Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie den Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2022-10-05
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 4
Änderungshistorie JSON API

Applikationen für verteilte Systeme, Entwicklungsumgebungen, Einbindung in das Anwendungssystem.

Serviceorientierte Architektur (SOA); Web-Services; Enterprise Application Architecture; Cloud Computing; Middleware; Multi Tier Systeme.

BETRIEBSWIRTSCHAFT UND MANAGEMENT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– eine Buchhaltung aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen führen;

– Belege des laufenden Geschäftsbetriebes kontieren, richtig verbuchen, ablegen und eine Umsatzsteuer-Voranmeldung durchführen;

– die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf Vermögen und Kapital, Gewinn und Verlust beurteilen.

Bereich Betriebliche Funktionen

– die Bedeutung und Grundprinzipien der Betriebswirtschaftslehre verstehen.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen

– Kaufverträge von der Anbahnung bis zur Erfüllung abwickeln sowie rechtliche Möglichkeiten bei nicht vertragskonformer Erfüllung von Kaufverträgen darstellen und sinnvolle Handlungen daraus ableiten.

Bereich Management

– können eine aussagekräftige Bewerbung erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Buchführung, Doppelte Buchhaltung, laufende Geschäftsfälle, Belege. Steuerlehre. Bilanz, GV.

Bereich Betriebliche Funktionen:

Grundzüge privatwirtschaftlicher Unternehmen und Betriebe, Ziele des Wirtschaftens, aktuelle Entwicklungen der Betriebswirtschaftslehre.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen:

Angebot, Kaufvertrag (Anbahnung, Abschluss, Erfüllung, Unregelmäßigkeiten).

Bereich Management:

Bewerbung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– Buchungen zum Jahresabschluss durchführen, den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen vornehmen sowie Umsatzsteuererklärungen erstellen;

– den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen bewerten sowie anhand von Kennzahlen analysieren und daraus sinnvolle Maßnahmen entwickeln;

– aufgrund von Fallbeispielen Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen durchführen und evaluieren.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Doppelte Buchhaltung, Jahresabschluss und Bilanzierung, Steuerlehre. Auswertung des Jahresabschlusses (Kennzahlen), Bilanzanalyse. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– Einkommensteuererklärungen erstellen;

– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen durchführen und interpretieren.

Bereich Interne Unternehmensrechnung

– aus dem Datenmaterial der Finanzbuchhaltung die Kosten einer Leistung kalkulieren, die Preisfindung vornehmen und den Kostenträgererfolg ermitteln und daraus Schlüsse ziehen;

– den Deckungsbeitrag einer Leistung ermitteln und relevante Schlussfolgerungen ziehen;

– mit Hilfe von Instrumenten des Controllings geschäftliche Abläufe analysieren und bewerten.

Bereich Organisation

– Strukturen in einer Organisation erheben, dokumentieren, beurteilen und konzeptionieren.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen

– aufgrund von wesentlichen Merkmalen der Rechtsformen von Unternehmen und deren Vor- und Nachteile eine Rechtsformentscheidung treffen und diese analysieren;

– rechtliche Entscheidungen im Rahmen der Führung kleiner Unternehmen treffen und diese analysieren.

Bereich Betriebliche Funktionen

– mittels marketingpolitischer Instrumente eine effiziente Strategie entwickeln und deren Auswirkungen beurteilen;

– einen Businessplan entwickeln und vor potentiellen Investoren / Kreditgebern effektiv präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Steuerlehre, Personalverrechnung.

Bereich Interne Unternehmensrechnung:

Kostenrechnung (Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung). Deckungsbeitragsrechnung, betriebswirtschaftliche Entscheidungen. Controlling.

Bereich Organisation:

Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Geschäftsprozesse, Dokumentation.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen:

Rechtsformen. Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Stellvertretung.

Bereich Betriebliche Funktionen:

Marktforschung, Markt- und Umfeldanalyse, Marketing-Mix.

Businessplan (Ziele und Inhalte, Ideenfindung), Schritte zur Unternehmensgründung, Finanzplan, Präsentation, Pitch.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Management

– unternehmerische Strategien auf Managementebene entwickeln;

– Führungstheorien analysieren und Führungskonzepte in ihrem unternehmerischen Wirkungsbereich anwenden;

– Methoden des Personalmanagements im jeweiligen Zuständigkeitsbereich anwenden.

Bereich Betriebliche Funktionen

– monetäre Führungsentscheidungen im Finanzierungs- und Investitionsbereich treffen;

– grundlegende Merkmale von Wertpapieren sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen.

Bereich Organisation

– unterschiedliche Ansätze des Qualitätsmanagements erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Management:

Strategisches Management, Zielentwicklung, Leitbild, Kreativitätstechniken, Entscheidungstechniken. Führungstheorien, Führungskonzepte.

Leistungsverhalten / Motivation, Personalmanagement, Mitarbeitergespräch, Personalentwicklung, Personalbeurteilung, Arbeitsgestaltung, Stress, Gruppendynamik, Personalbedarfsplanung, Recruiting.

Bereich Betriebliche Funktionen:

Finanzierung, Kredit, Leasing, Sicherheiten. Investitionsrechnung, Investitionsentscheidung.

Bereich Organisation:

Qualitätsmanagement.

SYSTEMPLANUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Prozessmodelle und Kompetenzen im Projektmanagement sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;

– Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements für die Projektinitialisierung, die Projektorganisation, die Projektplanung, die Projektdurchführung und den Projektabschluss theoriebasiert anwenden.

Bereich Projektpraxis

– einfache Projekte initiieren, planen, durchführen und abschließen.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Vorgehensmodelle, Kompetenzen und Rollen im Software Engineering sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;

– die für ein Software-Entwicklungsprojekt geeigneten Methoden und Werkzeuge des Software Engineerings – ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten – sowohl erklären als auch auswählen und theoriebasiert anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Projektbegriff, Projektmanagementansätze und Phasenmodelle. Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess.

Projektorganisation, Projektteams. Projektplanung, Aufwand- und Zeitschätzung, Projektdurchführung. Projektdokumentation, Projektevaluierung und Projektabschluss.

Bereich Projektpraxis:

Selbstständige Initiierung, Planung, Durchführung und Abschluss eines einfachen Projektes.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Software Engineering, Vorgehens- und Prozessmodelle für die Softwareentwicklung, Rollen im Softwaredevelopmentprozess.

Methoden für Ist-Erhebung, Analyse, Entwurf, Entwicklung und Qualitätssicherung im Software Engineering.

Anforderungsanalyse und -beschreibung, Aufwandsschätzung. Produktdokumentation, Testen, Abnahme, Rollout, Wartung und Pflege.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– Projekte leiten;

– bestehende IKT-Systeme und Geschäftsprozesse analysieren und darstellen, um dafür Lösungskonzepte und Umsetzungsstrategien für Software- und Systementwicklungsprojekte zu erarbeiten.

Bereich Projektpraxis

– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung initiieren, planen, kalkulieren und eine geeignete Teamstruktur und Teamkommunikation, Arbeitsumgebung und Qualitätssicherung sowohl konzipieren als auch aufbauen;

– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, benutzerorientierte Konzepte entwickeln, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;

– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die aktuellen Technologien und Produkte in den Bereichen Hardware und Software sowie die aktuellen Entwicklungen im Bereich der IKT-Dienstleistungen erläutern;

– Methoden zur Modellierung betrieblicher Informationssysteme sowie zur Planung und Beschreibung von IT-Architekturen anwenden;

– eine geeignete IT-Organisation – ausgehend von einer konkreten Unternehmenssituation – sowohl ableiten als auch bewerten;

– geeignete IT-Service- und IT-Managementprozesse – ausgehend von Referenzprozessen im IT-Management – für eine gegebene Situation sowohl ableiten als auch beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Projektcontrolling, Führen und Steuern von Projekten. Kommunikation in Projekten, Berichtswesen. Qualitätsmanagement; Testmanagement, Konfigurationsmanagement, Change-Management.

