prinzipien der material- und fertigungsgerechten Konstruktion anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Dokumentation und 2D-Ableitung:

Normgerechte Planerstellung, Archivierung.

Bereich Fertigung:

Fertigungsverfahren (zB Spritzguss, Tiefziehen, Blechverarbeitung).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Digitale Renderings

– aus eigenen virtuellen Modellen digitale Renderings erstellen.

Bereich Freiformflächen

– grundlegende Operationen mit Freiformflächen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Digitale Renderings:

Umraum konstruieren, Beleuchtung; Kameraeinstellungen.

Bereich Freiformflächen:

Merkmale von Freiformflächen; Überprüfung der Oberflächenqualität.

DARSTELLUNGSTECHNIKEN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Darstellungstechnik

– komplexe Formen in Ansichten, Perspektiven und Schnitten sowie in verschiedenen fachspezifischen Zeichentechniken darstellen.

Bereich Layout

– Entwürfe präsentationsreif ausarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich Darstellungstechnik:

Parallelprojektionen, Perspektive, Schnitte; komplexe Formen aus zusammengesetzten Grundkörpern; Package-Zeichnung; Zeichenmittel (zB Stifte, Marker, Kreide, Gouache); Designentwurfsplan.

Bereich Layout:

Typographie und Layout, Produktgrafik; Konzeption und Gestaltung von Präsentationsplakaten; digitale Bildbearbeitung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Darstellungstechnik

– verschiedene Materialien zeichnerisch darstellen.

Bereich Portfolio

– Gestaltungsgrundsätze auf das eigene Portfolio anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Darstellungstechnik:

Zeichentechniken zur Materialdarstellung (zB Holz, Metall, Kunststoff, transparente Materialien, leuchtende Objekte, Leder); Frottage-Technik; digitale Bildbearbeitung.

Bereich Portfolio:

Konzeption und Gestaltung von Portfolios; Typographie und Layout; Logoentwurf; digitale Bildbearbeitung.

DESIGNTHEORIE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designbriefing

– Designbriefings erstellen.

Bereich Corporate Design

– Corporate Designs analysieren und deren Bedeutung für ein Unternehmen erklären.

Lehrstoff:

Bereich Designbriefing:

Zielgruppe, Markt; technisch-wirtschaftliche Anforderungen.

Bereich Corporate Design:

Corporate Identity; Corporate Colors; Corporate-Design-Handbuch.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Corporate Design

– eigenständig Konzepte für Corporate Designs erarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich Corporate Design:

Corporate Identity; Corporate Colors; Corporate-Design-Handbuch.

FERTIGUNGSTECHNIK UND ECODESIGN

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Nachhaltigkeit

– die verschiedenen Formen der Nachhaltigkeit benennen und anhand von historischen und aktuellen Beispielen erklären.

Bereich Ecodesign

– die Faktoren einer nachhaltigen Produktentwicklung erläutern und auf eigene Konzepte anwenden;

– interne und externe Kosten erklären und Konsequenzen für die Produktentwicklung nennen;

– verschiedene Arten des Recyclings und des recyclinggerechten Gestaltens anhand von Beispielen erläutern.

Bereich Verbindungstechniken

– verschiedene Verbindungstechniken analysieren und auf eigene Projekte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der Nachhaltigkeit:

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit; Geschichte der Nachhaltigkeit; historische Beispiele (nicht) nachhaltiger Lebensweisen; geplante Obsoleszenz.

Bereich Ecodesign:

Nach- und vorsorgende Umweltpolitik; Produktlebenszyklus, Potentiale zur Vermeidung von Gesundheits- und Umweltschäden; Integrierte Produktpolitik (IPP); Kreislaufwirtschaft, Stoffströme.

Verursacherprinzip; Kostenwahrheit; Methoden zur Internalisierung externer Kosten.

Recycling-Strategien (Weiterverwendung, Weiterverwertung, Wiederverwendung, Wiederverwertung); Downcycling, Upcycling; Einstoffregel; Werkstoffkennzeichnung; Stoffkreislauf.

Bereich Verbindungstechniken:

Verbindungstechniken (Schnapp-V., Press-V., Nieten, Schrauben, Kleben, Schweißen, Löten, Nähen, Weben, Stricken); recyclinggerechte Gestaltung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rapid Prototyping

– die aktuellen Formen des Rapid Prototypings beschreiben und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Produktdesign bewerten.

Bereich Fertigungstechnik Kunststoff

– die technischen Prinzipien verschiedener Arten der Kunststoffverarbeitung sowie Regeln der Bauteilgestaltung wiedergeben.

Bereich Fertigungstechnik Metall

– die technischen Prinzipien verschiedener Arten der Metallverarbeitung sowie Regeln der Bauteilgestaltung wiedergeben.

Bereich Allgemeine Fertigungstechnik

– anhand von Beispielen die Prinzipien weiterer Fertigungstechniken wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Rapid Prototyping:

Rapid-Prototyping-Verfahren (3D-Druck in verschiedenen Werkstoffen, Lasersintern, Stereolithographie, ua.).

Bereich Fertigungstechnik Kunststoff:

Kunststoffverarbeitung (Spritzgießen, Extrusion, Blasformen, Pressen, Rotationsgießen, Tiefziehen, Laminieren); Regeln der Bauteilgestaltung; Entformschrägen, Verrippungen.

Bereich Fertigungstechnik Metall:

Metallverarbeitung ((Druck-)Gießen, Strangpressen, Schmieden, Pressformen, Schäumen, Hydroforming, Walzen, Streckziehen, Biegen; Zerspanen, Schneiden); Regeln der Bauteilgestaltung.

Bereich Allgemeine Fertigungstechnik:

Fertigungstechniken für weitere Materialien (Papier, Textil, Holz, Glas, Kunststein, ua.).

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Leichtbau

– verschiedene Arten des Leichtbaus benennen und diese anhand von Beispielen erklären.

Bereich Beschichtungstechnik

– verschiedene Beschichtungstechniken beschreiben und ihre ökologischen Auswirkungen bewerten.

Bereich Erneuerbare Energien

– Formen (nicht) erneuerbarer Energien benennen sowie deren technische Grundlagen und ökologischen Auswirkungen erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Leichtbau:

Material-, Struktur- und Systemleichtbau; Konstruktionsprinzipien; Kerbwirkung, Kräfte und Spannungen; Ressourcenschonung; Beispiele aus den Bereichen Produktdesign und Architektur.

Bereich Beschichtungstechnik:

Beschichtungstechniken (Anodisieren, Bedampfen, Bedrucken, Eloxieren, Emaillieren, Verzinken, (Pulver-)Lackieren, Tauchen).

Bereich Erneuerbare Energien:

Erneuerbare Energien (Geothermie, Photovoltaik, Windkraft, ua.); physikalisch-technische Grundlagen der Energieerzeugung (Energieerhaltungssatz, Wirkungsgrad, Emissionen, ua.); Sankey-Diagramme; nicht erneuerbare Energieformen; Endlichkeit von Ressourcen; Risikobewertung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Klimawandel

– wesentliche Faktoren des anthropogenen Klimawandels und dessen Konsequenzen für das Produktdesign benennen.

Bereich Ökosysteme

– Ökosysteme anhand von Beispielen als offene, dynamische Systeme beschreiben.

Bereich Bionik

– das Prinzip bionischen Denkens und Handelns wiedergeben und gestaltungsrelevante Beispiele anführen.

Lehrstoff:

Bereich Klimawandel:

Geschichte der Klimaforschung im Überblick; Klimaneutralität; Wetter und Klima; Klimafolgen; Treibhauseffekt; Dekarbonisierung; nachwachsende Rohstoffe.

Bereich Ökosysteme:

Typen, Funktionen und Leistungen von Ökosystemen, Bedeutung der Artenvielfalt, Stoff- und Energieströme; Photosynthese, Werturteilsfreiheit, Wertmaßstab, Systemtheorie.

Bereich Bionik:

Naturstudium-Abstraktion-Umsetzung; Analogieforschung; bionische Optimierungsverfahren (Evolution); Architekturbionik; Ressourcenschonung.

MODELL- UND PROTOTYPENBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstattzeichnung und Arbeitsvorbereitung

– fertigungsgerechte Werkstattzeichnungen erstellen.

Bereich Proportionsmodelle

– aus geeigneten Materialien und einer Werkstattzeichnung dimensional korrekte Proportionsmodelle herstellen.

Bereich Oberflächentechnik

– Designmodelle beschichten, schleifen, füllern und lackieren.

