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Abkommen vom 15. August 1996 zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (mit Anhängen)

8 Versionen · 1996-08-15

Änderungen vom 2016-02-12

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# Abkommen vom 15. August 1996 zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (mit Anhängen)
<sup>1</sup> Übersetzung Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (Stand am 24. April 2013) Die Vertragsparteien – eingedenk dessen, dass das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild-
<sup>1</sup> Übersetzung Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (Stand am 12. Februar 2016) Die Vertragsparteien – eingedenk dessen, dass das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild-
<sup>3</sup> lebenden Tierarten von 1979 ermutigt, auf internationaler Ebene gemeinsame Massnahmen zum Schutz wandernder Tierarten zu treffen; sowie eingedenk dessen, dass die erste Tagung der Konferenz der Vertragsparteien, die im Oktober 1985 in Bonn stattfand, das zuständige Sekretariat anwies, geeignete Massnahmen zur Ausarbeitung eines Abkommens über westpaläarktische Anatidae zu ergreifen; in der Erwägung, dass die wandernden Wasservögel einen wichtigen Bestandteil der biologischen Vielfalt unserer Erde ausmachen, und dem Geist des Übereinkommens
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<sup>8</sup> Veröffentlichung gemäss Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen . 3. Der Verwahrer unterrichtet alle Staaten und alle Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die dieses Abkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, sowie das Sekretariat des Abkommens über: (a) jede Unterzeichnung, (b) jede Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungsoder Beitrittsurkunde, (c) den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Abkommens und jedes weiteren Anhangs sowie jeder Änderung des Abkommens oder seiner Anhänge, (d) jeden Vorbehalt betreffend einen neuen Anhang oder eine Änderung eines Anhangs, (e) jede Notifikation des Rückzugs eines Vorbehalts, (f) jede Notifikation der Kündigung des Abkommens. Der Verwahrer übermittelt allen Staaten und allen Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die dieses Abkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, sowie dem Sekretariat des Abkommens den Wortlaut jedes Vorbehalts, jedes weiteren Anhangs und jeder Änderung des Abkommens oder seiner Anhänge. Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Abkommen unterschrieben. Geschehen zu Den Haag am fünfzehnten August Neunzehnhundertsechsundneunzig. (Es folgen die Unterschriften) Anhang 1 Bestimmung des Abkommensgebiets Die Grenzen des Abkommensgebiets werden wie folgt festgelegt: vom Nordpol in Richtung Süden entlang des 130. westlichen Längengrads bis zum 75. nördlichen Breitengrad; von dort in Richtung Osten und Südosten über den Viscount Melville Sund, Prince Regent Inlet, den Golf von Boothia, das Foxe Becken, den Foxe Kanal und die Hudsonstrasse bis zu einem im nordwestlichen Atlantik gelegenen Punkt, dessen Koordinaten 60° nördliche Breite und 60° westliche Länge sind; von dort gegen Südosten durch den nordwestlichen Atlantik bis zu einem Punkt dessen Koordinaten 50° nördliche Breite und 30° westliche Länge sind; von dort entlang dem 30. westlichen Längengrad bis zum 10. nördlichen Breitengrad; von dort gegen Südosten bis zur Schnittstelle des Äquators mit dem 20. westlichen Längengrad; von dort gegen Süden entlang dem 20. westlichen Längengrad bis zum 40. südlichen Breitengrad; von dort gegen Osten entlang dem 40. südlichen Breitengrad bis zum 60. östlichen Längengrad; von dort gegen Norden entlang dem 60. östlichen Längengrad bis zum 35. nördlichen Breitengrad; von dort gegen Nordosten, in einem Grosskreisbogen bis zu einem im westlichen Altai gelegenen Punkt, dessen Koordinaten 49° nördliche Breite und 87° 27’ östliche Länge sind; von dort in einem Grosskreisbogen durch Zentralsibirien bis an die Küste des Nördlichen Eismeeres bei 130° östlicher Breite; von dort entlang dem 130. östlichen Breitengrad bis zum Nordpol. Das Abkommensgebiet ist auf der beiliegenden Karte eingezeichnet. Karte des Abkommensgebiet <sup>9</sup>
<sup>10</sup> Anhang 2 Vogelarten, auf die sich dieses Abkommen bezieht SPHENISCIDAE Spheniscus demersus Brillenpinguin GAVIIDAE Gavia stellata Sterntaucher Gavia arctica Eurasischer Prachttaucher Gavia immer Eistaucher Gavia adamsii Gelbschnabeltaucher PODICIPEDIDAE Tachybaptus ruficollis Zwergtaucher Podiceps cristatus Haubentaucher Podiceps grisegena Rothalstaucher Podiceps auritus Ohrentaucher Podiceps nigricollis Schwarzhalstaucher PHAETHONTIDAE Phaethon aetherus Rotschnabel-Tropikvogel Phaethon rubricauda Rotschwanz-Tropikvogel Phaethon lepturus Weissschwanz-Tropikvogel PELECANIDAE Pelecanus onocrotalus Rosapelikan Pelecanus rufescens Rötelpelikan Pelecanus crispus Krauskopfpelikan SULIDAE Sula (Morus) bassana Basstölpel Sula (Morus) bassana Kaptölpel Sula dactylatra Maskentölpel PHALACROCORACIDAE Phalacrocorax coronatus Wahlberg - Scharbe Phalacrocorax pygmaeus Zwergscharbe Phalacrocorax neglectus Küstenscharbe Phalacrocorax carbo Kormoran Phalacrocorax nigrogularis Sokotrakormoran (Sokotrascharbe) Phalacrocorax capensis Kapkormoran FREGATIDAE Fregata minor Bindenfregattvogel Fregata ariel Arielfregattvogel ARDEIDAE Egretta ardesiaca Glockenreiher Egretta vinaceigula Braunkehlreiher Egretta garzetta Seidenreiher Egretta gularis Küstenreiher Egretta dimorpha Meerreiher Ardea cinerea Graureiher Ardea melanocephala Schwarzhalsreiher Ardea purpurea Purpurreiher Casmerodius albus Silberreiher Mesophoyx intermedia Mittelreiher Bubulcus ibis Kuhreiher Ardeola ralloides Rallenreiher Ardeola idae Dickschnabelreiher Ardeola rufiventris Rotbauchreiher Nycticorax nycticorax Nachtreiher Ixobrychus minutus Zwergdommel Ixobrychus sturmii Graurückendommel/Schieferdommel Botaurus stellaris Rohrdommel CICONIIDAE Mycteria ibis Nimmersatt Anastomus lamelligerus Mohrenklaffschnabel Ciconia nigra Schwarzstorch Ciconia abdimii Abdim-Storch Ciconia episcopus Afrikanischer Wollhalsstorch Ciconia ciconia Weissstorch Leptoptilos crumeniferus Marabu BALAENICIPITIDAE Balaeniceps rex Schuhschnabel THRESKIORNITHIDAE Plegadis falcinellus Sichler Geronticus eremita Waldrapp Threskiornis aethiopicus Heiliger Ibis Platalea leucorodia Löffler Platalea alba Afrikanischer Löffler/Rosenfusslöffler PHOENICOPTERIDAE Phoenicopterus ruber Rosaflamingo Phoeniconaias minor Zwergflamingo ANATIDAE Dendrocygna bicolor Gelbbrust-Pfeifgans Dendrocygna viduata Witwenpfeifgans (-ente) Thalassornis leuconotus Weissrücken-Pfeifgans Weissrückenente Oxyura leucocephala Weisskopf-Ruderente Oxyura maccoa Maccoaente Cygnus olor Höckerschwan Cygnus cygnus Singschwan Cygnus columbianus Zwergschwan Anser brachyrhynchus Kurzschnabelgans Anser fabalis Saatgans Anser albifrons Blässgans Anser erythropus Zwerggans Anser anser Graugans Branta leucopsis Weisswangengans Branta bernicla Ringelgans Branta ruficollis Rothalsgans Alopochen aegyptiacus Nilgans Tadorna ferruginea Rostgans Tadorna cana Graukopfkasarka Tadorna tadorna Brandgans Plectropterus gambensis Sporengans Sarkidiornis melanotos Glanzente Nettapus auritus Afrikanische Zwergente Rotbrustzzwerggans Anas penelope Pfeifente Anas strepera Schnatterente Anas crecca Krickente Anas capensis Fahlente Anas platyrhynchos Stockente Anas undulata Gelbschnabelente Anas acuta Spiessente Anas erythrorhyncha Rotschnabelente Anas hottentota Hottentottenente Anas querquedula Knäckente Anas clypeata Löffelente Marmaronetta angustirostris Marmelente Netta rufina Kolbenente Netta erythrophthalma Rotaugenente Aythya ferina Tafelente Aythya nyroca Moorente Aythya fuligula Reiherente Aythya marila Bergente Somateria mollissima Eiderente Somateria spectabilis Prachteiderente Polysticta stelleri Scheckente Clangula hyemalis Eisente Melanitta nigra Trauerente Melanitta fusca Samtente Bucephala clangula Schellente Mergellus albellus Zwergsäger Mergus serrator Mittelsäger Mergus merganser Gänsesäger GRUIDAE Balearica pavonina Kronenkranich Balearica regulorum Südafrikanischer Kronenkranich Grus leucogeranus Schneekranich (Nonnenkranich) Grus virgo Jungfernkranich Grus paradisea Paradieskranich Grus carunculatus Klunkerkranich Grus grus Kranich/Graukranich RALLIDAE Sarothrura elegans Tropfenralle Sarothrura boehmi Böhm-Ralle Sarothrura ayresi Spiegelralle Rallus aquaticus Wasserralle Rallus caerulescens Kapralle Crecopsis egregia Steppenralle Crex crex Wachtelkönig Amaurornis flavirostris Mohrenralle Porzana parva Kleines Sumpfhuhn Porzana pusilla Zwergsumpfhuhn Porzana porzana Tüpfelsumpfhuhn Aenigmatolimnas marginalis Graukehl-Sumpfhuhn Porphyrio alleni Bronzesultanshuhn Gallinula chloropus Teichhuhn Gallinula angulata Zwergteichhuhn Fulica cristata Kammblässhuhn Fulica atra (Schwarzes Meer/Mittelmeer) Blässhuhn DROMADIDAE Dromas ardeola Reiherläufer HAEMATOPODIDAE Haematopus ostralegus Austernfischer Haematopus moquini Schwarzer Austernfischer RECURVIROSTRIDAE Himantopus himantopus Stelzenläufer Recurvirostra avosetta Säbelschnäbler BURHINIDAE Burhinus senegalensis Senegaltriel GLAREOLIDAE Pluvianus aegyptius Krokodilwächter Glareola pratincola Rotflügel-Brachschwalbe Glareola nordmanni Schwarzflügel-Brachschwalbe Glareola ocularis Madagaskarbrachschwalbe Glareola nuchalis Halsband-Brachschwalbe Glareola cinerea Weissachsel-Brachschwalbe CHARADRIIDAE Pluvialis apricaria Goldregenpfeifer Pluvialis fulva Pazifischer Goldregenpfeifer Pluvialis squatarola Kiebitzregenpfeifer Charadrius hiaticula Sandregenpfeifer Charadrius dubius Flussregenpfeifer Charadrius pecuarius Hirtenregenpfeifer Charadrius tricollaris Dreibandregenpfeifer Charadrius forbesi Braunstirn-Regenpfeifer Charadrius pallidus Rotband-Regenpfeifer Charadrius alexandrinus Seeregenpfeifer Charadrius marginatus Weissstirn-Regenpfeifer Charadrius mongolus Mongolenregenpfeifer Charadrius leschenaultii Wüstenregenpfeifer Charadrius asiaticus Wermutregenpfeifer Eudromias morinellus Mornellregenpfeifer Vanellus vanellus Kiebitz Vanellus spinosus Spornkiebitz Vanellus albiceps Langspornkiebitz/ Weissscheitelkiebitz Vanellus senegallus Senegalkiebitz Vanellus lugubris Trauerkiebitz Vanellus melanopterus Schwarzflügelkiebitz Vanellus coronatus Kronenkiebitz Vanellus superciliosus Rotbrustkiebitz Vanellus gregarius Steppenkiebitz Vanellus leucurus Weissschwanzkiebitz SCOLOPACIDAE Scolopax rusticola Waldschnepfe Gallinago stenura Stiftbekassine Gallinago media Doppelschnepfe Gallinago gallinago Bekassine Lymnocryptes minimus Zwergschnepfe Limosa limosa Uferschnepfe Limosa lapponica Pfuhlschnepfe Numenius phaeopus Regenbrachvogel Numenius tenuirostris Dünnschnabel-Brachvogel Numenius arquata Grosser Brachvogel Tringa erythropus Dunkler Wasserläufer Tringa totanus Rotschenkel Tringa stagnatilis Teichwasserläufer Tringa nebularia Grünschenkel Tringa ochropus Waldwasserläufer Tringa glareola Bruchwasserläufer Xenus cinereus Terekwasserläufer Actitishypoleucos Flussuferläufer Arenaria interpres Steinwälzer Calidris tenuirostris Andyrknutt/Grosser Knutt Calidris canutus Knutt Calidris alba Sanderling Calidris minuta Zwergstrandläufer Calidris temminckii Temminckstrandläufer Calidris maritima Meerstrandläufer Calidris alpina Alpenstrandläufer Calidris ferruginea Sichelstrandläufer Limicola falcinellus Sumpfläufer Philomachus pugnax Kampfläufer Phalaropus lobatus Odinshühnchen Phalaropus fulicarius Thorswassertreter/Thorshühnchen STERCORARIIDAE Catharacta skua Grosse Raubmöwe Stercorarius longicaudus Kleine Raubmöwe LARIDAE Larus leucopthalmus Weissaugenmöwe Larus hemprichii Hemprich-Möwe Larus canus Sturmmöwe Larus audouinii Korallenmöwe Larus marinus Mantelmöwe Larus dominicanus Dominikanermöwe Larus hyperboreus Eismöwe Larus glaucoides Polarmöwe Larus argentatus Silbermöwe Larus heuglini Tundramöwe Larus armenicus Gelbfuss-Silbermöwe/ Armeniermöwe Larus cachinnans Weisskopfmöwe Larus fuscus Heringsmöwe Larus ichthyaetus Fischmöwe Larus cirrocephalus Graukopfmöwe Larus genei Dünnschnabelmöwe Larus melanocephalus Schwarzkopfmöwe Larus minutus Zwergmöwe Xema sabini Schwalbenmöwe Rissa tridactyla Dreizehenmöwe STERNIDAE Sterna nilotica Lachseeschwalbe Sterna caspia Raubseeschwalbe Sterna maxima Königsseeschwalbe Sterna bengalensis Rüpell-Seeschwalbe Sterna bergii Eilseeschwalbe Sterna sandvicensis Brandseeschwalbe Sterna dougallii Rosenseeschwalbe Sterna vittata Antipodenseeschwalbe Sterna hirundo Flussseeschwalbe Sterna paradisaea Küstenseeschwalbe Sterna albifrons Zwergseeschwalbe Sterna saundersi Orientseeschwalbe Sterna balaenarum Damaraseeschwalbe Sterna repressa Weisswangenseeschwalbe Sterna anaethetus Zügelseeschwalbe Sterna fuscata Russ-Seeschwalbe Chlidonias hybridus Weissbartseeschwalbe Chlidonias leucopterus Weissflügel-Seeschwalbe Chlidonias niger Trauerseeschwalbe Anous stolidus Noddiseeschwalbe Anous tenuirostris Kleine Noddiseeschwalbe/ Schlankschnabelnoddi RYNCHOPIDAE Rynchops flavirostris Afrikascherenschnabel ALCIDAE Alle alle Krabbentaucher Uria aalge Trottellumme Uria lomvia Dickschnabellumme Alca torda Tordalk Cepphus grylle Gryllteiste Fratercula arctica Papageitaucher
<sup>10</sup> Anhang 2 Wasservogelarten, auf die sich dieses Abkommen bezieht <sup>11</sup> Familie ANATIDAE (Entenverwandte) Dendrocygna viduata Witwenpfeifgans Dendrocygna bicolor Gelbbrustpfeifgans Thalassornis leuconotus Weissrückenpfeifgans Weissrückenente Oxyura maccoa Maccoaente Oxyura leucocephala Weisskopfruderente Cygnus olor Höckerschwan Cygnus cygnus Singschwan Cygnus columbianus Zwergschwan Branta bernicla Ringelgans Branta leucopsis Weisswangengans Branta ruficollis Rothalsgans Anser anser Graugans Anser fabalis Saatgans Anser brachyrhynchus Kurzschnabelgans Anser albifrons Blässgans Anser erythropus Zwerggans Clangula hyemalis Eisente Somateria spectabilis Prachteiderente Somateria mollissima Eiderente Polysticta stelleri Scheckente Melanitta fusca Samtente Melanitta nigra Trauerente Bucephala clangula Schellente Mergellus albellus Zwergsäger Mergus merganser Gänsesäger Mergus serrator Mittelsäger Alopochen aegyptiaca Nilgans Tadorna tadorna Brandgans Tadorna ferruginea Rostgans Tadorna cana Graukopfkasarka Plectropterus gambensis Sporengans Sarkidiornis melanotos Glanzente Nettapus auritus Afrikanische Zwergente Marmaronetta angustirostris Marmelente Netta rufina Kolbenente Netta erythrophthalma Rotaugenente Aythya ferina Tafelente Aythya nyroca Moorente Aythya fuligula Reiherente Aythya marila Bergente Spatula querquedula Knäckente Spatula hottentota Hottentottenente Spatula clypeata Löffelente Mareca strepera Schnatterente Mareca penelope Pfeifente Anas undulata Gelbschnabelente Anas platyrhynchos Stockente Anas capensis Fahlente Anas erythrorhyncha Rotschnabelente Anas acuta Spiessente Anas crecca Krickente Familie PODICIPEDIDAE (Lappentaucher) Tachybaptus ruficollis Zwergtaucher Podiceps grisegena Rothalstaucher Podiceps cristatus Haubentaucher Podiceps auritus Ohrentaucher Podiceps nigricollis Schwarzhalstaucher Familie PHOENICOPTERIDAE (Flamingos) Phoenicopterus roseus Rosaflamingo Phoeniconaias minor Zwergflamingo Familie PHAETHONTIDAE (Tropikvögel) Phaethon aethereus Rotschnabel-Tropikvogel Phaethon rubricauda Rotschwanz-Tropikvogel Phaethon lepturus Weissschwanz-Tropikvogel Familie RALLIDAE (Rallen) Sarothrura elegans Tropfenralle Sarothrura boehmi Böhmralle Sarothrura ayresi Spiegelralle Rallus aquaticus Wasserralle Rallus caerulescens Kapralle Crex egregia Steppenralle Crex crex Wachtelkönig Porzana porzana Tüpfelsumpfhuhn Zapornia flavirostra Mohrenralle Zapornia parva Kleines Sumpfhuhn Zapornia pusilla Zwergsumpfhuhn Amaurornis marginalis Graukehl-Sumpfhuhn Porphyrio alleni Bronzesultanshuhn Gallinula chloropus Teichhuhn Gallinula angulata Zwergteichhuhn Fulica cristata Kammblässhuhn Fulica atra Blässhuhn Familie GRUIDAE (Kraniche) Balearica regulorum Südafrikanischer Kronenkranich Balearica pavonina Kronenkranich Leucogeranus leucogeranus Schneekranich Bugeranus carunculatus Klunkerkranich Anthropoides paradiseus Paradieskranich Anthropoides virgo Jungfernkranich Grus grus Kranich/Graukranich Familie GAVIIDAE (Seetaucher) Gavia stellata Sterntaucher Gavia arctica Prachttaucher Gavia immer Eistaucher Gavia adamsii Gelbschnabeltaucher Familie SPHENISCIDAE (Pinguine) Spheniscus demersus Brillenpinguin Familie CICONIIDAE (Störche) Leptoptilos crumenifer Marabu Mycteria ibis Nimmersatt Anastomus lamelligerus Mohrenklaffschnabel Ciconia nigra Schwarzstorch Ciconia abdimii Abdimstorch Ciconia microscelis Afrikanischer Wollhalsstorch Ciconia ciconia Weissstorch Familie THRESKIORNITHIDAE (Ibisse) Platalea alba Afrikanischer Löffler/Rosenfusslöffler Platalea leucorodia Löffler Threskiornis aethiopicus Heiliger Ibis Geronticus eremita Waldrapp Plegadis falcinellus Sichler Familie ARDEIDAE (Reiher) Botaurus stellaris Rohrdommel Ixobrychus minutus Zwergdommel Ixobrychus sturmii Graurückendommel Nycticorax nycticorax Nachtreiher Ardeola ralloides Rallenreiher Ardeola idae Dickschnabelreiher Ardeola rufiventris Rotbauchreiher Bubulcus ibis Kuhreiher Ardea cinerea Graureiher Ardea melanocephala Schwarzhalsreiher Ardea purpurea Purpurreiher Ardea alba Silberreiher Ardea brachyrhyncha Afrikamittelreiher Egretta ardesiaca Glockenreiher Egretta vinaceigula Braunkehlreiher Egretta garzetta Seidenreiher Egretta gularis Küstenreiher Familie BALAENICIPITIDAE (Schuhschnabel) Balaeniceps rex Schuhschnabel Familie PELECANIDAE (Pelikane) Pelecanus crispus Krauskopfpelikan Pelecanus rufescens Rötelpelikan Pelecanus onocrotalus Rosapelikan Familie FREGATIDAE (Fregattvögel) Fregata ariel Arielfregattvogel Fregata minor Bindenfregattvogel Familie SULIDAE (Tölpel) Morus bassanus Basstölpel Morus capensis Kaptölpel Sula dactylatra Maskentölpel Familie PHALACROCORACIDAE (Kormorane) Microcarbo coronatus Wahlberg s charbe Microcarbo pygmaeus Zwergscharbe Phalacrocorax carbo Kormoran Phalacrocorax capensis Kapkormoran Phalacrocorax nigrogularis Sokotrakormoran Phalacrocorax neglectus Küstenscharbe Familie BURHINIDAE (Triele) Burhinus senegalensis Senegaltriel Familie PLUVIANIDAE (Krokodilwächter) Pluvianus aegyptius Krokodilwächter Familie HAEMATOPODIDAE (Austernfischer) Haematopus moquini Schwarzer Austernfischer Haematopus ostralegus Austernfischer Familie RECURVIROSTRIDAE (Säbelschnäblerverwandte) Recurvirostra avosetta Säbelschnäbler Himantopus himantopus Stelzenläufer Familie CHARADRIIDAE (Regenpfeiferverwandte) Pluvialis squatarola Kiebitzregenpfeifer Pluvialis apricaria Goldregenpfeifer Pluvialis fulva Tundra-Goldregenpfeifer Eudromias morinellus Mornellregenpfeifer Charadrius hiaticula Sandregenpfeifer Charadrius dubius Flussregenpfeifer Charadrius pecuarius Hirtenregenpfeifer Charadrius tricollaris Dreibandregenpfeifer Charadrius forbesi Braunstirnregenpfeifer Charadrius marginatus Weissstirnregenpfeifer Charadrius alexandrinus Seeregenpfeifer Charadrius pallidus Rotbandregenpfeifer Charadrius mongolus Mongolenregenpfeifer Charadrius leschenaultii Wüstenregenpfeifer Charadrius asiaticus Wermutregenpfeifer Vanellus vanellus Kiebitz Vanellus spinosus Spornkiebitz Vanellus albiceps Langspornkiebitz/Weissscheitelkiebitz Vanellus lugubris Trauerkiebitz Vanellus melanopterus Schwarzflügelkiebitz Vanellus coronatus Kronenkiebitz Vanellus senegallus Senegalkiebitz Vanellus superciliosus Rotbrustkiebitz Vanellus gregarius Steppenkiebitz Vanellus leucurus Weissschwanzkiebitz Familie SCOLOPACIDAE (Schnepfenverwandte) Numenius phaeopus Regenbrachvogel Numenius tenuirostris Dünnschnabelbrachvogel Numenius arquata Grosser Brachvogel Limosa lapponica Pfuhlschnepfe Limosa limosa Uferschnepfe Arenaria interpres Steinwälzer Calidris tenuirostris Grosser Knutt Calidris canutus Knutt Calidris pugnax Kampfläufer Calidris falcinellus Sumpfläufer Calidris ferruginea Sichelstrandläufer Calidris temminckii Temminckstrandläufer Calidris alba Sanderling Calidris alpina Alpenstrandläufer Calidris maritima Meerstrandläufer Calidris minuta Zwergstrandläufer Scolopax rusticola Waldschnepfe Gallinago stenura Stiftbekassine Gallinago media Doppelschnepfe Gallinago gallinago Bekassine Lymnocryptes minimus Zwergschnepfe Phalaropus lobatus Odinshühnchen Phalaropus fulicarius Thorshühnchen Xenus cinereus Terekwasserläufer Actitis hypoleucos Flussuferläufer Tringa ochropus Waldwasserläufer Tringa erythropus Dunkler Wasserläufer Tringa nebularia Grünschenkel Tringa totanus Rotschenkel Tringa glareola Bruchwasserläufer Tringa stagnatilis Teichwasserläufer Familie DROMADIDAE (Reiherläufer) Dromas ardeola Reiherläufer Familie GLAREOLIDAE (Brachschwalbenverwandte) Glareola pratincola Rotflügelbrachschwalbe Glareola nordmanni Schwarzflügelbrachschwalbe Glareola ocularis Madagaskarbrachschwalbe Glareola nuchalis Halsbandbrachschwalbe Glareola cinerea Weissachselbrachschwalbe Familie LARIDAE (Möwen, Seeschwalben) Anous stolidus Noddiseeschwalbe Anous tenuirostris Schlankschnabelnoddi Rynchops flavirostris Afrikascherenschnabel Hydrocoloeus minutus Zwergmöwe Xema sabini Schwalbenmöwe Rissa tridactyla Dreizehenmöwe Larus genei Dünnschnabelmöwe Larus ridibundus Lachmöwe Larus hartlaubii Hartlaubmöwe Larus cirrocephalus Graukopfmöwe Larus ichthyaetus Fischmöwe Larus melanocephalus Schwarzkopfmöwe Larus hemprichii Hemprichmöwe Larus leucopthalmus Weissaugenmöwe Larus audouinii Korallenmöwe Larus canus Sturmmöwe Larus dominicanus Dominikanermöwe Larus fuscus Heringsmöwe Larus argentatus Silbermöwe Larus armenicus Armenienmöwe Larus michahellis Mittelmeermöwe Larus cachinnans Steppenmöwe Larus glaucoides Polarmöwe Larus hyperboreus Eismöwe Larus marinus Mantelmöwe Onychoprion fuscatus Russseeschwalbe Onychoprion anaethetus Zügelseeschwalbe Sternula albifrons Zwergseeschwalbe Sternula saundersi Orientseeschwalbe Sternula balaenarum Damaraseeschwalbe Gelochelidon nilotica Lachseeschwalbe Hydroprogne caspia Raubseeschwalbe Chlidonias hybrida Weissbartseeschwalbe Chlidonias leucopterus Weissflügelseeschwalbe Chlidonias niger Trauerseeschwalbe Sterna dougallii Rosenseeschwalbe Sterna hirundo Flussseeschwalbe Sterna repressa Weisswangenseeschwalbe Sterna paradisaea Küstenseeschwalbe Sterna vittata Antipodenseeschwalbe Thalasseus bengalensis Rüpellseeschwalbe Thalasseus sandvicensis Brandseeschwalbe Thalasseus maximus Königsseeschwalbe Thalasseus bergii Eilseeschwalbe Familie STERCORARIIDAE (Raubmöwen) Stercorarius longicaudus Falkenraubmöwe Catharacta skua Skua Familie ALCIDAE (Alken) Fratercula arctica Papageitaucher Cepphus grylle Gryllteiste Alca torda Tordalk Alle alle Krabbentaucher Uria lomvia Dickschnabellumme Uria aalge Trottellumme
<sup>11</sup> Anhang 3 Aktionsplan
<sup>12</sup> Anhang 3 Aktionsplan
<sup>1</sup> Geltungsbereich 1.1 Der Aktionsplan gilt für die Bestände der wandernden Wasservögel, die in der Tabelle 1 dieses Anhangs aufgeführt sind (in der Folge «Tabelle 1» genannt). 1.2 Die Tabelle 1 ist integrierender Bestandteil dieses Anhangs. Jeder Bezug auf den Aktionsplan ist auch ein Bezug auf Tabelle 1.