Rollen in Prozessen; Methoden der Prozessbeschreibung; Notationen und Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen. Strategische, operative und technische Prozessmodelle.

Bereich Projektpraxis:

Initiierung, Organisation, Planung, Durchführung, Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Abschluss von IKT-Projekten. Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen. Methoden des Projektmanagements und der Software- und Systementwicklung.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Aktueller Hardware-, Software- und IT-Dienstleistungsmarkt.

Betriebliche IKT-Systeme, IT-Architekturen, Strategien und Rahmenbedingungen zur Entwicklung, Methoden und Werkzeuge zur Beschreibung von Architekturmodellen, Architektur-Frameworks.

Strategische Ausrichtung der IKT, Governance, organisatorische und technologische Implementierung von IKT für Unternehmungen.

Organisation von IKT-Abteilungen, IT-Services und IT-Service Management, Referenzmodelle für Gestaltung und Qualität von IT-Services.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– Geschäfts- und Ablaufprozesse erheben, dokumentieren, analysieren, konzipieren, einführen und optimieren.

Bereich Projektpraxis

– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung initiieren, planen, kalkulieren, vertraglich vorbereiten und eine geeignete Teamstruktur und Teamkommunikation, Arbeitsumgebung und Qualitätssicherung sowohl konzipieren als auch aufbauen;

– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen ordnungsgemäßen IT-Betrieb in einem konkreten Umfeld sowohl ableiten als auch beschreiben;

– IKT-Systemkonzepte – ausgehend von konkreten Problemstellungen und Fallbeschreibungen – unter Berücksichtigung aktueller Technologien entwickeln und nach den Gesichtspunkten Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltgerechtheit evaluieren;

– die Beschaffung und Einführung von IKT-Systemen im privatwirtschaftlichen wie im öffentlichen Bereich sowohl planen, vorbereiten und dokumentieren als auch argumentieren.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Notationen und Werkzeuge für die Prozessmodellierung, Referenzmodelle für Geschäftsprozesse, Umsetzung von Prozessmodellen.

Bereich Projektpraxis:

Initiierung, Organisation, Planung und Dokumentation von komplexen IKT-Projekten. Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen; Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen. Methoden des Projektmanagements, der Software- und Systementwicklung und der Prozessmodellierung.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Aktueller Hardware-, Software- und IT-Dienstleistungsmarkt; Methoden zur Entwicklung, Dimensionierung, Darstellung und Beschreibung von IKT-Systemkonzepten.

Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltgerechtheit von IKT-Systemen, IT-Controlling, IT-Compliance.

Beschaffungsvorgang, Pflichtenheft, Ausschreibung, Angebot, Wirtschaftlichkeit, Leistungs- und Kostenvergleich, Business Case, Evaluierung und Systemauswahl, rechtskonforme Vergabe, Einführung von IKT-Systemen, Vertragsmanagement in Projekten.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– Multiprojektmanagement und Projekte im internationalen Umfeld erfolgreich durchführen;

– die Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen in einer Organisation begleiten.

Bereich Projektpraxis

– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;

– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– den Sicherheitsbedarf in IKT-Systemen sowohl bestimmen als auch unter Berücksichtigung anerkannter Standards, gesetzlicher Vorgaben und technologischer Möglichkeiten geeignete Konzepte für die Datensicherheit und den Datenschutz entwickeln;

– aus den vielfältigen gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Informationstechnologie und des Informationseinsatzes geeignete Schritte für konkrete Situationen sowohl ableiten als auch argumentieren;

– personal- und gesellschaftspolitische Auswirkungen des IKT-Einsatzes reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Führen und Steuern von Projekten, Krisen- und Konfliktbewältigung, internationales Projektumfeld, Programm- und Projektportfolio-Management. Veränderungsmanagement.

Bereich Projektpraxis:

Durchführung, Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Abschluss von komplexen IKT-Projekten. Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen. Methoden des Projektmanagements, der Software- und Systementwicklung und der Prozessmodellierung.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Standards und Richtlinien für den sicheren Einsatz von IKT-Systemen, Datenschutzgesetz. Rechtliche Bestimmungen für die Entwicklung und Nutzung von Software, rechtliche Vorgaben für den betrieblichen Einsatz von IKT-Systemen, Compliance.

IT-Arbeitsplätze, IT-Akzeptanz, Auswirkungen der IKT im gesellschaftspolitischen Umfeld.

Pflichtgegenstände des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes

B.1 Systemtechnik

COMPUTERPRAKTIKUM

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B.

TECHNISCHE INFORMATIK

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B.

PROGRAMMIEREN UND SOFTWARE ENGINEERING

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Programmiergrundlagen

Bereich Anwendungsprogrammierung

Bereich Softwareentwicklungsprozess

Lehrstoff:

Bereich Programmiergrundlagen:

Anweisungen und Kontrollstrukturen, grundlegende Datentypen und Operatoren, prozedurale Programmierung, grafische Darstellung von Algorithmen und Programmabläufen, Speicherverwaltung.

Bereich Anwendungsprogrammierung:

UI-Entwicklung, hardwarespezifische Programmierung, GUI- Entwicklung.

Bereich Softwareentwicklungsprozess:

Entwicklungsumgebung, Testen und Fehlersuche, Debugging, Planungs- und Dokumentationstools, Versionsverwaltung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Programmiergrundlagen

Bereich Anwendungsprogrammierung

Bereich Softwareentwicklungsprozess

Lehrstoff:

Bereich Programmiergrundlagen:

Speicherverwaltung, objektorientierte Bibliotheken, Grundlagen der objektorientierten Programmierung.

Bereich Anwendungsprogrammierung:

GUI-Entwicklung, Graphische Komponenten.

Bereich Softwareentwicklungsprozess:

Aktivitäts- und Komponentendiagramme, Debugging, Versionsverwaltung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Programmiergrundlagen

Bereich Anwendungsprogrammierung

Bereich Softwareentwicklungsprozess

Lehrstoff:

Bereich Programmiergrundlagen:

Objekte, Klassen, Vererbung und Polymorphismus, Datenkapselung, Suchen, Sortieren, Komprimieren, Verschlüsseln, Speicherklassen und Speicherverwaltung, Statik- und Dynamik-Modellierung, Algorithmen berufsspezifischer Fachgebiete.

Bereich Anwendungsprogrammierung:

GUI-Entwicklung, Container Multimedia Datentypen; Datenbankzugriffe; Datenaustauschformate.

Bereich Softwareentwicklungsprozess:

Grafische Notationen, Testen und Fehlersuche, Debugging, Versionsverwaltung, Inkrementelle, Iterative und Agile Vorgehensmodelle, Entwicklungsmethoden, Dokumentationstools.

Kompetenzmodul 4

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Anwendungsprogrammierung

Bereich Softwareentwicklungsprozess

Lehrstoff:

Bereich Anwendungsprogrammierung:

Entwurfsmuster, Auswahl und Einsatz von Bibliotheken, Datenaustauschformaten, Schnittstellen, Dokumentationsmethoden und Testumgebungen für komplexe Softwareprojekte

Bereich Softwareentwicklungsprozess:

Inkrementelle, Iterative und Agile Vorgehensmodelle, Teststrategien, Integrations- und Systemtests, Akzeptanztests, Performancetests, Validierung, Bibliotheken, Deployment.

DATENBANKEN UND INFORMATIONSSYSTEME

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B.