Bereich Halbzeuge

– verschiedene Halbzeuge im Designmodellbau einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Werkstattzeichnung und Arbeitsvorbereitung:

Ansichten, Schnitte, Bemaßungen, Detailzeichnung; Anforderungen der praktischen Umsetzung, zB Vorrichtungsbau, Formenbau, Werkzeuge und Maschinen.

Bereich Proportionsmodelle:

Materialkunde; Verarbeitung von branchenüblichen Modellbaumaterialien (Kunststoffe, Hartschäume, Holz, Gipse, Ton, Modellier- und Spachtelmassen; Dispersionen); Konzeption und Bau von Unterkonstruktionen; Schichtaufbau Designmodelle; Klebetechniken, Schleiftechniken; allg. Maschinen- und Sicherheitsunterweisung; Lagerung von Werk- und Hilfsstoffen; gesundheitliche Gefahren beim Umgang mit Maschinen, Werk- und Hilfsstoffen; Arbeitsvorbereitung.

Bereich Oberflächentechnik:

Arbeitsprozesse Oberflächenbehandlung, Materialkunde (Spachtelmassen auf Gips-, Zement- und Kunstharzbasis; Grundierungen, Bindemittel, Lösungsmittel, Füllstoffe); Beschichtungstechniken.

Bereich Halbzeuge:

Halbzeuge (zB Kunststoff-, MDF-, Sandwich- oder Wachsplatten, Profile), thermische Verformung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Clay Modeling

– Clay-Modelle konzipieren und mit geeigneten Werkzeugen dimensional korrekt herstellen.

Bereich Laser-Schneiden und -Gravieren

– das Laser-Schneiden und -Gravieren auf geeignete Materialien anwenden.

Bereich Rapid Prototyping

– Rapid-Prototyping-Teile herstellen und im Designmodellbau gezielt einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Clay Modeling:

Material- und Werkzeugkunde, Modellieren komplexer Oberflächen mit Clay-Werkzeugen; Straken; Konzeption und Bau von projektspezifischen Unterkonstruktionen (Holz und Hartschaum); Schichtaufbau von Claymodellen; Funktion und Handhabung des Clayofens; Schablonenerstellung, Vermessen von Modellen; Bau von Messplatten, Herstellung von Modellierwerkzeugen.

Bereich Laser-Schneiden und -Gravieren:

Technik des Laser-Schneidens, Maschinenkunde, geeignete Materialien, Sicherheitsvorschriften.

Bereich Rapid Prototyping:

Oberflächenbehandlung, Verbindungstechniken.

OBJEKTDESIGN UND ERGONOMIE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der zweidimensionalen Gestaltung

– zweidimensionale Formen analysieren, deren Bedeutung für die Gestaltung erkennen und die Theorie auf eigene Entwürfe anwenden.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung

– Grundkörper benennen, anhand von Beispielen die Struktur von Produkten erkennen und eigene Entwürfe aus zusammengesetzten Grundkörpern entwickeln;

– Modifikationen an Grundkörpern kennen und anwenden;

– die Grundlagen der Farbpsychologie und des Sehens als physiologischen Prozess wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der zweidimensionalen Gestaltung:

Punkt, Linie, Fläche; Rhythmus und Monotonie, Dynamik und Statik, Spannung und Balance; Redundanz; Abstraktion; Ordnung und Chaos, Einfachheit und Komplexität.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung:

Additive, integrative und integrale Formen; kristalline und organische Formen; Module im Produktdesign und in der Architektur.

Boolesche Operationen, Phasen, Radien, Fugenbild, Sicken, Anläufe.

Psychologische Wirkungen der Farbe, Farbkontraste, Aufbau des menschlichen Sehapparates.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farbenlehre

– die Grundlagen der Optik in Bezug auf die Farbwahrnehmung und -messung wiedergeben.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung

– verschiedene Farbsysteme nennen und sie fachspezifisch anwenden;

– die Grundlagen der Farbchemie wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Farbenlehre:

Grundlagen der Optik, wie Reflexion, Transmission, Absorption, Polarisation und Interferenz; Farbspektrum, Metamerie, Glanz, Spektrometrie, Farbtemperatur.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung:

Historische Entwicklung der Farbsysteme und deren Anwendungen, zB NCS, RAL, RGB, CMYK, Pantone; additive und subtraktive Farbmischung.

Anorganische und organische Pigmente, Lösungsmittel, Bindemittel; Druckfarben; Effektlacke; Ökologie der Farbmittel.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ergonomie

– die historische Entwicklung der Ergonomie anhand von Beispielen erläutern und wesentliche Bereiche dieser Arbeitswissenschaft benennen;

– grundlegende Erkenntnisse der Anthropometrie wiedergeben und anwenden;

– wesentliche Faktoren einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung erläutern und anwenden;

– wesentliche Faktoren der barrierefreien Gestaltung wiedergeben und auf eigene Konzepte anwenden.

Bereich Human Centered Design

– die Grundlagen des Human Centered Design wiedergeben und auf eigene Konzepte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Ergonomie:

Geschichte der Ergonomie (zB Jastrzebowski, Dreyfuss, Schütte-Lihotzky); Produkt- und Produktionsergonomie; Gesundheitsschutz.

Körpermaßschablonen, 3D-Dummies, Ergonomie und Architektur.

(Bildschirm)Arbeitsplätze, Arbeitshöhen, Heben, Greifen, Sitzen, Beleuchtung und Belichtung.

Simulation alterstypischer Einschränkungen („Seniorenanzüge“); ergonomische Faktoren; Universal Design.

Bereich Human Centered Design:

Stakeholder des Designs; Mitarbeit von verschiedenen Interessengruppen, kulturabhängiges Design.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Objekt-Raum-Mensch

– Objekt-Mensch-Raum-Beziehungen analysieren und bewerten.

Bereich Produktfotografie

– Produkte in einer Umgebung inszenieren und die Grundlagen des Fotografierens anwenden.

Bereich Produktgrafik und Typographie

– die Bedeutung der Produktgrafik als gestalterisches und kommunikatives Mittel erkennen und können diese auf eigene Entwürfe anwenden;

– die Grundlagen von Typographie und Layout wiedergeben und können sie auf eigene Entwürfe anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Objekt-Raum-Mensch:

Größenverhältnisse in der Architektur und im Produktdesign; Mock-ups, physische und virtuelle Modelle; Beispiele aus Architektur- und Produktfotografie.

Bereich Produktfotografie:

Grundlagen der Optik in Bezug auf die Fotografie; Aufbau von Objektiven und Kameras; Linsen, Brennweite, Beleuchtungskonzepte, Produkt- und Architekturfotografie, Inszenierung.

Bereich Produktgrafik und Typographie:

Funktionen der Produktgrafik und deren technische Umsetzung (Tampon-Druck).

Geschichte der Typographie, Typologie und Einsatzbereiche von Schriften, Weißraum, Grund- und Akzidenzschrift; Schrift und Corporate Identity; Textauszeichnungen, Absatz- und Seitengestaltung; Portfolio-Gestaltung.

KOMMUNIKATION UND PRODUKTSPRACHE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation

– die grundlegenden Kommunikationstheorien beschreiben und in Übungen auf einfache kommunikative Situationen anwenden.

Bereich Produktsprache

– die grundlegenden Kommunikationstheorien in Produkten erkennen, beschreiben und auf einfache Designprodukte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Kommunikation:

Sender-Empfängermodell, Palo-Alto-Schule, Nachrichtenquadrat, Johari-Fenster, Feedback, Fünf Gesprächsgrundsätze und andere grundlegende Kommunikationstheorien.

Bereich Produktsprache:

Sender-Empfängermodell, Palo-Alto-Schule, Nachrichtenquadrat, Johari-Fenster, Feedback, Fünf Gesprächsgrundsätze und andere grundlegende Kommunikationstheorien.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation

– vertiefende bzw. weiterführende Kommunikationstheorien beschreiben und in Übungen auf komplexe kommunikative Situationen anwenden.

Bereich Produktsprache

– vertiefende bzw. weiterführende Kommunikationstheorien in Produkten erkennen, beschreiben und beispielhaft auf Designprodukte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Kommunikation:

Fragen und Antworten, vier Grundstrebungen des Menschen, Semiotik, Zeichen und Symbol Neurolinguistisches Programmieren, Themenzentrierte Interaktion und weitere moderne Kommunikationstheoreme.

Bereich Produktsprache:

Fragen und Antworten, vier Grundstrebungen des Menschen, Semiotik, Zeichen und Symbol Neurolinguistisches Programmieren, Themenzentrierte Interaktion und weitere moderne Kommunikationstheoreme.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation

– die grundlegenden Moderations- und Präsentationstechniken beschreiben und in Übungen auf Präsentations- und Moderationssituationen anwenden.