<sup>2</sup> Artenschutz 2.1 Rechtliche Massnahmen 2.1.1 Die Vertragsparteien mit Beständen, die in Kolonne A von Tabelle 1 dieses Aktionsplans aufgeführt werden, kümmern sich um den Schutz dieser Bestände nach Artikel III Absatz 2 Buchstabe (a) des Abkommens. Die Vertragsparteien sollen insbesondere und unter Vorbehalt von Absatz 2.1.3 dieses Anhangs: a) die Entnahme von Vögeln und Eiern dieser Bestände auf ihrem Hoheitsgebiet verbieten; b) vorsätzliche Störungen verbieten, insofern diese Störungen für die Erhaltung der betreffenden Bestände von Bedeutung sind; und c) Besitz, Nutzung von und Handel mit Vögeln dieser Bestände und ihren Eiern, wenn diese in Zuwiderhandlung zum unter Buchstaben a festgehaltenen Verbot entnommen worden sind, sowie Besitz, Nutzung von und Handel mit leicht identifizierbaren Teilen oder Produkten dieser Vögel und ihrer Eier verbieten. Ausnahmsweise kann für Bestände, die in den Kategorien 2 und 3 der Kolonne A aufgehführt und mit einem Sternchen versehen sind, sowie für die
<sup>12</sup> Bestände der Kategorie 4 der Kolonne A die Jagd auf nachhaltige Weise weitergeführt werden. Die nachhaltige Nutzung wird im Rahmen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, mit dessen Hilfe die Vertragsparteien danach streben, die Grundsätze einer adaptiven Entnahme-
<sup>13</sup> Bestände der Kategorie 4 der Kolonne A die Jagd auf nachhaltige Weise weitergeführt werden. Die nachhaltige Nutzung wird im Rahmen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, mit dessen Hilfe die Vertragsparteien danach streben, die Grundsätze einer adaptiven Entnahme-
<sup>13</sup> bewirtschaftung umzusetzen . Diese Nutzung unterliegt zumindest denselben rechtlichen Bestimmungen, die gemäss Absatz 2.1.2 dieses Anhangs für die Entnahme aus der Natur von Vögeln aller Bestände gelten, die unter Kolonne B der Tabelle 1 genannt werden. 2.1.2 Die Vertragsparteien mit in Tabelle 1 aufgeführten Beständen regeln die Entnahme von Vögeln und Eiern aller Bestände, die unter Kolonne B der Tabelle 1 genannt werden. Das Ziel dieser Regelung ist es, diese Bestände zu erhalten oder dazu beizutragen, dass für sie eine günstige Erhaltungssituation wiederhergestellt wird, und sicherzustellen, dass nach den besten verfügbaren Erkenntnissen betreffend Populationsdynamik jegliche Entnahme aus der Natur oder sonstige Nutzung dieser Vögel oder Eier nachhaltig ist. Diese Regelung wird insbesondere und unter Vorbehalt der Bestimmungen in Absatz 2.1.3 dieses Anhangs: a) die Entnahme aus der Natur von Vögeln aus den betreffenden Beständen während der verschiedenen Brutphasen und der Aufzucht der Jungen und während ihrer Rückkehr zu den Brutstätten verbieten, insofern diese Entnahme aus der Natur einen ungünstigen Einfluss auf die Erhaltungssituation der betreffenden Bestände haben würde; b) Art und Weise der Entnahme aus der Natur regeln und namentlich sämtliche Arten der systematischen Entnahme aus der Natur sowie sämtlicher Hilfsmittel verbieten, die zu massiven Zerstörungen sowie zum lokalen Verschwinden oder zu erheblichen Beeinträchtigungen von Populationen einer Art zur Folge haben können, darunter: – Schlingen, – Leimruten, – Haken, – als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Vögel, – Tonbandgeräte und andere elektronische Geräte, – elektrische Geräte, die töten oder betäuben können, – künstliche Lichtquellen, – Spiegel und andere blendende Vorrichtungen, – Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele, – Visiervorrichtungen für das Schiessen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler, – Sprengstoffe, – Netze, – Fallen, – Gift, – vergiftete oder betäubende Köder, – halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann, – Flugzeuge, Motorfahrzeuge oder Boote, die eine Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h erreichen (18 km/h auf hoher See). Die Vertragsparteien können Ausnahmen von den in Absatz 2.1.2 (b) dieses Anhangs genannten Verboten gewähren, um die Nutzung zur Deckung des Nahrungsbedarfs erlauben, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese Nutzung nachhaltig erfolgt; c) die Grenzen der Entnahme aus der Natur soweit angebracht festlegen und geeignete Kontrollen einsetzen, um sicherzustellen, dass diese Grenzen eingehalten werden; und d) Besitz und Nutzung von und Handel mit Vögeln der betreffenden Bestände und ihren Eiern verbieten, die unter Missachtung der in den Bestimmungen dieses Absatz festgelegten Verboten aus der Natur entnommen werden, sowie Besitz und Nutzung von und Handel mit Teilen dieser Vögel und ihrer Eier. 2.1.3 Wenn es keine anderen zufrieden stellenden Lösungen gibt, können die Vertragsparteien Ausnahmen von den in Absatz 2.1.1 und 2.1.2 erlassenen Verboten zulassen, unter Vorbehalt der Bestimmungen in Artikel III Absatz 5 des Übereinkommens, und zwar aus folgenden Gründen: a) um wichtige Schäden an Kulturen, Gewässern und Fischereigebieten zu verhindern; b) im Interesse der Flugsicherung, der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit oder aus anderen zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses, einschliesslich sozialer oder wirtschaftlicher Gründe, oder zum Wohl der Umwelt; c) zu Zwecken der Forschung und Bildung, der Wiederherstellung sowie für die dafür notwendige Aufzucht; d) um unter strikter Kontrolle selektiv und in einem beschränkten Rahmen die Entnahme aus der Natur, den Besitz oder jegliche andere fachgemässe Nutzung gewisser Vögel in kleinen Mengen zu erlauben; und e) mit dem Ziel, die Verbreitung oder das Überleben der betreffenden Bestände zu verbessern. Diese Ausnahmen werden in ihrem Inhalt und ihren zeitlichen und räumlichen Grenzen genau festgelegt und dürfen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen keinen Schaden zufügen. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens so schnell wie möglich über jede Ausnahme, die sie aufgrund dieser Bestimmung zugelassen haben. 2.2 Aktionsplan nach Art 2.2.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die internationalen Aktionspläne nach Art vorrangig für die Bestände auszuarbeiten und zu verwirklichen, die in Kategorie 1 der Kolonne A der Tabelle 1 aufgeführt sind, sowie für die mit einem Sternchen gekennzeichneten Bestände in Kolonne A der Tabelle 1. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Ausarbeitung, Harmonisierung und Verwirklichung dieser Pläne. 2.2.2 Die Vertragsparteien bereiten nationale Aktionspläne nach Art vor und verwirklichen sie, um die allgemeine Erhaltungssituation der in Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführten Bestände zu verbessern. Solche Pläne enthalten spezielle Bestimmungen für die mit einem Sternchen bezeichneten Bestände. Wenn angebracht, sollte das Problem, dass Jäger Vögel aufgrund falscher Identifizierung versehentlich töten, erwogen werden. 2.3 Dringliche Massnahmen Falls an irgendeinem Ort des Abkommensgebiets besonders ungünstige oder gefährliche Bedingungen auftreten sollten, arbeiten die Vertragsparteien wenn immer möglich und angebracht zusammen, um dringliche Massnahmen für die Bestände zu entwickeln und durchzuführen, die in Tabelle 1 aufgeführt werden. 2.4 Wiederansiedlung Die Vertragsparteien wenden grösste Wachsamkeit auf, wenn auf Tabelle 1 aufgeführte Bestände in Teilen ihres herkömmlichen Verbreitungsgebiets wiederangesiedelt werden, nachdem sie von dort verschwunden sind. Die Vertragsparteien bemühen sich, einen detaillierten Wiederansiedlungsplan auszuarbeiten und zu befolgen, der sich auf sachdienliche wissenschaftliche Studien abstützt. Die Wiederansiedlungspläne sollten ein integrierender Bestandteil der nationalen Aktionspläne und gegebenenfalls der internationalen Aktionspläne nach Art darstellen. Ein Wiederansiedlungsplan sollte eine Umweltverträglichkeitsprüfung enthalten; er soll umfassend verbreitet werden. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens im Voraus über jedes Wiederansiedlungsprogramm für in Tabelle 1 aufgeführte Bestände. 2.5 Einbringungen 2.5.1 Die Vertragsparteien verbieten die Einbringung nicht heimischer Tierund Pflanzenarten in die Umwelt, die den in Tabelle 1 aufgeführten wandernden Wasservögelbeständen schaden könnten. 2.5.2 Die Vertragsparteienstellen sicher, dass entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um zu vermeiden, dass versehentlich gefangene Tiere entweichen, die zu nichtheimischen Arten gehören und die den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen schaden könnten. 2.5.3 Falls es durchführbar und angebracht ist, treffen die Vertragsparteien Massnahmen, einbegriffen Entnahmemassnahmen, damit nicht heimische Arten und ihre Hybriden, die bereits auf ihrem Gebiet eingebracht wurden, nicht zu einer möglichen Bedrohung für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände werden.
<sup>14</sup> bewirtschaftung umzusetzen . Diese Nutzung unterliegt zumindest denselben rechtlichen Bestimmungen, die gemäss Absatz 2.1.2 dieses Anhangs für die Entnahme aus der Natur von Vögeln aller Bestände gelten, die unter Kolonne B der Tabelle 1 genannt werden. 2.1.2 Die Vertragsparteien mit in Tabelle 1 aufgeführten Beständen regeln die Entnahme von Vögeln und Eiern aller Bestände, die unter Kolonne B der Tabelle 1 genannt werden. Das Ziel dieser Regelung ist es, diese Bestände zu erhalten oder dazu beizutragen, dass für sie eine günstige Erhaltungssituation wiederhergestellt wird, und sicherzustellen, dass nach den besten verfügbaren Erkenntnissen betreffend Populationsdynamik jegliche Entnahme aus der Natur oder sonstige Nutzung dieser Vögel oder Eier nachhaltig ist. Diese Regelung wird insbesondere und unter Vorbehalt der Bestimmungen in Absatz 2.1.3 dieses Anhangs: a) die Entnahme aus der Natur von Vögeln aus den betreffenden Beständen während der verschiedenen Brutphasen und der Aufzucht der Jungen und während ihrer Rückkehr zu den Brutstätten verbieten, insofern diese Entnahme aus der Natur einen ungünstigen Einfluss auf die Erhaltungssituation der betreffenden Bestände haben würde; b) Art und Weise der Entnahme aus der Natur regeln und namentlich sämtliche Arten der systematischen Entnahme aus der Natur sowie sämtlicher Hilfsmittel verbieten, die zu massiven Zerstörungen sowie zum lokalen Verschwinden oder zu erheblichen Beeinträchtigungen von Populationen einer Art zur Folge haben können, darunter: – Schlingen, – Leimruten, – Haken, – als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Vögel, – Tonbandgeräte und andere elektronische Geräte, – elektrische Geräte, die töten oder betäuben können, – künstliche Lichtquellen, – Spiegel und andere blendende Vorrichtungen, – Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele, – Visiervorrichtungen für das Schiessen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler, – Sprengstoffe, – Netze, – Fallen, – Gift, – vergiftete oder betäubende Köder, – halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann, – Flugzeuge, Motorfahrzeuge oder Boote, die eine Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h erreichen (18 km/h auf hoher See), die Vertragsparteien können Ausnahmen von den in Absatz 2.1.2 (b) dieses Anhangs genannten Verboten gewähren, um die Nutzung zur Deckung des Nahrungsbedarfs erlauben, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese Nutzung nachhaltig erfolgt; c) die Grenzen der Entnahme aus der Natur soweit angebracht festlegen und geeignete Kontrollen einsetzen, um sicherzustellen, dass diese Grenzen eingehalten werden; und d) Besitz und Nutzung von und Handel mit Vögeln der betreffenden Bestände und ihren Eiern verbieten, die unter Missachtung der in den Bestimmungen dieses Absatz festgelegten Verboten aus der Natur entnommen werden, sowie Besitz und Nutzung von und Handel mit Teilen dieser Vögel und ihrer Eier. 2.1.3 Wenn es keine anderen zufrieden stellenden Lösungen gibt, können die Vertragsparteien Ausnahmen von den in Absatz 2.1.1 und 2.1.2 erlassenen Verboten zulassen, unter Vorbehalt der Bestimmungen in Artikel III Absatz 5 des Übereinkommens, und zwar aus folgenden Gründen: a) um wichtige Schäden an Kulturen, Gewässern und Fischereigebieten zu verhindern; b) im Interesse der Flugsicherung, der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit oder aus anderen zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses, einschliesslich sozialer oder wirtschaftlicher Gründe, oder zum Wohl der Umwelt; c) zu Zwecken der Forschung und Bildung, der Wiederherstellung sowie für die dafür notwendige Aufzucht; d) um unter strikter Kontrolle selektiv und in einem beschränkten Rahmen die Entnahme aus der Natur, den Besitz oder jegliche andere fachgemässe Nutzung gewisser Vögel in kleinen Mengen zu erlauben; und e) mit dem Ziel, die Verbreitung oder das Überleben der betreffenden Bestände zu verbessern. Diese Ausnahmen werden in ihrem Inhalt und ihren zeitlichen und räumlichen Grenzen genau festgelegt und dürfen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen keinen Schaden zufügen. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens so schnell wie möglich über jede Ausnahme, die sie aufgrund dieser Bestimmung zugelassen haben. 2.2 Aktionsplan nach Art 2.2.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die internationalen Aktionspläne nach Art vorrangig für die Bestände auszuarbeiten und zu verwirklichen, die in Kategorie 1 der Kolonne A der Tabelle 1 aufgeführt sind, sowie für die mit einem Sternchen gekennzeichneten Bestände in Kolonne A der Tabelle 1. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Ausarbeitung, Harmonisierung und Verwirklichung dieser Pläne. 2.2.2 Die Vertragsparteien bereiten nationale Aktionspläne nach Art vor und verwirklichen sie, um die allgemeine Erhaltungssituation der in Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführten Bestände zu verbessern. Solche Pläne enthalten spezielle Bestimmungen für die mit einem Sternchen bezeichneten Bestände. Wenn angebracht, sollte das Problem, dass Jäger Vögel aufgrund falscher Identifizierung versehentlich töten, erwogen werden. 2.3 Dringliche Massnahmen Falls an irgendeinem Ort des Abkommensgebiets besonders ungünstige oder gefährliche Bedingungen auftreten sollten, arbeiten die Vertragsparteien wenn immer möglich und angebracht zusammen, um dringliche Massnahmen für die Bestände zu entwickeln und durchzuführen, die in Tabelle 1 aufgeführt werden. 2.4 Wiederansiedlung Die Vertragsparteien wenden grösste Wachsamkeit auf, wenn auf Tabelle 1 aufgeführte Bestände in Teilen ihres herkömmlichen Verbreitungsgebiets wiederangesiedelt werden, nachdem sie von dort verschwunden sind. Die Vertragsparteien bemühen sich, einen detaillierten Wiederansiedlungsplan auszuarbeiten und zu befolgen, der sich auf sachdienliche wissenschaftliche Studien abstützt. Die Wiederansiedlungspläne sollten ein integrierender Bestandteil der nationalen Aktionspläne und gegebenenfalls der internationalen Aktionspläne nach Art darstellen. Ein Wiederansiedlungsplan sollte eine Umweltverträglichkeitsprüfung enthalten; er soll umfassend verbreitet werden. Die Vertragsparteien informieren das Sekretariat des Abkommens im Voraus über jedes Wiederansiedlungsprogramm für in Tabelle 1 aufgeführte Bestände. 2.5 Einbringungen 2.5.1 Die Vertragsparteien verbieten die Einbringung nicht heimischer Tierund Pflanzenarten in die Umwelt, die den in Tabelle 1 aufgeführten wandernden Wasservögelbeständen schaden könnten. 2.5.2 Die Vertragsparteienstellen sicher, dass entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um zu vermeiden, dass versehentlich gefangene Tiere entweichen, die zu nichtheimischen Arten gehören und die den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen schaden könnten. 2.5.3 Falls es durchführbar und angebracht ist, treffen die Vertragsparteien Massnahmen, einbegriffen Entnahmemassnahmen, damit nicht heimische Arten und ihre Hybriden, die bereits auf ihrem Gebiet eingebracht wurden, nicht zu einer möglichen Bedrohung für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände werden.
