Änderungshistorie

Verordnung vom 26. Oktober 2011 über die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (Agrareinfuhrverordnung, AEV)

100 Versionen · 2011-10-26

Änderungen vom 2014-07-01

@@ -60,13 +60,11 @@
<sup>10</sup> 1008.6031 und 1008.9023 wird vom BLW festgelegt.
<sup>2</sup> Das Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
<sup>11</sup> (WBF) setzt den Zollansatz auf den 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober so fest, dass der Preis für importiertes Getreide zur menschlichen Ernährung, zuzüglich
<sup>12</sup> Zollansatz und Garantiefondsbeitrag (Art. 10 LVG ), dem Referenzpreis von
<sup>56</sup> Franken je 100 Kilogramm entspricht.
<sup>2</sup> Das BLW setzt den Zollansatz auf den 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober so fest, dass der Preis für importiertes Getreide zur menschlichen Ernährung, zuzüglich
<sup>11</sup> Zollansatz und Garantiefondsbeitrag (Art. 10 LVG ), dem Referenzpreis von
<sup>12</sup> 53 Franken je 100 Kilogramm entspricht.
<sup>3</sup> Der Zollansatz wird nur angepasst, wenn die Preise für importierten Weizen, zuzüglich Zollansatz und Garantiefondsbeitrag, eine bestimmte Bandbreite überschreiten. Die Bandbreite ist überschritten, wenn die Preise mehr als 3 Franken je 100 Kilogramm nach oben oder unten vom Referenzpreis abweichen. Die Belastung durch Zollansatz und Garantiefondsbeitrag (Grenzbelastung) darf 23 Franken je 100 Kilogramm jedoch nicht überschreiten.
@@ -276,7 +274,7 @@
<sup>22</sup> 2005 an.
<sup>3</sup> Das WBF kann für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Verarbeitungsprodukte aufgrund von deren Zusammensetzung Ausbeuteziffern festlegen.
<sup>3</sup> <sup>23</sup> Das Departement für Bildung und Forschung (WBF ) kann für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Verarbeitungsprodukte aufgrund von deren Zusammensetzung Ausbeuteziffern festlegen.
<sup>4</sup> Das WBF kann für Mischfutter der Tarifnummern 2309.9011, 2309.9081, 2309.9082 und 2309.9089 vorsehen, dass die Zollansätze aufgrund von Standardrezepturen bestimmt werden.
@@ -342,7 +340,7 @@
<sup>1</sup> Anteile am Teilzollkontingent Nr. 07.1 werden nach dem Reglement vom 22. De-
<sup>23</sup> zember 1933 über die Einfuhr der Erzeugnisse der Freizonen in die Schweiz an die Kontingentsanteilsberechtigten zugeteilt.
<sup>24</sup> zember 1933 über die Einfuhr der Erzeugnisse der Freizonen in die Schweiz an die Kontingentsanteilsberechtigten zugeteilt.
<sup>2</sup> Das Teilzollkontingent Nr. 07.2 wird in zwei Tranchen versteigert, die erste Tranche von 100 Tonnen zur Einfuhr innerhalb der ganzen Kontingentsperiode, die zweite Tranche von 200 Tonnen zur Einfuhr innerhalb des zweiten Semesters der Kontingentsperiode.
@@ -432,9 +430,9 @@
Bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen, für die es kein Zollkontingent nach Anhang 3 gibt, können Mengen bis 20 Kilogramm brutto ohne GEB eingeführt werden. Dies gilt nicht für Sendungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Tarifnummer ex1209.9100.
##### **Art. 45** Ausnahmen im Reiseverkehr
Im Reiseverkehr können landwirtschaftliche Erzeugnisse für den privaten Bedarf ohne GEB eingeführt werden.
<sup>25</sup> Art. 45 Ausnahmen im Reiseverkehr Waren des Reiseverkehrs nach Artikel 16 Absatz 2 des Zollgesetzes vom 18. März
<sup>26</sup> 2005 können ohne GEB eingeführt werden.
#### 2. Abschnitt: Landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Zollkontingent
@@ -452,19 +450,15 @@
<sup>4</sup> Das BLW kann im Einvernehmen mit der EZV die Kompetenz für die Erteilung von Bewilligungen nach Absatz 2 ganz oder teilweise an die Zollstellen delegieren.
##### **Art. 47** Ausnahmen im Reiseverkehr
<sup>1</sup> Im Reiseverkehr ist die Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit Zollkontingent nach Anhang 3 für den privaten Bedarf in den Mengen nach Anhang 5 von der GEB-Pflicht ausgenommen.