Bereich Produktsprache

– die designrelevanten Aspekte der Moderations- und Präsentationstechniken in Produkten erkennen, beschreiben und auf einfache Designprodukte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Kommunikation:

Präsentationstechniken, Zeitmanagement, Moderationstechniken, Konflikttheorien.

Bereich Produktsprache:

Präsentationstechniken, Zeitmanagement, Moderationstechniken, Konflikttheorien.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation

– die grundlegenden rhetorischen Theorien beschreiben und in Übungen auf rhetorische Situationen anwenden.

Bereich Produktsprache

– die designrelevanten Aspekte der Rhetorik in Produkten erkennen, beschreiben und auf Designprodukte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Kommunikation:

Rhetorischer Dreischritt, Fünf-Satztechnik, KAUB, Einwände entkräften, Strukturen von Verkaufsgesprächen und weitere moderne rhetorische Systeme.

Bereich Produktsprache:

Rhetorischer Dreischritt, Fünf-Satztechnik, KAUB, Einwände entkräften, Strukturen von Verkaufsgesprächen und weitere moderne rhetorische Systeme.

B.2 Objektdesign und Produktion

ENTWURF UND DESIGN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entwurfsgrundlagen

– die Prinzipien der Theorie der Gestaltung und die Methoden des Entwurfsprozesses unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung anwenden;

– Ergebnisse des Entwurfsprozesses dokumentieren, präsentieren und argumentieren.

Bereich Designgrundlagen

– verschiedene Arten der Entwurfs- und Projektentwicklung auswählen, begründen, bewerten und in Bezug auf spezifische Themen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Entwurfsgrundlagen:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Aufgaben aus den Bereichen Produktdesign, Architektur, Interieur, Schmuck, Beleuchtung, Produktentwicklung, Technologie; aufgabenbezogene Ideenbewertung; fachbezogene grundlegende Gestaltungs- und Entwurfsmethoden.

Grundlegende Präsentationstechniken, beispielsweise Skizze, Zeichnung, Modell, Plan, Werkstattzeichnung, Visualisierung.

Bereich Designgrundlagen:

Übungen zur strukturierten Ideenfindung; Konzeptentwicklung. Entwicklung interdisziplinärer Fragestellungen zur wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Beurteilung von Projekten im Gestaltungsprozess.

ATELIER UND PRODUKTION

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Materialbearbeitung

– unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung die entsprechenden Werkstoffe auswählen und ihre Bearbeitungsmöglichkeiten anwenden.

Bereich Technologie

– unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung Fertigungsverfahren beschreiben, vergleichen und auswählen; unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung Werkzeuge und Vorrichtungen den Materialien entsprechend fachgerecht anwenden.

Bereich Arbeitsorganisation

– Arbeitsschritte den Werkstoffen bzw. Verfahren entsprechend organisieren;

– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen; die Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Materialbearbeitung:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Gestaltungsregeln, zB Objekte und Produkte mit Schwerpunkt Glasbearbeitung unter Einbeziehung der designrelevanten, glasbegleitenden Werkstoffe; beispielsweise Holz, Metalle, Kunststoffe, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe.

Bereich Technologie:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Werkstoffe, Fertigungsverfahren, Anlagen und Geräte; Fertigungsverfahren im handwerklichen und industriellen Kontext.

ZB Glas und glasbegleitenden Werkstoffe – Scheiden, Schleifen, Polieren, Bohren, Bedampfen, Belegen, Beschichten, Ätzen, Fassen, Bemalen, Gravieren, Sandstrahlen, Biegen, Treiben, Schweißen, Löten, Kleben, Patinieren; Formen, Modellieren, Abformen, Schmelzen, Gießen; Konservieren und Restaurieren;

Bereich Arbeitsorganisation:

Werkstättenorganisation; Ablauforganisation; Fertigungs- und Produktionsprozesse; Ökologie; Ökonomie. Sicherheitsbestimmungen; Evaluierung des Arbeitsplatzes; Maßnahmen zur Gefahrenverhütung.

Kompetenzmodule 3 und 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Materialbearbeitung

– unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung die entsprechenden Werkstoffe auswählen und ihre Bearbeitungsmöglichkeiten anwenden.

Bereich Technologie

– unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung Fertigungsverfahren beschreiben, vergleichen und auswählen; unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung Werkzeuge und Vorrichtungen den Materialien entsprechend fachgerecht anwenden.

Bereich Arbeitsorganisation

– Arbeitsschritte den Werkstoffen bzw. Verfahren entsprechend organisieren;

– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen; die Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Materialbearbeitung:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Gestaltungsregeln. Komplexe Objekte und Produkte aus den verschiedensten Bereichen unter Einbeziehung der relevanten Werkstoffe, Holz, Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe in Verbindung mit modernen Technologien herstellen.

Bereich Technologie:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Werkstoffe, Fertigungsverfahren, Anlagen und Geräte; Fertigungsverfahren im handwerklichen und industriellen Kontext.

ZB Werkstoffe – Scheiden, Schleifen, Polieren, Bohren, Bedampfen, Belegen, Beschichten, Ätzen, Fassen, Bemalen, Gravieren, Sandstrahlen, Biegen, Treiben, Schweißen, Löten, Kleben, Patinieren; Formen, Modellieren, Abformen, Schmelzen, Gießen; Konservieren und Restaurieren; Beleuchten, Audiovisuell bespielen, mit Funktionen versehen.

Bereich Arbeitsorganisation:

Werkstättenorganisation; Ablauforganisation; Fertigungs- und Produktionsprozesse; Ökologie; Ökonomie. Sicherheitsbestimmungen; Evaluierung des Arbeitsplatzes; Maßnahmen zur Gefahrenverhütung.

CAID UND DIGITALE PRODUKTION

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen CAID

– Designsoftware anhand ihrer Funktionsweise unterscheiden und für ein Projekt auswählen.

Bereich CAID

– einfache Gestaltungsaufgaben mittels CAID, vom digitalen 2D-Sketch bis zur 3D-Konstruktion bewerkstelligen.

Bereich Grundlagen digitale Produktion

– unterschiedliche Arten der digitalen Produktion nennen und für einfache Projekte auswählen.

Bereich Digitale Produktion

– Konstruktionen zur digitalen Produktion vorbereiten und an ausgewählten Produktionsanlagen ausgeben.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen CAID:

2- und 3-Dimensionale Modellierung im Design- und Produktionskontext, Mesh- und Nurbsmodellierung, Flächen- und Volumenmodellierung.

Bereich CAID:

Konstruktionsmethoden; Modellierstrategien.

Bereich Grundlagen digitale Produktion:

Begriffe in der digitalen Produktion; CNC – CAM.

Bereich Digitale Produktion:

Spezifische Software; spezifische Hardware.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich CAID

– Gestaltungsaufgaben mittels CAID, vom digitalen 2D-Sketch über die 3D-Konstruktion bis zur Designvisualisierung bewerkstelligen.

Bereich Digitale Produktion

– Konstruktionen zur digitalen Produktion vorbereiten und an ausgewählten Produktionsanlagen ausgeben.

Lehrstoff:

Bereich CAID:

Konstruktionsmethoden; Visualisierungstools; Rendering.

Bereich Digitale Produktion:

Spezifische Software; spezifische Hardware.

TECHNOLOGIE DES GLASES UND FERTIGUNGSTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstoffkunde

– projektbezogene Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Handelsformen, Normen und Richtlinien nennen und deren Bedeutung für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt erläutern und bewerten.

Bereich Technische Verfahren

– projektbezogene Verfahren und Gestaltungstechniken sowie die Material- und Bearbeitungstechnologien, Verbindungen und Oberflächenbeschaffenheit nennen, erläutern und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffkunde:

Zusammensetzung, Struktur, Eigenschaften und Anwendung von Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe, beispielsweise Holz, Metalle, Kunststoffe, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe.

Bereich Technische Verfahren:

Ausgewählte Verfahrenstechniken, beispielsweise Formen und Generieren, Trennen und Subtrahieren, Fügen und Verbinden, Beschichten und Veredeln an Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstoffkunde

– projektbezogene Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Handelsformen, Normen und Richtlinien wiedergeben und deren Bedeutung für Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Umwelt erläutern.

Bereich Technische Verfahren

– projektbezogene Verfahren und Gestaltungstechniken sowie die Material- und Bearbeitungstechnologien, Verbindungen und Oberflächenbeschaffenheit nennen, erläutern und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffkunde:

Zusammensetzung, Struktur, Eigenschaften und Anwendung von Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe, beispielsweise Holz, Metalle, Kunststoffe, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe.

