Änderungshistorie

Verordnung vom 27. Oktober 2009 über die aussergerichtliche Schlichtungsstelle im Finanzdienstleistungsbereich (Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung; FSV)

14 Versionen · 2009-10-30
2025-02-01
Verordnung vom 27 — arts. 10, 11, 14 y 4 más
2024-02-01
Verordnung vom 27 — arts. 10, 11, 14 y 4 más
2021-08-02
Verordnung vom 27 — arts. 10, 7, 13, 14
2020-12-12
Verordnung vom 27 — art. 10
2019-12-03
Verordnung vom 27 — arts. 2, 8, 9 y 9 más
2019-10-01
Verordnung vom 27 — arts. 2, 8, 9 y 7 más
2019-01-01
Verordnung vom 27 — arts. 2, 8, 9 y 7 más
2018-10-01
Verordnung vom 27 — arts. 2, 9, 10 y 6 más
2016-10-01
Verordnung vom 27 — arts. 10, 11, 14 y 7 más
2015-02-01
Verordnung vom 27 — arts. 10, 11, 14 y 3 más
2014-01-01
Verordnung vom 27 — arts. 9, 10, 14 y 3 más

Änderungen vom 2014-01-01

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# Verordnung vom 27. Oktober 2009 über die aussergerichtliche Schlichtungsstelle im Finanzdienstleistungsbereich (Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung; FSV)
Aufgrund von Art. 62a Abs. 4 des Gesetzes vom 21. Oktober 1992 über die Banken und Wertpapierfirmen (Bankengesetz; BankG), LGBl. 1992 Nr. 108[^1], Art. 61 Abs. 4 des Gesetzes vom 25. November 2005 über die Vermögensverwaltung (Vermögensverwaltungsgesetz; VVG), LGBl. 2005 Nr. 278[^2], Art. 91 Abs. 6 des Zahlungsdienstegesetzes (ZDG) vom 17. September 2009, LGBl. 2009 Nr. 271[^3], und Art. 47 Abs. 6 des E-Geldgesetzes (EGG) vom 17. März 2011, LGBl. 2011 Nr. 151[^4], verordnet die Regierung:[^5]
Aufgrund von Art. 62a Abs. 4 des Gesetzes vom 21. Oktober 1992 über die Banken und Wertpapierfirmen (Bankengesetz; BankG), LGBl. 1992 Nr. 108, Art. 61 Abs. 4 des Gesetzes vom 25. November 2005 über die Vermögensverwaltung (Vermögensverwaltungsgesetz; VVG), LGBl. 2005 Nr. 278, Art. 91 Abs. 6 des Zahlungsdienstegesetzes (ZDG) vom 17. September 2009, LGBl. 2009 Nr. 271, Art. 47 Abs. 6 des E-Geldgesetzes (EGG) vom 17. März 2011, LGBl. 2011 Nr. 151, Art. 142 Abs. 4 des Gesetzes vom 28. Juni 2011 über bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (UCITSG), LGBl. 2011 Nr. 295, Art. 175 Abs. 4 des Gesetzes vom 19. Dezember 2012 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMG), LGBl. 2013 Nr. 49, und Art. 79 Abs. 4 des Treuhändergesetzes (TrHG) vom 8. November 2013, LGBl. 2013 Nr. 421, verordnet die Regierung: [^1]
### I. Allgemeine Bestimmungen
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2) Sofern Experten beigezogen werden, sind diese zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben diesbezüglich eine schriftliche Erklärung abzugeben.
##### Art. 9 [^6]
##### Art. 9[^2]
**Rechenschaft**
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- c) Kunden und Wertpapierfirmen über die erbrachten Wertpapierdienstleistungen;
- d) Zahlungsdienstnutzern und Zahlungsdienstleistern;[^7]
- e) Kunden und E-Geld-Emittenten.[^8]
- d) Zahlungsdienstnutzern und Zahlungsdienstleistern;[^3]
- e) Kunden und E-Geld-Emittenten;[^4]
- f) Anlegern und Verwaltungsgesellschaften, selbstverwalteten OGAW oder Verwahrstellen nach dem UCITSG über die erbrachten Dienstleistungen;[^5]
- g) Anlegern und AIFM, selbstverwalteten AIF, Verwahrstellen, Administratoren oder Vertriebsträgern nach dem AIFMG über die erbrachten Dienstleistungen;[^6]
- h) Kunden und Treuhändern oder Treuhandgesellschaften über die erbrachten Dienstleistungen.[^7]
2) Sie dient auch als Anlaufstelle für Beschwerden von Organisationen, die sich landesweit und statutenmässig dem Konsumentenschutz oder anderen Zahlungsdienste betreffenden Themen widmen.
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**Einleitung des Verfahrens**
1) Schlichtungsbegehren sind schriftlich an die Schlichtungsstelle zu richten; die Verfahrenssprache ist deutsch.
1) Schlichtungsbegehren sind schriftlich an die Schlichtungsstelle zu richten.[^8]
2) Ein Schlichtungsverfahren kann nur eingeleitet werden, wenn:
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1) Die Schlichtungsstelle unternimmt alles, was ihr zu einer freien und unabhängigen Meinungsbildung erforderlich erscheint.
2) Sie sucht im konkreten Anlassfall die Zusammenarbeit mit dem betroffenen Institut sowie allenfalls mit dessen Interessenvertretungen.
