Änderungshistorie

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999

32 Versionen · 1999-04-18

Änderungen vom 2001-12-02

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### 3. Kapitel: Finanzordnung
* Art. 126 Haushaltführung
<sup>4</sup> Art. 126 Haushaltführung
<sup>1</sup> Der Bund hält seine Ausgaben und Einnahmen auf Dauer im Gleichgewicht.
<sup>2</sup> Er trägt einen allfälligen Fehlbetrag seiner Bilanz ab; dabei nimmt er Rücksicht auf die Wirtschaftslage.
<sup>2</sup> Der Höchstbetrag der im Voranschlag zu bewilligenden Gesamtausgaben richtet sich unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage nach den geschätzten Einnahmen.
<sup>3</sup> Bei ausserordentlichem Zahlungsbedarf kann der Höchstbetrag nach Absatz 2 angemessen erhöht werden. Über eine Erhöhung beschliesst die Bundesversammlung nach Artikel 159 Absatz 3 Buchstabe c.
<sup>4</sup> Überschreiten die in der Staatsrechnung ausgewiesenen Gesamtausgaben den Höchstbetrag nach Absatz 2 oder 3, so sind die Mehrausgaben in den Folgejahren zu kompensieren.
<sup>5</sup> Das Gesetz regelt die Einzelheiten.
##### **Art. 127** Grundsätze der Besteuerung
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<sup>3</sup> Ist wegen der Entwicklung des Altersaufbaus die Finanzierung der Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung nicht mehr gewährleistet, so kann der Satz der Mehrwertsteuer in der Form eines Bundesgesetzes um höchstens 1 Prozentpunkt
<sup>4</sup> . angehoben werden * Art. 131 Besondere Verbrauchssteuern
<sup>5</sup> . angehoben werden * Art. 131 Besondere Verbrauchssteuern
<sup>1</sup> Der Bund kann besondere Verbrauchssteuern erheben auf:
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- a. die Dringlicherklärung von Bundesgesetzen;
- b. Subventionsbestimmungen sowie Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen, die neue einmalige Ausgaben von mehr als 20 Millionen Franken oder neue wiederkehrende Ausgaben von mehr als 2 Millionen Franken nach sich ziehen.
<sup>4</sup> Die Bundesversammlung kann diese Beträge mit einer Verordnung der Teuerung anpassen.
- b. Subventionsbestimmungen sowie Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen, die neue einmalige Ausgaben von mehr als 20 Millionen Franken oder neue wiederkehrende Ausgaben von mehr als 2 Millionen Franken nach sich ziehen;
<sup>6</sup> die Erhöhung der Gesamtausgaben bei ausserordentlichem Zahlungsbedarf c. nach Artikel 126 Absatz 3.
<sup>4</sup> Die Bundesversammlung kann die Beträge nach Absatz 3 Buchstabe b mit einer
<sup>7</sup> Verordnung der Teuerung anpassen.
##### **Art. 160** Initiativrecht und Antragsrecht
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<sup>3</sup> Sie werden aus allen Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürgern, welche als
<sup>5</sup> Mitglieder des Nationalrates wählbar sind, auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
<sup>8</sup> Mitglieder des Nationalrates wählbar sind, auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
<sup>4</sup> Dabei ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Landesgegenden und Sprachregio-
<sup>6</sup> nen angemessen vertreten sind.
<sup>9</sup> nen angemessen vertreten sind.
##### **Art. 176** Vorsitz
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- a. für Lastwagen und Sattelmotorfahrzeuge von – über 3,5 bis 12 t Fr. 650 – über 12 bis 18 t Fr. 2000 – über 18 bis 26 t Fr. 3000 – über 26 t Fr. 4000
- b. für Anhänger von – über 3,5 bis 8 t Fr. 650 – über 8 bis 10 t Fr. 1500
- b. für Anhänger von – über 3,5 bis 8 t Fr. 650 – über 8 bis 10 t Fr. 1500 – von über 10 t Fr. 2000
- c. für Gesellschaftswagen Fr. 650
<sup>3</sup> Die Abgabesätze können in der Form eines Bundesgesetzes angepasst werden, sofern die Strassenverkehrskosten dies rechtfertigen.