NETZWERKSYSTEME UND VERTEILTE SYSTEME

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien

– Computernetze nach Umfang, Dienstangebot, Topologie und Mediennutzung charakterisieren und vergleichen sowie die Grundlagen der Signalausbreitung in kabellosen und kabelgebundenen Medien charakterisieren.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing

– Anforderungen an Modelle zur Rechnerkommunikation allgemein charakterisieren und Anforderungen an das TCP/IP-Modell, sowie das OSI-Modell beschreiben, sowie Normen von Standardisierungsgremien für Rechnerkommunikation heraussuchen.

Lehrstoff:

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien:

Netze zur Sprach-, Text- und Bildkommunikation, Fest- und Funknetze, Übertragungsmedien und Kopplungselemente, Standards und Zugriffsverfahren, Topologien und Komponenten, Grundlagen von Kommunikationsmodellen.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing:

Grundlegende Adresskonzepte.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien

– Verkabelungssysteme aufgrund aktueller Standards messen und eine Kaufentscheidung für aktive Netzwerkkomponenten treffen und eine Raumverkabelung selbst herstellen und überprüfen.

Lehrstoff:

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien:

Netze zur Sprach-, Text- und Bildkommunikation, Fest- und Funknetze, Übertragungsmedien und Kopplungselemente, Standards und Zugriffsverfahren, Topologien und Komponenten, Grundlagen von Kommunikationsmodellen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien

– in Bezug auf spezifizierte Anforderungen ein geeignetes Übertragungsmedium und eine geeignete Topologie bewerten sowie bei gegebenen Anforderungen an Netzwerke Lösungskonzepte zur Realisierung von Topologien erarbeiten.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing

– eine Einordnung von Anwendungs- und Transportprotokollen auf das OSI-Modell umsetzen und das TCP/IP-Modell und das OSI-Modell gegeneinander abgrenzen und aufgrund von Anforderungsspezifikationen an lokale Netze Kommunikationsmodelle für Weitverkehrsnetze erarbeiten;

– ein SOHO-Netzwerk installieren und damit Switching- und Routingkonzepte in Small-Office-Home-Office-Netzwerken umsetzen;

– den Unterschied zwischen Switching und Routing charakterisieren, sowie die Notwendigkeit der selbstständigen Wegewahl eines Datenpaketes durch das Internet begründen.

Bereich Netzwerkmanagement

– den Einsatz von Netzwerkplanungs- und Netzwerkmanagementkomponenten erklären;

– Kosten von Netzwerkkomponenten und Netzwerkteilen abschätzen und an vorhandene Kostenstellen verteilen;

– Investitionen wirtschaftlich und technisch argumentieren;

– die Funktionalität eines Netzwerkes mit Netzwerktools überprüfen und die Ergebnisse interpretieren und für ein Netzwerk Betriebsführungs- und Netzwerkmanagementkonzepte erstellen.

Bereich Netzwerksicherheit

– die Notwendigkeit für den Einsatz von Netzwerksicherheitssystemen begründen und grundlegende Funktionsprinzipien einer Firewall, eines Backupsystems, sowie von Remote Access Systemen erklären;

– Netzwerksicherheitssysteme in SOHO-Netzwerken installieren, den Output von Netzwerksicherheitssystemen bewerten und Entscheidungen über geeignete Abwehrmaßnahmen treffen und einfache Angriffsszenarien analysieren.

Bereich Heterogenität

– plattformspezifische Installationen von Serverdiensten vergleichen und Anforderungen an automatisierte Softwareverteilungssysteme erklären sowie ein automatisiertes Softwareverteilungssystem in heterogenen Systemen installieren.

Lehrstoff:

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien:

Grundkomponenten für Netzwerke, Rollen / Services in einem Netzwerk, Peer-to-Peer-Netzwerke, Nachrichtenformatierung / Frameaufbau, Eigenschaften von Protokollen.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing:

Anwendungsprotokolle, Transportprotokolle, Positionierung diverser Protokolle im OSI- und TCP/IP-Modell, Datenkapselung, Gegenüberstellung OSI- und TCP/IP-Modell, erweiterte Adresskonzepte.

Grundlagen und Übungen zu Switching, Routing, Virtuelle LANs und Internetanbindung.

Bereich Netzwerkmanagement:

Bedarfsfeststellung, logisches Netzwerkdesign, Netzwerkdokumentation, Netzwerkmanagement als zyklischer Prozess, Betriebsführungskonzepte, Kostenanalyse, Fehlersuche.

Bereich Netzwerksicherheit:

Anforderungen an Netzwerksicherheit, Datenschutz- und Datensicherheit, rechtliche Grundlagen auf nationaler und europäischer Ebene, Sicherheitsstandards und -normen.

Sicherheitskonzepte, Zugangssicherheit, Datensicherheit, Inhaltssicherheit, Bedrohungsszenarien, Firewalls, Grundschutzhandbuch, IT-Securitymanagement, Überblick über Verschlüsselungsverfahren.

Bereich Heterogenität:

Implementierung von Serversystemen- und Diensten auf unterschiedlichen Plattformen, Zusammenwirken von verschiedenen Betriebssystemen, Verzeichnisdienste im heterogenen Verbund; Verteilung von Betriebssystem- und Anwendersoftware, Inventarisierungssysteme.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien

– eine WLAN basierende Infrastruktur in SOHO-Netzen erstellen.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing

– die Qualität von Routingverfahren analysieren und bewerten sowie die Verfahren „Switching“ und „Routing“ hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysieren;

– den Einsatz von VLAN’s, Switching und Routing in Midrange-Netzwerken modellhaft entwerfen.

Bereich Netzwerksicherheit

– Strategien zur Realisierung eines Sicherheitskonzeptes für Midrange-Netzwerke erarbeiten;

– die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes und der Datensicherheit berücksichtigen;

– Sicherheitsanalysen gemäß aktueller Standards durchführen.

Bereich Heterogenität

– Probleme, die bei der Zusammenwirkung unterschiedlicher Betriebssysteme auftreten, analysieren und Lösungskonzepte für plattformübergreifende Verzeichnisdienste erarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich Übertragungsmedien und Netztopologien:

Adressierung, Grundlagen Wireless- Technologien und Geräte, Standards für Wireless LANs, Signalausbreitung und Messung.

Bereich Schichtenmodelle und Protokolle, Switching und Routing:

Vertiefende Konzepte und Übungen zu Switching und Routing, statisches- und dynamisches Routing, Bewertung der Qualität von Routen, Network- und Portaddresstranslation.

Bereich Netzwerksicherheit:

Anforderungen an Netzwerksicherheit, Datenschutz- und Datensicherheit, rechtliche Grundlagen auf nationaler und europäischer Ebene, Sicherheitsstandards und -normen.

Bereich Heterogenität:

Implementierung von Serversystemen- und Diensten auf unterschiedlichen Plattformen, Zusammenwirken von verschiedenen Betriebssystemen, Verzeichnisdienste im heterogenen Verbund; Verteilung von Betriebssystem- und Anwendersoftware, Inventarisierungssysteme.

MEDIENTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Informationsdarstellung im Internet

– den Ablauf beim Aufruf einer Webseite und die Bedeutung der wichtigsten der dabei verwendeten Protokolle erklären;

– die Bedeutung und Anwendung der wichtigsten Webstandards erklären;

– mit den aktuellen Webstandards Inhalte (Text, Verweise, Grafiken, Video, Audio) in eine Webseite einbinden.