<sup>3</sup> Erhaltung der Habitate 3.1 Inventar der Habitate 3.1.1 Die Vertragsparteien erstellen und veröffentlichen, falls angebracht in Verbindung mit den geeigneten internationalen Organisationen, nationale Inventare der auf ihrem Gebiet existierenden Habitate, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig sind. 3.1.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, vorrangig alle Stätten zu benennen, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Beständen von internationaler oder nationaler Bedeutung sind. 3.2 Erhaltung von Gebieten 3.2.1 Die Vertragsparteien bemühen sich, weiterhin Schutzgebiete zur Erhaltung der Habitate zu schaffen, die für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig sind, und für diese Gebiete Managementpläne auszuarbeiten und anzuwenden. 3.2.2 Die Vertragsparteien bemühen sich um einen besonderen Schutz der Feuchtgebiete, die hinsichtlich der internationalen Bedeutung international anerkannte Kriterien erfüllen. 3.2.3 Die Vertragsparteien bemühen sich, alle Feuchtgebiete auf ihrem Territorium rationell und nachhaltig zu nutzen. Sie bemühen sich insbesondere, die Beeinträchtigung und den Verlust von Habitaten von in Tabelle 1 aufgeführten Beständen zu verhindern, indem sie entsprechende Verordnungen, Normen und Kontrollmassnahmen einführen. Sie bemühen sich insbesondere: a) in Übereinstimmung mit internationalen Normen angemessene vorschriftsmässige Massnahmen in Bezug auf den Einsatz von chemischen Produkten in der Landwirtschaft, die Schädlingsbekämpfung und die Abwasserbeseitigung zu treffen, mit dem Ziel, die ungünstigen Einflüsse dieser Praktiken auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf das Minimum zu reduzieren; b) eine Dokumentation in den jeweiligen Sprachen vorzubereiten und zu verbreiten, in der die entsprechenden gültigen Verordnungen, Normen und Kontrollmassnahmen und ihre Vorteile für die Bevölkerung und die Pflanzenund Tierwelt beschrieben werden. 3.2.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, auf den Ökosystemen basierende Strategien für die Erhaltung der Habitate aller in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auszuarbeiten, einbegriffen die Habitate von verstreuten Beständen. 3.3 Sanierung und Wiederherstellung Wenn immer es durchführbar und angebracht ist, bemühen sich die Vertragsparteien, Zonen zu sanieren und wiederherzustellen, die früher für die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände wichtig waren; dazu gehören Zonen, die beispielsweise durch Klimaveränderungen, hydrologische Veränderungen, die Landwirtschaft, die Verbreitung invasiver exotischer Wasservogelarten, natürliche Sukzession, unkontrollierte Brände, unnachhaltige Nutzung, Eutrophierung oder Verschmutzung beeinträchtigt wurden.
<sup>4</sup> Steuerung menschlicher Tätigkeiten 4.1 Jagd 4.1.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, damit ihre Jagdgesetze das Prinzip der nachhaltigen Nutzung umsetzen, wie dies im vorliegenden Aktionsplan vorgesehen ist, unter Berücksichtigung des gesamten geographischen Verbreitungsgebiets der betreffenden Wasservogelbestände und ihrer biologischen Eigenheiten. 4.1.2 Das Sekretariat des Abkommens wird von den Vertragsparteien laufend über ihre jeweilige Gesetzgebung über die Jagd der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände informiert. 4.1.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um ein zuverlässiges und aufeinander abgestimmtes System für die Sammlung von Daten über die Entnahmen aus der Natur zu entwickeln, damit die jährliche Entnahme unter den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen überprüft werden kann. Wenn die Information vorhanden ist, legen sie dem Sekretariat des Abkommens für jeden Bestand Schätzungen über die gesamten jährlichen Entnahmen vor. 4.1.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, den Gebrauch von Bleischrot für die Jagd in den Feuchtgebieten gemäss von ihnen selbst beschlossenen und veröffentlichen Zeitplänen so rasch als möglich zu unterbinden. 4.1.5 Die Vertragsparteien entwickeln und setzen Massnahmen ein, um die Verwendlung von vergifteten Ködern zu reduzieren und im Rahmen des Möglichen ganz abzuschaffen. 4.1.6 Die Vertragsparteien entwickeln und setzen Massnahmen ein, um die illegalen Entnahmen aus der Natur zu reduzieren und im Rahmen des Möglichen ganz zu unterbinden. 4.1.7 Falls notwendig, ermutigen die Vertragsparteien die Jäger, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ihre eigenen Verbände oder Organisationen zu schaffen, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und das Konzept der nachhaltigen Nutzung zu verwirklichen. 4.1.8 Die Vertragsparteien ermutigen falls notwendig obligatorischen Fähigkeitsprüfungen für Jäger, die unter anderem auch die Identifizierung von Vögeln abdecken. 4.2 Ökotourismus 4.2.1 Ausser wenn es sich um zentrale Zonen von Schutzgebieten handelt, fördern die Vertragsparteien wenn angebracht die Ausarbeitung von Programmen, in denen alle Beteiligten zusammenarbeiten, um einen passenden und angebrachten Ökotourismus in den Feuchtgebieten zu entwickeln, in denen in Tabelle 1 aufgeführte Beständen konzentriert sind. 4.2.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, in Zusammenarbeit mit den geeigneten internationalen Organisationen Kosten, Vorteile und andere Konsequenzen zu prüfen, die aus dem Ökotourismus in den Feuchtgebieten entstehen können, in denen in Tabelle 1 aufgeführte und dafür ausgewählte Bestände konzentriert sind. Sie übermitteln das Resultat jeglicher so durchgeführten Überprüfung dem Sekretariat des Abkommens. 4.3 Sonstige menschliche Tätigkeiten 4.3.1 Die Vertragsparteien prüfen die Verträglichkeit von Projekten, die zwischen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen, die sich in den in Absatz 3.2 erwähnten Gebieten befinden, und menschlichen Interessen Konflikte herbeiführen könnten, und sie sorgen dafür, dass die Resultate dieser Prüfungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 4.3.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, Informationen über die verschiedenen Schäden insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten zu sammeln, die von den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen hervorgerufen wurden, und übermitteln dem Sekretariat des Abkommens einen Bericht über die erreichten Resultate. 4.3.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die passenden Techniken zu ermitteln, um die Auswirkungen der von in Tabelle 1 aufgeführten Bestände hervorgerufenen Schäden, insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten, auf ein Minimum zu reduzieren oder zu verringern. 4.3.4 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um Bewirtschaftungspläne nach Art für Bestände zu entwickeln, die vor allem an den Kulturen und in Fischereigebieten bedeutende Schäden hervorrufen. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Entwicklung und Abstimmung dieser Pläne. 4.3.5 Die Vertragsparteien ermutigen im Rahmen des Möglichen, dass in der Planung und dem Bau von Anlagen hohe Umweltnormen angewandt werden, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. Sie sollten Massnahmen in Betracht ziehen, um die Auswirkungen bereits bestehender Anlagen auf ein Minimum zu verringern, falls es offensichtlich wird, dass diese einen ungünstigen Einfluss auf die betreffenden Bestände haben. 4.3.6 Falls die menschlichen Störungen die Erhaltungssituation der in Tabelle 1 aufgeführten Wasservogelbestände bedrohen, bemühen sich die Vertragsparteien, Massnahmen zur Verringerung dieser Bedrohung zu treffen. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei dem Problem der menschlichen Störungen in Brutkolonien von koloniebrütenden Wasservogelarten zu schenken, insbesondere in Kolonien, die sich in beliebten Erholungsgebieten befinden. Passende Massnahmen könnten unter anderem beinhalten, dass innerhalb der Schutzgebiete Zonen geschaffen werden, die frei sind von jeglicher Störung und zu denen der Zutritt der Öffentlichkeit verboten ist. 4.3.7 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen,
<sup>4</sup> Steuerung menschlicher Tätigkeiten 4.1 Jagd 4.1.1 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, damit ihre Jagdgesetze das Prinzip der nachhaltigen Nutzung umsetzen, wie dies im vorliegenden Aktionsplan vorgesehen ist, unter Berücksichtigung des gesamten geographischen Verbreitungsgebiets der betreffenden Wasservogelbestände und ihrer biologischen Eigenheiten. 4.1.2 Das Sekretariat des Abkommens wird von den Vertragsparteien laufend über ihre jeweilige Gesetzgebung über die Jagd der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände informiert. 4.1.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um ein zuverlässiges und aufeinander abgestimmtes System für die Sammlung von Daten über die Entnahmen aus der Natur zu entwickeln, damit die jährliche Entnahme unter den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen überprüft werden kann. Wenn die Information vorhanden ist, legen sie dem Sekretariat des Abkommens für jeden Bestand Schätzungen über die gesamten jährlichen Entnahmen vor. 4.1.4 Die Vertragsparteien bemühen sich, den Gebrauch von Bleischrot für die Jagd in den Feuchtgebieten gemäss von ihnen selbst beschlossenen und veröffentlichen Zeitplänen so rasch als möglich zu unterbinden.
<sup>14</sup> um die Auswirkungen der Fischerei auf wandernde Wasservögel auf ein Minimum zu verringern, und nach Möglichkeit innerhalb dieser Gremien zusammenzuarbeiten, um die Sterblichkeit in Gebieten innerwie ausserhalb ihrer nationalen Gerichtsbarkeit zu vermindern; insbesondere sind geeignete Massnahmen gegen versehentliche Tötung und gegen Beifang durch den Einsatz von Fischereigeräten einschliesslich Stellnetzen, Langleinen und Schleppnetzen zu ergreifen. 4.3.8 Die Vertragsparteien werden ferner dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Fischerei auf wandernde Wasservögel, insbesondere die Folgen unnachhaltiger Fischereimethoden, welche zu einem Rückgang des Nahrungsangebots für wandernde Wasservögel führen, auf ein Minimum zu verringern. 4.3.9 Die Vertragsparteien sorgen für die Erarbeitung und die wirksame Durchführung von geeigneten gesetzlichen Verschmutzungskontrollen in Übereinstimmung mit internationalen Normen und rechtlichen Übereinkünften, namentlich im Hinblick auf auslaufendes Öl, Löschungen sowie Ablagerung von festen Abfällen, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. 4.3.10 Die Parteien erarbeiten geeignete Massnahmen, um auf Inseln und Inselchen die Bedrohung brütender wandernder Wasservögel durch nicht heimische Landraubtiere im Idealfall zu eliminieren oder zumindest zu vermindern. Die Massnahmen sollen sich auf Eventualfallplanungen zur Verhinderung von Invasionen, auf dringliche Massnahmen zur Eliminierung eingeführter Raubtiere sowie auf Wiederherstellungsprogramme für Inseln beziehen, wo sich Raubtierpopulationen bereits etabliert haben. 4.3.11 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, geeignete Massnahmen zu erarbeiten, um Bedrohungen für wandernde Wasservögel durch die Aquakultur zu bewältigen, unter anderem durch Umweltverträglichkeitsprüfungen von Anlagen und insbesondere von neuen Anlagen oder von Vergrösserungen bestehender Anlagen, die für Wasservögel wichtige Feuchtgebiete gefährden und die mit Beeinträchtigungen wie Verschmutzung (z.B. durch Rückstände von in der Aquakultur eingesetzten Arzneimitteln oder Überdüngung), Verlust von Habitaten, Verhedderungsgefahren sowie Einführungen nicht heimischer und potenziell invasiver Arten verbunden sind. 4.3.12 Die Vertragsparteien, das Sekretariat des Abkommens und der Fachausschuss arbeiten gegebenenfalls zusammen, um zusätzliche Angaben zu beschaffen, die die Art und den Umfang der Auswirkungen von Angelblei auf Wasservögel illustrieren, und diese Angaben zu berücksichtigen, dies in Anbetracht der Tatsache, dass Blei generell eine Gefahr für die Umwelt darstellt und schädliche Auswirkungen auf die Wasservögel hat. Die Vertragsparteien suchen gegebenenfalls nach Alternativen für Angelblei und berücksichtigen dabei deren Auswirkungen auf die Wasservögel und die Wasserqualität.
<sup>15</sup> 4.1.5 ..... 4.1.6 Die Vertragsparteien entwickeln und setzen Massnahmen ein, um die illegalen Entnahmen aus der Natur zu reduzieren und im Rahmen des Möglichen ganz zu unterbinden. 4.1.7 Falls notwendig, ermutigen die Vertragsparteien die Jäger, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ihre eigenen Verbände oder Organisationen zu schaffen, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und das Konzept der nachhaltigen Nutzung zu verwirklichen. 4.1.8 Die Vertragsparteien ermutigen falls notwendig obligatorischen Fähigkeitsprüfungen für Jäger, die unter anderem auch die Identifizierung von Vögeln abdecken. 4.2 Ökotourismus 4.2.1 Ausser wenn es sich um zentrale Zonen von Schutzgebieten handelt, fördern die Vertragsparteien wenn angebracht die Ausarbeitung von Programmen, in denen alle Beteiligten zusammenarbeiten, um einen passenden und angebrachten Ökotourismus in den Feuchtgebieten zu entwickeln, in denen in Tabelle 1 aufgeführte Beständen konzentriert sind. 4.2.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, in Zusammenarbeit mit den geeigneten internationalen Organisationen Kosten, Vorteile und andere Konsequenzen zu prüfen, die aus dem Ökotourismus in den Feuchtgebieten entstehen können, in denen in Tabelle 1 aufgeführte und dafür ausgewählte Bestände konzentriert sind. Sie übermitteln das Resultat jeglicher so durchgeführten Überprüfung dem Sekretariat des Abkommens. 4.3 Sonstige menschliche Tätigkeiten 4.3.1 Die Vertragsparteien prüfen die Verträglichkeit von Projekten, die zwischen den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen, die sich in den in Absatz 3.2 erwähnten Gebieten befinden, und menschlichen Interessen Konflikte herbeiführen könnten, und sie sorgen dafür, dass die Resultate dieser Prüfungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 4.3.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, Informationen über die verschiedenen Schäden insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten zu sammeln, die von den in Tabelle 1 aufgeführten Beständen hervorgerufen wurden, und übermitteln dem Sekretariat des Abkommens einen Bericht über die erreichten Resultate. 4.3.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die passenden Techniken zu ermitteln, um die Auswirkungen der von in Tabelle 1 aufgeführten Bestände hervorgerufenen Schäden, insbesondere an den Kulturen und in Fischereigebieten, auf ein Minimum zu reduzieren oder zu verringern. 4.3.4 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um Bewirtschaftungspläne nach Art für Bestände zu entwickeln, die vor allem an den Kulturen und in Fischereigebieten bedeutende Schäden hervorrufen. Das Sekretariat des Abkommens koordiniert die Entwicklung und Abstimmung dieser Pläne. 4.3.5 Die Vertragsparteien ermutigen im Rahmen des Möglichen, dass in der Planung und dem Bau von Anlagen hohe Umweltnormen angewandt werden, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. Sie sollten Massnahmen in Betracht ziehen, um die Auswirkungen bereits bestehender Anlagen auf ein Minimum zu verringern, falls es offensichtlich wird, dass diese einen ungünstigen Einfluss auf die betreffenden Bestände haben. 4.3.6 Falls die menschlichen Störungen die Erhaltungssituation der in Tabelle 1 aufgeführten Wasservogelbestände bedrohen, bemühen sich die Vertragsparteien, Massnahmen zur Verringerung dieser Bedrohung zu treffen. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei dem Problem der menschlichen Störungen in Brutkolonien von koloniebrütenden Wasservogelarten zu schenken, insbesondere in Kolonien, die sich in beliebten Erholungsgebieten befinden. Passende Massnahmen könnten unter anderem beinhalten, dass innerhalb der Schutzgebiete Zonen geschaffen werden, die frei sind von jeglicher Störung und zu denen der Zutritt der Öffentlichkeit verboten ist. 4.3.7 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen,
<sup>16</sup> auf wandernde Wasservögel auf ein um die Auswirkungen der Fischerei Minimum zu verringern, und nach Möglichkeit innerhalb dieser Gremien zusammenzuarbeiten, um die Sterblichkeit in Gebieten innerwie ausserhalb ihrer nationalen Gerichtsbarkeit zu vermindern; insbesondere sind geeignete Massnahmen gegen versehentliche Tötung und gegen Beifang durch den Einsatz von Fischereigeräten einschliesslich Stellnetzen, Langleinen und Schleppnetzen zu ergreifen. 4.3.8 Die Vertragsparteien werden ferner dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene oder im Rahmen Regionaler Fischereiorganisationen (RFOs) und kompetenter internationaler Organisationen zweckdienliche Massnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Fischerei auf wandernde Wasservögel, insbesondere die Folgen unnachhaltiger Fischereimethoden, welche zu einem Rückgang des Nahrungsangebots für wandernde Wasservögel führen, auf ein Minimum zu verringern. 4.3.9 Die Vertragsparteien sorgen für die Erarbeitung und die wirksame Durchführung von geeigneten gesetzlichen Verschmutzungskontrollen in Übereinstimmung mit internationalen Normen und rechtlichen Übereinkünften, namentlich im Hinblick auf auslaufendes Öl, Löschungen sowie Ablagerung von festen Abfällen, um deren Auswirkungen auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände auf ein Minimum zu verringern. 4.3.10 Die Parteien erarbeiten geeignete Massnahmen, um auf Inseln und Inselchen die Bedrohung brütender wandernder Wasservögel durch nicht heimische Landraubtiere im Idealfall zu eliminieren oder zumindest zu vermindern. Die Massnahmen sollen sich auf Eventualfallplanungen zur Verhinderung von Invasionen, auf dringliche Massnahmen zur Eliminierung eingeführter Raubtiere sowie auf Wiederherstellungsprogramme für Inseln beziehen, wo sich Raubtierpopulationen bereits etabliert haben. 4.3.11 Die Vertragsparteien werden dringend aufgefordert, geeignete Massnahmen zu erarbeiten, um Bedrohungen für wandernde Wasservögel durch die Aquakultur zu bewältigen, unter anderem durch Umweltverträglichkeitsprüfungen von Anlagen und insbesondere von neuen Anlagen oder von Vergrösserungen bestehender Anlagen, die für Wasservögel wichtige Feuchtgebiete gefährden und die mit Beeinträchtigungen wie Verschmutzung (z.B. durch Rückstände von in der Aquakultur eingesetzten Arzneimitteln oder Überdüngung), Verlust von Habitaten, Verhedderungsgefahren sowie Einführungen nicht heimischer und potenziell invasiver Arten verbunden sind. 4.3.12 Die Vertragsparteien, das Sekretariat des Abkommens und der Fachausschuss arbeiten gegebenenfalls zusammen, um zusätzliche Angaben zu beschaffen, die die Art und den Umfang der Auswirkungen von Angelblei auf Wasservögel illustrieren, und diese Angaben zu berücksichtigen, dies in Anbetracht der Tatsache, dass Blei generell eine Gefahr für die Umwelt darstellt und schädliche Auswirkungen auf die Wasservögel hat. Die Vertragsparteien suchen gegebenenfalls nach Alternativen für Angelblei und berücksichtigen dabei deren Auswirkungen auf die Wasservögel und die Wasserqualität.
<sup>5</sup> Forschung und Überwachung 5.1 Die Vertragsparteien bemühen sich, Feldforschungen in wenig bekannten Zonen durchzuführen, in denen es bedeutende Konzentrationen von in Tabelle 1 aufgeführten Beständen geben könnte. Die Resultate dieser Forschungen werden weit verbreitet. 5.2 Die Vertragsparteien bemühen sich, für in Tabelle 1 aufgeführte Bestände ein regelmässiges Monitoring durchzuführen. Dessen Resultate werden veröffentlicht oder an die entsprechenden Organisationen übermittelt, um eine Überprüfung der Erhaltungssituation und -Tendenzen dieser Bestände zu ermöglichen. 5.3 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die Tendenzen der Vogelbestände besser zu bewerten und somit einen Indikator für die Erhaltungssituation dieser Bestände zu haben. 5.4 Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die Wanderrouten aller in Tabelle 1 aufgeführten Bestände zu bestimmen, indem sie die verfügbaren Kenntnisse über die Verteilung dieser Bestände während und ausserhalb der Brutperioden sowie über die Resultate der Zählungen nutzen und an koordinierten Beringungsprogrammen teilnehmen. 5.5 Die Vertragsparteien bemühen sich, gemeinsame Forschungsprojekte über Ökologie und Dynamik der in Tabelle 1 aufgeführten Bestände und ihre Habitate durchzuführen und zu unterstützen, damit ihre spezifischen Bedürfnisse sowie die am ehesten angebrachten Verfahren zu ihrer Erhaltung und ihrem Management festgelegt werden können. 5.6 Die Vertragsparteien bemühen sich, Studien über die Auswirkungen des Verschwindens und die Beeinträchtigung von Feuchtgebieten sowie der Störungen auf die Aufnahmekapazität der von den in Tabelle 1 aufgeführten Bestände benutzten Feuchtgebiete sowie über die Wandergewohnheiten (Muster) dieser Bestände durchzuführen. 5.7 Die Vertragsparteien bemühen sich, Studien über die Verträglichkeit von Jagd und Handel auf die in Tabelle 1 aufgeführten Bestände und über die Bedeutung dieser Nutzformen für die lokale und nationale Wirtschaft durchzuführen. 5.8 Die Vertragsparteien bemühen sich, mit den kompetenten internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten und Forschungsund Überwachungsprojekte zu unterstützen.