Bereich Technische Verfahren:

Ausgewählte Verfahrenstechniken, beispielsweise Formen und Generieren, Trennen und Subtrahieren, Fügen und Verbinden, Beschichten und Veredeln an Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstoffkunde

– projektbezogene Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Handelsformen, Normen und Richtlinien wiedergeben und deren Bedeutung für Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Umwelt erläutern.

Bereich Technische Verfahren

– projektbezogene Verfahren und Gestaltungstechniken sowie die Material- und Bearbeitungstechnologien, Verbindungen und Oberflächenbeschaffenheit nennen, erläutern und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffkunde:

Zusammensetzung, Struktur, Eigenschaften und Anwendung von Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe, beispielsweise Holz, Metalle, Kunststoffe, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe.

Bereich Technische Verfahren:

Ausgewählte Verfahrenstechniken, beispielsweise Formen und Generieren, Trennen und Subtrahieren, Fügen und Verbinden, Beschichten und Veredeln an Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstoffkunde

– projektbezogene Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Handelsformen, Normen und Richtlinien wiedergeben und deren Bedeutung für Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Umwelt erläutern.

Bereich Technische Verfahren

– projektbezogene Verfahren und Gestaltungstechniken sowie die Material- und Bearbeitungstechnologien, Verbindungen und Oberflächenbeschaffenheit nennen, erläutern und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffkunde:

Zusammensetzung, Struktur, Eigenschaften und Anwendung von Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe, beispielsweise Holz, Metalle, Kunststoffe, Keramik, Textilien, mineralische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe.

Bereich Technische Verfahren:

Ausgewählte Verfahrenstechniken, beispielsweise Formen und Generieren, Trennen und Subtrahieren, Fügen und Verbinden, Beschichten und Veredeln an Glaswerkstoffe und glasbegleitende Werkstoffe.

PROJEKT- UND INNOVATIONSMANAGEMENT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen Projektmanagement

– verschiedene Methoden des Projektmanagements beschreiben;

– die wichtigsten Schritte zum Projekt erläutern;

– Projekt und Nicht-Projekt im Sinne des Projektmanagements differenzieren;

– einfache Projekte gründen und Ablauf- und Terminplanungen vornehmen.

Bereich Grundlagen Innovationsmanagement

– Grundzüge des Innovationsmanagements wiedergeben;

– verschiedene Prozessmethoden zur Schaffung von Innovationen kennen und vergleichen;

– Methoden zur Gestaltung einer Innovationskultur, die Innovationen fördert kennen und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen Projektmanagement:

Begriffe im Kontext des Projektmanagements; ICB; PMBOK; SCRUM.

Bereich Grundlagen Innovationsmanagement:

Begriffe im Kontext des Innovationsmanagements; Lineare und agile Innovationsprozessmodelle (zB Stage-Gate-Prozess und Design Thinking).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement

– Projektemanagement anhand einfacher Aufgabenstellungen in Grundzügen anwenden.

Bereich Innovationsmanagement

– Innovationsmanagement unter Verwendung linearer und agiler Prozessmethoden anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement:

Projektorganisation, Risikomanagement, Qualitätsmanagement.

Bereich Innovationsmanagement:

Prozessmethoden im Kontext des Innovationsmanagements; Lineare und agile Innovationsprozessmodelle (zB Stage-Gate-Prozess und Design Thinking).

B.3. Interior- und Surfacedesign

ENTWURF UND DESIGN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Interiordesign

– wesentliche Gestaltungsgesetze, Wirkungen und Einsatzbereiche verschiedener Gestaltungstechniken in Bezug auf Interiordesign beschreiben und anwenden.

Bereich Surfacedesign

– grundlegende Elemente des Surfacedesigns benennen und in spezifischen Beispielen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Interiordesign:

Grundlagen Raumgestaltung; Basiswissen in den Bereichen Raumnutzung und Raumfunktion; Bedarfsanalyse.

Bereich Surfacedesign:

Grundlagen und Prinzipien der Motiventwicklung; einfache Rapportierungsformen, Raster, Versatz.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Interiordesign

– verschiedene Arten der Entwurfs- und Projektentwicklung erläutern und an themenbezogenen Aufgaben des Interiordesigns anwenden.

Bereich Surfacedesign

– Elemente des Surfacedesigns in spezifischen Gestaltungsaufgaben mit Bezug auf unterschiedlichen Techniken und Materialien beschreiben und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Interiordesign:

Möblierungsplan und Raumansichten; Einrichtungskonzept; Projektphasen; Stile; Materialien; Grundlagen der Raumwirkung.

Bereich Surfacedesign:

Rapportierungsformen; Grundlagen der Kollektionsentwicklung; Oberflächenlösungen unterschiedlicher Techniken und Anwendungen.

DIGITALE WERKZEUGE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designvisualisierung

– Plandarstellungen und analoge Konstruktionsverfahren verstehen und in einem projektbezogenen Kontext anwenden;

– Konstruktionsverfahren und Gestaltungstechniken mittels CAD verstehen und in einem projektbezogenen Kontext anwenden;

– die Grundlagen gängiger Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme verstehen und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Designvisualisierung:

Normen; Plandarstellung analog; Mensch und Ergonomie.

Planzeichnen; Anwendung von 2D-CAD-Software im Bereich der Innenraumgestaltung.

Bildbearbeitung; Vektorgrafik; Motiventwicklung; einfache Mustererstellung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designvisualisierung

– Konstruktionsverfahren und Gestaltungstechniken mittels CAD in einem projektbezogenen Kontext anwenden;

– die Grundlagen gängiger Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme verstehen und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Designvisualisierung:

Anwendung von 2D- und 3D-CAD-Software im Bereich der Innenraumgestaltung.

Bildbearbeitung; Vektorgrafik; Muster, Raster, Struktur; digitale Nachbearbeitung von CAD-Ausgabeformate aus dem Bereich der Innenraumgestaltung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designvisualisierung

– Konstruktionsverfahren und Gestaltungstechniken mittels CAD verstehen und in projektbezogenen Kontext anwenden;

– mit Bildbearbeitungsprogrammen komplexe Visualisierungen planen und umsetzen;

– experimentelle Musterungen und Rapportierformen projektbezogen planen und umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Designvisualisierung:

Anwendung von 2D- und 3D-CAD-Software im Bereich der Innenraumgestaltung.

Bildbearbeitung; Compositing; Digital Painting; Vektorgrafik; digitale Nachbearbeitung von CAD-Ausgabeformate aus dem Bereich der Innenraumgestaltung.

Experimental Pattern Design.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designvisualisierung

– Konstruktionsverfahren und Gestaltungstechniken mittels CAD verstehen und in projektbezogenen Kontext anwenden;

– mit Bildbearbeitungsprogrammen komplexe Visualisierungen planen und umsetzen;

– Grundlagen der generativen Mustergestaltung benennen und projektbezogen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Designvisualisierung:

Anwendung von 2D- und 3D-CAD-Software im Bereich der Innenraumgestaltung.

Bildbearbeitung; Compositing; Digital Painting; digitale Nachbearbeitung von CAD-Ausgabeformate aus dem Bereich der Innenraumgestaltung.

Generatives Design; parametrische Verfahren.

DARSTELLUNGSTECHNIKEN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition

– grundlegende gestalterische Techniken und bildnerische Darstellungsformen erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:

Grundlagen der Licht- und Schattendarstellung; Grundlagen räumlicher Darstellung; Objekte im Raum; Grundlagen der Bildkomposition; Grundlagen der zeichnerischen und malerischen Natur- und Objektdarstellung; Grundlagen der Stilisierung und Abstraktion; einfache Kolorationstechniken für Pläne.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition

– grundlegende zwei- und dreidimensionale Darstellungsformen anwenden;

– Gestaltungsmittel und Gestaltungstechniken ihrer Wirkung entsprechend erklären und einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:

Farbe und Raum; Natur- und Objektdarstellung; verschiedene Abbildungsverfahren anwenden sowie räumliche zusammengesetzte Objekte konstruieren und in verschiedenen Abbildungsmethoden darstellen; Grundgesetze der perspektivischen Abbildung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition

– Phänomene der Wahrnehmung in Bezug auf Darstellungsformen und bildnerische Verfahren differenziert einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:

Erweiterung perspektivischer Darstellungen; Farbe und Raum; Natur- und Objektdarstellung; erweiterte Einbindung und Vernetzung unterschiedlicher Verfahren in spezifische Arbeitsaufgaben; Erweiterung des Repertoires an bildnerischen Verfahren und Techniken.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition

– Darstellungsformen, Phänomene der Wahrnehmung und unterschiedliche Darstellungsmittel analysieren und differenziert einsetzen.