Bereich Multimediale Inhalte

– Geräte zur Bildaufnahme bedienen;

– wichtige gestalterische Grundelemente für Foto, Audio und Video anwenden;

– die Eigenschaften einer Pixelgrafik bzw. Vektorgrafik erklären;

– einfache Vektor- und Pixelgrafiken mit geeigneter Software erstellen.

Bereich Userinterfacedesign

– die Eigenschaften und Wirkungsweise der visuellen Wahrnehmung multimedial einsetzen;

– die typografischen Grundlagen und die Grundlagen der Farbenlehre anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Informationsdarstellung im Internet:

Grundlagen Webentwicklung, Auszeichnungssprache(n), Formatierungssprache(n), Einbindung von Text und Audio- und Videodateien in geeigneten Formaten.

Bereich Multimediale Inhalte:

Typografischen Grundlagen, Grundlagen der Farbenlehre, Grundlagen Gestaltung. Grundlagen Grafik, Bildformate, Erstellung von Vektor und Pixelgrafiken.

Bereich Userinterfacedesign:

Visuelle Wahrnehmung, Farbpsychologie.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Informationsdarstellung im Internet

– mit den aktuellen Webstandards die Inhalte einer Webseite gestalten;

– geeignete Werkzeuge zum Erstellen und Testen von Webseiten auswählen;

– den Begriff „Responsives Webdesign“ erklären und responsive Webseiten erstellen;

– eine Webseite über einen Provider online stellen;

– aufgrund der Eigenschaften und Anwendungsgebiete von Content Management Systemen eine qualifizierte Auswahl treffen und eine Webseite damit erstellen.

Bereich Multimediale Inhalte

– Bildaufnahmen erstellen und geeignete Werkzeuge zu deren Bearbeitung auswählen und verwenden;

– Audioaufnahmen erstellen und geeignete Werkzeuge zu deren Bearbeitung auswählen und verwenden;

– wichtige gestalterische Grundelemente für Foto und Audio anwenden.

Bereich Userinterfacedesign

– geeignete Methoden zur Optimierung der Benutzerinteraktion anwenden;

– die Bedeutung barrierefreier Benutzerschnittstellen erklären.

Lehrstoff:

Bereich Informationsdarstellung im Internet:

Werkzeuge zur Entwicklung und zum Testen einer Webseite, Auszeichnungssprache(n), Formatierungssprache(n), Spaltenlayout, gestalten einer Webseite, Responsives Layout.

Content Management Systeme.

Bereich Multimediale Inhalte:

Fotografie und Bildbearbeitung, Tonbearbeitung.

Bereich Userinterfacedesign:

Softwareergonomie, Benutzerinteraktion, Usability für stationäre Endgeräte.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Informationsdarstellung im Internet

– Standardelemente einer Webseite erstellen und gestalten (Kopf und Fußzeile, Spaltenlayouts, Menüs), dynamische Webseiten durch Einbindung von clientseitigen Scripts oder gängigen Frameworks erstellen;

– Themenbereiche der Webentwicklung (Browservielfalt, Kompatibilität, Zeichencodierung, barrierefreies Webdesign, Validierung, Suchmaschinenoptimierung) erklären;

– mithilfe von Webstandards mit einem Server kommunizieren.

Bereich Multimediale Inhalte

– Videoaufnahmen erstellen und geeignete Werkzeuge zu deren Bearbeitung auswählen und verwenden;

– wichtige gestalterische Grundelemente für webgerechte Videodarstellung anwenden.

Bereich Userinterfacedesign

– aufgrund der Eigenschaften mobiler Geräte deren Bedeutung einschätzen;

– eigene gestalterische Vorstellungen benutzerorientiert umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Informationsdarstellung im Internet:

Clientseitige Scriptsprache(n), Einbinden dynamischer Inhalte in Webseiten. Webformulare, Kommunikationsschnittstellen zum Server.

Bereich Multimediale Inhalte:

Videobearbeitung.

Bereich Userinterfacedesign:

Softwareergonomie, Benutzerinteraktion, Usability für mobile Endgeräte.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Informationsdarstellung im Internet

– mobile Web Applikationen erstellen und über geeignete Schnittstellen auf Funktionen des mobilen Endgeräts zugreifen, sowie über die mobile Webapplikation zu einem Server kommunizieren.

Bereich Multimediale Inhalte

– webtaugliche Animationen erstellen;

– Multimediale Inhalte zur Veröffentlichung technisch optimiert aufbereiten.

Lehrstoff:

Bereich Informationsdarstellung im Internet:

Entwicklung mobiler Webapplikationen.

Bereich Multimediale Inhalte:

Erstellen webtauglicher Animationen. Audio und Videoformate.

SYSTEMPLANUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Prozessmodelle und Kompetenzen im Projektmanagement sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;

– Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements für die Projektinitialisierung und die Projektorganisation theoriebasiert anwenden;

– Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements für die Projektplanung, die Projektdurchführung und den Projektabschluss theoriebasiert anwenden.

Bereich Projektpraxis

– einfache Projekte initiieren und planen;

– einfache Projekte theoretisch durchführen und abschließen.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Vorgehensmodelle, Kompetenzen und Rollen im Software Engineering sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;

– die für ein Software-Entwicklungsprojekt geeigneten Methoden und Werkzeuge des Software Engineerings – ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten – sowohl erklären als auch auswählen und theoriebasiert anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Projektbegriff, Projektmanagementansätze und Phasenmodelle. Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess. Projektorganisation, Projektteams.

Projektplanung, Aufwand- und Zeitschätzung, Projektdurchführung, Projektdokumentation, Projektevaluierung und Projektabschluss.

Bereich Projektpraxis:

Selbstständige Initiierung und Planung eines einfachen Projektes. Selbstständige Durchführung und Abschluss eines einfachen Projektes.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Software Engineering, Vorgehens- und Prozessmodelle für die Softwareentwicklung, Rollen im Softwaredevelopmentprozess.

Methoden für Ist-Erhebung, Analyse, Entwurf, Entwicklung und Qualitätssicherung im Software Engineering, Anforderungsanalyse und -beschreibung, Aufwandsschätzung, Produktdokumentation, Testen, Abnahme, Rollout, Wartung und Pflege.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– Projekte leiten,

– Probleme und Konflikte in Teamstrukturen analysieren sowie geeignete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Bereich Projektpraxis

– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und dokumentieren;

– ein Projektmanagementhandbuch selbstständig verwenden;

– eigenständig Lösungskonzepte auf Basis der technischen Pflichtgegenstände zur Realisierung einfacher Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung entwickeln und umsetzen;

– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, benutzerorientierte Konzepte entwickeln, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;

– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die aktuellen Technologien und Produkte in den Bereichen Hardware und Software recherchieren und in einfachen Projekten einsetzen;

– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, benutzerorientierte Konzepte entwickeln, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;

– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Projektcontrolling, Führen und Steuern von Projekten, Kommunikation in Projekten, Berichtswesen, Ressourcenmanagement, Konfliktmanagement.

Rollen in Prozessen; Methoden der Prozessbeschreibung; Notationen und Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen.

Bereich Projektpraxis:

Planung und Realisierung einfacher informationstechnischer Projekte unter Wahrnehmung typischer Rollenbilder und unter Berücksichtigung von Themenbereichen der technischen Pflichtgegenstände.

Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen. Methoden des Projektmanagements und der Software- und Systementwicklung. Durchführung, Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Abschluss von IKT-Projekten.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Aktueller Hardware-, Software- und IT-Dienstleistungsmarkt. IT-Services und IT-Service Management, Referenzmodelle für Gestaltung und Qualität von IT-Services.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– bestehende IKT-Systeme analysieren und darstellen, um dafür Lösungskonzepte und Umsetzungsstrategien für Software- und Systementwicklungsprojekte zu erarbeiten;

– ein Projektmanagementhandbuch selbstständig erstellen;

– verschiedene Kreativitätstechniken adäquat zu den gestellten Aufgaben einsetzen.