2) Sie sucht im konkreten Anlassfall die Zusammenarbeit mit dem betroffenen Dienstleistungserbringer sowie allenfalls mit dessen Interessenvertretungen.[^9]
3) Sie kann alle nötigen Massnahmen zur Beilegung einer Streitigkeit, für die sie angerufen wird, ergreifen. Sie macht einen sachgerechten Schlichtungsvorschlag, wenn sich die Parteien nicht auf eine Verhandlungslösung einigen können.
4) Sie erstellt einen Bericht über den Ablauf des Schlichtungsverfahrens, der den Parteien auf Verlangen ausgehändigt wird.
##### Art. 16
##### Art. 16[^10]
**Akteneinsicht**
1) Die Schlichtungsstelle ist befugt, auf Antrag einer Partei bei den betroffenen Instituten alle erforderlichen Auskünfte einzuholen und in die Akten Einsicht zu nehmen; der Datenschutz muss gewährleistet sein.
2) Zu diesem Zweck teilt die Antrag stellende Partei dem betroffenen Institut schriftlich mit, dass dieses im konkreten Fall gegenüber der Schlichtungsstelle von Geheimnispflichten, insbesondere vom Bankgeheimnis, entbunden wird.
1) Die Schlichtungsstelle ist befugt, auf Antrag einer Partei bei den betroffenen Dienstleistungserbringern alle erforderlichen Auskünfte einzuholen und in die Akten Einsicht zu nehmen; der Datenschutz muss gewährleistet sein.
2) Zu diesem Zweck teilt die Antrag stellende Partei dem betroffenen Dienstleistungserbringer schriftlich mit, dass dieser im konkreten Fall gegenüber der Schlichtungsstelle von Geheimnispflichten, insbesondere vom Bankgeheimnis, entbunden wird.
##### Art. 17
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### V. Entschädigung der Schlichtungsperson
##### Art. 20
##### Art. 20[^11]
**Pauschal- und Aufwandsentschädigung**
1) Die Schlichtungsperson erhält zur Abgeltung ihrer Aufwendungen jährlich vom Staat eine Pauschalentschädigung in Höhe von 15 000 Franken.
2) Neben der Pauschalentschädigung nach Abs. 1 hat die Schlichtungsperson im Einzelfall für die Fallbearbeitung Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. Der Aufwandsberechnung wird ein Stundensatz von 350 Franken zugrunde gelegt. Die Entschädigung ist durch das betroffene Institut zu entrichten.
1) Die Schlichtungsperson erhält zur Abgeltung ihrer Aufwendungen jährlich vom Staat eine Pauschalentschädigung in Höhe von 20 000 Franken.
2) Neben der Pauschalentschädigung nach Abs. 1 hat die Schlichtungsperson im Einzelfall für die Fallbearbeitung Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. Der Aufwandsberechnung wird ein Stundensatz von 350 Franken zugrunde gelegt. Die Entschädigung ist durch den betroffenen Dienstleistungserbringer zu entrichten.
### VI. Übergangs- und Schlussbestimmungen
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**Fürstliche Regierung: gez. *Dr. Klaus Tschütscher* Fürstlicher Regierungschef**
[^1]: LR 952.0
[^2]: LR 950.4
[^3]: LR 950.1
[^4]: LR 950.3
[^5]: Ingress abgeändert durch [LGBl. 2011 Nr. 159](https://www.gesetze.li/chrono/2011159000).
[^6]: Art. 9 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 163](https://www.gesetze.li/chrono/2013163000).
[^7]: Art. 10 Abs. 1 Bst. d abgeändert durch [LGBl. 2011 Nr. 159](https://www.gesetze.li/chrono/2011159000).
[^8]: Art. 10 Abs. 1 Bst. e eingefügt durch [LGBl. 2011 Nr. 159](https://www.gesetze.li/chrono/2011159000).
[^1]: Ingress abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^2]: Art. 9 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 163](https://www.gesetze.li/chrono/2013163000).
[^3]: Art. 10 Abs. 1 Bst. d abgeändert durch [LGBl. 2011 Nr. 159](https://www.gesetze.li/chrono/2011159000).
[^4]: Art. 10 Abs. 1 Bst. e eingefügt durch [LGBl. 2011 Nr. 159](https://www.gesetze.li/chrono/2011159000).
[^5]: Art. 10 Abs. 1 Bst. f eingefügt durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^6]: Art. 10 Abs. 1 Bst. g eingefügt durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^7]: Art. 10 Abs. 1 Bst. h eingefügt durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^8]: Art. 14 Abs. 1 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^9]: Art. 15 Abs. 2 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^10]: Art. 16 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
[^11]: Art. 20 abgeändert durch [LGBl. 2013 Nr. 439](https://www.gesetze.li/chrono/2013439000).
2013-03-28
Verordnung vom 27 — arts. 9, 10
2011-05-01
Verordnung vom 27 — art. 10
2009-10-30
Verordnung vom 27
Originalfassung Text zu diesem Datum