Bereich Individuelles und konzeptionelles Gestalten, Präsentation

– gestalterische Konzepte erstellen und fachadäquat präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:

Anwendungsbezogene, zielgruppenorientierte Aufgaben; Auseinandersetzung mit und Reflexion über individuelle bildnerische Ausdrucksformen; erweiterte Kompositions- und Gestaltungszusammenhänge.

Bereich Individuelles und konzeptionelles Gestalten, Präsentation:

Strategien zur Ideenfindung, Recherche, Informationsvernetzung; Interpretationsvielfalt; Werkpräsentationen und Werkdokumentationen.

ATELIER UND PRODUKTION

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Materialbearbeitung

– grundlegende Verarbeitungstechniken von Holz, Metall, Kunststoff und Textilien in der Innenraumgestaltung und im Innenausbau beschreiben und diese zielorientiert anwenden.

Bereich Technologie

– die Eigenschaften von bau- und wohnspezifischen Werkstoffen und Materialien beschreiben sowie anwendungsorientiert auswählen und kombinieren.

Lehrstoff:

Bereich Materialbearbeitung:

Metall- und Holzwerkstätte –Verbindungsmethoden; Werkzeugkunde; Grundlagen Modellbau; Oberflächenmusterung; Textilbearbeitung.

Bereich Technologie:

Metall- und Holzwerkstätte- Werkzeugkunde; Textilverarbeitung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Materialbearbeitung

– grundlegende Verarbeitungstechniken von Holz, Metall, Kunststoff und Textilien in der Innenraumgestaltung und im Innenausbau beschreiben und diese zielorientiert anwenden.

Bereich Technologie

– die Eigenschaften von bau- und wohnspezifischen Werkstoffen und Materialien beschreiben sowie anwendungsorientiert auswählen und kombinieren.

Lehrstoff:

Bereich Materialbearbeitung:

Metall- und Holzwerkstätte – Komplexe Verbindungsmethoden; Werkzeugkunde; Modellbau; Oberflächenmusterung; Textilbearbeitung – Konfektionierung.

Bereich Technologie:

Metall- und Holzwerkstätte- Werkzeugkunde; Objektorientierte Schnittkonstruktion; Projektumsetzung; Projektpräsentation.

KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer Kunstepoche benennen und in ausgewählten Objekten wiedererkennen.

Bereich Designgeschichte

– Design als integrierten historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozess erkennen und an Hand ausgewählter Beispiele analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Exemplarische Beispiele aus der Kunstgeschichte.

Bereich Designgeschichte:

Ausgewählte Beispiele aus der Designgeschichte.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer Kunstepoche benennen und in ausgewählten Objekten wiedererkennen.

Bereich Designgeschichte

– Design als integrierten historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozess erkennen und an Hand ausgewählter Beispiele analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Exemplarische Beispiele aus der Kunstgeschichte.

Bereich Designgeschichte:

Ausgewählte Beispiele aus der Designgeschichte.

KREATIVWIRTSCHAFT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Marketing

– die Instrumente der Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik erklären und sie in Bezug zueinander setzen;

– den Aufbau und die Arbeitsprozesse von Unternehmen der Kreativwirtschaft erklären und diese analysieren.

Bereich Werbung

– Mechanismen und Phänomene werblicher Kommunikation, sowie die unterschiedlichen PR- und Werbemedien verstehen, Erfolgskriterien für effizientes, werbliches Kommunizieren erklären und Kommunikationskonzepte in ihrer Bedeutung erfassen.

Bereich Projekt

– Methoden, Abläufe und Werkzeuge des Projektmanagements benennen und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Marketing:

Grundlagen des Marketings: Marketingziele; Marketinginstrumente; Marktforschung.

Bereich Werbung:

Zielgruppenanalyse, Marktbearbeitung, Markenaufbau; Kommunikationspolitik: Grundlagen der Kommunikationspolitik; Medienanalyse und -einsatz: Werbemittel; Werbeträger.

Bereich Projekt:

Grundlagen des Projektmanagements: Projektplanung; Arbeitsprozesse von Unternehmen; Aufbau- und Ablauforganisation.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Marketing

– wiedergeben, wie eine Marke/eine Organisation kommunizieren muss, um ihre Ziele zu erreichen und die Terminologie eines Marketingkonzepts wiedergeben;

– aus Markt und Zielgruppen eines Auftraggebers fundierte und begründbare Schlüsse für eine effiziente Strategie ableiten und diese entwickeln.

Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke

– auf Basis der erarbeiteten Strategie ein Kommunikationskonzept erstellen, das von der kommunikativen Idee über die Definition der verschiedenen Maßnahmen bis hin zur Mediaplanung reicht;

– die regionalen und internationalen Interessensverbände und Plattformen benennen und diese nutzen.

Bereich Projekt

– Methoden, Abläufe und Werkzeuge des Projektcontrollings benennen und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Marketing:

Analyse von Marketingkonzepten; Angewandte Kommunikationspolitik.

Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke:

Werbeformen; Öffentlichkeitsarbeit; PR; Kommunikationsplanung; Mediaplanung; Zielgruppenanalyse; Fallstudien.

Bereich Projekt:

Vertiefendes Projektmanagement und Projektcontrollings: Soll-Ist-Vergleich, Projekthandbuch.

KOMMUNIKATION

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Personelle Kommunikation

– verbale und nonverbale Kommunikationstechniken in Gesprächen, Vorträgen und Präsentationen gezielt einsetzen;

– Diskussionen, Briefings und Teamsitzungen gezielt leiten und koordinieren.

Bereich Präsentationstechnik

– Botschaften zielgruppengerecht und medienadäquat aufbereiten.

Lehrstoff:

Bereich Personelle Kommunikation:

Auftreten und Körperwahrnehmung, nonverbale Kommunikation, Sprechtechnik, Gesprächsführung, Moderation, Briefing, Grundlagen der Kommunikationspsychologie.

Bereich Präsentationstechnik:

Rhetorische Stilmittel, Argumentationsaufbau, Visualisierung, analoge und digitale Präsentationsmedien.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Präsentationstechnik

– verbale und nonverbale Kommunikationstechniken in Gesprächen, Vorträgen und Präsentationen gezielt einsetzen.

Bereich Strategische Kommunikation

– Botschaften zielgruppengerecht und medienadäquat aufbereiten;

– die branchenrelevanten digitalen und analogen Kommunikationskanäle für strategisches Marketing nutzen.

Lehrstoff:

Bereich Präsentationstechnik:

Dramaturgie, Storytelling, Visualisierung, analoge und digitale Präsentationsmedien.

Bereich Strategische Kommunikation:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Medien- und Kreativwirtschaft, Corporate Communication, Spezifika klassischer und neuer Kommunikations- und Werbemittel.

B.4 Produkt- und Innenraumgestaltung

ENTWURF UND DESIGN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entwurfsgrundlagen

– verschiedene Recherchemethoden, Ideenfindungsarten und Variantenbildungen benennen und projektorientiert anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Entwurfsgrundlagen:

Kurzprojekte im Produktdesign mit analoger und digitaler Umsetzung; einfache Prototypen; Präsentationen; Exkursionen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entwurfsgrundlagen

– vertiefte Analysemethoden anwenden, eine individuelle Portfoliomappe erstellen und dabei die Grundprinzipien der Layoutierung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Entwurfsgrundlagen:

Präsentationsmappe analog und digital erstellen; schwerpunktbezogene, lehrstoffübergreifende Kurzprojekte oder Wettbewerbe.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designgrundlagen

– Produktdesignvarianten und Typologien anhand komplexer Aufgabenstellungen erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Designgrundlagen:

Schwerpunktrelevante Teamprojekte; analoge und digitale Darstellungen; Teampräsentationen; Exkursion.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designgrundlagen

– Designobjekte analysieren und bewerten und eine vertriebs- und verkaufsrelevante Perfektionierung durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Designgrundlagen:

Schwerpunktrelevante Produktdesignentwicklungen, analoge und digitale Darstellungen, Wettbewerbspräsentationen.

KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer (abendländischen) Kunstepoche benennen, in ausgewählten Objekten wiedererkennen und zu den bekannten künstlerischen Systemen aus früheren Epochen in Beziehung setzen.

Bereich gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur

– die soziokulturellen Hintergründe einer jeweiligen Kunstepoche im Kontext von Gestaltung erkennen und mit gegenwärtigen Tendenzen verknüpfen.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Mittelalter bis Anfang 20. Jh.