Bereich Projektpraxis

– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung initiieren, planen, kalkulieren und eine geeignete Teamstruktur und Teamkommunikation, Arbeitsumgebung und Qualitätssicherung sowohl konzipieren als auch aufbauen;

– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren.

Bereich Qualitätsmanagement

– Methoden des Qualitätsmanagements sowie Grundlagen der Qualitätsnormen und Qualitätsmanagement-Systeme angeben, ein Qualitätsmanagement-Handbuch richtig anwenden und Methoden des Qualitätsmanagements gezielt einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Strategische, operative und technische Prozessmodelle. Notationen und Werkzeuge für die Prozessmodellierung, Umsetzung von Prozessmodellen.

Bereich Projektpraxis:

Initiierung, Organisation, Planung und Dokumentation von komplexen IKT-Projekten, Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen.

Methoden des Projektmanagements, der Software- und Systementwicklung und der Prozessmodellierung.

Bereich Qualitätsmanagement:

Beschaffungsvorgang, Pflichtenheft, Ausschreibung, Angebot, Wirtschaftlichkeit, Leistungs- und Kostenvergleich, rechtskonforme Vergabe, Qualitätsmanagementhandbuch, Standards, Normen, Systeme, Begriffe und Werkzeuge.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– komplexe Projekte der IKT abschließen und beim Auftraggeber nachhaltig implementieren.

Bereich Projektpraxis

– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;

– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.

Bereich Qualitätssicherung

– konstruktive und analytische Maßnahmen zur Qualitätssicherung gezielt zur Projektierung und Entwicklung von IKT Systemen einsetzen;

– IKT-Einsatz im Rahmen der aktuellen industrienahen Anforderungen planen und dessen personal- und gesellschaftspolitische Auswirkungen reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Führen und Steuern von Projekten, Projektabnahme, Diskontinuitätenmanagement, Wartungsplanung.

Bereich Projektpraxis:

Durchführung, Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Abschluss von komplexen IKT-Projekten. Entwicklung von IKT-Systemen basierend auf Anforderungen, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen. Methoden des Projektmanagements, der Software- und Systementwicklung und der Prozessmodellierung.

Bereich Qualitätssicherung:

Qualitätsmanagement-Systeme, Standards und Richtlinien für den sicheren Einsatz von IKT-Systemen, Datenschutzgesetz.

Rechtliche Bestimmungen für die Entwicklung und Nutzung von Software, rechtliche Vorgaben für den betrieblichen Einsatz von IKT-Systemen, Compliance.

IT-Arbeitsplätze, IT-Akzeptanz, Auswirkungen der IKT im gesellschaftspolitischen Umfeld.

B. Fachtheorie und Fachpraxis

Gemäß Stundentafel I.3 und Stundentafel I.4.

COMPUTERPRAKTIKUM

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Systemtechnik

– programmtechnisch Hardware ansteuern;

– die für die Installation von IT-Infrastruktursystemen notwendigen Arbeitsschritte beschreiben und eine entsprechende Arbeitsplanung und Arbeitsvorbereitung durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Systemtechnik:

Einfache Mikroprozessorsteuerungen, Hardwareschnittstellenprogrammierung, elektrische Schutzmaßnahmen. Einfache Fehlersuche und Fehlerbehebung in IKT Systemen, Diagnosewerkzeuge.

Computerassemblierung und Hardwarekonfiguration, Installation und Konfiguration von Betriebssystemen und IT-Infrastrukturkomponenten.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Systemtechnik

– eine strukturierte horizontale und vertikale LAN-Verkabelung normgerecht ausführen;

– Kabelmessungen durchführen und die Messergebnisse entsprechend analysieren und bewerten;

– IT-Infrastruktur nach Vorgaben installieren und in Betrieb nehmen.

Lehrstoff:

Bereich Systemtechnik:

Ausführung normgerechter und strukturierter Verkabelungsarbeiten, Kabelprüfung.

Assemblierung von Server- und Netzwerkschränken, Installation und Konfiguration von Server-Betriebssystemen, Energieversorgung von IT-Komponenten.

TECHNISCHE INFORMATIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierendenkönnen im

Bereich Betriebssysteme

– die Effizienz von unterschiedlichen Betriebssystemen für konkrete Anwendungsbereiche beurteilen und mögliche Probleme erkennen;

– potenzielle Sicherheitsrisiken in Betriebssystemen beurteilen und Maßnahmen zu deren Vermeidung treffen;

– Skripte für die Automatisierung von Systemabläufen unter Verwendung von Systemfunktionen entwickeln.

Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informatik

– den Aufbau eines Mikroprozessors bzw. Mikrocontrollers und den prinzipiellen Befehlsablauf beschreiben;

– Wahrheitstabellen auswerten, die Ergebnisse interpretieren, diese mit Hilfe aussagenlogischer Formeln modellieren, Methoden zur Vereinfachung von Formeln anwenden und in elektronische Schaltungen umsetzen;

– Digitale Signale analysieren, interpretieren und verarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich Betriebssysteme:

Verwaltungsschnittstelle, Kommandosprachen, Virtualisierung, Optimierungsmaßnahmen.

Bereich Elektrotechnik und Elektronik für Informatik:

Aussagenlogische Operatoren, Wahrheitstabellen, Normalformen, Äquivalenzumformungen, Methoden zur Vereinfachung aussagenlogischer Formeln.

Signalverarbeitung und -darstellung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierendenkönnen im

Bereich Grundlagen der Informationstechnik

– einfache Programme für Echtzeitaufgaben erstellen;

– aufgrund vorgegebener Schnittstellen technische Komponenten ansteuern;

– eine Internetanbindung für technische Komponenten realisieren.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der Informationstechnik:

Hardwarespezifische Datentypen und Anweisungen, Analyse von Datenblättern, Laufzeiten, Interrupts. Treibersoftware, einfache Internetprotokolle, Adressierung, Datenaustausch.

PROGRAMMIEREN UND SOFTWARE ENGINEERING

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Theoretische Informatik

– in verschiedenen Zahlensystemen Grundrechenoperationen ausführen, zwischen Zahlensystemen konvertieren, Fehler analysieren und diese programmtechnisch anwenden.

Bereich Softwareentwicklung und -design

– Zusammenhänge eines Problems erfassen und mit metasprachlichen Methoden darstellen;

– einfache Problemstellungen in Programme umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Theoretische Informatik:

Zahlentheorie: Stellenwertsysteme, Konversionsalgorithmen, einfache Rechenoperationen in Fest- und Gleitkommaarithmetik, Grundzüge der Computernumerik, Fehleranalyse.

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Metasprachliche Problembeschreibung; Anweisungen, Kontrollstrukturen, Datentypen; Funktionen, Prozeduren, Methoden, Parameter, Rückgabewert; Integrierte Entwicklungsumgebungen, Teststrategien.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Theoretische Informatik

– umgangssprachliche Sätze in prädikatenlogische Formeln oder eine mehrwertige Logik übertragen und umgekehrt.

Bereich Softwareentwicklung und -design

– Informationen in vorgegebenen Datenstrukturen darstellen;

– die Effizienz unterschiedlicher Datenstrukturen bezüglich Datenumfang, Sicherheit und Aufwand beurteilen;

– einfache Datenstrukturen und Algorithmen implementieren.

Lehrstoff:

Bereich Theoretische Informatik:

Prädikatenlogik: prädikatenlogische Operatoren, Quantoren und Funktoren, Interpretationen und Modellbildung, mehrwertige Logik.