<sup>2</sup> Die Einfuhren nach Absatz 1 werden bis zu den in Anhang 5 festgelegten Maximalmengen nicht an die zu verteilende Zollkontingentsmenge angerechnet.
<sup>3</sup> Mengen, die die Maximalmengen nach Absatz 2 überschreiten, sind zum höchsten Pauschalansatz der zutreffenden Zolltarifgruppe nach Anhang 1 der Zollverordnung
<sup>24</sup> des EFD vom 4. April 2007 zollpflichtig.
##### **Art. 48** Änderung von Anhang 5
Das WBF kann nach Rücksprache mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EZV) Anhang 5 ändern.
<sup>27</sup> Art. 47 Ausnahmen im Reiseverkehr
<sup>1</sup> Landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Zollkontingent nach Anhang 3 können ohne GEB eingeführt werden, wenn es sich um Waren des Reiseverkehrs nach Artikel 16
<sup>28</sup> Absatz 2 des Zollgesetzes vom 18. März 2005 handelt.
<sup>2</sup> Die Einfuhren nach Absatz 1 werden nicht an die zu verteilende Zollkontingentsmenge angerechnet.
<sup>29</sup> Art. 48
### 6. Kapitel: Datenerhebung, Gebühren und Schutzmassnahmen
@@ -498,7 +492,7 @@
##### **Art. 53** Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts
<sup>1</sup> <sup>25</sup> Die Agrareinfuhrverordnung vom 7. Dezember 1998 wird aufgehoben.
<sup>1</sup> <sup>30</sup> Die Agrareinfuhrverordnung vom 7. Dezember 1998 wird aufgehoben.
<sup>2</sup> Die Änderung bisherigen Rechts wird in Anhang 7 geregelt.
@@ -510,7 +504,7 @@
<sup>1</sup> Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
<sup>2</sup> <sup>26</sup> Die Artikel 36 und 39 gelten bis zum 31. Dezember 2018.
<sup>2</sup> <sup>31</sup> Die Artikel 36 und 39 gelten bis zum 31. Dezember 2018.
###### Fussnoten
@@ -534,9 +528,9 @@
[^10]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3931).
[^11]: Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1 ) auf den 1. Jan. 2013 ange- passt. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
[^12]: SR 531
[^11]: SR 531
[^12]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2013 3931).
[^13]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3931).
@@ -558,10 +552,20 @@
[^22]: SR 631.0
[^23]: SR 0.631.256.934.953
[^24]: SR 631.011
[^25]: [AS 1998 3125, 1999 3628, 2000 384 2838, 2001 299 2091 Anhang Ziff. 14 2583, 2002 1482 1789 2506 3486, 2003 529 Anhang Ziff. 6 5397, 2004 3055, 2005 503 Anhang Ziff. 5, 2006 867 Anhang Ziff. 5 889 2507 2995 Anhang 4 Ziff. II 11 4845, 2007 1469 Anhang 4 Ziff. 49 2327 3417 Ziff. III 2 4477 Ziff. IV 62 4631 4971 6225, 2008 3559 3817, 2009 1265 2585 5871, 2010 727 2323 3565 5539, 2011 2395 4389 4463 4773 5313 5317]
[^26]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3931).
[^23]: Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1 ) auf den 1. Jan. 2013 ange- passt. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
[^24]: SR 0.631.256.934.953
[^25]: Fassung gemäss Anhang der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2014 979).
[^26]: SR 631.0
[^27]: Fassung gemäss Anhang der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2014 979).
[^28]: SR 631.0
[^29]: Aufgehoben durch Anhang der V vom 2. April 2014, mit Wirkung seit 1. Juli 2014 (AS 2014 979).
[^30]: [AS 1998 3125, 1999 3628, 2000 384 2838, 2001 299 2091 Anhang Ziff. 14 2583, 2002 1482 1789 2506 3486, 2003 529 Anhang Ziff. 6 5397, 2004 3055, 2005 503 Anhang Ziff. 5, 2006 867 Anhang Ziff. 5 889 2507 2995 Anhang 4 Ziff. II 11 4845, 2007 1469 Anhang 4 Ziff. 49 2327 3417 Ziff. III 2 4477 Ziff. IV 62 4631 4971 6225, 2008 3559 3817, 2009 1265 2585 5871, 2010 727 2323 3565 5539, 2011 2395 4389 4463 4773 5313 5317]
[^31]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3931).
2013-02-01
AEV
Originalfassung Text zu diesem Datum