Bereich gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur:

Mittelalter bis Anfang 20. Jh.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen

– die grundlegenden Elemente diverser Stilelemente einer Kunstepoche benennen, in ausgewählten Objekten wiedererkennen, zu den bekannten künstlerischen Systemen aus früheren Epochen in Beziehung setzen und mit gegenwärtigen Tendenzen verknüpfen.

Bereich gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur

– die soziokulturellen Hintergründe einer jeweiligen Kunstepoche im Kontext von Gestaltung erkennen und mit gegenwärtigen Tendenzen verknüpfen.

Lehrstoff:

Bereich Stilformen und Kunstrichtungen:

Klassische Moderne (Bauhaus) bis zu aktuellen Tendenzen im 21. Jh.

Bereich gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur:

Klassische Moderne (Bauhaus) bis zu aktuellen Tendenzen im 21. Jh.

PRODUKT-, MÖBEL-, RAUM-DESIGN

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Raumproportion und Raumanforderungen

– die wesentlichen Anforderungen an Räume definieren und in ersten Plandarstellungen umsetzen.

Bereich Wohnraumgestaltung

– privaten Wohnraum gestalten, planen und entwerfen und in zweidimensionalen Darstellungen ausdrücken.

Lehrstoff:

Bereich Raumproportion und Raumanforderungen:

Plandarstellung; Basiswissen zu Türen und Fenster; Darstellung in Grundriss und Ansichtsplänen; Umgang mit Maßstäben; graphische Ausdrucksformen mit verschiedenen Werkzeugen erlernen; Grundlagen CAD Darstellung.

Bereich Wohnraumgestaltung:

Grundlagen der Wohnraumplanung; Psychologische und physiologische Anforderungen an Wohnräume; Akustische Anforderungen; Masse für Einrichtungsgegenstände und Möbel; Anforderungen an Küche und Bad.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Organisationsplanung

– Arbeitsablaufe organisieren und in Form von Ablaufplänen einen Bürobetrieb räumlich organisieren und plandarstellungsgerecht ausdrücken.

Bereich Büroeinrichtung

– Entwurfsplanungen zum Thema Office Gestaltung erstellen und dreidimensionale Perspektivzeichnungen in kolorierter Form erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Organisationsplanung:

Basiswissen zu Büromöbel und Bedarfsanforderungen in einem Büro; Grundlagen zu Akustik; Beleuchtung und Farbempfinden.

Bereich Büroeinrichtung:

Plandarstellung; dreidimensionale Darstellung und graphische Präsentationszeichnung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Gastronomieplanung

– im spezifischen Bereich einer Gastronomieplanung die Arbeitsabläufe planerisch ordnen und entsprechende Raumgestaltungen erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Gastronomieplanung:

Basiswissen zu Thema Gastronomie; Maßanforderungen an Räume; Gerätemasse; Betriebsanlagengesetze; Arbeitnehmerschutzgesetze; Barrierefreiheit; Lüftung und Heizung; Brandwiderstandsklassen von Materialien.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ausstellungsplanung

– vorgegebene Recherchen zu verschiedensten Themen in Präsentationsabläufe umwandeln und eine visuelle Vermittlung an Ausstellungsbesucher gestalten.

Lehrstoff:

Bereich Ausstellungsplanung:

Basiswissen zu Ausstellungsgestaltung; Ausstellungssysteme; spezielle Ausstellungs- und Präsentationsbeleuchtung; akustische Elemente zur Steuerung des Besucherverhaltens; Gestaltung von Ausstellungsträgern und Vitrinen.

BAUKONSTRUKTION

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Plandarstellung

– die Bild bzw. Symbolsprache erfassen und international gültige Baupläne lesen bzw. die Symbolsprache identifizieren.

Bereich Baukonstruktion

– ein Einschätzen der auftretenden Kräfte treffen und Umsetzungsvorschläge bezogen auf statische Erfordernisse an einem Gebäude erarbeiten.

Bereich Gründungen

– die erforderlichen Maßnahmen im Bereich von Gebäudefundamentierung und Gebäude-Abdichtung erkennen.

Lehrstoff:

Bereich Plandarstellung:

Maßstabsgerechtes Zeichnen, Ö-Norm der Plandarstellung, Regelungen der Bebaubarkeit eines Grundstückes, Grenzvermessung und Grenzkataster, Höhenvermessung bezogen auf Adria Null, Darstellung in verschiedenen Maßstäben, Einreichplanung, Polierplanung, Detailzeichnung, Betriebsanlagenplanung, Einsatz von CAD Programmen zur Darstellung diverser Planungen, Darstellung von Bauteilen in dreidimensionaler Form, Kotierung der Pläne.

Bereich Baukonstruktion:

Statische Grundregeln, Konstruktionsprinzipien zur Errichtung verschiedenster Gebäude und deren Nutzungsmöglichkeiten, Raumbedarf ermitteln, Erstellung eines Raumbuches, Wohnfunktionen, Ablauforganisation.

Bereich Gründungen:

Sicherungsmaßnahmen zu Böschung und Baugrube, Bodenverbesserung, Wasserhaltung, Aushubverfahren, Sicherungsmaßnahmen an Nachbargebäuden, Maßnahmen zur Erdbebensicherheit, Setzungen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Fundament

– die unterschiedlichen Lastableitungen erkennen und einer diesbezüglichen Fundamentierung zuführen.

Bereich Kellermauerwerk

– die verschiedensten Kellermauerwerke entsprechend den Erfordernissen der Statik Feuchtigkeits-Isolierung und Wärmedämmung benennen.

Bereich Vertikale Tragkonstruktionen

– die Aufgaben der vertikalen Tragkonstruktion erkennen und dementsprechende Wandaufbauten konzipieren.

Bereich Horizontale Tragwerke

– die Verformung durch ruhende, bewegende und temporäre Lasten einschätzen bzw. den verschiedensten Deckenkonstruktions-Systemen je Anforderung zuordnen.

Bereich Dachkonstruktion

– begründen, warum spezifische Dachformen anzuwenden sind und welche Vor- und Nachteile jeweils damit in Verbindung stehen.

Lehrstoff:

Bereich Fundament:

Statische Systeme, Eigenlast, Nutzlast, temporäre Lasten.

Bereich Kellermauerwerk:

Kapillarbrechende Schichten, Sauberkeitsschicht, Wärmedämmung, Feuchtigkeitssperre, Anschlussfuge Bodenplatte zu vertikalem Mauerwerk, Verhinderung von Setzung im Arbeitsgraben.

Bereich Vertikale Tragkonstruktionen:

Historische Wandkonstruktionen in verschiedensten Materialien, Lastabtragung, akustische Aufgaben der Wand, Wärmeisolierung, Feuchtigkeitsisolierung, Fenster und Türöffnungen, Überlager. Berechnung von Steigungsverhältnissen der Stiegenanlagen.

Bereich Horizontale Tragwerke:

Historische Deckensysteme wie Gewölbe, Dübelbaumdecke und Tramdecke. Aufbau einer Betondecke, Spannrichtungen, Stahlbewehrung, Einhängesteindecke, Teilmontagedecke, Vollmontagedecke, Ortsbetondecke. auskragende Bauteile.

Bereich Dachkonstruktion:

Fachbegriffe der Dachkonstruktion und Dachformen, Sparrendach, Pfettendach, Kehlbalkendach, Hängekonstruktionen, Dachaufbau, Deckungsmaterial, Flachdachausbildungen, Kaltdach, Warmdach, Umkehrdach, Wasserableitung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Innenausbau – Trockenbau

– die verschiedenen Gewerke erkennen und auf Grund von Basiswissen zu allen Handwerkerleistungen die Innenraumplanung gestalten.

Bereich Haustechnik

– Funktionsgrundlagen erkennen und Systemaufbau zu den jeweiligen Themen konzipieren.

Lehrstoff:

Bereich Innenausbau – Trockenbau:

Zwischenwände gemauert bzw. als Ständerwandkonstruktion, Einbau von Fenster und Türkonstruktionen, Dachausbau mit Gipskartonplatten, akustische Maßnahmen und deren Materialien, Estrichaufbau und deren Wirkung, optische Gestaltungsmöglichkeiten. Innenputz, Plattenmaterialien für den Innenausbau, Baubeschlägetechnik, Möbelbeschläge, Ausstattung für Sanitäreinrichtungen, Wasserablauf und Zulauf, Kamine und Kachelöfen.

Bereich Haustechnik:

Heizungsanlagen und deren Brennstoffe, Wärmeverteilung im Gebäude, Radiatorenheizung, Konvektorenheizung, Flächenheizung, Primär und Sekundär Heizkreise, Brauchwasseraufbereitung, Solarenergie, Photovoltaik, Energiesparende Maßnahmen, Erdwärme, Wärmepumpen.