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Anweisungen, Kontrollstrukturen; Skalare und zusammengesetzte Datentypen, Datenstrukturen; Funktionen, Prozeduren, Methoden; Basisalgorithmen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Theoretische Informatik

– Graphen in geeigneter Form darstellen sowie analysieren und Probleme graphentheoretisch modellieren sowie geeignete Strategien zu deren Lösung angeben und diese implementieren;

– Standardalgorithmen für eine konkrete Problemstellung auswählen.

Bereich Softwareentwicklung und -design

– vorgegebene Vererbungshierarchien entwickeln und gemeinsam mit grundlegenden Klassen der Bibliotheken zu Lösungen von Aufgaben einsetzen;

– Informationen in vorgegebenen Datenstrukturen darstellen;

– in Programmen externe Datenzugriffe realisieren und mit anderen Programmen kommunizieren;

– die Effizienz unterschiedlicher Datenstrukturen bezüglich Datenumfang, Sicherheit und Konvertierungsaufwand beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich Theoretische Informatik:

Algorithmen: Standardalgorithmen, Rekursion; Graphentheorie: Strukturen und Eigenschaften von Graphen, Speicherung von Graphen, Algorithmen in Graphen, Anwendungen und Problemlösungen.

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Objektorientierte Programmierung; Polymorphie und Collections; Persistenz, Dateizugriffe, Datenbankzugriffe und Serialisierung; Speicherklassen und Speicherverwaltung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Theoretische Informatik

– formale Sprachen, Grammatiken und Syntaxanalyseverfahren anwenden ;

– Algorithmen verstehen und diese in einer Programmiersprache umsetzen sowie für komplexe Aufgabenstellungen Algorithmen kombinieren und adaptieren.

Bereich Softwareentwicklung und -design

– vorgegebene Userinterfaces mit Hilfe fertiger Controls erstellen und auf Benutzereingaben angemessen reagieren;

– neue Userinterfaces für Client-Anwendungen designen und unter Verwendung angemessener Programmiertechniken die Kommunikation mit der Datenschicht implementieren.

Lehrstoff:

Bereich Theoretische Informatik:

Algorithmen: Komplexität von Algorithmen, Optimierung, Anwendungen und Problemlösungen; Formale Sprachen und Automaten: Notationen von Sprachen, Metasprachen, Grammatiken, Klassifikation von Sprachen, Reguläre Ausdrücke, Syntaxanalyse, Semantik, Endliche Automaten, Kellerautomaten, Grundlagen des Compilerbaus.

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Userinterfaces, Elemente graphischer Benutzeroberflächen, Eventhandling, Design, Layout, Usability; Design Patterns für verteilte Anwendungen; Statische und Dynamische Strukturen.

Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Softwareentwicklung und -design

– Problemlösungen für konkrete Aufgabenstellungen analysieren sowie Programme selbstständig entwerfen und mittels geeigneter Methoden moderner Softwaretechnologien realisieren;

– geeignete Entwicklungswerkzeuge und -systeme für eine Aufgabe auswählen, und konfigurieren;

– Systeme modellieren und dokumentieren;

– für die jeweilige Phase einer Softwareentwicklung die geeigneten Tests erkennen und beurteilen sowie Testfälle für konkrete Problemstellungen konzipieren und umsetzen;

– nebenläufige Anwendungen auf Basis von Entwurfsmustern und Frameworks planen und entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Modellierung, Softwarearchitektur, Design Patterns. Versionsverwaltung, Plug-ins, Bibliotheken, Dokumentationstools. Unit Tests, Erweiterte Teststrategien, Validierung. Prozesse, Threads, Kommunikation und Synchronisation.

Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Softwareentwicklung und -design

– für die jeweilige Phase einer Softwareentwicklung die geeigneten Tests erkennen und beurteilen sowie Testfälle für konkrete Problemstellungen entwickeln;

– Anwendungen auf Basis von Entwurfsmustern und Frameworks entwickeln;

– für große Applikationen programmiertechnologische Konzepte ausarbeiten und Programmiervorgaben konzipieren.

Lehrstoff:

Bereich Softwareentwicklung und -design:

Modellierung, Softwarearchitektur, Design Patterns. Aktuelle Trends der Softwareentwicklung und Programmiertechniken. Entwicklung von Anwendungen in Abstimmung mit fachtheoretischen Pflichtgegenständen.

DATENBANKEN UND INFORMATIONSSYSTEME

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen;

– aus einem Datenmodell ein Relationenmodell erstellen und analysieren;

– einfache Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen

– den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und können ein den Anforderungen entsprechendes, auswählen;

– ein einfaches DBMS installieren.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Begriffsbestimmungen: Vorteile des Einsatzes von Datenbanksystemen, Redundanz, Anomalien.

Konsistenz, Kategorisierung von Datenbanksystemen, Ebenenmodell, Phasen des Datenbankentwurfs, Datenmodelle, Notationselemente, Entities, Attribute, Beziehungen, Kardinalitäten.

Relationenmodell, Relationenschema, Transformationsregeln, einfache Datenbankabfrage.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen:

Marktgängige Systeme, Open Source vs. kommerzielle Datenbanksysteme, Desktopdatenbanken.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen;

– aus einem Datenmodell ein Relationenmodell erstellen und analysieren;

– Normalformen definieren, die Problematiken bei nicht normalisierten Daten erläutern und analysieren, sowie für eine gegebene Relation bestimmen, in welchen Normalformen diese ist;

– für eine nicht normalformgerechte Relation eine korrekte Zerlegung durchführen;

– funktionale Abhängigkeiten erklären und deren Bedeutung für die Integrität der Daten aufzeigen;

– standardisierte Abfragesprachen einsetzen, um auf Daten eines Datenbanksystems zuzugreifen und sie zu verändern;

– Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien und Entwicklungsumgebungen realisieren.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen

– den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und können ein den Anforderungen entsprechendes, auswählen, installieren.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Datenmodelle (Identifizierende Attribute und Beziehungen, Generalisierung, Aggregation, Erweiterungen).

Relationenmodell (Relationenschema, Attribute, Domänen, Schlüssel, NULL-Werte, Transformationsregeln).

Normalisierung (Funktionale Abhängigkeiten, Definitionen der Normalformen, Anomalien).

Abfragesprachen (Projektion, Selektion, Gruppierung, Verbundarten, Aggregatfunktionen, Unterabfragen).

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen:

Desktopdatenbanken.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen;

– aus einem Datenmodell ein Relationenmodell erstellen und analysieren;

– funktionale Abhängigkeiten erklären und deren Bedeutung für die Integrität der Daten aufzeigen;

– standardisierte Abfragesprachen einsetzen, um auf Daten eines Datenbanksystems zuzugreifen und sie zu verändern;

– Relationen erstellen, Relationenschemata ändern und referentielle Integrität gewährleisten;

– komplexe Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln;

– Views und Indizes zur Steigerung von Sicherheit und Perfomance erstellen;

– Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien und Entwicklungsumgebungen realisieren.

Bereich Informationssysteme und Contentmanagement

– marktgängige Contentmanagementsysteme installieren und konfigurieren;

– valide semistrukturierte Dokumente erzeugen.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Datenmodelle (Struktur und Semantik konzeptioneller Modelle, Darstellungsarten, Transformation in Datenmodelle, Redundanz).

Abfragesprachen (Relationen erzeugen, Datentypen, Schlüssel, Fremdschlüssel, referentielle Integrität, Manipulation von Daten- und Datenbankstrukturen).

Abfrageoptimierung (Indizes, logische und physische Optimierung, Sichten: Aufbau, Einsatzgebiete, Einschränkungen).