<sup>4</sup> Ausserdem kann der Bundesrat die Tarifkategorie ab 12 t nach Absatz 2 auf dem Verordnungsweg an allfällige Änderungen der Gewichtskategorien im Strassenver-
<sup>10</sup> anpassen. kehrsgesetz
<sup>5</sup> Der Bundesrat bestimmt für Fahrzeuge, die nicht das ganze Jahr in der Schweiz im Verkehr stehen, entsprechend abgestufte Abgabesätze; er berücksichtigt den Erhebungsaufwand.
<sup>6</sup> Der Bundesrat regelt den Vollzug. Er kann für besondere Fahrzeugkategorien die Ansätze im Sinne von Absatz 2 festlegen, bestimmte Fahrzeuge von der Abgabe befreien und Sonderregelungen treffen, insbesondere für Fahrten im Grenzbereich. Dadurch dürfen im Ausland immatrikulierte Fahrzeuge nicht besser gestellt werden als schweizerische. Der Bundesrat kann für Übertretungen Bussen vorsehen. Die Kantone ziehen die Abgabe für die im Inland immatrikulierten Fahrzeuge ein.
###### Fussnoten
@@ -1676,10 +1698,18 @@
[^2]: Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 10. Juni 2001 (Erwahrungsbeschluss vom 22. Aug. 2001- AS 2001 2262 - und BB vom 15. Dez. 2000 - BBl 2000 6108 4038 5581, 2001 4660). * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung
[^3]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 23. März 1999 - AS 1999 1341 - und BB vom 26. Juni 1998 - BBl 1997 III 653, 1998 3473, 1999 2912 8768). * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung
[^4]: Von dieser Kompetenz hat der Gesetzgeber Gebrauch gemacht; vgl. den Bundesbeschluss vom 20. März 1998 über die Anhebung der Mehrwertsteuersätze für die AHV/IV (AS 1998 1803). Danach betragen die Mehrwertsteuersätze mit Wirkung ab 1. Jan. 1999 7,5% (Normalsatz), 2,3% (ermässigter Satz) und 3,5% (Sondersatz für Beherbergungs- leistungen).
[^5]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 2. März 1999 - AS 1999 1239 - und BB vom 9. Okt. 1998 - BBl 1993 IV 554, 1994 III 1370, 1998 4800, 1999 2475 8768).
[^6]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 2. März 1999 - AS 1999 1239 - und BB vom 9. Okt. 1998 - BBl 1993 IV 554, 1994 III 1370, 1998 4800, 1999 2475 8768).
[^3]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 23. März 1999 - AS 1999 1341 - und BB vom 26. Juni 1998 - BBl 1997 III 653, 1998 3473, 1999 2912 8768).
[^4]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001 (Erwahrungsbeschluss vom 4. Febr. 2002 - AS 2002 241 242 - und BB vom 22. Juni 2001 - AS 2002 241; BBl 2000 4653, 2001 2387 2878, 2002 1209). * Mit Übergangsbestimmung * Mit Übergangsbestimmung
[^5]: Von dieser Kompetenz hat der Gesetzgeber Gebrauch gemacht; vgl. den Bundesbeschluss vom 20. März 1998 über die Anhebung der Mehrwertsteuersätze für die AHV/IV (AS 1998 1803). Danach betragen die Mehrwertsteuersätze mit Wirkung ab 1. Jan. 1999 7,5% (Normalsatz), 2,3% (ermässigter Satz) und 3,5% (Sondersatz für Beherbergungs- leistungen).
[^6]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001 (Erwahrungsbeschluss vom 4. Febr. 2002- AS 2002 241 242 - und BB vom 22. Juni 2001 - AS 2002 241; BBl 2000 4653, 2001 2387 2878, 2002 1209).
[^7]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001 (Erwahrungsbeschluss vom 4. Febr. 2002- AS 2002 241 242 - und BB vom 22. Juni 2001 - AS 2002 241; BBl 2000 4653, 2001 2387 2878, 2002 1209).
[^8]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 2. März 1999 - AS 1999 1239 - und BB vom 9. Okt. 1998 - BBl 1993 IV 554, 1994 III 1370, 1998 4800, 1999 2475 8768).
[^9]: Angenommen in der Volksabstimmung vom 7. Febr. 1999 (Erwahrungsbeschluss des BR vom 2. März 1999 - AS 1999 1239 - und BB vom 9. Okt. 1998 - BBl 1993 IV 554, 1994 III 1370, 1998 4800, 1999 2475 8768).
[^10]: SR 741.01
1999-04-18
BV
Originalfassung Text zu diesem Datum