Lüftungsanlagen und deren Verteilungssysteme im Gebäude, Luftbefeuchtung, Luftfilterung, kontrollierte Wohnraumlüftung, Wärmerückgewinnung.

Elektrische Gebäudeinstallation, Darstellung der Plansymbole, Schaltungsvarianten, Bussysteme. Lichtkonzepte, Begriffe der Lichttechnik, Lumen, Watt, Candela, Tageslicht und Kunstlicht, Farbwiedergabewerte von Licht, Leuchtmittel, Energiesparende Beleuchtungssysteme, LED Beleuchtung, Grundlagen der Ausstellungbeleuchtung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Industriebausysteme

– in Entwurfskonzept eines Gebäudes in materialspezifische Konstruktionen umwandeln und die erforderlichen Pläne und Darstellungen dazu erarbeiten.

Bereich Fassadentechnik

– Strukturen und Erscheinungsbilder der Gebäudefronten gestalten.

Lehrstoff:

Bereich Industriebausysteme:

Beton – Punktfundamentierung, Betonfertigteile, Säulen Träger Systeme, moderne Konstruktionsmethoden der Holztechnologie, Stahlprofile und Formrohre, Stahlbaukonstruktionen. Stiegenanlagen, Barrierefreie Zugangsmöglichkeiten, Flachdachbelichtung, abgehängte Deckensysteme, Wandverkleidungen.

Bereich Fassadentechnik:

Vorgehängte Fassadenelemente aus PU-geschäumten Paneelen, Glasfassaden und Glashaltesysteme, Glasqualitäten und Sicherheitsmerkmale, Sonnenschutzanlagen, Fassaden aus Holz, Fassaden aus witterungsbeständigen Plattenmaterialien.

Pflichtgegenstände der schulautonomen Ausbildungsschwerpunkte

Gemäß Stundentafel I.2.

B.1 Produktdesign

ENTWURF UND DESIGN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entwurf

– Produktsprache analysieren und zielgruppenadäquat anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Entwurf:

Moodboards, Analyse von Produkten, Produktfamilien, Produktumfeld.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Entwurf

– Produkte hinsichtlich ihrer Baugruppen und Module analysieren und die Erkenntnisse auf eigene Entwürfe anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Entwurf:

Schwerpunkt- und semesterspezifische Aufgaben; aufgabenbezogene Ideenbewertung; fachbezogene grundlegende Gestaltungs- und Entwurfsmethoden.

DIGITALE WERKZEUGE

Siehe das gleichnamige Pflichtmodul im Abschnitt B. mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Digitale Renderings

– aus eigenen virtuellen Modellen digitale Renderings erstellen.

Bereich Freiformflächen

– grundlegende Operationen mit Freiformflächen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Digitale Renderings:

Umraum konstruieren, Beleuchtung; Kameraeinstellungen.

Bereich Freiformflächen:

Merkmale von Freiformflächen; Überprüfung der Oberflächenqualität.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Dokumentation und 2D-Ableitung

– aus digitalen Modellen technische Zeichnungen erstellen.

Bereich Fertigung

– projektspezifisch grundlegende Prinzipien der material- und fertigungsgerechten Konstruktion anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Dokumentation und 2D-Ableitung:

Normgerechte Planerstellung, Archivierung.

Bereich Fertigung:

Fertigungsverfahren (zB Spritzguss, Tiefziehen, Blechverarbeitung).

DARSTELLUNGSTECHNIKEN

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Darstellungstechnik

– komplexe Formen in Ansichten, Perspektiven und Schnitten sowie in verschiedenen fachspezifischen Zeichentechniken darstellen.

Bereich Layout

– Entwürfe präsentationsreif ausarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich Darstellungstechnik:

Parallelprojektionen, Perspektive, Schnitte; komplexe Formen aus zusammengesetzten Grundkörpern; Package-Zeichnung; Zeichenmittel (zB Stifte, Marker, Kreide, Gouache); Designentwurfsplan.

Bereich Layout:

Typographie und Layout, Produktgrafik; Konzeption und Gestaltung von Präsentationsplakaten; digitale Bildbearbeitung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Darstellungstechnik

– verschiedene Materialien zeichnerisch darstellen.

Bereich Portfolio

– Gestaltungsgrundsätze auf das eigene Portfolio anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Darstellungstechnik:

Zeichentechniken zur Materialdarstellung (zB Holz, Metall, Kunststoff, transparente Materialien, leuchtende Objekte, Leder); Frottage-Technik; digitale Bildbearbeitung.

Bereich Portfolio:

Konzeption und Gestaltung von Portfolios; Typographie und Layout; Logoentwurf; digitale Bildbearbeitung.

DESIGNTHEORIE

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Designbriefing

– Designbriefings erstellen.

Bereich Corporate Design

– Corporate Designs analysieren und deren Bedeutung für ein Unternehmen erklären.

Lehrstoff:

Bereich Designbriefing:

Zielgruppe, Markt; technisch-wirtschaftliche Anforderungen.

Bereich Corporate Design:

Corporate Identity; Corporate Colors; Corporate-Design-Handbuch.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Corporate Design

– eigenständig Konzepte für Corporate Designs erarbeite.

Lehrstoff:

Bereich Corporate Design:

Corporate Identity; Corporate Colors; Corporate-Design-Handbuch.

FERTIGUNGSTECHNIK UND ECODESIGN

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Nachhaltigkeit

– die verschiedenen Formen der Nachhaltigkeit benennen und anhand von historischen und aktuellen Beispielen erklären.

Bereich Ecodesign

– die Faktoren einer nachhaltigen Produktentwicklung erläutern und auf eigene Konzepte anwenden;

– interne und externe Kosten erklären und Konsequenzen für die Produktentwicklung nennen;

– verschiedene Arten des Recyclings und des recyclinggerechten Gestaltens anhand von Beispielen erläutern.

Bereich Verbindungstechniken

– verschiedene Verbindungstechniken analysieren und auf eigene Projekte anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der Nachhaltigkeit:

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit; Geschichte der Nachhaltigkeit; historische Beispiele (nicht) nachhaltiger Lebensweisen; geplante Obsoleszenz.

Bereich Ecodesign:

Nach- und vorsorgende Umweltpolitik; Produktlebenszyklus, Potentiale zur Vermeidung von Gesundheits- und Umweltschäden; Integrierte Produktpolitik (IPP); Kreislaufwirtschaft, Stoffströme.

Verursacherprinzip; Kostenwahrheit; Methoden zur Internalisierung externer Kosten.

Recycling-Strategien (Weiterverwendung, Weiterverwertung, Wiederverwendung, Wiederverwertung); Downcycling, Upcycling; Einstoffregel; Werkstoffkennzeichnung; Stoffkreislauf.

Bereich Verbindungstechniken:

Verbindungstechniken (Schnapp-V., Press-V., Nieten, Schrauben, Kleben, Schweißen, Löten, Nähen, Weben, Stricken); recyclinggerechte Gestaltung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rapid Prototyping

– aktuelle Formen des Rapid Prototypings beschreiben und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Produktdesign bewerten.

Bereich Fertigungstechnik Kunststoff

– die technischen Prinzipien verschiedener Arten der Kunststoffverarbeitung sowie Regeln der Bauteilgestaltung wiedergeben.

Bereich Fertigungstechnik Metall

– die technischen Prinzipien verschiedener Arten der Metallverarbeitung sowie Regeln der Bauteilgestaltung wiedergeben.

Bereich allgemeine Fertigungstechnik

– anhand von Beispielen die Prinzipien weiterer Fertigungstechniken wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Rapid Prototyping:

Rapid-Prototyping-Verfahren (3D-Druck in versch. Werkstoffen, Lasersintern, Stereolithographie, ua.).

Bereich Fertigungstechnik Kunststoff:

Kunststoffverarbeitung (Spritzgießen, Extrusion, Blasformen, Pressen, Rotationsgießen, Tiefziehen, Laminieren); Regeln der Bauteilgestaltung; Entformschrägen, Verrippungen.

Bereich Fertigungstechnik Metall:

Metallverarbeitung ((Druck-)Gießen, Strangpressen, Schmieden, Pressformen, Schäumen, Hydroforming, Walzen, Streckziehen, Biegen; Zerspanen, Schneiden); Regeln der Bauteilgestaltung.

Bereich allgemeine Fertigungstechnik:

Fertigungstechniken für weitere Materialien (Papier, Textil, Holz, Glas, Kunststein, ua.).

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Leichtbau

– verschiedene Arten des Leichtbaus benennen und diese anhand von Beispielen erklären.