Bereich Informationssysteme und Contentmanagement:

Installation und Konfiguration, Beurteilung marktgängiger Systeme, Dokumentenmanagementsysteme, semistrukturierte Daten.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– standardisierte Abfragesprachen einsetzen, um auf Daten eines Datenbanksystems zuzugreifen und sie zu verändern;

– Relationen erstellen, Relationenschemata ändern und referentielle Integrität gewährleisten;

– komplexe Abfragen für konkrete Problemstellungen entwickeln;

– Views und Indizes zur Steigerung von Sicherheit und Perfomance erstellen;

– standardisierte Datenbankschnittstellen konfigurieren und verwenden, um aus gängigen Programmiersprachen mit einem Datenbanksystem zu kommunizieren;

– Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien und Entwicklungsumgebungen realisieren.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen

– ein Datenbanksystem installieren, konfigurieren und administrieren;

– inkrementelle und vollständige Backups erstellen bzw. einen Wiederanlauf initiieren;

– den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und können ein den Anforderungen entsprechendes, auswählen.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Abfragesprachen (Leistungsbewertung und Performanceoptimierung, Indizes, Tuning). Prozedurale Erweiterungen (Stored Routines und Triggers).

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen:

Architekturen, Interner Aufbau von Datenbank-Management-Systemen.

Installation und Konfiguration (Hardwareanforderungen, Metadaten, physische Organisation; Dienstprogramme und Managementtools, Modelle für die Zugriffskontrolle, Ressourcen, Benutzer, Rechte, Rollen, Authentifizierung und Protokollierung).

Informationssysteme (Arten, Klassifizierung, Aufgaben und Ziele, Anwendungsgebiete).

Implementierung von Datenbankanwendungen.

Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– standardisierte Datenbankschnittstellen konfigurieren und verwenden, um aus gängigen Programmiersprachen mit einem Datenbanksystem zu kommunizieren;

– Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien und Entwicklungsumgebungen realisieren.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen

– ein Datenbanksystem installieren, konfigurieren, administrieren und tunen;

– inkrementelle und vollständige Backups erstellen bzw. einen Wiederanlauf initiieren;

– bei der Realisierung von Informationssystemen passende Vorkehrungen zur Einhaltung der Datensicherheit und des Datenschutzes treffen;

– den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und können ein den Anforderungen entsprechendes, auswählen;

– die Problematiken bei parallelen Verarbeitungen durch den Einsatz von Transaktionen und Sperrmechanismen lösen;

– in dokumentenbasierten Systemen offene Dokumentenformate und Auszeichnungssprachen zur Realisierung solcher Systeme einsetzen;

– den Datenbankentwurf für verteilte Systeme durchführen und dabei entsprechende Sicherheitskonzepte realisieren.

Bereich Informationssysteme und Contentmanagement

– Informationsschnittstellen in unterschiedlichen Technologien implementieren;

– die Nutzung von e-Technologien beurteilen und Erfolgsfaktoren für deren Einsatz definieren;

– geeignete Informationssysteme vergleichen, auswählen und einsetzen;

– in Unternehmensnetzwerken sichere und redundante informationstechnische Systemarchitekturen systemübergreifend realisieren.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Administration (Sicherungskonzepte, Archivierung, Datenimport und Export, Wiederherstellung, Fehlerbehandlung, Datensicherung, Verfügbarkeit, Portierung, Performance Optimierung).

Datensicherheit und Datenschutz (Kryptologie, Angriffstechniken und Bedrohungsanalysen).

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen:

Architekturen (Objektorientierte Datenbanken, Objektrelationale Datenbanken, Multimedia-Datenbanken, NoSQL-Datenbanken, Big Data, Data Warehouse, Online Analytical Processing Systeme (OLAP) Transaktionskonzepte).

Systemarchitektur (Grundlagen dezentraler Systeme, Infrastrukturmanagement).

Bereich Informationssysteme und Contentmanagement:

Informationssysteme (Implementierung dokumentbasierter und nachrichtenorientierter Systeme, Anwendung betrieblicher Informationssysteme: Konzepte und Komponenten, Benutzerschnittstellen, Auswahlkriterien für Systeme, Produktionsplanung und Logistik: Funktionen von Produktionsplanungssystemen, Verfahren der Entscheidungsfindung und Optimierung).

Implementierung von Datenbankanwendungen, Middleware für webbasierte Anwendungen.

Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen

– ein Datenmodell für eine Aufgabenstellung entwerfen bzw. bestehende Modelle auf Korrektheit untersuchen;

– aus einem Datenmodell ein Relationenmodell erstellen und analysieren;

– Normalformen definieren, die Problematiken bei nicht normalisierten Daten erläutern und analysieren, sowie für eine gegebene Relation bestimmen, in welchen Normalformen diese ist;

– für eine nicht normalformgerechte Relation eine korrekte Zerlegung durchführen;

– funktionale Abhängigkeiten erklären und deren Bedeutung für die Integrität der Daten aufzeigen;

– standardisierte Abfragesprachen einsetzen, um auf Daten eines Datenbanksystems zuzugreifen und sie zu verändern;

– Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien und Entwicklungsumgebungen realisieren.

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen

– den Einsatz von Datenbanksystemen als Informationssysteme begründen und können ein den Anforderungen entsprechendes, auswählen.

Lehrstoff:

Bereich Datenmodelle, Abfragesprachen und Datenbankanwendungen:

Implementierung von Datenbankanwendungen, Middleware für webbasierte Anwendungen.

Schnittstellen (Aufbau, genormte DB-Schnittstellen, Installation, Konfiguration, Vergleich).

Datensicherheit und Datenschutz (Backupstrategien und deren Handhabung).

Bereich Architekturen und Administration von Datenbanksystemen:

Systemarchitektur (Trends in Nebenläufigkeit, Synchronisation, Replikation, verteilte Dateisysteme, verteilte Datenhaltung, Clustering, Virtualisierung, Fernwartung).

Anwendung betrieblicher Informationssysteme, Produktionsplanung und Logistik, Datamining, Business Intelligence, Management Information Systeme (MIS), Decision Support Systeme (DSS), Enterprise Ressource Planning Systeme (ERP-Systeme), Business Rules.

NETZWERKSYSTEME UND VERTEILTE SYSTEME

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Netzwerktechnologien

– Netzwerke entsprechend geltender Normen und Standards planen und konfigurieren;

– geeignete Technologien und Komponenten auswählen und diese implementieren und dokumentieren.

Bereich Netzwerkdienste

– die Funktionalität von Netzwerkdiensten beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Netzwerktechnologien:

Netzwerkmodelle; Adressierung; Switching und Routing; Auswahl und Konfiguration von Netzwerkkomponenten.

Bereich Netzwerkdienste:

Funktionen von Netzwerkdiensten.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Netzwerktechnologien

– beim Entwurf von Netzwerken geeignete Vorgangsweisen einsetzen;

– die wesentlichen Aspekte und Bedrohungen der Netzwerksicherheit beschreiben.

Bereich Netzwerkdienste

– Netzwerkdienste evaluieren und nach anwendungsspezifischen Kriterien implementieren;

– die Aufgaben des Netzwerkmanagements erklären.

Lehrstoff:

Bereich Netzwerktechnologien:

Erweiterte Funktionen von Switching und Routing; Netzwerkentwurf und -konfiguration; Protokolle; Sicherheitsrisiken und Bedrohungsarten.

Bereich Netzwerkdienste:

Implementierung von Netzwerkdiensten; Verzeichnisdienste; Netzwerkmanagement.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Netzwerktechnologien

– Verwaltungssysteme von Netzwerken konfigurieren, in Betrieb nehmen und Maßnahmen zum Schutz von Netzwerken und Systemen entwickeln und umsetzen.