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<sup>7</sup> Durchführungsmassnahmen 7.1 Bei der Durchführung dieses Aktionsplans geben die Vertragsparteien falls angebracht den in Kolonne A von Tabelle 1 aufgeführten Beständen den Vorrang. 7.2 Falls mehrere Bestände derselben in Tabelle 1 aufgeführten Art sich auf dem Territorium einer Vertragspartei aufhalten, wendet diese Vertragspartei die Erhaltungsmassnahmen an, die dem Bestand oder den Beständen mit der ungünstigsten Erhaltungssituation entsprechen. 7.3 Das Sekretariat des Abkommens – zusammen mit dem Fachausschuss und der Unterstützung von Experten der Arealstaaten – koordiniert die Ausarbeitung von Erhaltungsleitlinien, gemäss Artikel IV Absatz 4 des Abkommens, um den Vertragsparteien bei der Durchführung des Aktionsplans zu helfen. Das Sekretariat des Abkommens sieht dazu, dass diese Leitlinien wenn möglich mit denen kohärent sind, die im Rahmen anderer internationaler Vertragswerke genehmigt werden. Die Erhaltungsleitlinien haben die Einführung der nachhaltigen Nutzung zum Ziel. Sie beziehen sich unter anderem auf: a) Aktionspläne für einzelne Arten (Artenaktionspläne); b) dringliche Massnahmen; c) die Vorbereitung von Gebietsinventaren und Managementmethoden der Habitate; d) Jagdpraktiken; e) Handel mit wandernden Wasservögeln; f) Tourismus; g) Massnahmen zur Verringerung von Ernteschäden; h) ein Protokoll zur Überwachung der Wasservögel. 7.4 In Übereinstimmung mit dem Fachausschuss und den Vertragsparteien bereitet das Sekretariat des Abkommens eine Reihe von internationalen Studien vor, die zur Durchführung des Aktionsplans notwendig sind, insbesondere über: a) die Erhaltungssituation der Bestände und ihre Tendenzen; b) die Informationslücken in den Feldstudien; c) die von jedem Bestand benutzten Netze von Gebieten, einbegriffen die Prüfung des Schutzzustands jedes Gebiets sowie die Managementmassnahmen, die in jedem Fall ergriffen werden; d) die Gesetzgebungen nach den im Anhang 2 dieses Abkommens aufgeführten Arten, die sich auf Jagd und Handel in jedem Land beziehen; e) das Stadium der Vorbereitung und Verwirklichung der Aktionspläne nach Art; f) die Wiedereinrichtungsprojekte; g) die Situation von eingebrachten nicht heimischen Wasservogelarten und ihrer Hybriden. 7.5 Das Sekretariat des Abkommens sorgt dafür, dass die in Absatz 7.4 aufgeführten Studien in den folgenden Zeitabständen aktualisiert werden: a) zu jeder Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; b) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; c) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; d) zu jeder dritten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; e) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; f) zu jeder dritten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien; g) zu jeder zweiten Tagung der Versammlung der Vertragsparteien. 7.6 Der Fachausschuss überprüft die gemäss Absatz 7.3 und 7.4. erarbeiteten Leitlinien und Studien und bereitet Entwürfe für Empfehlungen und Resolutionen zu ihrer Verwirklichung, ihrem Inhalt und ihrer Anwendung vor, die den Tagungen der Versammlung der Vertragsparteien unterbreitet werden. 7.7 Das Sekretariat des Abkommens überprüft regelmässig die Mechanismen, die geeignet sind, für die Verwirklichung des Aktionsplans zusätzliche Ressourcen (Kredite und technische Hilfe) zu beschaffen, und unterbreitet der Versammlung der Vertragsparteien an jeder ordentlichen Tagung einen Bericht dazu.
<sup>15</sup> Tabelle 1 Status der Populationen wandernder Wasservögel Erläuterungen zum Schlüssel Der folgende Schlüssel für die Tabelle 1 ist die Basis für die Umsetzung des Aktionsplans. Kolonne A Kategorie 1: (a) Arten, die in Anhang 1 des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten erwähnt werden, (b) Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden, oder (c) Bestände mit weniger als ungefähr 10 000 Vögeln; Kategorie 2: Bestände mit zwischen ungefähr 10 000 und ungefähr
<sup>17</sup> Tabelle 1 Status der Populationen wandernder Wasservögel Erläuterungen zum Schlüssel Der folgende Schlüssel für die Tabelle 1 ist die Basis für die Umsetzung des Aktionsplans. Kolonne A Kategorie 1: (a) Arten, die in Anhang 1 des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten erwähnt werden, (b) Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden, oder (c) Bestände mit weniger als ungefähr 10 000 Vögeln; Kategorie 2: Bestände mit zwischen ungefähr 10 000 und ungefähr
<sup>25</sup> 000 Vögeln; Kategorie 3: Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die als bedroht angesehen werden, wegen: (a) einer Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus, (b) ihrer Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist, (c) Anzeichen eines bedeutenden langfristigen Schwundes, oder (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes. Kategorie 4: Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den potenziell bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden, die aber die Kriterien für eine Einteilung in die obigen Kategorien 1, 2 oder 3 nicht erfüllen und für die ein internationales Vorgehen angezeigt ist. Für die in obigen Kategorien 2, 3 und 4 aufgeführten Arten, siehe Absatz 2.1.1 des Aktionsplans gemäss Anhang 3 des Abkommens. Kolonne B Kategorie 1: Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die die Kriterien der Kolonne A nicht erfüllen. Kategorie 2: Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln und betrachtet als Bestände, die eine besondere Aufmerksamkeit erfordern, wegen: (a) einer Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus, (b) ihrer Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist, (c) Anzeichen eines bedeutenden langfristigen Schwundes, oder (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes. Kolonne C Kategorie 1: Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln, die geeignet sind, weitgehend von einer internationalen Zusammenarbeit zu profitieren, und die die Kriterien der Kolonnen A und B nicht erfüllen. Überprüfung der Tabelle 1 Die gegenwärtige Tabelle wird: (a) gemäss Artikel VII Absatz 3 Buchstabe b dieses Abkommens regelmässig vom Fachausschuss geprüft; und (b) wenn notwendig, von der Versammlung der Vertragsparteien gemäss Artikel VI Absatz 9 Buchstabe d dieses Abkommens in Anbetracht der aus dieser Prüfung entstandenen Empfehlungen abgeändert. Definition geografischer Begriffe, die zur Beschreibung von Gebieten verwendet werden In Bezug auf die Verbreitungsgebiete von Wasservögeln ist festzuhalten, dass diese Gebiete nur biologische, aber keine politischen Abgrenzungen kennen und dass biologische und politische Abgrenzungen einander nur in sehr seltenen Fällen präzise entsprechen. Die verwendeten Beschreibungen der Verbreitungsgebiete haben keinerlei politische Bedeutung und sind lediglich als allgemeine Angabe zu verstehen. Konzise und kartografierte Angaben zu den Verbreitungsgebieten von Wasservögeln bietet das Portal des Netzwerks kritischer Gebiete (Critical Site Network, CSN) unter folgender Adresse: http://wow.wetlands.org/informationflyway/critical sitenetworktool/tabid/1349/language/en-US/Default.aspx. Nordafrika: Ägypten, Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien. Westafrika: Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Togo, Tschad. Ostafrika: Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Somalia, Sudan, Südsudan, Uganda, Vereinigte Republik Tansania. Nordwestafrika: Algerien, Marokko, Tunesien. Nordostafrika: Ägypten, Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Sudan, Südsudan. Südliches Afrika: Angola, Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia, Simbabwe, Swasiland. Zentralafrika: Äquatorialguinea, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Kongo, São Tomé und Principe, Zentralafrikanische Republik. Subsahara-Afrika: Alle afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Tropisches Afrika: Subsahara-Afrika ohne Lesotho, Namibia, Südafrika und Swasiland. Westpaläarktis: Gemäss Definition in Handbook of the Birds of Europe, the Middle East and North Africa (Cramp & Simmons 1977). Nordwesteuropa: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. Westeuropa: Nordwesteuropa mit Portugal und Spanien. Nordosteuropa: Nördlicher Teil der Russischen Föderation westlich des Urals. Nordeuropa: Nordwesteuropa und Nordosteuropa gemäss obiger Definition. Osteuropa: Belarus, Russische Föderation westlich des Urals, Ukraine. Mitteleuropa: Deutschland, Estland, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Österreich, Polen, Russische Föderation am Golf von Finnland und Kaliningrad, Schweiz, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn. Südwesteuropa: Italien, Malta, mediterranes Frankreich, Portugal, San Marino, Spanien. Südosteuropa: Albanien, Armenien, Bosnien -Herzegowina, Bulgarien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Kroatien, Georgien, Griechenland, Moldova, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei, Zypern. Südeuropa: Südwesteuropa und Südosteuropa gemäss obiger Definition. Nordatlantik: Färöer, Grönland, Irland, Island, nordwestliche Küste der Russischen Föderation, Norwegen, Spitzbergen, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. Ostatlantik: Europäische und nordafrikanische Atlantikküste von Nordnorwegen bis Marokko. Westsibirien: Russische Föderation östlich des Urals bis zum Jenissei und südlich bis zur Grenze Kasachstans. Mittelsibirien: Russische Föderation vom Jenissei bis zum östlichen Ende der Taimyr-Halbinsel und südlich bis zum Altaigebirge. Westliches Mittelmeer: Algerien, Frankreich, Italien, Malta, Marokko, Monaco, Portugal, San Marino, Spanien, Tunesien. Östliches Mittelmeer: Ägypten, Albanien, Arabische Republik Syrien, Bosnien- Herzegowina, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Griechenland, Israel, Kroatien, Libanon, Lybien, Montenegro, Serbien, Slowenien, Türkei, Zypern. Schwarzes Meer: Armenien, Bulgarien, Georgien, Moldova, Rumänien, Russische Föderation, Türkei, Ukraine. Kaspisches Meer: Aserbaidschan, Islamische Republik Iran, Kasachstan, Südwesten der Russischen Föderation, Turkmenistan, Usbekistan. Südwestasien: Arabische Republik Syrien, Bahrain, Irak, Islamische Republik Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Osttürkei, Saudi-Arabien, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate. Golf: Golf von Oman und Arabisches Meer westlich des Golfs von Aden, Persischer Golf. Westasien: Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres und westlicher Teil der Russischen Föderation östlich des Urals. Zentralasien: Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan. Südasien: Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan, Sri Lanka. Indischer Ozean: Komoren, Madagaskar, Mauritius, Seychellen. Schlüssel für Abkürzungen und Symbole Br Brutbestände Wi Winterbestände N: Nord O: Ost S: Süd W: West NO: Nordost NW: Nordwest SO: Südost SW: Südwest (): Erhaltungssituation des Bestandes nicht bekannt. Erhaltungssituation geschätzt *: Ausnahmsweise und einzig für Bestände, die in den Kategorien 2 und 3 der Kolonne A aufgeführt und mit einem Sternchen versehen sind, kann die Jagd auf nachhaltiger Basis weitergeführt werden. Diese nachhaltige Nutzung muss im Rahmen der besonderen Bestimmungen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, welcher die Umsetzung der Grundsätze einer adaptiven Entnahmebewirtschaftung (siehe Absatz 2.1.2 von Anhang 3 des Abkommens). Bemerkungen 1. Die zur Erstellung von Tabelle 1 benutzten Daten zu den Beständen entsprechen wenn immer möglich der Anzahl Vögel der möglichen Brutbestände im Abkommensgebiet. Die Erhaltungssituation wird aufgrund der besten zur Verfügung stehenden und veröffentlichten Schätzungen der Bestände festgelegt. 2. Die in der Tabelle verwendeten Abkürzungen (Br) oder (Wi) erlauben einzig eine Identifizierung der Bestände. Sie machen keine Angaben zu saisonbedingten Einschränkungen der durchgeführten Aktionen in Bezug auf diese Bestände im Sinne des Abkommens und des Aktionsplans. 3. Die zur Identifizierung der Bestände verwendeten Kurzbeschreibungen stützen sich auf die Beschreibungen der neuesten Ausgabe von Waterbird Population Estimates. 4. Angaben zu Brutgebieten und Überwinterungsgebieten werden mit einem Schrägstrich (/) getrennt. 5. Sind die Bestände einer Art in Tabelle 1 unter mehreren Kategorien aufgeführt, so beziehen sich die Verpflichtungen aus dem Aktionsplan auf die aufgeführte Kategorie mit den strengsten Kriterien. A B C SPHENISCIDAE Spheniscus demersus – Südliches Afrika 1b 2a/2c A B C GAVIIDAE Gavia stellata – Nordwesteuropa (Wi) 2c – Kaspisches Meer, Schwarzes Meer und östliches 1c Mittelmeer (Wi) Gavia arctica arctica – Nordeuropa und Westsibirien/Europa 2c Gavia arctica suschkini – Mittelsibirien/Kaspisches Meer (1) Gavia immer – Europa (Wi) 1c Gavia adamsii – Nordeuropa (Wi) 1c PODICIPEDIDAE Tachybaptus ruficollis ruficollis – Europa und Nordwestafrika 1 Podiceps cristatus cristatus – Nordwestund Westeuropa 2c – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 2c – Kaspisches Meer und Südwestasien (Wi) 2 Podiceps cristatus infuscatus – Ostafrika (Äthiopien bis N-Sambia) 1c – Südliches Afrika 1c Podiceps grisegena grisegena – Nordwesteuropa (Wi) 3c – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 3c – Kaspisches Meer (Wi) 2 Podiceps auritus auritus – Nordwesteuropa (mit grossem Schnabel) 1c – Nordosteuropa (mit kleinem Schnabel) 2 – Kaspisches Meer und Südasien (Wi) 2 Podiceps nigricollis nigricollis – Europa/Südund Westeuropa sowie Nordafrika 2c – Westasien/Südwestund Südasien 1 Podiceps nigricollis gurneyi – Südliches Afrika 2 A B C PHAETHONTIDAE Phaethon aetherusaetherus – Südatlantik 1c Phaethon aetherus indicus – Persischer Golf, Golf von Aden, Rotes Meer 1c Phaethon rubricauda rubricauda – Indischer Ozean 2 Phaethon lepturus lepturus – Westlicher Indischer Ozean 2 PELECANIDAE Pelecanus onocrotalus – Südliches Afrika 1 – Westafrika 1 – Ostafrika 1 – Europa und Westasien (Br) 1a/3c Pelecanus rufescens – Tropisches Afrika und SW-Arabien 1 Pelecanus crispus – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 1a/1b/1c – Südwestasien und Südasien (Wi) 1a/1b/1c SULIDAE Sula (Morus) bassana 1 Sula (Morus) capensis – Südliches Afrika 1b 2a/2c Sula dactylatra melanops – Westlicher Indischer Ozean 2 PHALACROCORACIDAE Phalacrocorax coronatus – Küste Südwestafrikas 1c Phalacrocorax pygmeus – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – South-west Asia 1 Phalacrocorax neglectus – Küste Südwestafrikas 1b/2 A B C Phalacrocorax carbo carbo – Nordwesteuropa 1 Phalacrocorax carbo sinensis – Nordund Mitteleuropa 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westund Südwestasien (1) Phalacrocorax carbo lucidus – Küste Westafrikas 1 – Zentralund Ostafrika 1 – Küste des südlichen Afrikas 2 Phalacrocorax nigrogularis – Arabische Küste 1b 2a/2c – Golf von Aden, Sokotra, Arabisches Meer 1b 1 Phalacrocorax capensis – Küste des südlichen Afrikas 4 FREGATIDAE Fregata minor aldabrensis – Westlicher Indischer Ozean 2 Fregata ariel iredalei – Westlicher Indischer Ozean 2 ARDEIDAE Egretta ardesiaca – Subsahara-Afrika 1 Egretta vinaceigula – Südliches Zentralafrika 1b/1c Egretta garzetta garzetta – Subsahara-Afrika (1) – Westeuropa, NW-Afrika 1 – Mittelund östliches Europa, Schwarzes Meer, östliches Mittelmeer 1 – Westasien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Egretta gularis gularis – Westafrika (1) Egretta gularis schistacea – Nordostafrika und Rotes Meer (1) – Südwestasien und Südasien 2 A B C Egretta dimorpha – Küste Ostafrikas 2 Ardea cinerea cinerea – Subsahara-Afrika 1 – Nordund Westeuropa 1 – Mittelund Osteuropa 1 – Westund Südwestasien (Br) (1) Ardea melanocephala – Subsahara-Afrika (1) Ardea purpurea purpurea – Tropisches Afrika 1 – Westeuropa und westliches Mittelmeer/ Westafrika 2 – Osteuropa, Schwarzes Meer und westliches (2c) Mittelmeer/Subsahara-Afrika Casmerodius albus albus – W-, Mittelund SO-Europa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westasien/Südwestasien (1) Casmerodius albus melanorhynchos – Subsahara-Afrika und Madagaskar (1) Mesophoyx intermedia brachyrhyncha – Subsahara-Afrika 1 Bubulcus ibis ibis – Südliches Afrika 1 – Tropisches Afrika 1 – Südwesteuropa 1 – Nordwestafrika 1 – Östliches Mittelmeer und Südwestasien 1 Ardeola ralloides ralloides – SW-Europa, NW-Afrika (Br) 1c – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 1 – Westund Südwestasien/Subsahara-Afrika (1) Ardeola ralloides paludivaga – Subsahara-Afrika und Madagaskar (1) Ardeola idae – Madagaskar und Aldabra/Zentralund Ostafrika 1b/1c Ardeola rufiventris – Zentralafrika, östliches und südliches Afrika (1) A B C Nycticorax nycticorax nycticorax – Subsahara-Afrika und Madagaskar 1 – W-Europa, NW-Afrika (Br) 3c – Mittelund O-Europa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 2c – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Ixobrychus minutus minutus – W-Europa, NW-Afrika/Subsahara-Afrika 2 – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/Subsahara-Afrika 2c – Westund Südwestasien/Subsahara-Afrika (1) Ixobrychus minutus payesii – Subsahara-Afrika (1) Ixobrychus sturmii – Subsahara-Afrika (1) Botaurus stellaris stellaris – W-Europa, NW-Afrika (Br) 1c – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 2c – Südwestasien (Wi) 1 Botaurus stellaris capensis – Südliches Afrika 1c CICONIIDAE Mycteria ibis – Subsahara-Afrika (ohne Madagaskar) 1 Anastomus lamelligerus lamelligerus – Subsahara-Afrika 1 Ciconia nigra – Südliches Afrika 1c – Südwesteuropa/Westafrika 1c – Mittelund Osteuropa/Subsahara-Afrika 2 Ciconia abdimii – Subsahara-Afrika und SW-Arabien (2c) Ciconia episcopus microscelis – Subsahara-Afrika (1) Ciconia ciconia ciconia – Südliches Afrika 1c – Westliches Europaund Nordwestafrika/Subsahara- 3b Afrika A B C – Mittelund Osteuropa/Subsahara-Afrika 1 – Westasien/Südwestasien 2 Leptoptilos crumeniferus – Subsahara-Afrika 1 BALAENICIPITIDAE Balaeniceps rex – Tropisches Zentralafrika 1b/1c THRESKIORNITHIDAE Plegadis falcinellus falcinellus – Subsahara-Afrika (Br) 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer/Westafrika 3c – Südwestasien/Ostafrika (1) Geronticus eremita – Marokko 1a/1b/1c – Südwestasien 1a/1b/1c Threskiornis aethiopicus aethiopicus – Subsahara-Afrika 1 – Irak und Iran 1c Platalea leucorodia leucorodia – Westeuropa/westliches Mittelmeer und Westafrika 2 – Mittelund SO-Europa/Mittelmeer und tropisches Afrika 2 Platalea leucorodia archeri – Rotes Meer und Somalia 1c Platalea leucorodia balsaci – Küste Westafrikas (Mauretanien) 1c Platalea leucorodia major – Westasien/Südwestund Südasien 2 Platalea alba – Subsahara-Afrika 1 PHOENICOPTERIDAE Phoenicopterus roseus – Westafrika 3a – Ostafrika 3a – Südliches Afrika (bis Madagaskar) 3a A B C – Westliches Mittelmeer 2a – Östliches Mittelmeer 3a – Südwestund Südasien 2a Phoeniconaias minor – Westafrika 2 – Ostafrika 4 – Südliches Afrika (bis Madagaskar) 3a ANATIDAE Dendrocygna bicolor – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 2 – Ostafrika und südliches Afrika (1) Dendrocygna viduata – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 1 – Ostafrika und südliches Afrika 1 Thalassornis leuconotus leuconotus – Westafrika 1c – Ostafrika und südliches Afrika 2* Oxyura leucocephala – Westliches Mittelmeer (Spanien und Marokko) 1a/1b/1c – Algerien und Tunesien 1a/1b/1c – Östliches Mittelmeer, Türkei und Südwestasien 1a/1b/1c Oxyura maccoa – Ostafrika 1c – Südliches Afrika 1c Cygnus olor – Nordwest-Kontinentaleuropa und Mitteleuropa 1 – Schwarzes Meer 1 – Westund Zentralasien/Kaspisches Meer 2a/2d Cygnus cygnus – Island/Britische Inseln 2 – Nordwest-Kontinentaleuropa 1 – N-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und 2 östliches Mittelmeer – Westund Mittelsibirien/Kaspisches Meer 2 Cygnus columbianus bewickii – Westsibirien und NO-Europa/Nordwesteuropa 2 – Nordsibirien/Kaspisches Meer 1c Anser brachyrhynchus – O-Grönland und Island/Grossbritannien 2a – Spitzbergen/Nordwesteuropa 1 A B C Anser fabalis fabalis – Nordosteuropa/Nordwesteuropa 3* – Westund Mittelsibirien/Turkmenistan bis W-China 1c Anser fabalis rossicus – Westund Mittelsibirien/NOund SW-Europa (1) Anser albifrons albifrons – NW-Sibirien und NO-Europa/Nordwesteuropa 1 – Westsibirien/Mitteleuropa 1 – Westsibirien/Schwarzes Meer und Türkei 1 – Nordsibirien/Kaspisches Meer und Irak 2 Anser albifrons flavirostris – Grönland/Britische Inseln 2* Anser erythropus – NO-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1a/1b/2 – Fennoskandien 1a/1b/1c Anser anser anser – Island/Britische Inseln 1 – NW-Europa/Südwesteuropa 1 – Mitteleuropa/Nordafrika 1 Anser anser rubrirostris – Schwarzes Meer und Türkei 1 – Westsibirien/Kaspisches Meer und Irak 1 Branta leucopsis – Ostgrönland/Schottland und Irland 1 – Spitzbergen/Südwestschottland 3a – Russland/Deutschland und Niederlande 1 Branta bernicla bernicla – Westsibirien/Westeuropa 2b Branta bernicla hrota – Spitzbergen/Dänemark und Grossbritannien 1c – Kanada und Grönland/Irland 3a Branta ruficollis – Nordsibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches 1a/1b/3a/3c Meer Alopochen aegyptiacus – Westafrika 1c – Ostafrika und südliches Afrika 1 A B C Tadorna ferruginea – Nordwestafrika 1c – Östliches Mittelmeer und Schwarzes Meer/Nordostafrika 2 – Westasien und Kaspisches Meer/Iran und Irak 1 Tadorna cana – Südliches Afrika 3c Tadorna tadorna – Nordwesteuropa 2a – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westasien/Kaspisches Meer und Mittlerer Osten 1 Plectropterus gambensis gambensis – Westafrika 1 – Ostafrika (Sudan bis Sambia) 1 Plectropterus gambensis niger – Südliches Afrika 1 Sarkidiornis melanotos melanotos – Westafrika 1 – Südliches Afrika und Ostafrika 1 Nettapus auritus – Westafrika 1c – Südliches Afrika und Ostafrika (1) Anas capensis – Ostafrika (Rifttal) 1c
