Änderungshistorie
Verordnung des WBF vom 7. Dezember 1998 über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen
13 Versionen
· 1998-12-07
2012-07-01
2012-01-01
2010-07-15
2010-01-01
2009-12-01
2009-07-01
2008-01-01
2007-07-01
2006-07-01
2006-04-01
2005-06-01
2003-01-01
Änderungen vom 2003-01-01
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# Verordnung des WBF vom 7. Dezember 1998 über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)*[^1]*,
<sup>1</sup> gestützt auf Artikel 20 Absatz 6 des Landwirtschaftsgesetzes , verordnet:
gestützt auf Artikel 20 Absatz 6 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998[^2]
und auf die Artikel 6 Absatz 5 und 28 Absätze 3 und 4 der Agrareinfuhrverordnung vom 26. Oktober 2011[^3],[^4]
##### **Art. 1** Zollbegünstigungen
verordnet:
<sup>1</sup> Für Waren nach dem Anhang der Einfuhrverordnung Saatgetreide und Futtermittel
##### **Art. 1**[^5] Zollbegünstigungen
<sup>2</sup> mit Ursprung in den Freizonen von Hochsavoyen und der vom 7. Dezember 1998 Landschaft Gex beträgt der Zollansatz 94 Prozent des Normalansatzes.
Für die Ölsaaten im Anhang 1, die zur Herstellung von Speiseöl, Futteröl oder anderem Öl verwendet werden, liegt der Zollansatz der für die anteilsmässige Berechnung massgebenden Ölschrote oder -kuchen 13 Franken je 100 kg unter dem Normalansatz.
<sup>2</sup> Für die Ölsaaten im Anhang 1, die zur Speise-, Futteroder anderen Ölherstellung verwendet werden, liegt der Zollansatz der für die anteilsmässige Berechnung massgebenden Ölschrote oder -kuchen 13 Franken je 100 kg unter dem Normalansatz.
##### **Art. 2**[^6] Ausbeuteziffern
##### **Art. 2** Ausbeuteziffern von Verarbeitungsprodukten
<sup>1</sup> Die Ausbeuteziffern von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind im Anhang 1 geregelt.
<sup>2</sup> Die Ausbeuteziffern von Verarbeitungsprodukten und von Getreide zur menschlichen Ernährung sind im Anhang 2 geregelt.
##### **Art. 2***a*[^7] Standardrezepturen für zubereitete Tierfutter
<sup>1</sup> Für Waren der Tarifnummern[^8] 2309.9011/9082/9089 wird der Zollansatz anteils-mässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.
<sup>2</sup> Für Waren der Tarifnummer 2309.9081 wird der Zollansatz anteilsmässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.
Die Ausbeuteziffern von ölhaltigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Verarbeitungsprodukten sind in den Anhängen 1 und 2 festgelegt.
##### **Art. 3** Zollnachzahlung
<sup>1</sup> Liegt bei einem Verarbeitungsbetrieb im Durchschnitt eines Kalenderjahres die Menge der im Anhang 2 aufgeführten Waren, welche nicht zu Futterzwecken verwendet werden, unter den Ausbeuteziffern, so ist der Zoll auf der Differenz zur Mindestausbeute zu dem im Zeitpunkt der Entstehung der Zollschuld gültig gewesenen Zollansatz nachzuzahlen. Ist dieser Zeitpunkt nicht feststellbar, gelangt der durchschnittliche im entsprechenden Kalenderjahr gültig gewesene Zollansatz zur Anwendung.[^9]
<sup>1</sup> Liegt bei einem Verarbeitungsbetrieb im Durchschnitt eines Kalenderjahres die Menge der im Anhang 2 aufgeführten Waren, welche nicht zu Futterzwecken verwendet werden, unter den Ausbeuteziffern, so ist der Zoll auf der Differenz zur Mindestausbeute zu dem im Zeitpunkt der Entstehung der Zollschuld gültig gewesenen Zollansatz nachzuzahlen. Ist dieser Zeitpunkt nicht feststellbar, gelangt der durchschnittliche im entsprechenden Kalenderjahr gültig gewesene Zollansatz zur
<sup>3</sup> Anwendung.
<sup>2</sup> Die Eidgenössische Zollverwaltung entscheidet über die Nachzahlung auf Grund der Meldungen der Verarbeitungsbetriebe oder der von ihr veranlassten Kontrollen in den Verarbeitungsbetrieben.
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Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1999 in Kraft.
[AS **2008** 3827](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/516)
Die nach Artikel 2*a* berechneten Zollansätze werden vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2011 um 1 Franken je 100 kg erhöht.
###### Fussnoten
[^1]: Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 ([SR **170.512.1**](https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2015/670)) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
[^1]: SR 910.1
[^2]: [SR **910.1**](https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1998/3033_3033_3033)
[^2]: SR 916.112.211
[^3]: [SR **916.01**](https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2011/770)
[^4]: Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 ([AS **2011** 6497](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2011/900)).
[^5]: Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 22. Juni 2010, in Kraft seit 15. Juli 2010 ([AS **2010** 2857](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2010/376)).
[^6]: Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 ([AS **2008** 3827](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/516)).
[^7]: Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 9. Juni 2006 ([AS **2006** 2523](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2006/390)). Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 ([AS **2008** 3827](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/516)). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.
[^8]: [SR **632.10** ](https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1987/1871_1871_1871)Anhang
[^9]: Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 ([AS **2003** 131](https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/11)).
[^3]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EVD vom 18. Dez. 2002 (AS 2003 131).
1998-12-07
Originalfassung
Text zu diesem Datum