Bereich Beschichtungstechnik

– verschiedene Beschichtungstechniken beschreiben und ihre ökologischen Auswirkungen bewerten.

Bereich Erneuerbare Energien

– Formen (nicht) erneuerbarer Energien benennen sowie deren technische Grundlagen und ökologischen Auswirkungen erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Leichtbau:

Material-, Struktur- und Systemleichtbau; Konstruktionsprinzipien; Kerbwirkung, Kräfte und Spannungen; Ressourcenschonung; Beispiele aus den Bereichen Produktdesign und Architektur.

Bereich Beschichtungstechnik:

Beschichtungstechniken (Anodisieren, Bedampfen, Bedrucken, Eloxieren, Emaillieren, Verzinken, (Pulver-)Lackieren, Tauchen, ua.).

Bereich Erneuerbare Energien:

Erneuerbare Energien (Geothermie, Photovoltaik, Windkraft, ua.); physikalisch-technische Grundlagen der Energieerzeugung (Energieerhaltungssatz, Wirkungsgrad, Emissionen, ua.); Sankey-Diagramme; nicht erneuerbare Energieformen; Endlichkeit von Ressourcen; Risikobewertung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Klimawandel

– wesentliche Faktoren des anthropogenen Klimawandels und dessen Konsequenzen für das Produktdesign benennen.

Bereich Ökosysteme

– Ökosysteme anhand von Beispielen als offene, dynamische Systeme beschreiben.

Bereich Bionik

– das Prinzip bionischen Denkens und Handelns wiedergeben und gestaltungsrelevante Beispiele anführen.

Lehrstoff:

Bereich Klimawandel:

Geschichte der Klimaforschung im Überblick; Klimaneutralität; Wetter und Klima; Klimafolgen; Treibhauseffekt; Dekarbonisierung; nachwachsende Rohstoffe.

Bereich Ökosysteme:

Typen, Funktionen und Leistungen von Ökosystemen, Bedeutung der Artenvielfalt, Stoff- und Energieströme; Photosynthese, Werturteilsfreiheit, Wertmaßstab, Systemtheorie.

Bereich Bionik:

Naturstudium-Abstraktion-Umsetzung; Analogieforschung; bionische Optimierungsverfahren (Evolution); Architekturbionik; Ressourcenschonung.

MODELL UND PROTOTYPENBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Werkstattzeichnung und Arbeitsvorbereitung

– fertigungsgerechte Werkstattzeichnungen erstellen.

Bereich Proportionsmodelle

– aus geeigneten Materialien und einer Werkstattzeichnung dimensional korrekte Proportionsmodelle herstellen.

Bereich Oberflächentechnik

– Designmodelle beschichten, schleifen, füllern und lackieren.

Bereich Halbzeuge

– verschiedene Halbzeuge im Designmodellbau einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Werkstattzeichnung und Arbeitsvorbereitung:

Ansichten, Schnitte, Bemaßungen, Detailzeichnung; Anforderungen der praktischen Umsetzung, zB Vorrichtungsbau, Formenbau, Werkzeuge und Maschinen.

Bereich Proportionsmodelle:

Materialkunde; Verarbeitung von branchenüblichen Modellbaumaterialien (Kunststoffe, Hartschäume, Holz, Gipse, Ton, Modellier- und Spachtelmassen; Dispersionen); Konzeption und Bau von Unterkonstruktionen; Schichtaufbau Designmodelle; Klebetechniken, Schleiftechniken; allgemeine Maschinen- und Sicherheitsunterweisung; Lagerung von Werk- und Hilfsstoffen; gesundheitliche Gefahren beim Umgang mit Maschinen, Werk- und Hilfsstoffen; Arbeitsvorbereitung.

Bereich Oberflächentechnik:

Arbeitsprozesse Oberflächenbehandlung, Materialkunde (Spachtelmassen auf Gips-, Zement- und Kunstharzbasis; Grundierungen, Bindemittel, Lösungsmittel, Füllstoffe); Beschichtungstechniken.

Bereich Halbzeuge:

Halbzeuge (zB Kunststoff-, MDF-, Sandwich- oder Wachsplatten, Profile), thermische Verformung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Clay Modeling

– Clay-Modelle konzipieren und mit geeigneten Werkzeugen dimensional korrekt herstellen;

– Clay-Modelle beschichten.

Bereich Papiere und Kartone

– Papiere und Kartone projektspezifisch im Designmodellbau einsetzen.

Bereich Laser-Schneiden und -Gravieren

– das Laser-Schneiden und -Gravieren auf geeignete Materialien anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Clay Modeling:

Material- und Werkzeugkunde, Modellieren komplexer Oberflächen mit Clay-Werkzeugen; Straken; Konzeption und Bau von projektspezifischen Unterkonstruktionen (zB aus Holz und Hartschaum); Schichtaufbau von Claymodellen; Funktion und Handhabung des Clayofens; Schablonenerstellung, Vermessen von Modellen; Bau von Messplatten, Herstellung von Modellierwerkzeugen.

Materialkunde (Beschichtungsstoffe, wie Kunstharz, Dispersion, Füller, Grundierungen).

Bereich Papiere und Kartone:

Materialkunde, Verbindungstechniken, Bau von Volumens- oder Proportionsmodellen und Mock-ups, Schablonenbau.

Bereich Laser-Schneiden und -Gravieren:

Technik des Laser-Schneidens, Maschinenkunde, geeignete Materialien, Sicherheitsvorschriften.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Abformen

– Negativformen herstellen;

– mittels Negativform Positive herstellen.

Bereich Rapid Prototyping

– Rapid-Prototyping-Teile herstellen und im Designmodellbau gezielt einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Abformen:

Abformmaterialien und -techniken; Trennmittel, Aufbau mehrteiliger Formen; Formen mit Hinterschneidungen, Stützformen.

Herstellung von Positiven (zB Laminieren, Gießen).

Bereich Rapid Prototyping:

Oberflächenbehandlung, Verbindungstechniken.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Produktpräsentation

– projektspezifisch Produkte und Produktumgebungen inszenieren und modellbautechnisch umsetzen.

Bereich Produktfotografie

– präsentationsfertige Designmodelle in Szene setzen und fotografieren.

Lehrstoff:

Bereich Produktpräsentation:

Ausstellungsgestaltung, Darstellung von Mensch-Objekt-Raum-Bezügen; Beleuchtung, Beschriftung.

Bereich Produktfotografie:

Ausstellungsgestaltung; Grundlagen der Digitalfotografie; Beleuchtungskonzepte und deren praktische Umsetzung.

OBJEKTDESIGN UND ERGONOMIE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der zweidimensionalen Gestaltung

– zweidimensionale Formen analysieren, deren Bedeutung für die Gestaltung erkennen und die Theorie auf eigene Entwürfe anwenden.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung

– Grundkörper benennen, anhand von Beispielen die Struktur von Produkten erkennen und eigene Entwürfe aus zusammengesetzten Grundkörpern entwickeln;

– Modifikationen an Grundkörpern kennen und anwenden;

– die Grundlagen der Farbpsychologie und des Sehens als physiologischen Prozess wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der zweidimensionalen Gestaltung:

Punkt, Linie, Fläche; Rhythmus und Monotonie, Dynamik und Statik, Spannung und Balance; Redundanz; Abstraktion; Ordnung und Chaos, Einfachheit und Komplexität.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung:

Additive, integrative und integrale Formen; kristalline und organische Formen; Module im Produktdesign und in der Architektur.

Boolesche Operationen, Phasen, Radien, Fugenbild, Sicken, Anläufe.

Psychologische Wirkungen der Farbe, Farbkontraste, Aufbau des menschlichen Sehapparates.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farbenlehre

– die Grundlagen der Optik in Bezug auf die Farbwahrnehmung und -messung wiedergeben.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung

– verschiedene Farbsysteme nennen und sie fachspezifisch anwenden;

– die Grundlagen der Farbchemie wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Farbenlehre:

Grundlagen der Optik, zB Reflexion, Transmission, Absorption, Polarisation und Interferenz; Farbspektrum, Metamerie, Glanz, Spektrometrie, Farbtemperatur.

Bereich Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung:

Historische Entwicklung der Farbsysteme und deren Anwendungen, zB NCS, RAL, RGB, CMYK, Pantone; additive und subtraktive Farbmischung.

Anorganische und organische Pigmente, Lösungsmittel, Bindemittel; Druckfarben; Effektlacke; Ökologie der Farbmittel.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ergonomie

– die historische Entwicklung der Ergonomie anhand von Beispielen erläutern und wesentliche Bereiche dieser Arbeitswissenschaft benennen;

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