<sup>25</sup> 000 Vögeln; Kategorie 3: Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die als bedroht angesehen werden, wegen: (a) einer Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus, (b) ihrer Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist, (c) Anzeichen eines bedeutenden langfristigen Schwundes, oder (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes. Kategorie 4: Arten, die gemäss der neuesten Zusammenfassung von BirdLife International unter den potenziell bedrohten Arten der IUCN Red List of Threatened Species aufgeführt werden, die aber die Kriterien für eine Einteilung in die obigen Kategorien 1, 2 oder 3 nicht erfüllen und für die ein internationales Vorgehen angezeigt ist. Für die in obigen Kategorien 2, 3 und 4 aufgeführten Arten, siehe Absatz 2.1.1 des Aktionsplans gemäss Anhang 3 des Abkommens. Kolonne B Kategorie 1: Bestände mit zwischen ungefähr 25 000 und ungefähr 100 000 Vögeln, die die Kriterien der Kolonne A nicht erfüllen. Kategorie 2: Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln, die die Kriterien der Kolonne A nicht erfüllen und aus folgenden Gründen besondere Aufmerksamkeit erfordern: (a) eine Konzentration auf eine kleine Zahl von Gebieten zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Jahreszyklus, (b) ihre Abhängigkeit von einem Habitatstyp, der stark bedroht ist, (c) Anzeichen eines bedeutenden langfristigen Schwundes, oder (d) Anzeichen grosser Schwankungen in der Bedeutung oder der Tendenz eines Bestandes. Kolonne C Kategorie 1: Bestände mit mehr als ungefähr 100 000 Vögeln, die geeignet sind, weitgehend von einer internationalen Zusammenarbeit zu profitieren, und die die Kriterien der Kolonnen A und B nicht erfüllen. Überprüfung der Tabelle 1 Die gegenwärtige Tabelle wird: (a) gemäss Artikel VII Absatz 3 Buchstabe b dieses Abkommens regelmässig vom Fachausschuss geprüft; und (b) wenn notwendig, von der Versammlung der Vertragsparteien gemäss Artikel VI Absatz 9 Buchstabe d dieses Abkommens in Anbetracht der aus dieser Prüfung entstandenen Empfehlungen abgeändert. Definition geografischer Begriffe, die zur Beschreibung von Gebieten verwendet werden In Bezug auf die Verbreitungsgebiete von Wasservögeln ist festzuhalten, dass diese Gebiete nur biologische, aber keine politischen Abgrenzungen kennen und dass biologische und politische Abgrenzungen einander nur in sehr seltenen Fällen präzise entsprechen. Die verwendeten Beschreibungen der Verbreitungsgebiete haben keinerlei politische Bedeutung und sind lediglich als allgemeine Angabe zu verstehen. Konzise und kartografierte Angaben zu den Verbreitungsgebieten von Wasservögeln bietet das Portal des Netzwerks kritischer Gebiete (Critical Site Network, CSN) unter folgender Adresse: http://wow.wetlands.org/informationflyway/ criticalsitenetworktool/tabid/1349/language/en-US/Default.aspx. Nordafrika: Ägypten, Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien. Westafrika: Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Togo, Tschad. Ostafrika: Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Somalia, Sudan, Südsudan, Uganda, Vereinigte Republik Tansania. Nordwestafrika: Algerien, Marokko, Tunesien. Nordostafrika: Ägypten, Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Sudan, Südsudan. Südliches Afrika: Angola, Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia, Simbabwe, Swasiland. Zentralafrika: Äquatorialguinea, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Kongo, São Tomé und Principe, Zentralafrikanische Republik. Subsahara-Afrika: Alle afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Tropisches Afrika: Subsahara-Afrika ohne Lesotho, Namibia, Südafrika und Swasiland. Westpaläarktis: Gemäss Definition in Handbook of the Birds of Europe, the Middle East and North Africa (Cramp & Simmons 1977). Nordwesteuropa: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. Westeuropa: Nordwesteuropa mit Portugal und Spanien. Nordosteuropa: Nördlicher Teil der Russischen Föderation westlich des Urals. Nordeuropa: Nordwesteuropa und Nordosteuropa gemäss obiger Definition. Osteuropa: Belarus, Russische Föderation westlich des Urals, Ukraine. Mitteleuropa: Deutschland, Estland, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Österreich, Polen, Russische Föderation am Golf von Finnland und Kaliningrad, Schweiz, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn. Südwesteuropa: Italien, Malta, mediterranes Frankreich, Portugal, San Marino, Spanien. Südosteuropa: Albanien, Armenien, Bosnien -Herzegowina, Bulgarien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Kroatien, Georgien, Griechenland, Moldova, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei, Zypern. Südeuropa: Südwesteuropa und Südosteuropa gemäss obiger Definition. Nordatlantik: Färöer, Grönland, Irland, Island, nordwestliche Küste der Russischen Föderation, Norwegen, Spitzbergen, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. Ostatlantik: Europäische und nordafrikanische Atlantikküste von Nordnorwegen bis Marokko. Westsibirien: Russische Föderation östlich des Urals bis zum Jenissei und südlich bis zur Grenze Kasachstans. Mittelsibirien: Russische Föderation vom Jenissei bis zum östlichen Ende der Taimyr-Halbinsel und südlich bis zum Altaigebirge. Westliches Mittelmeer: Algerien, Frankreich, Italien, Malta, Marokko, Monaco, Portugal, San Marino, Spanien, Tunesien. Östliches Mittelmeer: Ägypten, Albanien, Arabische Republik Syrien, Bosnien- Herzegowina, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Griechenland, Israel, Kroatien, Libanon, Lybien, Montenegro, Serbien, Slowenien, Türkei, Zypern. Schwarzes Meer: Armenien, Bulgarien, Georgien, Moldova, Rumänien, Russische Föderation, Türkei, Ukraine. Kaspisches Meer: Aserbaidschan, Islamische Republik Iran, Kasachstan, Südwesten der Russischen Föderation, Turkmenistan, Usbekistan. Südwestasien: Arabische Republik Syrien, Bahrain, Irak, Islamische Republik Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Osttürkei, Saudi-Arabien, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate. Golf: Golf von Oman und Arabisches Meer westlich des Golfs von Aden, Persischer Golf. Westasien: Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres und westlicher Teil der Russischen Föderation östlich des Urals. Zentralasien: Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan. Südasien: Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan, Sri Lanka. Indischer Ozean: Komoren, Madagaskar, Mauritius, Seychellen. Schlüssel für Abkürzungen und Symbole Br Brutbestände Wi Winterbestände N: Nord O: Ost S: Süd W: West NO: Nordost NW: Nordwest SO: Südost SW: Südwest (): Erhaltungssituation des Bestandes nicht bekannt. Erhaltungssituation geschätzt *: Ausnahmsweise und einzig für Bestände, die in den Kategorien 2 und 3 der Kolonne A aufgeführt und mit einem Sternchen versehen sind, kann die Jagd auf nachhaltiger Basis weitergeführt werden. Diese nachhaltige Nutzung muss im Rahmen der besonderen Bestimmungen eines internationalen Aktionsplans nach Art erfolgen, welcher die Umsetzung der Grundsätze einer adaptiven Entnahmebewirtschaftung (siehe Absatz 2.1.2 von Anhang 3 des Abkommens). Bemerkungen 1. Die zur Erstellung von Tabelle 1 benutzten Daten zu den Beständen entsprechen wenn immer möglich der Anzahl Vögel der möglichen Brutbestände im Abkommensgebiet. Die Erhaltungssituation wird aufgrund der besten zur Verfügung stehenden und veröffentlichten Schätzungen der Bestände festgelegt. 2. Die in der Tabelle verwendeten Abkürzungen (Br) oder (Wi) erlauben einzig eine Identifizierung der Bestände. Sie machen keine Angaben zu saisonbedingten Einschränkungen der durchgeführten Aktionen in Bezug auf diese Bestände im Sinne des Abkommens und des Aktionsplans. 3. Die zur Identifizierung der Bestände verwendeten Kurzbeschreibungen stützen sich auf die Beschreibungen der neuesten Ausgabe von Waterbird Population Estimates. 4. Angaben zu Brutgebieten und Überwinterungsgebieten werden mit einem Schrägstrich (/) getrennt. 5. Sind die Bestände einer Art in Tabelle 1 unter mehreren Kategorien aufgeführt, so beziehen sich die Verpflichtungen aus dem Aktionsplan auf die aufgeführte Kategorie mit den strengsten Kriterien. Bestände A B C Familie ANATIDAE (Entenverwandte) Dendrocygna viduata (Witwenpfeifgans (-ente)) – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 1 – Ostafrika und südliches Afrika 1 Dendrocygna bicolor (Gelbbrustpfeifgans) – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 1 – Ostafrika und südliches Afrika (1) Thalassornis leuconotus leuconotus (Weissrückenpfeifgans/Weissrückenente) – Westafrika 1c – Ostafrika und südliches Afrika 2* Oxyura maccoa (Maccoaente) – Ostafrika 1c – Südliches Afrika 1c Oxyura leucocephala (Weisskopf-Ruderente) – Westliches Mittelmeer (Spanien und Marokko) 1a/1b/1c – Algerien und Tunesien 1a/1b/1c – Östliches Mittelmeer, Türkei und Südwestasien 1a/1b/1c Cygnus olor (Höckerschwan) – Nordwest-Kontinentaleuropa und Mitteleuropa 1 – Schwarzes Meer 1 – Westund Zentralasien/Kaspisches Meer 2a/2d Cygnus cygnus (Singschwan) – Island/Grossbritannien und Irland 1 – Nordwest-Kontinentaleuropa 1 – N-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 2 – Westund Mittelsibirien/Kaspisches Meer 2 Cygnus columbianus bewickii (Zwergschwan) – Westsibirien und NO-Europa/Nordwesteuropa 2 – Nordsibirien/Kaspisches Meer 1c Branta bernicla bernicla (Ringelgans) – Westsibirien/Westeuropa 2b Branta bernicla hrota (Hellbäuchige Ringelgans) – Spitzbergen/Dänemark und Grossbritannien 1c – Kanada und Grönland/Irland 3a Branta leucopsis (Weisswangengans) – Ostgrönland/Schottland und Irland 1 – Spitzbergen/Südwestschottland 3a – Russland/Deutschland und Niederlande 1 Bestände A B C Branta ruficollis (Rothalsgans) – Nordsibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1a/1b/3a/3c Anser anser anser (Graugans) – Island/Grossbritannien und Irland 1 – NW-Europa/Südwesteuropa 1 – Mitteleuropa/Nordafrika 1 Anser anser rubrirostris (Graugans) – Schwarzes Meer und Türkei 1 – Westsibirien/Kaspisches Meer und Irak 1 Anser fabalis fabalis (Waldsaatgans) – Nordosteuropa/Nordwesteuropa 3c* Anser fabalis johanseni (Saatgans) – Westund Mittelsibirien/Turkmenistan bis W-China 1c Anser fabalis rossicus (Tundrasaatgans) – Westund Mittelsibirien/NOund SW-Europa (1) Anser brachyrhynchus (Kurzschnabelgans) – O-Grönland und Island/Grossbritannien 2a – Spitzbergen/Nordwesteuropa 1 Anser albifrons albifrons (Blässgans) – NW-Sibirien und NO-Europa/Nordwesteuropa 1 – Westsibirien/Mitteleuropa 1 – Westsibirien/Schwarzes Meer und Türkei 1 – Nordsibirien/Kaspisches Meer und Irak 2 Anser albifrons flavirostris (Grönländische Blässgans) – Grönland/Irland & Grossbritannien 2* Anser erythropus (Zwerggans) – NO-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1a/1b/2 – Fennoskandien 1a/1b/1c Clangula hyemalis (Eisente)
<sup>2</sup> – Becken des Tschadsees 1c – Südliches Afrika (nördlich von Angola und Sambia) 1 Anas strepera strepera – Nordwesteuropa 1 – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Anas penelope – Westsibirien und NO-Europa/NW-Europa 1 – W-Sibirien und NO-Europa/Schwarzes Meer 1 und Mittelmeer – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Anas platyrhynchos platyrhynchos – Nordwesteuropa 1 – Nordeuropa/westliches Mittelmeer 1 A B C – Osteuropa/Schwarzes Meer und östliches Mittel- 2c meer – Westsibirien/Südwestasien (1) Anas undulata undulata – Südliches Afrika 1 Anas clypeata – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – W-Sibirien, NOund O-Europa/S-Europa und 1 Westafrika – W-Sibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika 2c Anas erythrorhyncha – Südliches Afrika 1 – Ostafrika 1 – Madagaskar 2 Anas acuta – Nordwesteuropa 1 – W-Sibirien, NOund O-Europa/S-Europa und 1 Westafrika – Westsibirien/SW-Asien und Ostafrika (1) Anas querquedula – Westsibirien und Europa/Westafrika 2c – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Anas crecca crecca – Nordwesteuropa 1 – W-Sibirien und NO-Europa/Schwarzes Meer 1 und Mittelmeer – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Anas hottentota – Becken des Tschadsees 1c – Ostafrika (südlich von N-Sambia) 1 – Südliches Afrika (nördlich von S-Sambia) 1 Marmaronetta angustirostris – Westliches Mittelmeer/westl. Mittelmeer und Westafrika 1a/1b/1c – Östliches Mittelmeer 1a/1b/1c – Südwestasien 1a/1b/2 Netta rufina – Südwestund Mitteleuropa/westliches Mittelmeer 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 3c – Westund Zentralasien/Südwestasien 1 A B C Netta erythrophthalma brunnea – Südliches Afrika und Ostafrika 1 Aythya ferina – Nordosteuropa/Nordwesteuropa 2c – Mittelund NO-Europa/Schwarzes Meer und 2c Mittelmeer – Westsibirien/Südwestasien 2c Aythya nyroca – Westliches Mittelmeer/Nordund Westafrika 1a/1c – Osteuropa/östliches Mittelmeer und Sahelzone 1a/3c – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika 1a/3c Aythya fuligula – Nordwesteuropa (Wi) 1 – Mitteleuropa, Schwarzes Meer und Mittelmeer 2c (Wi) – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Aythya marila marila – Nordeuropa/Westeuropa 2c – Westsibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1 Somateria mollissima mollissima – Baltikum, Dänemark und Niederlande 2d – Norwegen und Russland 1 Somateria mollissima borealis – Spitzbergen und Franz-Josef-Land (Br) 1 Somateria spectabilis – Ostgrönland, NO-Europa und Westsibirien 1 Polysticta stelleri – Westsibirien/Nordosteuropa 1a/1b/2 Clangula hyemalis – Island und Grönland 1 – Westsibirien/Nordeuropa 2c Melanitta nigra nigra – W-Sibirien und N-Europa/W-Europa und 2a/2c NW-Afrika Melanitta fusca fusca – Westsibirien und N-Europa/NW-Europa 2a/2c – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1c Bucephala clangula clangula – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 A B C – Nordosteuropa/Adria 1 – Westsibirien und Nordosteuropa/Schwarzes Meer 1 – Westsibirien/Kaspisches Meer 1 Mergellus albellus – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 3a – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und östliches 1 Mittelmeer – Westsibirien/Südwestasien 1 Mergus serrator serrator – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/Südwestund Zentralasien 1c Mergus merganser merganser – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – Nordosteuropa/Schwarzes Meer 1c – Westsibirien/Kaspisches Meer 2 GRUIDAE Balearica pavonina pavonina – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 1b/1c Balearica pavonina ceciliae – Ostafrika (von Sudan bis Uganda) 1b/3c Balearica regulorum regulorum – Südliches Afrika (nördlich von Angola und 1b/1c S-Simbabwe) Balearica regulorum gibbericeps – Ostafrika (von Kenia bis Mosambik) 1b/3c Grus leucogeranus – Iran (Wi) 1a/1b/1c Grus virgo – Schwarzes Meer (Ukraine)/Nordostafrika 1c – Türkei (Br) 1c – Kalmückien/Nordostafrika 1 Grus paradisea – Südlichstes Afrika 1b 1 Grus carunculatus – Zentralafrika und südliches Afrika 1b/1c Grus grus – Nordwesteuropa/Iberien und Marokko 1 A B C – Nordostund Mitteleuropa/Nordafrika 1 – Osteuropa/Türkei, Mittlerer Osten und NO-Afrika 3c – Türkei und Georgien (Br) 1c – Westsibirien/Südasien (1) RALLIDAE Sarothrura elegans elegans – NOund Ostafrika sowie südliches Afrika (1) Sarothrura elegans reichenovi – S-Westafrika bis Zentralafrika (1) Sarothrura boehmi – Zentralafrika 1c Sarothrura ayresi – Äthiopien 1a/1b/1c – Südliches Afrika 1a/1b/1c Rallus aquaticus aquaticus – Europa und Nordafrika 2c Rallus aquaticus korejewi – Westsibirien/Südwestasien (1) Rallus caerulescens – Südliches Afrika und Ostafrika (1) Crecopsis egregia – Subsahara-Afrika (1) Crex crex – Europa und Westasien/Subsahara-Afrika 1 Amaurornis flavirostris – Subsahara-Afrika 1 Porzana parva parva – West-Eurasien/Afrika 2c Porzana pusilla intermedia – Europa (Br) 1c Porzana porzana – Europa/Afrika 2d Aenigmatolimnas marginalis – Subsahara-Afrika (2) Porphyrio alleni – Subsahara-Afrika (1) A B C Gallinula chloropus chloropus – Europa und Nordafrika 1 – Westund Südwestasien (1) Gallinula angulata – Subsahara-Afrika (1) Fulica cristata – Subsahara-Afrika 1 – Spanien und Marokko 1c Fulica atra atra – Nordwesteuropa (Wi) 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 1 – Südwestasien (Wi) (1) DROMADIDAE Dromas ardeola – Nordwestlicher Indischer Ozean, Rotes Meer 1 und Golf HAEMATOPODIDAE Haematopus ostralegus ostralegus – Europa/Südund Westeuropa sowie NW-Afrika 2c Haematopus ostralegus longipes – SO-Europa und W-Asien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Haematopus moquini – Küste des südlichen Afrikas 1c RECURVIROSTRIDAE Himantopus himantopus himantopus – Subsahara-Afrika (ohne südlichen Teil) (1) – Südliches Afrika («meridionalis») 2 – SW-Europa und Nordwestafrika/Westafrika 1 – Mitteleuropa und östliches Mittelmeer/ N-Zentralafrika 1 – W-, Zentralund SW-Asien/SW-Asien und (1) NO-Afrika Recurvirostra avosetta – Südliches Afrika 2 – Ostafrika (1) – Westeuropa und Nordwestafrika (Br) 1 A B C – Südosteuropa, Schwarzes Meer und Türkei (Br) (3c) – Westund Südwestasien/Ostafrika 2 BURHINIDAE Burhinus senegalensis senegalensis – Westafrika 1 Burhinus senegalensis inornatus – Nordostund Ostafrika 1 GLAREOLIDAE Pluvianus aegyptius aegyptius – Westafrika (1) – Ostafrika (2) – Unteres Kongobecken 2 Glareola pratincola pratincola – Westeuropa und NW-Afrika/Westafrika 2 – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer/östliche