Bereich Architektur und Entwicklung verteilter Systeme

– die Architektur verteilter Systeme erklären sowie die Aufgaben und die Funktionsweisen der verschiedenen Komponenten von verteilten Systemen beschreiben;

– einfache verteilte Systeme entwerfen und implementieren, implementierte Systeme analysieren sowie vorgegebene Algorithmen auf ihre Korrektheit überprüfen und testen.

Lehrstoff:

Bereich Netzwerktechnologien:

Verwaltungssysteme, Aufgaben des Netzwerkmanagements. Komponenten von Sicherheitslösungen, Firewalls, sicherheitsrelevante Maßnahmen. Security Policies.

Bereich Architektur und Entwicklung verteilter Systeme:

Hardware- und Software-Architektur verteilter Systeme; private Server-Netze; öffentliche Netze; Webapplikationen; Client-Server Systeme; Interprozesskommunikation.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Netzwerktechnologien

– die Anforderungen an Netzwerke definieren, die Implementierung planen sowie Vorschläge zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Performance umsetzen und testen;

– ein bestehendes Netzwerk auf Schwachstellen hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz untersuchen.

Bereich Architektur und Entwicklung verteilter Systeme

– die notwendigen Entwicklungsumgebungen für verteilte Systeme einrichten, in Betrieb nehmen und dokumentieren;

– einfache Applikationen für verteilte Systeme entwerfen implementieren, analysieren und testen;

– Synchronisationsmethoden zwischen verschiedenen Applikationen korrekt verwenden.

Lehrstoff:

Bereich Netzwerktechnologien:

Fehlersuche; Verfügbarkeit, Lastverteilung, Performanceanalyse, Tuning; Sicherheitslösungen (VPN).

Bereich Architektur und Entwicklung verteilter Systeme:

Applikationen für verteilte Systeme, Entwicklungsumgebungen, Einbindung in das Anwendungssystem.

Serviceorientierte Architektur (SOA); Web-Services; Enterprise Application Architecture; Cloud Computing; Middleware; Multi Tier Systeme.

BETRIEBSWIRTSCHAFT UND MANAGEMENT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– eine Buchhaltung aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen führen;

– Belege des laufenden Geschäftsbetriebes kontieren, richtig verbuchen, ablegen und eine Umsatzsteuer-Voranmeldung durchführen;

– die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf Vermögen und Kapital, Gewinn und Verlust beurteilen.

Bereich Betriebliche Funktionen

– die Bedeutung und Grundprinzipien der Betriebswirtschaftslehre verstehen.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen

– Kaufverträge von der Anbahnung bis zur Erfüllung abwickeln sowie rechtliche Möglichkeiten bei nicht vertragskonformer Erfüllung von Kaufverträgen darstellen und sinnvolle Handlungen daraus ableiten.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Buchführung, Doppelte Buchhaltung, laufende Geschäftsfälle, Belege. Steuerlehre. Bilanz, GV.

Bereich Betriebliche Funktionen:

Grundzüge privatwirtschaftlicher Unternehmen und Betriebe, Ziele des Wirtschaftens, aktuelle Entwicklungen der Betriebswirtschaftslehre.

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen:

Angebot, Kaufvertrag (Anbahnung, Abschluss, Erfüllung, Unregelmäßigkeiten).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– Buchungen zum Jahresabschluss durchführen, den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen vornehmen, sowie Einkommen- und Umsatzsteuererklärungen erstellen;

– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen durchführen und interpretieren;

– aufgrund von Fallbeispielen Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen durchführen und evaluieren.

Bereich Organisation:

– Strukturen in einer Organisation erheben, dokumentieren, beurteilen und konzeptionieren.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Doppelte Buchhaltung, Jahresabschluss und Bilanzierung, Steuerlehre. Personalverrechnung. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

Bereich Organisation:

Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Geschäftsprozesse, Dokumentation.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Externe Unternehmensrechnung

– den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen bewerten sowie anhand von Kennzahlen analysieren und daraus sinnvolle Maßnahmen entwickeln.

Bereich Interne Unternehmensrechnung

– aus dem Datenmaterial der Finanzbuchhaltung die Kosten einer Leistung kalkulieren, die Preisfindung vornehmen und den Kostenträgererfolg ermitteln und daraus Schlüsse ziehen;

– den Deckungsbeitrag einer Leistung ermitteln und relevante Schlussfolgerungen ziehen;

– mit Hilfe von Instrumenten des Controllings geschäftliche Abläufe analysieren und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Externe Unternehmensrechnung:

Auswertung des Jahresabschlusses (Kennzahlen), Bilanzanalyse.

Bereich Interne Unternehmensrechnung:

Kostenrechnung (Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung). Deckungsbeitragsrechnung, betriebswirtschaftliche Entscheidungen. Controlling.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen

– aufgrund von wesentlichen Merkmalen der Rechtsformen von Unternehmen und deren Vor- und Nachteilen eine Rechtsformentscheidung treffen und diese analysieren;

– rechtliche Entscheidungen im Rahmen der Führung kleiner Unternehmen treffen und diese analysieren.

Bereich Betriebliche Funktionen

– mittels marketingpolitischer Instrumente eine effiziente Strategie entwickeln und deren Auswirkungen beurteilen;

– einen Businessplan entwickeln und vor potentiellen Investoren / Kreditgebern effektiv präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich Unternehmen-Rechtsgrundlagen:

Rechtsformen. Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Stellvertretung.

Bereich Betriebliche Funktionen:

Marktforschung, Markt- und Umfeldanalyse, Marketing-Mix. Businessplan (Ziele und Inhalte, Ideenfindung), Schritte zur Unternehmensgründung, Finanzplan, Präsentation, Pitch.

Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Management

– unternehmerische Strategien auf Managementebene entwickeln;

– Führungstheorien analysieren und Führungskonzepte in ihrem unternehmerischen Wirkungsbereich anwenden;

– Methoden des Personalmanagements im jeweiligen Zuständigkeitsbereich anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Management:

Strategisches Management, Zielentwicklung, Leitbild, Kreativitätstechniken, Entscheidungstechniken. Führungstheorien, Führungskonzepte.

Leistungsverhalten und Motivation, Personalmanagement, Mitarbeitergespräch, Personalentwicklung, Personalbeurteilung, Arbeitsgestaltung, Stress, Gruppendynamik, Personalbedarfsplanung, Bewerbung und Recruiting.

Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Betriebliche Funktionen

– monetäre Führungsentscheidungen im Finanzierungs- und Investitionsbereich treffen;

– grundlegende Merkmale von Wertpapieren sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen.

Bereich Organisation

– unterschiedliche Ansätze des Qualitätsmanagements erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Betriebliche Funktionen:

Finanzierung, Kredit, Leasing, Sicherheiten. Investitionsrechnung, Investitionsentscheidung.

Bereich Organisation:

Qualitätsmanagement.

SYSTEMPLANUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

– die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Prozessmodelle und Kompetenzen im Projektmanagement sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;

– Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements für die Projektinitialisierung und die Projektorganisation theoriebasiert anwenden.

Bereich Projektpraxis

– einfache Projekte initiieren und planen.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen

– die theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Vorgehensmodelle, Kompetenzen und Rollen im Software Engineering sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung:

Projektbegriff, Projektmanagementansätze und Phasenmodelle. Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess. Projektorganisation, Projektteams.

Bereich Projektpraxis:

Selbstständige Initiierung und Planung eines einfachen Projektes.

Bereich Entwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen:

Software Engineering, Vorgehens- und Prozessmodelle für die Softwareentwicklung, Rollen im Softwaredevelopmentprozess.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement und Geschäftsprozessmodellierung

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