Sahelzone 2 – SW-Asien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Glareola nordmanni – SO-Europa und Westasien/südliches Afrika 4 Glareola ocularis – Madagaskar/Ostafrika 1c Glareola nuchalis nuchalis – Ostund Zentralafrika (1) Glareola nuchalis liberiae – Westafrika 1 Glareola cinerea cinerea – SO-Westafrika und Zentralafrika (2) CHARADRIIDAE Pluvialis apricaria apricaria – Grossbritannien, Irland, Dänemark, Deutschland und Baltikum (Br) 2c Pluvialis apricaria altifrons – Island und Färöer/Ostatlantikküste 1 – Nordeuropa/Westeuropa und NW-Afrika 1 – Nordsibirien/Kaspisches Meer und Kleinasien (1) A B C Pluvialis fulva – N-Mittelsibirien/S- und SW-Asien, NO-Afrika (1) Pluvialis squatarola – W-Sibirien und Kanada/W-Europa und W-Afrika 1 – Mittelund Ostsibirien/SW-Asien und südliches Afrika 1 Charadrius hiaticula hiaticula – Nordeuropa/Europa und Nordafrika 1 Charadrius hiaticula psammodroma – Kanada, Grönland und Island/W- und S-Afrika (2c) Charadrius hiaticula tundrae – NO-Europa und Sibirien/SW-Asien, Ostund südliches Afrika (1) Charadrius dubius curonicus – Europa und Nordwestafrika/Westafrika 1 – Westund Südwestasien/Ostafrika (1) Charadrius pecuarius pecuarius – Südliches Afrika und Ostafrika (1) – Westafrika (1) Charadrius tricollaris tricollaris – Südliches Afrika und Ostafrika 1 Charadrius forbesi – Westund Zentralafrika (1) Charadrius pallidus pallidus – Südliches Afrika 2 Charadrius pallidus venustus – Ostafrika 1c Charadrius alexandrinus alexandrinus – Westeuropa und westliches Mittelmeer/ Westafrika 3c – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/ 3c östliche Sahelzone – SWund Zentralasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Charadrius marginatus mechowi – mechowi/tenellus Inneres Ostund Zentralafrika 2 – Küste Ostafrikas 2 – Westafrika 2 Charadrius mongolus pamirensis – W-Zentralasien/SW-Asien und Ostafrika 1 A B C Charadrius leschenaultii columbinus – Türkei und SW-Asien/östliches Mittelmeer und Rotes Meer 1c Charadrius leschenaultii crassirostris – Kaspisches Meer und SW-Asien/Arabien und NO-Afrika (1) Charadrius leschenaultii leschenaultii – Zentralasien/Ostafrika und südliches Afrika (1) Charadrius asiaticus – SO-Europa und Westasien/Ostafrika und Süd- Zentralafrika 3c Eudromias morinellus – Europa/Nordwestafrika (3c) – Asien, Mittlerer Osten (1) Vanellus vanellus – Europa/W-Asien/Europa, N-Afrika und SW-Asien 1 Vanellus spinosus – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 1 Vanellus albiceps – Westund Zentralafrika (1) Vanellus senegallus senegallus – Westafrika (1) Vanellus senegallus solitaneus – Südwestafrika (1) Vanellus senegallus lateralis – Ostund Südostafrika 1 Vanellus lugubris – Südliches Westafrika 2 – Zentralund Ostafrika 3c Vanellus melanopterus minor – Südliches Afrika 1c Vanellus coronatus coronatus – Ostafrika und südliches Afrika 1 – Zentralafrika (2) Vanellus coronatus xerophilus – Südwestafrika (1) Vanellus superciliosus – Westund Zentralafrika (2) A B C Vanellus gregarius – SO-Europa und Westasien/Nordostafrika 1a/1b/2 – Zentralasiatische Republiken/NW-Indien 1a/1b/1c Vanellus leucurus – SW-Asien/SW-Asien und NO-Afrika 2 – Zentralasiatische Republiken/Südasien (1) SCOLOPACIDAE Scolopax rusticola – Europa/Südund Westeuropa sowie Nordafrika 1 – Westsibirien/Südwestasien (Kaspisches Meer) (1) Gallinago stenura – Nordsibirien/Südasien und Ostafrika (1) Gallinago media – Skandinavien/wahrscheinlich Westafrika 4 – Westsibirien und NO-Europa/Südwestafrika 4 Gallinago gallinago gallinago – Europa/Südund Westeuropa sowie NW-Afrika 2c – Westsibirien/Südwestasien und Afrika 1 Gallinago gallinago faeroeensis – Island, Färöer und Nordschottland/Irland 1 Lymnocryptes minimus – Nordeuropa/S- und W-Europa sowie Westafrika 2b – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 1 Limosa limosa limosa – Westeuropa, NWund Westafrika 4 – Osteuropa/Zentralund Ostafrika 4 – W-Zentralasien/SW-Asien und Ostafrika 4 Limosa limosa islandica – Island/Westeuropa 4 Limosa lapponica lapponica – Nordeuropa/Westeuropa 2a Limosa lapponica taymyrensis – Westsibirien/Westund Südwestafrika 2a/2c Limosa lapponica menzbieri – Mittelsibirien/S- und SW-Asien sowie Ostafrika (1) Numenius phaeopus phaeopus – Nordeuropa/Westafrika (1) – Westsibirien/südliches Afrika und Ostafrika (1) A B C Numenius phaeopus islandicus – Island, Färöer und Schottland/Westafrika 1 Numenius phaeopus alboaxillaris – Südwestasien/Ostafrika 1c Numenius tenuirostris – Mittelsibirien/Mittelmeer und SW-Asien 1a/1b/1c Numenius arquata arquata – Europa/Europa, Nordund Westafrika 4 Numenius arquata orientalis – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika 3c Numenius arquata suschkini – Südosteuropa und Südwestasien (Br) 1c Tringa erythropus – N-Europa/S-Europa, Nordund Westafrika (1) – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa totanus totanus – Nordeuropa (Br) 1 – Mittelund Osteuropa (Br) 2c Tringa totanus britannica – Grossbritannien und Irland/Grossbritannien, Irland und Frankreich 2c Tringa totanus ussuriensis – Westasien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa totanus robusta – Island und Färöer/Westeuropa 1 Tringa stagnatilis – Osteuropa/Westund Zentralafrika (1) – Westasien/SW-Asien, Ostafrika und südliches Afrika (1) Tringa nebularia – Nordeuropa/SW-Europa, NW-Afrika und Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika (1) Tringa ochropus – Nordeuropa/S- und W-Europa sowie Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa glareola – Nordwesteuropa/Westafrika 1 A B C – NO-Europa und W-Sibirien/Ostafrika und südliches Afrika (1) Xenus cinereus – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien, Ostafrika 1 und südliches Afrika Actitis hypoleucos – Westund Zentraleuropa/Westafrika 1 – O-Europa und W-Sibirien/Zentralund Ostafrika sowie südliches Afrika (1) Arenaria interpres interpres – NO-Kanada und Grönland/W-Europa und NW- 1 Afrika – Nordeuropa/Westafrika 1 – Westund Mittelsibirien/SW-Asien, Ostafrika und südliches Afrika (1) Calidris tenuirostris – Ostsibirien/SW-Asien und W-Südasien 1b/1c Calidris canutus canutus – Nordsibirien/Westafrika und südliches Afrika 2a/2c Calidris canutus islandica – NO-Kanada und Grönland/Westeuropa 2a/ Calidris alba – Europäischer Ostatlantik, Westafrika und 1 südliches Afrika (Wi) – Südwestasien, Ostafrika und südliches Afrika (Wi) 1 Calidris minuta – N-Europa/S-Europa, Nordund Westafrika (2c) – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika (1) Calidris temminckii – Fennoskandia/Nordund Westafrika (1) – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien und Ostafrika (1) Calidris maritima maritima – N-Europa und W-Sibirien (Br) 1 – NO-Kanada und N-Grönland (Br) 3c Calidris alpina alpina – NO-Europa und W-Sibirien/W-Europa und NW-Afrika 1 A B C Calidris alpina centralis – Mittelsibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Calidris alpina schinzii – Island und Grönland/NWund Westafrika 1 – Grossbritannien und Irland/SW-Europa und NW-Afrika 2 – Baltikum/SW-Europa und NW-Afrika 1c Calidris alpina arctica – NO-Grönland/Westafrika 3a Calidris ferruginea – Westsibirien/Westafrika 1 – Mittelsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches 1 Afrika Limicola falcinellus falcinellus – Nordeuropa/SW-Asien und Afrika 3c Philomachus pugnax – Nordeuropa und Westsibirien/Westafrika 2c – Nordsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika (2c) Phalaropus lobatus – West-Eurasien/Arabisches Meer 1 Phalaropus fulicarius – Kanada und Grönland/afrikanische Atlantikküste 2c STERCORARIIDAE Catharacta skua 1 Stercorarius longicaudus longicaudus 1 LARIDAE Larus leucophthalmus – Rotes Meer und benachbarte Küsten 1a 1 Larus hemprichii – Rotes Meer, Golf, Arabien und Ostafrika Larus canus canus – NWund Mitteleuropa/Atlantikküste und Mittelmeer 2c Larus canus heinei – NO-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1 A B C Larus audouinii – Mittelmeer/Nordund Westküste Afrikas 1a/3a Larus marinus – Nordund Westeuropa 1 Larus dominicanus vetula – Küste des südlichen Afrikas 1 Larus hyperboreus hyperboreus – Spitzbergen und N-Russland (Br) (1) Larus hyperboreus leuceretes – Kanada, Grönland und Island (Br) (1) Larus glaucoides glaucoides – Grönland/Island und Nordwesteuropa 1 Larus argentatus argentatus – Nordund Nordwesteuropa 1 Larus argentatus argenteus – Island und Westeuropa 2c Larus heuglini – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Larus (heuglini) barabensis – Südwestsibirien/Südwestasien (1) Larus armenicus – Armenien, Osttürkei und NW-Iran 3a Larus cachinnans cachinnans – Schwarzes Meer und Westasien/SW-Asien, 1 NO-Afrika Larus cachinnans michahellis – Mittelmeer, Iberien und Marokko 1 Larus fuscus fuscus – NO-Europa/Schwarzes Meer, SW-Asien und 3c Ostafrika Larus fuscus graellsii – Westeuropa/Mittelmeer und Westafrika 1 Larus fuscus intermedius – S-Skandinavien, Niederlande, Ebrodelta, Spanien 1 Larus ichthyaetus – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer/Südwestasien 3a A B C Larus cirrocephalus poiocephalus – Westafrika (1) – Zentralund Ostafrika (1) – Küste des südlichen Afrikas (ohne Madagaskar) (1) Larus hartlaubii – Küste Südwestafrikas 1 Larus ridibundus – W-Europa/W-Europa, westliches Mittelmeer, 1 Westafrika – Osteuropa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 1 – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Larus genei – Westafrika (Br) 2 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 2a – West-, Südwestund Südasien (Br) 1 Larus melanocephalus – Westeuropa, Mittelmeer und NW-Afrika 2a Larus minutus – Mittelund O-Europa/SW-Europa und westliches 1 Mittelmeer – Westasien/östliches Mittelmeer, Schwarzes Meer und Kaspisches Meer (1) Xema sabini sabini – Kanada und Grönland/SO-Atlantik (1) Rissa tridactyla tridactyla 2c STERNIDAE Sterna nilotica nilotica – Westeuropa/Westafrika 2 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/ Ostafrika 3c – Westund Zentralasien/Südwestasien 2 Sterna caspia caspia – Südliches Afrika (Br) 1c – Westafrika (Br) 1 – Baltikum (Br) 1c – Schwarzes Meer (Br) 1c – Kaspisches Meer (Br) 2 Sterna maxima albidorsalis – Westafrika (Br) 2a A B C Sterna bengalensis bengalensis – Golf/Südasien 1 Sterna bengalensis par – Rotes Meer/Ostafrika 1 Sterna bengalensis emigrata – Südliches Mittelmeer/Küste Nordwestund Westafrikas 1c Sterna bergii bergii – Südliches Afrika (von Angola bis Mosambik) 2 Sterna bergii enigma – Madagaskar und Mosambik/südliches Afrika 1c Sterna bergii thalassina – Ostafrika und Seychellen 1c Sterna bergii velox – Rotes Meer und Nordostafrika 2 Sterna sandvicensis sandvicensis – Westeuropa/Westafrika 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 2a – Westund Zentralasien/Südwestund Südasien 1 Sterna dougallii dougallii – Südliches Afrika 1c – Ostafrika 3a – Europa (Br) 1c Sterna dougallii arideensis – Madagaskar, Seychellen und Maskarenen 2 Sterna dougallii bangsi – Nördliches Arabisches Meer (Oman) 1c Sterna vittata vittata – Prinz-Edward-Inseln, Marioninseln, Crozet-Inseln und Kerguelen/Südafrika 1c Sterna vittata tristanensis – Tristan da Cunha und Gough-Insel/Südafrika 1c Sterna hirundo hirundo – Südund Westeuropa (Br) 1 – Nordund Osteuropa (Br) 1 – Westasien (Br) (1) Sterna paradisaea – West-Eurasien (Br) 1 A B C Sterna albifrons albifrons – Europa nördlich des Mittelmeers (Br) 2 – W-Mittelmeer/W-Afrika (Br) 3b – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) 3b/3c – Kaspisches Meer (Br) 2 Sterna albifrons guineae – Westafrika (Br) 1c Sterna saundersi – W-Südasien, Rotes Meer, Golf und Ostafrika (1) Sterna balaenarum – Namibia und Südafrika/Atlantikküste bis Ghana 2 Sterna repressa – W-Südasien, Rotes Meer, Golf und Ostafrika 2c Sterna anaethetus melanopterus – Westafrika 1c Sterna anaethetus fuligula – Rotes Meer, O-Afrika, Persischer Golf, 1 Arabisches Meer bis W-Indien Sterna anaethetus antarctica – WestlicherIndischer Ozean 2 Sterna fuscata nubilosa – Rotes Meer, Golf von Aden, östlich des 2a Pazifiks Chlidonias hybridus hybridus – Westeuropa und Nordwestafrika (Br) 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) (1) – Kaspisches Meer (Br) (1) Chlidonias hybridus sclateri – Ostafrika (von Kenia bis Tansania) 2 – Südliches Afrika (von Malawi und Sambia bis Südafrika) (2) Chlidonias leucopterus – Osteuropa und Westasien/Afrika (1) Chlidonias niger niger – Europa und Westasien/afrikanische Atlantikküste 2c Anous stolidus plumbeigularis – Rotes Meer und Golf von Aden 1 A B C Anous tenuirostris tenuirostris – Von den Inseln des Indischen Ozeans bis 1 Ostafrika RYNCHOPIDAE Rynchops flavirostris – Küste Westafrikas und Zentralafrika 2 – Ostafrika und südliches Afrika 2 ALCIDAE Alle alle alle – Hohe Arktis, von Baffin-Insel bis Novaya 1 Semlya Uria aalge aalge – O-Nordamerika, Grönland, Island, Färöer, Schottland, S-Norwegen, Baltikum 2c Uria aalge albionis – Irland, S-Grossbritannien, Frankreich, Iberien, 1 Helgoland Uria aalge hyperborea – Spitzbergen, von N-Norwegen bis Nowaja 1 Semlja Uria lomvia lomvia – O-Nordamerika, Grönland, östlich von Severnaja Semlja 2c Alca torda torda – O-Nordamerika, Grönland, östlich von Ostsee und Weissem Meer 1 Alca torda islandica – Island, Färöer, Grossbritannien, Irland, Helgoland, NW-Frankreich 1 Cepphus grylle grylle – Ostsee 1 Cepphus grylle mandtii – Arktisches O-Nordamerika bis Grönland, Jan Mayen und Spitzbergen ostwärts über Sibirien bis Alaska 1 A B C Cepphus grylle arcticus – N-Amerika, S-Grönland, Grossbritannien, 1 Irland, Skandinavien, Weisses Meer Cepphus grylle islandicus – Island 3c Cepphus grylle faeroeensis – Färöer 1c Fratercula arctica arctica – Von Hudson Bay und Maine ostwärts bis 1 S-Grönland, Island, Bäreninsel, Norwegen bis S-Nowaja Semlja Fratercula arctica naumanni – NO-Kanada, N-Grönland bis Jan Mayen, 3a Spitzbergen, N-Nowaja Semlja Fratercula arctica grabae – Färöer, S-Norwegen und Schweden, Grossbritan- 1 nien, Irland, NW-Frankreich
<sup>16</sup> Geltungsbereich am 24. April 2013 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Ägypten 4. März 1999 1. November 1999 Albanien 20. Juni 2001 B 1. September 2001 Algerien 4. Juli 2006 B 1. Oktober 2006 Äquatorialguinea 3. Oktober 2002 B 1. Januar 2003 Äthiopien 3. November 2009 B 1. Februar 2010 Belgien 3. März 2006 1. Juni 2006 Benin 26. Oktober 1999 U 1. Januar 2000 Bulgarien* 23. November 1999 1. Februar 2000 Côte d’Ivoire 1. März 2013 B 1. Juni 2013 a Dänemark 29. Oktober 1999 1. Januar 2000 Deutschland 9. Dezember 1998 1. November 1999 Dschibuti 31. Dezember 2003 B 1. März 2004 Estland* 1. August 2008 B 1. November 2008 Europäische Union 27. Juli 2005 1. Oktober 2005 Finnland* 29. Oktober 1999 1. Januar 2000 Frankreich 30. September 2003 1. Dezember 2003 Gabun 10. September 2012 B 1. Dezember 2012 Gambia 12. März 1999 1. November 1999 Georgien 28. Mai 2001 B 1. August 2001 Ghana 25. Juli 2005 B 1. Oktober 2005 Guinea 4. März 1999 U 1. November 1999 Guinea-Bissau 14. August 2006 B 1. November 2006 Irland 30. Mai 2003 1. August 2003 Island* 21. März 2013 B 1. Juni 2013 Israel 14. August 2002 B 1. November 2002 Italien 1. Juni 2006 B 1. September 2006 Jordanien 12. März 1997 U 1. November 1999 Kenia 9. März 2001 B 1. Juni 2001 Kongo (Brazzaville) 30. August 1999 1. November 1999 Kroatien 26. Juni 2000 B 1. September 2000 Lettland 21. Oktober 2005 B 1. Januar 2006 Libanon 30. September 2002 B 1. Dezember 2002 Libyen 31. März 2005 B 1. Juni 2005 Litauen 23. August 2004 B 1. November 2004 Luxemburg 12. September 2003 1. Dezember 2003 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Madagaskar 12. Oktober 2006 B 1. Januar 2007 Mali 18. Oktober 1999 1. Januar 2000 Marokko 24. September 2012 1. Dezember 2012 Mauritius 26. Oktober 2000 B 1. Januar 2001 Mazedonien 1. November 1999 B 1. Februar 2000 Moldau 17. Januar 2001 B 1. April 2001 Monaco 15. Juni 1999 1. November 1999 Montenegro 1. August 2011 B 1. November 2011 Niederlande 15. August 1996 U 1. November 1999 Niger 31. August 1999 1. November 1999 Nigeria 13. April 2004 B 1. Juli 2004 Norwegen 25. Juni 2008 B 1. September 2008 Portugal 11. Dezember 2003 B 1. März 2004 Rumänien 4. Juli 2000 1. Oktober 2000 Schweden* 5. Oktober 1998 U 1. November 1999 Schweiz 15. Oktober 1996 U 1. November 1999 Senegal 27. April 1999 U 1. November 1999 Simbabwe 8. März 2012 B 1. Juni 2012 Slowakei* 23. April 2001 B 1. Juli 2001 Slowenien 23. Juli 2003 B 1. Oktober 2003 Spanien 30. März 1999 1. November 1999 Südafrika 1. Januar 2002 1. April 2002 Sudan 31. Dezember 1996 U 1. November 1999 Swasiland 23. Oktober 2012 B 1. Januar 2013 Syrien 30. Mai 2003 B 1. August 2003 Tansania 31. August 1999 1. November 1999 Togo 22. März 1999 1. November 1999 Tschad 1. August 2011 B 1. November 2011 Tschechische Republik 23. Juni 2006 B 1. September 2006 Tunesien 26. April 2005 B 1. Juli 2005 Uganda 22. September 2000 B 1. Dezember 2000 Ukraine 18. Oktober 2002 1. Januar 2003 Ungarn* 17. Dezember 2002 B 1. März 2003 Usbekistan 30. Januar 2004 B 1. April 2004 Vereinigtes Königreich* 22. Februar 1999 1. November 1999 Gibraltar 22. Februar 1999 1. November 1999 Guernsey 22. Februar 1999 1. November 1999 Insel Man 22. Februar 1999 1. November 1999 Jersey 22. Februar 1999 1. November 1999 St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) 22. Februar 1999 1. November 1999 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Zypern 19. Juni 2008 B 1. September 2008
<sup>18</sup> – Island und Grönland (Br) 1b – Westsibirien/Nordeuropa (Br) 1b Somateria spectabilis (Prachteiderente) – Ostgrönland, NO-Europa und Westsibirien 1 Bestände A B C Somateria mollissima mollissima (Eiderente) – Baltikum, Dänemark und Niederlande 2c/2d – Norwegen und Russland 1 Somateria mollissima borealis (Eiderente) – Spitzbergen und Franz-Josef-Land (Br) 1 Polysticta stelleri (Scheckente) – Westsibirien/Nordosteuropa 1a/1b Melanitta fusca (Samtente) – Westsibirien und N-Europa/NW-Europa 1b – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1b/1c Melanitta nigra (Trauerente) – W-Sibirien und N-Europa/W-Europa und NW-Afrika 2a Bucephala clangula clangula (Schellente) – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – Nordosteuropa/Adria 1 – Westsibirien und Nordosteuropa/Schwarzes Meer 1 – Westsibirien/Kaspisches Meer 1 Mergellus albellus (Zwergsäger) – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 3a – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 2 – Westsibirien/Südwestasien 1 Mergus merganser merganser (Gänsesäger) – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – Nordosteuropa/Schwarzes Meer 2 – Westsibirien/Kaspisches Meer 2 Mergus serrator (Mittelsäger) – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 3c – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/Südwestund Zentralasien 1c Alopochen aegyptiaca (Nilgans) – Westafrika 1c – Östliches und südliches Afrika 1 Tadorna tadorna (Brandgans) – Nordwesteuropa 2a – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westasien/Kaspisches Meer und Mittlerer Osten 3c Bestände A B C Tadorna ferruginea (Rostgans) – Nordwestafrika 1c – Östliches Mittelmeer und Schwarzes Meer/Nordostafrika 2 – Westasien und Kaspisches Meer/Iran und Irak 3c Tadorna cana (Graukopfkasarka) – Südliches Afrika 3c Plectropterus gambensis gambensis (Sporengans) – Westafrika 1 – Ostafrika (Sudan bis Sambia) 1 Plectropterus gambensis niger (Sporengans) – Südliches Afrika 3c Sarkidiornis melanotos (Glanzente) – Westafrika 3c – Südliches Afrika und Ostafrika 1 Nettapus auritus (Afrikanische Zwergente/Rotbrustzwerggans – Westafrika 1c – Südliches Afrika und Ostafrika (1) Marmaronetta angustirostris (Marmelente) – Westliches Mittelmeer/westl. Mittelmeer und Westafrika 1a/1b/1c – Östliches Mittelmeer 1a/1b/1c – Südwestasien 1a/1b/3c Netta rufina (Kolbenente) – Südwestund Mitteleuropa/westliches Mittelmeer 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 3c – Westund Zentralasien/Südwestasien 2c Netta erythrophthalma brunnea (Rotaugenente) – Südliches Afrika und Ostafrika 3c Aythya ferina (Tafelente) – Nordosteuropa/Nordwesteuropa 2c – Mittelund NO-Europa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 2c – Westsibirien/Südwestasien 2c Aythya nyroca (Moorente) – Westliches Mittelmeer/Nordund Westafrika 1a/1c – Osteuropa/östliches Mittelmeer und Sahelzone 1a/4 – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika 1a/3c Bestände A B C Aythya fuligula (Reiherente) – Nordwesteuropa (Wi) 1 – Mitteleuropa, Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 2c – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Aythya marila marila (Bergente) – Nordeuropa/Westeuropa 2c – Westsibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1 Spatula querquedula (Knäckente) – Westsibirien und Europa/Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Spatula hottentota (Hottentottenente) – Becken des Tschadsees 1c – Ostafrika (südlich von N-Sambia) 1 – Südliches Afrika (nördlich von S-Sambia) 1 Spatula clypeata (Löffelente) – Nordwestund Mitteleuropa (Wi) 1 – W-Sibirien, NOund O-Europa/S-Europa und Westafrika 1 – W-Sibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika 2c Mareca strepera strepera (Schnatterente) – Nordwesteuropa 1 – Nordosteuropa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika (2c) Mareca penelope (Pfeifente) – Westsibirien und NO-Europa/NW-Europa 1 – W-Sibirien und NO-Europa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Anas undulata undulata (Gelbschnabelente) – Südliches Afrika 1 Anas platyrhynchos platyrhynchos (Stockente) – Nordwesteuropa 1 – Nordeuropa/westliches Mittelmeer 1 – Osteuropa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 2c – Westsibirien/Südwestasien 2c Bestände A B C Anas capensis (Fahlente) – Ostafrika (Rifttal) 1c – Becken des Tschadsees2 1c – Südliches Afrika (nördlich von Angola und Sambia) 1 Anas erythrorhyncha (Rotschnabelente) – Südliches Afrika 1 – Ostafrika 1 – Madagaskar 2 Anas acuta (Spiessente) – Nordwesteuropa 1 – W-Sibirien, NOund O-Europa/S-Europa und Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien und Ostafrika 2c Anas crecca crecca (Krickente) – Nordwesteuropa 1 – W-Sibirien und NO-Europa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Familie PODICIPEDIDAE (Lappentaucher) Tachybaptus ruficollis ruficollis (Zwergtaucher) – Europa und Nordwestafrika 1 Podiceps grisegena grisegena (Rothalstaucher) – Nordwesteuropa (Wi) 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 3c – Kaspisches Meer (Wi) 2 Podiceps cristatus cristatus (Haubentaucher) – Nordwestund Westeuropa 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 1 – Kaspisches Meer und Südwestasien (Wi) 3c Podiceps cristatus infuscatus (Haubentaucher) – Ostafrika (Äthiopien bis N-Sambia) 1c – Südliches Afrika 1c Podiceps auritus auritus (Ohrentaucher) – Nordwesteuropa (mit grossem Schnabel) 1c – Nordosteuropa (mit kleinem Schnabel) 2 – Kaspisches Meer und Südasien (Wi) 1c Podiceps nigricollis nigricollis (Schwarzhalstaucher) – Europa/Südund Westeuropa sowie Nordafrika 1 – Westasien/Südwestund Südasien 1 Bestände A B C Podiceps nigricollis gurneyi (Schwarzhalstaucher) – Südliches Afrika 2 Familie PHOENICOPTERIDAE (Flamingos) Phoenicopterus roseus (Rosaflamingo) – Westafrika 3a – Ostafrika 3a – Südliches Afrika (bis Madagaskar) 2a – Westliches Mittelmeer 2a – Östliches Mittelmeer 2a – Südwestund Südasien 2a Phoeniconaias minor (Zwergflamingo) – Westafrika 2 – Ostafrika 4 – Südliches Afrika (bis Madagaskar) 3a Familie PHAETHONTIDAE (Tropikvögel) Phaethon aethereus aethereus (Rotschnabel- Tropikvogel) – Südatlantik 1c Phaethon aethereus indicus (Rotschnabel- Tropikvogel) – Persischer Golf, Golf von Aden, Rotes Meer 1c Phaethon rubricauda rubricauda (Rotschnabel- Tropikvogel) – Indischer Ozean 1 Phaethon lepturus lepturus (Weissschwanz- Tropikvogel) – Westlicher Indischer Ozean 1 Familie RALLIDAE (Rallen) Sarothrura elegans reichenovi (Tropfenralle) – S-Westafrika bis Zentralafrika (1) Sarothrura elegans elegans (Tropfenralle) – NOund Ostafrika sowie südliches Afrika (1) Sarothrura boehmi (Böhm-Ralle) – Zentralafrika 1c Sarothrura ayresi (Spiegelralle) – Äthiopien 1a/1b/1c – Südliches Afrika 1a/1b/1c Bestände A B C Rallus aquaticus aquaticus (Wasserralle) – Europa und Nordafrika 2c Rallus aquaticus korejewi (Wasserralle) – Westsibirien/Südwestasien (1) Rallus caerulescens (Kapralle) – Südliches Afrika und Ostafrika (1) Crex egregia (Steppenralle) – Subsahara-Afrika (1) Crex crex (Wachtelkönig) – Europa und Westasien/Subsahara-Afrika 1 Porzana porzana (Tüfelsumpfhuhn) – Europa / Afrika 2d Zapornia flavirostra (Mohrenralle) – Subsahara-Afrika 1 Zapornia parva (Kleines Sumpfhuhn) – West-Eurasien/Afrika 2c Zapornia pusilla intermedia (Zwergsumpfhuhn) – Europa (Br) 1c Amaurornis marginalis (Graukehl-Sumpfhuhn) – Subsahara-Afrika (2) Porphyrio alleni (Bronzesultanshuhn) – Subsahara-Afrika (1) Gallinula chloropus chloropus (Teichhuhn) – Europa und Nordafrika 1 – Westund Südwestasien (1) Gallinula angulata (Zwergteichhuhn) – Subsahara-Afrika (1) Fulica cristata (Kammblässhuhn) – Subsahara-Afrika 1 – Spanien und Marokko 1c Fulica atra atra (Blässhuhn) – Nordwesteuropa (Wi) 2c – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 1 – Südwestasien (Wi) (1) Bestände A B C Familie GRUIDAE (Kraniche) Balearica regulorum regulorum (Südafrikanischer Kronenkranich) – Südliches Afrika (nördlich von Angola und S-Simbabwe) 1b/1c Balearica regulorum gibbericeps (Südafrikanischer Kronenkranich) – Ostafrika (von Kenia bis Mosambik) 1b/3c Balearica pavonina pavonina (Kronenkranich) – Westafrika (von Senegal bis Tschad) 1b/1c Balearica pavonina ceciliae (Kronenkranich) – Ostafrika (von Sudan bis Uganda) 1b/3c Leucogeranus leucogeranus (Schneekranich) – Iran (Wi) 1a/1b/1c Bugeranus carunculatus (Klunkerkranich) – Zentralafrika und südliches Afrika 1b/1c Anthropoides paradiseus (Paradieskranich) – Südlichstes Afrika 1b/3c Anthropoides virgo (Jungfernkranich) – Schwarzes Meer (Ukraine)/Nordostafrika 1c – Türkei (Br) 1c – Kalmückien/Nordostafrika 1 Grus grus grus (Kranich/Graukranich) – Nordwesteuropa/Iberien und Marokko 1 – Nordostund Mitteleuropa/Nordafrika 1 – Osteuropa/Türkei, Mittlerer Osten und NO-Afrika 1 – Westsibirien/Südasien (1) Grus grus archibaldi (Kranich) – Türkei und Georgien (Br) 1c Familie GAVIIDAE (Seetaucher) Gavia stellata (Sterntaucher) – Nordwesteuropa (Wi) 2c – Kaspisches Meer, Schwarzes Meer und östliches 1c Mittelmeer (Wi) Gavia arctica arctica (Prachttaucher) – Nordeuropa und Westsibirien/Europa 2c – Mittelsibirien/Kaspisches Meer 1c Bestände A B C Gavia immer (Eistaucher) – Europa (Wi) 1c Gavia adamsii (Gelbschnabeltaucher) – Nordeuropa (Wi) 1c Familie SPHENISCIDAE (Pinguine) Spheniscus demersus (Brillenpinguin) – Südliches Afrika 1b Familie CICONIIDAE (Störche) Leptoptilos crumenifer (Marabu) – Subsahara-Afrika 1 Mycteria ibis (Nimmersatt) – Subsahara-Afrika (ohne Madagaskar) 1 Anastomus lamelligerus lamelligerus (Mohrenklaffschnabel) – Subsahara-Afrika 1 Ciconia nigra (Schwarzstorch) – Südliches Afrika 1c – Südwesteuropa/Westafrika 1c – Mittelund Osteuropa/Subsahara-Afrika 1 Ciconia abdimii (Abdim-Storch) – Subsahara-Afrika und SW-Arabien (2c) Ciconia microscelis (Afrikanischer Wollhalsstorch) – Subsahara-Afrika (1) Ciconia ciconia ciconia (Weissstorch) – Südliches Afrika 1c – Westliches Europa und Nordwestafrika/Subsahara-Afrika 2b – Mittelund Osteuropa/Subsahara-Afrika 1 – Westasien/Südwestasien 3c Familie THRESKIORNITHIDAE (Ibisse) Platalea alba (Afrikanischer Löffler/Rosenfusslöffler) Subsahara-Afrika 1 Platalea leucorodia leucorodia (Löffler) – Westeuropa/westliches Mittelmeer und Westafrika 2 Bestände A B C – Mittelund SO-Europa/Mittelmeer und tropisches Afrika 2 – Westasien/Südwestund Südasien 2 Platalea leucorodia balsaci (Löffler) – Küste Westafrikas (Mauretanien) 1c Platalea leucorodia archeri (Löffler) – Rotes Meer und Somalia 1c Threskiornis aethiopicus (Heiliger Ibis) – Subsahara-Afrika 1 – Irak und Iran 1c Geronticus eremita (Waldrapp) – Marokko 1a/1b/1c – Südwestasien 1a/1b/1c Plegadis falcinellus (Sichler) – Subsahara-Afrika (Br) 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer/Westafrika 3c – Südwestasien/Ostafrika (1) Familie ARDEIDAE (Reiher) Botaurus stellaris stellaris (Rohrdommel) – W-Europa, NW-Afrika (Br) 1c – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 2c – Südwestasien (Wi) 1 Botaurus stellaris capensis (Rohrdommel) – Südliches Afrika 1c Ixobrychus minutus minutus (Zwergdommel) – W-Europa, NW-Afrika/Subsahara-Afrika 2 – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/Subsahara-Afrika 2c – Westund Südwestasien/Subsahara-Afrika (1) Ixobrychus minutus payesii (Zwergdommel) – Subsahara-Afrika (1) Ixobrychus sturmii (Graurückendommel) – Subsahara-Afrika (1) Nycticorax nycticorax nycticorax (Nachtreiher) – Subsahara-Afrika und Madagaskar 1 – W-Europa, NW-Afrika (Br) 3c – Mittelund O-Europa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 1 – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Bestände A B C Ardeola ralloides ralloides (Rallenreiher) – SW-Europa, NW-Afrika (Br) 1c – Mittelund O-Europa, Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) 3c – Westund Südwestasien/Subsahara-Afrika (1) Ardeola ralloides paludivaga (Rallenreiher) – Subsahara-Afrika und Madagaskar (1) Ardeola idae (Dickschnabelreiher) – Madagaskar und Aldabra/Zentralund Ostafrika 1a/1b/1c Ardeola rufiventris (Rotbauchreiher) – Zentralafrika, östliches und südliches Afrika (1) Bubulcus ibis ibis (Kuhreiher) – Südliches Afrika 1 – Tropisches Afrika 1 – Südwesteuropa 1 – Nordwestafrika 1 – Östliches Mittelmeer und Südwestasien 1 Ardea cinerea cinerea (Graureiher) – Subsahara-Afrika 1 – Nordund Westeuropa 1 – Mittelund Osteuropa 1 – Westund Südwestasien (Br) 1 Ardea melanocephala (Schwarzhalsreiher) – Subsahara-Afrika (1) Ardea purpurea purpurea (Purpurreiher) – Tropisches Afrika 1 – Westeuropa und westliches Mittelmeer/Westafrika 3c – Osteuropa, Schwarzes Meer und westliches Mittelmeer/Subsahara-Afrika (2c) Ardea alba alba (Silberreiher) – W-, Mittelund SO-Europa/Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westasien/Südwestasien 3c Ardea alba melanorhynchos (Silberreiher) – Subsahara-Afrika und Madagaskar (1) Ardea brachyrhyncha (Afrikamittelreiher) – Subsahara-Afrika 1 Egretta ardesiaca (Glockenreiher) – Subsahara-Afrika 1 Bestände A B C Egretta vinaceigula (Braunkehlreiher) – Südliches Zentralafrika 1b/1c Egretta garzetta garzetta (Seidenreiher) – Subsahara-Afrika (1) – Westeuropa, NW-Afrika 1 – Mittelund östliches Europa, Schwarzes Meer, östliches Mittelmeer 1 – Westasien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Egretta gularis gularis (Küstenreiher) – Westafrika 2 Egretta gularis schistacea (Küstenreiher) – Nordostafrika und Rotes Meer 2 – Südwestasien und Südasien 2 Egretta gularis dimorpha (Küstenreiher) – Küste Ostafrikas 2 Familie BALAENICIPITIDAE (Schuhschnabel) Balaeniceps rex (Schuhschnabel) – Tropisches Zentralafrika 1b/1c Familie PELECANIDAE (Pelikane) Pelecanus crispus (Krauskopfpelikan) – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Wi) 1a/1b/1c – Südwestasien und Südasien (Wi) 1a/1b/1c Pelecanus rufescens (Rötelpelikan) – Tropisches Afrika und SW-Arabien 1 Pelecanus onocrotalus (Rosapelikan) – Südliches Afrika 1 – Westafrika 1 – Ostafrika 2c – Europa und Westasien (Br) 1a/3c Familie FREGATIDAE (Fregattvögel) Fregata ariel iredalei (Arielfregattvogel) – Westlicher Indischer Ozean 2 Fregata minor aldabrensis (Bindenfregattvogel) – Westlicher Indischer Ozean 2 Bestände A B C Familie SULIDAE (Tölpel) Morus bassanus (Basstölpel) – Nordatlantik 1 Morus capensis (Kaptölpel) – Südliches Afrika 1b Sula dactylatra melanops (Maskentölpel) – Westlicher Indischer Ozean 3c Familie PHALACROCORACIDAE (Kormorane) Microcarbo coronatus (Wahlberg-Scharbe) – Küste Südwestafrikas 1c Microcarbo pygmaeus (Zwergscharbe) – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – South-west Asia 1 Phalacrocorax carbo carbo (Kormoran) – Nordwesteuropa 1 Phalacrocorax carbo sinensis (Kormoran) – Nordund Mitteleuropa 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer 1 – Westund Südwestasien (1) Phalacrocorax carbo lucidus (Kormoran) – Küste Westafrikas 1 – Zentralund Ostafrika 1 – Küste des südlichen Afrikas 2 Phalacrocorax capensis (Kapkormoran) – Küste des südlichen Afrikas 1b Phalacrocorax nigrogularis (Sokotrakormoran) – Arabische Küste 1b – Golf von Aden, Sokotra, Arabisches Meer 1b Phalacrocorax neglectus (Küstenscharbe) – Küste Südwestafrikas 1b/2 Familie BURHINIDAE (Triele) Burhinus senegalensis (Senegaltriel) – Westafrika 1 – Nordostund Ostafrika 1 Bestände A B C Familie PLUVIANIDAE (Krokodilwächter) Pluvianus aegyptius (Krokodilwächter) – Westafrika (1) – Ostafrika 1c – Unteres Kongobecken 1c Familie HAEMATOPODIDAE (Austernfischer) Haematopus moquini (Schwarzer Austernfischer) – Küste des südlichen Afrikas 1c Haematopus ostralegus ostralegus (Austernfischer) – Europa/Südund Westeuropa sowie NW-Afrika 2c Haematopus ostralegus longipes (Austernfischer) – SO-Europa und W-Asien/SW-Asien und NO-Afrika 2c Familie RECURVIROSTRIDAE (Säbelschnäblerverwandte) Recurvirostra avosetta (Säbelschnäbler) – Südliches Afrika 2 – Ostafrika (1) – Westeuropa und Nordwestafrika (Br) 1 – Südosteuropa, Schwarzes Meer und Türkei (Br) 1 – Westund Südwestasien/Ostafrika 2 Himantopus himantopus himantopus (Stelzenläufer) – Subsahara-Afrika (ohne südlichen Teil) (1) – Südliches Afrika 2 – SW-Europa und Nordwestafrika/Westafrika 1 – Mitteleuropa und östliches Mittelmeer/ 1 N-Zentralafrika – W-, Zentralund SW-Asien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Familie CHARADRIIDAE (Regenpfeiferverwandte) Pluvialis squatarola (Kiebitzregenpfeifer) – W-Sibirien und Kanada/W-Europa und W-Afrika 1 – Mittelund Ostsibirien/SW-Asien und südliches Afrika 1 Pluvialis apricaria apricaria (Goldregenpfeifer) – Grossbritannien, Irland, Dänemark, Deutschland und Baltikum (Br) 2c Bestände A B C Pluvialis apricaria altifrons (Goldregenpfeifer) – Island und Färöer/Ostatlantikküste 1 – Nordeuropa/Westeuropa und NW-Afrika 1 – Nordsibirien/Kaspisches Meer und Kleinasien (1) Pluvialis fulva (Pazifischer Goldregenpfeifer) – N-Mittelsibirien/S- und SW-Asien, NO-Afrika (1) Eudromias morinellus (Mornellregenpfeifer) – Europa/Nordwestafrika 3c – Asien, Mittlerer Osten (1) Charadrius hiaticula hiaticula (Sandregenpfeifer) – Nordeuropa/Europa und Nordafrika 1 Charadrius hiaticula psammodromus (Sandregenpfeifer) – Kanada, Grönland und Island/W- und S-Afrika (1) Charadrius hiaticula tundrae (Sandregenpfeifer) – NO-Europa und Sibirien/SW-Asien, Ostund südliches Afrika (1) Charadrius dubius curonicus (Flussregenpfeifer) – Europa und Nordwestafrika/Westafrika 1 – Westund Südwestasien/Ostafrika (1) Charadrius pecuarius (Hirtenregenpfeifer) – Südliches Afrika und Ostafrika (1) – Westafrika (1) Charadrius tricollaris (Dreibandregenpfeifer) – Südliches Afrika und Ostafrika 1 Charadrius forbesi (Braunstirn-Regenpfeifer) – Westund Zentralafrika 2 Charadrius marginatus hesperius (Weissstirn- Regenpfeifer) – Westafrika 2 Charadrius marginatus mechowi (Weissstirn- Regenpfeifer) – Inneres Ostund Zentralafrika 2 Charadrius alexandrinus alexandrinus (Seeregenpfeifer) – Westeuropa und westliches Mittelmeer/Westafrika 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/östliche Sahelzone 3c – SWund Zentralasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Bestände A B C Charadrius pallidus pallidus (Rotband- Regenpfeifer) – Südliches Afrika 2 Charadrius pallidus venustus (Rotband- Regenpfeifer) – Ostafrika 1c Charadrius mongolus pamirensis (Mongolenregenpfeifer) – W-Zentralasien/SW-Asien und Ostafrika 1 Charadrius leschenaultii leschenaultii (Wüstenregenpfeifer) – Zentralasien/Ostafrika und südliches Afrika (1) Charadrius leschenaultii columbinus (Wüstenregenpfeifer) – Türkei und SW-Asien/östliches Mittelmeer und Rotes Meer 1c Charadrius leschenaultii scythicus (Wüstenregenpfeifer) – Kaspisches Meer und SW-Asien/Arabien und NO-Afrika (1) Charadrius asiaticus (Wermutregenpfeifer) – SO-Europa und Westasien/Ostafrika und Süd- Zentralafrika 3c Vanellus vanellus (Kiebitz) – Europa/W-Asien/Europa, N-Afrika und SW-Asien 1 Vanellus spinosus (Spornkiebitz) – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 1 Vanellus albiceps (Langspornkiebitz/Weissscheitelkiebitz) – Westund Zentralafrika (1) Vanellus lugubris (Trauerkiebitz) – Südliches Westafrika 2 – Zentralund Ostafrika 1 Vanellus melanopterus minor (Schwarzflügelkiebitz) – Südliches Afrika 1c Vanellus coronatus coronatus (Kronenkiebitz) – Ostafrika und südliches Afrika 1 – Zentralafrika (1c) – Südwestafrika (1) Bestände A B C Vanellus senegallus senegallus (Senegalkiebitz) – Westafrika (1) Vanellus senegallus lateralis (Senegalkiebitz) – Ostund Südostafrika 1 Vanellus superciliosus (Rotbrustkiebitz) – Westund Zentralafrika (1c) Vanellus gregarius (Steppenkiebitz) – SO-Europa und Westasien/Nordostafrika 1a/1b/2 – Zentralasiatische Republiken/NW-Indien 1a/1b/1c Vanellus leucurus (Weissschwanzkiebitz) – SW-Asien/SW-Asien und NO-Afrika 2 – Zentralasiatische Republiken/Südasien (1) Familie SCOLOPACIDAE (Schnepfenverwandte) Numenius phaeopus phaeopus (Regenbrachvogel) – Nordeuropa/Westafrika (1) – Westsibirien/südliches Afrika und Ostafrika (1) Numenius phaeopus islandicus (Regenbrachvogel) – Island, Färöer und Schottland/Westafrika 1 Numenius phaeopus alboaxillaris (Regenbrachvogel) – Südwestasien/Ostafrika 1c Numenius tenuirostris (Dünnschnabelrachvogel) – Mittelsibirien/Mittelmeer und SW-Asien 1a/1b/1c Numenius arquata arquata (Grosser Brachvogel) – Europa/Europa, Nordund Westafrika 4 Numenius arquata suschkini (Grosser Brachvogel) – Südosteuropa und Südwestasien (Br) 1c Numenius arquata orientalis (Grosser Brachvogel) – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika 3c Limosa lapponica lapponica (Pfuhlschnepfe) – Nordeuropa/Westeuropa 2a Limosa lapponica taymyrensis (Pfuhlschnepfe) – Westsibirien/Westund Südwestafrika 2a/2c – Mittelsibirien/S- und SW-Asien sowie Ostafrika (1) Limosa limosa limosa (Uferschnepfe) – Westeuropa, NWund Westafrika 4 – Osteuropa/Zentralund Ostafrika 3c – W-Zentralasien/SW-Asien und Ostafrika 4 Bestände A B C Limosa limosa islandica (Uferschnepfe) – Island/Westeuropa 4 Arenaria interpres interpres (Steinwälzer) – NO-Kanada und Grönland/W-Europa und NW- Afrika 1 – Nordeuropa/Westafrika 1 – Westund Mittelsibirien/SW-Asien, Ostafrika und südliches Afrika (1) Calidris tenuirostris (Andyrknutt/Grosser Knutt) – Ostsibirien/SW-Asien und W-Südasien 1a/1b/1c Calidris canutus canutus (Knutt) – Nordsibirien/Westafrika und südliches Afrika 2a/2c Calidris canutus islandica (Knutt) – NO-Kanada und Grönland/Westeuropa 2a Calidris pugnax (Kampfläufer) – Nordeuropa und Westsibirien/Westafrika 2c – Nordsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika 1 Calidris falcinellus falcinellus (Sumpfläufer) – Nordeuropa/SW-Asien und Afrika 2c Calidris ferruginea (Sichelstrandläufer) – Westsibirien/Westafrika 2c – Mittelsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika 2c Calidris temminckii (Temminckstrandläufer) – Fennoskandia/Nordund Westafrika 3c – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien und Ostafrika (1) Calidris alba alba (Sanderling) – Europäischer Ostatlantik, Westafrika und südliches Afrika (Wi) 1 – Südwestasien, Ostafrika und südliches Afrika (Wi) 1 Calidris alpina alpina (Alpenstrandläufer) – NO-Europa und NW-Sibirien/W-Europa und NW-Afrika 1 Calidris alpina arctica (Alpenstrandläufer) – NO-Grönland/Westafrika 3a Bestände A B C Calidris alpina schinzii (Alpenstrandläufer) – Island und Grönland/NWund Westafrika 1 – Grossbritannien und Irland/SW-Europa und NW-Afrika 1 – Baltikum/SW-Europa und NW-Afrika 1c Calidris alpina centralis (Alpenstrandläufer) – Mittelsibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Calidris maritima (Meerstrandläufer) – N-Europa und W-Sibirien (Br) 1 – NO-Kanada und N-Grönland (Br) 2 Calidris minuta (Zwergstrandläufer) – N-Europa/S-Europa, Nordund Westafrika (2c) – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika (1) Scolopax rusticola (Waldschnepfe) – Europa/Südund Westeuropa sowie Nordafrika 1 – Westsibirien/Südwestasien (Kaspisches Meer) (1) Gallinago stenura (Stiftbekassine) – Nordsibirien/Südasien und Ostafrika (1) Gallinago media (Doppelschnepfe) – Skandinavien/wahrscheinlich Westafrika 2 – Westsibirien und NO-Europa/Südwestafrika 4 Gallinago gallinago gallinago (Bekassine) – Europa/Südund Westeuropa sowie NW-Afrika 1 – Westsibirien/Südwestasien und Afrika 1 Gallinago gallinago faeroeensis (Bekassine) – Island, Färöer und Nordschottland/Irland 1 Lymnocryptes minimus (Zwergschnepfe) – Nordeuropa/S- und W-Europa sowie Westafrika 2b 1 – Westsibirien/SW-Asien und NO-Afrika 1 – O-Europa und Westsibirien/Zentral-, Ostund Südafrika (1) Phalaropus lobatus (Odinshühnchen) – West-Eurasien/Arabisches Meer 1 Phalaropus fulicarius (Thorswassertreter/Thorshühnchen) – Kanada und Grönland/afrikanische Atlantikküste 2c Xenus cinereus (Terekwasserläufer) – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien, Ostafrika und südliches Afrika 1 Bestände A B C Actitis hypoleucos (Flussuferläufer) – Westund Zentraleuropa/Westafrika 2c Tringa ochropus (Waldwasserläufer) – Nordeuropa/S- und W-Europa sowie Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa erythropus (Dunkler Wasserläufer) – N-Europa/S-Europa, Nordund Westafrika (1) – Westsibirien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa nebularia (Grünschenkel) – Nordeuropa/SW-Europa, NW-Afrika und Westafrika 1 – Westsibirien/SW-Asien, O-Afrika und südliches Afrika (1) Tringa totanus totanus (Rotschenkel) – Nordeuropa (Br) 1 – Mittelund Osteuropa (Br) 2c – Grossbritannien und Irland/Grossbritannien, Irland und Frankreich 3c Tringa totanus robusta (Rotschenkel) – Island und Färöer/Westeuropa 1 Tringa totanus ussuriensis (Rotschenkel) – Westasien/SW-Asien, NOund Ostafrika (1) Tringa glareola (Bruchwasserläufer) – Nordwesteuropa/Westafrika 1 – NO-Europa und W-Sibirien/Ostafrika und südliches Afrika (1) Tringa stagnatilis (Teichwasserläufer) – Osteuropa/Westund Zentralafrika (1) – Westasien/SW-Asien, Ostafrika und südliches Afrika 3c Familie DROMADIDAE (Reihenläufer) Dromas ardeola (Reiherläufer) – Nordwestlicher Indischer Ozean, Rotes Meer und Golf 1 Bestände A B C Familie GLAREOLIDAE (Brachschwalbenverwandte) Glareola pratincola pratincola (Rotflügelbrachschwalbe) – Westeuropa und NW-Afrika/Westafrika 1 – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer/östliche Sahelzone 2 – SW-Asien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Glareola nordmanni (Schwarzflügelbrachschwalbe) – SO-Europa und Westasien/südliches Afrika 4 Glareola ocularis (Madagaskarbrachschwalbe) – Madagaskar/Ostafrika 1b/1c Glareola nuchalis nuchalis (Halsbandbrachschwalbe) – Ostund Zentralafrika (1) Glareola nuchalis liberiae (Halsbandbrachschwalbe) – Westafrika 1 Glareola cinerea (Weissachselbrachschwalbe) – SO-Westafrika und Zentralafrika (2) Familie LARIDAE (Möwen, Seeschwalben) Anous stolidus plumbeigularis (Noddiseeschwalbe) – Rotes Meer und Golf von Aden 1 Anous tenuirostris tenuirostris (Kleine Nodiseeschwalbe/Schlankschnabelnoddi) – Von den Inseln des Indischen Ozeans bis Ostafrika 1 Rynchops flavirostris (Afrikascherenschnabel) – Küste Westafrikas und Zentralafrika 1c – Ostafrika und südliches Afrika 1c Hydrocoloeus minutus (Zwergmöwe) – Mittelund O-Europa/SW-Europa und westliches Mittelmeer 1 – Westasien/östliches Mittelmeer, Schwarzes Meer und Kaspisches Meer (1) Xema sabini sabini (Schwalbenmöwe) – Kanada und Grönland/SO-Atlantik (1) Rissa tridactyla tridactyla (Dreizehenmöwe) 2c Bestände A B C Larus genei (Dünnschnabelmöwe) – Westafrika (Br) 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 2a – West-, Südwestund Südasien (Br) 1 Larus ridibundus (Lachmöwe) – W-Europa/W-Europa, westliches Mittelmeer, Westafrika 2c – Osteuropa/Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer 1 – Westasien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Larus hartlaubii (Hartlaubmöwe) – Küste Südwestafrikas 1 Larus cirrocephalus poiocephalus (Graukopfmöwe) – Westafrika (1) – Zentral-, Ostund Südafrika (1) Larus ichthyaetus (Fischmöwe) – Schwarzes Meer und Kaspisches Meer/Südwestasien 3a Larus melanocephalus (Schwarzkopfmöwe) – Westeuropa, Mittelmeer und NW-Afrika 2a Larus hemprichii (Hemprich-Möwe) – Rotes Meer, Golf, Arabien und Ostafrika 1 Larus leucophthalmus (Weissaugenmöwe) – Rotes Meer und benachbarte Küsten 1a 1 Larus audouinii (Korallenmöwe) – Mittelmeer/Nordund Westküste Afrikas 1a/3a Larus canus canus (Sturmmöwe) – NWund Mitteleuropa/Atlantikküste und Mittelmeer 1 Larus canus heinei (Sturmmöwe) – NO-Europa und W-Sibirien/Schwarzes Meer und Kaspisches Meer 1 Larus dominicanus vetula (Dominikanermöwe) – Küste des südlichen Afrikas 1 – Westküste Afrikas 1c Larus fuscus fuscus (Heringsmöwe) – NO-Europa/Schwarzes Meer, SW-Asien und Ostafrika 3c Larus fuscus graellsii (Heringsmöwe) – Westeuropa/Mittelmeer und Westafrika 1 Bestände A B C Larus fuscus intermedius (Heringsmöwe) – S-Skandinavien, Niederlande, Ebrodelta, Spanien 1 Larus fuscus heuglini (Tundramöwe) – NO-Europa und W-Sibirien/SW-Asien und NO-Afrika (1) Larus fuscus barabensis (Heringsmöwe, Steppe Gull) – Südwestsibirien/Südwestasien (1) Larus argentatus argentatus (Silbermöwe) – Nordund Nordwesteuropa 1 Larus argentatus argenteus (Silbermöwe) – Island und Westeuropa 2c Larus armenicus (Gelbfuss-Silbermöwe/Armenienmöwe) – Armenien, Osttürkei und NW-Iran 3a Larus michahellis (Mittelmeermöwe) – Mittelmeer, Iberien und Marokko 1 Larus cachinnans (Steppenmöwe) – Schwarzes Meer und Westasien/SW-Asien, NO-Afrika 1 Larus glaucoides glaucoides (Polarmöwe) – Grönland/Island und Nordwesteuropa 1 Larus hyperboreus hyperboreus (Eismöwe) – Spitzbergen und N-Russland (Br) (1) Larus hyperboreus leuceretes (Eismöwe) – Kanada, Grönland und Island (Br) (1) Larus marinus (Mantelmöwe) – Nordund Westeuropa 1 Onychoprion fuscus nubilosa (Russseeschwalbe) – Rotes Meer, Golf von Aden, östlich des Pazifiks 2a Onychoprion anaethetus melanopterus (Zügelseeschwalbe) – Westafrika 1c Onychoprion anaethetus antarcticus (Zügelseeschwalbe) – Rotes Meer, O-Afrika, Persischer Golf, Arabisches Meer bis W-Indien 1 – Westlicher Indischer Ozean 2 Bestände A B C Sternula albifrons albifrons (Zwergseeschwalbe) – Europa nördlich des Mittelmeers (Br) 2 – W-Mittelmeer/W-Afrika (Br) 3b – Schwarzes Meer und O-Mittelmeer (Br) 3b/3c – Kaspisches Meer (Br) 2 Sternula albifrons guineae (Zwergseeschwalbe) – Westafrika (Br) 1c Sternula saundersi (Orientseeschwalbe) – W-Südasien, Rotes Meer, Golf und Ostafrika 2 Sternula balaenarum (Damaraseeschwalbe) – Namibia und Südafrika/Atlantikküste bis Ghana 1c Gelochelidon nilotica nilotica (Lachseeschwalbe) – Westeuropa/Westafrika 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer/Ostafrika 3c – Westund Zentralasien/Südwestasien 2 Hydroprogne caspia (Raubseeschwalbe) – Südliches Afrika (Br) 1c – Westafrika (Br) 1 – Baltikum (Br) 1c – Schwarzes Meer (Br) 1c – Kaspisches Meer (Br) 2 Chlidonias hybrida hybrida (Weissbartseeschwalbe) – Westeuropa und Nordwestafrika (Br) 1 – Schwarzes Meer und östliches Mittelmeer (Br) (1) – Kaspisches Meer (Br) (1) Chlidonias hybrida delalandii (Weissbartseeschwalbe) – Ostafrika (von Kenia bis Tansania) 2 – Südliches Afrika (von Malawi und Sambia bis Südafrika) (2) Chlidonias leucopterus (Weissflügel-Seeschwalbe) – Osteuropa und Westasien/Afrika (1) Chlidonias niger niger (Trauerseeschwalbe) – Europa und Westasien/afrikanische Atlantikküste 2c Sterna dougallii dougallii (Rosenseeschwalbe) – Südliches Afrika 1c – Ostafrika 2 – Europa (Br) 1c Sterna dougallii arideensis (Rosenseeschwalbe) – Madagaskar, Seychellen und Maskarenen 2 Bestände A B C Sterna dougallii bangsi (Rosenseeschwalbe) – Nördliches Arabisches Meer (Oman) 1c Sterna hirundo hirundo (Flussseeschwalbe) – Südund Westeuropa (Br) 1 – Nordund Osteuropa (Br) 1 – Westasien (Br) (1) Sterna repressa (Weisswangenseeschwalbe) – W-Südasien, Rotes Meer, Golf und Ostafrika 1 Sterna paradisaea (Küstenseeschwalbe) – West-Eurasien (Br) 1 Sterna vittata vittata (Antipodenseeschwalbe) – Prinz-Edward-Inseln, Marioninseln, Crozet-Inseln und Kerguelen/Südafrika 1c Sterna vittata tristanensis (Antipodenseeschwalbe) – Tristan da Cunha und Gough-Insel/Südafrika 1c Thalasseus bengalensis bengalensis (Rüpell- Seeschwalbe) – Golf/Südasien 1 – Rotes Meer/Ostafrika 1 Thalasseus bengalensis emigratus (Rüpell- Seeschwalbe) – Südliches Mittelmeer/Küste Nordwestund Westafrikas 1c Thalasseus sandvicensis sandvicensis (Brandseeschwalbe) – Westeuropa/Westafrika 1 – Schwarzes Meer und Mittelmeer (Br) 2a – Westund Zentralasien/Südwestund Südasien 1 Thalasseus maximus albidorsalis (Königsseeschwalbe) – Westafrika (Br) 2a Thalasseus bergii bergii (Eilseeschwalbe) – Südliches Afrika (von Angola bis Mosambik) 2 Thalasseus bergii velox (Eilseeschwalbe) – Rotes Meer und Nordostafrika 2 Thalasseus bergii thalassinus (Eilseeschwalbe) – Ostafrika und Seychellen 1c Thalasseus bergii enigma (Eilseeschwalbe) – Madagaskar und Mosambik/südliches Afrika 1c Bestände A B C Familie STERCORARIIDAE (Raubmöwen) Stercorarius longicaudus longicaudus (Kleine Raubmöwe) 1 Catharacta skua (Grosse Raubmöwe) 1 Familie ALCIDAE (Alken) Fratercula arctica (Papageitaucher) – Von Hudson Bay und Maine ostwärts bis S-Grönland, Island, Bäreninsel, Norwegen bis S-Nowaja Semlja 1 – NO-Kanada, N-Grönland bis Jan Mayen, Spitzbergen, N-Nowaja Semlja 3a – Färöer, S-Norwegen und Schweden, Grossbritannien, Irland, NW-Frankreich 1 Cepphus grylle grylle (Gryllteiste) – Ostsee 1 Cepphus grylle mandtii (Gryllteiste) – Arktisches O-Nordamerika bis Grönland, Jan Mayen und Spitzbergen ostwärts über Sibirien bis Alaska 1 Cepphus grylle arcticus (Gryllteiste) – N-Amerika, S-Grönland, Grossbritannien, Irland, Skandinavien, Weisses Meer 1 Cepphus grylle islandicus (Gryllteiste) – Island 3c Cepphus grylle faeroeensis (Gryllteiste) – Färöer 1 Alca torda torda (Tordalk) – O-Nordamerika, Grönland, östlich von Ostsee und Weissem Meer 1 Alca torda islandica (Tordalk) – Island, Färöer, Grossbritannien, Irland, Helgoland, NW-Frankreich 1 Alle alle alle (Krabbentaucher) – Hohe Arktis, von Baffin-Insel bis Novaya Semlya 1 Uria lomvia lomvia (Dickschnabellumme) – O-Nordamerika, Grönland, östlich von Severnaja Semlja 2c Bestände A B C Uria aalge aalge (Trottellumme) – O-Nordamerika, Grönland, Island, Färöer, Schottland, S-Norwegen, Baltikum 2c Uria aalge albionis (Trottellumme) – Irland, S-Grossbritannien, Frankreich, Iberien, Helgoland 1 Uria aalge hyperborea (Trottellumme) – Spitzbergen, von N-Norwegen bis Nowaja Semlja 1 Geltungsbereich am 5. April 2017 <sup>19</sup> Inkrafttreten Vertragsstaaten Ratifikation Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Ägypten 4. März 1999 1. November 1999 Albanien 20. Juni 2001 B 1. September 2001 Algerien 4. Juli 2006 B 1. Oktober 2006 Äquatorialguinea 3. Oktober 2002 B 1. Januar 2003 Äthiopien 3. November 2009 B 1. Februar 2010 Belarus* 15. Januar 2016 B 1. April 2016 Belgien 3. März 2006 1. Juni 2006 Benin 26. Oktober 1999 U 1. Januar 2000 Bulgarien* 23. November 1999 1. Februar 2000 Burkina Faso 1. Juli 2013 B 1. Oktober 2013 Burundi 25. Juli 2014 B 1. Oktober 2014 Côte d’Ivoire 1. März 2013 B 1. Juni 2013 a Dänemark 29. Oktober 1999 1. Januar 2000 Deutschland 9. Dezember 1998 1. November 1999 Dschibuti 31. Dezember 2003 B 1. März 2004 Estland* 1. August 2008 B 1. November 2008 Europäische Union 27. Juli 2005 1. Oktober 2005 Finnland* 29. Oktober 1999 1. Januar 2000 Frankreich 30. September 2003 1. Dezember 2003 Gabun 10. September 2012 B 1. Dezember 2012 Gambia 12. März 1999 1. November 1999 Georgien 28. Mai 2001 B 1. August 2001 Ghana 25. Juli 2005 B 1. Oktober 2005 Guinea 4. März 1999 U 1. November 1999 Guinea-Bissau 14. August 2006 B 1. November 2006 Irland 30. Mai 2003 1. August 2003 Island* 21. März 2013 B 1. Juni 2013 Israel 14. August 2002 B 1. November 2002 Italien 1. Juni 2006 B 1. September 2006 Jordanien 12. März 1997 U 1. November 1999 Kenia 9. März 2001 B 1. Juni 2001 Kongo (Brazzaville) 30. August 1999 1. November 1999 Kroatien 26. Juni 2000 B 1. September 2000 Lettland* 21. Oktober 2005 B 1. Januar 2006 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt(U) Libanon 30. September 2002 B 1. Dezember 2002 Libyen 31. März 2005 B 1. Juni 2005 Litauen 23. August 2004 B 1. November 2004 Luxemburg 12. September 2003 1. Dezember 2003 Madagaskar 12. Oktober 2006 B 1. Januar 2007 Mali 18. Oktober 1999 1. Januar 2000 Marokko 24. September 2012 1. Dezember 2012 Mauretanien 25. Februar 2015 B 1. Mai 2015 Mauritius 26. Oktober 2000 B 1. Januar 2001 Mazedonien 1. November 1999 B 1. Februar 2000 Moldau* 17. Januar 2001 B 1. April 2001 Monaco 15. Juni 1999 1. November 1999 Montenegro 1. August 2011 B 1. November 2011 Niederlande 15. August 1996 U 1. November 1999 Niger 31. August 1999 1. November 1999 Nigeria 13. April 2004 B 1. Juli 2004 Norwegen 25. Juni 2008 B 1. September 2008 Portugal 11. Dezember 2003 B 1. März 2004 Ruanda 11. Juni 2014 B 1. September 2014 Rumänien 4. Juli 2000 1. Oktober 2000 Schweden* 5. Oktober 1998 U 1. November 1999 Schweiz 15. Oktober 1996 U 1. November 1999 Senegal 27. April 1999 U 1. November 1999 Simbabwe 8. März 2012 B 1. Juni 2012 Slowakei* 23. April 2001 B 1. Juli 2001 Slowenien 23. Juli 2003 B 1. Oktober 2003 Spanien 30. März 1999 1. November 1999 Südafrika 1. Januar 2002 1. April 2002 Sudan 31. Dezember 1996 U 1. November 1999 Swasiland 23. Oktober 2012 B 1. Januar 2013 Syrien 30. Mai 2003 B 1. August 2003 Tansania 31. August 1999 1. November 1999 Togo 22. März 1999 1. November 1999 Tschad 1. August 2011 B 1. November 2011 Tschechische Republik* 23. Juni 2006 B 1. September 2006 Tunesien 26. April 2005 B 1. Juli 2005 Uganda 22. September 2000 B 1. Dezember 2000 Ukraine 18. Oktober 2002 1. Januar 2003 Ungarn* 17. Dezember 2002 B 1. März 2003 Usbekistan 30. Januar 2004 B 1. April 2004 Inkrafttreten Vertragsstaaten Ratifikation Beitritt (B) Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) Vereinigtes Königreich* 22. Februar 1999 1. November 1999 Gibraltar 22. Februar 1999 1. November 1999 Guernsey 22. Februar 1999 1. November 1999 Insel Man 22. Februar 1999 1. November 1999 Jersey 22. Februar 1999 1. November 1999 St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) 22. Februar 1999 1. November 1999 Zypern 19. Juni 2008 B 1. September 2008
###### Fussnoten
@@ -58,26 +58,32 @@
[^4]: SR 0.451.43
[^5]: SR 0.451.45
[^5]: SR 0.451.45 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^6]: SR 0.453
[^7]: SR 0.455
[^7]: SR 0.455 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^8]: SR 0.120
[^8]: SR 0.120 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^9]: Die Karte wird in der AS nicht veröffentlicht.
[^10]: Fassung gemäss Beschluss vom 18. Mai 2012, in Kraft seit 16. Aug. 2012 (AS 2013 1389).
[^10]: Fassung gemäss Änd. vom 14. Nov. 2015, in Kraft seit 12. Febr. 2016 (AS 2017 2485).
[^11]: Fassung gemäss Beschluss vom 18. Mai 2012, in Kraft seit 16. Aug. 2012 (AS 2013 1389).
[^11]: Mit Resolution 6.1 der MoP6 2015 wurde eine neue taxonomische Ordnung gestützt auf das «Handbook of the Birds of the World» (2014) übernommen. Dies führt zu weitrei- chenden Änderungen bei den wissenschaftlichen Bezeichnungen. Die Anhänge 2 und 3, sowie die Tabelle 1 werden entsprechend angepasst. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^12]: «Nachhaltige Nutzung» bedeutet, dass Bestandteile der biologischen Vielfalt in einer Weise und in einem Ausmass genutzt werden, die nicht zum langfristigen Rückgang der biologischen Vielfalt führen, wodurch ihr Potenzial erhalten bleibt, die Bedürfnisse und Wünsche heutiger und künftiger Generationen zu erfüllen.
[^12]: Fassung gemäss Änd. vom 14. Nov. 2015, in Kraft seit 12. Febr. 2016 (AS 2017 2485).
[^13]: Die adaptive Entnahmebewirtschaftung ist ein periodisches Verfahren zur Reglementie- rung der Jagd, das auf einer Beobachtung der Populationen und Lebensräume, einem Mo- nitoring der Entnahmen aus der Natur, einer Analyse der Daten und der Definition regle- mentarischer Optionen beruht.
[^13]: «Nachhaltige Nutzung» bedeutet, dass Bestandteile der biologischen Vielfalt in einer Weise und in einem Ausmass genutzt werden, die nicht zum langfristigen Rückgang der biologischen Vielfalt führen, wodurch ihr Potenzial erhalten bleibt, die Bedürfnisse und Wünsche heutiger und künftiger Generationen zu erfüllen.
[^14]: Der Begriff Fischerei schliesst die Aquakultur mit ein und bezieht sich sowohl auf Meeres- oder Süsswasserfische als auch auf Krustentiere und Weichtiere (z.B. Muscheln, Schnecken und Kopffüsser).
[^14]: Die adaptive Entnahmebewirtschaftung ist ein periodisches Verfahren zur Reglementie- rung der Jagd, das auf einer Beobachtung der Populationen und Lebensräume, einem Mo- nitoring der Entnahmen aus der Natur, einer Analyse der Daten und der Definition regle- mentarischer Optionen beruht. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^15]: Die Tabelle 1 «Status der Populationen wandernder Wasservögel» ist Teil des Aktions- plans gemäss Anhang 3 dieses Abkommens.
[^15]: Fassung gemäss Beschluss vom 18. Mai 2012, in Kraft seit 16. Aug. 2012. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^16]: AS 2004 3249, 2006 807 3335, 2009 1131, 2011 6329 und 2013 1389. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege). * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die englischen Texte können auf der Internetseite des Aussenministeriums der Niederlande www.minbuza.nl eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsver- träge, 3003 Bern (in Französisch und Englisch) bezogen werden. a Mit einem Vorbehalt betreffend Grönland.
[^16]: Der Begriff Fischerei schliesst die Aquakultur mit ein und bezieht sich sowohl auf Mee- res- oder Süsswasserfische als auch auf Krustentiere und Weichtiere (z.B. Muscheln, Schnecken und Kopffüsser). 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^17]: Die Tabelle 1 «Status der Populationen wandernder Wasservögel» ist Teil des Aktions- plans gemäss Anhang 3 dieses Abkommens. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^18]: Im Winter gibt es signifikante Überschneidungen zwischen den Beständen. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk.
[^19]: AS 2004 3249, 2006 807 3335, 2009 1131, 2011 6329, 2013 1389 und 2017 2485. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege). 0.451.47 Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel. Abk. * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die englischen Texte können auf der Internetseite des Aussenministeriums der Niederlande https://treatydatabase.overheid.nl/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sekti- Staatsverträge, 3003 Bern (in Französisch und Englisch) bezogen werden. on a Mit einem Vorbehalt betreffend Grönland.
1996-08-15
Originalfassung Text zu diesem Datum